Afrika mit Campingbus

für den, der es mit dem Zweiradantrieb gemütlicher angehen will

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katrin88
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Afrika mit Campingbus

Beitrag von katrin88 »

Hallo liebe Reisende :-)

Ich bitte um eine erste Orientierungshilfe und Empfehlungen bezüglich der Anschaffung eines Campingbusses für eine Afrikareise.

Eckdaten
: 1 Jahr oder länger, 2 Personen, Bus wird zum Schlafen, Wohnen, darin leben, Kochen etc.genützt, teilweise abseits der Piste, angedachtes Budget € 10.000; so gut wie keine handwerklichen Kenntnisse.

Da ich ganz zu Beginn meiner Überlegungen stehe und mich wirklich nicht auskenne bei der Vielfalt an CAmpingbussen (dachte bislang an VW T4, Ford Transit) bitte ich wirklich sehr um eure Hilfe. Freue mich auch sehr über Literaturempfehlungen, Ratgeber, Checklisten etc.

Vielen Dank und frohe Weihnachten
Heinz
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von Heinz »

Hallo Katrin,
wende dich mal an Rene´Kägi und Sonja Kostezer aus der Schweiz. Sie haben ein Buch geschrieben "Afrika rundum".
Rene´hat mir immer Angebote von Mercedes T 1 Bussen mit Allrad von der schweizer Feuerwehr oder vom Rettungsdienst
geschickt. Die Busse sind ohne Rost, wenig km (20.000 -30.000 km) und kosten um die 10.000,-€.
Grüsse aus GG
Turi
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von Turi »

Hallo Katrin
Wie Heinz schon geschrieben hat, allerdings waren Renè und Sonja mit einem 207/308 er Mercedes unterwegs.
Meiner Meinung nach die beste Variante, sofern man einen bekommt.
Fast überall Ersatzteile und fast jeder Dorfschmied kann einem bei der Reparatur helfen.
Einen Allrad mit halbwegs vernünftiger Laufleistung wird man, wenn überhaupt, um 10 000 Euro nicht bekommen.
Andere Variante ein wenig kleiner, wäre ein Hiace von Toyota, sehr zuverlässig und hier unten auch fast überall Ersatzteile erhältlich.
Von VW und Ford würde ich Abstand nehmen, eher schwierigere Esatzteilversorgung, evtl., noch einen T3 in gutem Zustand.
Gruss aus Tasnsania
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
liphpip
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von liphpip »

4 sandbleche n gescheiter heber oder besser zwei , greifzug, zeit und schaufeln ersparen einem die teurere allrad variante auch.

aktuell sind auch die ersten baureifen der sprinter ganz beliebt auf dem kontinent und die gibt's für kleines geld.

allerdings meist unausgebaut.
dann braucht man schon so ein paar handwerkliche kenntnisse für den ausbau
finde diese kenntnisse ja immer erforderlich im leben auch und grade auf reisen…. :wink:
Heinz
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von Heinz »

Turi hat geschrieben:Hallo Katrin
Wie Heinz schon geschrieben hat, allerdings waren Renè und Sonja mit einem 207/308 er Mercedes unterwegs.
Meiner Meinung nach die beste Variante, sofern man einen bekommt.
Fast überall Ersatzteile und fast jeder Dorfschmied kann einem bei der Reparatur helfen.
Einen Allrad mit halbwegs vernünftiger Laufleistung wird man, wenn überhaupt, um 10 000 Euro nicht bekommen.
Andere Variante ein wenig kleiner, wäre ein Hiace von Toyota, sehr zuverlässig und hier unten auch fast überall Ersatzteile erhältlich.
Von VW und Ford würde ich Abstand nehmen, eher schwierigere Esatzteilversorgung, evtl., noch einen T3 in gutem Zustand.
Gruss aus Tasnsania
Turi
Hallo Turi, da muss ich dir widersprechen. Rene´hat mir des Öfteren 207/308 mit schweizer Allrad in dem von mir beschriebenen Zustand angeboten, für ca. 10.000 €, vielleicht 20-25 Jahre alt. Ich habe leider alle Angebote gelöscht,
da das Fahrzeug für meinen Sohn sein sollte und der sich anders entschieden hat. Die Fahrzeuge sind natürlich nicht ausgebaut.
Nähreres kann man sicher über den Verlag erfahren.
http://www.rsverlag.ch/
Grüsse nach Afrika
Bäärti
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von Bäärti »

Turi hat geschrieben:... allerdings waren Renè und Sonja mit einem 207/308 er Mercedes unterwegs.
Meiner Meinung nach die beste Variante, sofern man einen bekommt.
Hoi zäme

Ich hatte ja einige Jahre genau so einen MB 310 4x4 (Larag) und war damit oft in Algerien unterwegs. Der Mercedes war ein gutes Auto, aber der Allrad-Umbau der Larag war sehr bedenklich. Ein Sammelsurium verschiedener Bauteile, die nicht wirklich zusammenpassen und immer wieder Probleme machten. Und fast alle der Fahrzeuge sind Benziner!
Der Tömu (http://miwaegnachafrika.blogspot.ch) war jetzt grad mit genau so einem MB unterwegs in Afrika. Und auch er hat viel repariert...
Mit meinem Allrad IVECO und die anderen Mercedes-Busse hatte ich kaum Probleme.

Gruss Bäärti
.
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
abacus
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von abacus »

Reisen will gelernt sein, deshalb nicht ohne Kenntnisse gleich die 1 Jahresreise angehen, denn das Scheitern und der Frust sind vorprogrammiert. Erst mal kleiner anfengen, dann hat man für die große Reise auch die erforderlichen Kentnisse, sowohl handwerklicher Art, als auch im Umgang mit fremden Kulturen und korrupten Polizisten, Essen etc.
liphpip
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von liphpip »

kommt ja immer sehr auf die eigene lebenseinstellung an.ich kenn genügend beispiele die so hau ruck einfach aus dem nichts 2-3 jahre unterwegs waren und damit glücklich geworden sind.

ich selber ja auch.

wer sich zu lange und ängstlich mit der vorbereitung auf den großen trip beschäftig kommt am ende gar nicht los.
das ist meine erfahrung.
karl2b
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von karl2b »

hallo katrin
Mit 10 000,00 Euronen und wenig handwerklichen können wirst du nicht weit kommen.
schau mal bei mobile.de da gibt es einige ausgebaute fahrzeuge.
Das reisen lernt man am besten in dem man losfährt.
Lg
Karl
Surfy
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von Surfy »

Da Fahrzeug alleine ist mal ein Kostenpunkt.

Was sich aber auch läppert sind die Ausbau-Komponenten und Bauteile. Natürlich kann man auch hier günstig oder teurer vorgehen, mit Gebrauchtteilen oder Lösungen selber Basteln viel Geld sparen.

Ein gebrauchtes ausgebautes Reisefahrzeug zu ergattern - spart da wirklich enorm - wenn der Preis stimmt. Wichtig ist einfach dass nach dem Kauf auch noch Geld für das Reisen da ist :wink:

Man muss sich immer vor Augen halten wie wenig es eigentlich braucht, um so zu Reisen. Und dann je nach Budget noch komfort hinzu zu fügen.

Surfy
landcruiser.
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von landcruiser. »

katrin88 hat geschrieben:...angedachtes Budget € 10.000;
und
so gut wie keine handwerklichen Kenntnisse.
schließt sich eigentlich gegenseitig aus.
Surfy
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von Surfy »

landcruiser. hat geschrieben:
katrin88 hat geschrieben:...angedachtes Budget € 10.000;
und
so gut wie keine handwerklichen Kenntnisse.
schließt sich eigentlich gegenseitig aus.
Jein. Wenn man es einfach hält, geht es auch mit deutlich weniger Budget.

Bild

Ein Toyota Avensis Kombi ab ca 2000 Euro:
Beispiel: http://www.autoscout24.ch/de/autos/toyo ... &vehtyp=10

Artikel zum Thema: 4x4tripping - Overlanding mit knappem Budget

In dem folgenden Artikel geht es zwar um das Thema Overlanding mit dem Mietwagen - aber man kann auch mit dieser Overlanding-Ausrüstung eine Budget Langzeitreise starten: 4x4tripping - Overlanding mit dem Mietwagen

Ich denke hier sind doch viele mit recht hohen Komfort-Anforderungen unterwegs (mich eingeschlossen). Aber das ist zum Reisen nicht erforderlich.

Die Motorrad Weltreisenden zeigen doch eigentlich - wie wenig es braucht. Dagegen ist jede Auto-Reise schon wesentlich komfortabler - weil man doch die bessere Ausrüstung mitführen kann.

Bild

Surfy
Zuletzt geändert von Surfy am Mo 22. Dez 2014, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
liphpip
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von liphpip »

ich weiß ja nicht ob hier nur perfektionisten unterwegs sind die offensichtlich nie jung und mittellos waren aber

ich hab bei der letzten reise z.b. jemanden getroffen der hatte sich in den niederlanden n 25 jahre alten landcruiser(6000.-) gekauft.
hinten n paar stabile plastikboxen a 10€ stück.da das material rein.auf die boxen e siebdruckplatte 12mm ausm baumarkt und ne matratze.
damit is er bis angola runter und wieder hoch.der wär auch bis südafrika durch wenn er nicht so visa stress wegen angola gehabt hätte…insgesamt war der 12 monate unterwegs.der wirkte nich unzufrieden….

der hätte natürlich auch noch n jahr am auto basteln können…um es dann wieder zu verkaufen.

mein defender hat 7500.- gekostet leer gekauft.
hinten ebenfalls curverboxen rein und n dachträger für 150.- bei ebay.dachzelt 700.-
n kocher und ne campinggazbuddel.fertig
6 wochen nach dem kauf waren wir n halbes jahr so unterwegs durch westafrika…
landcruiser.
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von landcruiser. »

Inzwischen wundert es mich nicht mehr.

Jemand (ich) äußert seine Meinung zum Thema und prompt "kommt wer um die Ecke" und sortiert denjenigen (mich) in Schubladen wie "Perfektionist" und "Komfortreisender" ein.

Übrigens ohne mich zu kennen und zu wissen unter welchen Umständen ich meine Reisen unternommen habe.

Von vielgereisten Leuten hätte ich weniger Schubladendenken und mehr Toleranz gegenüber verschiedenen Ansichten erwartet.

Na egal ...

Natürlich kann man auch mit einem billigen Auto ohne jegliche Schrauberkenntnisse losfahren.

Das ist für mich aber keine Frage von Komfort, sondern mehr eine Abwägung von Sicherheit und der Frage, ob man sich unterwegs im dümmsten Fall mehr mit der Suche nach Werkstätten und mit dem Problem der Geldbeschaffung für Reparaturen aufhalten will.

Und in manchen Fällen endete die große Fahrt dann schon auf der A7 auf der Höhe von Tarragona.

Der Land Cruiser für 6.000 € ist das beste Beispiel: Wenn bei dem die Vorderachse neu abgedichtet werden muss (und das ist ein Standardproblem) sind ohne Selbstschrauben eben mal 1.000 € weg. Allein ein Satz Standardreifen bei der Geländekiste schlagen mit 850 € zu Buche. usw.usf. Und man muss bei 25 Jahre alten Kisten solche Kosten mit kalkulieren.

Abgesehen davon kam der eh nicht in Frage, da nach einem Campingbus gefragt war.

Lest euch mal durch die verschiedenen Foren und schaut was andere mit ihren Autos für Erfahrungen gemacht haben und überlegt euch auf welcher Strecke ihr in welcher Zeit fahren wollt. Die Strecke ist auch ausschlaggebend fürs Fahrzeugkonzept. Wenn man auf Allrad verzichtet und sich mit etwas mehr Bodenfreiheit begnügt, kann allein das schon Geld sparen.
liphpip
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Re: Afrika mit Campingbus

Beitrag von liphpip »

das sind aber alles szenarien die könne so kommen müssen aber nicht.man kann durchaus mit einem 25 jahre alten toyo ohne reparaturen n jahr auf reisen sein.

man kann und das weiß ich zufällig genau das sogar mit dem engländer machen.

man kann auch mit nem fast 30 jahre alten 123er der schon beim kauf die 500tkm geknackt hatte nochmal 2 jahre weltreise machen ohne ein einzigen technischen ausfall.

man kann sehr viel machen ohne großes handwerkliches geschick ohne n berg voll geld.ohne viel komfort.
dafür bedarf es etwas was man leider im laufe des lebens zu gern verliert.
ich schließ mich da nicht aus.
gehe aber davon aus das man leuten diesen zahn nicht ziehen sollte bevor sie es selber tun.

ich lese hier so beiträge und denke mir wasn glück das es sowas nicht gab als ich die ersten touren angegangen bin.
vielleicht hätte mich so der ein oder andere negativbeitrag von meinem tun abgebracht….

der standart reifensatz für 850.- ist eher ein ausdruck der fehlenden kreativität.das schaff ich ja nicht mal wenn ich in die reifenapotheke hier nebenan geh...
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