Namibia - Überfälle auf Touristen
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Birgitt
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Re: Namibia - Überfälle auf Touristen
Sicherheit wird thematisiert
Treffen von Polizei, Stadt und Einwohnern – Nicht nur Touristen werden überfallen
20.03.2009 - AZ online
Die Kriminalität an Touristen in der Hauptstadt hat in der Vergangenheit zugenommen. Deshalb haben sich gestern Einwohner von Windhoek, Polizisten und Angestellte der Stadtverwaltung getroffen, um diese Angelegenheit anzusprechen ... mehr
Gruß
Birgitt
Treffen von Polizei, Stadt und Einwohnern – Nicht nur Touristen werden überfallen
20.03.2009 - AZ online
Die Kriminalität an Touristen in der Hauptstadt hat in der Vergangenheit zugenommen. Deshalb haben sich gestern Einwohner von Windhoek, Polizisten und Angestellte der Stadtverwaltung getroffen, um diese Angelegenheit anzusprechen ... mehr
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Birgitt
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Birgitt
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Re: Namibia - Überfälle auf Touristen
Nach Ankunft überfallen
21.04.2009 - AZ online
Windhoek – Erst seit einer Stunde waren die deutschen Touristen in Namibia, als sie am helllichten Tage auf offener Straße Opfer eines Überfalls wurden. Im AZ-Interview schilderte das Rentnerpaar jetzt den Vorfall ... mehr
Gruß
Birgitt
21.04.2009 - AZ online
Windhoek – Erst seit einer Stunde waren die deutschen Touristen in Namibia, als sie am helllichten Tage auf offener Straße Opfer eines Überfalls wurden. Im AZ-Interview schilderte das Rentnerpaar jetzt den Vorfall ... mehr
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Birgitt
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Jürgen Kempe
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Re: Namibia - Überfälle auf Touristen
Liebe Birgitt,
der Artikel ist vom 01.01.1970! (Oder wurde das Datum "gehackt"? Wer wusste da schon 'was von Euro???)
Alles Gute! Jürgen Kempe
der Artikel ist vom 01.01.1970! (Oder wurde das Datum "gehackt"? Wer wusste da schon 'was von Euro???)
Alles Gute! Jürgen Kempe
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PeterCordes
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Re: Namibia - Überfälle auf Touristen
Unix-Serverdatum 0
Offensichtlich nur ein Fehler in der Seitendarstellung bzw. in der Datenbankabfrage resp. vergessen worden, ein Datum einzutragen.
Viele Grüße
Peter
Offensichtlich nur ein Fehler in der Seitendarstellung bzw. in der Datenbankabfrage resp. vergessen worden, ein Datum einzutragen.
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Peter
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Alexander
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Re: Namibia - Überfälle auf Touristen
Ist Namibia sicher genug?
Läuft die Kriminalität in Namibia aus dem Ruder? Dieser Frage gingen am Dienstag die Abgeordneten im Parlament während der Diskussion zum Budget des Ministeriums für Polizei und Strafvollzug nach. Die Debatte war vielseitig und hitzig, und eine einhellige Meinung gab es am Ende nicht. Immerhin wurde erkannt und bestätigt, dass es noch viel Handlungsbedarf gibt. mehr...
Grüsse
Alexander
Läuft die Kriminalität in Namibia aus dem Ruder? Dieser Frage gingen am Dienstag die Abgeordneten im Parlament während der Diskussion zum Budget des Ministeriums für Polizei und Strafvollzug nach. Die Debatte war vielseitig und hitzig, und eine einhellige Meinung gab es am Ende nicht. Immerhin wurde erkannt und bestätigt, dass es noch viel Handlungsbedarf gibt. mehr...
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Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Herbert1961
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Re: Namibia - Überfälle auf Touristen
Nur nicht Überbewerten,
Wir sind seit fast 2 Jahren in Afrika mit unserem LKW Unterwegs haben 17 Länder bereist unter anderem auch in Namibia.
Im vergleich zu den meisten Ländern ist sicher Namibia am Ungefährlichsten. Sicher giebt es dort auch Kriminalität und die Regierung macht sich darüber sorgen. Besonders da der Massentourismus immer mehr wird. Auch gut so den die Regierung in Südafrika macht sich darüber sicher keine echten gedanken.
Also die normalen Sicherheitsregeln befolgen und überall hin Reisen.
hervert1961
Wir sind seit fast 2 Jahren in Afrika mit unserem LKW Unterwegs haben 17 Länder bereist unter anderem auch in Namibia.
Im vergleich zu den meisten Ländern ist sicher Namibia am Ungefährlichsten. Sicher giebt es dort auch Kriminalität und die Regierung macht sich darüber sorgen. Besonders da der Massentourismus immer mehr wird. Auch gut so den die Regierung in Südafrika macht sich darüber sicher keine echten gedanken.
Also die normalen Sicherheitsregeln befolgen und überall hin Reisen.
hervert1961
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Birgitt
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Re: Namibia - Überfälle auf Touristen
Blutiger Angriff auf Touristen
Südafrikaner mit Messern und Steinen auf „Lovershill“ brutal überfallen
30.04.2009 - AZ online
Immer wieder hat die ehemalige südafrikanische Marathonmeisterin einen der beiden Angreifer mit Steinen beworfen und ihn angeschrien, da dieser auf den Fahrer des Wagens wie wahnsinnig mit einem Messer einstach. Eine Touristin, die sich eingeschlossen hatte, versuchte Fotos zu machen ... mehr
_______________________________
Polizei ist gefordert, dringend
30.04.2009 - AZ online
Das Bild auf dem sogenannten Lovershill – dem einstigen Hügel der Liebenden – zeigte wieder einmal mit welcher Brutalität und unnützen Gewalt Verbrecher heutzutage vorgehen. Es wurde nicht nur dem Bild Namibias als „sicheres“ Touristenziel ein schwerer Schaden zugefügt, sondern auch dem Bild der sicheren Wohngegend und Stadtgebiet Windhoeks ... mehr
Ich denke auch, man sollte keine Presseartikel überbewerten, ich selber hatte bisher in Afrika diesbezüglich noch nirgends Probleme. In letzter Zeit habe ich jedoch auch öfters von TransAfrika-Travellern erzählt bekommen, dass sie - wenn überhaupt - Probleme in Windhoek hatten. Mal war es das versuchte Entreißen eines Rucksacks, mal andere "Kleinigkeiten" ... solche Erzählungen stimmen mich dann doch ab und zu nachdenklich.
Gruß
Birgitt
Südafrikaner mit Messern und Steinen auf „Lovershill“ brutal überfallen
30.04.2009 - AZ online
Immer wieder hat die ehemalige südafrikanische Marathonmeisterin einen der beiden Angreifer mit Steinen beworfen und ihn angeschrien, da dieser auf den Fahrer des Wagens wie wahnsinnig mit einem Messer einstach. Eine Touristin, die sich eingeschlossen hatte, versuchte Fotos zu machen ... mehr
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Polizei ist gefordert, dringend
30.04.2009 - AZ online
Das Bild auf dem sogenannten Lovershill – dem einstigen Hügel der Liebenden – zeigte wieder einmal mit welcher Brutalität und unnützen Gewalt Verbrecher heutzutage vorgehen. Es wurde nicht nur dem Bild Namibias als „sicheres“ Touristenziel ein schwerer Schaden zugefügt, sondern auch dem Bild der sicheren Wohngegend und Stadtgebiet Windhoeks ... mehr
Ich denke auch, man sollte keine Presseartikel überbewerten, ich selber hatte bisher in Afrika diesbezüglich noch nirgends Probleme. In letzter Zeit habe ich jedoch auch öfters von TransAfrika-Travellern erzählt bekommen, dass sie - wenn überhaupt - Probleme in Windhoek hatten. Mal war es das versuchte Entreißen eines Rucksacks, mal andere "Kleinigkeiten" ... solche Erzählungen stimmen mich dann doch ab und zu nachdenklich.
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Re: Namibia - Überfälle auf Touristen
Mehrstündige Operation war nötig
Zwei der überfallenen Südafrikaner nach Pretoria zurückgeflogen – Bisher niemand festgenommen
05.05.2009 - AZ online
Nach dem brutalen Raubüberfall mitten in Windhoek mussten einem der Opfer in einer mehrstündigen Operation Muskeln, Nerven und Sehnen an der linken Hand und Unterarm angenäht werden. Zwei der vier Südafrikaner flogen am Samstag nach Hause. Die Verbrecher sind noch nicht gefasst ... mehr
Gruß
Birgitt
Zwei der überfallenen Südafrikaner nach Pretoria zurückgeflogen – Bisher niemand festgenommen
05.05.2009 - AZ online
Nach dem brutalen Raubüberfall mitten in Windhoek mussten einem der Opfer in einer mehrstündigen Operation Muskeln, Nerven und Sehnen an der linken Hand und Unterarm angenäht werden. Zwei der vier Südafrikaner flogen am Samstag nach Hause. Die Verbrecher sind noch nicht gefasst ... mehr
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Re: Namibia - Überfälle auf Touristen
Toleriert Opuwo Country Hotel den Überfall?
05.05.2009 - AZ online
Obwohl der Campingplatz des Opuwo Country Hotels in Opuwo durch einen Sicherheitszaun geschützt und von Wachmännern bewacht wird, sind vier Camper nachts von Dieben überrascht und beraubt worden. Mit „ein bisschen leichtsinnig von Euch“ hat der Hotelmanager den Vorfall angeblich abgetan ... mehr
Gruß
Birgitt
05.05.2009 - AZ online
Obwohl der Campingplatz des Opuwo Country Hotels in Opuwo durch einen Sicherheitszaun geschützt und von Wachmännern bewacht wird, sind vier Camper nachts von Dieben überrascht und beraubt worden. Mit „ein bisschen leichtsinnig von Euch“ hat der Hotelmanager den Vorfall angeblich abgetan ... mehr
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Re: Namibia - Überfälle auf Touristen
Handtaschendieb von Polizei im Taxi erschossen
08.05.2009 - AZ online
Ein junger Mann, der gestern gegen 17.30 Uhr einer älteren Kanadierin in der Puccinistraße in Windhoek die Handtasche entriss, in ein Taxi sprang und flüchtete, wurde von einem Schuss tödlich getroffen, als die Stadtpolizei auf den linken Hinterreifen des Fahrzeuges feuerte. Seit Wochen würden vor allem Touristen in dieser Straße beraubt, weshalb die Stadtpolizei die Gegend überwacht. Die kanadische Touristin sei von dem Verbrecher zu Boden geschleudert und dabei leicht verletzt worden ... mehr
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Birgitt
08.05.2009 - AZ online
Ein junger Mann, der gestern gegen 17.30 Uhr einer älteren Kanadierin in der Puccinistraße in Windhoek die Handtasche entriss, in ein Taxi sprang und flüchtete, wurde von einem Schuss tödlich getroffen, als die Stadtpolizei auf den linken Hinterreifen des Fahrzeuges feuerte. Seit Wochen würden vor allem Touristen in dieser Straße beraubt, weshalb die Stadtpolizei die Gegend überwacht. Die kanadische Touristin sei von dem Verbrecher zu Boden geschleudert und dabei leicht verletzt worden ... mehr
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Re: Namibia - Überfälle auf Touristen
Ausländer am helllichten Tag beraubt
Opfer fordern: Tourismusorganisationen müssen Neuankömmlinge zur Vorsicht aufrufen
26.05.2009 - AZ online
Windhoek - Zwei deutsche Touristen wurden kürzlich am helllichten Tag in Windhoeks Stadtviertel Luxushügel beraubt. Die Ausländer appellieren nun an Tourismusorganisationen, künftige Besucher zu warnen und zur Vorsicht aufzurufen ... mehr
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Birgitt
Opfer fordern: Tourismusorganisationen müssen Neuankömmlinge zur Vorsicht aufrufen
26.05.2009 - AZ online
Windhoek - Zwei deutsche Touristen wurden kürzlich am helllichten Tag in Windhoeks Stadtviertel Luxushügel beraubt. Die Ausländer appellieren nun an Tourismusorganisationen, künftige Besucher zu warnen und zur Vorsicht aufzurufen ... mehr
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ÜBERFALL IN TSUMEB
Sorry - bin ein bisschen spät, weil erst seit heute in euerem Forum.
Ich kenne Namibia seit 1971 gut bis sehr gut und habe es Monate lang mit eigenen Fahrzeugen bereist. Eines ist klar: die Kriminalität hat in den letzten vier, fünf Jahren enorm zugenommen. Es vergeht kaum noch eine Woche, ja ein Tag, in dem die Zeitungen nicht von Überfällen auf Touristen berichten. Und zwar nicht nur in Windhoek oder Swakop. Ich selbst wurde im Januar 08 in Tsumeb nachts auf dem Campingplatz überfallen. Kurz nach 03.15 h hämmerte ein vermummter Mann an meinen Pajero (unter dessen Hochstelldach meine Frau und ich schliefen) und rief "bring Money". Neben ihm stand ein zweiter, ebenfalls vermummter Mann. Beide hielten schwere Messer mit Metallgriffen in der Hand. Meine Frau schrie so laut, dass man sie wohl noch in Windhoek hören konnte. Der Nachtwächter tauchte trotzdem nicht auf...
Die beiden Kriminellen begannen, mit ihren Messern das Dachzelt aufzuschlitzen, worauf ich mich entschloss, das Fahrzeug zu verlassen. Ich zog eine kenianische Panga, ein grosses Buschmesser, aus ihrer Scheide und ging damit auf die beiden Männer los. Sie versuchten, mir Steine und Dreck in die Augen zu werfen, was ihnen nicht gelang, weil sie nicht nah genug an mich herankamen. Während ich mich mit dem einen herumschlug, zertrümmerte der andere die beiden Vorderscheiben und riss zwei Gepäckstücke, die auf denVordersitzen lagen, heraus. Dann rannten die beiden in die Gebüsche hinter dem Campingplatz. Die über Handy heran gerufene Polizei kam relativ rasch (30 Minuten) und sagte als erstes zum Campmanager "jetzt müsst ihr aber langsam etwas gegen die Überfälle unternehmen". Dann meinte einer der beiden Polizisten "jetzt fahren wir in die Stadt (Tsumeb, etwa 2 km entfernt) zurück und vielleicht finden wir die beiden Diebe auf der Strasse"!!!!!!!!!
Ich veröffntlichte in der "Allgemeinen Zeitung" einen langen Leserbrief und erhielt darauf ein halbes Dutzend Zuschriften von Leuten, die ebenfalls überfallen und ausgeraubt worden waren.
Zum Kalahari Inn Hotel/Campsite: Dort gibt es geradezu regelmässig Überfälle auf Camper bzw. werden Reisemobile aufgebrochen und ausgeräumt. Besitzer Grimm lehnt in diesen Fällen immer jede Verantwortung ab. Er hat zwar vier oder fünf Dänische Doggen, aber die sind natürlich nachts eingesperrt. Ich hatte vor zwei oder drei Jahren mein Fahrzeug, einen Mitsu Pajero, bei Grimm in einer Halle untergestellt. Der 120 ltr-Dieseltank war voll (um die Korrosionsgefahr des Tanks/der Leitungen zu vermindern). Als ich den Wagen abholte, war der Tank bis auf den letzten Tropfen leer. Als ich Grimm zur Rede stellte meinte er "das kann nicht sein - wir brauchen keinen Diesel"!
Schon vor vier Jahren wurden ich und mein Sohn auf dem Campingplatz in Otjiwarongo nachts überfallen - obwohl der Platz nicht nur mit einem Drahtzaun, sondern auch mit elektrischen Drähten "gesichert" war (die Diebe hatten den Zaun durchtrennt und die Drähte mit Plastikschnüren hochgebunden...).
Es gibt in Namibia kaum noch einen Campingplatz - auch nicht jene auf den Farmen -, der wirklich sicher ist. Schon gar nicht, wenn man allein auf den Plätzen campiert. In unserem Fall (siehe oben) kam der Nachtwächter aus dem 30 m entfernten Waschraum, als die Polizei eintraf. Er behauptete, nichts gehört zu haben. Das Geschrei meiner (kenianischen) Gattin war aber so laut, dass es hätte Tote erwecken können. Gesprächspartner in Namibia und ich selbst sind der Überzeugung, dass der Nachtwächter den beiden Kriminellen den Tipp gegeben hat, dass sich in der folgenden Nacht ein Überfall ohne grosses Risiko durchführen liesse.
Auch in diesem Jahr (2009) ist es zu vielen Zwischenfällen in den Städten und "auf dem Land" gekommen. Wenn jemand glaubt oder behauptet, Namibia sei ein sicheres Reiseland, dann kann ich nur sagen: träum weiter.
Ich kenne Namibia seit 1971 gut bis sehr gut und habe es Monate lang mit eigenen Fahrzeugen bereist. Eines ist klar: die Kriminalität hat in den letzten vier, fünf Jahren enorm zugenommen. Es vergeht kaum noch eine Woche, ja ein Tag, in dem die Zeitungen nicht von Überfällen auf Touristen berichten. Und zwar nicht nur in Windhoek oder Swakop. Ich selbst wurde im Januar 08 in Tsumeb nachts auf dem Campingplatz überfallen. Kurz nach 03.15 h hämmerte ein vermummter Mann an meinen Pajero (unter dessen Hochstelldach meine Frau und ich schliefen) und rief "bring Money". Neben ihm stand ein zweiter, ebenfalls vermummter Mann. Beide hielten schwere Messer mit Metallgriffen in der Hand. Meine Frau schrie so laut, dass man sie wohl noch in Windhoek hören konnte. Der Nachtwächter tauchte trotzdem nicht auf...
Die beiden Kriminellen begannen, mit ihren Messern das Dachzelt aufzuschlitzen, worauf ich mich entschloss, das Fahrzeug zu verlassen. Ich zog eine kenianische Panga, ein grosses Buschmesser, aus ihrer Scheide und ging damit auf die beiden Männer los. Sie versuchten, mir Steine und Dreck in die Augen zu werfen, was ihnen nicht gelang, weil sie nicht nah genug an mich herankamen. Während ich mich mit dem einen herumschlug, zertrümmerte der andere die beiden Vorderscheiben und riss zwei Gepäckstücke, die auf denVordersitzen lagen, heraus. Dann rannten die beiden in die Gebüsche hinter dem Campingplatz. Die über Handy heran gerufene Polizei kam relativ rasch (30 Minuten) und sagte als erstes zum Campmanager "jetzt müsst ihr aber langsam etwas gegen die Überfälle unternehmen". Dann meinte einer der beiden Polizisten "jetzt fahren wir in die Stadt (Tsumeb, etwa 2 km entfernt) zurück und vielleicht finden wir die beiden Diebe auf der Strasse"!!!!!!!!!
Ich veröffntlichte in der "Allgemeinen Zeitung" einen langen Leserbrief und erhielt darauf ein halbes Dutzend Zuschriften von Leuten, die ebenfalls überfallen und ausgeraubt worden waren.
Zum Kalahari Inn Hotel/Campsite: Dort gibt es geradezu regelmässig Überfälle auf Camper bzw. werden Reisemobile aufgebrochen und ausgeräumt. Besitzer Grimm lehnt in diesen Fällen immer jede Verantwortung ab. Er hat zwar vier oder fünf Dänische Doggen, aber die sind natürlich nachts eingesperrt. Ich hatte vor zwei oder drei Jahren mein Fahrzeug, einen Mitsu Pajero, bei Grimm in einer Halle untergestellt. Der 120 ltr-Dieseltank war voll (um die Korrosionsgefahr des Tanks/der Leitungen zu vermindern). Als ich den Wagen abholte, war der Tank bis auf den letzten Tropfen leer. Als ich Grimm zur Rede stellte meinte er "das kann nicht sein - wir brauchen keinen Diesel"!
Schon vor vier Jahren wurden ich und mein Sohn auf dem Campingplatz in Otjiwarongo nachts überfallen - obwohl der Platz nicht nur mit einem Drahtzaun, sondern auch mit elektrischen Drähten "gesichert" war (die Diebe hatten den Zaun durchtrennt und die Drähte mit Plastikschnüren hochgebunden...).
Es gibt in Namibia kaum noch einen Campingplatz - auch nicht jene auf den Farmen -, der wirklich sicher ist. Schon gar nicht, wenn man allein auf den Plätzen campiert. In unserem Fall (siehe oben) kam der Nachtwächter aus dem 30 m entfernten Waschraum, als die Polizei eintraf. Er behauptete, nichts gehört zu haben. Das Geschrei meiner (kenianischen) Gattin war aber so laut, dass es hätte Tote erwecken können. Gesprächspartner in Namibia und ich selbst sind der Überzeugung, dass der Nachtwächter den beiden Kriminellen den Tipp gegeben hat, dass sich in der folgenden Nacht ein Überfall ohne grosses Risiko durchführen liesse.
Auch in diesem Jahr (2009) ist es zu vielen Zwischenfällen in den Städten und "auf dem Land" gekommen. Wenn jemand glaubt oder behauptet, Namibia sei ein sicheres Reiseland, dann kann ich nur sagen: träum weiter.
Zwei Morde...
Natürlich werden nicht nur Touristen überfallen, ausgeraubt und manchmal auch umgebracht. Die AZ online von heute bringt unter dem folgenden Link einen Bericht über zwei Morde an Weissen...
http://www.az.com.na/polizei-und-gerich ... .86658.php
http://www.az.com.na/polizei-und-gerich ... .86658.php
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Re: Namibia - Überfälle auf Touristen
Gondwana-Lodges werden sicherer
30.07.2009 - AZ online
Windhoek - Das Touristikunternehmen Gondwana Collection will zukünftig noch stärker gegen Kriminalität vorgehen und vor allem Touristen mehr Sicherheit gewährleisten. Geschäftsführer Mannfred Goldbeck kündigte gestern an, dass bei Gondwana unter Anleitung von Experten eine eigene Sicherheitsabteilung mit rund 40 Angestellten geschaffen werde und künftig die Lodges – beispielsweise durch Patrouillen – noch besser schützen solle [...] Sein Appell hatte einen unerfreulichen Anlass: Auf der Namib Desert Lodge von Gondwana Collection nahe Sesriem war gestern nach Mitternacht ein britisches Touristenpaar von vier Männern überfallen, mit Eisenstangen bedroht und mehrerer Wertsachen beraubt worden ... mehr
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30.07.2009 - AZ online
Windhoek - Das Touristikunternehmen Gondwana Collection will zukünftig noch stärker gegen Kriminalität vorgehen und vor allem Touristen mehr Sicherheit gewährleisten. Geschäftsführer Mannfred Goldbeck kündigte gestern an, dass bei Gondwana unter Anleitung von Experten eine eigene Sicherheitsabteilung mit rund 40 Angestellten geschaffen werde und künftig die Lodges – beispielsweise durch Patrouillen – noch besser schützen solle [...] Sein Appell hatte einen unerfreulichen Anlass: Auf der Namib Desert Lodge von Gondwana Collection nahe Sesriem war gestern nach Mitternacht ein britisches Touristenpaar von vier Männern überfallen, mit Eisenstangen bedroht und mehrerer Wertsachen beraubt worden ... mehr
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Re: Namibia - Überfälle auf Touristen
Touristen warnen Besucher
Deutsches Ehepaar bei Herero-Gräbern in Okahandja überfallen
05.11.2009 - AZ online
Zwei deutsche Touristen haben zum Abschluss ihrer zweiwöchigen Namibia-Reise einen regelrechten Albtraum erlebt. Nun warnen die Opfer künftige Touristen ... mehr
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Deutsches Ehepaar bei Herero-Gräbern in Okahandja überfallen
05.11.2009 - AZ online
Zwei deutsche Touristen haben zum Abschluss ihrer zweiwöchigen Namibia-Reise einen regelrechten Albtraum erlebt. Nun warnen die Opfer künftige Touristen ... mehr
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