Früher Nachmittag, allerhöchste Zeit den Rückweg anzutreten
Oft ist der Weg nur ein Pfad mit viel Geröll
aber meist lässt er sich bequem laufen
Die zerfurchte Landschaft mit ihren tiefen Felsspalten ist besonders bei der nachmittags vom Licht wärmer wirkenden Sonne traumhaft
Wir blicken zurück und freuen uns, dass wir schon einige Höhenmeter geschafft haben
Nun noch die letzten zwei steilen Kilometer! Hoffentlich werden wir nicht noch nass
Geschafft! Sogar trocken geschafft! Und zur Belohnung gibt es den für Dana so typischen traumhaften Sonnenuntergang
Ahlan Wa Sahlan - Reisebericht Jordanien
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Birgitt
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Jordanien - Alte Nabatäersiedlung Es Sela
Heute lässt sich die Sonne so gut wie nicht blicken, Dana ist wolkenverhangen. Nach Regen sieht es aber noch nicht aus. Ideal zum wandern in Sela. Mit dem Auto eine halbe Stunde nördlich von Dana in Richtung Tafila zweigt in Al Ain al Bayda (auch Ain Beidha geschrieben) die Straße ab. Steil führt die kleine Straße hinab in das am Berg klebende 100-Seelen-Dörfchen As Sela
und noch viel steiler führt der Weg die letzten 3 km hinab zum Wanderparkplatz. Nichts für schwache Nerven
Unten angekommen erwartet uns eine feine Felsknubbellandschaft ähnlich Little Petra
Der Start zum Einstieg ist markiert
die grünen Pfeile hilfreich, um in die Berglandschaft einzutauchen
Dann wird es schwieriger
Es bleibt zwar grün, aber die Pfeile hören auf
Irgendwann gibt es auch kein grün mehr
Mit LocusPro versuchen wir "Sela Castle" zu finden, das Plateau, auf dem die alten Nabatäer gelebt haben. Wir sehen Stufen (endlich mal wieder
), hier muss es weiter bergauf gehen
Aussicht unterwegs
Angelegte Wasserrinne der Nabatäer
Der Aufstieg ist etwas mühsam, irgendwie haben wir den richtigen Weg verfehlt
Nach etwas Kraxeln und einigen Irrungen und Wirrungen beim Aufstieg sind wir endlich oben auf dem Plateau, das den Nabatäern als Schutz- und Zufluchtsort diente
Höhlen wurden als Wohnungen genutzt und Hohlräume als Vorratskammern
Leichter Nieselregen setzt ein. So gerne wir das Plateau mit den schönen Felsformationen auch weiter erkunden wollen, sollten wir sehen, dass wir hinaus aus diesem Labyrinth kommen, bevor das Wetter endgültig umschlägt
Wir wählen diesmal eine etwas andere Route, mit etwas weniger Geröll
Und dann wird der Abstieg zum Kinderspiel: wir gehen einfach immer den Ziegen und ihrem Hirten hinterher. Denn auch sie sind auf dem Heimweg
Zurück in Dana wollen wir noch die dort ansässige Frauenkooperative der Silberschmiedinnen besuchen. Leider hat das "Silver House" bereits geschlossen, obwohl eigentlich noch eine knappe Stunde geöffnet sein sollte. Im Shop nebenan erfahren wir auch warum: Es sieht nach stärkerem Regen aus! Die Frauen wollten vorher zurück in ihren Dörfern sein. Bleibt uns nur noch etwas im Laden zu stöbern und den Dana Tea zu kosten, mit Pflanzen aus dem Wadi Dana
und noch viel steiler führt der Weg die letzten 3 km hinab zum Wanderparkplatz. Nichts für schwache Nerven
Der Start zum Einstieg ist markiert
die grünen Pfeile hilfreich, um in die Berglandschaft einzutauchen
Dann wird es schwieriger
Irgendwann gibt es auch kein grün mehr
Mit LocusPro versuchen wir "Sela Castle" zu finden, das Plateau, auf dem die alten Nabatäer gelebt haben. Wir sehen Stufen (endlich mal wieder
Aussicht unterwegs
Angelegte Wasserrinne der Nabatäer
Der Aufstieg ist etwas mühsam, irgendwie haben wir den richtigen Weg verfehlt
Nach etwas Kraxeln und einigen Irrungen und Wirrungen beim Aufstieg sind wir endlich oben auf dem Plateau, das den Nabatäern als Schutz- und Zufluchtsort diente
Höhlen wurden als Wohnungen genutzt und Hohlräume als Vorratskammern
Leichter Nieselregen setzt ein. So gerne wir das Plateau mit den schönen Felsformationen auch weiter erkunden wollen, sollten wir sehen, dass wir hinaus aus diesem Labyrinth kommen, bevor das Wetter endgültig umschlägt
Wir wählen diesmal eine etwas andere Route, mit etwas weniger Geröll
Und dann wird der Abstieg zum Kinderspiel: wir gehen einfach immer den Ziegen und ihrem Hirten hinterher. Denn auch sie sind auf dem Heimweg
Zurück in Dana wollen wir noch die dort ansässige Frauenkooperative der Silberschmiedinnen besuchen. Leider hat das "Silver House" bereits geschlossen, obwohl eigentlich noch eine knappe Stunde geöffnet sein sollte. Im Shop nebenan erfahren wir auch warum: Es sieht nach stärkerem Regen aus! Die Frauen wollten vorher zurück in ihren Dörfern sein. Bleibt uns nur noch etwas im Laden zu stöbern und den Dana Tea zu kosten, mit Pflanzen aus dem Wadi Dana
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Birgitt
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Reisebericht Jordanien - Der letzte Tag - Resümee
Wir müssen zurück nach Aqaba. Und weil die Strecke durch die Berge so schön war, nehmen wir wieder die Road 60 von Tafila vorbei am "Dog-Lookout" hinab ins Wadi Araba
Schnurgeradeaus führt die Straße durchs Wadi Araba bis Aqaba. Einmal machen wir noch eine kurze Pause, denn unsere Füße wollen unbedingt nochmals Wüstenboden spüren
Donnerstag Abend in Aqaba. Die Stadt quillt aus allen Nähten. Die vielen Handtuchständer auf den Straßen sind deutlich voller als sonst
denn die Herren der Schöpfung lassen sich in den unzähligen Beautysalons fürs Wochenende stylen. The World of Men
Die Hammel hängen bereit für den Grill in Reih und Glied
und die Brotbackautomaten haben Hochkonjunktur
Wie es scheint, sind die Konditoreien bald leer gekauft. Das Gebäck in Jordanien ist aber auch, egal wo, köstlichst! Am allerbesten gechmeckt hat uns Kunafah (auch Kanafeh genannt), eine levantinische warme Süßspeise aus einem besonderen Käse (Quark) und Kadayif. Der Ursprung der Knafeh wird in der palästinensischen Stadt Nablus vermutet. Das für uns leckerste Kunafah auf unserer Reise haben wir bei Al-Janoub Sweets in Wadi Moussa gegessen
Der letzte Morgen bricht an. Unsere Kaffeebude begrüßt uns mit einem fröhlichen "Ahlan wa Sahlan". "Ahlan Bikum!", wir nehmen unseren Becher
und setzen uns wieder auf "unsere" Kaimauer mit Blick auf das Meer. Eine Touristin in Hotpants mit bauchfreiem Top spaziert vorbei. Wir fragen uns, wieviel Tourismus das kleine Jordanien wohl vertragen kann. Derzeit hebt Ryanair von rd. 20 Destinationen aus zweimal pro Woche Richtung hasemitisches Königreich ab. Dazu kommen noch unzählige Easy-Jet-Maschinen ... Jordanien wird momentan geradezu überschwemmt von Touristen. Die Masse bewegt sich zwischen Aqaba, Petra und Wadi Rum. Einige organisierte schaffen es noch bis Jerash, ein Teil Individualtraveller bewegt sich auch am Toten Meer. Im Norden waren wir völlig alleine unterwegs. Dort bauchfrei in Hotpants rumzurennen wäre allerdings auch noch unpassender als hier ...
Ein Blick auf die Uhr reißt uns aus unseren Gedanken. Wir müssen noch tanken und den Wagen zurückgeben. Der Flieger nach Hause wartet nicht ... Shukran Jordan, wir hatten eine schöne Zeit hier!
Gruß
Birgitt
Schnurgeradeaus führt die Straße durchs Wadi Araba bis Aqaba. Einmal machen wir noch eine kurze Pause, denn unsere Füße wollen unbedingt nochmals Wüstenboden spüren
Donnerstag Abend in Aqaba. Die Stadt quillt aus allen Nähten. Die vielen Handtuchständer auf den Straßen sind deutlich voller als sonst
denn die Herren der Schöpfung lassen sich in den unzähligen Beautysalons fürs Wochenende stylen. The World of Men
Die Hammel hängen bereit für den Grill in Reih und Glied
und die Brotbackautomaten haben Hochkonjunktur
Wie es scheint, sind die Konditoreien bald leer gekauft. Das Gebäck in Jordanien ist aber auch, egal wo, köstlichst! Am allerbesten gechmeckt hat uns Kunafah (auch Kanafeh genannt), eine levantinische warme Süßspeise aus einem besonderen Käse (Quark) und Kadayif. Der Ursprung der Knafeh wird in der palästinensischen Stadt Nablus vermutet. Das für uns leckerste Kunafah auf unserer Reise haben wir bei Al-Janoub Sweets in Wadi Moussa gegessen
Der letzte Morgen bricht an. Unsere Kaffeebude begrüßt uns mit einem fröhlichen "Ahlan wa Sahlan". "Ahlan Bikum!", wir nehmen unseren Becher
und setzen uns wieder auf "unsere" Kaimauer mit Blick auf das Meer. Eine Touristin in Hotpants mit bauchfreiem Top spaziert vorbei. Wir fragen uns, wieviel Tourismus das kleine Jordanien wohl vertragen kann. Derzeit hebt Ryanair von rd. 20 Destinationen aus zweimal pro Woche Richtung hasemitisches Königreich ab. Dazu kommen noch unzählige Easy-Jet-Maschinen ... Jordanien wird momentan geradezu überschwemmt von Touristen. Die Masse bewegt sich zwischen Aqaba, Petra und Wadi Rum. Einige organisierte schaffen es noch bis Jerash, ein Teil Individualtraveller bewegt sich auch am Toten Meer. Im Norden waren wir völlig alleine unterwegs. Dort bauchfrei in Hotpants rumzurennen wäre allerdings auch noch unpassender als hier ...
Ein Blick auf die Uhr reißt uns aus unseren Gedanken. Wir müssen noch tanken und den Wagen zurückgeben. Der Flieger nach Hause wartet nicht ... Shukran Jordan, wir hatten eine schöne Zeit hier!
Gruß
Birgitt
Re: Ahlan Wa Sahlan - Reisebericht Jordanien
Hallo Birgitt
Wundern muss man sich nicht über die Tourismusflut.
Jordanien ist ein wunderschönes Land, die Leute sind freundlich und die meisten Sehenswürdigkeiten sind mit dem normalen PKW zu erreichen.
Wir waren im 2015 für 5 Wochen in Jordanien, da war noch nichts mit der Touristenflut, Wadi Rum haben wir in 3 Tagen ein Auto angetroffen, nur Petra war ab 11 Uhr Vormittag ziemlich voll, da war für uns aber schon wieder Zeit raus und zum Kaffee.
Guten Heimflug und liebe Grüsse
Turi und Stina
Wundern muss man sich nicht über die Tourismusflut.
Jordanien ist ein wunderschönes Land, die Leute sind freundlich und die meisten Sehenswürdigkeiten sind mit dem normalen PKW zu erreichen.
Wir waren im 2015 für 5 Wochen in Jordanien, da war noch nichts mit der Touristenflut, Wadi Rum haben wir in 3 Tagen ein Auto angetroffen, nur Petra war ab 11 Uhr Vormittag ziemlich voll, da war für uns aber schon wieder Zeit raus und zum Kaffee.
Guten Heimflug und liebe Grüsse
Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Ahlan Wa Sahlan - Reisebericht Jordanien
Vielen Dank Birgitt, für den überaus tollen und informativen Reisebericht!
Viele Grüße aus Rio, Carlo
Viele Grüße aus Rio, Carlo
Re: Ahlan Wa Sahlan - Reisebericht Jordanien
Hallo Birgitt,
mit großem Interesse habe ich deinen Jordanienbericht gelesen.
Am 24.5. sind wir von einer Jordanienrundreise zurückgekommen.
Wegen der Hitze haben wir trotz 2 Tage Petra im Jordan Pass die Stätte nicht so besuchen können, wie wir es vorhatten.
Macht nix, denn wir haben gleich für den 30.11.19 nochmal einen Flug gebucht. Diesmal mit Ryanair von Köln für 4 Tage
nur Petra. Hoffentlich ist es nachts nicht so kalt. In Aqaba waren wir übrigens auch im "Cedar" und haben es für die erste Nacht im Herbst wieder gebucht; genau so wie das "Petra Sky" in Petra.
Bei Interesse kannst du evtl. meinen Bericht hier lesen:
www.vivien-und-erhard.de/forum/index.ph ... jordanien/
LG margarete
mit großem Interesse habe ich deinen Jordanienbericht gelesen.
Am 24.5. sind wir von einer Jordanienrundreise zurückgekommen.
Wegen der Hitze haben wir trotz 2 Tage Petra im Jordan Pass die Stätte nicht so besuchen können, wie wir es vorhatten.
Macht nix, denn wir haben gleich für den 30.11.19 nochmal einen Flug gebucht. Diesmal mit Ryanair von Köln für 4 Tage
nur Petra. Hoffentlich ist es nachts nicht so kalt. In Aqaba waren wir übrigens auch im "Cedar" und haben es für die erste Nacht im Herbst wieder gebucht; genau so wie das "Petra Sky" in Petra.
Bei Interesse kannst du evtl. meinen Bericht hier lesen:
www.vivien-und-erhard.de/forum/index.ph ... jordanien/
LG margarete



