Unsere grosse Reise rund um Afrika
Namibia zum 1.
Die Einreise in Namibia gestaltet sich, wie erwartet, äusserst einfach und ohne Probleme.
Der Pass und das Carnet wurde gestempelt, die Roadtax von 220 namibischen Dollar bezahlt und ab ging es,
für uns auf der falschen Seite, nämlich links.
Fahrzeugkontrolle wurde keine durchgeführt.
Namib. Dollar haben wir vorsorglich ein wenig an der Grenze gewechselt, der Kurs war ein günstiger als bei den Banken.
Danach in Ondangwa erst mal in den Supermarkt, Preise wie in Europa und die Produkte ebenso, eine Handykarte gekauft und dann ab durch die Mitte, auf direktem Weg Richtung Opuwo.
Links und rechts der Asphaltstrasse standen die Weiden unter Wasser.
In Opuwo noch mal eingekauft und getankt, der Diesel ist hier umgerechnet ca. 1.10 Euro.
Das was wir in Angola beim Diesel gespart haben können wir in Namibia beim Einkauf sparen, schlussendlich hebt es sich auf, einfach ein wenig auf's Büdget schauen, sonst müssen wir schon nach 2 Jahren wieder nach Hause!!
Über einen gut geschobenen Pad fuhren wir, durch bergigiges grünes Land zu den Epupa Wasserfällen. Ein schönes Camp direkt am Cunene erwartete uns und wir konnten die Landschaft geniessen.
Absolut keine Touristen hier und ein wunderschöner Platz mit grandiosem Panorama, wenn man ein wenig in die Höhe geht.
Über dem Fluss ist dann wieder Angola.
Hier haben wir das erste mal, seit langem wieder mal gegrillt, hier nennt man das Braai.
Das Fleisch ist hier gross und günstig, vor allen Dingen aber, man kann, für unsere Begriffe wieder essbares Fleisch kaufen.
Vom nördlichsten Teil von Namibia geht es nun erst mal Richtung Süden.
Von Epupa bis Okongwati wieder auf der gut geschobenen Piste, dann wurde es so richtig zäh, über Etengua, Otjitanda, Etanga gings in grossem Bogen wieder nach Opuwo.
Die Piste ist bis Otwazumba, das sind ca. 110 km, extrem schwierig, überwiegend grobes Gestein mit vielen, steilen Auf- und Abstiegen, die Stufen sind bis zu einem halben Meter hoch und dann vielfach noch schräg abfallend, der untere Teil ist dann vielfach tiefsandig und man muss viele Wadis an anderer Stelle durchqueren, die Piste war einige Male weggespült.
Hat sich aber gelohnt, man kommt an noch ursprünglichen Himbadörfern vorbei, wo man mit der Bevölkerung ein wenig Kontakt aufnehmen kann und die noch nicht so auf dem Tourismustrip sind.
Wir haben eine Familie in einem kleinen Kral besucht, ganz zwanglos und ohne irgend welche Forderungen.
Für die Fotos haben wir ihnen Reis und Zündhölzer gegeben, die Freude war gross.
Durch bergiges Busch- und Weideland fuhren wir weiter in südlicher Richtung.
Wir sahen Strausse, Dikdiks, Springböcke, Kudus, Zebras , und Giraffen, aber vor allen Dingen Rinder, Ziegen und Esel, den Wildtieren bleibt sogar hier oben nicht mehr so viel Platz.
In Opuwo wieder mal einkaufen, tanken und dann immer weiter südlich nach Windhoek.
Unterwegs noch einige Male auf schönen Campsites übernachtet, viele mit Pool und allen Schikanen für ein entspanntes Dasein.
Die Regenzeit ist vorüber, es wird kälter, hier kommt der Winter.
Die Details erspare ich euch, Namibia hat viele schöne Gegenden und Dinge zum anschauen, denke es würde dann bald mal langweilig alle Details zu lesen.
Fahrt doch einfach mal hin.
Tiere gibt es überall, man muss sich nur die Zeit nehmen auch mal an einem Ort zu verweilen.
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Wir haben im Tsoabis NP auf einem abgelegenen Camp das Saharaklub Treffen besucht.
Es hat sich gelohnt, ca 40 Personen mit etwa 20 Fahrzeugen haben sich eingefunden zu Braai und Plauderei.
Die Meisten waren mit Mietwagen unterwegs, Pick Ups mit kompletter Ausrüstung, einige waren mit eigenem Fahrzeug, das hier unten stationiert ist, unterwegs , einige haben verschifft nach Südafrika und 2 sind wie wir unterwegs, ziemlich zeitlos , immer auf der Suche nach schöner Landschaft und den Tieren.
Waren 3 Tage Entspannung, die Campleitung hat 2 x für uns gekocht, feines aus dem Potje und vom Grill.
Nun sind wir in Windhoek, Stadtbesichtigung, diverse defekte Teile unseres Equipments ersetzen und mal wieder für’s Wüstenschiff was schreiben.
Wir werden noch ein paar Tage im Süden von Namibia verbringen und dann, wenn es im Norden ein wenig trockener ist, in den Etoscha und den Kaprivizipfel um die grossen Tiere zu beobachten.
Wäre noch anzumerken, die grosse Freiheit findet man in Namibia am ehesten ganz im Norden oder Osten, es gibt überall diverse Vorschriften was man nicht machen darf, wo man nicht fahren darf usw.
Frei fühlten wir uns noch am ehesten von Mali bis Angola.
Grüsse aus Windhoek
Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!