Flüchtlingswelle nach Europa
Moderator: Moderatoren
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Turi hat sicher richtig beobachtet. Nur leider falsche Schlußfolgerungen gezogen. Warum? Er sieht es nur aus seiner Sicht.
Joachim
Joachim
Der Versuch der Natur sich ein denkendes Wesen zu leisten, muß als gescheitert angesehen werden.
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo Joachim
Denke nicht, dass ich es soooo einseitig beurteilt habe.
Zeig mir doch mal die falschen Schlussfolgerungen auf, bin gespannt.
Lasse mich gerne belehren, wenn die Fakten hieb und stichfest sind.
Ich bin Realist, das brachte mich bisher nicht in all zu problematische Situationen.
Als ich über Libyen vor und während des Aufstandes geschrieben habe, haben auch viele den Kopf geschüttelt,
Recht behalten habe aber ich, zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt.
Mal sehen wer schlussendlich richtig liegt.
Gruss Turi
Denke nicht, dass ich es soooo einseitig beurteilt habe.
Zeig mir doch mal die falschen Schlussfolgerungen auf, bin gespannt.
Lasse mich gerne belehren, wenn die Fakten hieb und stichfest sind.
Ich bin Realist, das brachte mich bisher nicht in all zu problematische Situationen.
Als ich über Libyen vor und während des Aufstandes geschrieben habe, haben auch viele den Kopf geschüttelt,
Recht behalten habe aber ich, zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt.
Mal sehen wer schlussendlich richtig liegt.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Lieber Turi,
842 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen. 67 Millionen sind auf der Flucht. Wahrlich keine schönen Zahlen.
Die grössten Herkunftsländer sind: (alle Zahlen von Ende 2014)
Syrien – 3,88 Millionen
Afghanistan – 2,59 Millionen
Somalia – 1,11 Millionen
Sudan – 648.900
Südsudan – 616.200
Demokratische Republik Kongo – 516.800
Myanmar – 479.000
Ich hab mir jetzt nur mal ein Land rausgesucht weil kaum mal in Nachrichten davon berichtet wird, Eritrea
Seit 1993 unabhängig. Regierung: Militärdiktatur
Etwa 360000 sind als Flüchtlinge in Europa registriert. Etwa 3000 von ihnen flüchten jeden Monat aus dem Land.
Im Bergbau erlebt das Land gerade so etwas wie einen Boom. Abgebaut wird Zink von einer kanadischen Firma
(Nevsun Recources). Für dieses Jahr soll noch die Goldproduktion im Kokabergwerk starten und für nächstes Jahr ist das Asmara-Projekt von Sunridge Gold geplant. Dabei soll Kupfer, Zink, Gold und Silber abgebaut werden. Folgende Länder haben Firmen in dem Land: VR China, Kanada, Russland, Großbritannien und Australien.
Fluchtursache ist häufig bei jüngeren Menschen, dass sie sich dem Militärdienst entziehen wollen. Dieser ist für Frauen und Männer ab 18 Jahren obligatorisch und inzwischen fest an den Schulbesuch gekoppelt. Der Militärdienst dauert in der Regel 18 Monaten, wird aber häufig einfach verlängert. Häufig werden sie zur Zwangsarbeit herangezogen. Etwa beim Straßenbau oder in Firmen, die dem Militär oder den Eliten der Regierungspartei gehören. Vor diesen Verhältnissen fliehen die meisten davon in die Nachbarländer Äthiopien, den Sudan und in den Südsudan. Einige fliehen auch nach Europa. Bei der Katastrophe von Lampedusa im Oktober 2013 kamen viele von ihnen um.
Wenn es so was wie Welthungerhitparade geben würde. Hier sind die 3 Favoriten: Burundi, Eritrea und die Komoren. (Man verzeihe mir den Zynismus)
Die Lösung hier lautet kurz zusamengefasst. Wir können nicht alle aufnehmen, also lassen wir auch nur die vom Krieg verfolgten rein und danach bitte ganz schnell wieder zurück. Die anderen sollen doch bitte sehen, wo sie bleiben. Zur feineren Unterscheidung nennen wir sie Wirtschaftsflüchtlinge.
Alle 10 Sekunden stirbt auf dieser Welt ein Kind an Hunger!
In Syrien hat jede 4. Familie an 7 Tagen im Monat nichts zu essen!
Und machen wir uns nichts vor. Je mehr Krisen, desto mehr Flucht, desto mehr Hunger.
Turi, deine Antwort war pragmatisch. Bisschen so wie unsere Politiker. Aber menschlich, im Sinne von mitmenschlich, war sie nicht.
Joachim
842 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen. 67 Millionen sind auf der Flucht. Wahrlich keine schönen Zahlen.
Die grössten Herkunftsländer sind: (alle Zahlen von Ende 2014)
Syrien – 3,88 Millionen
Afghanistan – 2,59 Millionen
Somalia – 1,11 Millionen
Sudan – 648.900
Südsudan – 616.200
Demokratische Republik Kongo – 516.800
Myanmar – 479.000
Ich hab mir jetzt nur mal ein Land rausgesucht weil kaum mal in Nachrichten davon berichtet wird, Eritrea
Seit 1993 unabhängig. Regierung: Militärdiktatur
Etwa 360000 sind als Flüchtlinge in Europa registriert. Etwa 3000 von ihnen flüchten jeden Monat aus dem Land.
Im Bergbau erlebt das Land gerade so etwas wie einen Boom. Abgebaut wird Zink von einer kanadischen Firma
(Nevsun Recources). Für dieses Jahr soll noch die Goldproduktion im Kokabergwerk starten und für nächstes Jahr ist das Asmara-Projekt von Sunridge Gold geplant. Dabei soll Kupfer, Zink, Gold und Silber abgebaut werden. Folgende Länder haben Firmen in dem Land: VR China, Kanada, Russland, Großbritannien und Australien.
Fluchtursache ist häufig bei jüngeren Menschen, dass sie sich dem Militärdienst entziehen wollen. Dieser ist für Frauen und Männer ab 18 Jahren obligatorisch und inzwischen fest an den Schulbesuch gekoppelt. Der Militärdienst dauert in der Regel 18 Monaten, wird aber häufig einfach verlängert. Häufig werden sie zur Zwangsarbeit herangezogen. Etwa beim Straßenbau oder in Firmen, die dem Militär oder den Eliten der Regierungspartei gehören. Vor diesen Verhältnissen fliehen die meisten davon in die Nachbarländer Äthiopien, den Sudan und in den Südsudan. Einige fliehen auch nach Europa. Bei der Katastrophe von Lampedusa im Oktober 2013 kamen viele von ihnen um.
Wenn es so was wie Welthungerhitparade geben würde. Hier sind die 3 Favoriten: Burundi, Eritrea und die Komoren. (Man verzeihe mir den Zynismus)
Die Lösung hier lautet kurz zusamengefasst. Wir können nicht alle aufnehmen, also lassen wir auch nur die vom Krieg verfolgten rein und danach bitte ganz schnell wieder zurück. Die anderen sollen doch bitte sehen, wo sie bleiben. Zur feineren Unterscheidung nennen wir sie Wirtschaftsflüchtlinge.
Alle 10 Sekunden stirbt auf dieser Welt ein Kind an Hunger!
In Syrien hat jede 4. Familie an 7 Tagen im Monat nichts zu essen!
Und machen wir uns nichts vor. Je mehr Krisen, desto mehr Flucht, desto mehr Hunger.
Turi, deine Antwort war pragmatisch. Bisschen so wie unsere Politiker. Aber menschlich, im Sinne von mitmenschlich, war sie nicht.
Joachim
Der Versuch der Natur sich ein denkendes Wesen zu leisten, muß als gescheitert angesehen werden.
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
ja, nur in diesen Ländern gibt es ausreichend Leute, die ihre Bevölkerung missbrauchen und sich das Geld in die eigene Tasche stopfen - dagegen müssen sich die Leute wehren. Man kann die nicht machen lassen, wass die wollen und alle anderen flüchten, das ist keine Lösung.
Syrien ist doch ähnlich, wohin soll das führen? Ist dann in zehn Jahren das Land leer und alle sind in Europa? Das hat noch nicht mal was damit zu tun, dass wir die nicht aufnehmen wollten, aber das kann nicht die Lösung sein.
Afrika ist auch so ein schönes Beispiel. Typischer Weise gibt es eine schwarze Oberschicht, die verkaufen die Ressourcen an die Chinesen, Canadier oder wen auch immer, stopfen sich das Geld in die eigene Tasche und wir kümmen uns im Rahmen humanitärer Hilfe um die Armen, die nichts abbekommen und um Schulen und um das Gesundheitswesen und via Entwicklungshilfe um weitere Geldindietaschenstopferei für die Chefs.
Der Afrikaner ist da auch sehr pragmatisch und nimmt das gerne an.
Als Lektüre empfehle ich Richard Dowden's "Africa: Altered States"
Afrika ist ein fruchtbarer Kontinent, da wächst mehr als bei uns, nur die Verteilung klappt nicht.
In Afrika ist das weitgehend akzeptiert, dass die, die an der Macht sind, diese für persönliche Vorteilsnahme nutzen.
Eine "demokratische" Verteilung nach dem westlichen Vorbild wird es dort in naher Zukunft nicht geben.
Ich denke, das das größte Problem für uns ist, dass wir keine Ahnung von den anderen Kulturen haben, deren Denkweise und dass wir der Meinung sind, geradezu missionarisch, unsere Ideen dort zur Anwendung zu bringen, das wird nicht funktionieren. Sieht man in den arabischen Ländern, die einzigen, die "funktionieren" sind die mit absolutistischen Herrschern (Königen, Sultanen, Emiren ...) - oder? Dort, wo wir mit dem sg "arabischen Frühling" die "Freiheit" und "Demokratie" begrüßt haben, sind die Umstände 100 Jahre zurückgefallen. In der Summe ging's den Leuten im Irak, Syrien oder Libyen unter ihren jeweiligen Diktatoren besser als jetzt.
Gruss
Christian
Syrien ist doch ähnlich, wohin soll das führen? Ist dann in zehn Jahren das Land leer und alle sind in Europa? Das hat noch nicht mal was damit zu tun, dass wir die nicht aufnehmen wollten, aber das kann nicht die Lösung sein.
Afrika ist auch so ein schönes Beispiel. Typischer Weise gibt es eine schwarze Oberschicht, die verkaufen die Ressourcen an die Chinesen, Canadier oder wen auch immer, stopfen sich das Geld in die eigene Tasche und wir kümmen uns im Rahmen humanitärer Hilfe um die Armen, die nichts abbekommen und um Schulen und um das Gesundheitswesen und via Entwicklungshilfe um weitere Geldindietaschenstopferei für die Chefs.
Der Afrikaner ist da auch sehr pragmatisch und nimmt das gerne an.
Als Lektüre empfehle ich Richard Dowden's "Africa: Altered States"
Afrika ist ein fruchtbarer Kontinent, da wächst mehr als bei uns, nur die Verteilung klappt nicht.
In Afrika ist das weitgehend akzeptiert, dass die, die an der Macht sind, diese für persönliche Vorteilsnahme nutzen.
Eine "demokratische" Verteilung nach dem westlichen Vorbild wird es dort in naher Zukunft nicht geben.
Ich denke, das das größte Problem für uns ist, dass wir keine Ahnung von den anderen Kulturen haben, deren Denkweise und dass wir der Meinung sind, geradezu missionarisch, unsere Ideen dort zur Anwendung zu bringen, das wird nicht funktionieren. Sieht man in den arabischen Ländern, die einzigen, die "funktionieren" sind die mit absolutistischen Herrschern (Königen, Sultanen, Emiren ...) - oder? Dort, wo wir mit dem sg "arabischen Frühling" die "Freiheit" und "Demokratie" begrüßt haben, sind die Umstände 100 Jahre zurückgefallen. In der Summe ging's den Leuten im Irak, Syrien oder Libyen unter ihren jeweiligen Diktatoren besser als jetzt.
Gruss
Christian
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Bei allen Zahlen, die JoachimS. aufführt, stelle ich mir die Frage, ob Europa die alle ernähren kann.
Sehen wir das mal im Kleinen:
Der Nachbar hat 15 Kinder, einen riesigen Garten mit Obstbäumen. Der Nachbar geht ansonsten nicht arbeiten. Ich bezahle den Nachbarn, damit ich Obst ernten kann u. denke natürlich, dass der davon seine Familie ernährt.
Dann stelle ich fest, dass seine Familie hungert, während er wohlgenährt ist, das tollste Auto fährt usw.
Ich selbst habe auch eine Familie, die ich mit meiner Arbeit ernähren muss u. es reicht gerade so für etwas Luxus, dass ich auch mal in Urlaub fahren kann, dabei aber genau auf den Cent achten muss. Aber ich habe wohlweislich nur 2 Kinder.
15 könnte ich nicht ernähren.
Ich sehe, wie schlecht es den Kindern nebenan geht u. stecke ihnen -soweit ich kann- immer wieder mal was zu oder hole sie zu mir an den Tisch.
8 der Kinder sind dankbar für das, was sie bekommen, 7 der Kinder wollen -nachdem sie erst einmal Brot bekommen haben- jetzt Kuchen. Der schmeckt ihnen nicht, also wollen sie Torte. Mein GEld lässt das aber nicht zu u. so werden sie rabiat. Werfen mir die Scheiben ein, versuchen, sich in meinem Haus zu holen, was sie haben wollen.
Wen lasse ich wohl gerne in mein Haus, um ihn mit zu versorgen?
Bin ich verantwortlich für die Kinder meines Nachbarn, den ich für das Obst bezahle u. der nichts an seine Kinder weiter gibt?
Ich habe hier das Glück, dass ich durch die Zahl 15 Kinder genau erkennen kann, wer die Rabiaten sind und kann sie ausfiltern.
Wären es 100 Kinder, wo ich nicht weiß, wer mir die Scheiben einwirft, käme keines der 100 Kinder in mein Haus, weil ich nicht weiß, ob ich mir genau die ins Haus hole, die es dann plündern, außer ich hätte die Zeit, um zu filtern. Aber mittlerweile sind aus den 100, 200 Kinder geworden u. ich komme mit dem Filtern nicht mehr hinterher.
So geraten die guten Kinder, die sich über Essen freuen, mit in den Topf der Rabiaten, damit ich mich u. meine Familie schütze.
Anders wäre es, wenn der Nachbar von seinem Grundstück entfernt wird, ich es übernehmen kann u. somit für die Kinder verantwortlich bin und sie mit den Geldeinnahmen ernähren kann.
Das würde aber bedeuten, dass dem Nachbar das Grundstück weggenommen wird, was dieser sicher nicht einfach so zulassen würde u. sich Leute an die Seite holt, die ihm helfen, das zu verhindern.
Also sind wir wieder beim Ausgangspunkt, denn einen Krieg mit dem Nachbarn möchte ich nicht anzetteln, nur damit ich seinen Kindern helfen kann. Habe eine Familie, die bei all dem Ärger, den ich bisher hatte, irgendwo verloren ging u. nur noch nebenher lief, weil ich nicht mehr den Kopf hatte, mich um diese ordentlich zu kümmern, weil ich damit beschäftigt bin, es den armen Kindern meines Nachbarn so schön wie möglich zu machen. Beschwerden meiner Kinder, dass sie auch Hunger haben, habe ich überhört.
Das wäre die Situation im Kleinen, die ich selbst bestimmen kann.
Im Großen sieht es aus, wie es ist. Die Familien (Europäer) gehen den Familienvätern (Politik) verloren. Verwundert es, wenn die Familie die Familienväter an ihre Pflichten ihrer Familie gegenüber erinnert u. dabei ein Teil der Familie auch rabiat wird?
Sehen wir das mal im Kleinen:
Der Nachbar hat 15 Kinder, einen riesigen Garten mit Obstbäumen. Der Nachbar geht ansonsten nicht arbeiten. Ich bezahle den Nachbarn, damit ich Obst ernten kann u. denke natürlich, dass der davon seine Familie ernährt.
Dann stelle ich fest, dass seine Familie hungert, während er wohlgenährt ist, das tollste Auto fährt usw.
Ich selbst habe auch eine Familie, die ich mit meiner Arbeit ernähren muss u. es reicht gerade so für etwas Luxus, dass ich auch mal in Urlaub fahren kann, dabei aber genau auf den Cent achten muss. Aber ich habe wohlweislich nur 2 Kinder.
15 könnte ich nicht ernähren.
Ich sehe, wie schlecht es den Kindern nebenan geht u. stecke ihnen -soweit ich kann- immer wieder mal was zu oder hole sie zu mir an den Tisch.
8 der Kinder sind dankbar für das, was sie bekommen, 7 der Kinder wollen -nachdem sie erst einmal Brot bekommen haben- jetzt Kuchen. Der schmeckt ihnen nicht, also wollen sie Torte. Mein GEld lässt das aber nicht zu u. so werden sie rabiat. Werfen mir die Scheiben ein, versuchen, sich in meinem Haus zu holen, was sie haben wollen.
Wen lasse ich wohl gerne in mein Haus, um ihn mit zu versorgen?
Bin ich verantwortlich für die Kinder meines Nachbarn, den ich für das Obst bezahle u. der nichts an seine Kinder weiter gibt?
Ich habe hier das Glück, dass ich durch die Zahl 15 Kinder genau erkennen kann, wer die Rabiaten sind und kann sie ausfiltern.
Wären es 100 Kinder, wo ich nicht weiß, wer mir die Scheiben einwirft, käme keines der 100 Kinder in mein Haus, weil ich nicht weiß, ob ich mir genau die ins Haus hole, die es dann plündern, außer ich hätte die Zeit, um zu filtern. Aber mittlerweile sind aus den 100, 200 Kinder geworden u. ich komme mit dem Filtern nicht mehr hinterher.
So geraten die guten Kinder, die sich über Essen freuen, mit in den Topf der Rabiaten, damit ich mich u. meine Familie schütze.
Anders wäre es, wenn der Nachbar von seinem Grundstück entfernt wird, ich es übernehmen kann u. somit für die Kinder verantwortlich bin und sie mit den Geldeinnahmen ernähren kann.
Das würde aber bedeuten, dass dem Nachbar das Grundstück weggenommen wird, was dieser sicher nicht einfach so zulassen würde u. sich Leute an die Seite holt, die ihm helfen, das zu verhindern.
Also sind wir wieder beim Ausgangspunkt, denn einen Krieg mit dem Nachbarn möchte ich nicht anzetteln, nur damit ich seinen Kindern helfen kann. Habe eine Familie, die bei all dem Ärger, den ich bisher hatte, irgendwo verloren ging u. nur noch nebenher lief, weil ich nicht mehr den Kopf hatte, mich um diese ordentlich zu kümmern, weil ich damit beschäftigt bin, es den armen Kindern meines Nachbarn so schön wie möglich zu machen. Beschwerden meiner Kinder, dass sie auch Hunger haben, habe ich überhört.
Das wäre die Situation im Kleinen, die ich selbst bestimmen kann.
Im Großen sieht es aus, wie es ist. Die Familien (Europäer) gehen den Familienvätern (Politik) verloren. Verwundert es, wenn die Familie die Familienväter an ihre Pflichten ihrer Familie gegenüber erinnert u. dabei ein Teil der Familie auch rabiat wird?
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Salut tout le Monde,
Ich finde das Thema sicherlich nicht witzig, aber der beigefügte Link ist schon eine nicht ganz unwahre Karikatur der jetztigen Situation.
http://debeste.de/3220/Ein-Afrikaner,-g ... -anerkannt
Es gibt sicherlich sehr viel zu diesem Thema zu sagen , im allgemeinem teile ich die Ansichtsweise von Turi.
Cordialement
Werner
Ich finde das Thema sicherlich nicht witzig, aber der beigefügte Link ist schon eine nicht ganz unwahre Karikatur der jetztigen Situation.
http://debeste.de/3220/Ein-Afrikaner,-g ... -anerkannt
Es gibt sicherlich sehr viel zu diesem Thema zu sagen , im allgemeinem teile ich die Ansichtsweise von Turi.
Cordialement
Werner
«Les vrais chefs doivent savoir désobéir.»
«Il vaut mieux avoir vécu vingt-cinq jours comme un tigre qu'un millénaire comme un mouton.»
Proverbe tibétain
«Il vaut mieux avoir vécu vingt-cinq jours comme un tigre qu'un millénaire comme un mouton.»
Proverbe tibétain
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo Joachim
Und nun, Du hast Fakten aufgezählt, sonst nichts.
Lösungsvorschläge aber nicht gebracht.
Glaube mir, uns ist auf unserer Reise einiges an Menschen untergekommen die Hilfe bräuchten.
Weiterhin kannst Du mir glauben, das wir da, wo es möglich war zu helfen, auch geholfen haben.
Das aber vor allen Dingen im alltäglichen Bereich; einer hat eine vereiterte Wunde am Fuss, der Andere eine böse Wunde, vermutlich von einer Machete im Gesicht usw. natürlich haben wir denen geholfen.
Andere versuchten am Strand etwas zu verkaufen,
ja Gott noch mal, ich kann auch nicht 150 Kokosnüsse am Tag essen und zu verschenken haben wir auch nicht viel.
Wie willst Du 842 Millionen mit Lebensmittel versorgen, dazu kommt, dass viele Völker sich vermehren ohne Ende.
Gibt es nicht eine künstliche Geburtenregelung, so muss sich die Natur selbst helfen und wir wollen jedes Leben retten, ist doch absurd.
In Somalia haben die Amis für 3 Mia US$ versucht Ruhe rein zu bringen, sind dann kläglich gescheitert und abgezogen.
Im Südsudan schlachten sie sich wieder ab.
Der Kongo ist ein weitgehend gesetzloses Land.
Die Liste wäre noch beliebig zu verlängern.
Der überwiegende Teil der afrikanischen Länder bzw. deren Regierungen sind korrupt ohne Ende.
In vielen Ländern ist unvorstellbar viel Geld in den Händen dieser Regierungen, bzw. Clans
und wir sollen deren Bevölkerung versorgen
Gestern habe ich hier in Italien einem Flüchtling aus Nigeria 5 Paar Socken abgekauft, auf der anderen Seite hat NIgeria , neben zahlreichen Bodenschätzen auch Erdöl, da ist Geld ohne Ende nur dies ist in den Händen von wenigen.
Betreffend der Flüchtlinge, wie ich schon geschrieben hab, da ist fast alles "hausgemacht".
Was will man machen wenn ein Chaot, wie in Eritrea, Präsident wird.
Politisch ist nicht viel machbar und militärisch kann man nicht die ganze Welt heilen, im Gegenteil.
Also gibt's in meinen Augen nur eins, hilf Dir selbst so hilft Dir Gott.
So hart das klingen mag, langfristig wird nichts anderes übrigbleiben.
Zum Schluss noch dies, mir war mehr als einmal zum weinen, als ich so manche armselige Kreatur in einigen Ländern sah, nur wollen wir mit ihnen untergehen?
Ganz zum Schluss bin ich mir dann doch selbst der Nächste, jeder der anderes von sich behauptet soll erst mal seine 4 Wände mit 10 Eriträern oder Syrern teilen, erst dann glaube ich ihm.
Nur auch das kann langfristig nicht die Lösung sein.
Gruss Turi
Und nun, Du hast Fakten aufgezählt, sonst nichts.
Lösungsvorschläge aber nicht gebracht.
Glaube mir, uns ist auf unserer Reise einiges an Menschen untergekommen die Hilfe bräuchten.
Weiterhin kannst Du mir glauben, das wir da, wo es möglich war zu helfen, auch geholfen haben.
Das aber vor allen Dingen im alltäglichen Bereich; einer hat eine vereiterte Wunde am Fuss, der Andere eine böse Wunde, vermutlich von einer Machete im Gesicht usw. natürlich haben wir denen geholfen.
Andere versuchten am Strand etwas zu verkaufen,
ja Gott noch mal, ich kann auch nicht 150 Kokosnüsse am Tag essen und zu verschenken haben wir auch nicht viel.
Wie willst Du 842 Millionen mit Lebensmittel versorgen, dazu kommt, dass viele Völker sich vermehren ohne Ende.
Gibt es nicht eine künstliche Geburtenregelung, so muss sich die Natur selbst helfen und wir wollen jedes Leben retten, ist doch absurd.
In Somalia haben die Amis für 3 Mia US$ versucht Ruhe rein zu bringen, sind dann kläglich gescheitert und abgezogen.
Im Südsudan schlachten sie sich wieder ab.
Der Kongo ist ein weitgehend gesetzloses Land.
Die Liste wäre noch beliebig zu verlängern.
Der überwiegende Teil der afrikanischen Länder bzw. deren Regierungen sind korrupt ohne Ende.
In vielen Ländern ist unvorstellbar viel Geld in den Händen dieser Regierungen, bzw. Clans
und wir sollen deren Bevölkerung versorgen
Gestern habe ich hier in Italien einem Flüchtling aus Nigeria 5 Paar Socken abgekauft, auf der anderen Seite hat NIgeria , neben zahlreichen Bodenschätzen auch Erdöl, da ist Geld ohne Ende nur dies ist in den Händen von wenigen.
Betreffend der Flüchtlinge, wie ich schon geschrieben hab, da ist fast alles "hausgemacht".
Was will man machen wenn ein Chaot, wie in Eritrea, Präsident wird.
Politisch ist nicht viel machbar und militärisch kann man nicht die ganze Welt heilen, im Gegenteil.
Also gibt's in meinen Augen nur eins, hilf Dir selbst so hilft Dir Gott.
So hart das klingen mag, langfristig wird nichts anderes übrigbleiben.
Zum Schluss noch dies, mir war mehr als einmal zum weinen, als ich so manche armselige Kreatur in einigen Ländern sah, nur wollen wir mit ihnen untergehen?
Ganz zum Schluss bin ich mir dann doch selbst der Nächste, jeder der anderes von sich behauptet soll erst mal seine 4 Wände mit 10 Eriträern oder Syrern teilen, erst dann glaube ich ihm.
Nur auch das kann langfristig nicht die Lösung sein.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Natürlich ist das absurd. Ausgerechnet in den armen Ländern kommen viel zu viele Kinder auf die Welt. Aber die Vorstellung ihnen vorzuschreiben, sie sollen weniger Kinder kriegen, ist es auch. Die Erkenntnis hilft da glaube ich nicht weiter.
Um Armut zu bekämpfen sollten wir uns mal mit den Ursachen beschäftigen. Eine der wichtigsten Ursachen für Armut ist die Unterentwicklung der ländlichen Bevölkerung, die von sehr einfacher Viehhaltung oder Ackerbau lebt und meist gar keinen Zugang zu Märkten(damit dann Einkommen) haben. Weitere Ursachen(eigentlich sind es ja auch Folgen) sind Mangel an Geld, Arbeit, Bildung und Gesundheit.
Das erste Problem ist die Wasserversorung mit sauberem Trinkwasser. Lösung könnte das Bohren von (Tief)Brunnen, Installierung von Wasserpumpen und die Anlage von Wasservorratsspeichern sein. Für etwa die Hälfte der Bevölkerung, die ohne sauberes Trinkwasser lebt sind etwa 11 Milliarden Dollar jedes Jahr nötig. (Unicef)
Das nächste Problem ist die Nahrungsversorung. Lösung hier: Ernährungssicherung geschieht durch Aufklärung, Bildung und Ausbildung, durch die Einführung von Erzeugnissen, die gegen Trockenheit gefeit sind und auch in Dürreperioden die Ernährung sichern können(Casawawurzel mal so als Beispiel genannt); durch eine Vielfalt landwirtschaftlicher Produkte, die unterschiedliche Zeiten der Saat und Ernte haben, durch das Anlegen von Obst- und Gemüsegärten, durch Aufklärung über vitaminreiche Nahrungsmittel, durch den Bau von Bewässerungsanlagen, durch die Einführung von modernen und effizienten landwirtschaftlichen Geräten, durch infrastrukturelle Maßnahmen wie den Bau von Straßen und Märkten, die es erlauben, überschüssige Erzeugnisse zu verkaufen und andere, lebenswichtige Produkte einzukaufen, durch eine soziale Landpolitik, die möglichst vielen Menschen zu einer eigenen Scholle verhilft, von der sie leben können, sowie durch faire Marktpreise, damit die Bauern, die die Erzeugnisse herstellen, sie auch zu fairen Preisen verkaufen können. Dazu gehört aber auch eine faire internationale Handelspolitik, die auf Subventionen verzichtet und damit den ärmeren Ländern eine Chance auf dem Weltmarkt gibt.
Fortsetzung folgt.
Joachim
Um Armut zu bekämpfen sollten wir uns mal mit den Ursachen beschäftigen. Eine der wichtigsten Ursachen für Armut ist die Unterentwicklung der ländlichen Bevölkerung, die von sehr einfacher Viehhaltung oder Ackerbau lebt und meist gar keinen Zugang zu Märkten(damit dann Einkommen) haben. Weitere Ursachen(eigentlich sind es ja auch Folgen) sind Mangel an Geld, Arbeit, Bildung und Gesundheit.
Das erste Problem ist die Wasserversorung mit sauberem Trinkwasser. Lösung könnte das Bohren von (Tief)Brunnen, Installierung von Wasserpumpen und die Anlage von Wasservorratsspeichern sein. Für etwa die Hälfte der Bevölkerung, die ohne sauberes Trinkwasser lebt sind etwa 11 Milliarden Dollar jedes Jahr nötig. (Unicef)
Das nächste Problem ist die Nahrungsversorung. Lösung hier: Ernährungssicherung geschieht durch Aufklärung, Bildung und Ausbildung, durch die Einführung von Erzeugnissen, die gegen Trockenheit gefeit sind und auch in Dürreperioden die Ernährung sichern können(Casawawurzel mal so als Beispiel genannt); durch eine Vielfalt landwirtschaftlicher Produkte, die unterschiedliche Zeiten der Saat und Ernte haben, durch das Anlegen von Obst- und Gemüsegärten, durch Aufklärung über vitaminreiche Nahrungsmittel, durch den Bau von Bewässerungsanlagen, durch die Einführung von modernen und effizienten landwirtschaftlichen Geräten, durch infrastrukturelle Maßnahmen wie den Bau von Straßen und Märkten, die es erlauben, überschüssige Erzeugnisse zu verkaufen und andere, lebenswichtige Produkte einzukaufen, durch eine soziale Landpolitik, die möglichst vielen Menschen zu einer eigenen Scholle verhilft, von der sie leben können, sowie durch faire Marktpreise, damit die Bauern, die die Erzeugnisse herstellen, sie auch zu fairen Preisen verkaufen können. Dazu gehört aber auch eine faire internationale Handelspolitik, die auf Subventionen verzichtet und damit den ärmeren Ländern eine Chance auf dem Weltmarkt gibt.
Fortsetzung folgt.
Joachim
Der Versuch der Natur sich ein denkendes Wesen zu leisten, muß als gescheitert angesehen werden.
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo Joachim
Entweder Du kennst die schwarzafrikanischen Verhältnisse nicht, oder du ignorierst sie.
Auch hier Ausnahmen bestätigen die Regel, die Ausnahmen sind aber seeeehr selten.
Beispiel Namibia
Da wird Land das von der schwarzen Regierung den weissen Farmern "abgekauft" wird, unter den Familien verteilt und gleichzeitig mit Ertragsausfällen von 40 % gerechnet.
Wir haben bei Farmern gewohnt und mit ihnen über die Misere geredet, Frust ist nur der Vornahme,
da werden florierende Betriebe ruiniert, Hauptsache es kommt in schwarze Hand.
Des gleichen in Südafrika, wir waren bei Freunden, die haben einen kleinen Industriebetrieb, findet er keinen qualifizierten schwarzen Mitarbeiter, kann er einen Weissen einstellen, muss aber für jeden Weissen 5 Farbige anstellen, da hat man dann einen für's Kaffeewasser holen, der nächste macht den Kaffee und ein anderer bringt ihn dann, andere Arbeit ausser Kaffee machen und Werkstatt reinigen hat die kleine Firma für unqualifizierte Mitarbeiter leider nicht.
In fast allen schwarzafrikanischen Ländern wird überwiegend für den eigenen Bedarf angebaut, mit sehr wenigen Ausnahmen, bei denen dann die Vermarktung sehr schwierig ist, da sie es selbst nicht können und in vielen Fällen die Regierungen Hilfe nur unter Zahlungen an die Selbige zulässt, auch das nur ein Beispiel unter vielen.
Eine Campsite in Tanzania, die floriert erzeugt Neid, jeden Monat kommt ein neuer aus der Regierung und erfindet eine Steuer um abzuzocken.
Wir haben hunderte von Pumpbrunnen in Zambia, Tansania usw gesehen, so lange sie funktionieren ist das ok.
An einem wollten wir Wasser pumpen, da war die Membrane kaputt, die ganze Dorfgemeinschaft geht weiter am Wasserloch in das das Vieh scheisst, das Wasser holen, es wurde absolut keine Anstrengung unternommen die Pumpe zu reparieren.
Baut man einen Brunnen mit Pumpe, muss man den Mechaniker lebenslang mitliefern.
Ich könnte eine ganze Litanei von solchen Beispielen bringen, überall das selbe Problem.
Da werden Leute 3 Jahre ausgebildet Traktoren zu bedienen und reparieren, ist der Meister um nicht zu sagen Massa weg, geht es kein Jahr und die Teile liegen herum werden ausgeschlachtet und verkauft.
Wir haben Hallen voll mit landwirtschaftlichen Maschinen gesehen, bei der kleinsten Panne wird das Teil in die Ecke gestellt und verrotten gelassen.
Was bedeutet, dass Bildung und Ausbildung nicht alles ist, aus dem einen Grund die Meisten tun nur so viel, dass es zum leben reicht, gibt man ihnen einen Monatslohn, sieht man sie für mehrere Tage nicht mehr, die Löhne werden überwiegend wöchentlich und teilweise täglich ausbezahlt.
Wir haben in Afrika, vor allen Dingen in Schwarzafrika zahlreiche Volontäre angetroffen, überall wäre genug Arbeit für Einheimische, nur die Volontäre, die zudem noch vielfach für Kost und Logis arbeiten, sind zuverlässig, vertrauensvoll, man kann sie alleine arbeiten lassen vom Rest will ich gar nicht schreiben.
In Tansania auf der Irente Farm müht sich ein deutsches Paar ab, die haben die Halle voll von landwirtschaftlichen Fahrzeugen, keiner der Mitarbeiter hat Bock auch nur einen Reifen am Traktor zu wechseln, auch hier müssen die 2 alles selber machen oder zumindest energisch dahinterstehen sonst läuft gar nichts.
Der Afrikaner, die Mehrheit der Araber einmal ausgenommen, fügt sich seinem Schicksal.
Geht es ihm gut wird gefeiert und getrunken, geht es ihm schlecht versinkt er nicht etwa in Letargie,
nein, er ergibt sich seinem Schicksal, feiert weiter wenn er kann, er lebt im heute, was morgen ist interessiert ihn nicht.
Millionen sterben an Aids, die Männer lassen es sich weiterhin gut gehen mit den Frauen, auch ohne Gummi, es interessiert sie nicht, was morgen ist.
Ich könnte hier 1000 Seiten mit Beispielen füllen, es nützt nichts.
Hört auf Afrika mit unseren Massstäben zu messen,
Afrika und die Afrikaner ticken einfach anders und das gilt es zu akzeptieren.
Jetzt sind wir wieder mal weit abgeschweift von den Flüchtlingen, obwohl das alles auch dazugehört, denn, ist Namibia und Südafrika einmal heruntergewirtschaftet und das wird kommen, dann werden wir auch noch Flüchtlinge von Afrikas Südzipfel haben.
Gruss Turi
überschüssige Erzeugnisse zu verkaufen und andere, lebenswichtige Produkte einzukaufen, durch eine soziale Landpolitik, die möglichst vielen Menschen zu einer eigenen Scholle verhilft, von der sie leben können, sowie durch faire Marktpreise, damit die Bauern, die die Erzeugnisse herstellen, sie auch zu fairen Preisen verkaufen können. Dazu gehört aber auch eine faire internationale Handelspolitik, die auf Subventionen verzichtet und damit den ärmeren Ländern eine Chance auf dem Weltmarkt gibt.
Entweder Du kennst die schwarzafrikanischen Verhältnisse nicht, oder du ignorierst sie.
Auch hier Ausnahmen bestätigen die Regel, die Ausnahmen sind aber seeeehr selten.
Beispiel Namibia
Da wird Land das von der schwarzen Regierung den weissen Farmern "abgekauft" wird, unter den Familien verteilt und gleichzeitig mit Ertragsausfällen von 40 % gerechnet.
Wir haben bei Farmern gewohnt und mit ihnen über die Misere geredet, Frust ist nur der Vornahme,
da werden florierende Betriebe ruiniert, Hauptsache es kommt in schwarze Hand.
Des gleichen in Südafrika, wir waren bei Freunden, die haben einen kleinen Industriebetrieb, findet er keinen qualifizierten schwarzen Mitarbeiter, kann er einen Weissen einstellen, muss aber für jeden Weissen 5 Farbige anstellen, da hat man dann einen für's Kaffeewasser holen, der nächste macht den Kaffee und ein anderer bringt ihn dann, andere Arbeit ausser Kaffee machen und Werkstatt reinigen hat die kleine Firma für unqualifizierte Mitarbeiter leider nicht.
In fast allen schwarzafrikanischen Ländern wird überwiegend für den eigenen Bedarf angebaut, mit sehr wenigen Ausnahmen, bei denen dann die Vermarktung sehr schwierig ist, da sie es selbst nicht können und in vielen Fällen die Regierungen Hilfe nur unter Zahlungen an die Selbige zulässt, auch das nur ein Beispiel unter vielen.
Eine Campsite in Tanzania, die floriert erzeugt Neid, jeden Monat kommt ein neuer aus der Regierung und erfindet eine Steuer um abzuzocken.
Wir haben hunderte von Pumpbrunnen in Zambia, Tansania usw gesehen, so lange sie funktionieren ist das ok.
An einem wollten wir Wasser pumpen, da war die Membrane kaputt, die ganze Dorfgemeinschaft geht weiter am Wasserloch in das das Vieh scheisst, das Wasser holen, es wurde absolut keine Anstrengung unternommen die Pumpe zu reparieren.
Baut man einen Brunnen mit Pumpe, muss man den Mechaniker lebenslang mitliefern.
Ich könnte eine ganze Litanei von solchen Beispielen bringen, überall das selbe Problem.
Da werden Leute 3 Jahre ausgebildet Traktoren zu bedienen und reparieren, ist der Meister um nicht zu sagen Massa weg, geht es kein Jahr und die Teile liegen herum werden ausgeschlachtet und verkauft.
Wir haben Hallen voll mit landwirtschaftlichen Maschinen gesehen, bei der kleinsten Panne wird das Teil in die Ecke gestellt und verrotten gelassen.
Was bedeutet, dass Bildung und Ausbildung nicht alles ist, aus dem einen Grund die Meisten tun nur so viel, dass es zum leben reicht, gibt man ihnen einen Monatslohn, sieht man sie für mehrere Tage nicht mehr, die Löhne werden überwiegend wöchentlich und teilweise täglich ausbezahlt.
Wir haben in Afrika, vor allen Dingen in Schwarzafrika zahlreiche Volontäre angetroffen, überall wäre genug Arbeit für Einheimische, nur die Volontäre, die zudem noch vielfach für Kost und Logis arbeiten, sind zuverlässig, vertrauensvoll, man kann sie alleine arbeiten lassen vom Rest will ich gar nicht schreiben.
In Tansania auf der Irente Farm müht sich ein deutsches Paar ab, die haben die Halle voll von landwirtschaftlichen Fahrzeugen, keiner der Mitarbeiter hat Bock auch nur einen Reifen am Traktor zu wechseln, auch hier müssen die 2 alles selber machen oder zumindest energisch dahinterstehen sonst läuft gar nichts.
Der Afrikaner, die Mehrheit der Araber einmal ausgenommen, fügt sich seinem Schicksal.
Geht es ihm gut wird gefeiert und getrunken, geht es ihm schlecht versinkt er nicht etwa in Letargie,
nein, er ergibt sich seinem Schicksal, feiert weiter wenn er kann, er lebt im heute, was morgen ist interessiert ihn nicht.
Millionen sterben an Aids, die Männer lassen es sich weiterhin gut gehen mit den Frauen, auch ohne Gummi, es interessiert sie nicht, was morgen ist.
Ich könnte hier 1000 Seiten mit Beispielen füllen, es nützt nichts.
Hört auf Afrika mit unseren Massstäben zu messen,
Afrika und die Afrikaner ticken einfach anders und das gilt es zu akzeptieren.
Jetzt sind wir wieder mal weit abgeschweift von den Flüchtlingen, obwohl das alles auch dazugehört, denn, ist Namibia und Südafrika einmal heruntergewirtschaftet und das wird kommen, dann werden wir auch noch Flüchtlinge von Afrikas Südzipfel haben.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Nur leider habe ich gar nicht über Schwarzafrika gesprochen. Meine Ausführungen bezogen sich mehr auf Länder wie Eritrea.
Joachim
Joachim
Der Versuch der Natur sich ein denkendes Wesen zu leisten, muß als gescheitert angesehen werden.
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Alles Berichte über Flüchtlinge aus Schwarzafrika
Und wie willst du die von den Flüchtlingen aus Eritrea trennen u. wohin willst du sie bringen? Freiwillig werden sie nicht gehen.
Schwarzafrika gehört zu den Ländern, aus denen die Flüchtlinge hier landen, wobei Flüchtling im Sinne von Angst um's Leben, da wohl nicht so recht hin passt.
Du kannst nicht vor der Grenze sortieren. Alles kommt nach Europa. Und die, die glauben, hier gibt es das Paradies, sind diejenigen, die randalieren, wenn es das nicht gibt.
Aber wie Turi schreibt - die müssten doch eigentliche die Mentalität der Europäer im eigenen Land schon kennengelernt haben u. pfeifen auf die Arbeit, die sie bekommen könnten. Hier wird es nicht anders.
Nein, hier ist es nicht anders. Denn das haben sie schon. Versorgt und keinen Finger dafür rühren müssen.
http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... eiben.html
Aus 2012
http://www.spiegel.de/politik/ausland/f ... 35946.html
http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/schwarzafrika
August 2014 - Konnte der in die Zukunft sehen:
Zu den Kriegsflüchtlingen aus dem Nahen Osten kommen auch noch jene aus Schwarzafrika hinzu, die fast täglich zu hunderten und tausenden von der italienischen Marine aus dem Mittelmeer gefischt werden.
http://www.anderweltonline.com/klartext ... ns-kommen/
https://www.bayernkurier.de/ausland/114 ... aus-afrika
Und wie willst du die von den Flüchtlingen aus Eritrea trennen u. wohin willst du sie bringen? Freiwillig werden sie nicht gehen.
Schwarzafrika gehört zu den Ländern, aus denen die Flüchtlinge hier landen, wobei Flüchtling im Sinne von Angst um's Leben, da wohl nicht so recht hin passt.
Du kannst nicht vor der Grenze sortieren. Alles kommt nach Europa. Und die, die glauben, hier gibt es das Paradies, sind diejenigen, die randalieren, wenn es das nicht gibt.
Aber wie Turi schreibt - die müssten doch eigentliche die Mentalität der Europäer im eigenen Land schon kennengelernt haben u. pfeifen auf die Arbeit, die sie bekommen könnten. Hier wird es nicht anders.
Nein, hier ist es nicht anders. Denn das haben sie schon. Versorgt und keinen Finger dafür rühren müssen.
http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... eiben.html
Aus 2012
http://www.spiegel.de/politik/ausland/f ... 35946.html
http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/schwarzafrika
August 2014 - Konnte der in die Zukunft sehen:
Zu den Kriegsflüchtlingen aus dem Nahen Osten kommen auch noch jene aus Schwarzafrika hinzu, die fast täglich zu hunderten und tausenden von der italienischen Marine aus dem Mittelmeer gefischt werden.
http://www.anderweltonline.com/klartext ... ns-kommen/
https://www.bayernkurier.de/ausland/114 ... aus-afrika
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo Joachim
Nur leider habe ich gar nicht über Schwarzafrika gesprochen. Meine Ausführungen bezogen sich mehr auf Länder wie Eritrea.
Was sind "Länder wie Eritrea" ?
Wir haben gleich daneben in Äthiopien eine ähnliche Situation betreffend Überbevölkerung, in manchen Zeiten Nahrungsmangel, nur ist dort die Regierung vernünftiger und man kann eher vor Ort helfen.
Die Bevölkerung selbst, gerade in Eritrea muss sich gegen die Missstände im eigenen Land wehren,
sind wir etwa die Weltpolizei?
Und das bezieht sich auf alle Länder "wie Eritrea".
Wie willst Du in Eritrea die Leute bilden, Brunnen bauen etc, wenn die Politik/der Präsident Grenzen für alle Organisationen dicht macht?
Willst Du den Präsidenten dort "wegbomben", Negativbeispiele wie das herauskommt haben wir ja zu genüge.
Mach mal einen konkreten Vorschlag!
mit allgemeinem "muss man helfen" ist es nicht getan.
Betreffend anlegen von Gärten etc., da muss man, gerande zB. Äthipien den Leuten nichts beibringen, die haben darin grössere Erfahrung als unsere studierten Agronomen, man muss sich dort nur mal umschauen.
Das Problem ist und bleibt die wachsende Überbevölkerung und die ungerechten Systeme.
Ich bin der Meinung, dass wir deren Probleme weder lösen können noch uns einmischen sollten.
Was dann bleibt ist im jeweiligen Fall Hilfe vor Ort oder in den Nachbarstaaten anbieten.
Alle, denen es schlechter geht als uns, in unsere Regionen zu schaffen ist auf jeden Fall die schlechteste aller Lösungen , auch für die Flüchtlinge aus den sooo anderen Kulturkreisen.
Aber scheinbar gehen da die Meinungen weit auseinander, sobald aber der Realismus auf der Strecke bleibt, wehre ich mich, da es schlussendlich auch um unser Überleben geht.
Warten was passiert, wenn alle hier sind und niemand mehr der Situation Herr wird geht nur bei einer ganz bestimmten Bevölkerungsgruppe, sind aber sicher nicht die, die Europa dahin gebracht haben wo es heute ist.
Mit allen positiven und negativen Erscheinungen ist das immer noch die beste Alternative, wieso sonst wollen alle zu uns?
Gruss Turi
Gruss Turi
Nur leider habe ich gar nicht über Schwarzafrika gesprochen. Meine Ausführungen bezogen sich mehr auf Länder wie Eritrea.
Was sind "Länder wie Eritrea" ?
Wir haben gleich daneben in Äthiopien eine ähnliche Situation betreffend Überbevölkerung, in manchen Zeiten Nahrungsmangel, nur ist dort die Regierung vernünftiger und man kann eher vor Ort helfen.
Die Bevölkerung selbst, gerade in Eritrea muss sich gegen die Missstände im eigenen Land wehren,
sind wir etwa die Weltpolizei?
Und das bezieht sich auf alle Länder "wie Eritrea".
Wie willst Du in Eritrea die Leute bilden, Brunnen bauen etc, wenn die Politik/der Präsident Grenzen für alle Organisationen dicht macht?
Willst Du den Präsidenten dort "wegbomben", Negativbeispiele wie das herauskommt haben wir ja zu genüge.
Mach mal einen konkreten Vorschlag!
mit allgemeinem "muss man helfen" ist es nicht getan.
Betreffend anlegen von Gärten etc., da muss man, gerande zB. Äthipien den Leuten nichts beibringen, die haben darin grössere Erfahrung als unsere studierten Agronomen, man muss sich dort nur mal umschauen.
Das Problem ist und bleibt die wachsende Überbevölkerung und die ungerechten Systeme.
Ich bin der Meinung, dass wir deren Probleme weder lösen können noch uns einmischen sollten.
Was dann bleibt ist im jeweiligen Fall Hilfe vor Ort oder in den Nachbarstaaten anbieten.
Alle, denen es schlechter geht als uns, in unsere Regionen zu schaffen ist auf jeden Fall die schlechteste aller Lösungen , auch für die Flüchtlinge aus den sooo anderen Kulturkreisen.
Aber scheinbar gehen da die Meinungen weit auseinander, sobald aber der Realismus auf der Strecke bleibt, wehre ich mich, da es schlussendlich auch um unser Überleben geht.
Warten was passiert, wenn alle hier sind und niemand mehr der Situation Herr wird geht nur bei einer ganz bestimmten Bevölkerungsgruppe, sind aber sicher nicht die, die Europa dahin gebracht haben wo es heute ist.
Mit allen positiven und negativen Erscheinungen ist das immer noch die beste Alternative, wieso sonst wollen alle zu uns?
Gruss Turi
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
-
Alexander
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- Beiträge: 24253
- Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Wie ich aus den politischen Diskussionen sehe, hat keiner eine Patentlösung, wie mit der Flüchtlingsfrage umzugehen ist. Selbst unsere Politiker geben offen zu, das Problem unterschätzt zu haben.
Dennoch meine Frage: Was machen wir mit den Flüchtlingen?
1. Flüchtlinge, die in ihrem Heimatland verfolgt, gefoltert oder gar getötet werden.
Diese Gruppe hat das Recht einen Asylantrag zu stellen und nach positiver Prüfung wird dem Antrag i.d.R. statt gegeben.
2. Wirtschaftsflüchtlinge (hier unterteile ich nochmal in
a) Flüchtlinge, die so arm sind, dass sie nicht wissen, wie sie den nächsten Tag überleben sollen
und
b) Flüchtlinge, die einfach ein besseres Leben leben wollen, obwohl ihr Überleben in ihrem Heimatland gesichert wäre.
Die meisten Diskutanten sind sich offensichtlich einig, dass kriminelle Flüchtlinge, egal welcher Kategorie abgeschoben oder der Strafverfolgung zugeführt werden.
Aber was machen wir mit der 2. a) Gruppe? Ich lese hier immer wieder, man soll sich nicht einmischen. Wollen wir diese Flüchtlinge wirklich außer Acht lassen, mit dem Wissen, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überleben werden?
Ich stimme mit den Meinungen überein, dass das Problem in den jeweiligen Herkunftsländern angegriffen werden muss. Zumindest dort, wo es aufgrund nicht existierender Korruption möglich ist. Aber was machen wir in der Zwischenzeit, bis diese Probleme mittel- und langfristig gelöst sind? Augen verschließen, ignorieren und möglichst hohe Zäune bauen?
Grüsse
Alexander
Dennoch meine Frage: Was machen wir mit den Flüchtlingen?
1. Flüchtlinge, die in ihrem Heimatland verfolgt, gefoltert oder gar getötet werden.
Diese Gruppe hat das Recht einen Asylantrag zu stellen und nach positiver Prüfung wird dem Antrag i.d.R. statt gegeben.
2. Wirtschaftsflüchtlinge (hier unterteile ich nochmal in
a) Flüchtlinge, die so arm sind, dass sie nicht wissen, wie sie den nächsten Tag überleben sollen
und
b) Flüchtlinge, die einfach ein besseres Leben leben wollen, obwohl ihr Überleben in ihrem Heimatland gesichert wäre.
Die meisten Diskutanten sind sich offensichtlich einig, dass kriminelle Flüchtlinge, egal welcher Kategorie abgeschoben oder der Strafverfolgung zugeführt werden.
Aber was machen wir mit der 2. a) Gruppe? Ich lese hier immer wieder, man soll sich nicht einmischen. Wollen wir diese Flüchtlinge wirklich außer Acht lassen, mit dem Wissen, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überleben werden?
Ich stimme mit den Meinungen überein, dass das Problem in den jeweiligen Herkunftsländern angegriffen werden muss. Zumindest dort, wo es aufgrund nicht existierender Korruption möglich ist. Aber was machen wir in der Zwischenzeit, bis diese Probleme mittel- und langfristig gelöst sind? Augen verschließen, ignorieren und möglichst hohe Zäune bauen?
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Das Problem selbst ist doch, dass man die Probleme, die jetzt schon aufgelaufen sind, nicht in den Griff bekommt. Um Ordnung zu schaffen, muss Ruhe da sein.Alexander hat geschrieben: Aber was machen wir in der Zwischenzeit, bis diese Probleme mittel- und langfristig gelöst sind? Augen verschließen, ignorieren und möglichst hohe Zäune bauen?
Stellt euch vor, euer Keller ist voll Wasser u. ihr müsst ihn trocken legen. Das geht nur, wenn die Ursache des Wasserzuflusses beseitigt ist. Also dreht man den Hahn zu, um den Keller wieder in Ordnung zu bringen, ehe man den Hahn wieder aufdreht, aber dann repariert und vorsorglich mit einem Eimer drunter. Dann darf er auch gerne mal tropfen.
Was hieße das im Umkehrschluss auf die Flüchtlinge bezogen?
So unkontrolliert wie es im Moment läuft, geht es doch nicht weiter.
Auf den Keller bezogen, läuft das Wasser weiter und alle werden im Endeffekt ersaufen. Flüchtlinge, wie Einheimische. Dann kann nicht mal mehr den echten Flüchtlingen geholfen werden. Was passiert dann?
Gerade lese ich diese Meldung:
Fast 3.000 Menschen in 18 Booten in Seenot
http://www.t-online.de/nachrichten/pano ... eenot.html
Man sollte langsam tun, was man schon früher hätte tun müssen. Aufnehmen und zurück ans nächste Ufer bringen. Das wird wohl dort sein, wo sie gestartet sind. Dann hätten wir jetzt nicht die Probleme der Masse, sondern es wären weniger in Europa und man hätte Zeit alle nach und nach -die dann kommen- geordnet abzuarbeiten und zu verteilen.
Re: Flüchtlingswelle nach Europa
Hallo @Hazi
Hallo Alexander
Aber mal ehrlich wenn die etwa 800 Mio Menschen hungern, wollen oder können wir die alle füttern.
So hart das klingen mag, die Natur wird es selber regeln, tut sie bei den Tieren auch, nur die starken überleben.
Wieso hat der Mensch eigentlich das Gefühl so viel besser zu sein als andere Lebewesen.
Würde man den tausenden Gnus die jedes Jahr bei ihrer Wanderung umkommen oder verhungern, helfen zu überleben, hätten wir auch dort eine Überpopulation, es ist einfach nur so viel zu fressen da wie vor Ort wächst, wir exportieren ja auch kein Grass um die verhungernden Tiere zu retten.
Es gäbe ja genug Gras in der Welt.
So ist es auch mit der Überpopulation "Mensch", es gäbe genug zu essen für alle auf der Welt, nur wer bringt es zu den Hungernden und tut man der Welt damit einen Gefallen
Mittelfristig kann dann unser Planet nicht genug produzieren, um all die am Leben erhaltenen Menschen zu ernähren.
Gruss Turi
Das ist ja da was ich meine, im Moment wartet man ab bis alle am ersaufen sind, nur Europa wirft dann keiner einen Rettungsring zu.Flüchtlinge, wie Einheimische. Dann kann nicht mal mehr den echten Flüchtlingen geholfen werden. Was passiert dann?
Hallo Alexander
Sind sie schon im Land, kann man sie schlecht verhungern lassen.Flüchtlinge, die so arm sind, dass sie nicht wissen, wie sie den nächsten Tag überleben sollen
Aber mal ehrlich wenn die etwa 800 Mio Menschen hungern, wollen oder können wir die alle füttern.
So hart das klingen mag, die Natur wird es selber regeln, tut sie bei den Tieren auch, nur die starken überleben.
Wieso hat der Mensch eigentlich das Gefühl so viel besser zu sein als andere Lebewesen.
Würde man den tausenden Gnus die jedes Jahr bei ihrer Wanderung umkommen oder verhungern, helfen zu überleben, hätten wir auch dort eine Überpopulation, es ist einfach nur so viel zu fressen da wie vor Ort wächst, wir exportieren ja auch kein Grass um die verhungernden Tiere zu retten.
Es gäbe ja genug Gras in der Welt.
So ist es auch mit der Überpopulation "Mensch", es gäbe genug zu essen für alle auf der Welt, nur wer bringt es zu den Hungernden und tut man der Welt damit einen Gefallen
Mittelfristig kann dann unser Planet nicht genug produzieren, um all die am Leben erhaltenen Menschen zu ernähren.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!




