Hallo,
wir sind im Mai dieses Jahr die Turkana von Süden kommend nach Omorate gefahren.
Unser Rat, lass Dich nicht verrückt machen. Wir sind sie mit einem Landcruiser HZJ 78 alleine gefahren, mit nur einem Reservereifen auf Felge. Für die 800 km wurde uns prophezeit, dass wir wenigstens 8 Tage benötigen mit wenigstens 4 Reifenpannen und dass wir von den Turkanaleuten ausgeraubt werden.
Wir haben 4 Tage gebraucht und hatten keine Panne und die Turkanaleute sind zurückhaltend. Die Navigation übernahm Tracks4Afrika problemlos. Die Pistenverhältnisse: Teilweise Tiefsanddurchfahrten durch Flussbetten, problemlos zu bewältigen mit dem richtigen Luftdruck und die Durchfahrten sind nicht allzu lang. Übler ist die Krabbelei über die Lavafelder. Auch hier Luftdruck runter. Sprit gibt es in Baragoi N 01.78319 E 036.78795 und Omorate (hier gibt es den Ausreisestempel und es gibt den Zoll fürs Carnet), beide Spritversorgungen sind nicht unbedingt sicher, deshalb alles voll machen, bevor es auf die Piste geht und nachtanken, wenn es etwas gibt. Wasser gibt es in den Oasen, aber besser auch hier genügend mitnehmen. Das Seewasser ist ungenießbar. Die höchste Krokodilpopulation in Afrika dort im See hat uns daran gehindert, dem Wasser zu nahe zu kommen.
Übernachtung: Palm Shade Lodge N 02.75623 E036.72124, Sibiloi NP N 03.67869 E 036.29115
Grenze Kenya, Äthiopien N 04.45480 E 036.23030, Achtung, hier ist nur ein Strick über die Straße gespannt.
Es empfiehlt sich, das Visum für Kenya in Addas zu besorgen, es muss in Nairobi gestempelt werden. Es gibt sonst keine andere Immigration.
Viel Spaß am Turkanasee, folgt einfach unseren Spuren oder lest ab Tag 600 im Tagebuch unter
http://hasott.de.to
Auch die Earthlovers sind gerade Turkana gefahren
http://earthloversontour.blogspot.de/
Ottmu