Wie? Heisst das, er nimmt sein Motorrad nurals Dekoration fuer's Foto?Ralf Kiefer hat geschrieben:Der soll lieber wieder seine Pseudo-Enduro auf den Anhänger stellen und sich vom 4*4 durch den Busch ziehen lassen.
Michael Martin: Die Wüsten der Erde
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Kuno
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Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Wer Michael Martin mal in Filmen erlebt hat und gut zugesehen hat, merkte dass der Typ eigentlich der absolute Anti- Reisende ist. Er wirkt gehetzt, sieht die Einheimischen als Störer in seinem Zeitmanagement, dreht durch wenn es mal einen Tag lang keinen Sprit gibt in einem Wüstenkaff und schimpft in seinen Kommentaren auf die Unorganisiertheit der Bewohner-
Er lebt sich nur selber. Ich glaube eher, er versucht seine persönlichen Probleme durch Reisen (auf) zu lösen und sieht die vollen Veranstaltungen als Beweis alles richtig zu machen. Es sei ihm gegönnt- mein Fall ist das nicht.
Er lebt sich nur selber. Ich glaube eher, er versucht seine persönlichen Probleme durch Reisen (auf) zu lösen und sieht die vollen Veranstaltungen als Beweis alles richtig zu machen. Es sei ihm gegönnt- mein Fall ist das nicht.
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Guido3
Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Das heißt, das Michael Martin für viele die absolute Reizfigur ist. Nach meinem Eindruck setzt der Name Michael Martin bei so einigen irgendwelche Minderwertigskeitskomplexe frei - was jetzt nicht explizit auf Ralf gemünzt sein soll, den ich ja gar nicht kenne. Aber viele haben tolle Wüstentouren gemacht und wollen dafür bewundert werden. Nun ist da einer, der anscheinend noch viel dollere Touren gemacht hat, einfach weil er seit 30 Jahren nichts anderes macht, als durch Wüsten zu fahren. Daneben fühlen sich einige wohl klein und dann ist es irgendwie schwer angesagt, Michael Martin bei jeder Gelegenheit madig zu machen, ihn als Showfigur darzustellen, der eigentlich überhaupt nichts leistet und keine Ahnung hat. So gibt es z.B. auch bei Amazon Buchrezensionen von Leuten, die das jeweilige Buch offensichtlich überhaupt nicht kennen, nicht darauf eingehen und sich nur daran Abarbeiten, seine Glaubwürdigkeit durch den Kakao ziehen.Kuno hat geschrieben:Wie? Heisst das, er nimmt sein Motorrad nurals Dekoration fuer's Foto?Ralf Kiefer hat geschrieben:Der soll lieber wieder seine Pseudo-Enduro auf den Anhänger stellen und sich vom 4*4 durch den Busch ziehen lassen.
Soweit ich das wahrnehme, gibt Michael Martin offen zu, dass er auf einigen Touren ein Begleitfahrzeug hatte und dass er auf einigen Etappen aus verschiedenen Gründen das Motorrad auf einen LKW geladen hat. Daraus den Vorwurf zu stricken, dass er sich immer nur für eine Vorbeifahrt an der Kamera auf das Moped setzt, finde ich einigermaßen absurd. Ob er mit Moped, Tretroller oder Luxus-4x4 durch die Wüste gefahren ist, interessiert mich auch nicht sonderlich. Das Foto- und Videomaterial inspiriert einfach.
Beste Grüße
Guido
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Kuno
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Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Guido, ich kenne weder Michael Martin noch kenne ich wirklich seine Arbeiten. Aber wie du schon sagtest, es ist durchaus "legitim", sein Moped auf einer Ueberfuehrungsetappe auch einmal aufzuladen. Thema seiner Arbeiten ist ja nicht "Ich - mein Motorrad - und die SurvivalextremTouralleinedurchdiegroessteWuestederWelt" sondern eben Eindruecke aus der Wueste - und von dem, was ich bisher gesehen habe, bringt er diese auch sehr gut rueber.
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Ralf Kiefer
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Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Und das hat Gründe ....Guido3 hat geschrieben: Das heißt, das Michael Martin für viele die absolute Reizfigur ist.
Vielleicht trifft das sogar auf manche Leute zu. Ich jedenfalls erkenne die Qualität der von ihm gezeigten Fotos an. Dafür bewundere ich ihn. Aber seine Verpackung in seinen Shows ist auf völlig anderem Niveau. Aber genau das verkauft er den Leuten, die so nicht reisen können/wollen, und die glauben ihm. Derjenige, der selber mit dem Mopped reist, weiß, daß vieles so nicht sein kann, wie Herr Martin es in seinen Vorträgen verkauft. Beispiele? Ich war vor 10 Jahrn in einem seiner Vorträge, einer Reise in der Sahara. Zum einen "rettete" er einen gestrandeten Landy-Fahrer, dessen Batterie kaputt war. Alleine mit Hilfe von Schraubenzieher und seiner tollen $[MARKENNAME SEINES SPONSORS]-Batterie konnte der "Arme" wieder weiterfahren. Technische Details sparte er sich. Kein Wunder, wenn er schon einen Einzylinder nicht von einem Zweizylinder unterscheiden kann.Guido3 hat geschrieben: Nach meinem Eindruck setzt der Name Michael Martin bei so einigen irgendwelche Minderwertigskeitskomplexe frei - was jetzt nicht explizit auf Ralf gemünzt sein soll, den ich ja gar nicht kenne.
Später hatte er einen üblen Reifenschaden im Tschad, die Flanke war gerissen. Er zeigte, wie ein Einheimischer das genäht hat. Damit will er dann bis fast nach Hause gefahren sein (AFAIR bis .at). Schlauchlosreifen! Und überhaupt die "paar km" auf einem Reifen, der im Tschad schon sehr gebraucht aussah. Ja, nee, schon klar.
Natürlich kommt bei so einer Schilderung Neid auf, denn mein Mopped kann das nicht
Mit Showfigur hast Du schon das richtige Stichwort gegeben.Guido3 hat geschrieben: Daneben fühlen sich einige wohl klein und dann ist es irgendwie schwer angesagt, Michael Martin bei jeder Gelegenheit madig zu machen, ihn als Showfigur darzustellen, der eigentlich überhaupt nichts leistet und keine Ahnung hat.
BTW ich schätze die Reisevorträge diverser "echter" Moppedfahrer durchaus. Die und ihre Geschichten sind einfach glaubwürdig. Um nur ein paar Namen zu nennen: Dirk Schäfer, Joe Pichler, Andreas Hülsmann oder Erik Peters.
Ich habe das von ihm noch nicht gehört.Guido3 hat geschrieben: Soweit ich das wahrnehme, gibt Michael Martin offen zu, dass er auf einigen Touren ein Begleitfahrzeug hatte und dass er auf einigen Etappen aus verschiedenen Gründen das Motorrad auf einen LKW geladen hat.
Aber dazu eine nicht allzu lange zurückliegende Diskussion im Karawane-Forum. Auf Seite 2 meldet sich Panny mit seiner Beobachtung vom Herrn Martin.
Er verkauft in seinen Vorträgen nicht die Fotos, sondern auch und insbesondere die Märchen dazu. Nur leider kennzeichnet er sie nicht als solche, sondern suggeriert eigene Erlebnisse. Das ist das Armselige am Herrn Martin, IMHO.Guido3 hat geschrieben: Daraus den Vorwurf zu stricken, dass er sich immer nur für eine Vorbeifahrt an der Kamera auf das Moped setzt, finde ich einigermaßen absurd. Ob er mit Moped, Tretroller oder Luxus-4x4 durch die Wüste gefahren ist, interessiert mich auch nicht sonderlich. Das Foto- und Videomaterial inspiriert einfach.
Gruß, Ralf
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Guido3
Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Der Reifenschaden war im Sudan und nicht im Tschad. Der Reifen war mit Schlauch und nicht schlauchlos. Damit noch ca. 2.000 km zu fahren, halte ich für nicht ausgeschlossen. Aber auf die Details kommt es Dir ja nicht so an. Du hast eben Deine vorgefasste Meinung und die darfst Du ja auch behalten, wenn Du Dich dann besser fühlst.Ralf Kiefer hat geschrieben:Später hatte er einen üblen Reifenschaden im Tschad, die Flanke war gerissen. Er zeigte, wie ein Einheimischer das genäht hat. Damit will er dann bis fast nach Hause gefahren sein (AFAIR bis .at). Schlauchlosreifen! Und überhaupt die "paar km" auf einem Reifen, der im Tschad schon sehr gebraucht aussah. Ja, nee, schon klar.
Ich habe den Thread überflogen. Er bestätigt das, was ich über die Kritiker denke. Der User "Panny" behauptet in Australien 2012 gesehen zu haben, wie das Motorrad von Michael Martin auf einem Trailer transportiert wurde. Beweisen tut er das nebenbei bemerkt nicht, aber es passt zu dem, was Du glauben willst und deshalb ist es wahr. Davon abgesehen: Der Transport des Motorrades fand offenbar im Rahmen einer Arte-Fernsehproduktion mit Michael Martin statt, die 8 Jahre nach Abschluss der Arbeiten für sein wichtigstes Werk "Die Wüsten der Erde" erfolgte (Der Bildband erschien 2004). Aber das ist für Dich natürlich ein ausreichender Beweis, um zigtausende Kilometer von Michael Martin in den letzten 30 Jahren als Fake und Mächen abzutun. Alles toppen tut übrigens der User Keks in dem Thread. Das ist Kritik auf einem wirklich jämmerlichen, erbärmlichen Niveau.Ralf Kiefer hat geschrieben:Aber dazu eine nicht allzu lange zurückliegende Diskussion im Karawane-Forum. Auf Seite 2 meldet sich Panny mit seiner Beobachtung vom Herrn Martin.
Beste Grüße
Guido
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Ralf Kiefer
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Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Wo kann man das Nachlesen?Guido3 hat geschrieben: Der Reifenschaden war im Sudan und nicht im Tschad. Der Reifen war mit Schlauch und nicht schlauchlos.
Also mein Mopped hat's alleine aus Istanbul schon weiter als 2000km nach Hause.Guido3 hat geschrieben:Damit noch ca. 2.000 km zu fahren, halte ich für nicht ausgeschlossen.
Komm einfach mal wieder runter vom Martin-Fanboy-Trip! Ich hatte mir vor 10Jahren (oder so, können auch 12 oder 14 gewesen sein) meinen ersten Vortrag von Herrn Martin völlig vorurteilslos angeschaut. Ich hatte sogar eines seiner Bücher gekauft wg. der schönen Fotos. Danach bildete ich mir eine Meinung zum Realitätsgehalt seiner Märchen, nachdem ich selbst ein wenig Erfahrung beim Reisen und besonders auch in Wüsten gesammelt hatte.Guido3 hat geschrieben: Aber auf die Details kommt es Dir ja nicht so an. Du hast eben Deine vorgefasste Meinung und die darfst Du ja auch behalten, wenn Du Dich dann besser fühlst.
Alleine bei den schönen Fotos aus der Zentralsahara oder anderen weit abgelegenen Gegenden fragte ich mich, wie er das Fotografieren denn praktisch macht. Er braucht ggf. Tage, bis er die Fotos "im Kasten" hat. Er hat für jedes Foto am Morgen und am Abend nur ein paar Minuten Gelegenheit. Für jedes einzelne. Dazu verbringt er diese Tage abseits von Versorgungsmöglichkeiten. Ich selbst habe bei Reiseplanungen mit Benzin- und Wassermengen rechnen müssen, die man auf einem Mopped nur begrenzt unterbringen kann. Ich habe meine Grenzen kennengelernt. Aber ein Herr Martin hat die offensichtlich nicht. Aber gut, er hat irgendwann sogar behauptet, daß er Afrika nur mit einer Jeans als einziger Hose durchquert hätte.
"Vorgefasste Meinung"?Guido3 hat geschrieben: Ich habe den Thread überflogen. Er bestätigt das, was ich über die Kritiker denke.
Im Laufe der Jahre trifft man den ein oder anderen aus solchen Foren auch mal im RL, z.B. in Gieboldehausen. Man hat einen Eindruck auch die Art der Schilderung und die Glaubwürdigkeit betreffend.Guido3 hat geschrieben: Der User "Panny" behauptet in Australien 2012 gesehen zu haben, wie das Motorrad von Michael Martin auf einem Trailer transportiert wurde. Beweisen tut er das nebenbei bemerkt nicht, aber es passt zu dem, was Du glauben willst und deshalb ist es wahr.
Ich bemängele die Art seiner Selbstdarstellung sowie die Märchen, die er als Realität verkauft. Tut mir leid das so direkt zu formulieren, aber ich höre mir z.B. Grimms Märchen gerne an und kenne manche Deutung und Interpretation der Zusammenhänge aus den Märchen. Mit dieser Haltung kann man Herrn Martins Vorträge ebenso anhören, nur nicht als Tatsachenbericht. Oder glaubst Du, daß ein Wolf in Frauenkleidung in einem Bett liegend nicht sofort auffällt?Guido3 hat geschrieben: Aber das ist für Dich natürlich ein ausreichender Beweis, um zigtausende Kilometer von Michael Martin in den letzten 30 Jahren als Fake darzustellen.
Außerdem: was hätte ich davon die Selbstdarstellung des Herrn Martin unberechtigt anzuzweifeln? Ich schätze die Qualität seiner Fotos. Punkt. Meine Reisen gestalte ich selbst, und dies ganz sicher anders als er. Meine Reiseberichte und Fotos sind authentisch und verschweigen recht wenig (falls es überhaupt welche öffentlich gibt). Aber gut, ich kann mir das leisten, denn ich habe einen anderen Beruf und lebe nicht vom Reisen und der Verwertung. D.h. ich reise mit weniger Erfolgszwang. Er dagegen muß zwischen November und März die Vortragssaison nutzen zum Geldverdienen mit dem Material, das er zwischen April und September beschafft. Daß daher die Versuchung größer ist zu schummeln, ist menschlich. Nur er nutzt sie mittlerweile bis über die Grenzen hinaus, die ich noch gelten lasse.
Ralf
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Guido3
Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Ach Ralf, ...
Nun kommst Du wahrscheinlich mit 5 neuen genauso gut recherchierten Argumenten, warum MM ein Scharlatan ist. Aber ich bin nicht der Verteidiger von MM und habe keine Lust, da weiter drauf einzugehen. Ich habe seit Jahren den Bildband "Die Wüsten der Erde" von MM und war vor 2-3 Jahren einmal in einem Vortrag von ihm. Weder in dem Vortrag und schon gar nicht dem Bildband geht es primär um Motorradreisen oder Michael Martin als Held. Ich finde in den Videos auch Aussagen von MM, die ich nicht für richtig halte, stelle deswegen aber nicht alles von ihm in Frage.
Und wenn ich mir damit den von "Ralf Kiefer" verliehenen Titel "Fanboy" verdiene, fühle ich mich sehr geehrt.
Beste Grüße
Guido
Entschuldigung, wenn ich das so klar sage, aber Du machst Dich mit Deiner verbissenen Kritik nur fortlaufend lächerlich, weil Du damit für jeden nachvollziehbar dokumentierst, auf welcher Basis Du MM nieder machst: Hörensagen und selbst ausgedachte Details. Das macht es aber so schön einfach, Dich zu widerlegen. Statt mit Schaum vor dem Mund hier zu posten, könntest Du Dir doch für den Anfang einfach mal das Video in eben diesem Thread hier anschauen? Tut nicht weh. Daraus geht eindeutig hervor, dass der Reifenschaden im Sudan war.Ralf Kiefer hat geschrieben:Wo kann man das Nachlesen?
Wirklich? Auch wenn das Deinem Horizont anscheinend übersteigt: Könnte es vielleicht sein, dass MM nicht auf dem Landweg die große Runde nach Hause gefahren ist, dass er das auch überhaupt gar nicht behauptet hat, sonder dass er einfach die Fähre ab Alexandria genommen hat und dann wohl nur noch mal ab Venedig über die Alpen bis München gefahren ist? S.o.: Du reimst Dir einfach selbst etwas zusammen und Deine selbst ausgedachten Details machst Du dann MM zum Vorwurf.Ralf Kiefer hat geschrieben:Also mein Mopped hat's alleine aus Istanbul schon weiter als 2000km nach Hause.
Nun kommst Du wahrscheinlich mit 5 neuen genauso gut recherchierten Argumenten, warum MM ein Scharlatan ist. Aber ich bin nicht der Verteidiger von MM und habe keine Lust, da weiter drauf einzugehen. Ich habe seit Jahren den Bildband "Die Wüsten der Erde" von MM und war vor 2-3 Jahren einmal in einem Vortrag von ihm. Weder in dem Vortrag und schon gar nicht dem Bildband geht es primär um Motorradreisen oder Michael Martin als Held. Ich finde in den Videos auch Aussagen von MM, die ich nicht für richtig halte, stelle deswegen aber nicht alles von ihm in Frage.
Und wenn ich mir damit den von "Ralf Kiefer" verliehenen Titel "Fanboy" verdiene, fühle ich mich sehr geehrt.
Beste Grüße
Guido
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Ralf Kiefer
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Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Mein Mitleid sei mit DirGuido3 hat geschrieben:Ach Ralf, ...
Tja, dann vergib, daß meine Erinnerung an ein Detail aus einem Vortrag vor 10 oder 12 Jahren derart getrübt ist. BTW zum Glück sind der Tschad und der Sudan gar nicht so weit auseinander.Guido3 hat geschrieben: Statt mit Schaum vor dem Mund hier zu posten, könntest Du Dir doch für den Anfang einfach mal das Video in eben diesem Thread hier anschauen? Tut nicht weh. Daraus geht eindeutig hervor, dass der Reifenschaden im Sudan war.
Dein Konjunktiv in Ehren, aber der Herr Martin beließ es seinerzeit nicht nur bei mir als Zuhörer beim Eindruck, daß er damit nach Hause _gefahren_ sei. Und ob zu der Zeit, als diese Rückfahrt gewesen sein soll, überhaupt eine Fähre von Ägypten nach Europa existierte, ist noch mal eine andere Frage. AFAIR eine, die zu verneinen ist. Zu jener Zeit konnte man höchstens von Haifa nach Zypern und von dort weiter nach Griechenland oder die bekannte Fähre ab Tunis nehmen.Guido3 hat geschrieben: Auch wenn das Deinem Horizont anscheinend übersteigt: Könnte es vielleicht sein, dass MM nicht auf dem Landweg die große Runde nach Hause gefahren ist, dass er das auch überhaupt gar nicht behauptet hat, sonder dass er einfach die Fähre ab Alexandria genommen hat und dann wohl nur noch mal ab Venedig über die Alpen bis München gefahren ist? S.o.: Du reimst Dir einfach selbst etwas zusammen und Deine selbst ausgedachten Details machst Du dann MM zum Vorwurf.
Aber wie der abseits der Zivilisation und mit nur moppedgestützter Wasserversorgung seine hübschen Aufnahmen machte, kannst auch Du nicht beantworten.Guido3 hat geschrieben: Nun kommst Du wahrscheinlich mit 5 neuen genauso gut recherchierten Argumenten, warum MM ein Scharlatan ist.
Aha!?Guido3 hat geschrieben: Aber ich bin nicht der Verteidiger von MM und habe keine Lust, da weiter drauf einzugehen.
Wenn mir einer mehrfach versucht einen Bären aufzubinden, werde ich irgendwann sehr mißtrauisch. Und da es mir nicht alleine so geht, könnte das seine Gründe haben, siehe Anhängertransport. Andere Moppedreisende zweifelten an, daß man mit 500kg Mopped und zwei Personen drauf überhaupt an die Stellen kam, wo er gewesen war. Ich kenne nur meine bescheidenen Probleme mit 200kg Mopped und mir drauf. Und mein Mopped hat zudem ein geeignetes Fahrwerk.Guido3 hat geschrieben: Weder in dem Vortrag und schon gar nicht dem Bildband geht es primär um Motorradreisen oder Michael Martin als Held. Ich finde in den Videos auch Aussagen von MM, die ich nicht für richtig halte, stelle deswegen aber nicht alles von ihm in Frage.
Ralf
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Kuno
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Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Vielleicht muesste man am Ende eines Vortrages einfach mal fragen, um Klarheit zu bekommen.
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Guido3
Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Hallo,
MM verdichtet in den Vorträgen geschätzt etwa 100.000 Stunden in den Wüsten der Erde auf ca. 2 Stunden. Das er dabei ca. 99% der Details auslässt, auslassen muss, liegt auf der Hand. Es geht thematisch um die Wüsten der Erde und nicht darum, wer nun der tollste Motorrad-Abenteuer-Held des Planeten ist. Wenn er dann auslässt, dass er hier eine Fähre benutzt hat oder sich vielleicht woanders vorab ein Wasserdepot hat anlegen lassen, dann besteht natürlich auch die Gefahr, einen falschen Eindruck zu erzeugen. Mit Ausnahme einer Handvoll Motorradfahrer, die sich mit ihm messen wollen, eine lückenlose Beweisführung verlangen und ihm ansonsten alles Mögliche unterstellen, dürfte da auch keiner in seinem Publikum ein Problem mit haben.
Das er bei der Rückreise ab Alexandria die Fähre benutzt hat, kann man auch dem Video entnehmen, welches Du anscheinend immer noch nicht gesehen hast.
Beste Grüße
Guido
Richtig, kann ich nicht. Ich weiß nämlich gar nicht, worauf genau Du anspielst. Interessiert mich auch nicht. Ansonsten hat MM wohl 3.000 bis 5.000 Tage in den Wüsten der Erde verbracht und dabei auch 3.000 bis 5.000 Sonnenauf- und untergänge in der Wüste erlebt. Wenn ich sehe, wie viele tolle Fotos einige nach 2 Tagen Wüste mitbringen, dann ist es für mich plausibel, dass MM eine gewisse Anzahl an vorzeigbaren Fotos von so einigen wüsten Orten des Planeten zustande bekommen hat.Guido3 hat geschrieben:Aber wie der abseits der Zivilisation und mit nur moppedgestützter Wasserversorgung seine hübschen Aufnahmen machte, kannst auch Du nicht beantworten.
Bisher habe ich in dem Thread den Eindruck, Du bindest Dir die Bären erst eigenhändig selbst auf den Rücken und machst anschließend empört MM für den aufgebundenen Bären verwantwortlichRalf Kiefer hat geschrieben:Wenn mir einer mehrfach versucht einen Bären aufzubinden, werde ich irgendwann sehr mißtrauisch.
Und was beweisst das? Die berühmten 5km Tiefsand zum Sossusvlei in Namibia halten einige auch für schwer und andere sagen, sie fahren das mit Auto ohne überhaupt 4wd einzulegen. Sind die einen nun Aufschneider oder die anderen unfähige Idioten? Oder wird vielleicht jede Aussage plausibel, wenn man nur die jeweiligen Details und Umstände kennt?Ralf Kiefer hat geschrieben:Und da es mir nicht alleine so geht, könnte das seine Gründe haben, siehe Anhängertransport. Andere Moppedreisende zweifelten an, daß man mit 500kg Mopped und zwei Personen drauf überhaupt an die Stellen kam, wo er gewesen war.
MM verdichtet in den Vorträgen geschätzt etwa 100.000 Stunden in den Wüsten der Erde auf ca. 2 Stunden. Das er dabei ca. 99% der Details auslässt, auslassen muss, liegt auf der Hand. Es geht thematisch um die Wüsten der Erde und nicht darum, wer nun der tollste Motorrad-Abenteuer-Held des Planeten ist. Wenn er dann auslässt, dass er hier eine Fähre benutzt hat oder sich vielleicht woanders vorab ein Wasserdepot hat anlegen lassen, dann besteht natürlich auch die Gefahr, einen falschen Eindruck zu erzeugen. Mit Ausnahme einer Handvoll Motorradfahrer, die sich mit ihm messen wollen, eine lückenlose Beweisführung verlangen und ihm ansonsten alles Mögliche unterstellen, dürfte da auch keiner in seinem Publikum ein Problem mit haben.
Das er bei der Rückreise ab Alexandria die Fähre benutzt hat, kann man auch dem Video entnehmen, welches Du anscheinend immer noch nicht gesehen hast.
Beste Grüße
Guido
Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Ich hatte ja auch mal einen Reisevortrag und wollte in dieses Bussiness einsteigen. Dabei habe ich die "Szene", Veranstalter, Referenten und MM etwas kennen gelernt.
Und ich habe als erstes festgestellt, dass das ist ein verdammt hartes Bussiness ist. Erfolgreich ist nicht der, der tatsächlich die Spitzenvorträge bringt, sondern der, der ein gutes Marketing hat (Bücher, Kalender, Kolumne in Zeitschriften, Sponsoren) und die Leute ansprechen kann. Um Erfolg zu haben braucht man ein großes Publikum, also nicht ein paar Reisespezialisten, sondern die Menge derer, die jemanden als Abenteurer bewundern will.
Die Geschichten die von den erfolgreichen Referneten erzählt werden sind die Geschichten die das Massenpublikum hören will, und nicht ... na ihr wißt schon ... und manche Geschichte die gut ankommt wird auch von unterschiedlichen Referenten erzählt
Ideen werden gerne wiederverwendet
Ellenbogen führen zum Erfolg.
Ich bin froh, dass ich mich da nach einem kurzen Exkurs nicht weiter reinvertieft habe, denn ich werde rot, wenn meine Geschichten zu bunt werden. Ich hatte damals meine Werbemappe einem "Profi" gegeben, der hat die Texte derart umgeschrieben, dass ich meine Reise zwar nicht wiedererkannte, aber es war genau das was die Leute hören wollen und die Presse drucken will. So muss man da arbeiten ... und harte Arbeit ist es obendrien, nicht nur bissl im Urlaub knipsen.
Und ich habe als erstes festgestellt, dass das ist ein verdammt hartes Bussiness ist. Erfolgreich ist nicht der, der tatsächlich die Spitzenvorträge bringt, sondern der, der ein gutes Marketing hat (Bücher, Kalender, Kolumne in Zeitschriften, Sponsoren) und die Leute ansprechen kann. Um Erfolg zu haben braucht man ein großes Publikum, also nicht ein paar Reisespezialisten, sondern die Menge derer, die jemanden als Abenteurer bewundern will.
Die Geschichten die von den erfolgreichen Referneten erzählt werden sind die Geschichten die das Massenpublikum hören will, und nicht ... na ihr wißt schon ... und manche Geschichte die gut ankommt wird auch von unterschiedlichen Referenten erzählt
Ich bin froh, dass ich mich da nach einem kurzen Exkurs nicht weiter reinvertieft habe, denn ich werde rot, wenn meine Geschichten zu bunt werden. Ich hatte damals meine Werbemappe einem "Profi" gegeben, der hat die Texte derart umgeschrieben, dass ich meine Reise zwar nicht wiedererkannte, aber es war genau das was die Leute hören wollen und die Presse drucken will. So muss man da arbeiten ... und harte Arbeit ist es obendrien, nicht nur bissl im Urlaub knipsen.
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Jürgen Kempe
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Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
...und, bleiben die Fotos nun wunderschön, oder sind sie "verwässert"? Ist es verwerflich, sein Geschäft erfölgreich zu betreiben? Sind schöne Geschichten nur unterhaltsam, wenn der Referent sein Führungszeugnis rumreicht? Wer drehte bessere Videos in unserem Zielgebiet als dieser Mann?
Ich hoffe, dass ich mich nicht strafbar mache, auch einige Bücher von Michael Martin zu besitzen und in 50 Jahren Saharareisen keine handvoll Bilder in annähern solcher Qualität zustande bebracht habe. Neidisch bin ich schon, dass ich's nicht kann; aber gerade deshalb voller Bewunderung.
(Wie kann man sich nur anmassen, M.M. mehr oder wenige direkt aufzufordern, keine Vorträge mehr zu halten, weil das Wasser nicht immer in der eigenen Feldflasche zum Aufnahmeort transportiert wurde? [...der sollte mal...])
Völlig neidfrei grüsse ich alle Wüstenschiffer: Jürgen Kempe
Ich hoffe, dass ich mich nicht strafbar mache, auch einige Bücher von Michael Martin zu besitzen und in 50 Jahren Saharareisen keine handvoll Bilder in annähern solcher Qualität zustande bebracht habe. Neidisch bin ich schon, dass ich's nicht kann; aber gerade deshalb voller Bewunderung.
(Wie kann man sich nur anmassen, M.M. mehr oder wenige direkt aufzufordern, keine Vorträge mehr zu halten, weil das Wasser nicht immer in der eigenen Feldflasche zum Aufnahmeort transportiert wurde? [...der sollte mal...])
Völlig neidfrei grüsse ich alle Wüstenschiffer: Jürgen Kempe
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Ralf Kiefer
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Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Dann sind wir uns ja einig.Guido3 hat geschrieben: Richtig, kann ich nicht. Ich weiß nämlich gar nicht, worauf genau Du anspielst. Interessiert mich auch nicht.
Er hatte alles, was er zu sagen hatte, schon seinerzeit in dem Vortrag erwähnt, den ich besuchte, und bei mir einen anderen Eindruck hinterlassen. Warum sollte ich mir noch mehr Zusammenschnitte aus seinen Reisen jetzt noch anschauen? Mein Vorurteil ist doch schon gefestigtGuido3 hat geschrieben: Das er bei der Rückreise ab Alexandria die Fähre benutzt hat, kann man auch dem Video entnehmen, welches Du anscheinend immer noch nicht gesehen hast.
3 der Videos hatte ich mir auszugsweise angeschaut. Und ich bin weiterhin überzeugt, daß der Mann Ahnung hat. Von was auch immer, aber nicht von Moppeds.
Ralf
Re: Michael Martin: Die Wüsten der Erde
Ironie zur Nachtstunde
vielleicht haben sich einfach nur Zwei gefunden die sich gerne als Abenteurer bezeichnen bzw. vorm Publikum so präsentieren lass sie doch , und schmunzel drüber
Die Aufnahmen sind davon unabhängig und unbestreitbar sehr schön
Ciao
und gute Nacht
vielleicht haben sich einfach nur Zwei gefunden die sich gerne als Abenteurer bezeichnen bzw. vorm Publikum so präsentieren lass sie doch , und schmunzel drüber
Die Aufnahmen sind davon unabhängig und unbestreitbar sehr schön
Ciao
und gute Nacht




