Flüchtlingswelle nach Europa

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Jürgen Kempe
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Jürgen Kempe »

rainer.hiss hat geschrieben:Leider muss ich etwas polemisch werden und verabschiede mich hiermit auch aus diesem Thread.

Ja, das ist sicher DIE LÖSUNG die hier oft durchklingt....:
Grenzen schliessen, Abschreckung betreiben, Menschen ertrinken lassen,...
:kotz:

So verhalten sich also Menschen aus Nationen deren Wohlstand unter anderem einem Exportüberschuss, einem freien Weltmarkt und offen Grenzen für Güter zu verdanken ist.

Tschö
Ja, mein Lieber,

Empathie ist hier bei diesem Thema ein Reizwort für die meisten User, bzw. es geht das Mitgefühl nicht wesentlich über die nächsten Angehörigen hinaus! :kotz:

Man muss sich schon fragen, woher das Selbstverständnis kommt, zu unterstellen, dass wir das von Gott begnadete Volk sind, dem das durch vielerlei Umstände (Klima, Ausbeutung anderer Völker ...) erreichte Niveau an fast unanständigem Wohlstand zusteht. (Wo, Z.B., wären wir wohl nach dem von uns angezettelten II. W-Krieg "gelandet" ohne den Marshall-Plan? Wie viele Flüchtlinge hatte die Welt den deutschen Agressonen zu "verdanken"?) Andererseits halten die Ängstlichen uns für unfähig, bezogen auf die Ges.-Bevölkerung, 2 - 3 Proz. zusätzliche Menschen aufzunehmen. :shake:

Traurig: Jürgen Kempe
Guido3

Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Guido3 »

Cruiser Kommandant hat geschrieben:Aufgrund meines Berufes dürfte ich einen ungefilterten und nicht von externen Informationsquellen beeinflußten Einblick in die Materie besitzen.
Wenn Du Deinen Beruf hier dann doch nicht darlegen willst, dann verzichte vielleicht im eigenen Interesse darauf, Dich selbst als von Berufs wegen besonders qualifiziert in Flüchtlingsfragen darzustellen.
Cruiser Kommandant hat geschrieben:Ich versuche nun einige Punkte in sachlicher Weise u. ohne politische Färbung darzustellen.
Das ist wohl eine Neuformulierung für "Ich bin kein Nazi, aber ..." und "Ich habe nichts gegen echte Flüchtlinge, aber..." Deine "sachlichen Punkte ohne politische Färbung" entspringen dem üblichen Schema: Selbst erfundene Statistiken, ... Du gehörst zu den Aufrechten, die sich trauen die Wahrheit zu sagen, die nach Jahren plötzlich die sozial Schwachen in Deutschland entdecken, ... gleich geschaltete Medien, diffuse Verschwörungstheorien ("Anordnung von oben") ...
Cruiser Kommandant hat geschrieben: 1.) Kommen die meisten Flüchtlinge aus Syrien?

Nein, kommen sie nicht. Der Anteil afghanischer, pakistanischer, irakischer u. afrikanischer (div. ost- und westafrikanische Länder) Asylbewerber stellt die Mehrheit.

Das ist schlicht falsch. Laut den aktuellsten Statistiken kommt der größte Block aus Europa vom Balkan (über 40%). Flüchtlinge aus Afghanistan, Pakistan, Irak und Afrika machen nur etwa 15-20% und nicht die Mehrheit aus.
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/D ... nn=1367528

Cruiser Kommandant hat geschrieben:Ich glaube die Bevölkerung in Deutschland ist gespalten. Ich schätze die pro u. contra- Fraktionen jeweils auf ca. 50% (das bestätigen auch renomierte Meinungsforschungsinstitute).

Welche renommierten Meinungsinstitute sind das, die Dich bestätigen? Laut Politbarometer vom Freitag sind 2 Drittel der Deutschen "Pro".

Auch "Gutmenschen" ist klar, dass wir keine zig Millionen Flüchtlinge aufnehmen können. Die staatlichen Strukturen sind aktuell völlig überfordert. Die werden Monate brauchen, um sich dem veränderten Bedarf anzupassen, die Bearbeitung von Asylanträgen zu beschleunigen und den Zustrom einzudämmen. Daran arbeitet man bereits. Die Frage ist, wie wir mit den Menschen umgehen, die nun mal schon hier oder fast hier sind? Wenn Deutschland ein Rechtsstaat sein soll, dann werden die nicht morgen wieder gehen oder gegangen. Sollen wir die dann einstweilen in einen Stall sperren und bepöbeln oder sollen wir ganz pragmatisch versuchen, die bestmöglich zu integrieren?

Und ja, mit den Flüchtlingen kommen auch ein paar Idioten und Probleme ins Land. Unter 1 Million Deutscher gibt es ja auch Idioten und Probleme in nennenswerter Stückzahl. Und die Probleme soll man benennen. Mit den Flüchtlingen kommen aber auch ein paar Chancen. Was wir aus der Situation machen, liegt zu gleichen Teilen an den Flüchtlingen und an uns.

Ich weiß nicht, ob die ganzen Aussagen in diesem Forum repräsentativ für die Mehrheit der Mitglieder dieses Forums sind. Man bekommt bei den Aussagen hier teilweise den Eindruck, dass fast nur Kriminelle, Terroristen und Sozialschmarotzer als getarnte Flüchtlinge zu uns kommen. Und die nehmen uns offenbar alle etwas weg. Wie sich gerade unter Viel- und Weitgereisten solche Ansichten breit machen können, darauf kann ich mir nicht so recht einen Reim machen.

Beste Grüße

Guido
landcruiser.
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von landcruiser. »

Denke es sind oft einfach nur gefühlte Ängste.
Angst entsteht i.d.R. aus Unwissenheit.

Und selbst unser Schweizer Kollege will seine Heimat nicht kampflos den "Flüchtlingen" überlassen.
Er hat dabei wohl übersehen, dass die Schweiz aktuell gar kein Flüchtlingsproblem hat: 29.000 Asylsuchende/a ohne absehbare Steigerung.

Viele Deutsche setzen derzeit wohl ganz bewusst auch ein Zeichen gegen die braune Pest, die sich in Ansätzen hier breitzumachen drohte.

Deutschland und noch einige andere Länder nehmen ihre Pflichten aus zwischenstaatlichen Verträgen und Vereinbarungen und die moralische Verpflichtung zur Menschlichkeit ernst.

Andere Ländern nehmens damit derzeit nicht so genau.

Schön zu sehen, dass in einigen dieser Länder die Bevölkerung damit nicht einverstanden ist und auf die Straße geht.
Barbara4x4
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Barbara4x4 »

weiland alex hat geschrieben: KEIN EINZIGES LAND AUF DIESER ERDE HAT JEMALS INNERHALB DIESER KURZEN ZEIT MEHR flüchtlinge AUFGENOMMEN ! ! !
Wie wär's mit Libanon? Man sollte die Zahlen auch immer im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung nehmen.
weiland alex hat geschrieben: In ein paar Jahren werden wir leider alle sehen, was wir uns damit eingebrockt haben.könnten wir auch heute schon sehen, wenn sich unsere politiker und medien anstatt uns dauernd - und leider immer dreister, anzulügen , mal tatsächlich auch mit den problemen der in den no -go- aeres - auf grund der extrem hohen ausländerdichte mancher deutscher grosstädte auseinander setzen würden.
Und da sind sie mal wieder - die berühmten no-go-areas. Man sollte sich vielleicht gelegentlich per Augenschein davon überzeugen, wie no-go diese Gebiete wirklich sind. Mein alter Multikultikiez ist höchstens no-go für Salafisten. Die wollten dort ein Büro aufmachen, merkten aber noch rechtzeitig, daß die "Klimabedingungen" im Kiez nix für sie waren :mrgreen:

Noch mal etwas OT: Politiker werden hier gerne kollektiv verunglimpft. Fakt ist aber, daß es Politiker gibt, die schon vor mehr als 20 Jahren vor dieser Entwicklung gewarnt haben und eine EntwicklungsPOLITIK gefordert haben. Mit EntwicklungsHILFE hat das nix zu tun. Ein Problem der Demokratie ist, daß die Wähler die Verkünder unbequemerer Gangarten gerne abwählen. Dennoch bleiben diese Menschen oft in politischer Arbeit und kämpfen abseits der breiten Öffentlichkeit weiter für ihre Ziele. Der normale Wähler ist mit entwicklungspolitischen Themen nicht zu begeistern - der will hören, daß die Rente sicher ist.

Politik ist ein verdammt hartes Geschäft, wo im Rahmen des Drucks durch die unterschiedlichen Interessengruppen und die diplomatischen Vorgaben das bestmögliche Ergebnis erzielt werden muß. Jeder Bundestagsabgeordnete, der seinen Job nur halbwegs anständig macht, hat einen Terminkalender...... Sonntags ist relaxed - nur 8 Termine, und die alle innerhalb des eigenen Wahlkreises, also ohne Cityhopping. Da fände ich etwas mehr Respekt vor dem Beruf per se passender als die Schmähung aller Politiker. Einzelne Gruppen, Personen, Parteien kritisieren - immer gerne. Aber Pauschalurteile finde ich mal ganz pauschal doof :wink:

Viele Grüße
Barbara
Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Turi »

Hallo Wüschigemeinde

Hoffe es bleibt eine Gemeinde, ich werde mich sicher nicht verabschieden.

Schöner wäre allerdings eine Gesprächsrunde, wo man den Leuten in die Augen schauen kann.

Hier sollte es möglich sein, seine Meinung zu vertreten, ohne dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt.
Von mir kommen immerhin Lösungsvorschläge, was kommt von der anderen Seite, ausser Gefühlsduselei :?:

Ich weiss auch dass die Lösungsvorschläge hart wären, vielleicht auch dem Einen oder anderen gegenüber ungerecht, aber sie wären machbar, wenn Europa an einem Stick ziehen würde und den Leuten im Land oder im angrenzenden Ausland die Hilfe bieten würde.

Er hat dabei wohl übersehen, dass die Schweiz aktuell gar kein Flüchtlingsproblem hat: 29.000 Asylsuchende/a ohne absehbare Steigerung
.

Die absehbare Steigerung ist so sicher wie das Amen in der Kirche, man denke nur mal zurück an den Jugoslawienkrieg, wir haben die grösste Kriminalität prozentual, genau aus dem Flüchtlingsbereich, heute!


Dies hier zu den Fakten:

Die Schweiz gehört zusammen mit Frankreich, Italien und Österreich zu den europäischen Ländern, die ein Bevölkerungswachstum verzeichnen. Zu den Ländern mit abnehmender Bevölkerungszahl zählt beispielsweise Deutschland.


Die Schweiz hat einen Ausländeranteil von 22,8 %

Total der Asylanten im Asylprozess 49327 Ende Juni 2015
Anerkannte Flüchtlinge 37772 letzten Monat
total der Personen aus dem Asylbereich Ende letzten Monats 91967

In Deutschland ist der Ausländeranteil 20,5 % laut de.statista.com/Statistik

die aus dem deutschen Asylbereich könnt ihr selber recherchieren.

Denke es sind oft einfach nur gefühlte Ängste.


ist doch logisch, spielen da auch Ängste mit.

In 2 1/2 Jahren Afrika hatten wir einen Diebstahl auf der ganzen Reise.

Warum, weil nämlich die "normalen" Bürger überwiegend ihre Länder nicht verlassen.
Der Drogenhandel in der Schweiz wird beherrscht von den Nigerianern, deren Polizisten einige Wochen in St. Gallen Streife gelaufen sind mit den Unseren und diese ausgelacht haben, wenn man so zaghaft mit den Dealdern umgeht wird die Dealerei eher noch zunehmen.

Bei mir zu Hause hatte ich 2 Einbrüche und ein Einschleichdiebstahl die letzten paar Jahre, die, die gefasst wurden waren nicht deutschsprechend, auch nicht französisch oder italienisch.

Die Kriminalitätsrate geht steil nach oben, unsere Gefängnisse sind übervoll,
In schweizer Gefängnissen sind ca 50 % Ausländer inhaftiert, bei einem Ausländer Anteil in der Schweiz von 22,8% :bang:

Und viele liebe Mitmenschen wollen uns weismachen ist alles kein Problem.

Nur genau die machen hier keinen konkreten Vorschlag wie man das ändern will oder muss.

Was ich in den kommenden Monaten sicher erleben werde ist, dass durch die grosse Zahl der Flüchtlinge und deren, vielfach aggressives Auftreten unsere Länder noch enorme Probleme bekommen werden.


Man muss sich schon fragen, woher das Selbstverständnis kommt, zu unterstellen, dass wir das von Gott begnadete Volk sind, dem das durch vielerlei Umstände (Klima, Ausbeutung anderer Völker ...) erreichte Niveau an fast unanständigem Wohlstand zusteht. (Wo, Z.B., wären wir wohl nach dem von uns angezettelten II. W-Krieg "gelandet" ohne den Marshall-Plan? Wie viele Flüchtlinge hatte die Welt den deutschen Agressonen zu "verdanken"?) Andererseits halten die Ängstlichen uns für unfähig, bezogen auf die Ges.-Bevölkerung, 2 - 3 Proz. zusätzliche Menschen aufzunehmen. .


Genau der Marshallplan ist ein gutes Beispiel, entspricht eigentlich dem was ich gesagt habe.

Die haben der Bevölkerung im eigenen Land geholfen, oder hat etwa die USA in grossem Stil Flüchtlinge aufgenommen.
Abgesehen davon, tut sie es jetzt?
Da wird die Scheisse angezettelt und hinterher die Leidtragenden alleine gelassen, oder zumindest nicht mit der nötigen Vehemenz vorgegangen.







Aufgrund des, dem europäischen ähnlichen, Lebensstandard, sowie der ähnlichen Kultur, galten die USA als begehrtes Exilland, nach einer Studie von 1945, welche die gegenwärtige Einwanderung aus Europa beziffert, emigrierten von 1933-1945 nahezu 300000 Menschen in die USA. Davon kamen 53,1% (ca.150000) aus Deutschland und Österreich, wobei 67,5% dieser deutsch-österreichischen Einwanderer aus religiösen Gründen und nur 5%, also etwa 7500 Emigranten wegen "Opposition gegen das politische Regime in Deutschland" Asyl erlangten ("Exil in den USA":Reclam´83 S.47). Der größte Teil der Flüchtigen, die dauerhaft in den USA verbleiben durften, bestand aus jüdischen Geschäftsleuten. Dagegen wurde nur wenigen Kommunisten und anderen Nazigegnern die Einreise erlaubt.

man beachte wer einreisen durfte
aus Unterlagen der Uni Potsdam



aus diesem Grund unterstützt die USA auch Israel grenzenlos.


Aber es nützt alles nichts Fakten und Zahlen gegen Emotionen, da kommt man nicht weiter.
Hoffe nur die, die hier so mit den Emotionen spielen, werden dann auch die Probleme lösen.

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Turi »

Hallo Barbara
Noch mal etwas OT: Politiker werden hier gerne kollektiv verunglimpft. Fakt ist aber, daß es Politiker gibt, die schon vor mehr als 20 Jahren vor dieser Entwicklung gewarnt haben und eine EntwicklungsPOLITIK gefordert haben. Mit EntwicklungsHILFE hat das nix zu tun. Ein Problem der Demokratie ist, daß die Wähler die Verkünder unbequemerer Gangarten gerne abwählen. Dennoch bleiben diese Menschen oft in politischer Arbeit und kämpfen abseits der breiten Öffentlichkeit weiter für ihre Ziele. Der normale Wähler ist mit entwicklungspolitischen Themen nicht zu begeistern - der will hören, daß die Rente sicher ist.

Politik ist ein verdammt hartes Geschäft, wo im Rahmen des Drucks durch die unterschiedlichen Interessengruppen und die diplomatischen Vorgaben das bestmögliche Ergebnis erzielt werden muß. Jeder Bundestagsabgeordnete, der seinen Job nur halbwegs anständig macht, hat einen Terminkalender...... Sonntags ist relaxed - nur 8 Termine, und die alle innerhalb des eigenen Wahlkreises, also ohne Cityhopping. Da fände ich etwas mehr Respekt vor dem Beruf per se passender als die Schmähung aller Politiker. Einzelne Gruppen, Personen, Parteien kritisieren - immer gerne. Aber Pauschalurteile finde ich mal ganz pauschal doof :wink:

OK, hier bin ich ein wenig über's Ziel hinausgeschossen :oops:
Allerdings ist es auch zum :kotz: wenn man sieht, dass die Führungscrew immer nur Löcher stopft, anstatt gar keine entstehen zu lassen.
Dann wird auch noch argumentiert, es ist nicht mein D wenn wir nicht helfen, so ein hilfloses "Gebabbel"

Ist doch keine grüne Regierung, oder :wink:
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Cruiser Kommandant
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Cruiser Kommandant »

@Jürgen Kempe

Empathie endet dort, wo deren Folgen in die Selbstzerstörung führen.
Übrigens endet mein Mitgefühl nicht bei den nächsten Angehörigen,
sondern geht in Form von aktivem Einsatz seit vielen Jahren darüber hinaus.

Die alte Kamelle vom Marshall-Plan und von den Gastarbeitern ist aber auch langsam
ausgelutscht. Erstens war das keine Wohltätigkeit der Amerikaner (sondern vielmehr eine taktische Notwendigkeit aufgrund der sowjetischen Gegenseite. Sonst hätte es wohl eher den Morgenthau- Kaufmann- oder Hooton-Plan gegeben) und zweitens baut Geld allein noch kein Land wieder auf, dazu werden ganz entscheidend noch arbeitssame, qualifizierte und entschlossene Menschen benötigt.

Laut folgendem Spiegelbericht (vom Juni 2015)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/f ... 39321.html

sind ca. 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Seit unsere Kanzlerin sie alle eingeladen hat, dürften sich noch viele Millionen Menschen mehr persönlich angesprochen fühlen Europa einen Besuch abzustatten.
Du kannst damit deine 2-3% steil nach oben korrigieren.


@Guido3

Das hast Du völlig falsch verstanden. Ich bin nicht mehr qualifiziert als Du, wenn es darum geht sich zum Flüchtlingsthema zu äußern. Jeder hat das Recht dazu und das lass ich mir auch nicht absprechen. Aber im Vergleich zu Dir bin offensichtlich besser informiert, sonst würdest Du mir ja zustimmen müssen. Denn ich glaube nicht, dass Du wissentlich die Sachlage falsch darstellen würdest.

Du triffst den Nagel voll auf den Kopf.
Wie Du selbst treffend wiedergegeben hast, bin ich weder ein Nazi noch habe etwas gegen echte Flüchtlinge. Gut dass wir uns hier schon mal verstehen.
Denn es ist ja leider gängige Praxis, Leute deren Meinung einem nicht passt, pauschal mit der „Nazi-Keule“ erschlagen zu wollen. Ich wüsste nicht, was meine Aussagen mit dem nationalsozialistischem Gedankengut zu tun haben. Falls Du mir das unterstellen wolltest, bitte ich Dich um Aufklärung!

Mach Dich doch nicht unglücklich! Die von Dir besagte aktuellste Statistik ist eben nicht aktuell.
Deine Statistik bezieht sich auf das 1. Halbjahr 2015 (159.927 Asylanträge).
Der Hauptzustrom (u.a. Balkanroute) erfolgte aber erst im 2. Halbjahr 2015 (min. ca. 840.000 Anträge) und speziell als Angela Merkel dies auch noch befeuerte.
Bis heute geht Herr Gabriel ja bereits von min. 1 Million Asylanträgen für das aktuelle Kalenderjahr aus und die kommenden Jahre aus.
Somit bezieht sich deine veraltete Statistik auf gerade ein Sechstel der Gesamtzahl. Die Menschen aus dem Balkan sind längst nicht mehr das Problem, da hier endlich beschleunigte Verfahren erfolgen und regelmäßige Sammelabschiebungen durchgeführt werden.

Wie wollen die „Gutmenschen“ den Zustrom denn eindämmen?

Wir haben die erste Million schon voll und die zweite ist auch bald da (s. o.g. Spiegel-Bericht), was willst Du dann mit den Menschen machen, wenn wir sie nicht mehr aufnehmen können?

Was sagt ihr den anderen die ihr hier nicht mehr aufnehmen könnt?
Wie willst Du verhindern, dass sie trotzdem nach Deutschland kommen?

Was soll mit den Millionen passieren, die schon mal hier sind?

Findest Du einen völlig unkontrollierten Zustrom in Zeiten des Terrors nicht grob fahrlässig?
(Die USA nimmt nur Flüchtlinge auf, die ein 18-24 Testverfahren durchlaufen zu haben um
ein böses Erwachen möglichst zu verhindern. Ich will das Testverfahren und die Dauer nicht bewerten, aber die Tatsache dass es so praktiziert wird, sollte einen bzgl. einer min. abstrakten Gefährdung nachdenklich stimmen.)

Welche Chancen siehst Du bzgl. der Flüchtlinge?
(Saudi Arabien sieht wohl keine Chance in den Flüchtlingen, sonst würden sie zumindest einen Teil aufnehmen. Den Saudis ist es auch lieber, wenn die Menschen nach Europa gehen.)

Auf diese Fragen und viele mehr hört man nie schlüssige Antworten.


In Deutschland müssen auch diese Fragen offen diskutiert werden. Ich lasse mich auch gerne überzeugen, wenn mal schlüssige und nachhaltige Lösungsvorschläge auf dem Tisch lägen, von denen alle Seiten profitieren. Aber hier herrscht bislang luftleerer Raum.
Rein auf Kosten der heimischen Bevölkerung wird das aber nicht funktionieren.
Guido3

Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Guido3 »

Turi hat geschrieben:Die Schweiz hat einen Ausländeranteil von 22,8 %
Es sind Stand 31.12.2014 sogar 24,3% Ausländer in der schönen Schweiz. Mehr als die Hälfte dieses Ausländeranteils kommt aus den Ländern Italien, Deutschland, Portugal, Frankreich, Spanien, Österreich (in dieser Reihenfolge). Nur - und da wird die Sache spannend - das sind dann alles keine "Wirtschaftsflüchtlinge". Das sind "Auswanderer". Finde den Unterschied!
Turi hat geschrieben:Aber es nützt alles nichts Fakten und Zahlen gegen Emotionen, da kommt man nicht weiter.
Doch mit Zahlen und Statistiken kommt man weiter. Die "Asylkritiker" werfen aber mit ziemlich vielen "Fakten" um sich, zu denen sie keine Quellenangaben nennen und die teilweise belegbar falsch sind.

Du schreibst z.B.: "Die Kriminalitätsrate geht steil nach oben"
Quelle? Denn die aktuelle Schweizer Kriminalitätsstatistik besagt das genaue Gegenteil. Zahl der Diebstähle um 14% gesunken. Zahl der Einbrüche um 8% gesunken. Und so sieht es bei vielen Eurer "Fakten" aus. Wahrscheinlich ist die Kriminalitätsstatistik "von oben" manipuliert, gell?
http://www.nzz.ch/schweiz/die-zahl-der- ... 1.18508526
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/i ... ey/01.html

Richtig ist dagegen, dass der Anteil der Ausländer bei den Straftaten sehr deutlich über ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung liegt. Auch der Anteil der Gefängnisinsassen. Gerade wenn es um Delikte wie Einbruch und Diebstahl geht. Auch da lohnt aber ein genauerer Blick auf die Statistik. Ausländer machen drei Viertel aller Einbruchdiebstähle in der Schweiz aus. So wie ich die Statistik verstehe, haben zwei Drittel dieser ausländischer Einbrecher haben aber keinen Wohnsitz in der Schweiz und sind auch nicht Asylbewerber. Der große "Rest" sind - wie in Deutschland auch - marodierende Banden aus dem Ausland. In der Schweiz habt Ihr dafür den schönen Begriff "Kriminaltouristen". Und dann löst Du Dein wahrgenommenes Kriminaltätsproblem nicht vorrangig durch das Aussperren von Flüchtlingen sondern eher Justierungen am Schengenabkommen, ggf. mehr Polizeipräsenz usw.

Beste Grüße

Guido
Zuletzt geändert von Guido3 am Do 17. Sep 2015, 14:40, insgesamt 1-mal geändert.
landcruiser.
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von landcruiser. »

Turi hat geschrieben: Die Schweiz hat einen Ausländeranteil von 22,8 %

Du weißt sehr genau wie sich dieser Ausländeranteil zusammensetzt und das ein großer Teil Gastarbeiter aus der EU sind:

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/i ... 01/01.html

Asylsuchende Stand 31.12.2014: 23.800:

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/i ... 01/04.html


Ausländeranteile so wie du in der Argumentation so einzusetzen ist kein feiner Zug, um nicht noch deutlicher zu werden. :shake:
Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Turi »

Hallo Guido
Du gehst vom letzten Jahr aus, solltest aber die letzten 10 Jahre oder mehr nehmen.
Die Polizei hat bei uns ihre Präsenz verstärkt, die Prävention ist grösser geworden und was nicht zu vernachlässigen ist, die Leute sind sensibilisiert.
Nichts mehr mit Auto unverschlossen im Hof stehen lassen, Haustüre muss auch geschlossen werden usw.
Einen Grund für den Rückgang sieht Killias auch in der Migration. «Vor zwei, drei Jahren kamen im Zug des Arabischen Frühlings viele junge Männer aus Nordafrika mit kriminellem Hintergrund in die Schweiz. Dagegen haben Asylbewerber, die heute in die Schweiz einreisen, einen anderen Hintergrund.»
Das Problem bei der Aussage ist, dass sich Herr Killias Aussage auf den Krieg bezieht.
Soll bedeuten, dass weniger Kriminelle und mehr Kriegsflüchtlinge darunter sein sollen, nur, wer weiss das heute und wer kann sagen wie die reagieren.
Die Tunesier sind unserer Kultur doch noch ein wenig näher.

Wieviele jungen Männer kommen jetzt im Verhältnis zu den Tunesiern, schon alleine die Masse macht's?

Wieviele sind dabei, von der IS eingeschleust?


Wir können weder kontrollieren welchen Hintergrund die haben, noch wieviel kriminelle Energie.

Sicher ist aber, Personen aus Kriegsgebieten sind gewaltbereitschafter und die Gewalt fällt härter aus, da zählt ein Toter mehr oder weniger nicht.
Wir erleben das ja immer noch mit den Balkanflüchtlingen.


Hallo @ landcruiser
Du weißt sehr genau wie sich dieser Ausländeranteil zusammensetzt und das ein großer Teil Gastarbeiter aus der EU sind:
Wenn das falsch rübergekommen ist, bitte ich um Entschuldigung, wollte in keinster Weise unsere Gastarbeiter, mehr noch unsere ehemaligen Gastarbeiter in Misskredit bringen, die sind, mit wenigen Ausnahmen, integriert, auch die aus dem damaligen Jugoslawien.

Um die geht es hier ja nicht, dazu kommt, dass der überwiegende Teil der damaligen Gastarbeiter heute eingebürgert ist und dass die zum Grossteil nicht bei den 23 oder auch 24% sind .
Und von Deutschland, Frankreich, Österreich, da kommen sehr viel Grenzgänger, die in der Statistik nicht auftauchen.
Die, die in CH leben unterscheiden sich praktisch nicht von der Schweizer Bevölkerung, ausser vielleicht im Dialekt und das sind schätzungsweise ca 2-300 000.

Das Problem ist erst entstanden mit dem Jugoslawienkrieg und in die Richtung läuft es jetzt auch wieder.

Betreffend Ausländeranteil wollte ich nur feststellen, dass eigentlich genug im Land sind und Flüchtlinge nur für einen bestimmten Zeitraum aufgenommen werden sollten.
Fällt der Grund für die Flucht weg, ist auch ein Bleiberecht verwirkt.

Was für mich aber ganz wichtig wäre ist die Frage, wieviele?
Und da traut sich niemand eine verbindliche Auskunft zu geben, da wären unsere, im Moment an der Macht befindlichen, Politiker gefragt.

Schlussendlich geht es ja nur um die Anzahl der Flüchtlinge, sonst nichts.

Unbestritten ist, dass man die Flüchtlinge, die kommen können, irgendwie versorgen muss.

Man sollte es ihnen aber auch nicht all zu leicht machen und einladen schon gar nicht.

Sinnvoller wäre, wenn man dies vor Ort oder im angrenzenden Ausland tun würde.

Was ich allerdings unverständlich finde ist, dass man Flüchtlinge integrieren soll, dadamit die Erwartung auf ein ewiges Bleiberecht geschürt wird.

Sie sollten ein Bleiberecht haben, sollen eine Schulbildung und evtl, wenn's länger andauert, eine Ausbildung erhalten.
Allerdings in ihrer Sprache und oder evtl. in Englisch.
Nach Wegfall des Flüchtlingsgrundes geht's wieder nach Hause.

Gruss Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Albatross »

Guido3 hat geschrieben:
Turi hat geschrieben:Die Schweiz hat einen Ausländeranteil von 22,8 %
...... Nur - und da wird die Sache spannend - das sind dann alles keine "Wirtschaftsflüchtlinge". Das sind "Auswanderer". Finde den Unterschied!

.....
Da liegst du meines Erachtems völlig falsch. Die Schweiz hat meiner Meinung nach 100,00% Wirtschaftsflüchtlinge. Entweder um an den Sozialhilfetropf zu hängen, oder um weniger Steuern zahlen zu müssen....
Gruß Albatross
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landcruiser.
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von landcruiser. »

Albatross hat geschrieben:
Guido3 hat geschrieben:
Turi hat geschrieben:Die Schweiz hat einen Ausländeranteil von 22,8 %
...... Nur - und da wird die Sache spannend - das sind dann alles keine "Wirtschaftsflüchtlinge". Das sind "Auswanderer". Finde den Unterschied!

.....
Da liegst du meines Erachtems völlig falsch. Die Schweiz hat meiner Meinung nach 100,00% Wirtschaftsflüchtlinge. Entweder um an den Sozialhilfetropf zu hängen, oder um weniger Steuern zahlen zu müssen....
Die Deutschen, die in der Schweiz arbeiten und die ich kenne sind mit absoluter Sicherheit keine Flüchtlinge irgendeiner Art.

Wenn die ganzen "Gastarbeiter" aus der Schweiz abziehen würden, würde dort so einiges nicht mehr so ganz reibungslos laufen. (Genau wie in D in diesem Fall auch).
Guido3

Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Guido3 »

Hallo Turi,
Turi hat geschrieben:Du gehst vom letzten Jahr aus, solltest aber die letzten 10 Jahre oder mehr nehmen.
Ohne größeren Aufwand lässt sich das erst mal nur 6 Jahre bis 2009 rückwirkend analysieren. Im Vergleich zu 2009 gibt es auch keine gestiegene sondern eine leicht gesunkene Kriminalität. Du regst Dich dann heute erst über einen Anstieg auf, der sich vor vielen Jahren vollzogen hat und benutzt das nun als Argument gegen Flüchtlinge?

Du merkst, wie Dein Satz "Aber es nützt alles nichts Fakten und Zahlen gegen Emotionen, da kommt man nicht weiter." auf Dich zurück fällt?
Turi hat geschrieben:Was für mich aber ganz wichtig wäre ist die Frage, wieviele?
Und da traut sich niemand eine verbindliche Auskunft zu geben, da wären unsere, im Moment an der Macht befindlichen, Politiker gefragt.
Das hängt von zu vielen unkalkulierbaren Variablen ab. Wer soll denn verbindlich sagen können, wie die Lage in Syrien oder Afghanistan in 2 Jahren aussieht?
Turi hat geschrieben:Was ich allerdings unverständlich finde ist, dass man Flüchtlinge integrieren soll, dadamit die Erwartung auf ein ewiges Bleiberecht geschürt wird.
Der Punkt ist nun wirklich hinreichend erforscht. Wenn man hunderttausende Flüchtlinge nicht integriert, dann schafft man Parallelgesellschaften, die nach ihren eigenen - nicht unseren - Regeln und "Gesetzen" leben, schafft den Nährboden auf dem Kriminalität und Terrorismus wachsen.

Natürlich bedeutet Integration nicht, das wir den Flüchtlingen pausenlos den "Hintern pudern". Und Integration bedeutet auch, dass Flüchtlinge und Asylbewerber die Regeln hier anerkennen. Es gilt das Grundgesetz und das steht über dem Propheten, über dem Koran und sonstigem religiösem Zeug. Und nach dem Grundgesetz ist es eben erlaubt, sich auf dem Oktoberfest bis zur Besinnungslosigkeit zu besaufen oder sich über den Propheten lustig zu machen.
Albatross hat geschrieben:Da liegst du meines Erachtems völlig falsch. Die Schweiz hat meiner Meinung nach 100,00% Wirtschaftsflüchtlinge.
Kann man so sehen. Mir ging es ausschließlich um die Begrifflichkeiten. Geht ein Deutscher aus wirtschaftlichen Gründen in die Schweiz, so ist er ein "Auswanderer". Geht ein Serbe aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland, so ist er ein "Wirtschaftflüchtling".

Beste Grüße

Guido
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Albatross »

Guido3 hat geschrieben: ...
Der Punkt ist nun wirklich hinreichend erforscht. Wenn man hunderttausende Flüchtlinge nicht integriert, dann schafft man Parallelgesellschaften, die nach ihren eigenen - nicht unseren - Regeln und "Gesetzen" leben, schafft den Nährboden auf dem Kriminalität und Terrorismus wachsen.

...
Mag sein das es hinreichend erforscht ist, aber die Lehren daraus sind noch nicht gezogen.
Wer keine Arbeit findet wird auch keine Chance zur Integration bekommen. Er wird dorthin ziehen wo die Mieten am niedrigsten sind, dort seinesgleichen finden und womöglich nicht mehr die Notwendigkeit sehen die Sprache des Gastlandes zu lernen. Dort entstehen dann die sog. Parallel-Gesellschaften. Siehe z.B. "https://www.google.de/search?q=roseng%C ... ywOF5K-QBA" . Ich bin gespannt und neugierig wie sich die Parteienlandschaft in DE verändern wird wenn die Asylantenanzahl je 1000 Einwohner sich verdreifacht oder vervierfacht. Werden wir hier in DE dann auch eine "Patriotenpartei" mit 15-20% Stimmanteil haben? 2/3 auf Kosten der SPD und 1/3 auf Kosten der CDU/CSU. Wenn man nach Skandinavien schaut, kann man sehen was passiert je nachdem wie die herrschende Partei (en) agiert.
Man kann kein anderes Ergebnis erwarten wenn man das Gleiche macht
Gruß Albatross
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JoachimS
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von JoachimS »

Während hier über Wirtschaftsflüchtlinge diskutiert wird, macht meine hochgeschätzte Bundeskanzlerin ne Rolle rückwärts.
Ein neuer Gesetzesentwurf des Innenministeriums wurde von Proasyl öffentlich gemacht. Alle Flüchtlinge, für die nach Dublin III Deutschland nicht zuständig ist, bekommen nur noch ne Fahrkarte und Verpflegung für die Reise zurück. Anspruch auf ein Dach über dem Kopf oder ärztliche Betreuung haben sie nicht. Der Gesetzesentwurf vom 14. findet sich hier: http://www.proasyl.de/fileadmin/fm-dam/ ... 9-2015.pdf

Ich könnte gerade kotzen. Erst die Leute willkommen heissen und dann so was. Das ist hinterlistig und gemein. So geht man nicht mit Menschen um.

Joachim
Der Versuch der Natur sich ein denkendes Wesen zu leisten, muß als gescheitert angesehen werden.
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