Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste
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- Uwe Schmitz
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste
Wir fahren also nochmal an den Brandberg.
Hier waren wir schon so oft, zuletzt noch im Frühjahr, doch es ist immer wieder schön, hier ein ruhiges einsames Plätzchen für sich allein am Fuß des Bergmassivs zu haben. .
Und ... wir können es nicht lassen, wir müssen nochmal in den Messum Krater!
Nicht ganz ungefährlich, bei einer Panne ist nicht damit zu rechnen, dass andere Touristen dort unterwegs sind, gerade im Moment zu Zeiten der Plage, und Handy-Netz ist auch nicht vorhanden.
Wir wollen nicht die Piste entlang des Messum Rivier, wie im Frühjahr mit der Ente, ins Innere des Kraters, sondern über den Berg klettern, wozu haben wir denn diesesmal einen starken Allrad? .
Weiß jemand, was an Bakkrans historisch ist? In keinem Reiseführer noch im Internet konnte ich etwas über die Bakkrans Historical Site finden. .
Beim Verlassen des Messum entlang des Messum Riviers kommen wir wieder an den größten Welwitschien vorbei, die wir je gesehen haben. .
Der Messum entspringt den Südhängen des Brandbergs, wir folgen ihm bis an den Fuß des Berges, auch hier haben wir schon mal genächtigt. .
Auf einer kleinen Klettertour an den Hängen des Brandbergs finden wir zahlreiche Pflanzen, die trotz der dauernden Trockenheit hier gedeihen können. .
Über Uis und die D1930 fahren wir die direkte Strecke zur Spitzkoppe, die kleine und wenig befahrene Pad ist in sehr gutem Zustand.
Sie kreuzt den Omaruru, der zur Zeit trocken ist, aber zur Regenzeit ... ? Als nächstes nochmal Bilder von der Spitzkoppe.
Viele Grüße
Uwe
Hier waren wir schon so oft, zuletzt noch im Frühjahr, doch es ist immer wieder schön, hier ein ruhiges einsames Plätzchen für sich allein am Fuß des Bergmassivs zu haben. .
Und ... wir können es nicht lassen, wir müssen nochmal in den Messum Krater!
Nicht ganz ungefährlich, bei einer Panne ist nicht damit zu rechnen, dass andere Touristen dort unterwegs sind, gerade im Moment zu Zeiten der Plage, und Handy-Netz ist auch nicht vorhanden.
Wir wollen nicht die Piste entlang des Messum Rivier, wie im Frühjahr mit der Ente, ins Innere des Kraters, sondern über den Berg klettern, wozu haben wir denn diesesmal einen starken Allrad? .
Weiß jemand, was an Bakkrans historisch ist? In keinem Reiseführer noch im Internet konnte ich etwas über die Bakkrans Historical Site finden. .
Beim Verlassen des Messum entlang des Messum Riviers kommen wir wieder an den größten Welwitschien vorbei, die wir je gesehen haben. .
Der Messum entspringt den Südhängen des Brandbergs, wir folgen ihm bis an den Fuß des Berges, auch hier haben wir schon mal genächtigt. .
Auf einer kleinen Klettertour an den Hängen des Brandbergs finden wir zahlreiche Pflanzen, die trotz der dauernden Trockenheit hier gedeihen können. .
Über Uis und die D1930 fahren wir die direkte Strecke zur Spitzkoppe, die kleine und wenig befahrene Pad ist in sehr gutem Zustand.
Sie kreuzt den Omaruru, der zur Zeit trocken ist, aber zur Regenzeit ... ? Als nächstes nochmal Bilder von der Spitzkoppe.
Viele Grüße
Uwe
Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste
Hallo Uwe,
zur Bakkrans Historical Site liefert Google schon ein paar Treffer. Es soll dort Felszeichnungen geben...
Sind aber wohl nicht allzu üppig:
Und hier noch für alle anderen das helle Schild im Hintergrund deines Bakkrans-Fotos
Gefunden auf: https://tracks4africa.co.za/listings/it ... ical-site/
---------------------------------
Deine Fotos sind wirklich gut! Und was deine Drohne liefert - absolut Spitze...
Grüße,
Horst
zur Bakkrans Historical Site liefert Google schon ein paar Treffer. Es soll dort Felszeichnungen geben...
Gefunden auf: https://namibseed.wordpress.com/messum- ... lwitschia/A visit to the historical site called “Bakkrans” (overhanging cliff) offers the opportunity to see ancient rock art from a magical vantage point that overlooks the endless desert vistas
Sind aber wohl nicht allzu üppig:
Gefunden auf: https://www.tanjew.de/travelogues/2011-namibia/12-tag/Am Nordhang der zentralen Erhebung unter einem großen Felsüberhang sollen sich Felszeichnungen befinden, die wir leider auch nach langer Suche nicht finden können. Einzig die Bakkrans, ringförmige Überreste einer alten Damara-Siedlung sind leicht erkennbar
Und hier noch für alle anderen das helle Schild im Hintergrund deines Bakkrans-Fotos
Gefunden auf: https://tracks4africa.co.za/listings/it ... ical-site/
---------------------------------
Deine Fotos sind wirklich gut! Und was deine Drohne liefert - absolut Spitze...
Grüße,
Horst
- Uwe Schmitz
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste
hallo horst,
danke für dein lob und deine nachforschungen.
das schild bei t4a hab ich auch gefunden, dass es bei bakkrans felszeichnungen unter dem überhang geben soll, ist bei der nähe zum brandberg (an dem es ja unendlich viele derer gibt) logisch, aber trotz suche in der höhle haben wir nicht mal ansatzweise etwas erkennen/entdecken können.
"Einzig die Bakkrans, ringförmige Überreste einer alten Damara-Siedlung sind leicht erkennbar"
Aha, jetzt weiß ich wenigstens, was bakkrans bedeutet. aber leicht erkennbar? weder vor ort noch auf den beiden luftigen fotos seh ich da nix ...
wäre schön, wenn vor ort ein schild dazu aufgestellt würde! über die wüste, den messum und die pflanzen wird man ja dort auch informiert. .
viele grüße
uwe
danke für dein lob und deine nachforschungen.
das schild bei t4a hab ich auch gefunden, dass es bei bakkrans felszeichnungen unter dem überhang geben soll, ist bei der nähe zum brandberg (an dem es ja unendlich viele derer gibt) logisch, aber trotz suche in der höhle haben wir nicht mal ansatzweise etwas erkennen/entdecken können.
"Einzig die Bakkrans, ringförmige Überreste einer alten Damara-Siedlung sind leicht erkennbar"
Aha, jetzt weiß ich wenigstens, was bakkrans bedeutet. aber leicht erkennbar? weder vor ort noch auf den beiden luftigen fotos seh ich da nix ...
wäre schön, wenn vor ort ein schild dazu aufgestellt würde! über die wüste, den messum und die pflanzen wird man ja dort auch informiert. .
viele grüße
uwe
Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste
Hallo Uwe,
es gibt ein paar Felsmalereien unter einem Steinvorsprung, und zwar ziemlich genau hier: S21° 23.690' E14° 12.026'
Ist aber unspektakulär.
Viele Grüße
Wolfgang
es gibt ein paar Felsmalereien unter einem Steinvorsprung, und zwar ziemlich genau hier: S21° 23.690' E14° 12.026'
Ist aber unspektakulär.
Viele Grüße
Wolfgang
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
Viele Grüße Wolfgang
- Uwe Schmitz
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste
Heute nun nochmals und letztmalig Lichtbildeindrücke vom Granit der Spitzkoppe (macht einfach immer wieder Spass, hier Strukturen und Skulpturen der Landschaft abzulichten ...)
.
Weitere optische Erinnerungen an den Granit: .
Die Rock-Arch (die Felsenbrücke), Bushmans Paradise, den eingesammelten TB von Geocaching.com, all das sind bekannte Sachen, so verlassen wir dieses wunderschöne Fleckchen Erde und machen uns auf zu unserer letzten Station: Windhoek.
Wieder auf der Hauptstraße, der B2, können wir mühelos den Zug überholen, der sich mit etwa 20 km/h den leichten Hang hochmüht.
.
Die letzten Bildchen morgen
Uwe
Weitere optische Erinnerungen an den Granit: .
Die Rock-Arch (die Felsenbrücke), Bushmans Paradise, den eingesammelten TB von Geocaching.com, all das sind bekannte Sachen, so verlassen wir dieses wunderschöne Fleckchen Erde und machen uns auf zu unserer letzten Station: Windhoek.
Wieder auf der Hauptstraße, der B2, können wir mühelos den Zug überholen, der sich mit etwa 20 km/h den leichten Hang hochmüht.
Die letzten Bildchen morgen
Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste
Die Reise geht nun zu Ende.
Um der langweiligen Asphaltstrasse über Okahandia nach Windhoek zu entgehen, biegen wir bei Wilhelmstal ab und fahren ein letztes Mal über Pad - durch das Khomas Hochland.
Nix besonderes, aber viele Hügel mit Steigungen hoch auf 1900 Meter, und doch recht viel Grün in den Tälern. .
Jetzt alles wieder aus dem Auto in die Taschen packen, nix übersehen oder vergessen, ein letztes Windhoek Lager am Pool unserer Pension mit einem kräftigen Regenschauer bis tief in die Nacht.
Am nächsten Morgen werden wir zum Flughafen gefahren, dort zahlen wir heftig Geld für 3 bzw. 4 kg Übergepäck (wo kam das denn her?), dann geht's pünktlich über den Wolken über Afrika und die Sahara (die Bildchen kennt ihr ja schon) zurück nach Hause.
Hallo Corona, da sind wir wieder!
Zum Schluss noch die Karte für alle, die unsere gefahrene Strecke etwas genauer sehen wollen, gut viereinhalb tausend Kilometer in sechs Wochen. zum vergrößern Karte anklicken!
.
Ich danke Euch für's Folgen und Mitlesen.
Viele Grüße
Uwe
Um der langweiligen Asphaltstrasse über Okahandia nach Windhoek zu entgehen, biegen wir bei Wilhelmstal ab und fahren ein letztes Mal über Pad - durch das Khomas Hochland.
Nix besonderes, aber viele Hügel mit Steigungen hoch auf 1900 Meter, und doch recht viel Grün in den Tälern. .
Jetzt alles wieder aus dem Auto in die Taschen packen, nix übersehen oder vergessen, ein letztes Windhoek Lager am Pool unserer Pension mit einem kräftigen Regenschauer bis tief in die Nacht.
Am nächsten Morgen werden wir zum Flughafen gefahren, dort zahlen wir heftig Geld für 3 bzw. 4 kg Übergepäck (wo kam das denn her?), dann geht's pünktlich über den Wolken über Afrika und die Sahara (die Bildchen kennt ihr ja schon) zurück nach Hause.
Hallo Corona, da sind wir wieder!
Zum Schluss noch die Karte für alle, die unsere gefahrene Strecke etwas genauer sehen wollen, gut viereinhalb tausend Kilometer in sechs Wochen. zum vergrößern Karte anklicken!
.
Ich danke Euch für's Folgen und Mitlesen.
Viele Grüße
Uwe
Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste
Vielen vielen Dank für den wunderschönen Bericht mit den tollen Fotos. Große Klasse....
Da waren auch wieder einmal schöne Anregungen dabei. Vielen Dank
Viele Grüße
Wolfgang
Da waren auch wieder einmal schöne Anregungen dabei. Vielen Dank
Viele Grüße
Wolfgang
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
Viele Grüße Wolfgang
Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste
Danke für den Bericht und die schönen Fotos! Einen Teil konnte ich nun wiedererkennen. Ich war jetzt auch 3 Wochen dort. Ein tolles Land - auch wenn die Freiheit der Sahara natürlich größer ist.
- Achim Vogt
- Moderator
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- Registriert: Fr 2. Jan 2009, 19:32
- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste
In der Tat, ein Super-Bericht und ein gewisser Neid meinerseits, denn die eigene geplante Reise steht noch völlig in den Sternen. Was für ein großes Glück, in diesen Zeiten eine solche Reise erleben zu dürfen!
Viele Grüße
Achim
Viele Grüße
Achim
Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste
Danke Uwe, toller Bericht, tolle Fotos!
Wir waren 2017 drei Monate im südlichen Afrika. Wir hoffen auch wir können die Reise nochmal wiederholen.
Grüße aus GG Heinz und Petra
Wir waren 2017 drei Monate im südlichen Afrika. Wir hoffen auch wir können die Reise nochmal wiederholen.
Grüße aus GG Heinz und Petra




