Michael K. hat geschrieben: ↑Fr 31. Jul 2026, 21:50
Wer nach Spanien schwimmt darf nicht sofort zurückgeschickt werden Die PP Regierung vor Sanchez hatte ein Gesetz erlassen in dem steht, wer ein Hindernis überwindet ,darf zurückgeschickt werden.
Es gibt also tatsächlich Menschen, die diesen massiven Ansturm von Zehntausenden auf spanische Gerichtsurteile oder die Innenpolitik (kürzliche Legalisierung von Migranten) von Sanchez zurückführen. Sogar erfahren Reisende fallen darauf rein, denn Naivität und politische Desinformation steuern zunehmend öffentliche Meinungen.
Die Fakten: Wir alle hier wissen doch vom vibrierenden Spannungsfeld zwischen Algerien und Marokko und Spanien - und im weiteren Kreis - auch Frankreich. Hauptgrund: die seit Jahrzehnten ungelöste Frage der ehemals “Spanischen Sahara” (Polisario). Die nationalen Regierungen beobachten mit Argusaugen jede Querverbindung in diesem Quartett und reagieren meist umgehend mit Protesten und auch Strafen.
Eine weitere Tatsache betrifft die Pipeline (Gas), die - bis Ende 2021, Zeitpunkt einer schweren Krise zwischen Spanien und Marokko - von Algerien über Marokko nach Spanien führte, seither geschlossen ist und Spanien/Europa so von Algerien nur noch über die unterseeische MedGaz-Pipeline versorgt wird.
Sanchez hat nun vor wenigen Tagen nach Jahren großer Spannungen in einem vielbeachteten Besuch (mit großer Delegation) in Algier ein neues Kapitel (Energie/Westsahara) aufgeschlagen.
Die Beziehungen USA-Marokko sind ausgezeichnet; im Gegensatz zu denen der USA mit Spanien, das sich Trumps Irankrieg verweigerte (Landerechte). DT strafte Spanien wütend wirtschaftlich/politisch ab und frohlockte nun, wie zu erwarten war, umgehend!
Marokko gilt als straff kontrolliertes Land. Ist es vorstellbar, dass sich Zehntausende ungestört auf einen Punkt (Ceuta) zubewegen können?
Ist es wahrscheinlich, dass Zehntausende plötzlich die Feinheiten von (spanischen) Gerichtsentscheidungen so gut kennen, dass sie sie umgehend nutzen?
Es existieren frei zugängliche Videos, auf denen die Menschen in langen Schlangen ungehindert und ohne Eile auf marokkanischem Gebiet in Richtung Enklave Ceuta laufen. Damit nicht genug: auch Lastwagen transportieren diese Menschen bis dicht an die Enklave - direkt unter den Augen der marokkanischen Polizei in wenigen Metern Abstand! Keiner greift ein, sondern sie sehen gelassen zu!
Kurz: Migranten sind oft nicht nur ein direktes politisches Problem, sondern längst auch ein willkommenes Vehikel politischer Interessen.
