ohne Allrad

Mit dem Allrad, Quad und der Ente ;) über Land und durch die Wüste

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bennemsi
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Re: ohne Allrad

Beitrag von bennemsi »

Hallo Turi, oh nein ich hab nur einen Massif ohne gebrochenem Untergestell gesehen, und das machte mir einen weniger massiven Eindruck als jenes vom 40-10. Auf diesen Eindruck bezog sich meine Aussage. Konnte ja nicht wissen, daß ich damit ins Fettnäpfchen trete :mrgreen:
Nun hab ich deshalb mal eben im Wüschi gesucht........und Deinen Massif gefunden - mächtig viel Arbeit und ein tolles Ergebnis! Ja, Dein Härtetest ist wirklich überzeugend, der Massif ist massiv! Wo ist Deiner Erfahrung nach der Massif im Vergleich zum HZJ besser?

Zurück zum 4X2 Thema: ich habe auch die Erfahrung, Hinterradantrieb ist für die fragliche Art der Anwendung (stark beladen, Wüste) eindeutig besser.

Gruß Bennemsi
bennemsi
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Re: ohne Allrad

Beitrag von bennemsi »

Hallo Wim, ich tendiere stark zu 235/85 R16 die sind vom Durchmesser her praktisch identisch mit den klassischen und immer noch sehr verbreiteten 7.50 R 16: im Fall des Falles überall Ersatz mit großer Wahrscheinlichkeit. Ansonst - lieber einmal zu früh Luft abgelassen als geschaufelt!


deine Serienbereifung 235/65-16 D= 713mm
255/85-16 D= 841mm .... + 64mm an der Stelle des engsten Abstandes Reifen-Radausschnitt
235/85-16 D= 807mm .... + 47mm

Da kannst Du beim konkreten Fahrzeug nachmessen und abschätzen was noch geht. 30mm Luft (an Federweg,Lenkeinschlag denken) an der engsten Stelle sollten schon bleiben. Typisieren wirst Du auch müssen, beim österreichischen TÜV wird z.B. allseitiger Mindestabstand des Reifens von 10mm verlangt (größter Lenkeinschlag, tiefste Einfederung eingeschlossen)

Gruß Bennemsi
Turi
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Re: ohne Allrad

Beitrag von Turi »

Hallo Bennemsi

"Wo ist Deiner Erfahrung nach der Massif im Vergleich zum HZJ besser? "
Eindeutig der Motor oder besser gesagt , der Motor mit den 176 Rösschen
Leistung praktisch ab Leerlaufdrehzahl, Drehmoment bis 3500U/min immer gleich dank einem speziellen Turbolader.
Ich bin kein Fan von Turbo, der aber hat mich überzeugt.
Der Motor im HZJ 78/79, das wäre die eierlegende Wollmilchsau.
Die 40-10er werden vermutlich bei Fernreisen, dank mehr Platz auch mit mehr Gewicht bewegt und eben die vielen KM.
Ins Fettnäpfchen bist Du sicher nicht getreten, ich lasse mich immer wieder überzeugen, sieh Dir meinen vergangenen Fuhrpark an.
Dazwischen war noch Dodge Pick Up.
Wenn Toyota erwachen würde, wäre ich vielleicht wieder dabei, muss aber ein HZJ Fahrwerk sein mit zeitgemässem Motor und trotzdem haltbar.
Und niemand zweifelt an den Dailymotoren, denke ich.
Mit denen sind Km-Leistungen von 400 000 Km keine Seltenheit.
sandige Grüsse
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
PeterC
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Re: ohne Allrad

Beitrag von PeterC »

es geht auch mit Heckantrieb wie hier in Mauretanien:

Bild

Serienbereifung, 0,7 bar, 3l Hubraum und ein ruhiger Dieselfuß. Sogar tiefer gelegt ist alles heil geblieben.

Viel Spass mit 2*4 und einer zuverlässigen Luftpumpe.

Gruß
Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
laforcetranquille
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Re: ohne Allrad

Beitrag von laforcetranquille »

Hallo,
den Transit gibts sogar als 4X4.
Aber ich hab mir das Auto mal angesehen und habe den Eindruck das passt irgendwie nicht. Grösste Probleme: Der erste Gang ist viel zu lang und der 3 L Motor der nötig wäre kann nicht in Kombination mit 4x4 geliefert werden. Die wissen wahrscheinlich schon warum. Das hält die Hydraulik nicht aus. Es gibt zudem glaube ich keine Hinterachssperre. Dabei hat Ford eine Option die Dangel z.B. nicht liefern kann. Mann kann die Hydraulik manuell "sperren" und hat damit bevor es kiritisch wird sowas wie einen 100 % Kraftschluss zwischen den Achsen.
Bei Dangel reagiert die Hydraulikkupplung zur Hinterachase erst wenn es zu spät ist. Zudem hat Ford den Vorteil das die Hinterachse permanent angetrieben wird und die Vorderachse zugeschaltet, bei Dangel ist es umgekehrt.
Kaufen würde ich wahrscheinlich beide nicht obwohl Dangel lange Erfahrung hat.
Gruss Wim
AndreasHirsch
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Re: ohne Allrad

Beitrag von AndreasHirsch »

ÄÄhh, worüber reden wir hiereigentlich noch.

Dünensurfen mit dem 40.10 4x2 Daily, :lol: :lol:

Nun, man kann ebend ein anderes, als Straßenprofil, fahren,
man kann Ketten einpacken, wenn´s matschig wird, man kann
noch "Sandbleche" einpacken, und Gewicht draußen lassen....
eine Sperre nachrüsten.

Und dann kann man ebend fahren, soweit man kommt.

Und das wird jedenfalls nicht weiter sein, als es mit einem 4x4
gegangen wäre, weil´s an der Traktion hapert.

Ich bin in früher Jugend auch mit 207D und VW-Bus rumgegurgt.

Das war aber irgendwann nicht mehr genug; bis zur Buschtaxe.

Und deren Fahigkeiten kann Ich auch in Mitteleuropa durchaus

adäquat brauchen und nutzen.

Die Geschichten von Einheimischen.... sind immer schön lustig,
aber auch der Einheimische bleibt mit einem 12tonner da
stecken, wo Wir mit dem 12tonner auch stecken bleiben, wo
ein Dnejpr-Gespann noch fährt.

Das moderne Transporter-Zeuch als 4x4 ist wohl eher auf den
Einsatz im winterlichen Alpenraum hin konzipiert, und vielleicht
noch für den schlechten Feldweg zu brauchen.

Alles darüber hinaus, wird die Dinger zerbröseln lassen.

GRuß aus Berlin
Gruß aus Berlin
laforcetranquille
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Re: ohne Allrad

Beitrag von laforcetranquille »

Hallo Andreas,
les doch mal ganz am Anfang nach. Es geht eben nicht um das Dünensurfen mit einem 4x2 sondern die Anpassung eines Strassentransporters an das was eigentlich jeder Strassentransporter können sollte aber leider nicht mehr kann. Mal nen Feldweg oder ne Piste fahren können, oder den Schotterpass oder den Schlafplatz auf der nassen Waldwiese suchen.
Und ein Auto was nicht am Dachholm einknickt wenn man nach 100 km Bergpiste mal die Schiebetür aufmacht.
Gruss Wim
wuefu
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Re: ohne Allrad

Beitrag von wuefu »

Hallo,

man sollte auch nicht vergessen, dass viele Leute ganz einfach das Wüstenauto auch zu Hause im Alltag benützen wollen und müssen, weil ihnen das Geld oder der Platz für ein zweites Auto fehlt.
Da ist manchmal ein ´richtiger´ Offroader einfach sehr unpraktisch........

Michael
liphpip
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Re: ohne Allrad

Beitrag von liphpip »

laforcetranquille hat geschrieben: Und ein Auto was nicht am Dachholm einknickt wenn man nach 100 km Bergpiste mal die Schiebetür aufmacht.
man bekommt einen 4x2 sicher auch irgendwie überall hin aber genau das ist der grund warum ich dann doch einen landy fahre.
n lkw 4x4 war fein aber zu groß und durstig und all die 4x2 transporter,kastenwägen und kombis sind einfach dauerhaft nicht so belastbar.viele reise km auf rumpeligen strassen und pisten bei beladung und ausbau schaffen soviel probleme im antrieb,an aufhängung,rahmen,lenkung usw usw.
AndreasHirsch
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Re: ohne Allrad

Beitrag von AndreasHirsch »

Hey Wim.....is schon klar.....;)
Gruß aus Berlin
laforcetranquille
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Re: ohne Allrad

Beitrag von laforcetranquille »

Hallo, ich wärme den Tröt noch mal an. Wo sind die IVECO-Spezies ?
Die Entscheidung welches Fahrzeug ist quasi gefallen. Daily mit mittlerem Radstand und Hochdach, 3l Motor. Gründe: Der Einzige der noch einen richtigen Rahmen unter dem Kasten hat und schon ab Werk ganz gut Bodenfreiheit. 245/75 R 16 passen drauf, Übersetzung kann man kurz wählen. Zudem taugt der Motor was und natürlich der Preis, da kommt MB bei weitem nicht mit.
Ganz Einfach ist es aber doch nicht.
Den Einzelbereiften gibt es nur ohne mech. Sperre und vorne mit Querblattfeder. Es gibt dafür keine Luftfederung Vorne um mehr Bodenfreiheit zu bekommen, nur Hinten.
Der Zwillingsbereifte hat zwar mech. Sperre hinten und vorne Drehstabfederung und es gibt sogar ne Luftfederung vorne. Zudem hat er einen stärkeren Rahmen. ( Frage mich ob das unbedingt sinnvoll ist, etwas Verwindung kann nicht schlecht sein) Aber Zwillingsberereift halt und damit ungeeignet.

Fragen nun.: Zur S-Variante ( Querblatt vorne) Weiss jemand ob es dafür sowas wie Stossdämpfer mit Zusatzfeder für Vorne gibt ? Ein härteres Blatt will ich nicht unbedingt einbauen. Mit sowas hatte ich mal einen VW Bus höhergelegt und damit beste Erfahrungen.

Zur C-Variante (Zwillingsbereift) Bekommt man irgendwo Felgen mit entsprechender Einpresstiefe zur Umrüstung auf Einzelbereifung (einteilige Felgen) ,die man sowohl an der VA als auch HA fahren kann und ungefähr gleiche Spur hat ?
Das wäre die beste Variante. stärkerer Rahmen, mech. Sperre und grosse Einzelbereifung.

Gruss Wim
Werner W
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Re: ohne Allrad

Beitrag von Werner W »

laforcetranquille hat geschrieben:Hallo, ich wärme den Tröt noch mal an. Wo sind die IVECO-Spezies ?
Hallo WIm,

Glückwunsch zum Verkauf Deines Atego, auf zu neuen Abenteuern, aber was IVECO betrifft bekommst Du wohl mehr Informationen HIER :shock:

Wir sind jetzt umgezogen nach Villeneuve sur Lot.

LG auch an Geeney

Werner 8)
«Les vrais chefs doivent savoir désobéir.»
«Il vaut mieux avoir vécu vingt-cinq jours comme un tigre qu'un millénaire comme un mouton.»
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emanuelberger
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Re: ohne Allrad

Beitrag von emanuelberger »

bennemsi hat geschrieben:ich hab mal vor einiger Zeit von einer Afrikaquerung Marokko-Namibia mit einem Ford Transit gelesen. Das Fahrzeug war nur geringfügig modifiziert (Bodenfreiheit, Reifen, Bodenplatte glaube ich)
Ich bin 1976 mit einem VW Bus 2x4 von Südafrika bis in die Schweiz gefahren. von Kenia bis Algerien wurden wir von einem zweiten VW Bus 2x4 begeleitet. Einzige Modifikationen waren nur der 120 Liter Benzin Tank (von einem Volvo-Lastwagen) aus dem Abbruch und verstärkte Stossdämpfer. Die schlimmsten Strecken hatten wir im Zaire (heute DRC) mit Schlammlöcher, zwischen Agadez und In Salah sind wir auch einige mal stecken geblieben, aber da war es wenigstens trocken :wink:

Gruss
Emanuel
Zuletzt geändert von emanuelberger am Do 30. Dez 2010, 18:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Heinz
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Re: ohne Allrad

Beitrag von Heinz »

emanuelberger hat geschrieben:
bennemsi hat geschrieben:ich hab mal vor einiger Zeit von einer Afrikaquerung Marokko-Namibia mit einem Ford Transit gelesen. Das Fahrzeug war nur geringfügig modifiziert (Bodenfreiheit, Reifen, Bodenplatte glaube ich)
Ich bin 1976 mit einem VW Bus 2x4 von Südafrika bis in die Schweiz gefahren. von Kenia bis Algerien wurden wir von einem zweiten VW Bus 2x4 begeleitet. Einzige Modifikationen waren nur der 120 Liter Benzin Tank (von einem Volvo-Lastwagen) aus [youtube2]de[/youtube2] Abbruch und verstärkte Stossdämpfer. Die schlimmsten Strecken hatten wir im Zaire (heute DRC) mit Schlammlöcher, zwischen Agadez und In Salah sind wir auch einige mal stecken geblieben, aber da war es wenigstens trocken :wink:

Gruss
Emanuel
Da kann ich auch noch was beitragen.
Wir waren 1988 mit einem VW-Bus "Syncro" ( fast keine Bodenfreiheit)von Tunis nach Kapstadt unterwegs. In der Sahara natürlich öfters mal stecken geblieben, aber das Problem war Zaire (jetzt Kongo) und zwar die tiefen Spurrillen der LKW´s. Nur gut das wir bei den tiefen Schlammlöchern keinen Regen hatten, sonst wären wir jetzt noch unterwegs. :D

Grüße aus GG
Antworten