Differential Sperre Ja/Nein?

Mit dem Allrad, Quad und der Ente ;) über Land und durch die Wüste

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Surfy
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Re: Differential Sperre Ja/Nein?

Beitrag von Surfy »

landcruiser. hat geschrieben:
Do 11. Feb 2021, 19:33
Und nun fröhliches Weiterdiskutieren.
über Tieftemperatur-Viskosität oder Polyglykol? :mrgreen:
Albrecht(Vorname...)
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Re: Differential Sperre Ja/Nein?

Beitrag von Albrecht(Vorname...) »

Ha!

- Einbereichsöl 5W40
- 75%ige automat DiffSperre Detroit Locker an der HA funktioniert in Mitteleuropa prächtig an meinem Landy Serie 2a im Wald/beim Holzmachen usw...

war noch was?

Poly was?

...und: Sterben müssen alle, ob mit oder an oder ohne Covid.

Einsatz bitte!

Uwe. Du wolltest es so!
;-)))

A.
Surfy
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Re: Differential Sperre Ja/Nein?

Beitrag von Surfy »

Albrecht(Vorname...) hat geschrieben:
Fr 12. Feb 2021, 14:37

- 75%ige automat DiffSperre Detroit Locker an der HA funktioniert in Mitteleuropa prächtig an meinem Landy Serie 2a im Wald/beim Holzmachen
Spannend mal da jemanden zu sehen, der diese hierzulande nutzt! Ich war bei meinem Ausbau auch mal über Detroit Locker gestolpert.

Die Detroit locker sind immer aktiv und müssen nicht aktiviert werden oder?

Surfy
Albrecht(Vorname...)
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Re: Differential Sperre Ja/Nein?

Beitrag von Albrecht(Vorname...) »

genau.
auch beim einbau super qualität und tatsächlich passgenau.
zu fahrten im wüstensand kann ich leider keine auskunft geben; aber ohne diffsperre ists manchmal einfach blöd.
Albatross
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Re: Differential Sperre Ja/Nein?

Beitrag von Albatross »

Albrecht(Vorname...) hat geschrieben:
Mi 24. Feb 2021, 11:04
...
zu fahrten im wüstensand kann ich leider keine auskunft geben; aber ohne diffsperre ists manchmal einfach blöd.
auch im Sand, im Matsch und in Steigungen mit Geröll sehr gut. Möchte es nicht mehr missen...
Gruß Albatross
Wer Tippfehler findet darf sie behalten
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nero110
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Re: Differential Sperre Ja/Nein?

Beitrag von nero110 »

nero110 hat geschrieben:
Di 14. Jan 2020, 11:10
Hallo Leute,
mich würden Erfahrungen interessieren, ob eine Achs-Differentialsperre im Sand Vorteile bietet. Wunder erwarte ich natürlich keine. Es gibt sicher Fahrer die dazu etwas fundiertes sagen können über ihr persönliche Nutzung von Sperren, oder eben auch die eventuell gezielte Nicht-Nutzung.
Es gibt ja 4x4 wo Achssperren häufiger vertreten sind.

Ich fahre mit Defender 110.

Die vorhandene elektrisch pseudo-Sperre ETC arbeitet im Sand schon gelegentlich. Daher ziehe ich immer die Sicherung.
Mitteldiff sperren ist klar. Daher meine Idee, den Vortrieb mit einer 100% Sperre, oder LSD weiter zu verbessern.

Danke und Gruesse.

Nach dem Aussetzen 2020, war es jetzt 2021 wieder soweit und wir waren im Sand spielen. Somit kann ich mir jetzt aus Erfahrung selber antworten :lol:

Ein klares JA zur 100% Achs-Sperre im Sand.
Torsen, LSD, etc. kann ich nix sagen, da bei mir nur 100% Sperre an der HA verbaut ist.
Vergleich gesperrtes und offenes Diff. war aber eindeutig!

Zusammen mit der Leistungssteigerung war es wirklich ein agiles fahren auch in schweren Dünen.

An der ein oder anderen Stelle wäre sogar eine VA Sperre gut gewesen. Die kommt dann bei Zeit auch noch rein.
(Ist beim Defender im Paket mit Verstärkten CVs, Halbwellen und Mittnehmern, halt gleich wieder ein tiefer Griff in die Portokasse :roll:)

Soweit.
Bernhard_K
Beiträge: 9
Registriert: Di 25. Jul 2006, 20:24

Re: Differential Sperre Ja/Nein?

Beitrag von Bernhard_K »

Hallo Nero110,
Sperren helfen im Sand definitiv. Habe einen Toyo HZJ 78 und einen GRJ71 beide jeweils mit den original Sperren vorne und hinten. Möchte die in der Wüste nicht missen. Erspart viel Buddelei, Bergen mit Gurten, Winch oder gar Blechen.
Wir waren mangels Alternativen 2018 und 2019 zum Spielen im Großen Sandkasten in Tunesien. Den Diesel lass ich dann meinen Bruder fahren. Da wurden die Sperren sehr oft täglich an beiden Autos benutzt. Ich würde grob schätzen, dass uns das in ca. 70% der Fälle erlaubt hat ohne fremde Hilfe wieder flott zu werden.
Wir fahren da i.d.R. nicht die Standard Routen mit den Spurenautobahnen auf denen man Sperren eher selten braucht, sondern setzen uns ein Ziel am Horizont das wir auf jungfräulichem Sand versuchen wollen zu erreichen. Da ist viel Scouting nötig und entsprechend oft geht es auch schief und man steckt, aber dann helfen wie gesagt die Sperren sehr oft weiter. Das sind dann auch die Fahrten wo man mit beiden Motorvarianten extreme Verbräuche einkalkulieren muss.
Die sind übrigens zwischen Benziner und Diesel gar nicht so unterschiedlich. 2018 war der Verbrauch mit dem Benziner astronomisch aber da gebe ich mir selber die Schuld. 2019 mit etwas mehr Erfahrung mit dem Auto waren beide Varianten sehr ähnlich.
Wieder zu den Sperren: wir durchquerten 2005 den Erg von Murzuk von NO nach SW. Damals war ich noch Motorradfahrer und wir gönnten uns den Luxus nach vielen Jahren vom autarken Motorradtouren einen der besten Dünenfahrer Deutschlands als Fahrer unseres Gepäcks/ Benzin zu chartern (im 105er Turbo). Das zweite Auto (HZJ 78, Serie) steckte mal meiner Ansicht nach aussichtslos in der Patsche, da Stefan eine Schrägfahrt des Dünenhangs vermeiden wollte. Ich war eine Dünenetage weiter oben und konnte mitverfolgen was passierte.
Auto im Loch, Hecktüren auf Anschlag mit dem hinteren Hang also war der einzige Weg nach vorne, aber da ging es bergauf! Ich sehe das nach heute vor mir: Stefan macht beide Sperren rein, alle 4 Räder drehen sich extrem langsam aber konstant, im Schneckentempo kriecht das Auto nach oben. Für mich der ultimative Beweis der Nützlichkeit von Sperren im Sand.
Ich hoffe ich schaff das die entsprechenden Fotos hochzuladen.
Viele Grüße, Bernhard

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