hallo gerhard,
habe verständnis!
dann denk' ich mir weiterhin, dass reisebuchautoren (ähnlich wie auch forumsbetreiber, ja ) alles nur aus hobbygründen und mit viel idealismus machen...
wenn' s denn so ist, dann kann ich nur sagen:
nur weiter so, ich hoffe für euch, dass die gemeinde's dankt
hallo lipphipp.
bei meiner kritik ging es nicht um aktuelle preise sondern um falsche angaben in der neuauflage von westafrika 1. zum teil seit 10(zehn) jahren nicht mehr aktuell.es geht nicht ums geld sondern ich glaube das bessere recherche notwendig waere.
toyo aus accra auf dem weg nach cotonou
ja, natürlich ist es ärgerlich, wenn falsche Angben in einer Neuauflage sind; vor allem wenn das Hotel oder was auch immer seit Jahren nicht mehr existiert. Die Autoren und Verlage sind auf Rückmeldungen der Leserschaft angewiesen. Nur; leider machen sich viel zu oft die Leute nicht die Mühe dem Verlag zu schreiben mit den aktuellen Infos. Und dann, so denke ich mir, wie soll der Verlag wissen, ob das was ich als Korrektur schreibe, korrekt ist? Es gibt genug Leute die das Gefühl haben alles besser zu wissen, obwohl es nicht so ist, oder ein bisschen "z'leidwärche" wollen und Falschinformation an Verlage senden.
Ich kaufe mir eigentlich immer vor einer Reise in ein Land welches ich noch nicht kenne einen Reiseführer und evt. noch sonst ein Buch mit Hintergrundinfos. Ich benutzte diese Bücher dann dazu, mir eine ungefähre Vorstellung von Land und Leute zu machen und mal grob zu schauen, was es Interessantes gibt zu besichtigen und wie die Preise so in etwa sind etc. Dann muss man nachher sowieso vor Ort schauen, ob es das noch gibt, wieviel es kostet etc. In Afrika ist es halt besonders schwierig irgendwelche Preisangaben zu machen, da die manchmal fast im Minutentakt ändern.
Aber genau da setzt doch das Forum an! Hier können Reisende und Kenner, und in unserem Fall auch Autoren, ihre aktuellen Infos weitergeben. Man kann fragen stellen zu einem spezifischen Thema und bekommt eine aktuelle Antwort.
Fazit: ich bin froh, dass es Autoren gibt, welche sich die Mühe machen so einen Reiseführer zu schreiben. Und eine Kombination aus Reiseführer, Forum und offenheit für aenderungen vor Ort sind für mich Ideal.
Schön, daß Herr Göttler sich nun doch gemeldet hat. Erstaunlich nur, daß er von der Existenz einer Deutschen in der Region Mopti noch nicht informiert wurde, obwohl nicht erst seit der Auflage 2005 von eben jener Deutschen die Rede ist. Ein Besuch bei ihr hätte sich sicher gelohnt, nicht nur um 5 Fehler in 5 Zeilen zu vermeiden (Restaurant). Doch der Weg war wohl zu weit, da dieses Restaurant vom Autor nach 3 km außerhalb verlegt wurde, obwohl es sich mitten im Zentrum und an der Hauptstraße befindet seit Ende1994). Und wenn dann noch die Adressen von e-mail und web für das Hotel statt des Bindestrichs den Unterstrich haben, darf man sich nicht wundern, daß ein gewisser Unmut aufkommt. Daß der Preis nicht mehr aktuell ist, ist verständlich, und das weiß ja jeder Reisende: Immer ein bißchen drauflegen!
Soweit dazu
Nach eingehender Lektüre der entsprechenden Seiten möchte ich sagen, daß einige Teile der allgemeinen Beschreibung gut gelungen sind - und aktuell sind - , andere Bereiche Fehler aufweisen, die ja evtl bis zur nächsten Auflage behoben werden können. Ein Restaurant in Mopti, das seit 12 Jahren hinüber ist, sollte man z.B. nicht unbedingt als Teil einer Lagebeschreibung einflechten oder in der Rubrik Essen und Trinken vorstellen …usw.
Damit wieder Frieden einkehren kann, schlage ich Herrn Göttler vor, sich vielleicht doch einmal mit dieser Deutschen in Sévaré in Verbindung zu setzen. Wo die Adresse zu finden ist, wurde ja nun gesagt – und was daran zu ändern ist !!!
Bis denne hier im Forum, in Sévaré oder in Deutschland
Jutta-Fenek
Das sind genau diese Zuschriften, die ich - gelinde gesagt - gefressen habe! Ihr Beitrag strotzt geradezu vor einer gewissen Blasiertheit! Aber ich gehe davon aus, dass Sie dieses nicht mal verstehen.
"Schön dass Herr Göttler sich doch noch gemeldet hat". Ja was glauben Sie denn, was ich zu tun habe? Dass ich alltäglich irgendwelche Berichte zu einzelnen Hinweisen eines einzelnen Reisenden auf einer ganz bestimmten Strecke zu kommentieren habe (ich rede von Toyo), der sich ungeheuer wichtig vorkommt, weil er nun gerade diese Strecke gefahren ist und mir dann einen falschen Preis "unterjubeln" kann? Dass ich darauf dann innerhalb von höchstens 24 Stunden zu reagieren habe? Ehrlich gesagt: Ich fasse mir an den Kopf vor so viel Borniertheit! Können Sie, verehrte Jutta Fuchs, mir vielleicht mal verraten, warum Sie mir nicht längst schon mal Ihre im Buch nicht korrekt wiedergegebene Adresse mitgeteilt haben? Sie haben doch e-Mail! Es ist doch in Ihrem Interesse und Sie hätten damit weniger Arbeit gehabt, als mit Ihrem herablassendem Gehabe jetzt hier! Auch in Sévaré scheinen Sie sich sehr wichtig zu nehmen, vermutlich gehören Sie zum Dorf-Adel, dem man beim Durchfahren seine Aufwartung zu machen hat! Ich sage es Ihnen offen und ehrlich: Nein, zu der Sorte gehöre ich nicht, ich mache Ihnen genauso wenig meine Aufwartung (auch wenn ich damit fünfzig Fehler vermeiden könnte!) wie anderen Etablissements "unter deutscher Leitung", auch wenn ich dies im Text oft erwähne. Ich sage Ihnen auch genau warum: Ich mag einen AfrikanerIn, der/die sich bemüht, lieber und erkenne seine/ihre Leistung eher an, als die eines/einer Deutschen, die - wie man so schön sagt - dort hängen geblieben ist und schon aus dieser Position heraus ganz andere Möglichkeiten hat, als ein Einheimischer. Haben Sie dies verstanden? Es ist mir klar, dass viele meiner Leser in diesem Punkt eine andere Sicht haben und dies ist auch der Grund, warum ich solche Hinweise im Buch gebe. Einen anderen gibt es für mich nicht. Ich gehe lieber beim Afrikaner essen als im Restaurant "unter deutscher Leitung". Die falsche Platzierung Ihres Restaurants: Sie können aus dem Text der Zeilen erkennen, dass nicht ich dieses Restaurant empfehle, da kam eine Leserzuschrift; und wenn diese Zuschrift Ihr Restaurant noch falsch platziert .... da sehe ich es als Ihre und nur Ihre Aufgabe, mich z.B. per e-Mail in aller Ruhe auf diesen Fehler hinzuweisen. Haben Sie sich je diese kleine Mühe gemacht? Bei mir ist jedenfalls nichts angekommen! Und auch den Verweis auf Ihren Besuch in München konnte ich trotz Rückfragen hier in Deutschland nicht nachvollziehen. Waren Sie womöglich im Därr-Ausrüstungladen?
Meinen wohlmeinenderen Lesern sei hier gesagt: Alle Fehler tun mir wirklich leid! Es ist tatsächlich mein alltägliches Bemühen, solche in meinen Texten auszumerzen wo immer sie vorhanden sind. Dieses Mali-Kapitel ist für mich ein ganz problematisches. Der Ursprungstext kommt nicht von mir, viele Worte sind meinem Lektor fremd, Gefizzel ohne Ende. So bemühe ich mich beispielsweise seit zwei Auflagen, aus diesem Restaurant "Esclavage Barbé" (ein lächerlicher Name für den, der Französisch kann) das richtige "Escale Barbé" zu machen. Wie sich auf S. 373 nachlesen lässt - vergeblich! Ich bin jedenfalls jedem Reisenden dankbar, der mich darauf hinweist, dass bestimmte erwähnte Restaurants nicht mehr existieren. Ich hatte ja schon dargestellt, dass es mir einfach nicht möglich ist, auf einer Recherche-Reise die große Zahl aller genannten Adressen nachzuprüfen. Und um mir selbst einen Eindruck von den vielen Restaurants im Bereich Sévaré - Mopti zu verschaffen - da müsst ich so viel essen ...
In diesem Sinne (fast) allen unbeschwertes Reisen!
Statements wie das von Jutta würdigen die Arbeit der Autoren, hier konkret G.G. viel zu wenig. Ein guter Reiseführer lebt gerade davon, dass er selbst erfahrenes wiedergibt. Klar, dass dann nicht alles brandaktuell ist - aber dafür gibt es Foren wie dieses hier.
G.G. nimmt auch sehr viele Hinweise entgegen, aber er wird sie kaum ungeprüft in seinen Reiseführer einfliessen lassen - und das braucht Zeit.
Ich bin auch froh, wenn für Expats und Locals Chancengleichheit bei der Werbung besteht.
Etwas könnten die Verlage aber noch verbessern:
- zwischen den Auflagen Aktualisierungen per Internet veröffentlichen.
- Kapitel wo sinnvoll mit einem Datum "zuletzt aktualisiert am" versehen.
Was mich ganz besonders an dieser Jutta F. geärgert hat ist eben, dass sie ja nichts tut, als ihre eigenen geschäftlichen Interessen zu vertreten: Sie ist ja Inhaberin dieses Unternehmens Mankan_Te (;-)))) und selbstverständlich bin ich solchen eigennützigen Interessen gegenüber immer besonders vorsichtig. Mir wurde von Toyo vorgeworfen, ich hätte ja mal Kontakt mit ihr aufnehmen können, sie würde ohnehin hier mitlesen; da stellt sich mir die Frage, warum ich mit ihr und nicht sie mit mir? Sie liest mit - aber hat sie hier auch schon mal was eingebracht? Ich kann mich nicht erinnern, was aber nicht heißen soll, dass es nicht doch so gewesen sein könnte. Na ja egal, ich werde das vergessen.
Deine Anregungen hinsichtlich Aktualisierungs-Veröffentlichungen durch den Verlag: Das macht der RKH-Verlag längst! Nur: Ich mach da nicht mit. Da lieg ich mit "meinem" Verlag über Kreuz: Er will es, ich will es nicht. Mein Argument ist da mein nächstes Hemd: Es ist viel Arbeit, das mir kein Geld bringt, sondern nur welches kostet. Das hört sich vielleicht schlimm an, so richtig nach Geldgier, aber tatsächlich ist da bei mir einfach eine Grenze überschritten: Ich kann nicht noch mehr Arbeit für bestimmte Themen auf mich nehmen und dabei gleichzeitig auch noch meine ohnehin schon lächerlichen (ich weiß, ich wiederhole mich!) Honorare mindern. Ich wünschte mir, dass viele dafür Verständnis aufbringen könnten.
Die Idee mit dem Verweis auf "zuletzt aktualisiert" ist richtig, stößt aber praktisch auf Grenzen. Ich aktualisiere im Prinzip ja einen Text insgesamt, Zeile für Zeile, bringe Dinge ein, die ich selbst erfahren habe oder anderes, was ich von Lesern weiß. Telefon-Nummern versuche ich auch per Internet zu prüfen oder - nicht selten bei wichtigen Adressen - durch Anrufe. Das lässt sich aber in einer vorgegebenen Frist (Abgabe der Aktualisierung) nicht immer 1 : 1 umsetzen, d.h. manche Telefonnummern als Beispiel sind wirklich geprüft, andere aber nicht (weil z.B. bei 10 Versuchen immer das Besetztzeichen kam). Ich müsste also hinter jede Angabe schreiben "(Stand ...05)" oder so ähnlich. Du siehst, das ist praktisch nicht durchführbar. Aber zwischen den Zeilen oder auch dort, wo es passt oder wichtig erscheint, finden sich schon immer wieder solche zeitweisende Angaben.
wenn ich richtig informiert bin, werden Nachträge vierteljährlich ins Internet gesetzt.
Mein Beitrag ging nicht um Würdigung und nicht-Würdigung der Arbeit von Gerhard, sondern um unzureichende Rezensierung, Druckfehler und natürlich auch ein bißchen mangelnde Recherche. Fehler wie Esclavage Barbé gehen nicht auf Gerhards Konto, das weiß ich. 6000 Fcfa für ein klimatisiertes Zimmer, 2 Personen mit Frühstück und TT sind sicher ein Schreibfehler, aber die Nuit de Chine in der Beschreibung der Lage des Hafens….naja, lassen wir das.
In einem persönlichen Brief an Gerhard habe ich versucht, einiges klarzustellen und um Entschuldigung gebeten. Leider hat sich dieser mit einem weiteren Beitrag von Gerhard gekreuzt. Dahervorläufig kein Kommentar dazu.
Bei mir steht nicht 6000 sondern 16000. Und was soll bitte TT sein? TTC? Inkl. aller Steuern?
Seit wann sind Sie in Sévaré? Seit 1994? Und das Nuit de Chine seit 10 oder so Jahren geschlossen? Da hätte ich mich aber 1996 über einen freundlichen Hinweis gefreut! Und bitte: Das N.d.C taucht in der Liste der Restaurants in Mopti auf, nicht in der "Lage des Hafens".
ich kann den Aufwand für die Recherchen ja sehr gut nachvollziehen - sonst wäre ich längst Reiseführer Autor ;-)
Schön, dass RHK Aktualisierungen regelmässig publiziert, das wusste ich nicht. Aber die Autoren sollten das auch angemessen belohnt bekommen.
Man sollte einen Reiseführer einfach nicht mit Vollkasko Mentalität lesen, einem solchen Anspruch kann der beste Autor/Verlag nicht gerecht werden.
Man sollte einen Reiseführer einfach nicht mit Vollkasko Mentalität lesen
Das scheint mir wohl der wichtigste Aspekt an dieser leidigen Diskussion!
Was konnten sich Leute damals aufregen, als auf der Schmugglerpiste sich ein GG-GPS-Punkt als falsch erwies! Dabei wird jedem, der diese Reise zuhause vorbereitet, schon beim ersten Blick auf die Karte zum voraus klar, dass dieser Punkt dort gar nicht sein KANN.
Wenn man nicht selbständig Karten lesen und mitdenken kann, geht man besser nicht auf eine solche Reise.
Erneut muss ich zurück-rupfen! Wo schreibe ich denn, Ihr Restaurant sei 3 km außerhalb? Quatsch! Da steht (ein von Lesern übernommener Satz) "etwas weiter entfernt" von Ihrem Hotel! Auf Ihrer Homepage schreiben Sie 300 m! Was ist also daran falsch? Weiter auf Ihrer Homepage, die von Ihnen kritisierte Angabe der Zimmerpreise: Sie nennen selbst noch 16500 + 1500 fürs Frühstück. Auch hier reibe ich mir etwas verwundert die Augen, ob Ihrer harschen Kritik. 24500 kostet das offensichtlich aktuell - aber diesen Preis nennen Sie selbst nicht! Ich beglückwünsche zu Ihren Antiquitäten!
Aber ganz ehrlich: Ich mag jetzt nicht mehr. Im Sahel ist der Mai ein heißer Monat, ich kenne den Mai in diesen Regionen; ich kann mir Ihre Leiden vorstellen. Hier ist der Mai Wonnemonat. Und lieber gebe ich mich jetzt solchen hin.
Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: Ich hab mich richtig über Sie geärgert! Auch habe ich meine Tagebücher von verschiedenen Reisen nachgeprüft: Ich war jeweils im Inneren Ihres Etablissements! Ihres Hotels. Was ich dazu zu sagen hatte, steht im Buch. Und: Sicher hätten sich auch etliche Forum-Besucher, die hier ab und zu Fragen zu Ihrer (!) Region gestellt haben, über eine Antwort und Auskunft von Ihnen gefreut! Hab ich da nun was überlesen oder nicht?
Hallo Gerhard
Hab keine Zeit mehr, sieh mal Seite 376 nach: Marché Sougouni
Und
Essenund Trinken Seite 378.
Vielleicht reden wir gar nicht von derselben Ausgabe? Ich habe die Kopien aus dem Buch von Toyo eingescannt.
Bis morgen
Jutta
PS. Hast Du meine pn erhalten? Hier ist es nicht so sicher, daß alles ankommt.
UndInternetinderZwischenzeitwiederunterbrochen!!!neueinloggen!!!
Hallo zusammen und hallo Gerhard
ich möchte hier ganz klar sagen, dass ich immer sehr zufrieden war mit den Reiseführern von GG. Super Ideen, super Hintergrundinfos, super Wegbeschreibungen. Deine Bücher bedingen viel Arbeit und Geduld. Danke!!
Das oben erwähnte "Vollkaskoreisen" sei bitte auch in Zukunft den Last-Minute-Buchern vorbehalten. Sonst würde ja das Reisen in Afrika todlangweilig.
Grüsse Michael