Grenzkonflikt Venezuela - Guyana

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Staaten: Argentinien, Belize, Bolivien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Ecuador, Französisch Guyana, Guatemala, Guyana, Honduras, Kanada, Kolumbien, Mexico, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Uruguay, Venezuela, Vereinigte Staaten von Amerika

Moderator: Moderatoren

Antworten
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35199
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Grenzkonflikt Venezuela - Guyana

Beitrag von Birgitt »

Venezuela hat über eine neue Grenzziehung abgestimmt. Es geht um zwei Drittel des Nachbarlandes Guyana - und um sehr viel Öl. Guyana ist alarmiert und kündigt an, seine Grenzen zu verteidigen. Die USA zeigen verstärkte Präsenz. Experten vermuten hinter dem Konflikt ein Wahlkampfmanöver von Venezuelas Staatschef ...
Zumindest auf dem Papier hat sich Venezuela einen großen Teil des Nachbarlandes Guyana schon einverleibt. In allen Schulen, Universitäten und öffentlichen Einrichtungen sollen künftig Landkarten hängen, auf denen die Region Essequibo als Teil des venezolanischen Staatsgebiets eingezeichnet ist. "Essequibo gehört uns", tönt Venezuelas autoritärer Präsident Nicolás Maduro. Venezuela erhebt bereits seit Langem Anspruch auf das Gebiet, das etwa zwei Drittel von Guyanas Territorium ausmacht [...] Doch die Guyaner sind alarmiert. "Wir bereiten uns auch auf das Worst-Case-Szenario vor", sagte Guyanas Präsident Ali [...] "Wir bereiten uns mit unseren Verbündeten und Freunden vor, um sicherzustellen, dass wir in der Lage sind, das zu verteidigen, was uns gehört, den Essequibo." Die USA stellten sich bereits hinter ihren Verbündeten.
Droht ein Ölkrieg zwischen Venezuela und Guyana?
09.12.2023 - ntv


Per Referendum ließ Venezuelas Präsident über die Annexion eines Teils des Nachbarstaats Guyana abstimmen. Sein Ziel ist jedoch ein ganz anderes ...
Maduro möchte in der zweiten Jahreshälfte 2024 wiedergewählt und dabei dieses Mal von der internationalen Staatengemeinschaft als Präsident Venezuelas anerkannt werden. Im Moment stehen die Chancen hierfür aber eher schlecht. Die bisher zerstrittene Opposition hat nämlich am 22. Oktober 2023 die Vorwahl des Präsidentschaftskandidaten oder der Präsidentschaftskandidatin durchgeführt. Obwohl diese Wahl inner- und außerhalb des Landes ohne jede staatliche Unterstützung, also quasi privat, organisiert wurde und viele der Organisatorinnen und Organisatoren im Vorfeld von staatlichen Stellen massiv bedroht und eingeschüchtert worden waren, war sie zur Überraschung vieler Beobachter – und auch der Regierung – ein großer Erfolg. Nicht nur, weil mit überwältigender Mehrheit die liberale Präsidentschaftskandidatin Maria Corina Machado gewählt wurde, sondern auch, weil sich trotz der widrigen Bedingungen über 2,5 Millionen Menschen an der Wahl beteiligt haben – viele von ihnen aus ehemaligen Hochburgen der Regierung. Darauf musste nun eine Antwort gefunden, die eigene chavistische Basis mobilisiert und die Wahlmaschinerie in Schwung gebracht werden. So verfiel man auf die Idee einer Volksabstimmung am 3. Dezember 2023 über die alten Ansprüche auf den Landesteil Esequibo von Guyana [...] Mehrere Gründe sprechen dagegen, dass Venezuela wirklich in Guyana einmarschiert ...
Maduro mobilisiert
08.12.2023 - IPG-Journal der FES

Gruß
Birgitt
Antworten