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Couchsurfing in Afrika

Verfasst: So 11. Nov 2018, 16:22
von Wolfgang131
Hallo,

hat jemand Erfahrungen mit Coachsurfing in Afrika? In Namibia und Süd-Afrika ist es kein Problem, aber wie sieht es in Ost-Afrika aus?

Theoretisch gibt es genug Coachsurfer, aber ich habe das Gefühl, daß meist ein finanzielles Interesse vorhanden ist. Vielleicht irre ich mich?

Wäre schön ein Echo zu erhalten.

Wolfgang

Re: Coachsurfing in Afrika

Verfasst: So 11. Nov 2018, 21:36
von Maputo
Hallo Wolfgang

...ich weiss nicht wie gut du Ost Afrika kennst?

Es funktioniert dort so. Wer mehr hat soll gefälligst geben. Wenn es einer irgendwo zu etwas gebracht hat und Geld erwirtschaftet, wird erwartet, dass er seinen "näheren" Kreis (Famillie, Bekannte) finanziell unterstützt.

Wenn nun einer aus dem vermeintlichen Paradies , der westlichen Wohlstandswelt kommt und erwartet, er könne gratis übernachten und vielleicht noch verköstigt werden, wird das überhaupt nicht verstanden.... :shock:

lg Maputo

Re: Coachsurfing in Afrika

Verfasst: Mo 12. Nov 2018, 16:41
von Wolfgang131
Hallo,

ich habe mehr als 5 Jahre meines Lebens in Afrika verbracht. So wie nicht jeder Deutsche reich ist, so ist nicht jeder Afrikaner arm. Manche Afrikaner sind sogar sehr wohlhabend....

Beim Coachsurfing geht es nicht nur um eine kostenlose Unterkuft. Ich bringe immer ein Gastgeschenk mit und wenn ich für die Familie zB wie im Senegal einen Barracuda für 40€ kaufe, ist dies teurer als ein Camping.
Aber an dem Fisch hat sich die ganze Familie mit afrikanischer Freude 2 Tage satt gegessen -und wir auch- und alle haben unvergessliche Erinnerung an diese Tage.

Coachsurfing sollte eine win-win Situation sein. Wenn von Seiten des Gastgebers eine überteuerte Trekking-Tour erwartet wird, funktioniert dies eben nicht.

Es wäre schön von jemandem zu hören, der dies in Ost-Afrika schon gemacht hat.

Ich mache Coachsurfing nur 1-2 Mal pro Monat. Im Namibia haben wir eine coach bei einem Toyota-Fahrer, der uns Infos über Pisten geben kann.

Nächsten Mai werde ich berichten.

Viele Grüße
Wolfgang

Re: Coachsurfing in Afrika

Verfasst: Fr 16. Nov 2018, 17:13
von samira
Hi
I'm sudan sued kordufan war das Kein problem da es ja sowieso nur in al obeid dilling und kadugli so was aehnliches wie hotels gibt.man Kriegt dann halt ne strohmatte. Das einzige problem ist es gib nur wasser aus erdloechern.und ein bischen schwierig abzureisen die sind uebergluecklich ueber besuch ausser man kommt von einer organisation
Gruss martina

Coachsurfing in Afrika

Verfasst: Sa 17. Nov 2018, 16:55
von Mauritius
Maputo hat geschrieben:Wenn nun einer aus dem vermeintlichen Paradies , der westlichen Wohlstandswelt kommt und erwartet, er könne gratis übernachten und vielleicht noch verköstigt werden, wird das überhaupt nicht verstanden.... :shock: lg Maputo
Hallo, Maputo, das sehe ich genauso.- Ich habe bei solchen "gratis" - Dingen immer ein schlechtes Gefühl, bin mehr der "Supermarkt"-Mensch, der einen Preis sieht u. dann entscheidet: Ja oder Nein.

Auch mag ich es nicht, wenn jemand zu mir sagt: "Gib, was Du denkst" - dann weiß man nie, ist es zuviel oder zu wenig?

Daher vermeide ich solche Situationen, wo ich nur kann. - Kenne ich einen festgesetzten Preis, habe ich alleine die Entscheidung zu treffen: Ich akzeptiere diesen Preis oder eben nicht.

Re: Coachsurfing in Afrika

Verfasst: So 28. Apr 2019, 19:11
von austin k9
salam
ich war 2015 mit dem fahrrad von cairo ueber karhtoum nach addis unterwegs,couchsurfing in aeghypten bei familien,kopten und muslim,und mit studenten...hat immer gut funzioniert,bei telefonischer voranmeldung und ich habe studentenbuden gereinigt,oder italienisches essen(risotto)gekocht.
sudan bei einem hoster mit vielen references und in aethiopien waren die meisten "europaeischen " hoster garnicht mehr an ihrem
einsatzort...dann muss man eben selbst was finden...
sehr gute erfahrung..ich hatte sofort ein ziel fuer den tag und fuehlte mich sofort aufgenommen,zuhause,denn wer mich akzeptierte,fuehlt sich durch mich schon bereichert..englisch sprechen,interessante gespraeche,und ein bischen angeben vor den nachbarn und freunden...und dann zaehlt dort sehr GASTFREUNDSCHAFT....wie uebrigens auch im iran,wo sich die menschen fast um dich reissen.....fuer alleinreisende auf alle faelle zu empfehlen
und ciao...by arne