buecherjo hat geschrieben:Die Völkerwanderung ist ein Überlebensprinzip, und nie abgeschlossen.
So- Schluss mit evolutionstheorie für heute...

Ach bitte nur noch eins buecherjo, dann geb ich ruh.
Ich darf von Uwe Georg (Saharaforscher-Wissenschafter) noch schnell was reinstellen:
"Bei einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise kann es nur um quantitative Größenordnungen gehen.
Das gilt sowohl für den pflanzlichen als auch für den tierischen Bereich. Innerhalb dessen was wir als Natur bezeichnen, gibt es keine qualitativen Unterschiede.
Eine qualititave Unterteilung und Aufgliederung der Natur exisitiert praktisch nur in der Vorstellung des Menschen.
Es ist dabei sehr bezeichned, daß der Mensch sich selbst an der Spitze einer von ihm selbst erdachten qualitativen Hierarchie sieht, die in Wirklichkeit eine Illusion ist.
Aber in der Unendlichkeit eines kosmischen Raumes, der uns alle umgibt und der aufgrund seiner Unendlichkeit gar keinen Mittelpunkt besitzen kann, sei jedem Lebewesen die Freiheit erlaubt - nicht nur dem Menschen, sondern z.B. auch der Ameise oder dem Elefanten -, willkürlich irgendeinen Mittelpunkt in dieser Unendlichkeit festzusetzen und sei es, daß es sich selbst zum Mittelpunkt erhebt.
Die Entstehung von Leben, seine Weiterentwicklung und Differenzierung bis hin zum Menschen ist nichts anderes als eine chemische Aufwärtsreaktion, die sich über einen chaotischen kosmischen Zustand erhebt, in dem ständig der Drang zur Entdifferenzierung herrscht.
Da diese chemische Aufwärtsreaktion auf eine ständige Energiezufuhr angewiesen ist, ist Leben im Grunde genommen der unwahrscheinlichste Zustand aller möglichen Zustände.
Während dieses die naturwissenschaftliche biologische Grunddefinition des Lebens ist, die in ihrer Aussage selbst dem Nichts und der absoluten Kälte des Weltraumes entspricht, ist die Kreatur praktisch gewzungen, nach etwas illusionärer Nestwärme zu suchen."
Klingt realistisch aber trotzdem erschaudernd.... brrr
Gruß Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen