Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
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- Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Nach einigen Diskussionen müssen wir akzeptieren, daß das Multiple Visa nur für Harare und die Wasserfälle gilt.
Wir nehmen ein einmaliges Visum und damit lassen wir den Westteil von Zimbabwe aus.
Die Einfuhrpapiere für das Auto sollten im voraus gemacht werden, aber wir haben kein Internet. Da der Beamte keine Lust für Mehrarbeit hat dauert es ewig.
Wir brauchen das Carnet, obwohl sie ein TIP ausstellen. Da keiner das Carnet kennt füllen sie Ein und Ausfuhr aus....
50 Dollar Gebühr plus Visum kostet der Spaß.
Wir gehen zu einem Camping am Karibasee.
Viele Tiere sehen wir nicht nur einige Zebras und eine Herde Elefanten.
Am ersten Supermarkt der Schock: ein Glas Nescafé kostet 18 US Dollar, auch alles andere ist sehr teuer.
Nur Obst und Gemüse am Markt sind günstig.
Unser Plan ist im weiten Bogen um Harare östlich zu fahren.
Dies bedeutet viele Pisten, da nur die direkten Straßen nach Harare geteert sind.
Wir kommen an einem schönen Camping von einem Engländer vorbei.
Der Engländer erzählt uns viel, unter anderem, daß die Regierung die Preise für die NPs erhöht wenn sie Geld braucht.
Kommen weniger Touristen werden die Preise wieder erhöht. So erklären sich die utopischen Preise.
Wir kommen an zerstörten Farmen vorbei. Viele Felder liegen brach oder sind überwuchert, Defekte Traktoren stehen im Feld
Die zT ärmlichen Pflanzen ernähren nur wenige. Aus der Kornkammer ist ein Armenhaus geworden.
Zum Zerstören war genug Energie da, zum Arbeiten keine.
Unser nächstes Ziel ist ein Künstlerdorf.
Einge Bilder von den Skulpturen.
Da wir wenig gekauft haben, sind die Künstler ein wenig enttäuscht. Aber wir haben schon 10 Dollar pP für Camping ohne DU auf einem Parkplatz bezahlt.
Viele in Zimbabwe haben kein Gefühl für realistische Preise
Die Nacht hat es geschüttet. Unter dem Bulli fließt ein Bach, kein LKW fährt mehr.
Wir mit unseren Autos haben wenig Probleme.
Bald kommen wir auf eine schöne Sandpiste.
Wir fahren durch menschenleeren schöne Landschaften.
Leider regnet es oft, aber die Pisten trocknen schnell ab.
Wir kommen an kleinen Ortschaften vorbei und werden bestaunt wie Marsmenschen.
Die Leute sind sehr freundlich. Das Bettel-Gen besitzen nur wenige. Auch die Kinder sind nett und halten Abstand.
Dies macht das Reisen sehr angenehm.
Weniger schön ist die Versorgungslage. Es gibt fast nichts zu kaufen.
Übernachten ist kein Problem, keine Zäune, nette Menschen, schöne Landschaft. Natürlich fehlt mit der Zeit eine Dusche.
Bald erreichen wir den Grenzort Nyampanda zu Mosambik.
Hier beginnt die Minenstraße.
Wir nehmen ein einmaliges Visum und damit lassen wir den Westteil von Zimbabwe aus.
Die Einfuhrpapiere für das Auto sollten im voraus gemacht werden, aber wir haben kein Internet. Da der Beamte keine Lust für Mehrarbeit hat dauert es ewig.
Wir brauchen das Carnet, obwohl sie ein TIP ausstellen. Da keiner das Carnet kennt füllen sie Ein und Ausfuhr aus....
50 Dollar Gebühr plus Visum kostet der Spaß.
Wir gehen zu einem Camping am Karibasee.
Viele Tiere sehen wir nicht nur einige Zebras und eine Herde Elefanten.
Am ersten Supermarkt der Schock: ein Glas Nescafé kostet 18 US Dollar, auch alles andere ist sehr teuer.
Nur Obst und Gemüse am Markt sind günstig.
Unser Plan ist im weiten Bogen um Harare östlich zu fahren.
Dies bedeutet viele Pisten, da nur die direkten Straßen nach Harare geteert sind.
Wir kommen an einem schönen Camping von einem Engländer vorbei.
Der Engländer erzählt uns viel, unter anderem, daß die Regierung die Preise für die NPs erhöht wenn sie Geld braucht.
Kommen weniger Touristen werden die Preise wieder erhöht. So erklären sich die utopischen Preise.
Wir kommen an zerstörten Farmen vorbei. Viele Felder liegen brach oder sind überwuchert, Defekte Traktoren stehen im Feld
Die zT ärmlichen Pflanzen ernähren nur wenige. Aus der Kornkammer ist ein Armenhaus geworden.
Zum Zerstören war genug Energie da, zum Arbeiten keine.
Unser nächstes Ziel ist ein Künstlerdorf.
Einge Bilder von den Skulpturen.
Da wir wenig gekauft haben, sind die Künstler ein wenig enttäuscht. Aber wir haben schon 10 Dollar pP für Camping ohne DU auf einem Parkplatz bezahlt.
Viele in Zimbabwe haben kein Gefühl für realistische Preise
Die Nacht hat es geschüttet. Unter dem Bulli fließt ein Bach, kein LKW fährt mehr.
Wir mit unseren Autos haben wenig Probleme.
Bald kommen wir auf eine schöne Sandpiste.
Wir fahren durch menschenleeren schöne Landschaften.
Leider regnet es oft, aber die Pisten trocknen schnell ab.
Wir kommen an kleinen Ortschaften vorbei und werden bestaunt wie Marsmenschen.
Die Leute sind sehr freundlich. Das Bettel-Gen besitzen nur wenige. Auch die Kinder sind nett und halten Abstand.
Dies macht das Reisen sehr angenehm.
Weniger schön ist die Versorgungslage. Es gibt fast nichts zu kaufen.
Übernachten ist kein Problem, keine Zäune, nette Menschen, schöne Landschaft. Natürlich fehlt mit der Zeit eine Dusche.
Bald erreichen wir den Grenzort Nyampanda zu Mosambik.
Hier beginnt die Minenstraße.
Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Tolle Bilder !
Wie kommt der Sprinter zurecht auf den schlammigen Pisten ?
Gruß Vanguard
Wie kommt der Sprinter zurecht auf den schlammigen Pisten ?
Gruß Vanguard
Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Hat der Sprinter Allrad?
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
Viele Grüße Wolfgang
- Wolfgang131
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- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Hallo,
der Sprinter hat Allrad, Untersetzung und eine Sperre hinten. Der Schlamm war von der Umgebung angespült also nicht tiefgründig und war für den Sprinter kein Problem. Eher die tiefen Wasserlöcher,weil der Ansaug weit unten ist und das Heck lang.
Es ist erstaunlich was man mit einem Sprinter machen kann.
Wir sind auch richtige Bergstrecken gefahren - langsam.
Es gab aber auch einige Reparaturen, zB Motoraufhängung gebrochen.
Es ist halt immer eine Frage wie man Komfort und Geländetauglichkeit in Einklang bringt.
Viele Grüße
der Sprinter hat Allrad, Untersetzung und eine Sperre hinten. Der Schlamm war von der Umgebung angespült also nicht tiefgründig und war für den Sprinter kein Problem. Eher die tiefen Wasserlöcher,weil der Ansaug weit unten ist und das Heck lang.
Es ist erstaunlich was man mit einem Sprinter machen kann.
Wir sind auch richtige Bergstrecken gefahren - langsam.
Es gab aber auch einige Reparaturen, zB Motoraufhängung gebrochen.
Es ist halt immer eine Frage wie man Komfort und Geländetauglichkeit in Einklang bringt.
Viele Grüße
Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Hallo Wolfgang
Danke für die Infos .
Hat der gelbe Sprinter auch vielleicht eine Reisewebseite ?
Gruß vanguard
Danke für die Infos .
Hat der gelbe Sprinter auch vielleicht eine Reisewebseite ?
Gruß vanguard
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Hallo Vanguard,
der gelbe Sprinter hat keine Reise-Webseite.
Viele Grüße
der gelbe Sprinter hat keine Reise-Webseite.
Viele Grüße
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Die Minenstraße hört sich im Führer schlimmer an als sie ist. Die Minen wurden von Zimbabwe in 4 Reihen gelegt und werden nun mühsam entfernt. Da nur die Seite zu Mosambik gefährlich ist, ist dies für uns kein Problem.
Diese Arbeit wird noch Jahre dauern. Viele Tiere und Menschen sind schon zu Schaden gekommen.
Die Piste führt durch Buschland, von der Landschaft ist wenig zu sehen.
Erst im Süden als es bergig wird, ist es interessant.
Wir fahren zu den Ziwa-Ruins. Hier lebten 15.000 Familien. Vieles haben die Weißen zerstört, weil sie nicht wahrhaben wollten, daß es eine schwarze Hochkultur gab.
Wir fahren zu einem Engländer und dürfen auf feinstem englischen Rasen mit den Autos stehen.
Es gibt auch guten Kuchen. Ein Mini-Stück für 6 €...
Alles was an Luxus grenzt ist sehr teuer, Obst und Gemüse ist billig.
Wir reisen zum Nyanga NP. Die Preise sind unverschämt.
So verzichten wir, schauen uns nur das Rhodesmuseum an.
Einge Aussichtspunkte fahren wir noch ab, aber das Wetter ist diesig.
In Mutare kaufen wir ein. Ein kleines Stück Käse 12€....
Hier werden wir zum ersten Mal mit dem Klimawandel konfrontiert, während sich die Einheimischen Laster im Schneckentempo und stinkend die Berge hoch quälen.
Schuld am Klimawandel sind die anderen.
Aber auch bei uns glauben viele, daß sich das Klima seit der Eiszeit nicht geändert hat, während Wissenschaftler die Warm und Kaltzeiten der Erde erforschen.
Ich habe andere Probleme. Der Dieselfilter von den Zusatztankstelle ist verdreckt. In Zimbabwe unmöglich einen Ersatz zu bekommen. In einer Werkstatt wird der Filter mühevoll gereinigt. Jetzt kann ich wieder Umpumpen und muß nicht ansaugen.
In Sambia ist der Diesel 40 Cent günstiger, klar daß ich dort voll gemacht habe.
Wir fahren zum Botanical Garten. Hier auf 1.700m Höhe war früher eine tolle Anlage. Seitdem die Weißen vertrieben wurden ist alles im Verfall. Die Reste sind trotzdem schön.
Das Wetter ist uns nicht hold und so beschließen wir nach Great Zimbabwe zu fahren.
Auch eine alte Hochkultur.
Auch heute werden Lasten auf dem Land so befördert. Zimbabwe hat sich zurück ins Mittelalter geputscht.
Wo kann man in Afrika noch frei stehen ohne belästigt oder angebettelt zu werden? In Zimbabwe mit den netten und toleranten Menschen.
So sehr ich auch die Menschen mag, das ganze Umfeld ist nicht einfach zu ertragen, besonders die Versorgung mit Lebensmitteln.. Die Polizei war nie korrupt, immer korrekt und freundlich.
Wir trennen uns von Ernst, er will nach Mosambik, ich nach Südafrika.
Ich nehme die Hauptstraße Harare - Südafrika.
Ich hätte noch viele Bilder.... für diesen Highway bezahlen wir kein Maut sondern Abenteuer Zuschlag.
Eine langwierige Ausreise für 47 USD, Zimbabwe das war's.
Diese Arbeit wird noch Jahre dauern. Viele Tiere und Menschen sind schon zu Schaden gekommen.
Die Piste führt durch Buschland, von der Landschaft ist wenig zu sehen.
Erst im Süden als es bergig wird, ist es interessant.
Wir fahren zu den Ziwa-Ruins. Hier lebten 15.000 Familien. Vieles haben die Weißen zerstört, weil sie nicht wahrhaben wollten, daß es eine schwarze Hochkultur gab.
Wir fahren zu einem Engländer und dürfen auf feinstem englischen Rasen mit den Autos stehen.
Es gibt auch guten Kuchen. Ein Mini-Stück für 6 €...
Alles was an Luxus grenzt ist sehr teuer, Obst und Gemüse ist billig.
Wir reisen zum Nyanga NP. Die Preise sind unverschämt.
So verzichten wir, schauen uns nur das Rhodesmuseum an.
Einge Aussichtspunkte fahren wir noch ab, aber das Wetter ist diesig.
In Mutare kaufen wir ein. Ein kleines Stück Käse 12€....
Hier werden wir zum ersten Mal mit dem Klimawandel konfrontiert, während sich die Einheimischen Laster im Schneckentempo und stinkend die Berge hoch quälen.
Schuld am Klimawandel sind die anderen.
Aber auch bei uns glauben viele, daß sich das Klima seit der Eiszeit nicht geändert hat, während Wissenschaftler die Warm und Kaltzeiten der Erde erforschen.
Ich habe andere Probleme. Der Dieselfilter von den Zusatztankstelle ist verdreckt. In Zimbabwe unmöglich einen Ersatz zu bekommen. In einer Werkstatt wird der Filter mühevoll gereinigt. Jetzt kann ich wieder Umpumpen und muß nicht ansaugen.
In Sambia ist der Diesel 40 Cent günstiger, klar daß ich dort voll gemacht habe.
Wir fahren zum Botanical Garten. Hier auf 1.700m Höhe war früher eine tolle Anlage. Seitdem die Weißen vertrieben wurden ist alles im Verfall. Die Reste sind trotzdem schön.
Das Wetter ist uns nicht hold und so beschließen wir nach Great Zimbabwe zu fahren.
Auch eine alte Hochkultur.
Auch heute werden Lasten auf dem Land so befördert. Zimbabwe hat sich zurück ins Mittelalter geputscht.
Wo kann man in Afrika noch frei stehen ohne belästigt oder angebettelt zu werden? In Zimbabwe mit den netten und toleranten Menschen.
So sehr ich auch die Menschen mag, das ganze Umfeld ist nicht einfach zu ertragen, besonders die Versorgung mit Lebensmitteln.. Die Polizei war nie korrupt, immer korrekt und freundlich.
Wir trennen uns von Ernst, er will nach Mosambik, ich nach Südafrika.
Ich nehme die Hauptstraße Harare - Südafrika.
Ich hätte noch viele Bilder.... für diesen Highway bezahlen wir kein Maut sondern Abenteuer Zuschlag.
Eine langwierige Ausreise für 47 USD, Zimbabwe das war's.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Südafrika! Wie sehr habe ich mich nach Südafrika gesehnt.
Endlich wieder Käse, Joghurt, Kuchen.....
Südafrika heißt uns mit einem großen Schild willkommen.
Die freundlichen Menschen, das Lachen, die Fröhlichkeit sind weg. Dafür Zäune ohne Ende. Alles eingesperrt, aufgesperrt.
Welcher Kontrast zu Zimbabwe.
Wir campen in einem nahegelegenen Naturreservat. Endlich wieder richtig duschen und ein 300g Rinderfilet für 12€ gibt es auch. Hier bleiben wir.
Grün so weit das Auge reicht, wie schön ist die Welt ohne Überbevölkerung.
Weiter geht's quer Beet zum Krüger Nationalpark.
Unterwegs riesige Obststände.
Wir füttern schon seit Angola Mangos ohne Ende - und sie schmecken immer noch.
Der Krüger NP hat nichts mit Abenteuer oder Wildnis zu tun.
Es ist eher ein großer Zoo mit Tieren und gutem Essen.
So ist es für uns ein Game- und ein Fooddrive.
Da es hier Wochenlang geregnet hat, sind viele Pisten nicht befahrbar, das Gras sehr hoch und die Tiere schlecht zu sehen.
Wir erwarten nicht sehr viel.
Gleich nach einem Kilometer:
An Crocs Corner treffen wir ohne Verabredung Ernst. Die Piste nach Mosambik war nicht befahrbar, aber er will einen neuen Versuch starten. So feiern wir Wiedersehen und Abschied.
Somit verläuft unser erster Tag erfolgreicher als erwartet.
In diesem Kurzbericht kann ich nicht jeden Tag dokumentieren.
Eine Bilderauswahl:
Der Elefant holt uns und macht den Weg frei.
Obwohl wir durch das Katzengebiet fahren sehen wir nicht ein Kätzchen.
Wir werden den Park verlassen.
Endlich wieder Käse, Joghurt, Kuchen.....
Südafrika heißt uns mit einem großen Schild willkommen.
Die freundlichen Menschen, das Lachen, die Fröhlichkeit sind weg. Dafür Zäune ohne Ende. Alles eingesperrt, aufgesperrt.
Welcher Kontrast zu Zimbabwe.
Wir campen in einem nahegelegenen Naturreservat. Endlich wieder richtig duschen und ein 300g Rinderfilet für 12€ gibt es auch. Hier bleiben wir.
Grün so weit das Auge reicht, wie schön ist die Welt ohne Überbevölkerung.
Weiter geht's quer Beet zum Krüger Nationalpark.
Unterwegs riesige Obststände.
Wir füttern schon seit Angola Mangos ohne Ende - und sie schmecken immer noch.
Der Krüger NP hat nichts mit Abenteuer oder Wildnis zu tun.
Es ist eher ein großer Zoo mit Tieren und gutem Essen.
So ist es für uns ein Game- und ein Fooddrive.
Da es hier Wochenlang geregnet hat, sind viele Pisten nicht befahrbar, das Gras sehr hoch und die Tiere schlecht zu sehen.
Wir erwarten nicht sehr viel.
Gleich nach einem Kilometer:
An Crocs Corner treffen wir ohne Verabredung Ernst. Die Piste nach Mosambik war nicht befahrbar, aber er will einen neuen Versuch starten. So feiern wir Wiedersehen und Abschied.
Somit verläuft unser erster Tag erfolgreicher als erwartet.
In diesem Kurzbericht kann ich nicht jeden Tag dokumentieren.
Eine Bilderauswahl:
Der Elefant holt uns und macht den Weg frei.
Obwohl wir durch das Katzengebiet fahren sehen wir nicht ein Kätzchen.
Wir werden den Park verlassen.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Vom Numbi-Gate wird uns abgeraten weil es gefährlich ist. Vor ein paar Jahren wurde auf der Zufahrt ein Deutscher aus Fulda ermordet. Nun ist alles videoüberacht die Gefahr aber nicht gebannt. Man bietet uns eine kostenlose Escorte an.
Da nehmen wir lieber ein anderes Gate.
Wir fahren in die Berge westlich vom Park, unter anderem ins Blyde River Canon.
Gerne wären wir hier noch länger geblieben, aber der Regen...
nervt uns mit der Zeit.
Beim Frühstück schauen wir anderen zu wie sie ihr patschnasses Dachzelt bei Regen verstauen.
Auch wir hauen ab. Seit einiger Zeit versuche ich neue Reifen
zu bekommen - vergeblich.
Nächster Versuch in Nelspruit. Da gibt es BF Goodrich 4 Stück für 1.000€. Ich kann noch einen Ölwechsel heraushandeln und die Spur wird auch eingestellt.
Zurück in den Park.
Das beste Gate ist die Crocodile Bridge. Auch dies Mal habe ich hier Erfolg mit einer Löwensichtung.
Wer glaubt, daß man alleine im Park ist der täuscht sich:
Und wer glaubt, es ist einfach ein Löwe zu sehen:
Diese Bilder werden selten gezeigt. Aber mit dem Bulli kann man gut über die Autos schauen. Unser größter Vorteil: wir haben Zeit und können im Bus frühstücken/Kaffee trinken.
Erst beim genauen hinschauen sehe ich was es ist.
Da nehmen wir lieber ein anderes Gate.
Wir fahren in die Berge westlich vom Park, unter anderem ins Blyde River Canon.
Gerne wären wir hier noch länger geblieben, aber der Regen...
nervt uns mit der Zeit.
Beim Frühstück schauen wir anderen zu wie sie ihr patschnasses Dachzelt bei Regen verstauen.
Auch wir hauen ab. Seit einiger Zeit versuche ich neue Reifen
zu bekommen - vergeblich.
Nächster Versuch in Nelspruit. Da gibt es BF Goodrich 4 Stück für 1.000€. Ich kann noch einen Ölwechsel heraushandeln und die Spur wird auch eingestellt.
Zurück in den Park.
Das beste Gate ist die Crocodile Bridge. Auch dies Mal habe ich hier Erfolg mit einer Löwensichtung.
Wer glaubt, daß man alleine im Park ist der täuscht sich:
Und wer glaubt, es ist einfach ein Löwe zu sehen:
Diese Bilder werden selten gezeigt. Aber mit dem Bulli kann man gut über die Autos schauen. Unser größter Vorteil: wir haben Zeit und können im Bus frühstücken/Kaffee trinken.
Erst beim genauen hinschauen sehe ich was es ist.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Den Leopard hätte ich um ein Haar übersehen.
Als es heller wird:
Keine 5 Minuten später geht er vom Baum herunter und auf die Jagd. Im hohen Gras können wir nichts mehr sehen.
Zwar sehen wir nur wenige Katzen, aber jede Menge Büffel, Giraffen und Elefanten. Die Zebras, Gnus.... können wir nicht zählen.
Durch den vielen Regen werden viele Pisten gesperrt.
Wir wollen heute aus dem Park fahren und ein gutes Steak essen. Wir biegen in eine kleine Piste ab.
Bald kommen wir an die nächste Furt, die wir nicht mehr passieren können. Wir sind gefangen. Hilft nur abwarten - unser Steak rückt in weite Ferne.
Wir stellen uns auf eine Übernachtung ein, da das Wasser noch steigt und die Strömung immer schlimmer wird.
Nach 6 Stunden sinkt der Wasserstand und wir versuchen die andere Furt - kein Problem.
An und zu sind einige Bäche zu überqueren.
Einige Kilometer weiter.
Wieder haben wir Glück. Bald kommt eine Raupe und macht den Weg frei.
Noch 3 Kilometer bis zur Teerstraße.
Neben uns tauchen noch 2 Warane auf.
Gegenüber sperren die Hippos das Maul auf, weiß nicht wo ich hinschauen soll.
Wir sind frei und haben uns unser Häppchen Fleisch verdient.
So hat jeder Tag ein Highlight. Alles kann ich nicht erzählen.
Bald wird die Büfellherde unruhig und der Elefant gerät in Panik.
Angriffslustig kommt er auf uns zu und wir müssen schnell flüchten. So ganz ungefährlich ist dies alles nicht.
Madame will noch einen männlichen Löwen sehen.
Na gut, Frauenwünsche muß man erfüllen.
Als es heller wird:
Keine 5 Minuten später geht er vom Baum herunter und auf die Jagd. Im hohen Gras können wir nichts mehr sehen.
Zwar sehen wir nur wenige Katzen, aber jede Menge Büffel, Giraffen und Elefanten. Die Zebras, Gnus.... können wir nicht zählen.
Durch den vielen Regen werden viele Pisten gesperrt.
Wir wollen heute aus dem Park fahren und ein gutes Steak essen. Wir biegen in eine kleine Piste ab.
Bald kommen wir an die nächste Furt, die wir nicht mehr passieren können. Wir sind gefangen. Hilft nur abwarten - unser Steak rückt in weite Ferne.
Wir stellen uns auf eine Übernachtung ein, da das Wasser noch steigt und die Strömung immer schlimmer wird.
Nach 6 Stunden sinkt der Wasserstand und wir versuchen die andere Furt - kein Problem.
An und zu sind einige Bäche zu überqueren.
Einige Kilometer weiter.
Wieder haben wir Glück. Bald kommt eine Raupe und macht den Weg frei.
Noch 3 Kilometer bis zur Teerstraße.
Neben uns tauchen noch 2 Warane auf.
Gegenüber sperren die Hippos das Maul auf, weiß nicht wo ich hinschauen soll.
Wir sind frei und haben uns unser Häppchen Fleisch verdient.
So hat jeder Tag ein Highlight. Alles kann ich nicht erzählen.
Bald wird die Büfellherde unruhig und der Elefant gerät in Panik.
Angriffslustig kommt er auf uns zu und wir müssen schnell flüchten. So ganz ungefährlich ist dies alles nicht.
Madame will noch einen männlichen Löwen sehen.
Na gut, Frauenwünsche muß man erfüllen.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Der Löwe markiert sein Revier und zieht weiter. Es sind eben immer nur ein paar Minuten ob man was sieht oder nicht.
Wir fahren in die Richtung in die der Löwe läuft und frühstücken am nächsten Platz mit Flussblick.
Wir trauen unseren Augen nicht als der Löwe durch den breiten Fluss mit starker Strömung schwimmt.
Die Tierbilder ähneln sich, so dass ich nur noch ein paar zeige.
Durch den tiefen Matsch sehen wir viele Tiere auf den Straßen und Pisten.
..und auch wir verlassen den Krüger Nationalpark nach insgesamt 16 Tagen.
Unser nächster Rast ist auf einem Bauernhof.
Der Pangubwe NP an der Grenze zu Zimbabwe ist zerstückelt und zweigeteilt. Der Osten ist "zivilisiert", der Westen hat nur 4x4 Pisten, eine Straße führt mitten durch den Park mit Farmen.
Im Westen ist es schwierig.
Wenn die Gräben zu tief sind müssen wir umkehren. Der Vorbau ist eine Schwachstelle beim Bulli.
Tiere sehen wir außer Zebras und Gnus nicht viele.
Über den kleinen Grenzübergang Platjan reisen wir in Botswana ein.
Total easy und schnell. 32€ auf Botswana Seite bezahlt und ab.
Erst später erfahren wir, daß diese Grenze - wie viele andere auch - lange Zeit unbefahrbar war.
Es gibt etwas zu feiern:
500.000 Kilometer hat der Bulli jetzt auf dem Tacho. Nie liegengeblieben.
Hier in Botswana können wir wieder einfach frei campen.
Was für eine Wohltat ohne störende Licher ohne Krach.
Unsere Fahrt geht nach Maun. Wir wollen am Boeti campen, aber alles ist zugewachsen.
Ich checke das Auto. Ich habe ein richtiges Problem
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Eine Lenkmanschette ist zerfetzt und auch der Flüssigkeitesstand ist gesunken. Damit ist klar, daß auch eine Dichtung betroffen ist.
Wie konnte ich so dumm sein durch das hohe Gras mit Dornen zu fahren.
In Maun haben die guten Werkstätten kein Interesse und in eine Hinterhofwerkstatt will nicht, weil man auch viel kaputt machen kann.
In Bolivien hat mir ein "Spezialist" mal 3.000€ Schaden repariert.
In einem Gespräch mit einem Freund erfahre ich, daß man die Servolenkung auch stilllegen kann. Somit ist die Weiterfahrt gesichert.
Allerdings verzichten wir auf eine Fahrt in den Khwai -schlechte Piste, viel Wasser.
Maun ist der Ballermann von Botswana mit allen Begleiterscheinungen.
Wir haben nur noch gut 3 Wochen Zeit und beschließen langsam nach Lusaka zu fahren.
Sonst ist hier Halbwüste.
Das wilde Campen ist auch nicht einfach.
Die Fäden vom Netz sind dick und klebrig.
Wir übernachten bei einem Großwildjäger.
Wir erfahren einiges über Trophäenjagd und über das legale Abschlachten von Elefanten. In Botswana gibt es 250.000 Elefanten von denen jedes Jahr gut 2.000 getötet werden.
Die Elefanten sind nicht sofort tot, sondern laufen noch 40 bis 50 Meter. Das Fleisch bekommen die Einheimischen.
Ob 250.000 Elefanten zuviel sind oder 8 Milliarden Menschen?
Auch bei unserer nächsten Schlafstätte sind die Menschen nicht gut auf Tiere zu sprechen. Er hält Hunde gegen Elefanten und Katzen gegen die Schlangen.
Wir können viel von den Schwarzen lernen was Lachen, Gemeinschaft, Solidarität.....angeht. Vor allem gibt es immer ein "Wir".
Er bedankt sich noch, daß er ältere Personen zu Gast haben dürfte.
Wir buchen eine Bootsfahrt beim Billiganbieter.
Wir sehen viele Tiere aus einer anderen Perspektive, besonders Hippos und Krokodile.
Und noch viele andere. Die Fahrt geht bis Sonnenuntergang.
Wir verabschieden uns als Freunde..Scherzen und lachen tut einfach gut. Später treffe ich den Bootsführer noch einmal und wir begrüßen uns herzlich. Da ist das Geschäft Nebensache, der Mensch zählt. Da darf man nicht an Deutschland denken.
Wir sind am Senaty Touristen Camp.. Es ist schön wieder Mal andere Reisende zu treffen. Unter anderem komme ich ins Gespräch mit Lilli, die eine WhatsApp Gruppe leitet. Von ihr erhalten ich wertvolle Tipps. Danke!
Sie ist seit über 1.000 Tage unterwegs.
Für uns geht es jetzt nach Sambia.
Wie konnte ich so dumm sein durch das hohe Gras mit Dornen zu fahren.
In Maun haben die guten Werkstätten kein Interesse und in eine Hinterhofwerkstatt will nicht, weil man auch viel kaputt machen kann.
In Bolivien hat mir ein "Spezialist" mal 3.000€ Schaden repariert.
In einem Gespräch mit einem Freund erfahre ich, daß man die Servolenkung auch stilllegen kann. Somit ist die Weiterfahrt gesichert.
Allerdings verzichten wir auf eine Fahrt in den Khwai -schlechte Piste, viel Wasser.
Maun ist der Ballermann von Botswana mit allen Begleiterscheinungen.
Wir haben nur noch gut 3 Wochen Zeit und beschließen langsam nach Lusaka zu fahren.
Sonst ist hier Halbwüste.
Das wilde Campen ist auch nicht einfach.
Die Fäden vom Netz sind dick und klebrig.
Wir übernachten bei einem Großwildjäger.
Wir erfahren einiges über Trophäenjagd und über das legale Abschlachten von Elefanten. In Botswana gibt es 250.000 Elefanten von denen jedes Jahr gut 2.000 getötet werden.
Die Elefanten sind nicht sofort tot, sondern laufen noch 40 bis 50 Meter. Das Fleisch bekommen die Einheimischen.
Ob 250.000 Elefanten zuviel sind oder 8 Milliarden Menschen?
Auch bei unserer nächsten Schlafstätte sind die Menschen nicht gut auf Tiere zu sprechen. Er hält Hunde gegen Elefanten und Katzen gegen die Schlangen.
Wir können viel von den Schwarzen lernen was Lachen, Gemeinschaft, Solidarität.....angeht. Vor allem gibt es immer ein "Wir".
Er bedankt sich noch, daß er ältere Personen zu Gast haben dürfte.
Wir buchen eine Bootsfahrt beim Billiganbieter.
Wir sehen viele Tiere aus einer anderen Perspektive, besonders Hippos und Krokodile.
Und noch viele andere. Die Fahrt geht bis Sonnenuntergang.
Wir verabschieden uns als Freunde..Scherzen und lachen tut einfach gut. Später treffe ich den Bootsführer noch einmal und wir begrüßen uns herzlich. Da ist das Geschäft Nebensache, der Mensch zählt. Da darf man nicht an Deutschland denken.
Wir sind am Senaty Touristen Camp.. Es ist schön wieder Mal andere Reisende zu treffen. Unter anderem komme ich ins Gespräch mit Lilli, die eine WhatsApp Gruppe leitet. Von ihr erhalten ich wertvolle Tipps. Danke!
Sie ist seit über 1.000 Tage unterwegs.
Für uns geht es jetzt nach Sambia.
- Wolfgang131
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- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Wir sind an der Grenze Botswana/Sambia.
Nagelneues Gebäude, schnelle Anfertigung bis der Computer gestreikt hat.
Für die gut 500km bis Lusaka haben wir 10 Tage Zeit.
So bummeln wir langsam vorwärts. Es ist nun ein völlig anderes reisen. Kurz nach Mittag suchen wir uns einen Platz, machen einen Spaziergang....
An der ersten Lodge gebe ich dem Arbeiter ein Stück von meinem Kuchen. Er geht auf die Knie und bedankt sich. Da steckt die Unterwürfigkeit der Kolonialzeit noch drin. Schön das Mädchen an der Rezeption hat einen "Knicks" gemacht.
Zum Schluss will der Arbeiter noch gesegnet werden. Da ist Madame zuständig und sie macht es sehr gut.
Wir schlendern durch den Ort. Alle sind freundlich, lächeln uns an....
Die Freundlichkeit steckt an. Sie macht etwas in dir.
Wir kommen an genveränderten Feldern vorbei.
Auch ein schönes Thema. Die einen Pflanzen sind vertrocknet, die anderen nicht.
Zu uns kommt der Samen als neue Züchtung.
Wir sind bei einer Holländerin zu Gast. Sie erzählt uns, daß die Chinesen mit ihren eigenen Leuten Straßen bauen. Ein Großteil davon sind Straftäter, die dann nicht mehr nach China zurück dürfen. In Afrika wird eben alles entsorgt.
Im Restaurant in der Nähe bekommen wir einen großen Fisch mit Beilagen für 3,50€.
Sambia ist sehr preiswert und die Früchte richtig gut..Jeden Tag essen wir süße Mangos.
Straßenkontrollen gibt es genug. Meist vor oder nach einer Ortschaft. Diese ist aber irgendwo. Angeblich sind wir zu schnell.. Eine längere Diskussion beginnt. Er zeigt mir sogar ein Video und erzählt, daß man die Geschwindigkeit darauf sieht und behauptet meine Augen seien schlecht..
Als ich vorschlage ins Office zu gehen, lässt er mich auf Grund meines Alters weiterfahren.
Nun ist es Zeit die Dashcam anzuschließen. Leider kenne ich mich nicht aus und die Kamera filmt jetzt Madame beim Umziehen....
Schon im Vorfeld wurde uns gesagt, daß es in vielen afrikanischen Städten nicht viel zu sehen gibt, aber in Lusaka gar nichts. So ist es.
Von dem Besitzer des Abstellplatzes haben wir einen Tipp für eine Werkstatt bekommen. Diese macht sofort einen kompetenten Eindruck. 2 andere Touristen Fahrzeuge sind auch da. Wir in vielen afrikanischen Städten gibt es eine weiße Clique. So wird uns auch ein Hotel von einem Holländer empfohlen.
Das sind alles keine Billigheimer, aber ein bisschen Luxus zum Schluss ist auch nicht schlecht.
Da die Versicherung abläuft, geben wir das Auto etwas früher ab. Eine Taxifahrt in die Stadt kostet 3,50€, aber ein Minibus ist viel spannender.
Es gibt keine Schilder und nur wenige sprechen Englisch. Mit Hilfe vom Handy sehen wir wo er herfährt. Biegt er "falsch"ab, steigen wir aus und nehmen einen, der in unsere Richtung fährt.
Das klappt Recht gut.
Nähen und kleben je Schuh 50 Cent...und ich wollte schon neue kaufen.
Aber meist esse ich Filetsteak für 11€
Die letzten Tage hatten sich etwas hingezogen, da die Gedanken schon bei Haus und Garten, Fahrradfahren, Motorrad....waren.
geht es nach Frankfurt und im Oktober wieder zurück.
Nagelneues Gebäude, schnelle Anfertigung bis der Computer gestreikt hat.
Für die gut 500km bis Lusaka haben wir 10 Tage Zeit.
So bummeln wir langsam vorwärts. Es ist nun ein völlig anderes reisen. Kurz nach Mittag suchen wir uns einen Platz, machen einen Spaziergang....
An der ersten Lodge gebe ich dem Arbeiter ein Stück von meinem Kuchen. Er geht auf die Knie und bedankt sich. Da steckt die Unterwürfigkeit der Kolonialzeit noch drin. Schön das Mädchen an der Rezeption hat einen "Knicks" gemacht.
Zum Schluss will der Arbeiter noch gesegnet werden. Da ist Madame zuständig und sie macht es sehr gut.
Wir schlendern durch den Ort. Alle sind freundlich, lächeln uns an....
Die Freundlichkeit steckt an. Sie macht etwas in dir.
Wir kommen an genveränderten Feldern vorbei.
Auch ein schönes Thema. Die einen Pflanzen sind vertrocknet, die anderen nicht.
Zu uns kommt der Samen als neue Züchtung.
Wir sind bei einer Holländerin zu Gast. Sie erzählt uns, daß die Chinesen mit ihren eigenen Leuten Straßen bauen. Ein Großteil davon sind Straftäter, die dann nicht mehr nach China zurück dürfen. In Afrika wird eben alles entsorgt.
Im Restaurant in der Nähe bekommen wir einen großen Fisch mit Beilagen für 3,50€.
Sambia ist sehr preiswert und die Früchte richtig gut..Jeden Tag essen wir süße Mangos.
Straßenkontrollen gibt es genug. Meist vor oder nach einer Ortschaft. Diese ist aber irgendwo. Angeblich sind wir zu schnell.. Eine längere Diskussion beginnt. Er zeigt mir sogar ein Video und erzählt, daß man die Geschwindigkeit darauf sieht und behauptet meine Augen seien schlecht..
Als ich vorschlage ins Office zu gehen, lässt er mich auf Grund meines Alters weiterfahren.
Nun ist es Zeit die Dashcam anzuschließen. Leider kenne ich mich nicht aus und die Kamera filmt jetzt Madame beim Umziehen....
Schon im Vorfeld wurde uns gesagt, daß es in vielen afrikanischen Städten nicht viel zu sehen gibt, aber in Lusaka gar nichts. So ist es.
Von dem Besitzer des Abstellplatzes haben wir einen Tipp für eine Werkstatt bekommen. Diese macht sofort einen kompetenten Eindruck. 2 andere Touristen Fahrzeuge sind auch da. Wir in vielen afrikanischen Städten gibt es eine weiße Clique. So wird uns auch ein Hotel von einem Holländer empfohlen.
Das sind alles keine Billigheimer, aber ein bisschen Luxus zum Schluss ist auch nicht schlecht.
Da die Versicherung abläuft, geben wir das Auto etwas früher ab. Eine Taxifahrt in die Stadt kostet 3,50€, aber ein Minibus ist viel spannender.
Es gibt keine Schilder und nur wenige sprechen Englisch. Mit Hilfe vom Handy sehen wir wo er herfährt. Biegt er "falsch"ab, steigen wir aus und nehmen einen, der in unsere Richtung fährt.
Das klappt Recht gut.
Nähen und kleben je Schuh 50 Cent...und ich wollte schon neue kaufen.
Aber meist esse ich Filetsteak für 11€
Die letzten Tage hatten sich etwas hingezogen, da die Gedanken schon bei Haus und Garten, Fahrradfahren, Motorrad....waren.
geht es nach Frankfurt und im Oktober wieder zurück.
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Birgitt
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Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Danke Wolfgang, dass du uns durch den tollen Bericht hast mitreisen lassen!
Ich freue mich jetzt schon auf Oktober, wenn eure Tour weitergeht
Viele Grüße
Birgitt
Ich freue mich jetzt schon auf Oktober, wenn eure Tour weitergeht
Viele Grüße
Birgitt
Re: Mit dem Bulli von Swakopmund nach Lusaka
Auch von mir ganz herzlichen Dank für den tollen Bericht!!!!
Ich freu mich schon auf eure nächste Tour
Ich freu mich schon auf eure nächste Tour
Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
Viele Grüße Wolfgang




