Östlich des Schwarzen Meeres...
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JeLaCamper
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- Registriert: Mo 15. Feb 2010, 11:12
Östlich des Schwarzen Meeres...
...waren wir noch nie! Das bisher östlichste mit dem eigenen Auto war Moskau.
Diesmal sollte aber auch Meer dabei sein, aber auch Berge, Kultur, Kulinarik, Routen abseits des Normalen, aber auch Großstadt-Flair, alles gepaart mit einem gehörigen Schuss Abenteuer auf eigene Faust.
Das alles fanden wir in unserem diesjährigen Reiseziel: Georgien und Armenien. Aserbaidschan ist leider auf dem Landweg nicht zu erreichen.
Da nun mal beide Länder nicht vor der Haustür liegen bedarf es einer längeren Anfahrt und Rückfahrt, was aber den Urlaubsanspruch meiner Frau gesprengt hätte. Somit bin ich alleine losgefahren und meine Frau kam per Flieger ab Allgäu Airport nach Kutaisi nach und hat sich somit die An-und Abreisezeit gespart.
Da die Strecke nicht! das Ziel war, ging es flott nach Kroatien, Zagreb, Beograd, Sofija und Edirne nach Istanbul. Hier eine kleine Pause eingelegt, Freunde besucht und weiter ging die Reise in den asiatischen Teil der Türkei. Nachdem mein Camper mit 2,80cm zu hoch war für den Eurasischen Tunnel und die Höhenkontrolle auslöste, hab ich eine kleine Bosporus-Fähre genommen und bin rüber geschaukelt. Anschließend über Gerede (der Ort heist so) Samsun und Trabzon zur Georgischen Grenze. Die Grenzdurchfahrt hat zwar gedauert, ging aber völlig problemlos. Da Georgien kein Mitglied ist in diesem "grüne Versicherungskarten" Verbund ist, muss man für die Zeit des Aufenthalts eine Versicherung für sein Auto abschließen. Kleine Versicherungsbüros warten schon direkt hinter der Grenze auf die Kundschaft.
Die erste große Stadt ist Batumi, modern, mondän und gesegnet mir vielen Hotels und vielen Spielcasinos und teilweise sehr moderner Architektur.
Georgien und Armenien haben (Gott sei Dank) noch keine durchorganisierte Campingplatz Struktur. Es gibt nur wenige durchorganisierte Plätze.
Wir haben improvisierte Plätze gefunden, haben aber auch schon mal vor eine Polizeistation übernachtet. Georgier sind sehr nett, hilfsbereit, interessiert und immer für einen Plausch tu haben.
Unser erstes Ziel war Ushguli. Von Kutaisi aus nur mit 4x4 zu erreichen auf 2300m Höhe und einem fantastischen Blick auf 5000er Berge. Über Mestia gings wieder zurück nach Poti am schwarzen Meer. Nach Tiflis und dem Besuch des Weinbaugebietes gings dann doch durch wunderschöne Landschaften Richtung Aserbaidschan - zumindest Richtung Grenze zum Kloster David-Gareja. Teile des Kloster liegen auf Aserbaidschanischem Hoheitsgebiet. Danach zur Grenze Armeniens. Schon fast unspektakulär - einfach durch - freundlich geredet, gute Fahrt und willkommen in Armenien. Hier wie drüben fährt die Polizei Mitsubishi L200 Pickups und alle waren begeistert von unserem Gefährt. Jerevan eine moderne, quirlige Stadt die uns mit Ihren Sehenswürdigkeiten, dem guten Essen und der rundum Freundlichkeit auch sehr gefallen hat. Von eine Anhöhe außerhalb der Stadt hat man einen tollen Blick auf den Berg Ararat. Angeblich der damalige Landeplatz der Arche Noah.
Dann mussten wir uns leider wieder auf den Heimweg machen. Rund 10.000 km. ohne nennenswerte Probleme mit dem Auto, ohne Unfälle! und das ist wichtig, weil in beiden Ländern haben Hunde, Kühe und auch Pferde freie Fahrt. Das heist sie stehn auch mal mitten auf der Autobahn.
Ich hab noch ein paar Bilder dazugefügt. Wenn jemand Fragen hat. Gerne, einfach schreiben.
Diesmal sollte aber auch Meer dabei sein, aber auch Berge, Kultur, Kulinarik, Routen abseits des Normalen, aber auch Großstadt-Flair, alles gepaart mit einem gehörigen Schuss Abenteuer auf eigene Faust.
Das alles fanden wir in unserem diesjährigen Reiseziel: Georgien und Armenien. Aserbaidschan ist leider auf dem Landweg nicht zu erreichen.
Da nun mal beide Länder nicht vor der Haustür liegen bedarf es einer längeren Anfahrt und Rückfahrt, was aber den Urlaubsanspruch meiner Frau gesprengt hätte. Somit bin ich alleine losgefahren und meine Frau kam per Flieger ab Allgäu Airport nach Kutaisi nach und hat sich somit die An-und Abreisezeit gespart.
Da die Strecke nicht! das Ziel war, ging es flott nach Kroatien, Zagreb, Beograd, Sofija und Edirne nach Istanbul. Hier eine kleine Pause eingelegt, Freunde besucht und weiter ging die Reise in den asiatischen Teil der Türkei. Nachdem mein Camper mit 2,80cm zu hoch war für den Eurasischen Tunnel und die Höhenkontrolle auslöste, hab ich eine kleine Bosporus-Fähre genommen und bin rüber geschaukelt. Anschließend über Gerede (der Ort heist so) Samsun und Trabzon zur Georgischen Grenze. Die Grenzdurchfahrt hat zwar gedauert, ging aber völlig problemlos. Da Georgien kein Mitglied ist in diesem "grüne Versicherungskarten" Verbund ist, muss man für die Zeit des Aufenthalts eine Versicherung für sein Auto abschließen. Kleine Versicherungsbüros warten schon direkt hinter der Grenze auf die Kundschaft.
Die erste große Stadt ist Batumi, modern, mondän und gesegnet mir vielen Hotels und vielen Spielcasinos und teilweise sehr moderner Architektur.
Georgien und Armenien haben (Gott sei Dank) noch keine durchorganisierte Campingplatz Struktur. Es gibt nur wenige durchorganisierte Plätze.
Wir haben improvisierte Plätze gefunden, haben aber auch schon mal vor eine Polizeistation übernachtet. Georgier sind sehr nett, hilfsbereit, interessiert und immer für einen Plausch tu haben.
Unser erstes Ziel war Ushguli. Von Kutaisi aus nur mit 4x4 zu erreichen auf 2300m Höhe und einem fantastischen Blick auf 5000er Berge. Über Mestia gings wieder zurück nach Poti am schwarzen Meer. Nach Tiflis und dem Besuch des Weinbaugebietes gings dann doch durch wunderschöne Landschaften Richtung Aserbaidschan - zumindest Richtung Grenze zum Kloster David-Gareja. Teile des Kloster liegen auf Aserbaidschanischem Hoheitsgebiet. Danach zur Grenze Armeniens. Schon fast unspektakulär - einfach durch - freundlich geredet, gute Fahrt und willkommen in Armenien. Hier wie drüben fährt die Polizei Mitsubishi L200 Pickups und alle waren begeistert von unserem Gefährt. Jerevan eine moderne, quirlige Stadt die uns mit Ihren Sehenswürdigkeiten, dem guten Essen und der rundum Freundlichkeit auch sehr gefallen hat. Von eine Anhöhe außerhalb der Stadt hat man einen tollen Blick auf den Berg Ararat. Angeblich der damalige Landeplatz der Arche Noah.
Dann mussten wir uns leider wieder auf den Heimweg machen. Rund 10.000 km. ohne nennenswerte Probleme mit dem Auto, ohne Unfälle! und das ist wichtig, weil in beiden Ländern haben Hunde, Kühe und auch Pferde freie Fahrt. Das heist sie stehn auch mal mitten auf der Autobahn.
Ich hab noch ein paar Bilder dazugefügt. Wenn jemand Fragen hat. Gerne, einfach schreiben.
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middeldorfklaus3
- Beiträge: 423
- Registriert: So 11. Sep 2022, 19:29
Re: Östlich des Schwarzen Meeres...
Schöne Erinnerungen an unsere Reise letztes Jahr. Daumen ganz hoch
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JeLaCamper
- Beiträge: 46
- Registriert: Mo 15. Feb 2010, 11:12
Re: Östlich des Schwarzen Meeres...
Hi, vielen Dank, ...man könnte ein Buch schreiben über die vielen tollen Erlebnisse und Erfahrungen mit Land und Leute. Einfach klasse, unkompliziert und beeindruckend.
Gruß aus dem Allgäu
Gruß aus dem Allgäu
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middeldorfklaus3
- Beiträge: 423
- Registriert: So 11. Sep 2022, 19:29
Re: Östlich des Schwarzen Meeres...
Grüsse zurück aus Reutte 
Östlich des Schwarzen Meeres...
Irgendetwas verstehe ich jetzt hier nicht so ganz. Ich bin schon sehr oft die Strecke von BG - Edirne nach Batumi gefahren, hatte aber noch nie einen Tunnel gehabt, bei dem mein WoMo von 3,20 m Höhe nicht durchpaßte. Mußte auch demzufolge noch nie eine Fähre benutzen.JeLaCamper post hat geschrieben: . . . ging die Reise in den asiatischen Teil der Türkei. Nachdem mein Camper mit 2,80cm zu hoch war für den Eurasischen Tunnel und die Höhenkontrolle auslöste, hab ich eine kleine Bosporus-Fähre genommen und bin rüber geschaukelt.
In Gerede habe ich bei jeder Reise aan einem wunderschönen Hotel mit großem Parkplatz genächtigt.
Re: Östlich des Schwarzen Meeres...
Ich denke, JeLaCamper meint diesen "Eurasien-Tunnel":
Wikipedia - Eurasien-Tunnel
Den gibt es seit 2016. Er ist doppelstöckig in einer Röhre und hat lt. Betreiber einen Höhenlimit von 2,80m.
Avrasya Tüneli - Tunnel Rules (englisch)
Grüße,
Horst
Wikipedia - Eurasien-Tunnel
Den gibt es seit 2016. Er ist doppelstöckig in einer Röhre und hat lt. Betreiber einen Höhenlimit von 2,80m.
Avrasya Tüneli - Tunnel Rules (englisch)
Grüße,
Horst
Zuletzt geändert von Horst am Mi 13. Dez 2023, 11:15, insgesamt 1-mal geändert.
Östlich des Schwarzen Meeres...
Eigenartig! War dort bestimmt schon 100 x und habe nie einen Tunnel gesehen, bin immer über die Brücke gefahren, die nur in einer Richtung gebührenpflichtig ist. Bei 2,80 m Höhe wäre ich da auch nie durchgekommen . . .
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JeLaCamper
- Beiträge: 46
- Registriert: Mo 15. Feb 2010, 11:12
Re: Östlich des Schwarzen Meeres...
Hallo, Danke für die Kommentare,
die Hinweisschilder auf der Kennedy-road weisen auf "Tüneli". Mit 2,80 m Höhe. Ich hatte gehofft des es vielleicht ein Rundbogen-Tunnel ist und wenn man in der Mitte fährt könnte es ja reichen.
aber nachdem ich die Höhenkontrolle ausgelöst hatte, kamen die Mitarbeiter wild winkend und haben mich aus der Schlange vor dem Tunnel wieder raus geleitet. Aber kleine Fähre war eh schöner und mit 3 Euro wirklich kein Thema.
schöne Grüße allen
Jürgen
die Hinweisschilder auf der Kennedy-road weisen auf "Tüneli". Mit 2,80 m Höhe. Ich hatte gehofft des es vielleicht ein Rundbogen-Tunnel ist und wenn man in der Mitte fährt könnte es ja reichen.
schöne Grüße allen
Jürgen
Östlich des Schwarzen Meeres...
Dieser Straßenname kommt mir sehr bekannt vor, da ist der für mich beste Stellplatz für Wohnmobile, nur wenige Geh-Minuten von der Blauen Moschee entfernt. Aber Hinweise auf einen Tunnel habe ich dort nie gesehen.JeLaCamper hat geschrieben: . . . die Hinweisschilder auf der Kennedy-road weisen auf "Tüneli".
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Michael Hausmann
- Beiträge: 171
- Registriert: Mo 11. Nov 2019, 13:14
- Wohnort: Kevelaer
Re: Östlich des Schwarzen Meeres...
Diese rechten Spuren der Kennedy Road, von Westen kommend, führen über einen U-Turn zum Stellplatz auf der dann rechten Seite hinter dem Pkw-Parkplatz. Die li ken Spuren führen zum Avrasya-Tüneli, max. 2,80m Höhe. Wir waren bis Montag noch dort, diesmal mit unserem Atego. Der ist 3,80 m hoch, darf also nicht durch den Tüneli.
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S t e f a n
- Beiträge: 208
- Registriert: Sa 11. Mär 2006, 12:58
- Wohnort: D - Region Südostniedersachsen
Re: Östlich des Schwarzen Meeres...
Total spannend mit dem Tunnel. Leider durch Unwissenheit auch verpasst dieses Jahr.
Fähre machte auch Spaß, Brücke ging schneller....
Gruß Stefan
Fähre machte auch Spaß, Brücke ging schneller....
Gruß Stefan




