Kenia | Lake Turkana
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WolfgangT2b
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Kenia | Lake Turkana
Hallo allerseits,
wir sind zur Zeit mit unserem Fahrzeug in Mombasa und denken drüber nach, mal an das Südende des Turkana Sees zu fahren. Und dann südwestlich weiter nach Uganda.
Wir sehen zwei Anfahrtmöglichkeiten: einmal über Marsabit und dann nach Westen oder von Süden kommend über Maralal. Hat jemand eine dieser Routen in der letzten Zeit befahren und kann Hinweise zum Straßenzustand geben? Vielleicht auch zur Sicherheitslage? Oder zu Übernachtungsmöglichkeiten? An sich wollten wir nicht hoch bis in den Sibiloi Nationalpark oder gibt es gute Gründe, doch hinzufahren, weil dort etwas gibt, was die Strecke lohnt?
Kenya ist ja im Augenblick nicht gerade ein Hort des Friedens, doch wir hoffen, dass das Risiko abseits des Touristenrummels (und weit weg von der Küste) nicht ganz so groß ist.
Für Informationen wären wir Euch sehr dankbar.
Schöne Grüße aus Kenya
Wolfgang
wir sind zur Zeit mit unserem Fahrzeug in Mombasa und denken drüber nach, mal an das Südende des Turkana Sees zu fahren. Und dann südwestlich weiter nach Uganda.
Wir sehen zwei Anfahrtmöglichkeiten: einmal über Marsabit und dann nach Westen oder von Süden kommend über Maralal. Hat jemand eine dieser Routen in der letzten Zeit befahren und kann Hinweise zum Straßenzustand geben? Vielleicht auch zur Sicherheitslage? Oder zu Übernachtungsmöglichkeiten? An sich wollten wir nicht hoch bis in den Sibiloi Nationalpark oder gibt es gute Gründe, doch hinzufahren, weil dort etwas gibt, was die Strecke lohnt?
Kenya ist ja im Augenblick nicht gerade ein Hort des Friedens, doch wir hoffen, dass das Risiko abseits des Touristenrummels (und weit weg von der Küste) nicht ganz so groß ist.
Für Informationen wären wir Euch sehr dankbar.
Schöne Grüße aus Kenya
Wolfgang
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Manfred-Hoffmann
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Re: Lake Turkana
Ich war 2013 im Siblio und kenn nur die Strecke von Äthiopien kommend. Nichts besonderes, also deswegen bis da rauf wird sich kaum lohnen.
Grüße
Manfred
Grüße
Manfred
Re: Lake Turkana
Hallo,
Waren im 2. Halbjahr 2012 in dieser Gegend ( Nairobi - Maralal - Omorate/ Aethiopien). War absolut spektakulär. Näheres in unserem blog http://jealousyreloaded.bplaced.net. Ist vielleicht bezüglich Strassenzustand etwas outdated, aber schau mal rein.
Grüsse und viel Spass
Monika
Waren im 2. Halbjahr 2012 in dieser Gegend ( Nairobi - Maralal - Omorate/ Aethiopien). War absolut spektakulär. Näheres in unserem blog http://jealousyreloaded.bplaced.net. Ist vielleicht bezüglich Strassenzustand etwas outdated, aber schau mal rein.
Grüsse und viel Spass
Monika
Monika'n'Martin
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WolfgangT2b
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Re: Lake Turkana
Hallo,
@Manfred
Danke für Deinen Kommentar. Wir haben das Gleiche inzwischen auch aus anderer Quelle gehört. Den Sibiloi haben wir deshalb gestrichen. Einerseits ist die Strecke da hoch nicht ohne (wir sind zwar hochbeinig, aber ohne Allrad unterwegs), andererseits sind wir bereits seit längerer Zeit in Ost- und Südafrika unterwegs und müssen nicht mehr jeden Nationalpark abhaken.
Wir dachten eher an das Südende des Turkana. Da wir aktuell in Mombasa sind, wäre für uns Nairobi-Marsabit-Turkana-Maralal ideal. Und dann weiter nach Uganda.
Wir werden wohl unterwegs an den Polizeistationen mal fragen.
@Monika
Danke Dir ebenfalls. Wir wollen, wie oben schon geschrieben, nicht nach Norden weiterfahren, sondern nur mal an das am Turkana schnuppern und dann wieder nach Süden/Uganda.
Ich habe in Eurem Blog herumgeblättert, doch ich finde im Oktober 2012 nur ein paar Bilder aus dieser Region, aber keine Hinweise zur Strecke. Habe ich etwas übersehen?
Schöne Grüße
Wolfgang
@Manfred
Danke für Deinen Kommentar. Wir haben das Gleiche inzwischen auch aus anderer Quelle gehört. Den Sibiloi haben wir deshalb gestrichen. Einerseits ist die Strecke da hoch nicht ohne (wir sind zwar hochbeinig, aber ohne Allrad unterwegs), andererseits sind wir bereits seit längerer Zeit in Ost- und Südafrika unterwegs und müssen nicht mehr jeden Nationalpark abhaken.
Wir dachten eher an das Südende des Turkana. Da wir aktuell in Mombasa sind, wäre für uns Nairobi-Marsabit-Turkana-Maralal ideal. Und dann weiter nach Uganda.
Wir werden wohl unterwegs an den Polizeistationen mal fragen.
@Monika
Danke Dir ebenfalls. Wir wollen, wie oben schon geschrieben, nicht nach Norden weiterfahren, sondern nur mal an das am Turkana schnuppern und dann wieder nach Süden/Uganda.
Ich habe in Eurem Blog herumgeblättert, doch ich finde im Oktober 2012 nur ein paar Bilder aus dieser Region, aber keine Hinweise zur Strecke. Habe ich etwas übersehen?
Schöne Grüße
Wolfgang
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Manfred-Hoffmann
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Re: Lake Turkana
Hallo Wolfgang,
wiegesagt, das Südende kenne ich nicht. da es zumnidest eine Lodge dort gibt, sollte es wohl ein bischen interessant sein. Ich denke aber eher der See.
Grüße
Manfred
wiegesagt, das Südende kenne ich nicht. da es zumnidest eine Lodge dort gibt, sollte es wohl ein bischen interessant sein. Ich denke aber eher der See.
Grüße
Manfred
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dietmar.peter
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Re: Lake Turkana
Hi Wolfgang,
ich gehe davon aus, dass Du im Forum schon einiges gefunden hast. Bin selbst diverse Male nach Äthiopien mit BJ75 am Turkana-See hoch und runter und auch über Marsabit/Moyale gefahren und war immer beeindruckt, letztmalig im Januar und März hin- und rück über Moyale. Mit ein bisschen background ("Wiege der Menschheit",traumhafte Landschaften und Altvölker) wird Dir die Gegend sicherlich auch gefallen.
Meine Lieblingsstrecke war folgende:
von Nairobi zum Bogoria-See (Übernachtung)/z.Z. ist der See vollgelaufen und man kann nicht reinfahren/dann über Baringo/Pokott-Gebiet/rüber nach Maralal(Übernachtung "Camel-Lodge", schöner Platz mit heißer Dusche)/Samburu-Distrikt/weiter über die Berge(Steigung über Steine, ohne Allrad machbar?)auf dem Plateau entlang (ital.Missionsstation) und dann hinunter in die große Depression durch wunderschöne Landschaft(mehrmals dort übernachtet)bis nach Baragoi (campsite)/Grenze Samburu-Turkana-Distrikt/hier gab es durch die Jahre immer wieder tödliche Auseinandersetzungen/ und weiter durch schöne Landschaft nach South-Horr(campsite/ital.Missionsstation)/Turkana-Distrikt, dann im Norden raus auf sandiger Piste und nach 20km hinter den Bergen kommt rechts die Piste von Kargi/Rendille und schliesslich dann nach Loyangalani/Turkana-Distrikt(Oasis-Lodge von Wolfgang-unbedingt grüssen!/campsites). Von dort aus sollte man die 15km entlang des Sees zum El Molo-Dorf fahren/leider steht jetzt seit ein paar Jahren das Turkana-Museum dort und verschandelt den Blick auf 10.000 Jahre Menschheitsgeschichte.
Diese gesamte Strecke von Maralal weist hin und wieder Ruppigkeiten auf, insbesondere wenn es geregnet hat.
Du kannst aber auch andersherum fahren in Richtung Marsabit. Die Strecke bis Merille ist geteert/dort Überfallgefahr! Nach Isolo 40km Archer´s Post/Samburu-Distrikt (übernachten im Samburu-womens-camp, 3km von der Straße Richtung Parkeingang, schön am Fluß gelegen mit Bar,kl. Essen). Insgesamt sehr schöne Landschaft. Nach Merille Piste. In Laisamis/Rendille(übernachten auf Platz hinter "Bar", sehr ruhig. Von hier schöne Strecke, Berge, sandig über South-Horr zum Turkana-See o d e r ab 12km vor Marsabit (übernachten in Swiss-Lodge,3km vor M. links 1,5km Feldweg rein oder auf Polizeigelände im Ort) links abbiegen auf kleine feste Piste nach Kargi/Rendille-Hauptort(CampMöglichkeit) und dann auf schöner schmaler leicht sandiger Piste am Mount Kulai(hier mit Glück Geparden sehen!) entlang und 20 km nördlich South-Horr vorbei direkt an den Turkana-See und dann zurück über South-Horr-Baragoi-Maralal-Bogoria-Nakuru...
Absolute Sicherheit gibt es seit Jahren nicht. Bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Turkana und Pokott und Samburu nördlich Baringo, Rendille und Gabra nördlich Kargi, und Gabra und Borana nördlich Marsabit/Chalbi werden immer wieder berichtet. Frage Menschen nicht Polizisten!
Vielleicht konnte ich Dir mit ein paar Infos helfen.
Lies auch nocheinmal meinen Bericht unter wüstenschiff/"Die schönsten Reiseberichte-Afrikanische Erfahrungen".
Gruß
dietmar
ich gehe davon aus, dass Du im Forum schon einiges gefunden hast. Bin selbst diverse Male nach Äthiopien mit BJ75 am Turkana-See hoch und runter und auch über Marsabit/Moyale gefahren und war immer beeindruckt, letztmalig im Januar und März hin- und rück über Moyale. Mit ein bisschen background ("Wiege der Menschheit",traumhafte Landschaften und Altvölker) wird Dir die Gegend sicherlich auch gefallen.
Meine Lieblingsstrecke war folgende:
von Nairobi zum Bogoria-See (Übernachtung)/z.Z. ist der See vollgelaufen und man kann nicht reinfahren/dann über Baringo/Pokott-Gebiet/rüber nach Maralal(Übernachtung "Camel-Lodge", schöner Platz mit heißer Dusche)/Samburu-Distrikt/weiter über die Berge(Steigung über Steine, ohne Allrad machbar?)auf dem Plateau entlang (ital.Missionsstation) und dann hinunter in die große Depression durch wunderschöne Landschaft(mehrmals dort übernachtet)bis nach Baragoi (campsite)/Grenze Samburu-Turkana-Distrikt/hier gab es durch die Jahre immer wieder tödliche Auseinandersetzungen/ und weiter durch schöne Landschaft nach South-Horr(campsite/ital.Missionsstation)/Turkana-Distrikt, dann im Norden raus auf sandiger Piste und nach 20km hinter den Bergen kommt rechts die Piste von Kargi/Rendille und schliesslich dann nach Loyangalani/Turkana-Distrikt(Oasis-Lodge von Wolfgang-unbedingt grüssen!/campsites). Von dort aus sollte man die 15km entlang des Sees zum El Molo-Dorf fahren/leider steht jetzt seit ein paar Jahren das Turkana-Museum dort und verschandelt den Blick auf 10.000 Jahre Menschheitsgeschichte.
Diese gesamte Strecke von Maralal weist hin und wieder Ruppigkeiten auf, insbesondere wenn es geregnet hat.
Du kannst aber auch andersherum fahren in Richtung Marsabit. Die Strecke bis Merille ist geteert/dort Überfallgefahr! Nach Isolo 40km Archer´s Post/Samburu-Distrikt (übernachten im Samburu-womens-camp, 3km von der Straße Richtung Parkeingang, schön am Fluß gelegen mit Bar,kl. Essen). Insgesamt sehr schöne Landschaft. Nach Merille Piste. In Laisamis/Rendille(übernachten auf Platz hinter "Bar", sehr ruhig. Von hier schöne Strecke, Berge, sandig über South-Horr zum Turkana-See o d e r ab 12km vor Marsabit (übernachten in Swiss-Lodge,3km vor M. links 1,5km Feldweg rein oder auf Polizeigelände im Ort) links abbiegen auf kleine feste Piste nach Kargi/Rendille-Hauptort(CampMöglichkeit) und dann auf schöner schmaler leicht sandiger Piste am Mount Kulai(hier mit Glück Geparden sehen!) entlang und 20 km nördlich South-Horr vorbei direkt an den Turkana-See und dann zurück über South-Horr-Baragoi-Maralal-Bogoria-Nakuru...
Absolute Sicherheit gibt es seit Jahren nicht. Bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Turkana und Pokott und Samburu nördlich Baringo, Rendille und Gabra nördlich Kargi, und Gabra und Borana nördlich Marsabit/Chalbi werden immer wieder berichtet. Frage Menschen nicht Polizisten!
Vielleicht konnte ich Dir mit ein paar Infos helfen.
Lies auch nocheinmal meinen Bericht unter wüstenschiff/"Die schönsten Reiseberichte-Afrikanische Erfahrungen".
Gruß
dietmar
Dietmar Peter
Re: Lake Turkana
Hallo Dietmar
Der ist gut
Zu welcher Spezies zählst Du die Polizisten.
Im Fall Du wieder mal da runter willst, kannst Du mir dies per PN mitteilen
Danke für deine Informationen, wir werden sicher einige davon gebrauchen können, müssen lansam an den Rückweg denken.
Grüsse aus Südafrika
Turi
Frage Menschen nicht Polizisten!
Der ist gut
Zu welcher Spezies zählst Du die Polizisten.
Im Fall Du wieder mal da runter willst, kannst Du mir dies per PN mitteilen
Danke für deine Informationen, wir werden sicher einige davon gebrauchen können, müssen lansam an den Rückweg denken.
Grüsse aus Südafrika
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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dietmar.peter
- Beiträge: 99
- Registriert: Do 26. Mär 2009, 11:21
- Wohnort: 10777 Berlin
Re: Lake Turkana
Danke Turi für den Hinweis,
sollte heißen, dass bekanntermaßen von Offiziellen außer "No problem" -kaum ein realistischer Hinweis zu erwarten ist.
Als Biertrinker habe ich durch die Jahre all meine Hinweise auf Überfälle nicht von Polizisten erhalten sondern in kleinen Dörfern beim Biere... Also besser: "Frage Leute nicht Polizisten".
Euch eine schöne Reise.
Gruß
dietmar
sollte heißen, dass bekanntermaßen von Offiziellen außer "No problem" -kaum ein realistischer Hinweis zu erwarten ist.
Als Biertrinker habe ich durch die Jahre all meine Hinweise auf Überfälle nicht von Polizisten erhalten sondern in kleinen Dörfern beim Biere... Also besser: "Frage Leute nicht Polizisten".
Euch eine schöne Reise.
Gruß
dietmar
Dietmar Peter
Re: Lake Turkana
Hallo Wolfgang,
Im blog Oktober 2012 ist der link zum newsletter 8 (grüner Knopf). Dort ist ein bisschen mehr über die Strecke vermerkt, aber keine Detailangaben (sind der Route in tracks4Africa gefolgt).
Grüsse
Monika
Im blog Oktober 2012 ist der link zum newsletter 8 (grüner Knopf). Dort ist ein bisschen mehr über die Strecke vermerkt, aber keine Detailangaben (sind der Route in tracks4Africa gefolgt).
Grüsse
Monika
Monika'n'Martin
www.jealousyreloaded.com
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Re: Lake Turkana
Hallo Wolfgang,
zur Sicherheitslage hat Dietmar super-gut Auskunft gegeben. Die Strecke ins Turkana-Gebiet ist nicht ohne, aber definitiv wert gefahren zu werden.
Wenn Ihr von Mombasa kommend via Lake Turkana nach Uganda fahren wollt, bietet es sich ja förmlich an, hin über Isiolo oder auch Marsabit zu fahren.
Ich würde, des Straßenzustands wegen, über Nairobi auf dem „neuen“ Highway zwischen Aberdares und Mt. Kenya entlang nach Isiolo fahren. Gute ausgebaut, schnell zu fahren, schön was zu gucken.
Wenn nun der Weg das Ziel ist, fährst Du ab Isiolo:
Isiolo – Marsabit – North Horr – Loiyangalani.
Wenn’s schneller gehen soll:
Isiolo – Laisamis – Ngurunit – South Horr – Loiyangalani
Der erst gewählte Weg ist von der Straßenbeschaffenheit etwas angenehmer zu fahren, Schlaglöcher und Geröll sind standard, sollte aber bei hohem Radstand auch ohne 4WD machbar sein.
Beide Routen sind gleich “gefährlich” (oder besser: sehr umsichtig) zu fahren.
Hinweis: manchmal fahren ab den Lodges/Hotels in Marsabit auch Konvois zum Lake Turkana. Ob das ab Isiolo auch so ist, vermag ich nicht zu sagen,.
Unterwegs kann man ganz gut und sicher übernachten:
- In Marsabit in gleichnamiger Lodge (teuer, um 100 EUR/ÜF) oder im Nomads Hotel direkt Downtown.
- Etwas außerhalb von Marsabit gibt es noch das Jirime Hotel sowie einige Campgrounds, u.a. eins vom KWS betrieben.
- In Ngurunit findet Ihr das Lasamu Camp.
- In Isiolo soll es zwei ordentliche Hotels geben, die mir mal empfohlen wurden: Bomen Hotel und Ngwesi Lodge.
- In Loiyangalani hat die Oasis Lodge sogar einen Pool und ist dementsprechend teuer. Des Weiteren findet Ihr dort das ebenso teure Malabo Resort und im Zentrum Loiyangalanis die Bandas des Palm Shade (etwas günstiger). Billiger wird es bei der Katholischen Missionsstation oder in der Sirikya Lodge. Richtig basic, aber sauber, ist es in der Mosaretu Women Group.
Zur Weiterreise nach Uganda bietet sich dann die wesentlich enspanntere Fahrt über Maralal, Lake Baringo etc. an (siehe Routenvorschlag von Dietmar).
Gute Fahrt und viel Spaß im Turkana Gebiet – ich mag die Ecke ja
AnnArbor
zur Sicherheitslage hat Dietmar super-gut Auskunft gegeben. Die Strecke ins Turkana-Gebiet ist nicht ohne, aber definitiv wert gefahren zu werden.
Wenn Ihr von Mombasa kommend via Lake Turkana nach Uganda fahren wollt, bietet es sich ja förmlich an, hin über Isiolo oder auch Marsabit zu fahren.
Ich würde, des Straßenzustands wegen, über Nairobi auf dem „neuen“ Highway zwischen Aberdares und Mt. Kenya entlang nach Isiolo fahren. Gute ausgebaut, schnell zu fahren, schön was zu gucken.
Wenn nun der Weg das Ziel ist, fährst Du ab Isiolo:
Isiolo – Marsabit – North Horr – Loiyangalani.
Wenn’s schneller gehen soll:
Isiolo – Laisamis – Ngurunit – South Horr – Loiyangalani
Der erst gewählte Weg ist von der Straßenbeschaffenheit etwas angenehmer zu fahren, Schlaglöcher und Geröll sind standard, sollte aber bei hohem Radstand auch ohne 4WD machbar sein.
Beide Routen sind gleich “gefährlich” (oder besser: sehr umsichtig) zu fahren.
Hinweis: manchmal fahren ab den Lodges/Hotels in Marsabit auch Konvois zum Lake Turkana. Ob das ab Isiolo auch so ist, vermag ich nicht zu sagen,.
Unterwegs kann man ganz gut und sicher übernachten:
- In Marsabit in gleichnamiger Lodge (teuer, um 100 EUR/ÜF) oder im Nomads Hotel direkt Downtown.
- Etwas außerhalb von Marsabit gibt es noch das Jirime Hotel sowie einige Campgrounds, u.a. eins vom KWS betrieben.
- In Ngurunit findet Ihr das Lasamu Camp.
- In Isiolo soll es zwei ordentliche Hotels geben, die mir mal empfohlen wurden: Bomen Hotel und Ngwesi Lodge.
- In Loiyangalani hat die Oasis Lodge sogar einen Pool und ist dementsprechend teuer. Des Weiteren findet Ihr dort das ebenso teure Malabo Resort und im Zentrum Loiyangalanis die Bandas des Palm Shade (etwas günstiger). Billiger wird es bei der Katholischen Missionsstation oder in der Sirikya Lodge. Richtig basic, aber sauber, ist es in der Mosaretu Women Group.
Zur Weiterreise nach Uganda bietet sich dann die wesentlich enspanntere Fahrt über Maralal, Lake Baringo etc. an (siehe Routenvorschlag von Dietmar).
Gute Fahrt und viel Spaß im Turkana Gebiet – ich mag die Ecke ja
AnnArbor
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Roland
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- Registriert: Mi 3. Aug 2005, 12:51
- Wohnort: Buka/Autonomous Region of Bougainville/Papua New Guinea
Re: Lake Turkana
Servus Wolfgang,
die Informationen zur Sicherheitslage von allen sind sehr gut und wichtig. Vorsicht ist immer besser als irgendwo reinzugeraten. Neueste Informationen sind am besten von Ort zu Ort einzuholen.
Nichts desto Trotz moechte ich hier auch anmerken, dass sich diese Auseinandersetzungen auf die verschiedenen Staemme konzentrieren und Touristen nicht davon tangiert sind. Diese Cattle-raids oder Auseinandersetzunge gabe es schon immer und wird es auch immer geben. Nur aktuell sind die Motivatoren meist andere.
Also nochmals: Vorsicht walten lassen! Sich informieren (wo und bei wem auch immer)? Aber sich auch auf keinen Fall abschrecken lassen, weil Touris (grundsaetzlich) davon nicht betroffen sind und Turkana extrem sehenswert ist - speziell auf der Westseite.
Liebe Gruesse und eine schoene Fahrt, RoKo
die Informationen zur Sicherheitslage von allen sind sehr gut und wichtig. Vorsicht ist immer besser als irgendwo reinzugeraten. Neueste Informationen sind am besten von Ort zu Ort einzuholen.
Nichts desto Trotz moechte ich hier auch anmerken, dass sich diese Auseinandersetzungen auf die verschiedenen Staemme konzentrieren und Touristen nicht davon tangiert sind. Diese Cattle-raids oder Auseinandersetzunge gabe es schon immer und wird es auch immer geben. Nur aktuell sind die Motivatoren meist andere.
Also nochmals: Vorsicht walten lassen! Sich informieren (wo und bei wem auch immer)? Aber sich auch auf keinen Fall abschrecken lassen, weil Touris (grundsaetzlich) davon nicht betroffen sind und Turkana extrem sehenswert ist - speziell auf der Westseite.
Liebe Gruesse und eine schoene Fahrt, RoKo
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WolfgangT2b
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Re: Lake Turkana
Uuuuuiii, kaum hat man ein paar Tage lang kein Internet und schon verpasst man eine Menge.
Also, ganz vielen Dank für Eure Kommentare und Hinweise. Leider habe ich im Augenblick nur sehr wenig Guthaben auf der Sim-Karte, so dass ich nur ganz kurz antworten kann. Aber Anfang nächster Woche gibt's wieder Megabyte, dann schaue ich mir das in aller Ruhe an und melde mich nochmal.
Besonderen Dank für die Hinweise zum Straßenzustand und den Übernachtungsmöglichkeiten. Wie ich ja bereits geschrieben hatte, sind wir ohne Allrad unterwegs, deshalb müssen wir bei den Pisten immer ein wenig intensiver hinschauen und uns notfalls Zeit nehmen. Da wir im Auto schlafen, bräuchten wir an sich kaum Übernachtungsmöglichkeiten, aber wir stehen nachts ganz gerne innnerhalb eines Camps, nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch aus Bequemlichkeit. Vielleicht sind ja auch noch ein paar andere Reisende unterwegs.
Hier in Mombasa, genauer in Kikambala/Nordküste, ist nix mehr mit Tourismus. Oder wenig. Wir sind allerdings auch nur hier, um den Wagen wieder aufzuhübschen und werden um die Monatswende Oktober/November aufbrechen.
Danke nochmals und bis in Kürze
Wolfgang
Also, ganz vielen Dank für Eure Kommentare und Hinweise. Leider habe ich im Augenblick nur sehr wenig Guthaben auf der Sim-Karte, so dass ich nur ganz kurz antworten kann. Aber Anfang nächster Woche gibt's wieder Megabyte, dann schaue ich mir das in aller Ruhe an und melde mich nochmal.
Besonderen Dank für die Hinweise zum Straßenzustand und den Übernachtungsmöglichkeiten. Wie ich ja bereits geschrieben hatte, sind wir ohne Allrad unterwegs, deshalb müssen wir bei den Pisten immer ein wenig intensiver hinschauen und uns notfalls Zeit nehmen. Da wir im Auto schlafen, bräuchten wir an sich kaum Übernachtungsmöglichkeiten, aber wir stehen nachts ganz gerne innnerhalb eines Camps, nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch aus Bequemlichkeit. Vielleicht sind ja auch noch ein paar andere Reisende unterwegs.
Hier in Mombasa, genauer in Kikambala/Nordküste, ist nix mehr mit Tourismus. Oder wenig. Wir sind allerdings auch nur hier, um den Wagen wieder aufzuhübschen und werden um die Monatswende Oktober/November aufbrechen.
Danke nochmals und bis in Kürze
Wolfgang
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WolfgangT2b
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Re: Lake Turkana
Hallo allerseits,
jetzt habe ich wieder Megabytes und zur Zeit funktioniert sogar der Strom (was hier am Wochenende nicht immer der Fall ist).
@Dietmar
Danke für Deine ausführlichen Informationen. Das ist genau die Strecke, die wir im Auge haben.
Bis Archers Post waren wir im April - und auf dem Camp überm Fluss. Und in Bogoria vor wenigen Jahren, als man noch mit trockenen Füßen am Südende im Wald übernachten konnte. Jetzt wollen wir die beiden Orte über Marsabit verbinden. Da helfen uns Deine Hinweise sehr viel weiter.
Deinen Reisebericht habe ich mir herunter geladen und werde morgen mal sehen, ob ich die Orte und Routen in T4A wiederfinden kann.
@moma
Danke, jetzt habe ich es gefunden und werde mich in den nächsten Tagen mal drüber hermachen.
@AnnArbor
Merci vielmals. Wir werden wohl eher die Route über Marsabit nehmen, denn da soll es ja auch ganz interessant sein. Schlechte Pisten sind normalerweise kein großes Problem, wir haben ja Zeit. Nur wenn es extrem steil ist oder sehr tiefsandig wird's kritisch. Da fehlt uns die Power bzw. unserem Motor. Aber schaun ma ma.
Da wir im Auto schlafen (VW-Bus), brauchen wir kein Hotel, nur einen netten Stellplatz. In einer Lodge oder auch im Busch, wenn's nichts Besseres gibt.
@RoKo
Ich gehe auch davon aus, dass wir nicht die begehrteste Beute der Stammeskrieger sind. Wir haben ja keine Hörner
. Andererseits: man weiß nie, was hinter der nächsten Ecke wartet. Wir werden deshalb vorsichtig sein und auf jeden Fall vorher ein wenig herumfragen, vielleicht finden wir ein paar biertrinkende Polizisten
(mit Polizeiauskünften haben wir hin und wieder gute Erfahrungen gemacht, auch mit vor Ort lebenden Europäern oder Amerikanern).
Leider werden wir dieses Jahr wohl nicht auf die Westseite des Turkana kommen. Da scheint keine vernünftige Piste von der Ostseite aus hinzuführen. Vielleicht in den nächsten Jahren über Eldoret, denn jetzt wollen wir erst mal wieder runter in den Süden des Kontinents.
Danke nochmals für Eure Hinweise. Jetzt sehen wir deutlich klarer. Und freuen uns drauf.
Schöne Grüße aus Mombasa
Wolfgang
jetzt habe ich wieder Megabytes und zur Zeit funktioniert sogar der Strom (was hier am Wochenende nicht immer der Fall ist).
@Dietmar
Danke für Deine ausführlichen Informationen. Das ist genau die Strecke, die wir im Auge haben.
Bis Archers Post waren wir im April - und auf dem Camp überm Fluss. Und in Bogoria vor wenigen Jahren, als man noch mit trockenen Füßen am Südende im Wald übernachten konnte. Jetzt wollen wir die beiden Orte über Marsabit verbinden. Da helfen uns Deine Hinweise sehr viel weiter.
Deinen Reisebericht habe ich mir herunter geladen und werde morgen mal sehen, ob ich die Orte und Routen in T4A wiederfinden kann.
@moma
Danke, jetzt habe ich es gefunden und werde mich in den nächsten Tagen mal drüber hermachen.
@AnnArbor
Merci vielmals. Wir werden wohl eher die Route über Marsabit nehmen, denn da soll es ja auch ganz interessant sein. Schlechte Pisten sind normalerweise kein großes Problem, wir haben ja Zeit. Nur wenn es extrem steil ist oder sehr tiefsandig wird's kritisch. Da fehlt uns die Power bzw. unserem Motor. Aber schaun ma ma.
Da wir im Auto schlafen (VW-Bus), brauchen wir kein Hotel, nur einen netten Stellplatz. In einer Lodge oder auch im Busch, wenn's nichts Besseres gibt.
@RoKo
Ich gehe auch davon aus, dass wir nicht die begehrteste Beute der Stammeskrieger sind. Wir haben ja keine Hörner
Leider werden wir dieses Jahr wohl nicht auf die Westseite des Turkana kommen. Da scheint keine vernünftige Piste von der Ostseite aus hinzuführen. Vielleicht in den nächsten Jahren über Eldoret, denn jetzt wollen wir erst mal wieder runter in den Süden des Kontinents.
Danke nochmals für Eure Hinweise. Jetzt sehen wir deutlich klarer. Und freuen uns drauf.
Schöne Grüße aus Mombasa
Wolfgang
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dietmar.peter
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Re: Lake Turkana
Hi Wolfgang,
ich muß nocheinmal nachhaken, da ich sehe, dass Du (Ihr) ein faible für die Turkana-Region habt.
Warum hängt Ihr nicht die paar Tage/Kilometer dran und fahrt hoch nach Äthiopien, macht die 3 Hamer-Märkte und im
Mago-Park die Mursi und fahrt dann wieder über Illeret an der Ostseite des Turkana-Sees hinunter über Loyangalani,.....
oder Ihr setzt in Omorate/Äthiopien mit der Farmer-Fähre (120,00 EUR-Stand Febraur 2014) über den Omo-River auf die
andere Seite und fahrt auf der Westseite des Turkana-Sees hinunter und kommt in Lodwar wieder raus und seid dann
wieder auf der Hauptpiste nach Eldoret/Kisumu und fahrt dann weiter nach Uganda.....
Falls Ihr dennoch über Marsabit an den Turkana-See fahrt, geht ca.40 km nördlich die kleine Piste über Kalasha (Gabra)
nach North-Horr ab. Dort könnt Ihr gut bei den deutschen/bayerischen Pfarrern der Kirche übrnachten....
Gruß
dietmar
ich muß nocheinmal nachhaken, da ich sehe, dass Du (Ihr) ein faible für die Turkana-Region habt.
Warum hängt Ihr nicht die paar Tage/Kilometer dran und fahrt hoch nach Äthiopien, macht die 3 Hamer-Märkte und im
Mago-Park die Mursi und fahrt dann wieder über Illeret an der Ostseite des Turkana-Sees hinunter über Loyangalani,.....
oder Ihr setzt in Omorate/Äthiopien mit der Farmer-Fähre (120,00 EUR-Stand Febraur 2014) über den Omo-River auf die
andere Seite und fahrt auf der Westseite des Turkana-Sees hinunter und kommt in Lodwar wieder raus und seid dann
wieder auf der Hauptpiste nach Eldoret/Kisumu und fahrt dann weiter nach Uganda.....
Falls Ihr dennoch über Marsabit an den Turkana-See fahrt, geht ca.40 km nördlich die kleine Piste über Kalasha (Gabra)
nach North-Horr ab. Dort könnt Ihr gut bei den deutschen/bayerischen Pfarrern der Kirche übrnachten....
Gruß
dietmar
Dietmar Peter
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WolfgangT2b
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Re: Lake Turkana
Hallo allerseits,
ich hatte Euch hier vor einem halben Jahr nach Informationen zum Turkana-See gefragt und habe eine Menge interessante und hilfreiche Antworten bekommen. Ganz offensichtlich gibt es etliche Leute, die die Region kennen. Und mögen.
Jetzt, nachdem wir wieder zurück in Deutschland sind, wollte ich Euch deshalb ein kurzes Feedback geben, auch für die, die in Kürze selber dorthin wollen (viele Touristen trifft man ja nicht mehr in Kenya).
Eins vorweg: es war wunderbar! Wir haben jeden einzelnen Tag genossen (aber nicht jeden einzelnen Kilometer
) und werden uns auch in 20 Jahren noch an viele Details erinnern.
Wir sind die Strecke gegen den Uhrzeigersinn gefahren, also Isiolo-Marsabit-North Horr-Loyangalani-Maralal, weil wir vorher unseren Bus im Meru Nationalpark noch im Schlamm versenken mussten
. Da war der Weg über Isiolo naheliegend.
An sich wollten wir wieder im Womens Camp in Archers Post übernachten. Brauchten wir aber nicht, da die Strecke nach Marsabit ja zur Hälfte asphaltiert ist und am Rest heftig gebaut wird, wir also in einem Tag durch waren. Zum Übernachten in Marsabit hatten wir von Euch einige Tipps bekommen, sind aber am Ende auf einem ganz anderen Camp gelandet („Henrys Camp“, gleich am Ortseingang von Marsabit nach links). Und das war ein wahrer Glückstreffer, weil es nicht nur ein sehr schönes und sauberes Camp ist, sondern weil wir dort auch einige nette Leute aus North Horr kennen gelernt haben.
Dank der Einladung nach North Horr sind wir einige Tage später in einem Rutsch dorthin gefahren. Da es viel geregnet hatte, war der direkte Weg durch die Wüste nicht passierbar, aber die Einheimischen hatten uns eine Alternative beschrieben. Wir haben am ganzen Tag nur eine Hand voll Autos getroffen, aber die Piste an sich war kein Problem. Lediglich einige knietiefe Furten haben wir vorher abwaten müssen.
In North Horr sind wir eine ganze Woche geblieben, unter anderem, weil uns die dortigen Missionare zu einer Kircheneinweihung oben an der äthiopischen Grenze eingeladen hatten. Weder meine Frau noch ich sind in der Kirche, doch was die katholischen Missionare in North Horr tun, das hat uns schwer beeindruckt. Es hat unser Bild von Missionsarbeit gründlich auf den Kopf gestellt. Das hat eigentlich nichts mit christlicher Missionierung, so wie wir sie uns immer vorgestellt haben, zu tun, sondern ist humanitäre Hilfe im besten Sinne. Nicht nur, was sie tun, sondern auch, wie sie es tun. Wir haben selten so offene Diskussionen wie hier erlebt, egal, ob es um Zölibat, Homosexualität, Scheidung, Verhütung oder Sex vor der Ehe ging. Rom ist weit weg! Und die deutsche Amtskirche auch.
Als wir in Marsabit waren, wurden nur ein paar hundert Kilometer entfernt 80 Christen von Al Shabab Terroristen erschossen. Trotzdem: wie Ihr auch schon geschrieben hattet, war die Sicherheitslage nie ein Problem. Ganz im Gegenteil, wir haben die Bevölkerung als sehr freundlich kennen gelernt (wir sind ja auch keine Rinder und in unserem Bus haben sie auch keine vermutet
). Trotzdem ist es ein wenig befremdlich, wenn uns die Hirten im Vorbeifahren mit ihren Kalashnikows zuwinkten.
Die Piste nach Loyangalani war schwer, weil es in den Tagen davor mächtig geregnet hatte. Vor allem die Furten waren schwierig, nicht wegen der Wassertiefe, sondern weil der Untergrund butterweicher Schlamm war.
In Loyangalani sind wir zunächst zur Oasis Lodge gefahren - und waren entsetzt! Keine Gäste und ein nicht ansprechbarer Besitzer. Details möchte ich mir an dieser Stelle ersparen. Wir sind dann im wirklich guten Palm Shade Camp gelandet.
Einige Tage später war auch die Strecke nach Maralal wieder passierbar (dort Camel Camp) und wir sind problemlos zurück in die Zivilisation gekommen.
Unseren Plan, dann weiter nach Uganda zu fahren, hatten wir inzwischen geändert. Wir waren sechs Wochen länger als geplant in Mombasa und wollten jetzt allmählich wieder runter nach Südafrika.
@dietmar.peter
Ich habe Deinen letzten Post erst gelesen, als wir vom Turkana schon wieder zurück waren und musste schmunzeln, da Du uns genau die Missionsstation empfohlen hast, auf der wir dank anderer Zufälle ebenfalls gelandet waren. Den Schlenker über Äthiopien haben wir dieses Mal nicht gemacht, aber wir werden sicher noch mal in dieser Gegend aufkreuzen.
Danke Euch allen nochmals
Wolfgang
ich hatte Euch hier vor einem halben Jahr nach Informationen zum Turkana-See gefragt und habe eine Menge interessante und hilfreiche Antworten bekommen. Ganz offensichtlich gibt es etliche Leute, die die Region kennen. Und mögen.
Jetzt, nachdem wir wieder zurück in Deutschland sind, wollte ich Euch deshalb ein kurzes Feedback geben, auch für die, die in Kürze selber dorthin wollen (viele Touristen trifft man ja nicht mehr in Kenya).
Eins vorweg: es war wunderbar! Wir haben jeden einzelnen Tag genossen (aber nicht jeden einzelnen Kilometer
Wir sind die Strecke gegen den Uhrzeigersinn gefahren, also Isiolo-Marsabit-North Horr-Loyangalani-Maralal, weil wir vorher unseren Bus im Meru Nationalpark noch im Schlamm versenken mussten
An sich wollten wir wieder im Womens Camp in Archers Post übernachten. Brauchten wir aber nicht, da die Strecke nach Marsabit ja zur Hälfte asphaltiert ist und am Rest heftig gebaut wird, wir also in einem Tag durch waren. Zum Übernachten in Marsabit hatten wir von Euch einige Tipps bekommen, sind aber am Ende auf einem ganz anderen Camp gelandet („Henrys Camp“, gleich am Ortseingang von Marsabit nach links). Und das war ein wahrer Glückstreffer, weil es nicht nur ein sehr schönes und sauberes Camp ist, sondern weil wir dort auch einige nette Leute aus North Horr kennen gelernt haben.
Dank der Einladung nach North Horr sind wir einige Tage später in einem Rutsch dorthin gefahren. Da es viel geregnet hatte, war der direkte Weg durch die Wüste nicht passierbar, aber die Einheimischen hatten uns eine Alternative beschrieben. Wir haben am ganzen Tag nur eine Hand voll Autos getroffen, aber die Piste an sich war kein Problem. Lediglich einige knietiefe Furten haben wir vorher abwaten müssen.
In North Horr sind wir eine ganze Woche geblieben, unter anderem, weil uns die dortigen Missionare zu einer Kircheneinweihung oben an der äthiopischen Grenze eingeladen hatten. Weder meine Frau noch ich sind in der Kirche, doch was die katholischen Missionare in North Horr tun, das hat uns schwer beeindruckt. Es hat unser Bild von Missionsarbeit gründlich auf den Kopf gestellt. Das hat eigentlich nichts mit christlicher Missionierung, so wie wir sie uns immer vorgestellt haben, zu tun, sondern ist humanitäre Hilfe im besten Sinne. Nicht nur, was sie tun, sondern auch, wie sie es tun. Wir haben selten so offene Diskussionen wie hier erlebt, egal, ob es um Zölibat, Homosexualität, Scheidung, Verhütung oder Sex vor der Ehe ging. Rom ist weit weg! Und die deutsche Amtskirche auch.
Als wir in Marsabit waren, wurden nur ein paar hundert Kilometer entfernt 80 Christen von Al Shabab Terroristen erschossen. Trotzdem: wie Ihr auch schon geschrieben hattet, war die Sicherheitslage nie ein Problem. Ganz im Gegenteil, wir haben die Bevölkerung als sehr freundlich kennen gelernt (wir sind ja auch keine Rinder und in unserem Bus haben sie auch keine vermutet
Die Piste nach Loyangalani war schwer, weil es in den Tagen davor mächtig geregnet hatte. Vor allem die Furten waren schwierig, nicht wegen der Wassertiefe, sondern weil der Untergrund butterweicher Schlamm war.
In Loyangalani sind wir zunächst zur Oasis Lodge gefahren - und waren entsetzt! Keine Gäste und ein nicht ansprechbarer Besitzer. Details möchte ich mir an dieser Stelle ersparen. Wir sind dann im wirklich guten Palm Shade Camp gelandet.
Einige Tage später war auch die Strecke nach Maralal wieder passierbar (dort Camel Camp) und wir sind problemlos zurück in die Zivilisation gekommen.
Unseren Plan, dann weiter nach Uganda zu fahren, hatten wir inzwischen geändert. Wir waren sechs Wochen länger als geplant in Mombasa und wollten jetzt allmählich wieder runter nach Südafrika.
@dietmar.peter
Ich habe Deinen letzten Post erst gelesen, als wir vom Turkana schon wieder zurück waren und musste schmunzeln, da Du uns genau die Missionsstation empfohlen hast, auf der wir dank anderer Zufälle ebenfalls gelandet waren. Den Schlenker über Äthiopien haben wir dieses Mal nicht gemacht, aber wir werden sicher noch mal in dieser Gegend aufkreuzen.
Danke Euch allen nochmals
Wolfgang



