Hallo Ottootto,
wie angeregt schreibe ich die Antwort auf Deine PN öffentlich:
Wir hatten ein leichtes Motorrad mit leichtem Gepäck, um auch Pisten fahren zu können.
Als erste Piste nahmen wir die zum Messum Krater. Schon da mußten wir feststellen, daß wir wegen Wasser- und Essensvorräten kein wirklich leichtes Motorrad hatten.
Viele Sandpassagen und 38°C in Motorradklamotten waren einfach schlecht.
Auf den Gravelroads fahren die Autos "wie die Irren" und ziehen lange Staubfahnen hinter sich her, zT mußten wir anhalten, da wir nichts gesehen hatten. Auch gibt es auf Gravel immer wieder Weichsandstellen, die mit Gepäck gefährlich sind.
Fährst Du langsam macht Dich die Hitze fertig.
Die Pisten waren zT in schlechtem Zustand.
Im Süden (Fish River Canon) war es besser und wir sind mit 80 oder 100 Sachen übers Wellblech. Dies ist hochgefährlich.
Viele Straßen gehen ewig geradeaus. Total langweilig. Auf der Garden Route kannst Du Pistenabstecher in die Berge machen.
Letztlich war nur Lesotho super. Kein Verkehr - tolle Straßen- schöne Pisten.
In NP kommst Du nicht rein. Wußten wir vorher. Daß es schwierig ist vor Ort ein Auto zu mieten, war uns neu.
Im Osten war Regenzeit. Bis 80l/m2 im Zelt.....
Viele Campings sind nicht eingezäunt. Da laufen die wilden Tiere direkt am Leichtgewichtszelt vorbei - kein schönes Gefühl. Manchmal wurden wir auch nachts bewacht.
Wenn Du sagen willst: "ich hab´s gemacht ist es ok".
Ich verschiffe im September mein Auto und mache "richtig" Urlaub.....
Viele Grüße
Wolfgang
Mit dem Motorrad durchs südliche Afrika
Moderator: Moderatoren
- Wolfgang131
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- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Motorrad südl. Afrika
Hallo Wolfgang,
vielen Dank für die Infos. Hört sich ja eher ernüchternd an, mit dem Motorrad unterwegs zu sein.`Habt ihr wie ursprünglich geplant die Motorräder in Tansania abgestellt oder seid ihr wieder nach Namibia zuück gefahren?
Und: kannst du einen Richtwert geben, was dich die Verschiffung des Motorrades nach Namibia gekostet hat?
Vielen Dank
Karsten
vielen Dank für die Infos. Hört sich ja eher ernüchternd an, mit dem Motorrad unterwegs zu sein.`Habt ihr wie ursprünglich geplant die Motorräder in Tansania abgestellt oder seid ihr wieder nach Namibia zuück gefahren?
Und: kannst du einen Richtwert geben, was dich die Verschiffung des Motorrades nach Namibia gekostet hat?
Vielen Dank
Karsten
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Motorrad südl. Afrika
Hallo,
wir haben die Motorräder gleich von Tansania verschifft. 1.000 € Verschiffung nach Namibia + ca. 200€ Transport zum Hafen in HH.
Mein Tipp: Fahre nach Südamerika, hoch nach Peru (Cajamarca), ist der absolute Traum fürs Motorrad. Verschiffung ist auch nicht teurer (nach Chile).
Wenn du unbedingt ins südl. Afrika willst, kaufe dir in Namibia zB Swakopmund eine Yamaha XT 660. Ist nicht teurer als die Verschiffung.
Im südlichen Afrika gibt es kaum Motorradfahrer.....und dies hat seinen Grund.
Viele Grüße
Wolfgang
PS: mit dem Geld, das ich ausgegeben habe, hätte ich das Auto verschiffen und 2 halbe Jahre gut unten leben können
wir haben die Motorräder gleich von Tansania verschifft. 1.000 € Verschiffung nach Namibia + ca. 200€ Transport zum Hafen in HH.
Mein Tipp: Fahre nach Südamerika, hoch nach Peru (Cajamarca), ist der absolute Traum fürs Motorrad. Verschiffung ist auch nicht teurer (nach Chile).
Wenn du unbedingt ins südl. Afrika willst, kaufe dir in Namibia zB Swakopmund eine Yamaha XT 660. Ist nicht teurer als die Verschiffung.
Im südlichen Afrika gibt es kaum Motorradfahrer.....und dies hat seinen Grund.
Viele Grüße
Wolfgang
PS: mit dem Geld, das ich ausgegeben habe, hätte ich das Auto verschiffen und 2 halbe Jahre gut unten leben können
Re: Mit dem Motorrad durchs südliche Afrika
was hattet ihr denn für ein moped?Wolfgang131 hat geschrieben: Wir hatten ein leichtes Motorrad mit leichtem Gepäck, um auch Pisten fahren zu können.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Motorrad durchs südliche Afrika
Hallo,
jeder hatte eine kurz untersetzte Yamaha XT 660 R mit Stollenreifen + ca. 20 kg Gepäck + Wasser. Wir sind auch "D"-Pisten gefahren. Bein Wildcampen gab es abends eine "Chinesensuppe" und morgens ein paar Kekse.
Vielleicht bin ich für solche Unternehmen zu alt oder zu verweichlicht......
Viele Grüße
Wolfgang
jeder hatte eine kurz untersetzte Yamaha XT 660 R mit Stollenreifen + ca. 20 kg Gepäck + Wasser. Wir sind auch "D"-Pisten gefahren. Bein Wildcampen gab es abends eine "Chinesensuppe" und morgens ein paar Kekse.
Vielleicht bin ich für solche Unternehmen zu alt oder zu verweichlicht......
Viele Grüße
Wolfgang
Re: Mit dem Motorrad durchs südliche Afrika
Wolfgang131 hat geschrieben: Vielleicht bin ich für solche Unternehmen zu alt oder zu verweichlicht......
das wirds sein!
deine beschreibungen waren auch bei mir grund, warum ich seinerzeit aufs quad umgestiegen bin.
höhere zuladung , kippsicherheit, besseres pistenfahren, entspannter ankommen und trotzdem ohne blechkasten unterwegs
aber in die np's kommst du mit quad trotzdem nicht rein, die löwen lieben nicht nur mopedfahrer, sondern auch quadpiloten




