Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrophe

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Alexander
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop

Beitrag von Alexander »

Hallo Surfy,
Surfy hat geschrieben:Es gibt doch nichts deutlicheres als das: das abschmelzen der Polkappen, Dürre / kälteperiode, das gab es belegbar schon früher - ganz ohne Mensch.
Das ist schon richtig, nur dieses Klimaphänomen ist das erste, dass durch Menschenhand verursacht wurde und deren Auswirkungen wir schneller sehen werden, als uns lieb ist. Zudem treten die von der Menschheit verursachten Klimaveränderungen schneller ein, als die in der Vergangenheit auf natürlichem Wege entstandenen. Von Katastrophen wie grossen Vulkanausbrüchen, Meteoriteneinschlägen, usw. einmal abgesehen.
Surfy hat geschrieben:Es wird momentan eine unglaubliche Klimaghysterie betrieben :bang:
Menschen neigen die aktuellen Vorgänge als Klimahysterie zu bezeichnen, wenn sie die Zusammenhänge nicht nicht richtig erkennen. Die Auswirkungen werden aber alle zu spüren bekommen. Jede Generation ein bischen mehr.

Grüsse
Alexander
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Peter D
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop

Beitrag von Peter D »

Surfy hat geschrieben:
Peter D hat geschrieben:Sedimentbohrungen 300m tief im Meer vor der Senegalflußmündung von der Uni Bremen rund um den Meeresgeologen Stefan Mulitza am Marum, ergaben kein freundliches Bild. Die 10m langen Sedimentbohrkerne umfaßten eine Breite von 60000 Jahren. Es gab in diesem Zeitraum extreme Dürreperioden von mehreren tausend Jahren mit dem immer gleichen Vorgang: Abschmelzende Polkappen und deren Süßwassertransport ließen den Golfstrom stark ins stocken bringen, er sackte ab.
Die Folge ist eine dramatische Abnahme der Nordatlantik-Oberflächentemperatur. Jetzt kommt nicht ein Tropfen mehr ins Land. Zur Zeit schmelzen unsere Polkappen wieder ordentlich, der Atlantik kühlt immer mehr ab (Kältestromwüste) die Dürreperioden verschärfen sich damit, der gleich Vorgang....
Die Temperatur allein ist's natürlich nicht, es spielt noch vieles anders mit dabei eine Rolle. Denn beim "kälter werden" verändert sich die Luftdruckverteilung und das Muster der Luftströmungen. Die subtropische Hochdruckzone verstärkt sich eklatant und lenkt dadurch die trockene Luft aus der Sahara nach Süden in den Sahel, gleichzeitg intensiviert sich der afrikanische Strahlstrom - ein stark gebündelter Wind in vier Kilometer Höhe - der gleichbleibend von Ost nach west weht. Dieser Wind drängt den westafrikanischen feuchten Monsungürtel nach Süden zurück.
Das wären dann schon fast vier wüstenbildende Faktoren.

Es gibt doch nichts deutlicheres als das: das abschmelzen der Polkappen, Dürre / kälteperiode, das gab es belegbar schon früher - ganz ohne Mensch.

Es wird momentan eine unglaubliche Klimaghysterie betrieben :bang:

Fakt ist, das wir unsere Rohstoffe wie z.B. Öl nicht komplett aufbrauchen sollten, weil wir diese später mühsam syntetisch Herstellen müssen, wenn wir geringe Mengen davon benötigen - und wir neue Technologien fördern sollten - das versteht sich von selber....
Urgeschichtliche Polkappen-Schmelzvorgänge und deren daraus resultierenden Katastrophen passieren in Zeiträumen von tausenden von Jahren. Unsere künstliche Katastrophen-Selbstproduktion passiert in einem Zeitfenster von Jahrzehnten !!
Daher wird die Katastrophenwirkung eine tausendfach höhere sein. Populationen können sich in einem Zeitfenster von hundert Jahren nicht mehr assimilieren. Sie stirbt daher aus.
Gute Nacht
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Stefanie
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop

Beitrag von Stefanie »

Peter,
Populationen können sich in einem Zeitfenster von hundert Jahren nicht mehr assimilieren. Sie stirbt daher aus.
So what?
Ich persoenlich nehme mich nicht so wichtig, als dass ich davon ausgehe, dass die Menschheit ewig leben wird und muss!
Es gibt viele Tierarten, die auch in den letzten Jahren ausgestorben sind... Und, so makaber es klingen mag: die Welt ist ueberbevoelkert und manche Naturkatastrophe "hilft".

Schnelle fortschreitende technologische Entwicklung bedingt auch schnelle fortschreitende Veraenderung...und nicht immer nur zum Guten (wobei der Mensch selber definiert, was gut und was schlecht ist).

Bevor ich "Pruegel" bekomme: ich will damit nicht sagen, dass nicht das Handeln ueberdacht werden muss und vielleicht auch einer Entwicklung entgegengewirkt werden sollte, mich nervt lediglich das Weltbild, in dem sich der Mensch im absoluten Mittelpunkt sieht!
Gruesse aus Baharia
Stefanie

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Kuno
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop

Beitrag von Kuno »

Peter D hat geschrieben:Unsere künstliche Katastrophen-Selbstproduktion passiert in einem Zeitfenster von Jahrzehnten !!
Daher wird die Katastrophenwirkung eine tausendfach höhere sein. Populationen können sich in einem Zeitfenster von hundert Jahren nicht mehr assimilieren. Sie stirbt daher aus.Gute Nacht
Gute Nacht.

Oder doch nicht?

Es ist wohl nicht nur einmal passiert, dass sich die Umweltbedingungen zumindest regional innert sehr kurzer Zeit drastisch geaendert haben - dafuer brauchte es nicht erst den Menschen.

Und zum Glueck haelt sich die Natur auch nicht immer an die Prognosen der Menschen. Arten entstehen, wandeln sich und sterben wieder aus. Auch ohne Katastrophen. Das IST die Natur.

Und "Populationen" und Tierarten koennen sich oftmals auch extrem schnell anpassen. Nicht alle, klar, aber viele (der Mensch ist da ein gutes Beispiel dafuer aber bei weitem nicht das einzige).

Was hingegen wohl die Tiere nicht so gut in der Lage sind, ist, ihre Situation zu erkennen und gezielt daran zu arbeiten, sie zu verbessern. Der Mensch koennte das mindestens von der Kapazitaet seines Gehirns her. Religion und Politik reduzieren diese Moeglichkeinten jedoch sehr oft auf ein tiefes Niveau hinunter.

(Gerade ist auch im Spielgel ein interessanter Artikel aus dem ich nur einen kleinen Zwischentitel zitieren moechte: Von der Ära Trittin hat sich die Umwelt noch immer nicht erholt)

:wink:
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Peter D
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop

Beitrag von Peter D »

.
Ich persoenlich nehme mich nicht so wichtig, als dass ich davon ausgehe, dass die Menschheit ewig leben wird und muss!
Es gibt viele Tierarten, die auch in den letzten Jahren ausgestorben sind... Und, so makaber es klingen mag: die Welt ist ueberbevoelkert und manche Naturkatastrophe "hilft"

Der Mittelpunktswahn des Menschen ist so alt wie seine Geschichte, er füllt inzwischen ganze Enzyklopädien.
Wissen wir, ja und ?

Fände es ebenfalls fein wenn die 7Milliarden tödliche Landplage vor seiner Populationszeitspanne ausstirbt.
Das impliziert, das ich mich ebenso nicht so wichtig nehme.
Beruhigt dich das Stefanie ? :-) :-)

Mich interessiert weniger, wer sich wieviel wichtig nimmt, ich bin auf die Zusammenhänge der Hungersnot und wie die Faktoren verzahnt sind, neugierig, Stefanie.

Gruß Peter
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Peter D
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop

Beitrag von Peter D »

Kuno hat geschrieben: "Populationen" und Tierarten koennen sich oftmals auch extrem schnell anpassen. Nicht alle, klar, aber viele (der Mensch ist da ein gutes Beispiel dafuer aber bei weitem nicht das einzige)

Das gibt es ein interessantes Beispiel von den sibirischen Wildgänsen Kuno.

Der Zwangsimpuls wann die sibirische Wildgans die Kälteflucht nach Süden antritt, passiert mit der Tageslichtlänge.
Hat die Tageslichtlänge eine bestimmte Verkürzung Richtung Herbst erreicht, fliegt der Vogel los, ob er will oder nicht.
In dem Popoulationsgebiet von 120000 Gänsen wurden riesige Russische Kraftwerke gebaut und so siedelten sie die Vögel etliche Breitengrade woanders an. Dort aber begann diese spezielle Tageslichtlänge 3 Wochen früher.
Dumm nur, das da die "Mauser" noch nicht abgeschlossen war.
In der Mauser kann der Vogel nicht fliegen.
Was macht eine sibirische Wildgans wenn sie nicht fliegen kann aber trotzdem muß ?
Richtig Kuno, 1200000 Wildgänse setzten sich zu Fuß in Bewegung. Und zwar alle auf einmal ! Gut erkannt.
Die sibirischen Wolfsrudeln haben sich fast zu Tode gefressen, und in Sibirsk stand nicht nur am Wochende Gänsebraten am Speiseplan....
(Anmerkung: bevor die Flugunfähigkeit eintritt verlagert die Gans normalerweise ihren Bewegungsspielraum an für Wölfe nicht zugänglichen Stellen, aber wenn der Mensch eingreift...)

Es gibt ein Ranking der Anpassungsfähigkeit auf veränderte Umweltbedingungen. Je höher entwickelt, desto drastischer länger. No na.

höher entwickelte Wirbeltiere, Wildgänse, und Säuger wie Kuno gehören nicht dazu.... :lol: :lol:

Gruß Peter
Zuletzt geändert von Peter D am Di 27. Mär 2012, 16:40, insgesamt 4-mal geändert.
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Stefanie
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop

Beitrag von Stefanie »

Danke, Peter, fuer die Erlaeuterung!

Dennoch wage ich einen weiteren Satz, um dich danach deiner Neugier zu ueberlassen:
...wenn die 7Milliarden tödliche Landplage vor seiner Populationszeitspanne ausstirbt
Wie lang ist denn bitte die Populationszeitspanne des Menschen???
Gruesse aus Baharia
Stefanie

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Peter D
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop

Beitrag von Peter D »

Stefanie hat geschrieben:Danke, Peter, fuer die Erlaeuterung!

Dennoch wage ich einen weiteren Satz, um dich danach deiner Neugier zu ueberlassen:
...wenn die 7Milliarden tödliche Landplage vor seiner Populationszeitspanne ausstirbt
Wie lang ist denn bitte die Populationszeitspanne des Menschen???
Ich frag mal meinen Prof.
Bei Professor Seidler hatte ich einige Semester Humanbiologie genossen. Vielleicht weiß der was.
Ich sag dir Bescheid Stefanie.

Potentiell unsterblich sind Pilze (aber nicht deren Fruchtausblühungen) und eine Süßwasserpolypenart. Diese generiert sich bis heute unverändert. Das du mir nur ja nicht davon nascht Stefanie :-) :lol:

Gruß Peter
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buecherjo
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop

Beitrag von buecherjo »

Ach...Viren- lange unbekämpft haben noch Potential..
Die warten gerade auf die neuen gentechischen Impfungen....

dann natürlich Kakerlaken...je wärmer desto gross- und durchaus intelligent so ab 25 cm Körperlänge....

Auch alte Bekannte wie hämhorrhagisches Fieber....zu wenig Fälle um mal ein neues Medikament zu entwickeln.
(Das derzeitige stammt aus der Zeit um den 1. Weltkrieg...als es noch Weisse befallen hatte)
aber durchaus potenzial...siehe Ebola und so,.

Die Menschen jedenfalls sind chancenlos...ja Okei..Inder Chinesen...die werdens noch einige Zeit machen.
Die haben noch epigenetisches Potenzial.

Ich denk mal, machen wirs den Wildgänsen nach:
Afrikaner nach Europa, um es nicht komplett zu entvölkern, und die Weisseuropäer so schnell wie möglich runter...

Die Völkerwanderung ist ein Überlebensprinzip, und nie abgeschlossen.
So- Schluss mit evolutionstheorie für heute... :lach:
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Peter D
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop

Beitrag von Peter D »

buecherjo hat geschrieben:Die Völkerwanderung ist ein Überlebensprinzip, und nie abgeschlossen.
So- Schluss mit evolutionstheorie für heute... :lach:
Ach bitte nur noch eins buecherjo, dann geb ich ruh. :-)

Ich darf von Uwe Georg (Saharaforscher-Wissenschafter) noch schnell was reinstellen:

"Bei einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise kann es nur um quantitative Größenordnungen gehen.
Das gilt sowohl für den pflanzlichen als auch für den tierischen Bereich. Innerhalb dessen was wir als Natur bezeichnen, gibt es keine qualitativen Unterschiede.
Eine qualititave Unterteilung und Aufgliederung der Natur exisitiert praktisch nur in der Vorstellung des Menschen.

Es ist dabei sehr bezeichned, daß der Mensch sich selbst an der Spitze einer von ihm selbst erdachten qualitativen Hierarchie sieht, die in Wirklichkeit eine Illusion ist.
Aber in der Unendlichkeit eines kosmischen Raumes, der uns alle umgibt und der aufgrund seiner Unendlichkeit gar keinen Mittelpunkt besitzen kann, sei jedem Lebewesen die Freiheit erlaubt - nicht nur dem Menschen, sondern z.B. auch der Ameise oder dem Elefanten -, willkürlich irgendeinen Mittelpunkt in dieser Unendlichkeit festzusetzen und sei es, daß es sich selbst zum Mittelpunkt erhebt.
Die Entstehung von Leben, seine Weiterentwicklung und Differenzierung bis hin zum Menschen ist nichts anderes als eine chemische Aufwärtsreaktion, die sich über einen chaotischen kosmischen Zustand erhebt, in dem ständig der Drang zur Entdifferenzierung herrscht.
Da diese chemische Aufwärtsreaktion auf eine ständige Energiezufuhr angewiesen ist, ist Leben im Grunde genommen der unwahrscheinlichste Zustand aller möglichen Zustände.
Während dieses die naturwissenschaftliche biologische Grunddefinition des Lebens ist, die in ihrer Aussage selbst dem Nichts und der absoluten Kälte des Weltraumes entspricht, ist die Kreatur praktisch gewzungen, nach etwas illusionärer Nestwärme zu suchen."

Klingt realistisch aber trotzdem erschaudernd.... brrr
Gruß Peter
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Kuno
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop

Beitrag von Kuno »

Interessantes Beispiel mit den Wildgaensen, Peter.

Wenn ich dann auch ein kleines Beispiel zeigen darf?

In Libyen gibt es seit recht kurzer Zeit die bekannten "Kreisfelder" mitten in der Wueste. Natuerlich fanden sich dort schon nach kurzer Zeit aus verschiedenen Gruenden eine Vielzahl von Lebewesen ein, welche sonst so weit draussen in der Wueste nicht vorkommen. Wahrshceinlich wurden die meisten davon von den Menschen mit dem Saatgut usw. eingeschleppt.

Das der Storch als typischer Zugfogel an solchen Orten zwischenlandet muss auch noch kein Anzeichen fuer ein geandertes Verhalten sein...

...dass viele Stoerche mittlerweile aber gar nicht mehr nach Europa weterziehen sondern an diesen Plaetzen mittlerweile zum Brueten bleiben ist aber ein starkes Indiz dafuer, dass die Voegel durchaus in der Lage sind, sich innert kurzer Zeit auf eine neue Situation einzustellen.
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Peter D
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop

Beitrag von Peter D »

Kuno hat geschrieben: ...dass viele Stoerche mittlerweile aber gar nicht mehr nach Europa weterziehen sondern an diesen Plaetzen mittlerweile zum Brueten bleiben ist aber ein starkes Indiz dafuer, dass die Voegel durchaus in der Lage sind, sich innert kurzer Zeit auf eine neue Situation einzustellen.
Äußerst interessantes Verhalten der Tiere Kuno.
Das diese Nachfolgeprägungen im Hirn so schnell überlagert werden können ist erstaunlich.
Es gibt auch immer wieder neue Ansätze in der Vogelverhaltensforschung.
So entdeckte man bei bestimmten Papageienarten hochdiffenziertes Verhalten (verstecke Leckerlies extrem schwer und nur mit Werkzeug zu finden) das kein dreijähriges Menschenkind schaffen würde.
Diffenzierte Verhaltensqualität ermöglicht aber eine teilweise Entkopplung der angeborenen Zwangsentscheidung.

Bei einfacheren Vögeln: Wenn du einem ausgeschlüpften Kücken ein ausgestopftes Wiesel vor die Nase hältst, löst dies blankes Entsetzen und Fluchtverhalten beim Kücken aus, obwohl es in seinem Leben noch nie eins gesehen hat. Es ist schon als Feindbild in die "Wachsplatte" im Gehirn eingraviert. Schon im Ei.

Die Kreisfelder, du meinst damit die Monsterberegnungsfelder in Lybien denke ich, oder ?

Offtopic On: weißt du zufällig ob in Misrata noch die Stahl-Walzfabrik steht ?. Da ist meine Lüftungsanlage drin 8) :-) Off topic out.

Gruß Peter
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Alexander
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop

Beitrag von Alexander »

LudwigH hat geschrieben:
Aber wer ist für die Bevölkerungsexplosion verantwortlich?


• Senegal doubling time: 23 years
• Mauretanien doubling time: 22 years
• Mali doubling time: 22 years
• Burkina Faso doubling time: 24 years
• Niger doubling time: 23 years
• Nigeria doubling time: 23 years
• Tschad doubling time: 27 years
• Sudan doubling time: 23 years
Ludwig,

du zitierst hier den Text aus einer Webseite, die dem tiefsten rassistischen und braunen Sumpf zuzurechnen bist. Daher wundert es mich nicht, dass sich die Webseite auf einem australischen Server verstecken muss. Würde diese Webseite auf einem deutschen Server gehostet, wäre die Seite schon längst eingestellt und die Betreiber der strafrechtlichen Verfolgung zugeführt.

Ich weiss, dass es kein Zufall ist, dass du diesen Text hier postest. Deine politische Gesinnung geht ebenfalls aus deinen älteren Postings hervor. Ich werde dir keinen Freiraum für weitere Beiträge dieser Art geben. Weder für dich, noch als Sprachrohr für deinen gesperrten Politgenossen.

Gruss
Alexander
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