Mit Hund unterwegs?

Reiseinformationen für Unterwegs

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PeterC
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von PeterC »

Hallo Ina

in einem Fall der mir bekannt ist, wurde dem Hund ein leichtes Beruhigungsmittel vor dem Flug auf die Kanarischen Inseln (4 Stunden) gegeben. Der Stress war trotzdem nicht ohne und nur deshalb akzeptabel, weil es ein 6 wöchiger Aufenthalt war. Es kommt sicher stark auf den Hund an, ob er das ohne Probleme mitmacht. Die schon erwähnte eigene Decke in der Box hilft meist auch ein bißchen weiter.

für die anderen:
Schäferhund in Libyen, vor der Revolution: kein Problem. Ja, manche Leute hatten Angst, daher war er immer an der Leine. Und als Fotomodell für Handyknipsen gerne genommen. Sogar Kaufangebote wurden ausgesprochen.

Fähren in Skandinavien sind allgemein offener:
Silja: Tallinn (Estland) - Helsinki (Finnland):
im Auto auf eigenes Risiko kostenfrei, ein Zettel für die Windschutzscheibe "pet on board" gibts beim Check-In
Grimaldi: Naantalli (Finnland) - Kapelskjär (Schweden):
gegen Aufpreis zwingend in einer Kabine und Pullerbaum auf Deck 7.
Die Fähre transportiert hauptsächlich LKW, sieht aussen ein bißchen italienisch aus aber ist innen tip-top.

Allgemein: Titterbestimmung und regelmässige TW-Impfung erforderlich, in Skandinavien auch Entwurmung unter Tierarztaufsicht (auch wenn dies das Wüschi ist :mrgreen: )

Gruß
Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
SilviaR
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von SilviaR »

hallo ina,
südafrika hat sehr strenge einreisebestimmungen für hunde, s. z.b. hier:
http://www.scalibor.ch/broschueren/Einr ... -Katze.pdf
da ist namibia vielleicht die bessere wahl.
wenn man das mit den beruhigungsmitteln vorher mal ausprobiert, also wie der hund drauf reagiert, dann spricht da nichts dagegen. es kommt meines erachtens drauf an, wie der hund generell in seinem wesen ist. also ausgeglichen und abgeklärt oder lässt er sich schnell aus der ruhe bringen. wenn ein hund sehr nervös und unruhig ist, können diese beruhigungsmittel manchmal auch ins gegenteil umschlagen.
ich habe mal gehört, dass man bei lufthansa auch boxen mieten kann, vielleicht kannst du dort mal anfragen.
viele grüße
silvia

http://roadbook-afrika.de
muffmaff
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von muffmaff »

Hejj! Wir werden im Frühling nach Israel aufbrechen und von da aus weiter nach Jordanien. Wir würden unseren Hund ungerne zu Hause lassen, aber eine 3-monatige Reise wäre für ihn vielleicht zu anstrengend? Und wie ist es mit den Einreisebestimmungen für Hunde? danke!
liphpip
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von liphpip »

hallo,


das kommt ja auch sehr auf euren hund an.
unserem hat es nie was ausgemacht.er hatte auch bei deutlich über 40° keine probleme.andere haben schon probleme bei 30°
nun mit fast 15 jahren verträgt unser das überhaupt nicht mehr.
zu hause lassen kommt für mich nicht in frage deshalb ändere ich halt meine reisepläne.weniger weit,weniger warm und ne liste mit deutsch/englischsprachigen tierärzten...
so wird man langsam vom hundebesitzer zum altenpfleger.

für die ausreise aus der EU braucht ihr auf jedenfall einen eu heimtierpass und er muß gechippt werden.
und ganz wichtig ist auch der tollwut titer sonst kann bei einer kontrolle die wiedereinreise zum großen und teuren problem werden.aber alle infos auch zu den reiseländer müsste ein guter tierarzt geben können.
die genauen bestimmungen israels/jordanien weiß ich nicht.
aber das müsste sich recht fix im netz finden.
wenn euer hund mit hitze und dem reisestress klar kommt dann steht dem sonst ja nichts im wege.
ich hatte nie nirgends irgendwelche probleme wegen des hundes.
das kommt ja aber auch stark auf das wesen des hundes und seine erziehung an.
mit einem schnell gestressten hund kann man im arabischem raum in große probleme geraten.
muffmaff
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von muffmaff »

@ liphpip

Hallo!

Erstmal vielen Dank für die nützlichen Infos. Ich hab auch noch recherchiert und auf neue Infos bezüglich Einreisebestimmungen in Jordanien gestoßen. Ein Freund von mir hat mir auch einen guten Tierarzt empfohlen, mit dem ich bereits einen Termin ausgemacht habe. Die Liste mit deutsch/englischsprachigen Tierärzten finde ich eine sehr tolle Idee.Die muss ich noch nachschlagen.
Unser Hund ist ein Rottweiler (7 Jahre alt) und ist sehr gut erzogen worden. Wir haben bereits kleinere Reise mit ihm unternommen, z. B. an der Küste der Türkei oder im Süden Portugals. Er war sehr glücklich mit dem Wetter, auch bei 37 Grad. Ich hab auch Ferienwohnungen in Jordanien gefunden, wo man auch mit dem Hund eine Unterkunft bekommt. YEAH!:-) Übrigens, es war für mich neu, dass der Hund gechippt werden muss. Und wenn es nicht passiert?

Die Fotos hab ich mit angeschaut und die sind einfach genial! Schöner Hund! Ich liebe das Foto von ihm in den Sanddüne. Wir waren noch nie in Morocco, aber es wird Zeit.
liphpip
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von liphpip »

früher reichte es wohl wenn der hund tätowiert ist.
soll heute nicht mehr gehen.

also wir wurden noch nicht überprüft.bei bisher keiner ein oder ausreise irgendwohin.


ABER ich habe gute freunde die mit ihrem hund an der marokkanisch spanischen grenze bei wieder eintritt in die eu erhebliche probleme hatten.
das genaue prozedere kann ich mal erfragen.kann aber n bißchen dauern.ich bin sozusagen grade aufm sprung und in den nächsten tagen weg bis april.
ich weiß aber das es sehr teuer und sehr aufwändig war.
den es muß ein titernachweis erfolgen der in einem europäischen labor gemacht werden muß.solange darf der hund nicht rein.
auch wenn der hund sein leben lang durchgehend immer gegen tollwut geimpft wurde kann es sein das er die kriterien nicht erfüllen kann.
dann wirds richtig böse.denn dann offiziell keine einreise MIT dem hund in die eu.
also das auf jedenfall hier machen lassen.

der chip ist soweit ich weiß deutlich günstiger.denn tätowieren läßt sich ein hund kaum freiwillig ist also mit einer narkose verbunden,schonmal teuer,und auch nicht wirklich gesund.
der dhip ist in 2 minuten gemacht.was es kostet weiß ich nicht mehr schon zu lange her.
aber es war unter 100.-
muffmaff
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von muffmaff »

Dann ist es mit dem Chip richtig ernst . Tätowieren würde ich auch nicht zulassen, weder bei Narkose noch ohne Narkose. Es wäre schön, von der ganzen Prozedur mehr zu erfahren, aber nur, wenn du die Zeit dafür hast. Meinem Freund wird es nicht mal mitm Chip gefallen, denk ich mal, aber wenn es die einzige Möglichkeit ist....Andererseits kann ich es irgendwo auch verstehen, dass solche Einreisebestimmungen erforderlich sind.
Seid ihr dann wieder in Afrika unterwegs?
Vielen Dank für deine Hilfsbereitschaft!
liphpip
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von liphpip »

nein dafür ist der hund jetzt zu alt.das mag ich ihm nicht zumuten.ab 25° knickt er deutlich ab.
ausserdem hat er das letzte halbe jahr diverse probleme gehabt.

es geht nach spanien und portugal.da ists bis april ja noch nicht so warm.und ich kenne zwei tierärzte auf der route.

so ist das dann wohl.bis etwa 13 war alles noch in butter und es hat ihm nie irgendwas ausgemacht aber nun spürt man es doch schon sehr deutlich.
früher waren 15km laufen kein thema.heute sind 5 gehend schon genug...
muffmaff
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von muffmaff »

Spanien und Portugal...schön! Da kann er noch dann bei dem Wetter alles schön genießen!:-)

Ja, mit dem Alter ändert sich auch die Verhaltensweise der Hunde und ihre Kraft lässt nach. Unser Rottweiler ist noch jung und energetisch genug, um so eine Reise mitmachen zu können...hoffen wir. :-)
Auf alle Fälle freuen wir uns, dass wir ihn haben!

Ich wünsche euch eine schöne Reise erstmal!
marcush
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von marcush »

Schön, meinen vor über vier Jahren gestarteten Faden wiederzusehen! Nur kurz zur Info: unsere geplante Reise nach Syrien hat leider nie stattgefunden. Maßgeblich an der Entscheidung beteiligt war die Entführung zweier Bekannter mit ihren beiden Schäferhunden in Tunesien (wurde ja des langen und breiten hier diskutiert), wobei die Hunde auf grausame Weise erdrosselt worden sind. Das hat meine Freude an Reisen nach Nordafrika und den Nahen Osten etwas abgekühlt, wobei die Situation als Ganzes seither ja auch für die zweibeinigen Reisenden immer gefährlicher geworden ist. So werden Bosnien und die Türkei bis auf weiteres wohl die einzigen muslimischen Länder sein, die wir auf absehbare Zeit mit Hund bereisen werden; und da habe ich hinsichtlich meiner im Ursprungspost geäußerten Unsicherheiten doch weniger Bedenken.

Nun möchte ich aber auf muffmaffs Frage(n) antworten:

1) Die Chippflicht galt schon seit etlichen Jahren für das Reisen mit Hund innerhalb der Europäischen Union. Ohne Chip darf ein Hund nicht den Heimatstaat verlassen. Das Chippen ist eine einfache und an sich schmerzlose Angelegenheit: Der Chip befindet sich in einer unzerbrechlichen Glasphiole, die etwas größer als ein Reiskorn ist. Sie wird mit einer Spritze unter die Haut platziert, normalerweise bei der linken Schulter.

2) Ablesung: Auf den Chips ist eine Nummer gespeichert, die stets mit einem Ländercode für das Heimatland des Hundes beginnt. Abgelesen wird der Chip mit einem Lesegerät, sieht aus wie ein Metalldetektor, wie ihn die Beamten am Flughafen verwenden. Bedauerlicherweise gibt es für die Chips und Lesegeräte verschiedene technische Standards, so sind z.B. viele englische Lesegeräte nicht mit kontinental-europäischen Chips kompatibel. Multi-Standardgeräte sind nicht überall verfügbar.
Die dem Ländercode folgende Nummer gibt im Idealfall Auskunft über den Besitzer nebst Adresse und Kontaktmöglichkeit (Telefon, e-mail), aber nur, wenn sie in einer Datenbank registriert wurde. Sinnigerweise ist zwar die Pflicht normiert, den Hund zu chippen, nicht jedoch, die Nummer auch in einer Datenbank registrieren zu lassen. Der eigentliche Sinn des Chips liegt im Nachweis, dass der konkrete Hund mit jenem, auf welchen der europäische Reisepass ausgestellt ist, identisch ist. Damit soll verhindert werden, dass (kranke) Hunde aus dem Ausland eingeführt werden, indem man sie mit einem für einen anderen Hund ausgestellten, regulären Pass ausweist.
Ärgerlicherweise gibt es in ganz Europa keine einheitliche Standard-Datenbank, die von allen Mitgliedsstaaten der EU abgefragt wird. Es gibt mehrere Datenbanken (in Deutschland bekannt ist die von Tasso e.V., http://www.tasso.net/), die wieder zusammen mit einer Meta-Suchmaschine verbunden sind, aber: schon in Frankreich besteht ein eigenes System, französische Tierärzte bzw. Behörden kennen die betreffenden Suchmaschinen nicht einmal!
Das heißt: Die Chipnummer gewährleistet im Verlustfall im Ausland nur selten eine korrekte Identifikation und Rückführung.
WICHTIG: Nur wenige Grenzübergänge haben Lesegeräte zur Verfügung (in denen dann auch noch Batterien sind ...), sodass es passieren kann, dass man gezwungen wird, einen Tierarzt aufzusuchen. Wenn der erst in zwei Tagen wieder da ist ... Pech. Auf jeden Fall sollte man mit dem Hund das Ablesen-Lassen üben; nciht jeder Hund mag es, wenn ein gestresster Fremder mit einem Plastikding an ihm herumfuhrwerkt. UND: Vor der Implantierung des Chips soll der Tierarzt mit dem Lesegerät testen, ob er auch fun ktioniert. Bei dem ohnehin winzigen Sheltie meiner Schwiegereltern mussten gleich zwei Chips eingesetzt werden, weil der erste nicht funktionierte, man das aber erst nach der Implantierung bemerkte. Zuletzt: Immer mal wieder den Sitz des Chips nachprüfen. Bei unserem Groenendael (der aus dem Bild weiter oben) ist der Chip über den Rücken auf die andere Seite gewandert ...

3.) Was kann ohne Chip passieren: Theoretisch kann ein nicht geschippter Hund, bei dem Versuch der Einreise in die Europäische Union eingezogen und für verfallen erklärt werden. Das heißt konkret: Beschlagnahme und Einschläferung. Ich kenne keinen belegten Fall davon, aber es kann passieren. Schon mehrmals sind Mitteleuropäer in den letzten jahren Opfer der Tollwut geworden, weil sie versucht haben, einen armen Streuner von Nordafrika mit nach Hause zu nehmen. Es muss nur mal wieder so ein Fall durch die Presse geistern, damit eine Dienstanweisung an die Grenzorgane scharfes Durchgreifen nach sich zieht. Ich würde also diesbezüglich kein Risiko eingehen.

4.) Tollwutimpfung: Innerhalb der Europäischen Union ist eine ununterbrochene Kette an Tollwutimpfungen vorgeschrieben; normalerweise geschieht dies jährlich. Es gibt aber jetzt Impfstoffe, die vom Hersteller für zweijährige Impfintervalle freigegeben wurden. In dem Fall muss eine mehrsprachige Bestätigung des Impfstoffherstellers mit dem Pass mitgeführt werden.
Beim Verlassen der EU gilt: Es muss die Effizienz der Tollwutimpfungen mit dem sogenannten Titer der Antikörper nachgewiesen werden. Dazu wird dem Hund Blut abgenommen und dies in ein vorgeschriebenes Labor zur Überprüfung geschickt. Der EU-Titer ist niedriger als jener, den England bis zu diesem Jahr verlangt hat. Dennoch: es gibt Hunde, die trotz normaler Impfungen über Jahre hinweg den Titer nicht erreichen. In diesem Falle bleibt nur: daheimbleiben - entweder der Hund oder gleich alle. Oder nur innerhalb der EU verreisen.
Es gibt Nicht-EU-Länder, die aufgrund von Verträgen diesen in Sachen Haustierreisefreiheit gleichgestellt sind. Diese "gelisteten Drittländer" sind z.B. die Schweiz und Norwegen und Kroatien, nicht aber die Türkei. Für die vorigen Drittländer gilt: Haustierpass (Chip) und gültige Tollwutimpfung reichen, Titerbestimmung ist nciht nötig. ABER: Nicht überall hat sich die Sache von den zweijährigen Impfungen herumgesprochen, die Grenzer schauen nur auf die Daten der Impfungen und kümmern sich wenig um die Erklärungen der Tierbesitzer, vor allem, wenn sie diese nicht verstehen. deshalb: Wir verbleiben nach wie vor bei jährlichen Impfintervallen, das macht das Reisen einfacher.

So, ich denke, das war's. Wenn Du noch Fragen hast, versuche ich gerne, zu helfen.

Marcus
Ricca
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von Ricca »

Hallo,

unsere Riesenschnauzer sind immer dabei. In diesem Beispiel: Albanien 2011 (einer liegt im Auto)
Bild

Zum Sandspielen im Februar in der Sahara ist leider nur mehr Moritz mit on Tour. Amy ist mittlerweile zu alt.

Ich trage auch gerne zum Thema bei, aber es ist in den obigen Beiträgen alles gesagt und mir ist nichts weiter bekannt.
Wir hatten bisher auch keine Probleme.

Herzliche Grüße
Ricca
muffmaff
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von muffmaff »

@marcus

Hallo Marcus! Ich freue mich, dass wir uns hier auf deiner vor über vier Jahren gestarteten Faden treffen! :-) Es tut mir echt Leid, was mit deinen Bekannten und deren Hunden passiert ist. Einfach furchtbar. :-(

Aber vielen Dank für die einfach sehr gut beschriebenen Infos! Ich denke, jetz weiß ich wirklich alles, was die Einreisebestimmungen für Hunde in den verschiedenen Ländern betrifft. Das mit den Chips ist mir auch klar geworden. Vielleicht ein blöde Frage noch: Werden diese Chips dann nach der Rückreise entfernt? Und der Chip kann auch bei einer falschen Implantierung einfach "weiterwandern"?

Nochmal vielen Dank für die Erklärungen!
marcush
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von marcush »

Nein, der Chip bleibt bis ans Lebensende des Hundes drin. Er stört ihn bzw. sie ja nicht. Abgesehen davon, dass schon einige Staaten, wie z.B. Österreich, die Chippflicht auch schon im nationalen Recht verankert haben. Also selbst wenn man nicht mit Hund verreist, muss er gechippt sein. Macht auch Sinn, denn sollte er oder sie mal stiften gehen, kann man so den Halter ermitteln und den Hund retournieren. Habe ich selbst einmal gemacht, als uns ein Retriever zugelaufen ist.

Normalerweise lagert sich der Chip fest im Fettgewebe unter der Haut ein; dass er wandert, ist äußerst selten, aber nicht unmöglich.

Marcus
muffmaff
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Registriert: Mi 18. Jan 2012, 18:08

Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von muffmaff »

Ja, dann ist dieser Chip wirklich nützlich und wenn es dem Hund nicht schadet, dann umso besser. :-)
Was die Batterien in den Lesegeräten an der Grenze angeht, hoffe ich, dass wir damit Glück haben werden. Ich schreibe auf alle Fälle Namen und Anschrifte von Ärzten auch zusammen.

muffmaff
Ina
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Re: Mit Hund unterwegs?

Beitrag von Ina »

Hallo erstmal,
also, unser Dicker wird bald nach Durban verschifft und dann heißt es Flüge buchen.
Für uns kein Problem, für den Hund schon. Ich habe grade eine 10-seitige Erklärung des Dep.
for Agriculture, forest & fisheries gelesen, wo drin erklärt steht, wie man diese Sch.... Einfuhrerklärung
ausfüllt :kotz: Dann muß man noch zum Amtstierarzt ein Gesundheitszeugnis machen lassen und einen
Bluttest nach einer bestimmten Testmethode und die Titerbestimmung. Und, irgendwo habe ich gelesen,
dass das Gesundheitszeugnis nur 10 Tage gültig ist :shock:
Hat jemand schon mal seinen Hund nach SA oder Sambia fliegen lassen? Und für Hundi sollte auf jeden
Fall ein Direktflug gebucht werden. Kriegt man das überhaupt alles alleine hin oder sollte man einen
Importeur, wie z.B petair in Frankfurt damit beauftragen ?
Der Rückflug von Malawi schein weniger kompliziert zu sein, haben uns jedenfalls Bekannte dort erzählt.
Wäre sehr dankbar für Infos *schielzutraudelundudohin*

Liebe Grüße
Ina
Es gibt kein normales Leben - nur das Leben!
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