Camper im Süden Namibias überfallen
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Re: Camper im Süden Namibias überfallen
Ich habe Namibia auch sehr oft bereist, genauso wie Uwe. Einmal wurde meine Auto aufgebrochen. Da war ich aber selber schuld, hatte eine Tasche auf dem Rücksitz liegen. Ansonsten ist mir nie etwas gestohlen worden oder hat mich irgendjemand bedroht. Ja, ich hab mich auch an die Spielregeln gehalten, aber bin auch oft ohne mir was zu denken irgendwo nachts gestanden.
Trotzdem scheint sich die Skrupellosigkeit doch zu verstärken. Letztes Jahr hat man mich in Opuwo auf der Opuwo Country Lodge vor Einbrechern auf dem dortigen Campsite gewarnt. Das war schon seltsam. Und die Zeit, in der man nachts unbeschwert durch Windhoek laufen kann scheint mir auch endgültig vorbei zu sein. Leider... Allerdings sollte man nachts auch nicht durch bestimmte Viertel in Berlin oder als Schwarzer in Dresden laufen.
Aber im Großen und Ganzen glaube ich, dass das Einzelfälle sind. Im Vergleich zu der Gewalt die in anderen Ländern herrscht scheint mir das alles noch wenig zu sein.
Trotzdem Sch......
Trotzdem scheint sich die Skrupellosigkeit doch zu verstärken. Letztes Jahr hat man mich in Opuwo auf der Opuwo Country Lodge vor Einbrechern auf dem dortigen Campsite gewarnt. Das war schon seltsam. Und die Zeit, in der man nachts unbeschwert durch Windhoek laufen kann scheint mir auch endgültig vorbei zu sein. Leider... Allerdings sollte man nachts auch nicht durch bestimmte Viertel in Berlin oder als Schwarzer in Dresden laufen.
Aber im Großen und Ganzen glaube ich, dass das Einzelfälle sind. Im Vergleich zu der Gewalt die in anderen Ländern herrscht scheint mir das alles noch wenig zu sein.
Trotzdem Sch......
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
Viele Grüße Wolfgang
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Karl Heinz
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Re: Camper im Süden Namibias überfallen
JAUwe Schmitz hat geschrieben: ↑Di 11. Jul 2023, 14:15jetzt mussich nach längerer überlegung doch auch mal etwas dazu schreiben:
wir sind seit 2016 jedes jahr mehrere monate im südlichen afrika, davon viel zeit in namibia. die ersten jahre waren wir im citroen 2CV (Ente), später bis aktuell in nem alten landcruiser unterwegs.
wir haben auf vielen stadt- und farmcampings gestanden, auf supermarkt-parkplätzen das auto stehen gehabt, waren auch viele nächte im off, sowohl im norden als auch im süden.
uns ist noch nie etwas geschehen, weder taschendiebstähle noch einbrüche noch überfälle. schon 1999/2000 war ich mehrere wochen in namibia, mit ente, auch da is nix passiert.
in meinen fast 40 jahren afrikanischer reisen ist nur ein einziges mal unser fahrzeug aufgebrochen worden: der iveco 4x4 in foccia in italien.
haben wir einfach nur glück gehabt in afrika?
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middeldorfklaus3
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Re: Camper im Süden Namibias überfallen
Deswegen wäre doch datenbank interessant insgesamt aufgeteilt auf die einzelnen Länder in die jeder aktuelle Ereignisse bzg Touristen sei es selbst erlebte bzw über Presse oder Internet erfahren ( kurz und prägnanter Eintrag ohne viel.susschweifungen ) eintragen kann, dann kann sich jeder sein persönliches Bild machen bzg seiner Destination ( und das ganze dann ohne jegliche weitere Kommentare wie selbst schuld, alles falsch gemacht usw )
Re: Camper im Süden Namibias überfallen
Eine mutige Stellungnahme, deren Detailreichtum an Loriot denken lässt!
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Karl Heinz
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Re: Camper im Süden Namibias überfallen
Servus,
sysiphus/Loriot, was bleib da, ich muss Antworten.
Ich habe viele viele viele Nächte in Afrika verbracht. Deutlich mehr im Busch wie Camping, deutlich. Ich liebe ein Lagerfeuer mit einem Schakal mehr als Löwen im Rudel, also Fahrzeugrudel.
Glück ist das a und o, jeder macht Fehler, auch die Profis, und wen jeder Fehler als Neuling bestraft worden wäre, könnte ich nicht mehr schreiben. Ich habe viel Erfahrung in Platzsuche, aber wen die bösen Buben in der Nähe sind braucht es Glück. Meine 5 pfennig dazu, in diesem Sinne:
„Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.“
Beste Grüße Karl Heinz
Re: Camper im Süden Namibias überfallen
Auch die Antwort lässt vermuten, dass Loriot noch lebt.
Mit Profi oder Anfänger hat das wenig zu tun. Wir wurden Anfang 2021 in Windhoek auch überfallen, am hellen Tag, direkt an einer befahrenen Straße. Leute, die das gesehen haben, haben nicht geholfen. Sind jeden Winter bis max. 5 Monate im südlichen Afrika unterwegs. Fühle mich deshalb noch lange nicht als Profi, Anfänger sind wir aber nicht mehr. Um Namibia-Profi zu sein, muss man zur Piste nämlich Pad sagen, das zeichnet echte Insider aus, wie ich immer wieder genervt feststelle.
Im Namibia-Forum gibt es einen Thread "Raubüberfälle", wer Lust hat, kann ja mal rein lesen.
Ne Datenbank braucht man für die Vorkommen nicht. Zumindest Südafrika führt natürlich Statistiken zu Verbrechen. Die Zahlen sind nochmals nach oben, vermutlich hat Corona auch einen Beitrag geleistet. Wenn es ums nackte Überleben geht, würden wir satten Europäer auch nicht anders handeln. Will das sicher nicht schönreden, versuche nur, mich etwas in die Leute rein zu versetzen.
Noch ist die Lage so, dass wir denken, damit klar zu kommen. Zumindest in Namibia, Botswana, Sambia, Simbabwe. In Südafrika haben sie im Frühjahr nebenan auch wieder geschossen. Großraum Joburg halt. Sind froh, wenn wir die Region im Rückspiegel sehen, Südafrika ist inzwischen echt unangenehm, die Kurve ging in den letzten 20 Jahren leider nur in die falsche Richtung. Wenn wir überall das Gefühl haben, dass das Risiko zu groß wird, fahren wir halt nicht mehr hin. Wäre schade, "love it or leave it" gilt halt auch da.
Grüße
Ebi
Mit Profi oder Anfänger hat das wenig zu tun. Wir wurden Anfang 2021 in Windhoek auch überfallen, am hellen Tag, direkt an einer befahrenen Straße. Leute, die das gesehen haben, haben nicht geholfen. Sind jeden Winter bis max. 5 Monate im südlichen Afrika unterwegs. Fühle mich deshalb noch lange nicht als Profi, Anfänger sind wir aber nicht mehr. Um Namibia-Profi zu sein, muss man zur Piste nämlich Pad sagen, das zeichnet echte Insider aus, wie ich immer wieder genervt feststelle.
Im Namibia-Forum gibt es einen Thread "Raubüberfälle", wer Lust hat, kann ja mal rein lesen.
Ne Datenbank braucht man für die Vorkommen nicht. Zumindest Südafrika führt natürlich Statistiken zu Verbrechen. Die Zahlen sind nochmals nach oben, vermutlich hat Corona auch einen Beitrag geleistet. Wenn es ums nackte Überleben geht, würden wir satten Europäer auch nicht anders handeln. Will das sicher nicht schönreden, versuche nur, mich etwas in die Leute rein zu versetzen.
Noch ist die Lage so, dass wir denken, damit klar zu kommen. Zumindest in Namibia, Botswana, Sambia, Simbabwe. In Südafrika haben sie im Frühjahr nebenan auch wieder geschossen. Großraum Joburg halt. Sind froh, wenn wir die Region im Rückspiegel sehen, Südafrika ist inzwischen echt unangenehm, die Kurve ging in den letzten 20 Jahren leider nur in die falsche Richtung. Wenn wir überall das Gefühl haben, dass das Risiko zu groß wird, fahren wir halt nicht mehr hin. Wäre schade, "love it or leave it" gilt halt auch da.
Grüße
Ebi
Re: Camper im Süden Namibias überfallen
Tja, so kann der persönliche Eindruck täuschen. Es sei denn, du meinst die 8 Länder auf diesem Planeten, die noch mehr Morde aufweisen als z.B. Südafrika.
Namibia und Botswana sind auch unter den "führenden" Ländern. Klar, man kann dann noch mit Ländern vergleichen, in denen Krieg herrscht, dann wird es aber auch etwas komisch. Einzelfälle sehen anders aus, in Südafrika wird 50x so oft wie in DE gemeuchelt.
Quelle ist Wikipedia. Alle Zahlen noch vor Corona.
-
°Daniel
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Re: Camper im Süden Namibias überfallen
Der Wikipedia-Link von Ebi1 ist "Liste der Tötungsraten nach Ländern".
Ich will Ebi's Text nicht kleinreden, aber so eine Statistik im Kontext-freien Raum zu betrachten, wird meist zu einem verzerrten Bild führen. Auch die Darstellung bei Wikipedia bringt da wenig Besserung:
Und was nützt mir die schönste Statistik, wenn blöderweise ich die Stichprobe bin, die den Statistikzähler um eins erhöht ....
Gruß,
°Daniel
Ich will Ebi's Text nicht kleinreden, aber so eine Statistik im Kontext-freien Raum zu betrachten, wird meist zu einem verzerrten Bild führen. Auch die Darstellung bei Wikipedia bringt da wenig Besserung:
- Die Zahlen sagen nichts aus über die Tötungszahl relativ zur Gesamtbevölkerung
- Auch eine Kathegorisierung (z.B. Ballungsgebiete / ländliche Gebiete) ist nicht vorhanden.
- Für den hiesigen Kontext wäre auch eine Relation zwischen Überfall / Überfall mit Tötung sehr geeignet.
- und vieles mehr ...
Und was nützt mir die schönste Statistik, wenn blöderweise ich die Stichprobe bin, die den Statistikzähler um eins erhöht ....
Gruß,
°Daniel
- Achim Vogt
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Re: Camper im Süden Namibias überfallen
Lieber Ebi,
danke für die Statistik. Auch wenn ich Daniel recht gebe, frei nach dem Motto "glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst manipuliert hast"
, gibt sie aber doch einen guten Anhaltspunkt.
@ Daniel: die Tötungsrate in der Statistik - danke übrigens für den Originallink, strenggenommen ist die Quelle nicht Wikipedia, sondern das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung - bezieht sich durchaus auf die Gesamtbevölkerung (pro 100.000) und ist insofern vergleichbar.
Auch wenn viele zusätzliche Infos nötig wären, aber es macht schon Eindruck, dass die Rate Südafrikas (35,9) auch und gerade im Vergleich mit ansonsten als besonders gefährlich angesehenen Ländern wie Nigeria (9,9) oder der Demokratischen Republik Kongo (13,6) besonders hoch ist. Ein "Daniel-Argument" wäre hier vielleicht, dass die Zahlen in Südafrika vermutlich wesentlich gründlicher erhoben werden als in Nigeria oder Kongo DRC, wo die Dunkelziffer wahrscheinlich wesentlich höher ist.
Man muss in der Statistik übrigens schon sehr lange blättern, bevor das erste Land in der Region Asien/Pazifik (Papua-Neuguinea) und Europas (Russland) auftaucht.
Viele Grüße
Achim
danke für die Statistik. Auch wenn ich Daniel recht gebe, frei nach dem Motto "glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst manipuliert hast"
@ Daniel: die Tötungsrate in der Statistik - danke übrigens für den Originallink, strenggenommen ist die Quelle nicht Wikipedia, sondern das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung - bezieht sich durchaus auf die Gesamtbevölkerung (pro 100.000) und ist insofern vergleichbar.
Auch wenn viele zusätzliche Infos nötig wären, aber es macht schon Eindruck, dass die Rate Südafrikas (35,9) auch und gerade im Vergleich mit ansonsten als besonders gefährlich angesehenen Ländern wie Nigeria (9,9) oder der Demokratischen Republik Kongo (13,6) besonders hoch ist. Ein "Daniel-Argument" wäre hier vielleicht, dass die Zahlen in Südafrika vermutlich wesentlich gründlicher erhoben werden als in Nigeria oder Kongo DRC, wo die Dunkelziffer wahrscheinlich wesentlich höher ist.
Man muss in der Statistik übrigens schon sehr lange blättern, bevor das erste Land in der Region Asien/Pazifik (Papua-Neuguinea) und Europas (Russland) auftaucht.
Viele Grüße
Achim
Re: Camper im Süden Namibias überfallen
@ Achim: habe auf den guten, alten Spruch von Churchill gewartet. Der kommt generell immer, wenn jemand ne Statistik in Frage stellt.
@ Daniel: die Zahlen (Spalte Tötungsrate) sind je 100.000 Einwohner gerechnet. So blöd, die Bevölkerung nicht zu berücksichtigen, sind die Leute nun auch wieder nicht.
Klar, das ist nicht differenziert nach Regionen, das kann man, wenn man Lust hat, z.B. auch auf entsprechenden Seiten z.B. für Südafrika nachlesen. Wollte eigentlich nur zeigen, dass man schlecht von Einzelfällen reden kann, Brasilien zu überholen ist schon mal ne Leistung. Dennoch kann man natürlich Glück haben und es passiert nichts, wie in den allermeisten Fällen. Verniedlichen würde ich nach einigen in Afrika verbrachten Jahren die Sache aber auch nicht.
Grüße
Ebi
@ Daniel: die Zahlen (Spalte Tötungsrate) sind je 100.000 Einwohner gerechnet. So blöd, die Bevölkerung nicht zu berücksichtigen, sind die Leute nun auch wieder nicht.
Klar, das ist nicht differenziert nach Regionen, das kann man, wenn man Lust hat, z.B. auch auf entsprechenden Seiten z.B. für Südafrika nachlesen. Wollte eigentlich nur zeigen, dass man schlecht von Einzelfällen reden kann, Brasilien zu überholen ist schon mal ne Leistung. Dennoch kann man natürlich Glück haben und es passiert nichts, wie in den allermeisten Fällen. Verniedlichen würde ich nach einigen in Afrika verbrachten Jahren die Sache aber auch nicht.
Grüße
Ebi
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°Daniel
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Re: Camper im Süden Namibias überfallen
Ha, da habe ich jetzt auf die Schnelle auch nicht auf die richtige Spalte geachtet. Mein Blick verfing sich an der horrenden absoluten Tötungszahl Südafrikas im Vergleich zu den meisten anderen genannten Ländern (und es war vor dem ersten Kaffee ...
Ein gutes Beispiel dafür, wie man eine Statistik ungewollt selektiv lesen kann.
Für die beiden Opfer in diesem Thread wäre aus der Statistik wohl zu überlegen, wie das deutlich höhere Risiko Südafrikas in die Grenznähe ihres namibischen Übernachtungsplatzes mit reinspielt. Aber da ich die Hauptkriminalität in den urbanen Zentren vermute ist das nur ein wackeliger Ansatz.
Mehr würde ich mir von einer internationalen Statistik über das Ausrauben von Touristen (ggf. mit %-Satz Todesfolge) versprechen, denn sie gibt Hinweise auf das Engagement des Landes (Staat wie privat), sich mit dem Tourismus gut zu stellen, bzw. wie es mit dem Klima zu Ausländern generell bestellt ist. — Sehen die einen 4x4 nun überwiegend als Sparbüchse oder als Melkkuh? (Die Sicht "als Gast" gäbe es auch noch, ist aber wohl so langsam am aussterben)
Gruß,
°Daniel
Re: Camper im Süden Namibias überfallen
Was SA angeht, vermute ich mal, dass das inzwischen leider nicht mehr zu kontrollieren ist. Sagen zumindest Freunde, die im Land leben. Einer ist näher an Kapstadt ran gezogen, weil er die B2 nicht täglich zur Arbeit fahren wollte. Irgendwann häbe man mal ne Panne, und dann gute Nacht. Auf dem Weg zum Flughafen fahren Uber-Leute Umwege, weil sie ne Kreuzung in Nähe eines Townships meiden möchten. Bin dann selbst mal dort gefahren, an einem Sonntag war genau die Stelle mit 2 Polizeifahrzeugen gesichert.
Klar, die Probleme sind natürlich eher in den Städten zu suchen, davon gibt es in SA halt viele. In Namibia natürlich deutlich weniger, und Windhoek ist so hässlich, dass zumindest wir immer froh sind, wenn wir die Stadt hinter uns haben.
Bei unserem privaten Überfall in Windhoek hätte die Polizei die 2 Täter schnappen können. Der Polizist, der uns vor Schlimmeren bewahrt hat, meinte aber, er müsse jetzt zu einem Meeting. Er kenne die Täter, wisse, wo sie wohnen. Er würde sich der Sache nach dem Meeting annehmen. Tja, das hat er dann ganz bestimmt gemacht.
Nachtrag: das war ein Karfreitag, alle Restaurants waren zu, wir wurden auf Nahrungssuche überfallen. Macht die Sache mit dem Meeting am späten Nachmittag nicht eben plausibler.
Grüße
Ebi
Klar, die Probleme sind natürlich eher in den Städten zu suchen, davon gibt es in SA halt viele. In Namibia natürlich deutlich weniger, und Windhoek ist so hässlich, dass zumindest wir immer froh sind, wenn wir die Stadt hinter uns haben.
Bei unserem privaten Überfall in Windhoek hätte die Polizei die 2 Täter schnappen können. Der Polizist, der uns vor Schlimmeren bewahrt hat, meinte aber, er müsse jetzt zu einem Meeting. Er kenne die Täter, wisse, wo sie wohnen. Er würde sich der Sache nach dem Meeting annehmen. Tja, das hat er dann ganz bestimmt gemacht.
Grüße
Ebi
-
middeldorfklaus3
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- Registriert: So 11. Sep 2022, 19:29
Re: Camper im Süden Namibias überfallen
Die absolute Anzahl der Tötungsdelikte in den jeweiligen Länder ist für Touristen, nicht unbedingt aussagekräftig, da alle Opfer eingerechnet werden inklusive der einzelnen Gangmitgliedern die sich in Bandenkriegen gegenseitig ermorden, sprich viel Bandenkriege -viele Tote von denen , und Touristen oder normale Bürger trifts hier leider als Kollateralschäden -sprich zur falschen Zeit am falschen Ort und eigentlich nicht primäres Ziel.
Das Rausrechnen dieser Prozentzahl wird aber wohl nie möglich sein
Das Rausrechnen dieser Prozentzahl wird aber wohl nie möglich sein
Re: Camper im Süden Namibias überfallen
Das stimmt. Aber auch wenn es mich nicht direkt getroffen hat, mag ich halt auch keine Toten herumliegen sehen. Die letzten 3 haben wir alle östlich von Kapstadt gesehen, Großraum Flughafen. In der Nacht vor dem letzten Rückflug wurde nebenan geschossen, alles nicht lustig. Das haben wir vor einem Jahr in Outjo / Namibia auch erlebt, im Camp.middeldorfklaus3 hat geschrieben: ↑So 10. Sep 2023, 00:02Das Rausrechnen dieser Prozentzahl wird aber wohl nie möglich sein
Südafrika führt selbst sehr genaue Statistiken, steht alles im Internet. Ob das auf die genaue Zahl stimmt, ist egal. Kommt ja auch drauf an, welcher Sparte ein Delikt zugeordnet wird. Inzwischen sind Entführungen im Trend. Südafrika befindet sich seit Jahren im Sinkflug, viele Namibier haben Angst, dass das ein Flächenbrand wird, wobei die Städte Namibias ohnehin schon ein heißes Pflaster sind.




