Hallo Wüschigemeinde
Da kommen Tips vom Zelt mit Motorrad, von diversen Fahrzeugen aller Art, über Ausrüstung die die erwähnten 10 000 Euro übersteigen usw.
Grundsätzlich gilt doch, wie will ich reisen, hier scheint ein Camper gemeint, 10 000 Euro

.
Dann die Frage, wohin will ich reisen, Afrika it's so different

und unendlich gross.
Wieviel Km sollen's den sein, wir haben im Moment 64 000, das summieren sich auch die Unterhalts und Reifenkosten.
Und wer meint, der kann zB. im südlichen Afrika noch mit abgefahrenen "Schlappen" herumgurken, der hat sich geirrt, der zahlt dann bei diversen Kontrollen das Lehrgeld, das funktioniert noch von Marokko bis zum Congo, dann ist Schluss mit lustig.
Da wird dann mit verschiedenen Masstäben gemessen, schwarz 5$ weiss 50$.
Wie Peter schon erwähnt hat, lässt sich's von Nord nach Süd und Süd nach Ost fast alles auf Asphalt fahren.
Hat man die Zeit, kann man eine Regenperiode "aussitzen".
Bleibt die Frage nach dem Fahrzeug, ich hatte in der Firma einen Hiace 4x4, gutes Auto, aber..., haben die mal 150 000 km gelaufen ist, wie übrigens bei allen anderen Fahrzeugen auch, ist ein grösserer Service angezeigt, da reicht nicht ein Öl und Filterwechsel, da müssen praktisch alle Gummis an den Aufhängungen, usw, ersetzt werden, will man unterwegs nicht gröbere Probleme, da ist der Motor bzw die Teile um den Motor zu ersetzen oder zu revidieren.
Unsere Freunde sind mit einem T4 im Moment in Ruanda, der 2. Satz Stossdämpfer ist dahin, die Zahnriemen,Teile der Antriebseinheit mussten ersetzt werden usw. dies alles bei nunmehr ca 180 000 km auf dem Tacho.
Da summieren sich dann schon mal Reparaturkosten auf 4-6000 Euro.
Ich will hier niemand vom Reisen abhalten, ganz im Gegenteil, wir sind nun seit 22 Monaten unterwegs.
Man sollte allerdings den finaziellen Aufwand nicht unterschätzen.
Entweder man investiert vor der Abfahrt, oder man muss unterwegs, teilweise tiefer in die Tasche greifen als zu Hause, vor allen Dingen, wenn man technisch nicht versiert ist und gewisse Leute die Notlage ausnützen, und das ist nicht die Ausnahme sondern eher die Regel.
Die 4x4 Mercedes von der Gemeinde resp. von der Feuerwehr sind alle samt mit einem 2,3 ltr Benzinmotor ausgerüstet, da muss man thermisch ein wenig nachhelfen und darf die Kanister nicht vergessen, da sind schnell mal 30 Liter auf 100 km im Gelände oder Sand, verbraten.
Abgesehen davon, habe lange einen gesucht, bis heute noch keinen gefunden.
Lange Rede kurzer Sinn,
entweder man startet mit "gut" revidiertem Fahrzeug von zu Hause, oder man rechnet für unterwegs einige Wochen Zwanspause und nicht unerhebliche Kosten für Reparatur und Ersatzteilbeschaffung ein.
Oder.... man fliegt nach Hause, da das Fahrzeug irreparabel irgendwo verlassen werden muss.
Das was zu Hause in 5 Jahren kaputt geht konzentriert sich auf einer Afrikareise, wenn man ab und zu mal Sand- und Pistenetappen fährt, auf 1 Jahr.
Dann kommt noch die Frage des Carnets
Ich kenne niemanden, von denen, die wir unterwegs getroffen haben, dabei viele Langzeitreisende, die ohne Schäden gefahren sind.
Das lustige ist, dass die Meisten während oder nach ihrer Reise praktisch nichts davon berichten, wieso auch immer.
Wenn man ein extrem knappes Büdget hat, ist am ehesten noch Backpacker angezeigt.
Mit dem Fahrzeug summieren sich alleine schon die Diesel oder Benzinkosten, ausser man ist nur in Algerien oder Angola unterwegs
Gruss aus Tansania
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!