Äthiopien verbietet als erstes Land den Import von Verbrennern und setzt auf Elektroautos
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middeldorfklaus3
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Re: Äthiopien verbietet als erstes Land den Import von Verbrennern und setzt auf Elektroautos
Ob Äthiopien nicht ein anderes Problem hat als den CO2 Fussabruck von Verbrennern siehe letzter Thread bzg Carnet und Einreise Äthiopien weiter oben
- aber das Thema dieses thread wird sicher aus klimaschutzgtünden in Ä
thiopien angegangen Sorry 
Re: Äthiopien verbietet als erstes Land den Import von Verbrennern und setzt auf Elektroautos
Naja, stand eigentlich weiter oben schon: CO2 Fussabdruck ist nicht der primäre Grund. Sondern mangelnde Devisen für den Import von Benzin und Diesel versus Elektrizität im Überfluss dank Wasserkraft.
Re: Äthiopien verbietet als erstes Land den Import von Verbrennern und setzt auf Elektroautos
Auch der österreichische Kaiser ist schon lieber elektrisch gefahren. Das war vor 100 Jahren. Kraftfahrzeuge sind im Wandel der Zeit. Es geht ja um den Neukauf. Da nimmt man was am wirtschaftlichen ist!! Ich habe 45 Jahre in ein Werkstatt geleitet. In den letzten 10 Jahren ein massives Anstieg der Motorschaden. Hauptsächlich in der Kurzstrecke verwendet Fahrzeuge. Die meisten Hersteller haben die Diesel Abschaltung nicht aus Kostengründen missbraucht, sondern um Abgasrückführung, Ruß Filter und Motoren zu schützen. Jedesmal wenn du an lässt, wird mit allen Möglichkeiten versucht das Abgassysteme auf Temperatur zu bringen. Wird die entsprechende Temperatur mehrfach nicht erreicht, verstopft das System. Und für die Eltern Fahrzeuge gehen die Ersatzteile aus. Also brauchst du für deine Einsatz das richtige Fahrzeug.
Re: Äthiopien verbietet als erstes Land den Import von Verbrennern und setzt auf Elektroautos
In Europa sind E-Autos absolut alltagstauglich. Kurz- und Fernstrecke, Sommer wie Winter. Sie sind nur noch zu teuer in der Anschaffung. Ladeinfrastruktur ist kein echtes Problem, auch wenn markenunabhängiges Plug+Charge komfortabler wäre als der Ladekarten-Zoo. Der aber beherrschbar ist, die großen Kartenanbieter decken weitflächig ab und offerieren meist einen Einheitspreis, Handy-App oder Bordcomputer führen zuverlässig zur freien Ladesäule. Ich würde mich vom Nordkap bis Gibraltar überall hin trauen. Der Fahrspaß ist für mein Empfinden nicht zu toppen. Viel zu wenig wird in den Vordergrund gestellt: die lokale Null-Emission in versmogten Städten und Staus. Auch wenn der Strom gegenwärtig noch nicht 100% CO2-frei gewonnen wird.
Aber wir schweifen ab, das Thema war Äthiopien und sein zumindest für mich überraschender Vorreiterplan zur Elektromobilität.
Aber wir schweifen ab, das Thema war Äthiopien und sein zumindest für mich überraschender Vorreiterplan zur Elektromobilität.
- Achim Vogt
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Re: Äthiopien verbietet als erstes Land den Import von Verbrennern und setzt auf Elektroautos
Die Null-Emission ist das eine - aber noch ein schönes Detail, von dem in Addis unter Kollegen berichtet wurde: irgendwo, ich habe vergessen wo, aber das spielt auch keine Rolle, fährt ein Safari-Jeep elektrisch herum. Mit dem wunderbaren Nebeneffekt, dass er überhaupt nicht zu hören ist! Das ist für die Tiere toll, aber auch für uns Wildbeobachter! Nichts ist doofer als das gräßliche Diesel-Rattern, wenn Du ein Video aufnehmen willst.
Viele Grüße
Achim
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Achim
Re: Äthiopien verbietet als erstes Land den Import von Verbrennern und setzt auf Elektroautos
Hallo zusammen,
warum sollte das nicht funktionieren?
Auch beim Telefon hat Afrika einfach ein paar technische Evolutions-Stufen übersprungen: Anfangs gab´s ein paar Funkgeräte, der Kabelnetzausbau oder ein Postnetz ist nie weit gekommen. Aber das Mobiltelefon ist in Afrika eingeschlagen wie eine Bombe: mündliche Kommunikation, jeder mit jedem und überall, ist natürlich ein Segen. Besonders wenn viele nicht lesen und schreiben können. Auch Bankgeschäfte werden über das Mobiltelefon erledigt, was natürlich dem Klein- und Kleinst-Unternehmertum ernormen vorschub leistet.
Warum soll das bei der Mobilität nicht auch gehen?
Bis jetzt sind alte Autos mit einfacher Technik gefragt, die einfach zu reparieren ist. Aber da wird der Nachschub wegbrechen. Die modernen High-Tech-Motoren mit Ad Blue und Euro6-Abgasnorm sind zwar im Langstreckenbetrieb gut in den Abgaswerten (NOx), aber nach (Zentral-)Afrika würde ich mit meinem T6-Bulli nicht fahren wollen... Da braucht bloss der Luftmengensensor anfangen zu spinnen...
Wartungsarme Elektromobile mit zuverlässigen Batterien wären doch ein Segen für den Kontinent. Zusammen mit einem Ausbau dezentraler Stromversorgung aus erneuerbaren Energien (PV, Wind, Wasser, Biomasse) könnte das ein Quantensprung in der Entwicklung Afrikas sein.
Wenn ein Land erstmal damit anfängt... wartet mal 10Jahre... dann werden wir uns die Augen reiben. Darauf hoffe ich (wenn ich es noch erlebe
).
LG
Rudi
warum sollte das nicht funktionieren?
Auch beim Telefon hat Afrika einfach ein paar technische Evolutions-Stufen übersprungen: Anfangs gab´s ein paar Funkgeräte, der Kabelnetzausbau oder ein Postnetz ist nie weit gekommen. Aber das Mobiltelefon ist in Afrika eingeschlagen wie eine Bombe: mündliche Kommunikation, jeder mit jedem und überall, ist natürlich ein Segen. Besonders wenn viele nicht lesen und schreiben können. Auch Bankgeschäfte werden über das Mobiltelefon erledigt, was natürlich dem Klein- und Kleinst-Unternehmertum ernormen vorschub leistet.
Warum soll das bei der Mobilität nicht auch gehen?
Bis jetzt sind alte Autos mit einfacher Technik gefragt, die einfach zu reparieren ist. Aber da wird der Nachschub wegbrechen. Die modernen High-Tech-Motoren mit Ad Blue und Euro6-Abgasnorm sind zwar im Langstreckenbetrieb gut in den Abgaswerten (NOx), aber nach (Zentral-)Afrika würde ich mit meinem T6-Bulli nicht fahren wollen... Da braucht bloss der Luftmengensensor anfangen zu spinnen...
Wartungsarme Elektromobile mit zuverlässigen Batterien wären doch ein Segen für den Kontinent. Zusammen mit einem Ausbau dezentraler Stromversorgung aus erneuerbaren Energien (PV, Wind, Wasser, Biomasse) könnte das ein Quantensprung in der Entwicklung Afrikas sein.
Wenn ein Land erstmal damit anfängt... wartet mal 10Jahre... dann werden wir uns die Augen reiben. Darauf hoffe ich (wenn ich es noch erlebe
LG
Rudi
- Achim Vogt
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Re: Äthiopien verbietet als erstes Land den Import von Verbrennern und setzt auf Elektroautos
Lieber Rudi,
ich stimme Dir absolut zu! Aus dem Nahen Osten kommend, habe ich mir hier in Uganda (und in Kenia nebenan) schon öfter die Augen gerieben.
Und jetzt sehen wir in Uganda, dass zum ersten Mal in größerem Umfang Frauen als Boda-Boda-Fahrerinnen (Moped-Taxis) aktiv werden, 60 wurden da von einem Projekt ausgebildet - und alle fahren Elektro-Bodas! Da kommt was, das ist absehbar, und angesichts der Luftverschmutzung in Kampala auch eine segensreiche Entwicklung!
Viele Grüße
Achim
ich stimme Dir absolut zu! Aus dem Nahen Osten kommend, habe ich mir hier in Uganda (und in Kenia nebenan) schon öfter die Augen gerieben.
Und jetzt sehen wir in Uganda, dass zum ersten Mal in größerem Umfang Frauen als Boda-Boda-Fahrerinnen (Moped-Taxis) aktiv werden, 60 wurden da von einem Projekt ausgebildet - und alle fahren Elektro-Bodas! Da kommt was, das ist absehbar, und angesichts der Luftverschmutzung in Kampala auch eine segensreiche Entwicklung!
Viele Grüße
Achim
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Birgitt
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Tansania | Vorfahrt für Elektromobilität
In Tansania!Achim Vogt hat geschrieben: ↑Mo 4. Mär 2024, 18:10... irgendwo, ich habe vergessen wo, aber das spielt auch keine Rolle, fährt ein Safari-Jeep elektrisch herum. Mit dem wunderbaren Nebeneffekt, dass er überhaupt nicht zu hören ist! Das ist für die Tiere toll, aber auch für uns Wildbeobachter! Nichts ist doofer als das gräßliche Diesel-Rattern, wenn Du ein Video aufnehmen willst.
Das Land sieht sich als Vorreiter einer neuen CO2-neutralen Mobilität auf dem ganzen afrikanischen Kontinent und will bei den neuen Technologien ganz vorne mit dabei sein. Leise E-Safarifahrzeuge in der Serengeti, moderne Elektrozüge zwischen Daressalam und Dodoma, E-Roller für Lieferdienste wie PikiPiki. Günstiger, sicherer, umweltfreundlicher. Die Regierung plant ein autofreies Zentrum in Daressalam und fördert den Ausbau der Infrastruktur. Tansania zeigt: E-Mobilität ist machbar – und ein Vorbild für ganz Afrika ...
Vorfahrt für Elektromobilität in Tansania
06.06.2025 - DW World mit Video
Das Video ist auch abrufbar in der ARD-Mediathek: Weltspiegel
Gruß
Birgitt
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Afrika - Ein neuer Akteur in der globalen Automobilindustrie
Während Europa Afrika noch immer als Krisenregion wahrnimmt, boomt dort die Autoproduktion – und setzt direkt auf E-Mobilität. Zu den führenden afrikanischen Automobilherstellern gehören heute Innoson Vehicle Manufacturing in Nigeria, Kantanka Automobile in Ghana, Kiira Motors Corporation in Uganda sowie die Toyota-Tochter in Südafrika. Mobius Motors in Kenia war im ersten Anlauf gescheitert, wurde jedoch Anfang 2025 von Silverbox übernommen, welche die Produktion wieder aufgenommen hat ...
Afrika: Der unterschätzte Kontinent mit enormem Potenzial
26.01.2026 - telepolis
Gruß
Birgitt
Afrika: Der unterschätzte Kontinent mit enormem Potenzial
26.01.2026 - telepolis
Gruß
Birgitt
Re: Äthiopien verbietet als erstes Land den Import von Verbrennern und setzt auf Elektroautos
Hallo,
für die Hauptstadt wird das wohl gehen mit den EV´s.
Günstige EV´s made in China gibt es am Weltmarkt zu kaufen, vor allem die gebrauchten. Selbst in Jordanien gesehen.
Wenn der Strom günstig ist, dann eben einen China Ev.
Mal sehen wie das Experiment im ganzen Land funtionieren wird. Der Markt wird es richten.
Reparieren, da gibt es genug youtube videos.
Ersatzteile, werden über die bisherigen Weg importiert. Kommen halt noch ein paar neuen Teilenummern dazu.
Wir sehen uns das dann mal in den nächsten Jahren an, was daraus wurde.
Bin sehr gespannt.
Gruß
Joachim
PS und wer es nicht lesen will kann ja ...
für die Hauptstadt wird das wohl gehen mit den EV´s.
Günstige EV´s made in China gibt es am Weltmarkt zu kaufen, vor allem die gebrauchten. Selbst in Jordanien gesehen.
Wenn der Strom günstig ist, dann eben einen China Ev.
Mal sehen wie das Experiment im ganzen Land funtionieren wird. Der Markt wird es richten.
Reparieren, da gibt es genug youtube videos.
Ersatzteile, werden über die bisherigen Weg importiert. Kommen halt noch ein paar neuen Teilenummern dazu.
Wir sehen uns das dann mal in den nächsten Jahren an, was daraus wurde.
Bin sehr gespannt.
Gruß
Joachim
PS und wer es nicht lesen will kann ja ...
Sprinter 4x4, Bj ´22, OM654.920, Euro VI, Iglhaut Sperre, 56.000 Km, 4,1t
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Re: Äthiopien verbietet als erstes Land den Import von Verbrennern und setzt auf Elektroautos
Da die Europäer sich wie üblich in endlosen Diskussionen ergehen, sieht es so aus, als ob die Chinesen in die Bresche springen und auch dieses Marktsegment übernehmen.
So wie Eisenbahnen, Autobahnen, die neue Seidenstraße, Häfen, PV, usw. usw..
Neulich waren Berichte im TV über den Hafen Piräus und Colombo im TV.
Erschreckend wie die Chinesen sich ausbreiten und die Länder auf verschiedenen Wegen abhängig machen.
So wie Eisenbahnen, Autobahnen, die neue Seidenstraße, Häfen, PV, usw. usw..
Neulich waren Berichte im TV über den Hafen Piräus und Colombo im TV.
Erschreckend wie die Chinesen sich ausbreiten und die Länder auf verschiedenen Wegen abhängig machen.
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Birgitt
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Nigeria | Abkommen zum Bau der ersten Elektrofahrzeugfabrik Afrikas
Nigeria beabsichtigt den Aufbau einer eigenen Elektrofahrzeug-Industrie. Ein Vertrag mit Südkorea ist unterzeichnet ...
Nigeria signs deal with South Korea to launch Africa’s first electric vehicle factory
03.02.2026 - Business Insider Africa
Gruß
Birgitt
Nigeria signs deal with South Korea to launch Africa’s first electric vehicle factory
03.02.2026 - Business Insider Africa
Gruß
Birgitt
Re: Äthiopien verbietet als erstes Land den Import von Verbrennern und setzt auf Elektroautos
Ich hab mich beim Wort genommen und mich elektrisch auf den Balkan getraut. Knapp 6000 Kilometer durch Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Albanien, Kosovo, Nordmazedonien, Bulgarien und Serbien mit einem Renault Megane E-Tech. Ich räume ein, dass das Laden mehr Recherche, Planung und Aufwand involviert als Tanken, aber nie so, dass es mir die Reiselust verdorben hätte. Dafür sind die Kosten weniger anfällig für Irankriege.
Elektroautos sind noch eher selten zu sehen, aber es gibt eine ausreichende Ladeinfrastruktur. Die schnellsten Ladesäulen gibt es entlang des Autoput, und überraschenderweise bei den HIB-Tankstellen im Kosovo. In Albaniens Städten fahren die meisten Taxis elektrisch. Wie Äthiopien bezieht auch Albanien 100% seines Stroms aus erneuerbaren Energien, vor allem Wasserkraft.
Re: Äthiopien verbietet als erstes Land den Import von Verbrennern und setzt auf Elektroautos
Hallo,
Nur nebenbei.
Gerade zurück von einer 9 wöchigen Tour durch Namibia, Südafrika, Mosambik und Botswana.
Fazit: Auf 10.000km gerade eine handvoll e Autos gesehen.
2 Ladesäulen in Capetown an der Waterfront entdeckt, Rest der Länder keine Ladeinfrastruktur.
Krügerpark 0
Addo 0
Tafelberg 0
An SA Autobahnen 0
Namibia 0
Botswana 0
Tja das kabelgebunde Netz bei Telekommunikation wurde zwar durch Mobilenetze übersprungen.
Bei der Ladeinfrastruktur ist das wohl nicht so einfach.......
Solar....wenn die Sonne scheint fahren in der Regel auch dort die Autos auf der Straße und auch in Afrika ist es nachts dunkel.
Die paar Prestigeprojekte i Afrika sollte man nicht überhöhten, 90% werden wohl wieder verschwinden.
Der eine Cruiser in Tansania vielleicht nicht, der Betreiber kann sich den leisten. Millionen Afrikaner können sich nicht mal nen Fahrrad leisten und sind happy, wenn die Solarplatte die eine Glühlampe in der Hütte betreibt.
Und wenn ich mir die Shutdowns in Südafrika anschaue, erübrigt sich das positve E Mobile Denken.
VG
Nur nebenbei.
Gerade zurück von einer 9 wöchigen Tour durch Namibia, Südafrika, Mosambik und Botswana.
Fazit: Auf 10.000km gerade eine handvoll e Autos gesehen.
2 Ladesäulen in Capetown an der Waterfront entdeckt, Rest der Länder keine Ladeinfrastruktur.
Krügerpark 0
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An SA Autobahnen 0
Namibia 0
Botswana 0
Tja das kabelgebunde Netz bei Telekommunikation wurde zwar durch Mobilenetze übersprungen.
Bei der Ladeinfrastruktur ist das wohl nicht so einfach.......
Solar....wenn die Sonne scheint fahren in der Regel auch dort die Autos auf der Straße und auch in Afrika ist es nachts dunkel.
Die paar Prestigeprojekte i Afrika sollte man nicht überhöhten, 90% werden wohl wieder verschwinden.
Der eine Cruiser in Tansania vielleicht nicht, der Betreiber kann sich den leisten. Millionen Afrikaner können sich nicht mal nen Fahrrad leisten und sind happy, wenn die Solarplatte die eine Glühlampe in der Hütte betreibt.
Und wenn ich mir die Shutdowns in Südafrika anschaue, erübrigt sich das positve E Mobile Denken.
VG
- Achim Vogt
- Moderator
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- Registriert: Fr 2. Jan 2009, 19:32
- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: Äthiopien verbietet als erstes Land den Import von Verbrennern und setzt auf Elektroautos
Ich halte Deine Annahme für grundfalsch, Sambezi1! Wenn ich bei uns in Kampala aus dem Stand sagen müsste, wo Ladestationen sind, wäre ich auch aufgeschmissen. Aber es gibt sie - und zwar immer mehr. Und das hat Folgen: Allein die Firma Spiro hat innerhalb des vergangenen Jahres 15.000 E-Mopeds auf die Straße gebracht, hier als Taxis unter dem populären Namen "Boda Boda" bekannt. Es wird noch eine Zeit dauern, bis alle 250.000 Bodas im Großraum Kampala ausgetauscht sind, aber dann wird es massive Verbesserungen in der Luftqualität geben.
Erst gestern kam die Meldung, dass eine ganze Armada von Flughafentaxis jetzt als E-Autos unterwegs sind. Natürlich ist die Infrastruktur in der Stadt und auf dem Highway zum Flughafen besser. Und die Skepsis der Boda-Fahrer bleibt vor allem deshalb, weil die Versorgung auf den Überlandstraßen noch nicht gesichert ist. Aber ein indischer Geschäftsmann will das jetzt bald ändern und flächendeckend Ladestationen anbieten. In Tanzania sind E-Busse auch schon unterwegs. Der Fortschritt mag nicht so schnell kommen wie erhofft, aber er wird auch in Afrika kommen.
Natürlich können sich die meisten in Afrika das alles nicht leisten, aber das gilt für Verbrennermotoren genauso wie für E-Mobilität. Und Solar auf den Dächern findest Du inzwischen auch in den Dörfern. Das ist auch ein Muss: Uganda erzeugt Strom im Überschuss (wegen des Nils), aber die Transportkosten ins Hinterland sind viel zu hoch, als dass sich die Regierung die Versorgung der Bevölkerung leisten könnte. Da bleibt eigentlich nur Solar. Übrigens: Viele der allgegenwärtigen Lieferservices (Glovo zum Beispiel) in Kampala kommen inzwischen mit E-Bikes angeradelt!
Viele Grüße
Achim
Erst gestern kam die Meldung, dass eine ganze Armada von Flughafentaxis jetzt als E-Autos unterwegs sind. Natürlich ist die Infrastruktur in der Stadt und auf dem Highway zum Flughafen besser. Und die Skepsis der Boda-Fahrer bleibt vor allem deshalb, weil die Versorgung auf den Überlandstraßen noch nicht gesichert ist. Aber ein indischer Geschäftsmann will das jetzt bald ändern und flächendeckend Ladestationen anbieten. In Tanzania sind E-Busse auch schon unterwegs. Der Fortschritt mag nicht so schnell kommen wie erhofft, aber er wird auch in Afrika kommen.
Natürlich können sich die meisten in Afrika das alles nicht leisten, aber das gilt für Verbrennermotoren genauso wie für E-Mobilität. Und Solar auf den Dächern findest Du inzwischen auch in den Dörfern. Das ist auch ein Muss: Uganda erzeugt Strom im Überschuss (wegen des Nils), aber die Transportkosten ins Hinterland sind viel zu hoch, als dass sich die Regierung die Versorgung der Bevölkerung leisten könnte. Da bleibt eigentlich nur Solar. Übrigens: Viele der allgegenwärtigen Lieferservices (Glovo zum Beispiel) in Kampala kommen inzwischen mit E-Bikes angeradelt!
Viele Grüße
Achim




