Mit Hund unterwegs?
Moderator: Moderatoren
Mit Hund unterwegs?
Wir würden im kommenden Jahr gerne endlich nach Syrien fahren. Für unsere beiden Hunde finden wir aber keine passende Bleibe für diese Zeit, und überhaupt wäre es uns lieber, sie mitzunehmen. Bei einer Reise durch die Landschaft wäre das sicher kein Problem, aber wie sieht das in den Städten aus?
Araber haben ja eher Probleme mit Hunden, da ist es wohl keine gute Idee, den bevölkerten Souk mit Hunden an der Leine zu besuchen. War schonmal wer von Euch mit Hund in Syrien (oder Marokko, das ist durch die vielen sehenswerten Städte ähnlich)? Wie habt Ihr das gehandhabt?
Marcus
Araber haben ja eher Probleme mit Hunden, da ist es wohl keine gute Idee, den bevölkerten Souk mit Hunden an der Leine zu besuchen. War schonmal wer von Euch mit Hund in Syrien (oder Marokko, das ist durch die vielen sehenswerten Städte ähnlich)? Wie habt Ihr das gehandhabt?
Marcus
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Barbara4x4
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- Registriert: Fr 16. Nov 2007, 13:03
Re: Mit Hund unterwegs?
Hallo Marcus,
das kommt erst mal sehr auf den Hund an. Mit meiner letzten Hündin konnte ich problemlos durch die engste Medina, sie lief ohne Leine fröhlich und sehr auf ihre Umwelt Rücksicht nehmend mit.
Meine jetzige Hündin kommt mit der Reizüberflutung nicht klar und zittert nur noch. Also keine Städte mehr - was ich auch nicht bereue.
Während Ramadan ist es kritischer, da theoretisch in einem Gewand, was ein Hund berührt nicht mehr gebetet werden kann, bevor es gewaschen wurde.
Marokko ist sonst sehr hundefreundlich, mit Syrien habe ich keine ERfahrung.
VG
Barbara
das kommt erst mal sehr auf den Hund an. Mit meiner letzten Hündin konnte ich problemlos durch die engste Medina, sie lief ohne Leine fröhlich und sehr auf ihre Umwelt Rücksicht nehmend mit.
Meine jetzige Hündin kommt mit der Reizüberflutung nicht klar und zittert nur noch. Also keine Städte mehr - was ich auch nicht bereue.
Während Ramadan ist es kritischer, da theoretisch in einem Gewand, was ein Hund berührt nicht mehr gebetet werden kann, bevor es gewaschen wurde.
Marokko ist sonst sehr hundefreundlich, mit Syrien habe ich keine ERfahrung.
VG
Barbara
Re: Mit Hund unterwegs?
in syrien habe ich keine erfahrung. aber in tunesien sind die leute eher reserviert hunden ggü..
im islam sind hunde als unrein eingestuft, daher die ablehnung. offen habe ich diese ablehnung aber nicht erfahren.
bei kontrollen hat sich der hund aber als vorteilhaft entpuppt, da die kontrolleure sich nicht so ins fahrzeug trauten
was für ein hund hast du denn? wenn es eine eher "nördliche" rasse ist, die eher kühle ecken bevorzugt, dann ist syrien zur heißen jahreszeit nichts (unseren bobtail würd ich da nicht mitnehmen), eine rasse, die hitze gewöhnt ist (eher kurzhaarig) ist da problemloser. mitfahrer hatten einen schäferhund dabei, bei 40 grad ging dem aber auch schon die puste.
wichtig: viel wasser einplanen und dem hund immer anbieten, da geht einiges bei drauf.
im islam sind hunde als unrein eingestuft, daher die ablehnung. offen habe ich diese ablehnung aber nicht erfahren.
bei kontrollen hat sich der hund aber als vorteilhaft entpuppt, da die kontrolleure sich nicht so ins fahrzeug trauten
was für ein hund hast du denn? wenn es eine eher "nördliche" rasse ist, die eher kühle ecken bevorzugt, dann ist syrien zur heißen jahreszeit nichts (unseren bobtail würd ich da nicht mitnehmen), eine rasse, die hitze gewöhnt ist (eher kurzhaarig) ist da problemloser. mitfahrer hatten einen schäferhund dabei, bei 40 grad ging dem aber auch schon die puste.
wichtig: viel wasser einplanen und dem hund immer anbieten, da geht einiges bei drauf.
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Mit Hund unterwegs?
Salut,
vor einiger Zeit bin ich mit meinem damaligen Hund von N-Afrika bis Schwarzafrika gefahren. Ich bin nur sehr selten auf offne Ablehnung gestoßen. Einmal aber doch massiv bei einer Kontrolle. (Muß dazu allerdings erwähnen, daß mein "Tierchen" schneeweiß war und für so manchen Menschen ein etwas schreckliches Aussehen hatte, welches aber gänzlich in seiner Rasse begründet war!
)
Wenn Du sogar mit zwei Hunden dort unterwegs sein willst (Klein - groß?), dann mußt Du zumindest damit rechnen, daß Deine Kontakte (z.B. Einladungen usw.) sehr reduziert sein werden. Man wird (außer vielleicht in touristischer Zentren, die ohnehin schon "eingefärbt" sind) wohl eher indifferenten Abstand zu Dir halten. Kinder könnten in kleineren Orten gelegentlich versucht sein, die Hunde zu ärgern/provozieren. Du mußt also immer einen guten Überblick behalten.
Nicht für jeden Hund ist Schaukeln und Hitze im Wagen die reine Freude, das hängt von der Rasse ab. Und wenn dann beim Parken von außen noch heftig an Wagen und Scheiben geklopft wird, damit die braven Tiere sich so richtig aufregen, muß man gute Nerven haben.
Gruß
Roger T.
vor einiger Zeit bin ich mit meinem damaligen Hund von N-Afrika bis Schwarzafrika gefahren. Ich bin nur sehr selten auf offne Ablehnung gestoßen. Einmal aber doch massiv bei einer Kontrolle. (Muß dazu allerdings erwähnen, daß mein "Tierchen" schneeweiß war und für so manchen Menschen ein etwas schreckliches Aussehen hatte, welches aber gänzlich in seiner Rasse begründet war!
Wenn Du sogar mit zwei Hunden dort unterwegs sein willst (Klein - groß?), dann mußt Du zumindest damit rechnen, daß Deine Kontakte (z.B. Einladungen usw.) sehr reduziert sein werden. Man wird (außer vielleicht in touristischer Zentren, die ohnehin schon "eingefärbt" sind) wohl eher indifferenten Abstand zu Dir halten. Kinder könnten in kleineren Orten gelegentlich versucht sein, die Hunde zu ärgern/provozieren. Du mußt also immer einen guten Überblick behalten.
Nicht für jeden Hund ist Schaukeln und Hitze im Wagen die reine Freude, das hängt von der Rasse ab. Und wenn dann beim Parken von außen noch heftig an Wagen und Scheiben geklopft wird, damit die braven Tiere sich so richtig aufregen, muß man gute Nerven haben.
Gruß
Roger T.
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Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Mit Hund unterwegs?
Hallo Roger, Rothaut,
gute Nerven, ja, vor allem darf man aber die Leute nicht mit seinen(m) Hunde(en) provozieren! Es sind mir Fälle zu Ohren gekommen, bei denen der Hund dies dann (vergiftet) mit dem Leben bezahlen musste! Nicht nur Nordafrikaner, vor allem Westafrikaner sind sehr geübt im Umgang mit Gift, daran sollte man immer denken!
Der Gerhard
gute Nerven, ja, vor allem darf man aber die Leute nicht mit seinen(m) Hunde(en) provozieren! Es sind mir Fälle zu Ohren gekommen, bei denen der Hund dies dann (vergiftet) mit dem Leben bezahlen musste! Nicht nur Nordafrikaner, vor allem Westafrikaner sind sehr geübt im Umgang mit Gift, daran sollte man immer denken!
Der Gerhard
Re: Mit Hund unterwegs?
hallo gg,
sollte das nicht generell gelten- nicht zu provozieren- weder mit noch ohne hund?
sollte das nicht generell gelten- nicht zu provozieren- weder mit noch ohne hund?
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Mit Hund unterwegs?
Salut G.G.,
ja das stimmt! Aber was machst Du, wenn schon allein der Anblick des Hundes als Provokation empfunden wird?
Mein schneeweißer Bulli mit dem Amboss-Kopf, der ebenholzschwarze Chef des Postens und ich Rothaut - ein schönes Bild! :D Und dann seine düstere Bemerkung: " Je n'aime pas les chiens - mais alors pas du tout!!" Und rauflustig knurrt der sensible Hund dazu.
Gruß
Roger T.
ja das stimmt! Aber was machst Du, wenn schon allein der Anblick des Hundes als Provokation empfunden wird?
Mein schneeweißer Bulli mit dem Amboss-Kopf, der ebenholzschwarze Chef des Postens und ich Rothaut - ein schönes Bild! :D Und dann seine düstere Bemerkung: " Je n'aime pas les chiens - mais alors pas du tout!!" Und rauflustig knurrt der sensible Hund dazu.
Gruß
Roger T.
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Jürgen Kempe
- Beiträge: 632
- Registriert: Di 18. Jul 2006, 17:26
- Wohnort: S-H
Re: Mit Hund unterwegs?
Sicher kein Sach-, sondern ein emotionaler Beitrag: Ich halte es für eine unverschämte Rücksichtslosigkeit gegenüber der (muslimischen) Bevölkerung, mit Hund in diese Länder zu reisen.
Wenn ich lese, dass die Hunde die Kontrollen vereinfachen, oder höre, dass der "Belästigung" durch Kinder Einhalt geboten wird, meine ich zu wissen, wer/was bei diesen Reisenden den höheren Stellenwert besitzt: Der Mensch oder das Tier (hier möge jeder das ihm genehme Smily einsetzen).
Jürgen K. Kempe (Hundefreund)
Wenn ich lese, dass die Hunde die Kontrollen vereinfachen, oder höre, dass der "Belästigung" durch Kinder Einhalt geboten wird, meine ich zu wissen, wer/was bei diesen Reisenden den höheren Stellenwert besitzt: Der Mensch oder das Tier (hier möge jeder das ihm genehme Smily einsetzen).
Jürgen K. Kempe (Hundefreund)
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Mit Hund unterwegs?
Hier war ja eigentlich nach Erfahrungen gefragt. Ich finde den Beweggrund dieser Frage weder "unverschämt" noch "rücksichtslos"! Da hat sich dann doch wohl ein Maßstab verschoben.
Aber gut, wenn wir schon (wieder mal) emotionell werden wollen, dann muß ich sagen, daß der Hundebesitzer, der eine weite Reise plant, ja auch einer - diesmal durchaus positiven - Emotion folgt, wenn er seinen "Gefährten" nicht irgendwo zwischendrin einfach abschieben will.
Diese ewige Leier vom angeblichen Antagonismus Kinder-Hund sollte man weder direkt noch indirekt aufwärmen. Das ist doch keine Basis für eine ernsthafte Diskussion! :(
Auch in islamischen Ländern gibt es durchaus Hunde. Sie haben in der dortigen Gesellschaft überwiegend einen anderen Stellenwert, als bei uns. Indem wir es zur Kenntnis nehmen, wissen wir auch, daß es nicht an uns ist, dies ändern zu wollen.
Eine Hunderasse genießt ja bekanntermaßen sogar eine große Verehrung in islamischen Ländern: der Sloughi, der uneingeschränkt als Familienmitglied gilt! Dies besonders im Maghreb. ( Und schon auf ägyptischen Fresken ist er, sowie auch der Pharaon Hound, dargestellt.)
Gruß
Roger T.
Aber gut, wenn wir schon (wieder mal) emotionell werden wollen, dann muß ich sagen, daß der Hundebesitzer, der eine weite Reise plant, ja auch einer - diesmal durchaus positiven - Emotion folgt, wenn er seinen "Gefährten" nicht irgendwo zwischendrin einfach abschieben will.
Diese ewige Leier vom angeblichen Antagonismus Kinder-Hund sollte man weder direkt noch indirekt aufwärmen. Das ist doch keine Basis für eine ernsthafte Diskussion! :(
Auch in islamischen Ländern gibt es durchaus Hunde. Sie haben in der dortigen Gesellschaft überwiegend einen anderen Stellenwert, als bei uns. Indem wir es zur Kenntnis nehmen, wissen wir auch, daß es nicht an uns ist, dies ändern zu wollen.
Eine Hunderasse genießt ja bekanntermaßen sogar eine große Verehrung in islamischen Ländern: der Sloughi, der uneingeschränkt als Familienmitglied gilt! Dies besonders im Maghreb. ( Und schon auf ägyptischen Fresken ist er, sowie auch der Pharaon Hound, dargestellt.)
Gruß
Roger T.
Re: Mit Hund unterwegs?
Möchte jetzt doch mal meinen Senf dazu geben, da schon Äußerungen fallen, dass es unverschämt ist mit dem Hund in islamische Länder zu reisen:
Wir sind seit ca. 4 Jahren mit Hund unterwegs. Bis jetzt nur Marokko und Tunesien. Wir haben bisher keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht.
Allerdings nehmen den Hund bei Stadtbesichtigungen oder in Gebäude nicht mit. Wir hatten ihn in Tunesien aber sogar mal in einem Restaurant (im Garten) dabei. Davor haben aber freundlich gefragt ob das in Ordnung ist, oder ob wir ihn ins Auto bringen sollen.
Also wer immer freundlich fragt, oder niemanden in Verlegenheit bringt, wenn der Hund z.B. fremde Leute freudig anspringt muss er eben angeleint bleiben, hat keine Probleme zu befürchten.
Manchmal kommt man sogar wegen dem Hund ins Gespräch. Immer lustig, denn unser Hund heisst "Tarek". Das gibt schon mal Gesprächsthemen....
Und zum Thema Leute vom Leib halten: Ich bin auch ganz froh, dass unser Hund beim Wildcampen anschlägt, wenn sich uns jemand nähert. Das tut den Kontakten aber keinen Abbruch. Ich rufe dann den Hund ab und begrüße den Ankömmling.
Es ist wie mit allem, so wie man in den Wald hineinruft.....
Gruß Schöni
Wir sind seit ca. 4 Jahren mit Hund unterwegs. Bis jetzt nur Marokko und Tunesien. Wir haben bisher keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht.
Allerdings nehmen den Hund bei Stadtbesichtigungen oder in Gebäude nicht mit. Wir hatten ihn in Tunesien aber sogar mal in einem Restaurant (im Garten) dabei. Davor haben aber freundlich gefragt ob das in Ordnung ist, oder ob wir ihn ins Auto bringen sollen.
Also wer immer freundlich fragt, oder niemanden in Verlegenheit bringt, wenn der Hund z.B. fremde Leute freudig anspringt muss er eben angeleint bleiben, hat keine Probleme zu befürchten.
Manchmal kommt man sogar wegen dem Hund ins Gespräch. Immer lustig, denn unser Hund heisst "Tarek". Das gibt schon mal Gesprächsthemen....
Und zum Thema Leute vom Leib halten: Ich bin auch ganz froh, dass unser Hund beim Wildcampen anschlägt, wenn sich uns jemand nähert. Das tut den Kontakten aber keinen Abbruch. Ich rufe dann den Hund ab und begrüße den Ankömmling.
Es ist wie mit allem, so wie man in den Wald hineinruft.....
Gruß Schöni
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Barbara4x4
- Beiträge: 465
- Registriert: Fr 16. Nov 2007, 13:03
Re: Mit Hund unterwegs?
Hallo,
die Frage nach dem Stellenwert von Mensch und Tier befremdet mich doch etwas. Die islamische Meinung dazu ist übrigens: Wenn Allah keine Hunde wollte, hätte er sie nicht geschaffen. Sie haben nach den Buchstaben der Lehre mehr Existenzrecht als im christlichen Paralleluniversum.
Nicht umsonst wird ein Hund (Kitmir) im Koran erwähnt, er spaziert sogar im islamischen Paradies umher. Zu Lebzeiten des Propheten Muhamed rettete eine eigentlich böse Frau einen Hund vorm Verdursten. Dafür wurden ihr alle schlechten Taten vergeben und sie konnte direkt ins Paradies.
Kontrollen können durch Hunde schwieriger werden, nicht nur einfacher, die Kids provozieren Hunde sehr gerne - lieber als Menschen, weil Hunde zuverlässiger antworten
. Es hat eben alles 2 Seiten.
Richtig Spaß machen die Begegnungen mit engagierten einheimischen Hundehaltern. Da wird dann Erfahrung getauscht, jeder zeigt die schönsten Tricks seines Hundes...
Wenn ich spitzfindig wäre würde ich jetzt fragen, ob es auch unverschämt ist, einen aus einem islamischen Land nach Europa adoptierten Hund wieder auf eine Reise in sein Heimatland mitzunehmen.
In Marokko gab es übrigens sogar schon Briefmarken mit den einheimischen Hunderassen.
VG
Barbara
die Frage nach dem Stellenwert von Mensch und Tier befremdet mich doch etwas. Die islamische Meinung dazu ist übrigens: Wenn Allah keine Hunde wollte, hätte er sie nicht geschaffen. Sie haben nach den Buchstaben der Lehre mehr Existenzrecht als im christlichen Paralleluniversum.
Nicht umsonst wird ein Hund (Kitmir) im Koran erwähnt, er spaziert sogar im islamischen Paradies umher. Zu Lebzeiten des Propheten Muhamed rettete eine eigentlich böse Frau einen Hund vorm Verdursten. Dafür wurden ihr alle schlechten Taten vergeben und sie konnte direkt ins Paradies.
Kontrollen können durch Hunde schwieriger werden, nicht nur einfacher, die Kids provozieren Hunde sehr gerne - lieber als Menschen, weil Hunde zuverlässiger antworten
Richtig Spaß machen die Begegnungen mit engagierten einheimischen Hundehaltern. Da wird dann Erfahrung getauscht, jeder zeigt die schönsten Tricks seines Hundes...
Wenn ich spitzfindig wäre würde ich jetzt fragen, ob es auch unverschämt ist, einen aus einem islamischen Land nach Europa adoptierten Hund wieder auf eine Reise in sein Heimatland mitzunehmen.
In Marokko gab es übrigens sogar schon Briefmarken mit den einheimischen Hunderassen.
VG
Barbara
Re: Mit Hund unterwegs?
Darf man eigentlich mit Frau in islamische Länder fahren? Ist das nicht eine Provokation? Oder noch schlimmer: ist es nicht unverschämt, wenn die mitreisende Frau gar am Steuer sitzt?
Verzeiht meinen Ausbruch, aber ich war ob des "unverschämt"-Statements schon ein wenig befremdet, aber das ist offenbar die klassische Mechanik eines Online-Forums: Spätestens nach fünf Beiträgen muss heftig polemisiert werden, sonst wäre es ja kein Online-Forum ...
Insbesondere, da ich an keiner Stelle angedeutet habe, den Hund mitnehmen zu wollen, um mir die lokale Bevölkerung im allgemeinen, oder Kinder oder im speziellen vom Leibe zu halten. Und, ja, hiermit oute ich mich ganz bewusst: alle unsere Hunde waren und sind stets Mitglieder der Familie, und als solche genießen sie bei uns einen hohen Stellenwert. Wenn ich vor der furchtbaren Wahl stünde, entweder meinen Hund oder einen mir wildfremden Menschen retten zu können, könnte ich nicht von vorne herein sagen, wie ich mich entscheiden würde.
Ich hatte nach praktischen Erfahrungen gefragt, und bedanke mich ganz herzlich bei allen, die mich damit versorgt haben. Darf ich aber dennoch nachhaken, insbesondere bei Dir, Schöni? Du schreibst, Du nimmst Deinen Hund bei Stadbesichtigungen nicht mit, was ich gut verstehen kann. Aber wo lässt Du ihn in der Zeit? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du ihn im verschlossenen Auto zurück lässt, oder?
@ schnorr: Wir haben zwei Hunde, einen Groenendael (belgischer Schäferhund), und einen kleinen Berger des Pyrenées, der aber erst im Januar als Welpe zu uns kommt. Vor allem der erstgenannte könnte durchaus als hündisches Äquivalent zu einem edlen Araber-Hengst durchgehen:

Da wären die traditionell der Eleganz gegenüber aufgeschlossenen Araber vielleicht sogar milde gestimmt...
Wegen des Transports: Wir haben uns einen neuen Bremach-Kastenwagen gekauft, der gerade ausgebaut wird. Neben einer Klimaanlage haben wir viele Fenster (weit oben angebracht), eine große Dachluke, sowie zwei leistungsstarke, solar- und akkubetriebene Lüfter, damit eine maximale Luftumwälzung auch bei stehendem Fahrzeug gewährleistet ist. Ob das ausreicht, die Hunde auch in südlichen Gegenden im Auto zu lassen, muss ich erst in der Praxis sehen, aber mehr als ein paar Stunden würde ich das selbst im besten Fall nicht tun. Für eine Besichtigung der Altstädte von Aleppo oder Damaskus reicht das sicher nicht. Deshalb eben meine Frage danach, wie das jene gehandhabt haben, die schon mit Hund(en) in entsprechenden Gegenden unterwegs waren.
Mit herzlichen Grüßen,
Marcus
Verzeiht meinen Ausbruch, aber ich war ob des "unverschämt"-Statements schon ein wenig befremdet, aber das ist offenbar die klassische Mechanik eines Online-Forums: Spätestens nach fünf Beiträgen muss heftig polemisiert werden, sonst wäre es ja kein Online-Forum ...
Insbesondere, da ich an keiner Stelle angedeutet habe, den Hund mitnehmen zu wollen, um mir die lokale Bevölkerung im allgemeinen, oder Kinder oder im speziellen vom Leibe zu halten. Und, ja, hiermit oute ich mich ganz bewusst: alle unsere Hunde waren und sind stets Mitglieder der Familie, und als solche genießen sie bei uns einen hohen Stellenwert. Wenn ich vor der furchtbaren Wahl stünde, entweder meinen Hund oder einen mir wildfremden Menschen retten zu können, könnte ich nicht von vorne herein sagen, wie ich mich entscheiden würde.
Ich hatte nach praktischen Erfahrungen gefragt, und bedanke mich ganz herzlich bei allen, die mich damit versorgt haben. Darf ich aber dennoch nachhaken, insbesondere bei Dir, Schöni? Du schreibst, Du nimmst Deinen Hund bei Stadbesichtigungen nicht mit, was ich gut verstehen kann. Aber wo lässt Du ihn in der Zeit? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du ihn im verschlossenen Auto zurück lässt, oder?
@ schnorr: Wir haben zwei Hunde, einen Groenendael (belgischer Schäferhund), und einen kleinen Berger des Pyrenées, der aber erst im Januar als Welpe zu uns kommt. Vor allem der erstgenannte könnte durchaus als hündisches Äquivalent zu einem edlen Araber-Hengst durchgehen:

Da wären die traditionell der Eleganz gegenüber aufgeschlossenen Araber vielleicht sogar milde gestimmt...
Wegen des Transports: Wir haben uns einen neuen Bremach-Kastenwagen gekauft, der gerade ausgebaut wird. Neben einer Klimaanlage haben wir viele Fenster (weit oben angebracht), eine große Dachluke, sowie zwei leistungsstarke, solar- und akkubetriebene Lüfter, damit eine maximale Luftumwälzung auch bei stehendem Fahrzeug gewährleistet ist. Ob das ausreicht, die Hunde auch in südlichen Gegenden im Auto zu lassen, muss ich erst in der Praxis sehen, aber mehr als ein paar Stunden würde ich das selbst im besten Fall nicht tun. Für eine Besichtigung der Altstädte von Aleppo oder Damaskus reicht das sicher nicht. Deshalb eben meine Frage danach, wie das jene gehandhabt haben, die schon mit Hund(en) in entsprechenden Gegenden unterwegs waren.
Mit herzlichen Grüßen,
Marcus
Re: Mit Hund unterwegs?
Ich habe nochmal in meinen Quellen zum Islam nachgeforscht, da ich im Hinterkopf den Text einer Hadith hatte, in welcher Allah das Laben eines dürstenden Hundes begrüßt, und deshalb einer Prostituierten ihre Sünde vergibt. Nun sind die Hadithen natürlich groß an der Zahl, und oft widersprüchlich in ihrem Inhalt, aber diese wird immer wieder in den großen Sammlungen zitiert.
Bei der Suche danach stieß ich aber auch auf eine, mir bis dato unbekannte Hadith:
"Hadith - Mishkat, Transmitted by Abu Dawud and Darimi
The Prophet said, "Were dogs not a species of creature I should command that they all be killed; but kill every pure black one." [Muslim, Narrated AbuDharr: "...The black dog is a devil."]"
Ich weiß natürlich nicht, inwiefern diese Hadith von den maßgeblichen Gelehrten als authentisch beurteilt wird, aber sie bereitet mir - angesichts der oben dargestellten Erscheinung usneres Hundes - natürlich Sorge.
Marcus
Bei der Suche danach stieß ich aber auch auf eine, mir bis dato unbekannte Hadith:
"Hadith - Mishkat, Transmitted by Abu Dawud and Darimi
The Prophet said, "Were dogs not a species of creature I should command that they all be killed; but kill every pure black one." [Muslim, Narrated AbuDharr: "...The black dog is a devil."]"
Ich weiß natürlich nicht, inwiefern diese Hadith von den maßgeblichen Gelehrten als authentisch beurteilt wird, aber sie bereitet mir - angesichts der oben dargestellten Erscheinung usneres Hundes - natürlich Sorge.
Marcus
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Mit Hund unterwegs?
Salut,
ein prächtiges Tier!
Der hat zwar viel Unterwolle (Hitze!) gilt aber als so robust, daß ich denke, er wird auch eine Reise gut überstehen. Ich würde ihn bei leicht geöffneter Dachluke nebst weiterer Luftzufuhr und Wassernapf durchaus für zwei-drei Stunden im Auto lassen. Fenster so verhängen, daß man nicht gleich reinsehen kann. So habe ich es jedenfalls gemacht.
Immer wieder mal in freier Landschaft anhalten, damit er sich gründlich bewegen und austoben kann. Auch ich glaube, daß es unterwegs - besonders auf dem Land - genügend Leute geben wird, die seine Hüte- und Wacheigenschaften sofort erkennen und schätzen werden. (Ich geh mal davon aus, daß er Dir auf's Wort gehorcht.) Würde ihn aber nie aus den Augen lassen - der Hinweis von G.G. ist durchaus berechtigt!
Ich war mit meinem damaligen Hund (der allerdings keine Unterwolle hatte) in Gegenden mit 45-50°C. Dort (in der Wüste) wurde ich mit einem vorher nicht bedachten Problem konfrontiert: der Boden war so heiß, daß er nicht laufen konnte. Es verbrannte ihm einfach die Ballen. Damals hätte ich gern so etwas wie "Pfotenschuhe" für ihn dabei gehabt.
Guter Reise
Roger T.
ein prächtiges Tier!
Der hat zwar viel Unterwolle (Hitze!) gilt aber als so robust, daß ich denke, er wird auch eine Reise gut überstehen. Ich würde ihn bei leicht geöffneter Dachluke nebst weiterer Luftzufuhr und Wassernapf durchaus für zwei-drei Stunden im Auto lassen. Fenster so verhängen, daß man nicht gleich reinsehen kann. So habe ich es jedenfalls gemacht.
Immer wieder mal in freier Landschaft anhalten, damit er sich gründlich bewegen und austoben kann. Auch ich glaube, daß es unterwegs - besonders auf dem Land - genügend Leute geben wird, die seine Hüte- und Wacheigenschaften sofort erkennen und schätzen werden. (Ich geh mal davon aus, daß er Dir auf's Wort gehorcht.) Würde ihn aber nie aus den Augen lassen - der Hinweis von G.G. ist durchaus berechtigt!
Ich war mit meinem damaligen Hund (der allerdings keine Unterwolle hatte) in Gegenden mit 45-50°C. Dort (in der Wüste) wurde ich mit einem vorher nicht bedachten Problem konfrontiert: der Boden war so heiß, daß er nicht laufen konnte. Es verbrannte ihm einfach die Ballen. Damals hätte ich gern so etwas wie "Pfotenschuhe" für ihn dabei gehabt.
Guter Reise
Roger T.
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Bärbel Carasophie
- Beiträge: 35
- Registriert: Mo 14. Nov 2005, 20:10
Re: Mit Hund unterwegs?
Hallo,
ich war schon mehrmals mit zwei sehr verschiedenen Hunden unterwegs.
1. Reise Marokko: mit einem Münsterländer Mischling, der so lieb war, daß sogar sich Nomaden-Mädchen getraut haben, sie zu streicheln... und dann "Heldinnen" waren :D
2. Reise Marokko und Libyen: einen scharfen Wachhund, Miro, der absolut niemanden näher als 20m an das Wohnmobil ließ. Wir lassen ihn auch nicht zu Fremden. Das bedeutete für ihn in Gebieten, wo mit Besuch zu rechnen war, daß er angebunden am Wohnmobil war (doppelt gesichert, er hat sich früher schon mal losgerissen) und wir nicht auf Campingplätze, nicht in der Nähe von Farmen etc. stehen wollten/konnten - damit wir eine ruhige Nacht haben. Vorteil eines solchen Hundes: als wir in Tanger während der Fahrt Besuch über die Dachluke bekamen, zogen die Einbrecher sofort von dannen... und auch nachts schlug er bei jedem verdächtigen Geräusch an - und wenn es nur zwei Esel waren.
In einem sehr einsamen Gebiet bekamen wir abends Besuch von Nomadenkinder in Begleitung von drei anderen Hunden. Diese Kinder kannten also Hunde, trotzdem haben wir unseren nicht freigelassen, denn die Kinder gehen dort ganz anders mit ihren Hunden um als wir und die Hunde sind ganz anders erzogen: sie haben grundsätzlich Angst vor Menschen und gehen weg schon bei leichter Drohgebärde. Für unsere Hunde wäre es nur eine Spielaufforderung (Ball werfen...)
Also kam unser Hund bei solchen Begegnungen grundsätzlich sofort ins Auto. Da er gut erzogen war, war das kein Problem und ging schnell.
Mit Wildhunden, die ans Auto kamen ohne Menschen, haben wir Kontakte zugelassen. Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich keine Sorge vor Ansteckung. Flohpulver ist natürlich mit dabei und so mancher Wildhund wird von mir entfloht unterwegs...
Im Auto ist der Hund in einem grossen Kennel untergebracht, so sollten sich auch Zöllner dran vorbeitrauen - sie haben sich aber nicht. Rausholen ging in solchen Situationen nur mit Maulkorb. In Libyen wollte uns ein Grenzer ihn abkaufen, bei 2000 EUR Gebot hat er begriffen, daß wir ihn nicht hergeben
Fazit: nur mit sehr gut erzogenen Hunden unterwegs sein in Marokko etc., auch mit anderen Hunden sollte der eigene Hund sehr gut sozialisiert sein, weil man immer "Wild"-Hunde trifft. Und auf eine Beisserei zwischen Hunden, wenn der nächste Tierarzt 500km weit weg ist, hab ich keine Lust...
Superwichtig ist Sonnen- und Hitzeschutz: unser Hund bei 48° im Schatten, er bekam nasse Tücher übergelegt (die brauchten wir auch zum Schlafen)

Und trotz der Hitze muss man für genügend körperliche und geistige Auslastung sorgen, sonst langweilt sich der Hund evtl. mit bösen Folgen.
Speziell in Marokko findet man unter Umständen wenig Möglichkeit zum Laufenlassen: rechts und links der Strasse Müll, viel Verkehr, dann bewirtschaftetes Gebiet oder Weide. Alternativ ausserhalb Steine/Felsen/Disteln. Wenn wir ein günstiges Auslauf-Gebiet sahen, haben wir oft angehalten und sind erstmal ein Stündchen gelaufen.
In meiner Reiseapotheke ist Rimadyl, vier Pfotenschuhe, Skalpell, Hundetrichter, Entwurmung, Möhrenmus u. Reis gegen Durchfall, Zeckenzange (wir haben riesige, eklige Kamelzecken gesehen an einem Brunnen), antibiotische Augentropfen (Zugluft!), Ersatzleinen und Halsbänder (habe ich in Libyen an einen Hundehalter verschenkt, der seinen Hund an einer Kette ausführte), dringend eine dicke Decke für Draußen zum Unterlegen in Felswüsten
Da frisst ein hungriger Welpe mit:

hier ein Bild vom Kennel, der ist so groß, dass der Hund bequem liegen kann, aber Miro wollte immer vorne an der Kante klemmen... Der Kennel war sein Tag-Platz, nachts lag er vor dem Bett. Wenn jemand auf dem Fahrersitz sitzt und den Motor anlässt, verschwand er von selber im Kennel.

ich war schon mehrmals mit zwei sehr verschiedenen Hunden unterwegs.
1. Reise Marokko: mit einem Münsterländer Mischling, der so lieb war, daß sogar sich Nomaden-Mädchen getraut haben, sie zu streicheln... und dann "Heldinnen" waren :D
2. Reise Marokko und Libyen: einen scharfen Wachhund, Miro, der absolut niemanden näher als 20m an das Wohnmobil ließ. Wir lassen ihn auch nicht zu Fremden. Das bedeutete für ihn in Gebieten, wo mit Besuch zu rechnen war, daß er angebunden am Wohnmobil war (doppelt gesichert, er hat sich früher schon mal losgerissen) und wir nicht auf Campingplätze, nicht in der Nähe von Farmen etc. stehen wollten/konnten - damit wir eine ruhige Nacht haben. Vorteil eines solchen Hundes: als wir in Tanger während der Fahrt Besuch über die Dachluke bekamen, zogen die Einbrecher sofort von dannen... und auch nachts schlug er bei jedem verdächtigen Geräusch an - und wenn es nur zwei Esel waren.
In einem sehr einsamen Gebiet bekamen wir abends Besuch von Nomadenkinder in Begleitung von drei anderen Hunden. Diese Kinder kannten also Hunde, trotzdem haben wir unseren nicht freigelassen, denn die Kinder gehen dort ganz anders mit ihren Hunden um als wir und die Hunde sind ganz anders erzogen: sie haben grundsätzlich Angst vor Menschen und gehen weg schon bei leichter Drohgebärde. Für unsere Hunde wäre es nur eine Spielaufforderung (Ball werfen...)
Also kam unser Hund bei solchen Begegnungen grundsätzlich sofort ins Auto. Da er gut erzogen war, war das kein Problem und ging schnell.
Mit Wildhunden, die ans Auto kamen ohne Menschen, haben wir Kontakte zugelassen. Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich keine Sorge vor Ansteckung. Flohpulver ist natürlich mit dabei und so mancher Wildhund wird von mir entfloht unterwegs...
Im Auto ist der Hund in einem grossen Kennel untergebracht, so sollten sich auch Zöllner dran vorbeitrauen - sie haben sich aber nicht. Rausholen ging in solchen Situationen nur mit Maulkorb. In Libyen wollte uns ein Grenzer ihn abkaufen, bei 2000 EUR Gebot hat er begriffen, daß wir ihn nicht hergeben
Fazit: nur mit sehr gut erzogenen Hunden unterwegs sein in Marokko etc., auch mit anderen Hunden sollte der eigene Hund sehr gut sozialisiert sein, weil man immer "Wild"-Hunde trifft. Und auf eine Beisserei zwischen Hunden, wenn der nächste Tierarzt 500km weit weg ist, hab ich keine Lust...
Superwichtig ist Sonnen- und Hitzeschutz: unser Hund bei 48° im Schatten, er bekam nasse Tücher übergelegt (die brauchten wir auch zum Schlafen)

Und trotz der Hitze muss man für genügend körperliche und geistige Auslastung sorgen, sonst langweilt sich der Hund evtl. mit bösen Folgen.
Speziell in Marokko findet man unter Umständen wenig Möglichkeit zum Laufenlassen: rechts und links der Strasse Müll, viel Verkehr, dann bewirtschaftetes Gebiet oder Weide. Alternativ ausserhalb Steine/Felsen/Disteln. Wenn wir ein günstiges Auslauf-Gebiet sahen, haben wir oft angehalten und sind erstmal ein Stündchen gelaufen.
In meiner Reiseapotheke ist Rimadyl, vier Pfotenschuhe, Skalpell, Hundetrichter, Entwurmung, Möhrenmus u. Reis gegen Durchfall, Zeckenzange (wir haben riesige, eklige Kamelzecken gesehen an einem Brunnen), antibiotische Augentropfen (Zugluft!), Ersatzleinen und Halsbänder (habe ich in Libyen an einen Hundehalter verschenkt, der seinen Hund an einer Kette ausführte), dringend eine dicke Decke für Draußen zum Unterlegen in Felswüsten
Da frisst ein hungriger Welpe mit:

hier ein Bild vom Kennel, der ist so groß, dass der Hund bequem liegen kann, aber Miro wollte immer vorne an der Kante klemmen... Der Kennel war sein Tag-Platz, nachts lag er vor dem Bett. Wenn jemand auf dem Fahrersitz sitzt und den Motor anlässt, verschwand er von selber im Kennel.

Zuletzt geändert von Bärbel Carasophie am Mo 3. Dez 2007, 23:41, insgesamt 1-mal geändert.
Grüssle, Bärbel
MB LA 911 Wohnmobil
MB LA 911 Wohnmobil



