China reißt sich Afrika unter den Nagel

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Birgitt
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Chinesische Waffen für afrikanische Diktatoren?

Beitrag von Birgitt »

Mit Waffenverkäufen untergräbt China die Demokratisierungsbemühungen des Westens in Afrika. Dieser Vorwurf ist nicht neu. Doch norwegische Forscher meinen jetzt: Das Bild ist zu einseitig ...

Chinesische Waffen für afrikanische Diktatoren?
06.01.2011 - DW World

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Tansania weist Chinesen vom Markt in Daressalam aus

Beitrag von Birgitt »

Chinese traders in Tanzania's main city of Dar es Salaam have been give 30 days to stop trading in a busy market. The deputy industry minister said Chinese businessmen were allowed into the country as investors, but not as "vendors or shoe-shiners". Lazaro Nyalandu said these jobs could "be carried out by locals", Tanzania's Citizen paper quotes him as saying. A BBC reporter says there are many foreigners trading illegally in Tanzania, especially from China ...

Tanzania orders Chinese out of Dar es Salaam market
07.01.2011 - BBC

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Alexander
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Chinas Strategie in Afrika: Expansion

Beitrag von Alexander »

China zählt zu den aktivsten Investoren in Afrika. Kritiker befürchten, dass die geschäftlichen Interessen auf Kosten der Menschenrechte gehen. Peking versucht unterdessen, Konflikte mit anderen Investoren zu vermeiden ...

DW World: Expansion

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Hungersnot in Afrika: "Die Krise ist menschengemacht"

Beitrag von Alexander »

Die Supermacht China breitet sich in Afrika aus - das ist laut dem Afrika-Beauftragten der Bundesregierung nicht ohne Risiko für die dortige Bevölkerung. Manche Regierungen verkauften ihr Land lieber an Investoren als die eigenen Kleinbauern zu unterstützen ...

Spiegel: Hungersnot in Afrika: "Die Krise ist menschengemacht"

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Chinesische Expansion in Afrika geht unvermindert weiter – Namibia eingebunden

Beitrag von Birgitt »

In Namibia wie anderswo in Afrika ist China ein willkommener Entwicklungs- und Geschäftspartner und ist als „Freund“ zu betrachten, aber der Freund benötigt Kontrolle. So die Einschätzung des Sanlam-Referenten Alex Pestana, der gestern vor Investment-Managern gesprochen hat. Im Rahmen der wachsenden chinesischen Migration nach Afrika, wo Pestana von einer Schätzung zwischen 600000 und 900000 Chinesen ausgeht, stuft er die Anzahl der Gruppe in Namibia auf 5000 Personen ein, während er in Südafrika von über 200000 und in Angola von über 40000 Chinesen spricht ...

Freund China braucht Kontrolle
03.08.2011 - AZ online

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Afrika | China stellt Superlativen auf

Beitrag von Birgitt »

Im Baubereich hat das Reich der Mitte alle Konkurrenten in Afrika überrundet: Die chinesische Präsenz in Afrika hat sich im Baugewerbe gründlich durchgesetzt, zuweilen im unlauteren Wettbewerb, wie aus Gerichtsverfahren vor dem Windhoeker Obergericht hervorgeht und wie es mittlerweile am scharfen Protest von namibischen Gewerkschaften abzulesen ist ...

China stellt Superlativen auf
04.08.2011 - AZ online

Laut Schätzung eines Finanzexperten, der sich mit dem Thema Chinesen in Afrika befasst, leben in Namibia jetzt soviele Chinesen wie einmal Deutsche nach Ende des 1. Weltkriegs seinerzeit von den britisch-hörigen Südafrikanern aus dem Land ausgewiesen wurden: zwischen 5000 und 6000 Seelen. Die an hiesigen Biertischen tradierten Zahlen der Chinesen um das Vier- oder Fünffache stimmen einfach nicht ...

Bekannt und unbekannt
04.08.2011 - AZ online

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Risiken der Politik der Nicht-Einmischung in Afrika zeigen sich

Beitrag von Birgitt »

Keine Entwicklung hat Afrika in den letzten zehn Jahren so stark geprägt wie die massenhafte Ankunft der Chinesen. In vielen Staaten des Kontinents sind Chinas Unternehmen und Händler aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Seit 2001 hat sich sein Handel mit Afrika auf mehr als 70 Milliarden Euro verzehnfacht. Damit ist China inzwischen Afrikas größter Handelspartner – noch vor den USA und Europa, die deshalb zunehmend um ihre Rohstoffversorgung bangen. Allerdings hat China im Zuge dieser Expansion zuletzt einen empfindlichen Rückschlag erlitten. Erstmals zeigen sich nun die Risiken der Politik der Nicht-Einmischung in Afrika ...

Risiken der Politik der Nicht-Einmischung in Afrika zeigen sich
28.09.2011 - AZ online

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Südsudan | Engere Zusammenarbeit zwischen Peking und Juba

Beitrag von Birgitt »

China will neue Milliardenkredite an die südsudanesische Regierung vergeben. Wie der südsudanesische Informationsminister Barnaba Marial Benjamin mitteilte, sollen Projekte in den Bereichen Landwirtschaft, Infrastruktur, Telekommunikation und Wasserkraft mit umgerechnet acht Milliarden US-Dollar finanziert werden. Eine Entscheidung Pekings über die Hilfe beim Bau einer Ölpipeline bis an die kenianische Küste stehe noch aus. Die Arbeiten würden von chinesischen Firmen in den kommenden zwei Jahren durchgeführt ...

China stellt Südsudan Milliardenkredit zur Verfügung
28.04.2012 - tagesschau

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Kenianer sind vorsichtig mit chinesischen Produkten

Beitrag von Birgitt »

China is expected to increase its financial influence globally as it moves towards becoming the world's biggest economy. Its relationship with Africa is already well-established, although some new projects in Kenya are being received with caution ...

Kenyans 'cautious' over Chinese projects
08.11.2012 - BBC Video


Zitat aus dem Video:
"Jeder Haushalt hier hat 10 Radios von China zu Hause, aber nur zwei funktionieren - jeder hat 10 chinesische Telefone, aber nur 2 funktioneren ..." ;-)
Wir haben in Kenia einmal einen Zigarettenanzünder fürs Auto gekauft - made in China. Gedacht war es, um Handyaku zu laden. Dieser Zigarettenanzünder wurde zwar glühend heiß, d.h. für Zigaretten anzuzünden perfekt geeignet, sogar von außen 8) aber Strom ging in keinen Aku :roll: Der chinesische Kram sieht zwar professionell aus, ist größtenteils aber fabrikneu schon Müll!

Gruß
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Henrik
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Chinas Erfolgsmodell heißt Afrika

Beitrag von Henrik »

Chinas Erfolgsmodell heißt Afrika
China ist die Weltmacht Nummer Zwei hinter den USA - noch. Aber China verfügt über sehr viel mehr Geld und investiert zunehmend in Afrika. Im Tschad gibt es sehr viel Erdöl, aber keine Eisenbahn. Frankreich wollte als frühere Kolonialmacht immer eine bauen, jetzt tun es chinesische Investoren. In der Demokratischen Republik Kongo hat sich China Schürfrechte gesichert - für Kupfer und Coltan. Das ist der Stoff, aus dem Handys sind. In Sambia sind Kupfer- und Kohle-Minen in chinesischem Besitz.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/china1646.html

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Japan kämpft um Afrika

Beitrag von Alexander »

Japan hat seinem Nachbarn China lange zugeschaut. Jetzt macht sich das von Rohstoffen abhängige Land auf nach Afrika. Ein neuer Player auf dem schwarzen Kontinent?

Die japanische Regierung hat dem Vormarsch chinesischer Unternehmen auf dem afrikanischen Kontinent lange Zeit tatenlos zugesehen. Während sich die Regierung in Peking aktiv darum bemühte, der heimischen Wirtschaft in Afrika den Zugang zu Rohstoffquellen zu sichern, sind japanische Unternehmen zunehmend in die Defensive geraten ...

FAZ: Japan kämpft um Afrika

Grüsse
Alexander
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marylin
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Re: China reißt sich Afrika unter den Nagel

Beitrag von marylin »

Es ist ja nun nicht gerade so, dass Europa nichts aus Afrika holt- gerne auch über die Umwege der "Weltbank" (83 Mrd Kredit mit dem Zwang z.B. Bauxitminen in Guinea zu privatisieren.....) Ich stehe China nicht mehr ganz so negativ gegenüber, wie am Anfang- immerhin haben chinesische Mopeds Westafrika mobilisiert- und chinesische Produkte bringen immerhin endlich KONSUM und Arbeitsplätze ins Land.....unvorstellbar für Europäer, die sich gerne einen Diktator kaufen, Landstriche mit Öl verwüsten und hinterher eine mangelnde Infrastruktur anmahnen. Die Europäer haben Afrika als MARKT doch nie ernst genommen- und nun tuns halt die Chinesen. Lange genug gewartet haben sie ja
Alexander
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Kenia | Chinesen bauen neue Bahnstrecke Mombasa - Nairobi

Beitrag von Alexander »

Verbindung Mombasa-Nairobi soll 3,8 Milliarden Euro kosten: In Kenia hat der Bau einer neuen Bahnlinie von der Hafenmetropole Mombasa in die Hauptstadt Nairobi begonnen. Beim feierlichen ersten Spatenstich sprach Präsident Uhuru Kenyatta von einem "historischen Meilenstein", der nicht nur die Entwicklung Kenias, sondern ganz Ostafrikas verändern werde. Der Bau der 450 Kilometer langen Schienenverbindung soll umgerechnet 3,8 Milliarden Euro kosten und vier Jahre dauern. Die neue Bahnstrecke wird komplett von China finanziert und von der staatlichen China Road and Bridge Corporation gebaut ...

yahoo: Chinesen bauen neue Bahnstrecke in Kenia

Grüsse
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marylin
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Re: China reißt sich Afrika unter den Nagel

Beitrag von marylin »

Die tun wenigstens was- und gratis ist ja unsere "Entwicklungshilfe" auch nicht....
Kuno
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Re: China reißt sich Afrika unter den Nagel

Beitrag von Kuno »

marylin hat geschrieben:
Fr 29. Nov 2013, 10:06
Die tun wenigstens was- und gratis ist ja unsere "Entwicklungshilfe" auch nicht....
Ich habe mir die Muehe gemacht, den Artikel zuende zu lesen und komme zu einem anderen Schluss.

A) Das aktuelle Schinennetz in Kenia stammt noch aus der Britischen Kolonialzeit. Seit der Unabhaengigkeit hat Kenia kaum mehr in den Unterhalt investiert und stattdessen die Infrastruktur verkommen lassen. Die Gruende moegen vielfaeltig sein aber das Resultat dieses "Vorgehens" ist offensichtlich fatal fuer das existierende Eisenbahnnetz.

B) Der Bericht geht nicht darauf ein, warum die 3,8 Milliarden nicht in die Sanierung des existierenden Schienennetzes investiert werden. Vermutungen moechte ich hier keine anstellen.

C) Gibt es einen Plan, der hilft zu verhindern, dass mit der neuen Eisenbahn nicht genau dasselbe passiert wie mit der alten? Der Artikel erwaehnt nichts davon, dass das Projekt einen massgeblichen Teil an "Betrieb & Unterhalt" enthaelt. Die Chance, dass nicht nur der Artikel dieses Thema nicht beruecksichtigt sehe ich als sehr realistisch an.

D) Interessant waere es, zu erfahren, wie Kenia die Chinesische Investition zurueckbezahlt.

E) Ebenfalls interessant zu wissen waere, wieviele Arbeitsplaetze der Eisenbahnbau lokal generiert (wenn auch nur ueber die Bauzeit hinweg). Erfahrungsgemaess ruecken die Chinesen (im Gegensatz zu Europaern und Amerikanern) jeweils mit komplett eigenem Personal an. Wenn das bei diesem Projekt auch der Fall ist, dann ist es gar nicht gut...

F) Zum Thema Auftragsvergabe nur dieses Zitat: "Das Projekt sorgt jedoch auch für Unmut. In Kenia wurde insbesondere die intransparente Auftragsvergabe an die Chinesen kritisiert. "
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