Seit November habe ich eine Salzplatte (ca 50 kg) in Timbuktu liegen, die irgendwann einmal nach Fès gelangen soll. Kann mir jemand Tipps geben, wie der Transport erfolgen könnte?
Hat vielleicht sogar einer auf dem Rückweg nach Europa Platz genug an Bord? Mehr als EUR 100 Kostenbeteiligung wäre mir die Sache allerdings nicht wert, ein entsprechendes Angebot für EUR 700 (!) habe ich dementsprechend auch abgeschlagen...
Hans
Salzplatte von Timbuktu nach Fès
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Hans Dettweiler
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Jürgen Kempe
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Re: Salzplatte von Timbuktu nach Fès
:D Hans :?
Wie wär's denn, wenn Du Dir ein Dromedar kaufst; das kostet zwar erstmal mehr, ist bei der Ankunft in Fes bei der geringen Beladung noch kaum abgenutzt. Bei geschickter Verhandlung müsste der Wertverlust negierbar bleiben.
Das wolltest Du nicht lesen
Um Verzeihung bittet grüssend Jürgen Kempe 
Wie wär's denn, wenn Du Dir ein Dromedar kaufst; das kostet zwar erstmal mehr, ist bei der Ankunft in Fes bei der geringen Beladung noch kaum abgenutzt. Bei geschickter Verhandlung müsste der Wertverlust negierbar bleiben.
Das wolltest Du nicht lesen
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Hans Dettweiler
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Salzplatte
Hallo Jürgen!
Danke für Dein Interesse an meinen ungelösten Problemen und für den schnellen Tipp: Wenn ich in Timbuktu wäre und genügend Zeit hätte und etwas jünger wäre und und und ... , könnte ich ja tatsächlich ein Kamel kaufen und vielleicht sogar so verfahren, wie Du vorschlägst. Hier in Deutschland - wo ich die meiste Zeit des Jahres verbringe - ein 'Dromedar' (korrekt, ja, ja) zu erstehen, scheint mir demgegenüber nicht sehr sinnvoll zu sein
Ernstgemeinte Hinweise sind willkommen.
Hans
Danke für Dein Interesse an meinen ungelösten Problemen und für den schnellen Tipp: Wenn ich in Timbuktu wäre und genügend Zeit hätte und etwas jünger wäre und und und ... , könnte ich ja tatsächlich ein Kamel kaufen und vielleicht sogar so verfahren, wie Du vorschlägst. Hier in Deutschland - wo ich die meiste Zeit des Jahres verbringe - ein 'Dromedar' (korrekt, ja, ja) zu erstehen, scheint mir demgegenüber nicht sehr sinnvoll zu sein
Ernstgemeinte Hinweise sind willkommen.
Hans
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Gerhard Göttler
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Re: Salzplatte von Timbuktu nach Fès
Hm, Timbuktu liegt ein bisschen weit ab vom Schuss. Wie wäre es mit der Idee, eine solche Platte erneut z.B. in Mopti zu erwerben? Da kommt ja immer mal jemand hin. Und wäre ggf. auch günstig zu erreichen mit Point-Afrique. 50 kg erscheinen mir etwas viel, oder ist das schon mit Verpackung? Die Platten alleine wiegen eher 30 kg.
Gerhard Göttler
Gerhard Göttler
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Hans Dettweiler
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Re: Salzplatte von Timbuktu nach Fès
Ja, ich ärgere mich auch etwas darüber, nicht in Mopti gekauft zu haben. Aber ich habe mir nun mal genau diese in Timbuktu immerhin mühsam ausgewählt und möchte möglichst keine andere (blind) erwerben.
Was nützt mir Point-Afrique? Ich will doch gar nicht nach Mali fliegen und möchte auch nicht, daß jemand die Platte als Reisegepäck nach Paris oder Marseille mitbringt. Gewicht dürfte eher an 50 als an 30 kg herankommen. (Habe sie zwar nicht wiegen lassen - aber immerhin doch hochgehoben...)
Noch eine möglich Alternative: Ich könnte sie wahrscheinlich durch meine Kontaktleute nach Nouakchott oder vielleicht auch Atar bringen lassen. Könnte denn vielleicht einer von dort aus - ohne Kamel - weiterhelfen?
Hans
Was nützt mir Point-Afrique? Ich will doch gar nicht nach Mali fliegen und möchte auch nicht, daß jemand die Platte als Reisegepäck nach Paris oder Marseille mitbringt. Gewicht dürfte eher an 50 als an 30 kg herankommen. (Habe sie zwar nicht wiegen lassen - aber immerhin doch hochgehoben...)
Noch eine möglich Alternative: Ich könnte sie wahrscheinlich durch meine Kontaktleute nach Nouakchott oder vielleicht auch Atar bringen lassen. Könnte denn vielleicht einer von dort aus - ohne Kamel - weiterhelfen?
Hans
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Gerhard Göttler
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Re: Salzplatte von Timbuktu nach Fès
Hallo Herr Dettweiler!
Die Idee mit Point-Afrique kam bei mir auf, da durch diese relativ preisgünstige Fluglinie immer wieder Leute nach Mopti kommen. Vielleicht hilft ein Kontakt zu Jutta Mankan Te: www.mankan-te.de. Sie lebt in Sévaré.
Aber wenn es halt diese eine, "meine" Platte sein soll, bleibt nur das Prinzip Hoffnung. Ich kenne leider niemanden, der in absehbarer Zeit aus dieser Weltenregion zurück nach Europa reist. Und eine Platte dieser Größe und mit diesem Gewicht nimmt halt auch keiner so leichtgemut ins Fahrzeug; besteht ja auch noch das Bruchrisiko. Ich habe selbst schon etliche Platten nach Hause geschleppt. Sie liegen heute in diversen Museen. Darf ich mir die Frage erlauben, welche Idee bei Ihnen hinter dieser Verbindung Salzplatte - Fès steht?
MfG Gerhard Göttler
Die Idee mit Point-Afrique kam bei mir auf, da durch diese relativ preisgünstige Fluglinie immer wieder Leute nach Mopti kommen. Vielleicht hilft ein Kontakt zu Jutta Mankan Te: www.mankan-te.de. Sie lebt in Sévaré.
Aber wenn es halt diese eine, "meine" Platte sein soll, bleibt nur das Prinzip Hoffnung. Ich kenne leider niemanden, der in absehbarer Zeit aus dieser Weltenregion zurück nach Europa reist. Und eine Platte dieser Größe und mit diesem Gewicht nimmt halt auch keiner so leichtgemut ins Fahrzeug; besteht ja auch noch das Bruchrisiko. Ich habe selbst schon etliche Platten nach Hause geschleppt. Sie liegen heute in diversen Museen. Darf ich mir die Frage erlauben, welche Idee bei Ihnen hinter dieser Verbindung Salzplatte - Fès steht?
MfG Gerhard Göttler
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Hans Dettweiler
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- Registriert: Mi 9. Jul 2008, 13:56
Re: Salzplatte von Timbuktu nach Fès
'Sie liegen heute in diversen Museen'
Das ist auch meine simple Idee: Wir möchten halt diese Platte gern in unserer masriya bei uns haben, und die von Timbuktu ist wirklich von besonderer Qualität, gleichmäßig durchscheinend, ohne Risse, einfach sehr schön. (Die Afrikaner kennen ja immer die klassischen 3 Qualitätsstufen, und unsere wäre dort schon 1. Qualität - bei uns hier sogar 1a...)
Jemand, der schon mehrere solcher Platten erfolgreich nach Norden geschleppt hat, wäre eigentlich der ideale Partner für uns. Ganz toll! Wie wär's denn? Zum Bruchrisiko: Es bleibt ja wenigstens noch der Materialwert für das Salz an sich
All dieser Aufwand muß natürlich nicht wirklich sein, es gibt auch für uns wichtigere Dinge als eine Salzplatte von Taoudenni über komplizierteste Wege ins ferne, fremde Fès zu bekommen. Aber wenn es möglich wäre, wäre es doch schön, und wir würden uns darüber freuen.
Ansonsten kenne ich natürlich auch neben dem wichtigen 'Prinzip Vertrauen' das 'Prinzip Hoffnung'. Spätestens in 20 Jahren wird mich die Sache dann wohl nicht mehr so sehr interessieren, notfalls tritt dann das 'Prinzip ersessenes Eigentum' ein. Bis dahin allerdings will ich mir noch Mühe geben, einen Lösungsweg zu finden.
Danke für die Adresse in Sévaré.
Hans
Das ist auch meine simple Idee: Wir möchten halt diese Platte gern in unserer masriya bei uns haben, und die von Timbuktu ist wirklich von besonderer Qualität, gleichmäßig durchscheinend, ohne Risse, einfach sehr schön. (Die Afrikaner kennen ja immer die klassischen 3 Qualitätsstufen, und unsere wäre dort schon 1. Qualität - bei uns hier sogar 1a...)
Jemand, der schon mehrere solcher Platten erfolgreich nach Norden geschleppt hat, wäre eigentlich der ideale Partner für uns. Ganz toll! Wie wär's denn? Zum Bruchrisiko: Es bleibt ja wenigstens noch der Materialwert für das Salz an sich
All dieser Aufwand muß natürlich nicht wirklich sein, es gibt auch für uns wichtigere Dinge als eine Salzplatte von Taoudenni über komplizierteste Wege ins ferne, fremde Fès zu bekommen. Aber wenn es möglich wäre, wäre es doch schön, und wir würden uns darüber freuen.
Ansonsten kenne ich natürlich auch neben dem wichtigen 'Prinzip Vertrauen' das 'Prinzip Hoffnung'. Spätestens in 20 Jahren wird mich die Sache dann wohl nicht mehr so sehr interessieren, notfalls tritt dann das 'Prinzip ersessenes Eigentum' ein. Bis dahin allerdings will ich mir noch Mühe geben, einen Lösungsweg zu finden.
Danke für die Adresse in Sévaré.
Hans




