Bei den “Gravuren” bin ich skeptisch. Inzwischen wird da viel vermischt und so mancher versucht(e) sich schon mal an den vorhandenen Vorbildern. Durchaus gelegentlich eine aktuelle Form von Vandalismus!
Bilder einer Mauretanienreise
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Re: Bilder einer Mauretanienreise
Die Fotos vermitteln direkt echte Reisestimmung!
Bei den “Gravuren” bin ich skeptisch. Inzwischen wird da viel vermischt und so mancher versucht(e) sich schon mal an den vorhandenen Vorbildern. Durchaus gelegentlich eine aktuelle Form von Vandalismus!
Bei den “Gravuren” bin ich skeptisch. Inzwischen wird da viel vermischt und so mancher versucht(e) sich schon mal an den vorhandenen Vorbildern. Durchaus gelegentlich eine aktuelle Form von Vandalismus!
- Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise
zitat sysiphus:
Bei den “Gravuren” bin ich skeptisch. Inzwischen wird da viel vermischt und so mancher versucht(e) sich schon mal an den vorhandenen Vorbildern. Durchaus gelegentlich eine aktuelle Form von Vandalismus!
ja, sysiphus, da gebe ich dir recht. Es gibt sogar gravuren mit arabischen untertiteln
wenn ja die nachahmer ihre pamphlete nicht teilweise mitten zwischen oder genau über den alten gravuren anbringen würden ...
erkennbar sind die fälschungen, dass ihre farbe (die farbe des felsens in den auskratzungen) viel heller ist, da hat sich nicht über jahrtausende eine patina gebildet (wüstenlack? in den rillen).
wer sind die verursacher: die wenigen nomaden der gegend, lokale touristen (wegen arab.schrift) oder doch europäische touristen?
Bei den “Gravuren” bin ich skeptisch. Inzwischen wird da viel vermischt und so mancher versucht(e) sich schon mal an den vorhandenen Vorbildern. Durchaus gelegentlich eine aktuelle Form von Vandalismus!
ja, sysiphus, da gebe ich dir recht. Es gibt sogar gravuren mit arabischen untertiteln
wenn ja die nachahmer ihre pamphlete nicht teilweise mitten zwischen oder genau über den alten gravuren anbringen würden ...
erkennbar sind die fälschungen, dass ihre farbe (die farbe des felsens in den auskratzungen) viel heller ist, da hat sich nicht über jahrtausende eine patina gebildet (wüstenlack? in den rillen).
wer sind die verursacher: die wenigen nomaden der gegend, lokale touristen (wegen arab.schrift) oder doch europäische touristen?
- Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise
Wir kommen nach Chinguetti, auch UNESCO-Welterbe wegen der alten Bibliotheken, alle von privater Hand geführt.
Aber welche Bibliothek besichtigen, wir schauen uns im Ort um.
Wir sind früh da, müssen den Bibliothekar erst noch wecken, doch dann gibt's eine profunde Vorführung.
Der Mann ist ein wandelndes Lexikon, er erzählt uns nicht nur etwas über die Bücher in seiner Bibliothek, sondern auch über die Geschichte der Entstehung der vielen Bücher-Lager, über den Ort allgemein, die Wasserversorgung und die Aussichten für die Zukunft (alles leider nur auf französisch).
Wir haben noch das Haus der "Cooperative der Frauen des Handwerks" oder so ähnlich übersetzt besucht, Souvenirs liegen dort aus für die Touristen der nächsten Jahre, dann fahren wir weiter, auf Atar zu.
Fortsetzung folgt
Aber welche Bibliothek besichtigen, wir schauen uns im Ort um.
Wir sind früh da, müssen den Bibliothekar erst noch wecken, doch dann gibt's eine profunde Vorführung.
Der Mann ist ein wandelndes Lexikon, er erzählt uns nicht nur etwas über die Bücher in seiner Bibliothek, sondern auch über die Geschichte der Entstehung der vielen Bücher-Lager, über den Ort allgemein, die Wasserversorgung und die Aussichten für die Zukunft (alles leider nur auf französisch).
Wir haben noch das Haus der "Cooperative der Frauen des Handwerks" oder so ähnlich übersetzt besucht, Souvenirs liegen dort aus für die Touristen der nächsten Jahre, dann fahren wir weiter, auf Atar zu.
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- Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise
Wir entscheiden uns für die nördliche Piste durchs Gebirge nach Atar. Gerüchten nach soll sie ruppig und ausgefahren sein. Doch wir sind vom ersten Stück hinter Chinguetti erstaunt, die Piste ist breit und glatt und schnell zu fahren.
Irgendwann müssen wir leider runter von dieser guten Piste auf eine Umfahrung, nur bis hier war die Piste wohl gut, ab hier wird sie erst noch geglättet, mal sehen, wo wir auf die alte kaputte Piste treffen.
Lange Zeit fahren wir auf dieser Umfahrungsstrecke, mal linkerhand, mal rechts der Baustellen ...
und dann trauen wir unseren Augen nicht: Asphalt?
Tatsächlich, die ganze Strecke Atar-Chinguetti wird ab dem Ebnou-Pass neu gebaut. Kurze Stücke durften wir schon auf der neuen Straße rollen, sehr lange auf Baustraßen, die aber recht gut zu befahren waren.
Die Reisenden im nächsten Herbst/Winter dürften sich also jetzt schon auf eine gute Asphaltstraße nach Chinguetti freuen!
Fortsetzung folgt.
Irgendwann müssen wir leider runter von dieser guten Piste auf eine Umfahrung, nur bis hier war die Piste wohl gut, ab hier wird sie erst noch geglättet, mal sehen, wo wir auf die alte kaputte Piste treffen.
Lange Zeit fahren wir auf dieser Umfahrungsstrecke, mal linkerhand, mal rechts der Baustellen ...
und dann trauen wir unseren Augen nicht: Asphalt?
Tatsächlich, die ganze Strecke Atar-Chinguetti wird ab dem Ebnou-Pass neu gebaut. Kurze Stücke durften wir schon auf der neuen Straße rollen, sehr lange auf Baustraßen, die aber recht gut zu befahren waren.
Die Reisenden im nächsten Herbst/Winter dürften sich also jetzt schon auf eine gute Asphaltstraße nach Chinguetti freuen!
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- Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise
Wieder einen Tag in Atar zum Auftanken und Einkaufen, dann gehts jetzt Richtung Osten, erstmal auf Asphalt.
Terjit is ganz nett, touristisch, aber keine Lust zum Baden, es ist ja im Dezember nicht mehr heiß im Land.
Also gehts auf Asphalt immer weiter auf Tidjikja zu, Plateau hoch und zwischen Dünenfeldern durch (immer schön geräumt die Straße!).
Wir passieren auf der Strecke mehrere Dörfer, die den Vorteil der guten Anbindung an die übrige Welt genießen.
In Tidjikja können wir nochmals Diesel fassen, dann machen wir uns auf die lange Piste nach Osten, zum Elefantenfelsen Maghrouga.
Fortsetzung folgt.
Terjit is ganz nett, touristisch, aber keine Lust zum Baden, es ist ja im Dezember nicht mehr heiß im Land.
Also gehts auf Asphalt immer weiter auf Tidjikja zu, Plateau hoch und zwischen Dünenfeldern durch (immer schön geräumt die Straße!).
Wir passieren auf der Strecke mehrere Dörfer, die den Vorteil der guten Anbindung an die übrige Welt genießen.
In Tidjikja können wir nochmals Diesel fassen, dann machen wir uns auf die lange Piste nach Osten, zum Elefantenfelsen Maghrouga.
Fortsetzung folgt.
Re: Bilder einer Mauretanienreise
Auf dem Weg zum " Elefantenfelsen " konnten wir in Tichit noch einmal tanken. Die Piste weiter nach Oualata ist teilweise sehr schlecht !
SandLover
Meine Werkstatt : Landy´s Pit-Stop in Nierstein
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- Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise
Ab Tidjikja sind wir nun wieder auf einsamer Piste unterwegs, Richtung Tichit (nach Osten) wird wohl kein Verkehr mehr sein, ...
denken wir, und schon wenige Kilometer nach Verlassen des letzten Asphaltstreifens haben wir einen Lkw vor uns.
Es ist die Versorgungsstrecke nach Tichit, sie ist mit rot-weißen Pfeilern markiert, aber das war das letzte Fahrzeug bis Tichit.
Wir verbringen einen Fahrtag auf dieser Piste, suchen früh einen Nachtplatz, erkunden die nahe Umgebung und freuen uns über den schönen Abend.
Wie immer: Anklicken vergrößert die Bildchen!
Fortsetzung folgt
denken wir, und schon wenige Kilometer nach Verlassen des letzten Asphaltstreifens haben wir einen Lkw vor uns.
Es ist die Versorgungsstrecke nach Tichit, sie ist mit rot-weißen Pfeilern markiert, aber das war das letzte Fahrzeug bis Tichit.
Wir verbringen einen Fahrtag auf dieser Piste, suchen früh einen Nachtplatz, erkunden die nahe Umgebung und freuen uns über den schönen Abend.
Wie immer: Anklicken vergrößert die Bildchen!
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- Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise
Heute nur ein kurzes "Erlebnis":
Irgendwann, die Piste verläuft gerade etwas unsinnig fast zick-zackmäßig, da führt sie uns genau zu dieser tollen fast-schon-Straße.
Juchhu, denken wir, jetzt geht's schneller voran ... und fragen uns, wozu diese Straße hier draußen im off dient.
Und kaum haben wir mal beschleunigt und sind ein paar Kilometer gerollt, dann das:
Also links abgebogen, und die Spuren führten uns wieder mal durch weichen Sand.
Aber abwechslungsreiche Landschaften bekamen wir auf dieser Strecke entlang eines Abbruchs (und auch mal dazwischen durch) zu sehen.
Fortsetzung folgt
Irgendwann, die Piste verläuft gerade etwas unsinnig fast zick-zackmäßig, da führt sie uns genau zu dieser tollen fast-schon-Straße.
Juchhu, denken wir, jetzt geht's schneller voran ... und fragen uns, wozu diese Straße hier draußen im off dient.
Und kaum haben wir mal beschleunigt und sind ein paar Kilometer gerollt, dann das:
Also links abgebogen, und die Spuren führten uns wieder mal durch weichen Sand.
Aber abwechslungsreiche Landschaften bekamen wir auf dieser Strecke entlang eines Abbruchs (und auch mal dazwischen durch) zu sehen.
Fortsetzung folgt
Re: Bilder einer Mauretanienreise
Hallo Uwe,
Nördlich vom Amogjar Pass wurde bei meinem letzten Besuch eine Straße gebaut. Habt ihr die auch gesehen? Sie war direkt unterhalb in der Senke.
Nördlich vom Amogjar Pass wurde bei meinem letzten Besuch eine Straße gebaut. Habt ihr die auch gesehen? Sie war direkt unterhalb in der Senke.
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
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- Uwe Schmitz
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Re: Bilder einer Mauretanienreise
hallo wolfgang,
ja, unterhalb des Amogjar-Passes wird gebaut, das ist die neue straße vom Ebnou-Pass nach Chinguetti.
ich glaube mich zu erinnern, dass damals die bauphase etwa dort war, wo es zu den felsmalereien richtung amogjar-pass abgeht.
Grüße
uwe
ja, unterhalb des Amogjar-Passes wird gebaut, das ist die neue straße vom Ebnou-Pass nach Chinguetti.
ich glaube mich zu erinnern, dass damals die bauphase etwa dort war, wo es zu den felsmalereien richtung amogjar-pass abgeht.
Grüße
uwe
Re: Bilder einer Mauretanienreise
Da bin ich mal gespannt, wo die hoch wollen. Der Abriss ist ja glaube ich überall sehr hoch.
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
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Re: Bilder einer Mauretanienreise
hallo wolfgang,
den abriss geht's ja hoch über den Ebnou-Pass, und der ist schon so lange asphaltiert, dass er schon wieder kaputt ist, der belag.
dann wohl direkt oben angekommen wird die in bau befindliche straße bis nach Chinguetti gehen. (Am Amorjar-Pass wird garnix mehr gebaut!) Der staub in der luft zeigt, dass da mit großen bagger gebaut wird; sicherung, verbreitung der trasse??? hier ist der belag gut zu sehen. .
Hoffe, das ist nun anschaulich so.
viele grüße
uwe
den abriss geht's ja hoch über den Ebnou-Pass, und der ist schon so lange asphaltiert, dass er schon wieder kaputt ist, der belag.
dann wohl direkt oben angekommen wird die in bau befindliche straße bis nach Chinguetti gehen. (Am Amorjar-Pass wird garnix mehr gebaut!) Der staub in der luft zeigt, dass da mit großen bagger gebaut wird; sicherung, verbreitung der trasse??? hier ist der belag gut zu sehen. .
Hoffe, das ist nun anschaulich so.
viele grüße
uwe
Re: Bilder einer Mauretanienreise
Hallo Uwe, es war beim Fort Sagane, also unterhalb des "Hochplateaus" auf dem es nach Chinguetti geht.
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
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Re: Bilder einer Mauretanienreise
Fort Sagane kenne ich nicht, finde ich auch in der IGN 200.000 nicht ... 
Re: Bilder einer Mauretanienreise
Man muss es auch nicht kennen!Uwe Schmitz hat geschrieben: ↑Do 23. Jul 2026, 12:48Fort Sagane kenne ich nicht, finde ich auch in der IGN 200.000 nicht ...![]()
Das ist nichts weiter als eine recht realistische Kulisse, denn das “Fort” wurde 1983 nur für den Film “Fort Saganne” am Pass Amogjar gebaut.
Der Film beschreibt die innerfranzösischen politisch-sozialen Konflikte bei der Kolonisation Afrikas. (War zu seiner Zeit ein enorm teurer Film, der kommerziell die Erwartungen nicht erfüllte, aber trotzdem sehenswert ist.)



