China reißt sich Afrika unter den Nagel
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Alexander
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Afrika hat zu sehr auf China gesetzt
Afrika denkt nach und sieht die Partnerschaft mit China inzwischen kritisch.
Reichlich spät erkennt nun auch Afrika, dass China kein selbstloser Helfer ist, sondern knallharte Eigeninteressen verfolgt. Die vielen Billigimporte aus Fernost haben in Afrika bereits großen Schaden angerichtet und die wenige Industrie, die der Kontinent hat, etwa eine kleine Textilbranche, weitgehend zerstört. Auch importiert China bei seinen Großprojekten in Afrika zumeist eigene Arbeiter. So wird verhindert, dass vor Ort neue Jobs entstehen oder ein nennenswerter Wissenstransfer erfolgt, wie ihn der Kontinent eigentlich nötig hätte ...
tagesspiegel: Afrika hat zu sehr auf China gesetzt
Grüsse
Alexander
Reichlich spät erkennt nun auch Afrika, dass China kein selbstloser Helfer ist, sondern knallharte Eigeninteressen verfolgt. Die vielen Billigimporte aus Fernost haben in Afrika bereits großen Schaden angerichtet und die wenige Industrie, die der Kontinent hat, etwa eine kleine Textilbranche, weitgehend zerstört. Auch importiert China bei seinen Großprojekten in Afrika zumeist eigene Arbeiter. So wird verhindert, dass vor Ort neue Jobs entstehen oder ein nennenswerter Wissenstransfer erfolgt, wie ihn der Kontinent eigentlich nötig hätte ...
tagesspiegel: Afrika hat zu sehr auf China gesetzt
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Alexander
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Re: China reißt sich Afrika unter den Nagel
Der Plan mit der neuen "Silkroad" scheint aufzugehen. Nicht nur Kenia, Aegypten und Ethiopien kooperien. Wie die Zukunft um die Energie-/Supplywege aussehen kann dieser PDF nachgelesen werden.
https://www.asienhaus.de/uploads/tx_new ... ika_01.pdf
Auch der Oman unterhaelt beste Geschaeftsbeziehungen zu China. Der Hafen von Duqm passt sehr gut als Anbindung zum ostafrikanischen Hafen.
http://timesofoman.com/article/121091/O ... sification
Gruss, Mathilda
https://www.asienhaus.de/uploads/tx_new ... ika_01.pdf
Auch der Oman unterhaelt beste Geschaeftsbeziehungen zu China. Der Hafen von Duqm passt sehr gut als Anbindung zum ostafrikanischen Hafen.
http://timesofoman.com/article/121091/O ... sification
Gruss, Mathilda
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markus-1969
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Re: China reißt sich Afrika unter den Nagel
ich hab mal etwas in den links geschmökert.
Die Zielrichtung Chinas ist klar: Die Rohstoffe für das Riesenreich müssen irgendwo her kommen und je mehr Abhängigkeit Afrikas, desto besser.
Aber was ist unsere Zielsetzung ? Absatzmärkte ? Bekämpfung von Fluchtursachen ? Export von europäischem Gen - Fleisch ? Herstellung von Schnittblumen wozu man den Leuten vor Ort das Wasser abgräbt ?
Afrika hat die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Die Zielrichtung Chinas ist klar: Die Rohstoffe für das Riesenreich müssen irgendwo her kommen und je mehr Abhängigkeit Afrikas, desto besser.
Aber was ist unsere Zielsetzung ? Absatzmärkte ? Bekämpfung von Fluchtursachen ? Export von europäischem Gen - Fleisch ? Herstellung von Schnittblumen wozu man den Leuten vor Ort das Wasser abgräbt ?
Afrika hat die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Re: China reißt sich Afrika unter den Nagel
vielleicht versuchst du es mal neben den spärlichen absatzmärkten mit stimmen bei der un! wenn china die wirtschaft eines landes steuern kann, kann es auch die politik des landes steuern. und das gilt auch für die usa und der eu.
Re: China reißt sich Afrika unter den Nagel
Folgender Zustand in Djibouti von letzter Woche:Mathilda hat geschrieben: ↑So 5. Nov 2017, 07:39Der Plan mit der neuen "Silkroad" scheint aufzugehen. Nicht nur Kenia, Aegypten und Ethiopien kooperien. Wie die Zukunft um die Energie-/Supplywege aussehen kann dieser PDF nachgelesen werden.
https://www.asienhaus.de/uploads/tx_new ... ika_01.pdf
- neuer Hafen in Tadjoura ist nahezu einsatzbereit. Entweder RoRo oder es kommen noch Hafenkrananlagen dazu. Ausbau durch Chinesen.
- Strasse durch die Goda-Mountains zum neuen geplanten 3. Grenzübergang nach Äthiopien ist im unteren Teil fertig gestellt. Der obere Teil (leider nicht gesehen) scheint aber auch asphaltiert zu sein. Zustand Grenzübergang keine Aussage.
- Eisenbahn Djibouti - Dire Dawa fährt noch nicht. Strecke scheint aber fertig zu sein. Wir haben in Dewele einen fertigen neuen Personenzug (Lok und Wagons) gesehen, welche fröhlich zu uns rüber gehupt hat, aber fahren tut dort noch nichts. Strecke bis Addis ist auch noch nicht in Betrieb.
- Salzhafen für Lac Azzale ist einsatzbereit. Größere Salzhaufen als auch fahrende LKWs und Abbaumaschinen direkt auf dem Salzstock in Lac Azzale sprechen für einen aktiven Abbau. Transportschiff zur Ausfuhr haben wir noch nicht gesehen.
- Straße zwischen Dikhil und Galafi (Grenze Äthiopien) gilt nach Befahrung von diversen welterfahrenen Mitreisenden als schlechteste Strasse der Welt. ich nenne es eine Aneinanderreihung an Unzulänglichkeiten bzw. Strasse der Hoffnungslosigkeit. Gruselig. 90 km in mehr als 3 h. Seit Januar hat sich der Zustand erschreckend verschlechtert. Und das ist die Haupttransportroute von/nach Äthiopien.
- jeder Ausländer wird gern als "China" angesprochen.
Die Verbindungsstrasse Dewele (Grenze Äthiopien/Djibouti) ist fast bis Dire Dawa durchasphaltiert (fehlen noch 25 km bei Dire Dawa). Da konnten wir mit neuem Geschwindigkeitsrekord durchblasen. Es ist geplant diese Strasse von Dire Dawa bis Mieso auszubauen. Dann wird das eine neue hoch frequentierte Transportstrasse nach/von Addis Abeba.
Beste Grüße
Steffen
Re: China reißt sich Afrika unter den Nagel
Danke Steffen fuer die Beschreibung. Scheint so als wenn Abschnitte nur noch connected werden muessen. Wow, wenn ich in Google maps aethiop. Kaeffer eingebe, kommen grenznah welche in chinesischen Schriftzeichen
.
Ich hoerte nur von meinem Sohn was Gibe III am Omo River angerichtet hat (Natur/ Bewohner). Da steckt auch chinesisches Geld drin, auch wenn die Daemme von Italienern gebaut werden.
Gruesse, M.
Ich hoerte nur von meinem Sohn was Gibe III am Omo River angerichtet hat (Natur/ Bewohner). Da steckt auch chinesisches Geld drin, auch wenn die Daemme von Italienern gebaut werden.
Gruesse, M.
Re: China reißt sich Afrika unter den Nagel
Einige dieser "Kaeffer" sind direkte chinesische Arbeitscamps. deswegen vielleicht die chinesischen Bezeichnungen. Drum herum haben sich dann erste Nomaden, Flüchtlinge, etc. angesiedelt. Aber es sind dann noch nicht zwingend äthiopische Siedlungen.
Frohes Schaffen
Steffen
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Birgitt
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Djibouti - das neue "Singapur Ostafrikas" ?
Djibouti - das neue "Singapur Ostafrikas" mit chinesischer Hilfe ? Der nachfolgende Artikel passt sehr schön zu Steffens Ausführungen weiter oben von Anfang November ...
25.11.2017 - heise telepolis
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Birgitt
China: Truppen am Horn von AfrikaChina hat in Dschibuti inzwischen seinen ersten ausländischen Militärstützpunkt eingerichtet und damit eindringlich dokumentiert, dass es in Zukunft gedenkt, kein passiver Zuschauer mehr zu sein. Die alleinige Kontrolle über den Wasserweg hat es damit natürlich nicht und wird diese sicherlich auch kaum anstreben. Vielmehr geht es wohl darum, eine Duftmarke zu setzen, im Konzert der Großmächte mitzuspielen und auch militärische Erfahrung zu sammeln. China beteiligt sich in der Region unter anderem im Kampf gegen die Piraterie. Derweil lässt die Volksrepublik aber voll allem das Scheckbuch wirken. Dschibutis autoritär regierender Präsident träumt davon, es Dubai gleich zu tun und sein Land zu einer wichtigen internationalen Drehscheibe zu machen.
25.11.2017 - heise telepolis
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Handel zwischen Europa und Afrika - Vorbild China?
Während der Handel zwischen Afrika und China von Rekord zu Rekord eilt und China dafür gepriesen wird, Afrika mit Infrastruktur zu versorgen und zu entwickeln, sehen sich die Europäer immer wieder der Kritik ausgesetzt, zu zaghaft und paternalistisch zu sein ...
Vorbild China?
27.11.2017 - IPG-Journal der FES
Gruß
Birgitt
Vorbild China?
27.11.2017 - IPG-Journal der FES
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Birgitt
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Alexander
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In Nigeria werden die Esel teurer – wegen China
In Nigeria werden die Esel teurer – wegen China
Grüsse
Alexander
Frankfurter Allgemeine: In Nigeria werden die Esel teurer – wegen ChinaWas haben Esel in Nigeria mit traditioneller chinesischer Medizin zu tun? Laut Abubakar Ya’u eine Menge: Der nigerianische Sandhändler weiß nicht, wie lange er sich die Lastentiere noch leisten kann, seit China Millionen Eselhäute für den Einsatz in der traditionellen Medizin ordert. Die Preise für Esel sind auch hier in Kano im Norden Nigerias in die Höhe geschnellt. Der chinesische Markt hat bereits an der Bedrohung von Elefanten und Nashörnern einen maßgeblichen Anteil - nun könnte die Nachfrage nach Eselshäuten Arbeiter in Nigeria um ihre Arbeitstiere bringen.
Grüsse
Alexander
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Birgitt
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USA vs. China | Ein neuer kalter Krieg in Afrika?
Zunehmende Spannungen zwischen China und den USA könnten den Wohlstand und den Frieden Afrikas beeinträchtigen meint Dr. Mehari Taddele Maru, Wissenschaftler für Frieden und Sicherheit, Recht und Regierungsführung sowie Menschenrechts- und Migrationsfragen ...
30.06.2019 - Al Jazeera
Gruß
Birgitt
A new cold war in AfricaJohn Bolton presented the Trump administration's "New Africa Strategy". According to the document: "Great power competitors, namely China and Russia, are rapidly expanding their financial and political influence across Africa. They are deliberately and aggressively targeting their investments in the region to gain a competitive advantage over the United States." Although both China and Russia are mentioned, over the past few months, the US has demonstrated that it is mainly concerned about the former. In fact, it already appears that Africa is set to become yet another battleground for the escalating trade war between Beijing and Washington. With increasing foreign military presence and growing diplomatic tensions, the continent is already witnessing the first signs of an emerging new cold war. And just like the previous one devastated Africa, fuelling wars and forcing African governments to make economic choices not in their best interests, this one will also be detrimental to African development and peace ...
30.06.2019 - Al Jazeera
Gruß
Birgitt
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Alexander
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Uganda: Ein leerer Highway für 450 Millionen Dollar
China "investiert" in Afrika, indem es Millionenkredite vergibt (Afrika steht bei den Chinesen mit 143 Milliarden in der Kreide). Dabei ist manches Projekt fraglich. In der Regel kommen chinesische Firmen und Arbeiter zum Einsatz. In Uganda wurde z.B. eine Autobahn für 450 Millionen US $ gebaut, die kaum einer nutzt.
China wird unterstellt, hohe Kredite an nicht so wohlhabende Länder zu vergeben, die dann nicht zurückgezahlt werden können. Als Pfand sichert man sich z.B. die Nutzung eines Hafens für 99 Jahre, wie kürzlich in Sri Lanka geschehen.
NZZ: Uganda: Ein leerer Highway für 450 Millionen Dollar
Grüsse
Alexander
China wird unterstellt, hohe Kredite an nicht so wohlhabende Länder zu vergeben, die dann nicht zurückgezahlt werden können. Als Pfand sichert man sich z.B. die Nutzung eines Hafens für 99 Jahre, wie kürzlich in Sri Lanka geschehen.
NZZ: Uganda: Ein leerer Highway für 450 Millionen Dollar
Grüsse
Alexander
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Re: China reißt sich Afrika unter den Nagel
Ja nun- die westl Kolonialländer begründen ja auch den Rohstoffdiebstahl damit, daß noch Schulden für die Wohltaten während der Kolonialzeit zurückzuzahlen wären.
Oder "Hilfsgelder" gegen Rüstungsgeschäfte vergeben werden.
Sind wir mal ganz ehrlich:
Die Chinesen kamen, ohne einen Schuß abgefeuert zu haben.
DAS hat vielen Afrikanern imponiert.
Des Weiteren gibt es auch chin. Beteiligungen , die den örtl. Unternehmern Umsätze garantiert (Kieswerke...). Mit dem _Geld wird dann ein Moped gekauft und ein chin.Fernseher... etc. alles Sachen, die die Europäer den Afrikanern gerne vorenthalten (Umweltschutz....) . Das schafft schon positives Gefühl.
Und Häfen haben wir ja auch genug- Beispiel Tanger.
Also klar: Afrika ist die Nutte der Ausserafrikanischen Wirtschaft-
Soweit so traurig.
Aber von dem Schlamassel wenigstens ein BISSCHEN profitieren, lassen nur die Chinesen.
Aus kapitalistischer Sicht.
Oder "Hilfsgelder" gegen Rüstungsgeschäfte vergeben werden.
Sind wir mal ganz ehrlich:
Die Chinesen kamen, ohne einen Schuß abgefeuert zu haben.
DAS hat vielen Afrikanern imponiert.
Des Weiteren gibt es auch chin. Beteiligungen , die den örtl. Unternehmern Umsätze garantiert (Kieswerke...). Mit dem _Geld wird dann ein Moped gekauft und ein chin.Fernseher... etc. alles Sachen, die die Europäer den Afrikanern gerne vorenthalten (Umweltschutz....) . Das schafft schon positives Gefühl.
Und Häfen haben wir ja auch genug- Beispiel Tanger.
Also klar: Afrika ist die Nutte der Ausserafrikanischen Wirtschaft-
Soweit so traurig.
Aber von dem Schlamassel wenigstens ein BISSCHEN profitieren, lassen nur die Chinesen.
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Afrika hat Probleme, Europa die Lösung?
Afrikas Interessen unterscheiden sich fundamental von denen Europas. Die EU muss das endlich anerkennen, fordert Robert Kappel ...
„Afrika hat Probleme, Europa die Lösung? Völlig realitätsfremd“
24.08.2020 - IPG-Journal der FES
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„Afrika hat Probleme, Europa die Lösung? Völlig realitätsfremd“
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Braucht Afrika noch die EU?
In Afrika gerät die EU durch Akteure wie China und Russland zunehmend ins Hintertreffen. Der EU-AU-Gipfel brachte nicht den erhofften Neustart ...
Braucht Afrika noch die EU?
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