Afghanistan - Marktführer in Sachen Droge

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Birgitt
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Re: Afghanistan - Marktführer in Sachen Droge

Beitrag von Birgitt »

Helmand: Zentrum der Taliban und des Drogenhandels
13.02.2010 - Deutsche Welle

Der Bezirk Mardscha im Süden Afghanistans ist ein Hauptziel der neuen Militäroffensive. Der Bezirk ist vollständig in der Gewalt der radikal-Islamischen Taliban. Er ist zudem das Zentrum für den Drogenhandel im Land ... mehr

Gruß
Birgitt
Stefan24
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Re: Heroinanbau?

Beitrag von Stefan24 »

weiland alex hat geschrieben: Zu den Bauern: es gibt etliche Alternativen zum Mohnanbau - man müßte sie auch wollen! oder nutzen.
Dem kann ich nicht ganz zustimmen. Sicherlich gibt es Alternative, aber am Ende zählt für die Bauern der Ertrag, den sie mit dem angebautem Produkt auf dem Markt erreichen. Der Anbau von z.B. Weizen ist sicherlich nicht so lukrativ wie der Mohnanbau. Um hier Wettbewerbsfähig zu werden, muss erst eine Infrasktruktur aufgebaut werden, weiterverarbeitende Industrie entstehen etc. . Im Irak z.B. fruchten solche Projekte, in Afghanistan allem Anschein nach nicht.
Dazu kommt, dass der Vertrieb für die Warlords und anderes Gesindel ein fettes Geschäft ist und sie weiterhin alles daran setzen werden das Geschäft weder aus der Hand zu geben, noch es anderen (Welt-)Regionen zu überlassen. Solange es keine stabile Regierung gibt, sehe ich für die Bekämpfung oder die Kontrolle des Mohnanbaus keine Chance.
Sanguru
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Die Globalisierung des lokalen Mohnanbaus!

Beitrag von Sanguru »

quote:
Zu den Bauern: es gibt etliche Alternativen zum Mohnanbau - man müßte sie auch wollen! oder nutzen.

quote:
Dem kann ich nicht ganz zustimmen. Sicherlich gibt es Alternative, aber am Ende zählt für die Bauern der Ertrag, den sie mit dem angebautem Produkt auf dem Markt erreichen. Der Anbau von z.B. Weizen ist sicherlich nicht so lukrativ wie der Mohnanbau. Um hier Wettbewerbsfähig zu werden, muss erst eine Infrasktruktur aufgebaut werden, weiterverarbeitende Industrie entstehen etc. . Im Irak z.B. fruchten solche Projekte, in Afghanistan allem Anschein nach nicht.
Dazu kommt, dass der Vertrieb für die Warlords und anderes Gesindel ein fettes Geschäft ist und sie weiterhin alles daran setzen werden das Geschäft weder aus der Hand zu geben, noch es anderen (Welt-)Regionen zu überlassen. Solange es keine stabile Regierung gibt, sehe ich für die Bekämpfung oder die Kontrolle des Mohnanbaus keine Chance.

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Niemand wird ernsthaft behaupten für die "Helmänner Bärte" gäbe es Alternativen zum Mohnanbau. Man muss nicht den tiefen Teller erfunden haben, um das zu wissen. Es gibt ja nicht einmal ein Nachdenken über Alternativen. Wer sollte die auch wollen? Die Afghanen bestimmt nicht! Nicht mal die Amis selbst können das wollen!!!

Theoretische Alternativen zur schönen Mohnblume gibt es seit der Erfindung des Bakschisch. Tulpen vielleicht? Oder "Vergiss-mein-nicht"! Oder Stiefmütterchen!

Mohn bringt ca. 1000% höheren Ertrag als die nächst beste der wenigen Alternativen. Wenig Pflege - höchster Ertrag. Ein Produkt wie vom Investmentbanker erfunden.

Infrastruktur aufbauen? Da lacht der Burkaträger! Welche Struktur ist denn gemeint? Jene, die sich die Ami's gerade zurecht bomben wollen?

Man frage nach bei Alex (dem Großen) oder klingele mal den Kreml an. Schade, des Yeltzin nicht mehr lebt. Der könnte Dir was von Afghanistan erzählen. Afghanistan ist Afghanistan ist Afghanistan. Wer das für eine sinnlose Aufzählung hält, hat den Hindukusch nicht verstanden. Und genau danach sieht es aus! Struktur aufbauen,...in Afghanistan..., dass ich nicht lache!

Natürlich kann man das böse Heroin zum Teufel wünschen. Träume sind erlaubt - nicht nur für die Süchtigen! Nur - was ist mit den Konsequenzen? Alles Handeln hat Konsequenzen - oft direkte, wie bekannt. Ist das Credo der Aufklärung beim Poster noch nicht angekommen. Von US und A können wir das sicher nicht erwarten!

Ergo:
Erstens wird "der Westen" weder Afghanistan noch Helmand einnehmen - schon garnicht auf Dauer, schon garnicht militärisch!

Zweitens, ich sagte es bereits, ist diesem Westen nicht keineswegs daran gelegen den Mohnanbau zu stoppen.

Drittens hätte ein vorrübergehender Anbaustopp zur Folge, das andere Anbauländer ihre Kapazitäten erweitern. Das Problem wäre verlagert, nicht beseitigt!

Das wichtigste aller Argumente über lasse ich bis auf Weiteres der allgemeinen Diskussion - so sich eine solche (weiterhin) entwickelt!

Wer ist denn mit "Warlords" und wer ist mit "Gesindel" gemeint?

Verstehe - die Ami's sind gemeint! Zu bedenken ist jedoch, dass Oliver North gar nicht mehr im Geschäft ist (schreibt Bestseller für Falkenfreunde). Welches Gesindel ist dann gemeint?

SANGURU


PS
...äääääh! Wer war dat noch ma? Wer hat dat Herojin erfunden?
Bestimmt "der Taliban"! Oder doch 'dä Sadammm'? Jenau - Labor im fahrenden Tali-Bähnchen - pffffff...!
Stefan24
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Re: Afghanistan - Marktführer in Sachen Droge

Beitrag von Stefan24 »

Ach Mensch, da vergisst man mal seinen Text vorsichtshalber zu sichern und dann muss man von vorne anfangen ;)

Mit der fehlenden Infrastruktur habe ich lediglich ein Problem beschrieben, welches Alternativen Anbau und Vertrieb behindert. Das die Briten, Russen und andere vor ihnen es vergeblich versucht haben, dass Land unter Kontrolle zu bringen, ist nun wirklich nichts neues.
Aber warum sollte man den Afghanen jeglichen Anspruch auf Struktur für alle Zeit abschlagen? Wer kann schon beurteilen wie ein Afghanistan heute ohne die Interventionen fremder Großmächte in den letzten 100 Jahren aussehen würde? Und wie sieht die Zukunft nach dem Abzug der Truppen aus? Eine Agenda gegen den Mohnanbau wird wohl keine afghanische Macht im Programm haben.

Eine souveräne Regierung ist jedenfalls Voraussetzung um Struktur zu schaffen und um den Bauern Alternativen in Aussicht zu stellen. Ob das auch für Afghanistan realistisch ist, dass sei dahingestellt.

Wie soll der afghanische Staat sich überhaupt finanzieren und investieren, wenn schon im Jahr 2008 alle Staatseinnahmen für "Sicherheit" ausgegeben wurden?
Nicht mal die Amis selbst können das wollen!!!
Welche Gründe zählen denn für dich, dass die Amerikaner den Anbau nicht bekämpfen wollen?
Verdienen nicht genügend Widersacher (seien es Militärische oder Politische) an dem Handel? Die eingesetzte Regierung tut es jedenfalls nicht.

Mit Gesindel habe ich nicht die Amerikaner gemeint, wie kommst du darauf?
Gemeint sind alle, die mit dem Handel der Opiate fetten Reibach machen. Alles Verbrecher, ob das nun Paschtunen, Tadschiken, andere Pakistaner, Türken oder sonstwer ist.
Sanguru
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Eine FDP für Afghanistan

Beitrag von Sanguru »

Stefan24 hat geschrieben: Aber warum sollte man den Afghanen jeglichen Anspruch auf Struktur für alle Zeit abschlagen?

Und wie sieht die Zukunft nach dem Abzug der Truppen aus? Eine Agenda gegen den Mohnanbau wird wohl keine afghanische Macht im Programm haben.

Eine souveräne Regierung ist jedenfalls Voraussetzung um Struktur zu schaffen und um den Bauern Alternativen in Aussicht zu stellen.

Ob das auch für Afghanistan realistisch ist, dass sei dahingestellt.

Wie soll der afghanische Staat sich überhaupt finanzieren und investieren, wenn schon im Jahr 2008 alle Staatseinnahmen für "Sicherheit" ausgegeben wurden?


Welche Gründe zählen denn für dich, dass die Amerikaner den Anbau nicht bekämpfen wollen?


Mit Gesindel habe ich nicht die Amerikaner gemeint, wie kommst du darauf?

Gemeint sind alle, die mit dem Handel der Opiate fetten Reibach machen.

Alles Verbrecher, ob das nun Paschtunen, Tadschiken, andere Pakistaner, Türken oder sonstwer ist.
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Hallo Stefan24,

...sag' mal, Stefan, ist das 'ne Marke, ein Produkt? "Stefan24"? Oder einfach nur Dein Geburtsjahr?

Punkt für Punkt - von oben!

1.) Anspruch auf Struktur abschlagen?
Wirklich unglaublich diese Forderung. Eurozentrismus nennt man das! Lass doch den Afghanen ihre eigene Struktur. Sie haben niemanden nach einer Neuen gefragt. Du glaubst doch nicht die Marionette Karzai spräche für mehr als Kabul? Karzai ist nur ein Übergangsclown dessen Namen bald keiner mehr kennt!
Struktur - das ich nicht lache! Struktur nach westlichem Muster ist doch hier gemeint. Deine Forderung, meine lieber Stefan, zeigt lediglich, dass Du nichts über Afghanistan und seine Geschichte weisst. Nichts!

2.) Wie die Zukunft dort aussehen wird?
So wie vor "Alex", wie vor Yeltzin und vor Bush und Konsorten. Fast so wie vor 2000 Jahren halt - genau so, wie es die Afghanen wollen!

3.) Souveräne Regierung? Alternativen für Bauern? Siehe Punkt 1 > Eurozentrismus!

4.) Ein Lichtblick. Hört sich besser an, Stefan! Du hast also eigene Zweifel...!!

5.) Der afghanische Staat hat so gut wie keine Einnahmen - da ist es leicht diese für "Sicherheit" auszugeben!

6.) Genau, nicht Gesindel hast Du nicht die Amerikaner gemeint. Das habe ich wohl verstanden. Ich habe sie aber gemeint und das hast Du NICHT verstanden!


7.) Alle die Reibach mit Opiaten machen sind als Gesindel gemeint? Verstehe! Vor allem also die Europäer und Amis selbst oder glaubst Du das ein afghanischer Bauer seine Einkünfte "Reibach" nennen würde?


8.) Genau, Stefan! Vor allem "sonstwer". Pachtunen auch? Aber das sind doch "unsere" neuen Freunde. Dieses Gesindel soll doch eine Struktur schaffen, forderst Du.


Jetzt will ich Dir sagen, warum es nicht das Interesse der Amis (und der Europäer) sein kann, die "gemeine Mohnblume" völlig auszurotten!
Mal abgesehen davon, dass Afghanistan kein kleiner Land ist und NIEMALS (!!!!!!!) eingenommen werden wird und kann, hat der Angriff auf den Mohn Konsequenzen. Ich habe das in meiner letzten Post angedeutet. Du hast den Faden nicht aufgenommen...!

Welche Konsequenzen wären das? Steigende Opiumpreise in Afghanistan selbst und extrem steigende Heroinpreise auf den Strassen Berlins, Londons, Paris' und Los Angeles. Und welche Konsequenzen folgen danach? Ein unglaublicher Schaden für die Volkswirtschaften dieser Länder. Millionen Süchtiger müssen wieder das Brecheisen auspacken, Oma's die Rente klauen und in Villen und Gartenhäuschen einbrechen.
Von den ungeheuren Folgekosten für das Gesundsheitssystem nicht zu sprechen.

Mit diesen Konsequenzen sind lediglich die augenscheinlichsten genannt. Es gibt Andere. Viele Andere, die mit einer Verknappung des Angebots einhergehen.

Tut mir leid, Stefan. Auch mit diesem Thema hast Du Dich nicht ausreichend befasst.

Das will ich Dir jedoch nicht vorwerfen. Die Behebung eines Informationsmangels ist ja ein wichtiger Grund für dieses Forum und unsere Diskussionen.

Jetzt sag' mir aber bitte, was Du unter "Stefan24" anbietest?

Wenn es "Erstehandinformationen" zur aktuellen Sicherheitslage in Mauretanien sind, bin ich interessiert!

Gruss,
SANGURU


PS
Das der Bruder Deines "Struktur-Staatspräsidenten" Karzai des Landes grösster Heroinhändler ist, ist Dir aber bekannt...?
Stefan24
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Re: Afghanistan - Marktführer in Sachen Droge

Beitrag von Stefan24 »

Hallo Sanguru,

Stefan ist mein Name und 24 eine Zahl die meinem Lebensjahr entspricht. Da der Username Stefan schon vergeben war, hab ich mich quasi nur an die Anmelderichtlinien hier im Forum gehalten und irgendwas drangehängt. Ein bisschen einfallslos, ich weiss. Sanguru ist ein Pseudonym, oder?

Entweder drücke ich mich unklar und nicht umfassend genug aus, oder du nimmst mich nicht ganz Ernst und widersprichst meinen Aussagen ohne auch mal zwischen den Zeilen zu lesen.

1) Das Wort Struktur ist vielleicht fehl am Platz, wenn ich doch versucht habe es aufzugreifen um damit einen nötigen Aufbau des Landes zu beschreiben.
Ich meine damit weder etwas nach westlichem Vorbild noch glaube ich an Fortschritte durch Karzai.

Es gibt aber durchaus Projekte, die in meinen Augen Förderungswürdig sind. So werden z.B. Dorfältesten Mittel zur Verfügung gestellt um Arbeitskräfte aus den eigenen Dörfern für Straßenbauprojekte zu bezahlen. Diese Dörfer profitieren von der neuen Straßenanbindung und Einheimische Arbeiter werden mit einbezogen. Vielleicht kann so eine bessere Versorgung der Bevölkerung erreicht werden. Das wiederum würde blutige Auseinandersetzungen zwischen Dörfern vorbeugen. DAS verstehe ich unter Struktur für Afghanistan.
Sinnvolle Projekte gibt es aber offenbar zu wenig und wenn der Großteil der Gelder weiterhin nicht dort ankommt, wofür sie ursprünglich bestimmt waren, dann bin ich dagegen diese Mittel weiter zu zahlen.

In deinem letzten Beitrag unterstellst du mir zweimal, dass ich die Regierung Karzai's für fähig halten oder mit meinem Post unterstützen würde.
Sorry wenn das so rübergekommen ist, ich dachte es wäre verständlich das ich mit einer souveränen Regierung nicht die jetzige meinte. Ehrlich gesagt mach ich mir da auch keine Hoffnung. Eine souveräne Regierung ist Wunschdenken von mir.
Ich weiss vielleicht nicht außerordentlich viel über die lange Geschichte Afghanistans, aber sicher auch nicht nichts und für die jüngere Geschichte interessiere ich mich recht ausgiebig
Vielleicht macht sich meine Generation (oder auch nur ich) auch einfach mehr Hoffnung auf ein fortschrittliches Afghanistan, als dass es ältere Zeitgenossen tun.
In meinen Augen hätte es mit Ahmad Schah Massoud durchaus einen Staatsführer geben können und vielleicht sähe Afghanistan mit ihm heute schon ganz anders aus, oder schätze ich das falsch ein?
2.) Wie die Zukunft dort aussehen wird?
So wie vor "Alex", wie vor Yeltzin und vor Bush und Konsorten. Fast so wie vor 2000 Jahren halt - genau so, wie es die Afghanen wollen!
Gibt es Literatur die mir verständlich machen kann, wieso die Afghanen wie vor lange vergangener Zeit leben möchten? Ich bin mir sicher das dies nicht nur durch Clanzugehörigkeiten oder zu erklären istl. Der Islam ist sicherlich der einflussreichste Faktor, aber der ist in Afghanistan ja immerhin erst ca. 1350 Jahre bekannt und konnte sich in anderen Regionen mit wirtschaftlichen und interkulturellen Entwicklungen ja auch über Jahrhunderte anpassen.

zu 6) Hatte ich tatsächlich nicht verstanden.

7 ) Ich denke da haben wir uns verstanden wen wir meinen.

8 ) Die Taliban bestehen auch zum Größtenteil aus Paschtunen. Struktur siehe oben

Danke für die Einschätzung mit den Opiumpreisen. Du hast es natürlich sehr vereinfacht dargestellt, aber das leuchtet ein.

Sorry, aber ich biete leider keine aktuellen Hinweise für Mauretanien an. Vielleicht nehm ich das mit in den Katalog auf ;)
Birgitt
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Re: Afghanistan - Marktführer in Sachen Droge

Beitrag von Birgitt »

Afghanistan
Der Marktführer in Sachen Droge

11.03.2011 - Frankfurter Rundschau

Die Geschichte des kurzen Anti-Drogenkampfes in Afghanistan ist eine von Niederlagen. Vor allem Washington investierte Millionen Dollar seit dem Sturz des Taliban-Regimes 2001, ohne allerdings die Drogenökonomie nennenswert zu stören. Das will die US-Regierung nun ändern. Die New York Times berichtet, Washington bereite eine neue Strategie vor. Demnach sollen Mohnfelder nicht mehr niedergebrannt werden. Diese Methode trieb zu viele Kleinbauern in die Arme der Aufständischen ... mehr mit interaktiver Karte


Gruß
Birgitt
schu achbar ?

Re: Afghanistan - Marktführer in Sachen Droge

Beitrag von schu achbar ? »

Grubenhelm statt Opiumkocher...

""Afghanistan könnte einem Zeitungsbericht zufolge im Besitz von bisher unentdeckten Bodenschätzen im Wert von einer Billion Dollar sein. Die Vorkommen von Lithium, Eisen, Kupfer, Kobalt und Gold seien so riesig, dass das von Kriegen und Bürgenkriegen verarmte und zerstörte Land zu einem der weltgrößten Bergbauzentren avancieren könnte, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf US-Regierungsmitarbeiter.""

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Afghanist ... 20075.html


Juhuu, die Afghanen sind (in Zukunft) reich.
Kriegen wir unsere Hilfszahlungen wieder um unsere Schulen und Strassen zu reparieren ?
Ich fürchte nicht.
Hoffentlich kaufen sie wenigstens deutsche Bergbautechnik. 8)
Birgitt
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Re: Afghanistan - Marktführer in Sachen Droge

Beitrag von Birgitt »

Damit wird Afghanistan für den ein oder anderen Machthaber doch erst recht interessant ...

... mir kommt da gerade Ost-Kongo und sein Konflikt-Potential in den Sinn!

Gruß :twisted:
Birgitt
LudwigH
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Re: Afghanistan - Marktführer in Sachen Droge

Beitrag von LudwigH »

ach ja?

Sensationsmeldung in der "New York Times": Unentdeckte Rohstoffe in Afghanistan im Werte von 1 Billion Dollar? Wer auch nur ansatzweise eine Ahnung von der "Wertentdeckung" und den "Wertbestätigungsprozessen" in der Minenindustrie hat, weiß genau, dass hier fast alles nicht stimmen kann.

http://www.mmnews.de/index.php/gold/578 ... off-schatz
schu achbar ?

Re: Afghanistan - Marktführer in Sachen Droge

Beitrag von schu achbar ? »

MM news erinnert mich immer ein wenig an den Kopp Verlag.
Manche Artikel sind wirklich gut aber oft denke ich auch die Jungs und Mädels sitzen auch die Hälfte des Jahres auf dem Sofa mit Alu Hüten gegen die Gehirn manipulationsstrahlen der Regierung :mrgreen: , an der Wand ein übergrosser Dollarschein mit Pyramide und Auge drauf. Die Bilderberger-Treffen der letzten 20 Jahre als Fotostrecke überm Schreibtisch.... :wink:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das jetzt ein nachgeschobener Kriegsgrund sein soll.
Das wäre doch f. die meisten Menschen unmoralisch und um Längen schlechter als zu Verhindern das eine ganze Region politisch kippt.

Das Meiste beruht ja angeblich auf Aufzeichnungen der Russen..
Schon möglich, dass die viel exploriert haben u gebohrt.

Warum das gerade jetzt gefunden wird ist natürlich eine interessante Frage.
Kann auch Zufall sein, aber wir sind da nur Ratefüchse, weil zu uninformiert.
schu achbar ?

Re: Afghanistan - Marktführer in Sachen Droge

Beitrag von schu achbar ? »

Afghanistan versteigert Schätze
Der "von den USA entdeckte Reichtum Afghanistans" beruht auf Erkenntnissen aus den 60er und 70er Jahren - unter geologischer Vorarbeit der Deutschen. Das heißt, jeder, der in Afghanistan Krieg führte, hätte davon wissen müssen. Jetzt schreibt das Land seine Bodenschätze zur Erschließung aus.

Weiter....

http://www.n-tv.de/politik/Afghanistan- ... 27182.html
Birgitt
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Re: Afghanistan - Marktführer in Sachen Droge

Beitrag von Birgitt »

Drogenkonsum in Afghanistan steigt rasant
23.06.2010 - Deutsche Welle

Afghanistan ist nicht nur weltgrößter Opium-Produzent – auch im Konsum ist das Land Weltspitze. In den letzten fünf Jahren stieg die Zahl der Abhängigen drastisch. Gegen den Trend. Denn weltweit sinkt die Nachfrage ... mehr
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Regierung sucht Investoren für Bodenschätze
Afghanistan hofft auf die Milliarden

24.06.2010 - tagesschau

Während der Terror auf den Straßen des Landes weiter zunimmt, hofft die afghanische Regierung auf eine goldene Zukunft: Das Land am Hindukusch hat riesige Bodenschätze. Das Problem: Für die Erschließung braucht man ausländische Investoren - und die fürchten Korruption und Terror. Nun beginnt die Regierung eine Werbetour in London ... mehr


Gruß
Birgitt
schu achbar ?

Re: Afghanistan - Marktführer in Sachen Droge

Beitrag von schu achbar ? »

Noch ein Artikel zu den Rohstofffunden in Afghanistan

http://www.jungefreiheit.de/Single-News ... b2e.0.html


Interessante Geschichte ist das ganze.
Der Artikel dazu ist ein wenig aufschlussreich.
Birgitt
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Re: Afghanistan - Marktführer in Sachen Droge

Beitrag von Birgitt »

Afghanistan
Krieg gegen das Opium

National Geographic - Ausgabe Juni 2011

Schlafmohn anzubauen ist illegal, aber einträglich: Der Mohnanbau für Opium ist die wichtigste Einnahmequelle Afghanistans und vor allem der Taliban. Wer also in Afghanistan Frieden schaffen will, muss zuerst Korruption und Drogenmafia besiegen ... mehr

Gruß
Birgitt
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