Fern im Osten
Moderator: Moderatoren
Re: Fern im Osten
Morgen soll es wieder Regen geben. Der Gastwirt meiner erneut koreanisch gemütlichen Unterkunft im Jeonju (mit Futon auf dem Boden) hat schon mal vorgesorgt, Regenschirme bereit gestellt und rät, die Schuhe tief unter das Holzdeck zu schieben.
Ein Blick über die nassen Dächer des Hanok Village, des traditionellen Viertels von Jeonju. Heute hätte die Pferdeohrentour keinen Spaß gemacht.
Der Geomsansa-Tempel ist der einzige in Korea mit einem dreistufigen Dach, damit der große Buddha darin Platz hat.
Das Regenwetter macht mir auch anderntags einen Strich durch meine Bergwanderplanung. Der Hühnerdrachenberg, Gyeryongsan, hüllt sich in dichte Wolken und muss unbestiegen bleiben. Sein Gipfelgrat soll einen Hahnenkamm und einen Drachenrücken bilden, aber das kann ich nicht verifizieren.
Das gastronomische Angebot beim Tempel- und Wanderparkplatz nehme ich auch ohne Gipfelerfolg in Anspruch.
Mit was kann ich sonst erfreuen? Vielleicht mit einem Vögelein.
Suwon liegt schon wieder im Großraum von Seoul, ist Partnerstadt von Freiburg und hat eine historische Altstadt mit einem temporären Königspalast. Temporär deshalb, weil der Erbauer König Jeongjo, der nach einigen interfamiliären Intrigen 1776 den Thron übernahm, hin und wieder dort weilte. Jedoch starb er, bevor er Suwon zur Hauptstadt und zum dauerhaften Regierungssitz machen konnte.
Während der japanischen Kolonialherrschaft 1910-1945 haben die Japaner in einem Wahn, die koreanische Kultur auszulöschen, den Palast zerstört. Erst zwischen 1996 und 2003 wurde er nach alten Plänen wieder aufgebaut. Koreaner und Japaner sind bis heute keine Freunde.
Vor dem Palast gibt es wieder mal eine Vorführung der Kampfkünste.
Auch der König bekam bereits Kimchi serviert, ich hingegen kann es so langsam nicht mehr sehen. Kimchi ist vergorener Chinakohl oder Rettich in roter Soße, das es zu jedem, wirklich jedem, Essen als Beilage gibt. Kimchiiii ist übrigens das koreanische Pendent zum Cheeeese beim Gruppenfoto.
Die Altstadt wird umschlossen von einer 5,7 Kilometer langen Stadtmauer mit diversen Toren, Türmen und Bastionen, ebenfalls das Werk von König Jeongjo.
Die Umrundung dient mir als kleiner Ausgleich für die ausgefallene Tour gestern.
Hier geht meine Runde durch Südkorea zu Ende. Ich habe Seoul rechts liegenlassen, das Auto ohne Schramme direkt am Flughafen abgegeben und verbringe meine letzte Nacht im Flughafenhotel.
Schön war's in Korea, teils ähnlich wie in Japan, teils aber auch ganz anders.
Ein Blick über die nassen Dächer des Hanok Village, des traditionellen Viertels von Jeonju. Heute hätte die Pferdeohrentour keinen Spaß gemacht.
Der Geomsansa-Tempel ist der einzige in Korea mit einem dreistufigen Dach, damit der große Buddha darin Platz hat.
Das Regenwetter macht mir auch anderntags einen Strich durch meine Bergwanderplanung. Der Hühnerdrachenberg, Gyeryongsan, hüllt sich in dichte Wolken und muss unbestiegen bleiben. Sein Gipfelgrat soll einen Hahnenkamm und einen Drachenrücken bilden, aber das kann ich nicht verifizieren.
Das gastronomische Angebot beim Tempel- und Wanderparkplatz nehme ich auch ohne Gipfelerfolg in Anspruch.
Mit was kann ich sonst erfreuen? Vielleicht mit einem Vögelein.
Suwon liegt schon wieder im Großraum von Seoul, ist Partnerstadt von Freiburg und hat eine historische Altstadt mit einem temporären Königspalast. Temporär deshalb, weil der Erbauer König Jeongjo, der nach einigen interfamiliären Intrigen 1776 den Thron übernahm, hin und wieder dort weilte. Jedoch starb er, bevor er Suwon zur Hauptstadt und zum dauerhaften Regierungssitz machen konnte.
Während der japanischen Kolonialherrschaft 1910-1945 haben die Japaner in einem Wahn, die koreanische Kultur auszulöschen, den Palast zerstört. Erst zwischen 1996 und 2003 wurde er nach alten Plänen wieder aufgebaut. Koreaner und Japaner sind bis heute keine Freunde.
Vor dem Palast gibt es wieder mal eine Vorführung der Kampfkünste.
Auch der König bekam bereits Kimchi serviert, ich hingegen kann es so langsam nicht mehr sehen. Kimchi ist vergorener Chinakohl oder Rettich in roter Soße, das es zu jedem, wirklich jedem, Essen als Beilage gibt. Kimchiiii ist übrigens das koreanische Pendent zum Cheeeese beim Gruppenfoto.
Die Altstadt wird umschlossen von einer 5,7 Kilometer langen Stadtmauer mit diversen Toren, Türmen und Bastionen, ebenfalls das Werk von König Jeongjo.
Die Umrundung dient mir als kleiner Ausgleich für die ausgefallene Tour gestern.
Hier geht meine Runde durch Südkorea zu Ende. Ich habe Seoul rechts liegenlassen, das Auto ohne Schramme direkt am Flughafen abgegeben und verbringe meine letzte Nacht im Flughafenhotel.
Schön war's in Korea, teils ähnlich wie in Japan, teils aber auch ganz anders.
Re: Fern im Osten
Da ich nun schon mal hier in Fernost bin, noch ein paar Tage Zeit vor den nächsten heimischen Verpflichtungen habe, und aller guter Dinge drei sind, hänge ich noch ein Reiseziel dran und fliege nach Taipeh in Taiwan.
Die Autos sind wieder kleiner, und es düsen viele Mopedroller rum, was der Luftqualität nicht zuträglich ist.
Endlich kann ich die Sommerklamotten aus dem Koffer kramen, die 30 Grad werden jeden Tag gut geknackt.
Die Dihua Street ist China aus dem Bilderbuch. In altertümlichen Gebäuden reihen Läden für Tee, Medizin, Getrocknetem, Souvenirs, Massage, Obst und Gemüse, etc. Die Geruchskulisse aus Kräuter, Knoblauch, Tee, Fisch, Gebrutzeltem und Mopedabgasen müsst ihr euch dazudenken.
Chiang Kai-shek war mit seiner republikanisch-nationalistischen Kuonmintang-Armee der Gegner von Mao Zedongs Kommunisten im chinesischen Bürgerkrieg in den 1930er und 1940er Jahren. Am Ende zog die Kuonmintang den kürzeren und sich auf die Insel Taiwan zurück, wo Chiang Kai-shek die Republic of China, wie Taiwan sich bis heute nennt, von 1949 bis zu seinem Tod 1975 autokratisch regierte. Nach seinem Tod errichtete man zu seinem Gedenken dieses monumentale Memorial.
Die Demokratisierung Taiwans hat gedauert, erst im Jahr 2000 konnte die Opposition die Kuonmintang in Wahlen schlagen und die Regierung übernehmen. Man grübelt wohl noch, wie man mit dem Erbe Chiang Kai-sheks und seinem Gedenken umgehen soll, noch thront der Herr überlebensgroß in Bronze in der Halle. Immerhin ist er nicht einbalsamiert aufgebahrt wie Mao in Peking.
Xi Jinpings übermächtige Volksrepublik China erkennt bekanntermaßen Taiwans Eigenständigkeit nicht an und provoziert häufig mit Worten und Militärmanövern. Hier ein Indiz für die Gefahr. Ich hoffe, dass eine Invasion nicht in den nächsten zwei Wochen stattfindet.
Chinesische Tempel wie der Longshan-Tempel sind verschnörkelter als japanische und koreanische.
Der Wolkenkratzer Taipei 101 war von 2004 bis 2009 mit 508 Metern das höchste Gebäude der Welt.
Mit dem bis 2016 schnellsten Aufzug der Welt (60 km/h) kann man hochfahren und die Aussicht und den Sonnenuntergang über Taipeh genießen.
Wer wohl dieses Stadtviertel und Hochhaus im Wald genehmigt hat?
Bei noch 28 Grad abends um neun ist der Nachtmarkt in Ximending voller Trubel.
Sogar mit Straßenkünstler, das gab es bisher selten.
Die Autos sind wieder kleiner, und es düsen viele Mopedroller rum, was der Luftqualität nicht zuträglich ist.
Endlich kann ich die Sommerklamotten aus dem Koffer kramen, die 30 Grad werden jeden Tag gut geknackt.
Die Dihua Street ist China aus dem Bilderbuch. In altertümlichen Gebäuden reihen Läden für Tee, Medizin, Getrocknetem, Souvenirs, Massage, Obst und Gemüse, etc. Die Geruchskulisse aus Kräuter, Knoblauch, Tee, Fisch, Gebrutzeltem und Mopedabgasen müsst ihr euch dazudenken.
Chiang Kai-shek war mit seiner republikanisch-nationalistischen Kuonmintang-Armee der Gegner von Mao Zedongs Kommunisten im chinesischen Bürgerkrieg in den 1930er und 1940er Jahren. Am Ende zog die Kuonmintang den kürzeren und sich auf die Insel Taiwan zurück, wo Chiang Kai-shek die Republic of China, wie Taiwan sich bis heute nennt, von 1949 bis zu seinem Tod 1975 autokratisch regierte. Nach seinem Tod errichtete man zu seinem Gedenken dieses monumentale Memorial.
Die Demokratisierung Taiwans hat gedauert, erst im Jahr 2000 konnte die Opposition die Kuonmintang in Wahlen schlagen und die Regierung übernehmen. Man grübelt wohl noch, wie man mit dem Erbe Chiang Kai-sheks und seinem Gedenken umgehen soll, noch thront der Herr überlebensgroß in Bronze in der Halle. Immerhin ist er nicht einbalsamiert aufgebahrt wie Mao in Peking.
Xi Jinpings übermächtige Volksrepublik China erkennt bekanntermaßen Taiwans Eigenständigkeit nicht an und provoziert häufig mit Worten und Militärmanövern. Hier ein Indiz für die Gefahr. Ich hoffe, dass eine Invasion nicht in den nächsten zwei Wochen stattfindet.
Chinesische Tempel wie der Longshan-Tempel sind verschnörkelter als japanische und koreanische.
Der Wolkenkratzer Taipei 101 war von 2004 bis 2009 mit 508 Metern das höchste Gebäude der Welt.
Mit dem bis 2016 schnellsten Aufzug der Welt (60 km/h) kann man hochfahren und die Aussicht und den Sonnenuntergang über Taipeh genießen.
Wer wohl dieses Stadtviertel und Hochhaus im Wald genehmigt hat?
Bei noch 28 Grad abends um neun ist der Nachtmarkt in Ximending voller Trubel.
Sogar mit Straßenkünstler, das gab es bisher selten.
Re: Fern im Osten
Im Presidential Office Building wird Taiwans Demokratie gepriesen und Taiwans Beitrag zur Weltwirtschaft hervorgehoben. Z.B. kommt ein Großteil der Halbleiter auf dem Weltmarkt aus Taiwan.
Auch den Schreibtisch des Präsidenten kann man betrachten.
Eine Graffiti-Gasse habe ich in Korea und Japan nirgends vorgefunden.
Heute flüchte ich ins Museum nicht vor Regen, sondern vor den 34 Grad Hitze.
Zwei Prozent von Taiwans Bevölkerung sind keine Chinesen, sondern gehören indigenen Völkern an, deren Kultur hier präsentiert wird.
Danach gibt es keine Ausrede mehr: der 180 Meter hohe Elefantenberg Xiangshan muss schweißtreibend bestiegen werden, weil man von dort die beste Aussicht auf Taipei 101 hat.
Immerhin verläuft der Weg im fast schon tropischen Wald und es weht ein Lüftchen. Allerdings hätte ich besser mal das Autan auch aus dem Koffer geholt.
Ich verbummle den Rest des Tages am Berg und vertreibe mir die Zeit mit Schnaken töten und Vogeljagd.
Bis die Nacht einbricht und Taipeh 101 im Lichterglanz erstrahlt. Die Spitze hat jeden Wochentag eine andere Farbe, Mittwoch ist grün.
Auch den Schreibtisch des Präsidenten kann man betrachten.
Eine Graffiti-Gasse habe ich in Korea und Japan nirgends vorgefunden.
Heute flüchte ich ins Museum nicht vor Regen, sondern vor den 34 Grad Hitze.
Zwei Prozent von Taiwans Bevölkerung sind keine Chinesen, sondern gehören indigenen Völkern an, deren Kultur hier präsentiert wird.
Danach gibt es keine Ausrede mehr: der 180 Meter hohe Elefantenberg Xiangshan muss schweißtreibend bestiegen werden, weil man von dort die beste Aussicht auf Taipei 101 hat.
Immerhin verläuft der Weg im fast schon tropischen Wald und es weht ein Lüftchen. Allerdings hätte ich besser mal das Autan auch aus dem Koffer geholt.
Ich verbummle den Rest des Tages am Berg und vertreibe mir die Zeit mit Schnaken töten und Vogeljagd.
Bis die Nacht einbricht und Taipeh 101 im Lichterglanz erstrahlt. Die Spitze hat jeden Wochentag eine andere Farbe, Mittwoch ist grün.
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Birgitt
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Re: Fern im Osten
Wunderbar, Wolfgang. Danke fürs mitreisen lassen!
Japan und Korea habe ich auch noch auf dem Plan.
Und bei Taiwan kommen Erinnerungen hoch! Deshalb freue ich mich um so mehr auf die nächsten Folgen ...
Viel Spaß noch auf der Ilha Formosa
Birgitt
Japan und Korea habe ich auch noch auf dem Plan.
Und bei Taiwan kommen Erinnerungen hoch! Deshalb freue ich mich um so mehr auf die nächsten Folgen ...
Viel Spaß noch auf der Ilha Formosa
Birgitt
Re: Fern im Osten
Diesmal bekomme ich, was ich bestellt habe: einen Toyota Yaris ohne Schnickschnack, den ich von Japan schon kenne, der aber nun das Lenkrad auf der richtigen Seite hat. Der Fahrkomfort ein großer Rückschritt, aber beim Einparken ein Traum.
Im Yehliu Geopark an der Nordküste stehen schöne Sandsteingebilde.
Wie z.B. Queen's Head, der aussieht wie Nofretete im Museum in Berlin.
Auch Versteinerungen sind zu finden.
Nicht nur in Hanoi in Vietnam, auch in Shifen fährt die Eisenbahn mitten durch die Dorfgasse und alle müssen jede Stunde zweimal kurz zur Seite springen, für je einen Zug in jede Richtung.
Zwischen zwei Zügen lassen die Taiwanesen Himmelslaternen, kleine Heißluftballons, vom Gleisbett steigen, die sie vorher mit guten Wünschen bepinselt haben.
Nicht weit von Shifen erfreut Taiwans breitester Wasserfall die Naturliebhaber.
Die ehemalige Bergbaustadt Jiufen klebt hoch über dem Meer am Steilhang. 1893 wurde Gold gefunden, der Goldrausch dauerte bis in die 1930er Jahre.
Seit den 1990er Jahren erlebt die Stadt einen Touristenrausch, verständlich bei der Lage und Szenerie.
In der Hauptgasse reiht sich ein Geschäft ans andere.
Auch die mehrstöckige Außengastronomie erfreut sich großer Beliebtheit, auch ich saß gemütlich bei Curry und Bier.
Meine Pension in Jiufen bietet die bisher beste morgendliche Aussicht aus dem Fenster.
Im Yehliu Geopark an der Nordküste stehen schöne Sandsteingebilde.
Wie z.B. Queen's Head, der aussieht wie Nofretete im Museum in Berlin.
Auch Versteinerungen sind zu finden.
Nicht nur in Hanoi in Vietnam, auch in Shifen fährt die Eisenbahn mitten durch die Dorfgasse und alle müssen jede Stunde zweimal kurz zur Seite springen, für je einen Zug in jede Richtung.
Zwischen zwei Zügen lassen die Taiwanesen Himmelslaternen, kleine Heißluftballons, vom Gleisbett steigen, die sie vorher mit guten Wünschen bepinselt haben.
Nicht weit von Shifen erfreut Taiwans breitester Wasserfall die Naturliebhaber.
Die ehemalige Bergbaustadt Jiufen klebt hoch über dem Meer am Steilhang. 1893 wurde Gold gefunden, der Goldrausch dauerte bis in die 1930er Jahre.
Seit den 1990er Jahren erlebt die Stadt einen Touristenrausch, verständlich bei der Lage und Szenerie.
In der Hauptgasse reiht sich ein Geschäft ans andere.
Auch die mehrstöckige Außengastronomie erfreut sich großer Beliebtheit, auch ich saß gemütlich bei Curry und Bier.
Meine Pension in Jiufen bietet die bisher beste morgendliche Aussicht aus dem Fenster.
Zuletzt geändert von WolfgangA am Sa 17. Mai 2025, 15:26, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Fern im Osten
An Taiwans Ostspitze steht ein Leuchtturm.
Die Straße an der Ostküste entlang nach Süden wäre eigentlich spektakulär. Aber im April 2024 wurde sie durch ein schweres Erdbeben vor der Küste schwer beschädigt, drei Taifune im Herbst kamen noch hinzu. Deswegen sind alle Aussichtspunkte nicht zugänglich, es gibt viele Baustellen, und einige Tunnel sind nur einspurig im Wechsel zu befahren. Vom Chongde Beach kann ich immerhin einen Blick zurück auf die steilen Klippen werfen.
Im Dorf Sanzhan wohnen Menschen des Ureinwohnerstamms der Taroko und haben ihre Kultur lustig auf der Schulmauer illustriert.
Der Abend auf dem Nachtmarkt in Hualien ist wolkenverhangen und tropisch schwül.
Auch auf dem Markt geben sich die Ureinwohner zu erkennen und bieten Spezialitäten an.
Der Taroko-Nationalpark hat unter dem Erdbeben und den Taifunen ebenfalls heftig gelitten. Wanderwege sind alle noch gesperrt. Die Straße durch die gleichnamige Schlucht, die auch eine der wenigen Ost-West-Verbindungen über das Inselgebirge ist, wurde erst jetzt im Mai wieder geöffnet. Noch mit Baustellen und Einschränkungen, man kann am Tag nur zu fünf festen Zeitpunkten in die Schlucht einfahren.
Das Prinzip kommt mir entgegen. Nachdem der Konvoi mich nach hinten durchgereicht hat - was schnell passiert ist, weil keiner so viel stoppt und fotografiert wie ich - kann ich in aller Ruhe ohne Verkehr überall anhalten, die Straße rauf und runter spazieren und in die Schlucht gucken.
Die einzigen anderen "Langsamen" sind Vater und Sohn aus Deutschland, die Taiwan in 3 Wochen mit dem Fahrrad umrunden.
In Tianxiang ist die Schlucht nach 18 Kilometern zu Ende. Die Straße führt kurvenreich weiter den Berg hoch, aber ich darf ja mein Zeitfenster für die Rückfahrt nicht verpassen.
Affen lauern auf Futter.
Das Wetter schickt nun jeden Nachmittag einen Gewitterwolkenbruch. Da bin ich dann doch froh, als ich die Schlucht ohne Stein auf dem Autodach wieder verlassen habe.
Die Straße an der Ostküste entlang nach Süden wäre eigentlich spektakulär. Aber im April 2024 wurde sie durch ein schweres Erdbeben vor der Küste schwer beschädigt, drei Taifune im Herbst kamen noch hinzu. Deswegen sind alle Aussichtspunkte nicht zugänglich, es gibt viele Baustellen, und einige Tunnel sind nur einspurig im Wechsel zu befahren. Vom Chongde Beach kann ich immerhin einen Blick zurück auf die steilen Klippen werfen.
Im Dorf Sanzhan wohnen Menschen des Ureinwohnerstamms der Taroko und haben ihre Kultur lustig auf der Schulmauer illustriert.
Der Abend auf dem Nachtmarkt in Hualien ist wolkenverhangen und tropisch schwül.
Auch auf dem Markt geben sich die Ureinwohner zu erkennen und bieten Spezialitäten an.
Der Taroko-Nationalpark hat unter dem Erdbeben und den Taifunen ebenfalls heftig gelitten. Wanderwege sind alle noch gesperrt. Die Straße durch die gleichnamige Schlucht, die auch eine der wenigen Ost-West-Verbindungen über das Inselgebirge ist, wurde erst jetzt im Mai wieder geöffnet. Noch mit Baustellen und Einschränkungen, man kann am Tag nur zu fünf festen Zeitpunkten in die Schlucht einfahren.
Das Prinzip kommt mir entgegen. Nachdem der Konvoi mich nach hinten durchgereicht hat - was schnell passiert ist, weil keiner so viel stoppt und fotografiert wie ich - kann ich in aller Ruhe ohne Verkehr überall anhalten, die Straße rauf und runter spazieren und in die Schlucht gucken.
Die einzigen anderen "Langsamen" sind Vater und Sohn aus Deutschland, die Taiwan in 3 Wochen mit dem Fahrrad umrunden.
In Tianxiang ist die Schlucht nach 18 Kilometern zu Ende. Die Straße führt kurvenreich weiter den Berg hoch, aber ich darf ja mein Zeitfenster für die Rückfahrt nicht verpassen.
Affen lauern auf Futter.
Das Wetter schickt nun jeden Nachmittag einen Gewitterwolkenbruch. Da bin ich dann doch froh, als ich die Schlucht ohne Stein auf dem Autodach wieder verlassen habe.
Re: Fern im Osten
Eine wunderschöne entspannte Fahrt nach Süden immer an Taiwans Ostküste entlang.
Mit Strand.
Mit Fischerhafen.
In den Baxian-Höhlen hat man steinzeitliche Überreste gefunden, die beweisen, dass die Ureinwohner schon lange auf der Insel sind.
Für astronomisch Interessierte: ich habe den Wendekreis des Krebses überquert. Südlich davon wirft man mittags zur Sommersonnenwende keinen Schatten, weil die Sonne senkrecht über einem steht.
Eine achtbogige Brücke, die einem Drachen ähneln soll, führt auf die Insel Sanxiantai mit Nagelfluhfelsen, die der Legende nach drei versteinerte Unsterbliche sind, wie der Name schon sagt, sofern man des Chinesischen mächtig ist.
Da ist es wieder im Anzug, das Nachmittagsgewitter.
Der südlichste Punkt Taiwans ist erreicht.
Zu den Philippinen ist es nicht mehr weit. Kein Wunder, dass hier so eine Affenhitze ist.
Da helfen nur ein Nachmittag am Strand und ein Bad im Meer.
Noch nicht mal auf das Nachmittagsgewitter zur Abkühlung ist Verlass.
Aber nachdem sich die Sonne senkt, wird es doch etwas kühler.
Bevor der Nachtmarkt auf Kentings Hauptstraße zum Leben erwacht.
Mit Strand.
Mit Fischerhafen.
In den Baxian-Höhlen hat man steinzeitliche Überreste gefunden, die beweisen, dass die Ureinwohner schon lange auf der Insel sind.
Für astronomisch Interessierte: ich habe den Wendekreis des Krebses überquert. Südlich davon wirft man mittags zur Sommersonnenwende keinen Schatten, weil die Sonne senkrecht über einem steht.
Eine achtbogige Brücke, die einem Drachen ähneln soll, führt auf die Insel Sanxiantai mit Nagelfluhfelsen, die der Legende nach drei versteinerte Unsterbliche sind, wie der Name schon sagt, sofern man des Chinesischen mächtig ist.
Da ist es wieder im Anzug, das Nachmittagsgewitter.
Der südlichste Punkt Taiwans ist erreicht.
Zu den Philippinen ist es nicht mehr weit. Kein Wunder, dass hier so eine Affenhitze ist.
Da helfen nur ein Nachmittag am Strand und ein Bad im Meer.
Noch nicht mal auf das Nachmittagsgewitter zur Abkühlung ist Verlass.
Aber nachdem sich die Sonne senkt, wird es doch etwas kühler.
Bevor der Nachtmarkt auf Kentings Hauptstraße zum Leben erwacht.
Re: Fern im Osten
Fo Guang Shan, Buddhas Berg des Lichtes, ist ein weltweit operierender buddhistischer Orden mit Tempeln auf fünf Kontinenten in 173 Ländern, auch in Deutschland.
Sein Hauptsitz ist das größte buddhistische Kloster in Taiwan, gegründet 1965 als Kloster und Lehrstätte vom ehrwürdigen Meister Hsing Yun. Ein Tipp von Birgitt übrigens.
Ich begnüge mich jedoch mit einem oberflächlichen touristischen Besuch. Tieferes spirituelles Eintauchen durch Übernachtung, Meditation, Zeremonien ist nicht mein Ding. Es kommt mir auch sektenhaft vor, auch wenn gegen humanistischen Buddhismus, wie er hier propagiert wird, gewiss nichts einzuwenden ist.
Der Lotosteich am Stadtrand von Kaohsiung wird umringt von farbenfrohen, um nicht zu sagen kitschigen, aber fotogenen Tempeln, Pagoden und Statuen aus den 1970er Jahren, wie die Drachen- und die Tigerpagode.
Oder die taoistische Gottheit Xuantian Shang-di, der Herrscher des geheimnisvollen Himmels, barfuß auf einer Schlange und einer Schildkröte stehend, die er unterworfen hat.
Kaohsiung, Taiwans drittgrößte Stadt und größter Hafen, hat alte Lagerhäuser an eben diesem aufgehübscht und präsentiert eine moderne Skyline.
Meine Alternative zu einem kontemplativen Abendmahl unter buddhistischen Mönchen im Fo-Guang-Shan-Kloster ist ein bisschen Dekadenz am Lagerhaus Nummer 7.
In Taiwans ältester Stadt Tainan finden sich viele historisch bedeutsame Tempel. Die sind nicht buddhistisch, sondern allerlei göttlichen Gestalten gewidmet. Wikipedia nennt das Chinesischer Volksglaube, es ist schwer durchschaubar.
Hier eine kleine Auswahl der meist grimmig schauenden Wesen.
Neben dem üblichen Entzünden von Räucherstäbchen fragt man die Götter auch um Rat in konkreten Alltagsangelegenheiten, indem man zwei Holzklötzchen zu Boden wirft. Liegen sie mit der gleichen Seite oben, hat der Gott nein gesagt, liegen sie verschieden rum, war die Antwort ja.
Es gibt stets eine vorgegebene Anbetungsrunde z.B. durch den Tempel des lokalen Stadtgotts.
Das ist dieser hier, der offizielle Beschützer der Stadt, mit zwei Gehilfen.
Und dann gab es ja noch den großen Lehrer und Philosophen Konfuzius, dem ebenfalls ein Tempel mit angeschlossener Schule gewidmet ist.
Im Westen der Stadt in Anping, früher auf einer Insel in der Lagune, haben sich die umtriebigen Holländer im 17. Jahrhundert niedergelassen und ein Fort errichtet (der Turm ist nicht original), nachdem sie den Portugiesen Macao nicht abnehmen konnten und die Chinesen sie nicht ans Festland ließen.
Sein Hauptsitz ist das größte buddhistische Kloster in Taiwan, gegründet 1965 als Kloster und Lehrstätte vom ehrwürdigen Meister Hsing Yun. Ein Tipp von Birgitt übrigens.
Ich begnüge mich jedoch mit einem oberflächlichen touristischen Besuch. Tieferes spirituelles Eintauchen durch Übernachtung, Meditation, Zeremonien ist nicht mein Ding. Es kommt mir auch sektenhaft vor, auch wenn gegen humanistischen Buddhismus, wie er hier propagiert wird, gewiss nichts einzuwenden ist.
Der Lotosteich am Stadtrand von Kaohsiung wird umringt von farbenfrohen, um nicht zu sagen kitschigen, aber fotogenen Tempeln, Pagoden und Statuen aus den 1970er Jahren, wie die Drachen- und die Tigerpagode.
Oder die taoistische Gottheit Xuantian Shang-di, der Herrscher des geheimnisvollen Himmels, barfuß auf einer Schlange und einer Schildkröte stehend, die er unterworfen hat.
Kaohsiung, Taiwans drittgrößte Stadt und größter Hafen, hat alte Lagerhäuser an eben diesem aufgehübscht und präsentiert eine moderne Skyline.
Meine Alternative zu einem kontemplativen Abendmahl unter buddhistischen Mönchen im Fo-Guang-Shan-Kloster ist ein bisschen Dekadenz am Lagerhaus Nummer 7.
In Taiwans ältester Stadt Tainan finden sich viele historisch bedeutsame Tempel. Die sind nicht buddhistisch, sondern allerlei göttlichen Gestalten gewidmet. Wikipedia nennt das Chinesischer Volksglaube, es ist schwer durchschaubar.
Hier eine kleine Auswahl der meist grimmig schauenden Wesen.
Neben dem üblichen Entzünden von Räucherstäbchen fragt man die Götter auch um Rat in konkreten Alltagsangelegenheiten, indem man zwei Holzklötzchen zu Boden wirft. Liegen sie mit der gleichen Seite oben, hat der Gott nein gesagt, liegen sie verschieden rum, war die Antwort ja.
Es gibt stets eine vorgegebene Anbetungsrunde z.B. durch den Tempel des lokalen Stadtgotts.
Das ist dieser hier, der offizielle Beschützer der Stadt, mit zwei Gehilfen.
Und dann gab es ja noch den großen Lehrer und Philosophen Konfuzius, dem ebenfalls ein Tempel mit angeschlossener Schule gewidmet ist.
Im Westen der Stadt in Anping, früher auf einer Insel in der Lagune, haben sich die umtriebigen Holländer im 17. Jahrhundert niedergelassen und ein Fort errichtet (der Turm ist nicht original), nachdem sie den Portugiesen Macao nicht abnehmen konnten und die Chinesen sie nicht ans Festland ließen.
Re: Fern im Osten
Kontrastprogramm. Das Autolein klettert viele Kurven hoch auf 2200 Meter nach Alishan.
Ein Schmalspurbähnle wäre auch gefahren.
Hier wird Tee angebaut und zu Oolong-Tee verarbeitet, dessen Oxidationsstufe zwischen grünem und schwarzem Tee liegt. Oolong bedeutet Schwarzer Drache. Die Legende sagt, dass der Inhaber einer Teepflanzung beim Trocknen der Teeblätter von einem schwarzen Drachen verjagt wurde. Als er sich vorsichtig einige Tage später zurück traute, waren die Blätter in der Sonne oxidiert und ergaben ein feines Getränk.
Und schon hat es statt 37 nur noch 20 Grad. Da ist ein Spaziergang durch den Wald mit alten roten Taiwanzypressen ein wahrer Genuss.
Die Taiwan-Pfeifdrossel schimmert schön blau.
Dieser Baum ist 1100 Jahre alt, 45 Meter hoch, mit einem Stammdurchmesser von 4 Metern in Brusthöhe. Er lässt allerlei andere Vegetation an und auf sich wachsen, Farne und ein gelbblühener endemischer Rhododendron, der nur auf Bäumen, nie am Boden wächst.
Der Sonnenuntergang fällt aus, es wabern Wolken aus dem Tal herauf und ich ziehe mir seit langem mal wieder eine Jacke über.
Ein Schmalspurbähnle wäre auch gefahren.
Hier wird Tee angebaut und zu Oolong-Tee verarbeitet, dessen Oxidationsstufe zwischen grünem und schwarzem Tee liegt. Oolong bedeutet Schwarzer Drache. Die Legende sagt, dass der Inhaber einer Teepflanzung beim Trocknen der Teeblätter von einem schwarzen Drachen verjagt wurde. Als er sich vorsichtig einige Tage später zurück traute, waren die Blätter in der Sonne oxidiert und ergaben ein feines Getränk.
Und schon hat es statt 37 nur noch 20 Grad. Da ist ein Spaziergang durch den Wald mit alten roten Taiwanzypressen ein wahrer Genuss.
Die Taiwan-Pfeifdrossel schimmert schön blau.
Dieser Baum ist 1100 Jahre alt, 45 Meter hoch, mit einem Stammdurchmesser von 4 Metern in Brusthöhe. Er lässt allerlei andere Vegetation an und auf sich wachsen, Farne und ein gelbblühener endemischer Rhododendron, der nur auf Bäumen, nie am Boden wächst.
Der Sonnenuntergang fällt aus, es wabern Wolken aus dem Tal herauf und ich ziehe mir seit langem mal wieder eine Jacke über.
Re: Fern im Osten
Angesichts des strahlenden Sonnenscheins und der dennoch erträglich kühlen Temperaturen überrede ich mich anderntags zu einer letzten Bergtour. Ich steige auf den Tashan, mit 2663 Metern der höchste Punkt meiner Reise.
Auf dem Weg zeigt sich - neben Affen, von denen ich froh bin, wenn sie schnell wieder verschwinden - immer wieder ein Vögelein.
Er baut wohl noch fleißig am Nest.
Der hier ist ganz zutraulich.
Als ich am Gipfel ankomme, ist die Aussicht verschwunden. Offensichtlich war ich zu langsam und hab mich zu lange mit den Vögeln aufgehalten.
Aber ein paar Meter unterhalb konnte ich noch einen Blick auf Taiwans höchsten Berg Yushan erhaschen, mit 3952 Metern höher als der Fuji in Japan!
Auf dem Weg zeigt sich - neben Affen, von denen ich froh bin, wenn sie schnell wieder verschwinden - immer wieder ein Vögelein.
Er baut wohl noch fleißig am Nest.
Der hier ist ganz zutraulich.
Als ich am Gipfel ankomme, ist die Aussicht verschwunden. Offensichtlich war ich zu langsam und hab mich zu lange mit den Vögeln aufgehalten.
Aber ein paar Meter unterhalb konnte ich noch einen Blick auf Taiwans höchsten Berg Yushan erhaschen, mit 3952 Metern höher als der Fuji in Japan!
Re: Fern im Osten
Nun bin ich wieder in tropischeren Gefilden, am Sonne-Mond-See. Der heißt wirklich so. Der See hat zwei Teile, der östliche, im Bild rechts, ist eher rund wie die Sonne, der westliche hat die Form eines Halbmondes. Naja, man braucht viel Phantasie, aber die haben die Chinesen offensichtlich. Der Sonne-Mond-See ist Taiwans Titisee. Der größte See der Insel auf 760 Metern Höhe in schöner Landschaft umgeben von Hügeln ist ein beliebtes Ausflugsziel für alle Städter von der heißen Küstenebene.
Die Ferienorte Ita Thao hüben und Shuishe drüben gewinnen wohl keinen Architekturästhetik-Preis für die schönste Uferpromenade.
Man kann Fahrräder, Tretboote, SUPs leihen, …
… oder mit dem Schiff fahren. Jedoch läuft mir allmählich die Zeit davon. Und regnen tut es auch mal wieder.
Aber ich fahre nochmal Seilbahn, natürlich made in Austria.
Der Pegel wird in Fröschen gemessen, vier sind noch unterhalb der Wasseroberfläche.
Einen Wenwu-Tempel gibt es am Titisee nicht.
Die Ferienorte Ita Thao hüben und Shuishe drüben gewinnen wohl keinen Architekturästhetik-Preis für die schönste Uferpromenade.
Man kann Fahrräder, Tretboote, SUPs leihen, …
… oder mit dem Schiff fahren. Jedoch läuft mir allmählich die Zeit davon. Und regnen tut es auch mal wieder.
Aber ich fahre nochmal Seilbahn, natürlich made in Austria.
Der Pegel wird in Fröschen gemessen, vier sind noch unterhalb der Wasseroberfläche.
Einen Wenwu-Tempel gibt es am Titisee nicht.
Re: Fern im Osten
In Lukangs schöner Altstadt wird nochmal sehr speziell chinesisch. Plötzlich zieht lärmend eine Prozession zu einem Tempel.
Drei Herren mit freiem Oberkörper tragen Folterwerkzeuge bei sich und geißeln sich in Trance den Rücken blutig.
Danach kehrt Ruhe in den malerischen Gassen ein.
Drei Herren mit freiem Oberkörper tragen Folterwerkzeuge bei sich und geißeln sich in Trance den Rücken blutig.
Danach kehrt Ruhe in den malerischen Gassen ein.
Re: Fern im Osten
So, liebe Wüstenschiffer, nun habt ihr wieder Ruhe vor mir und meinen themenfremden Reisezielen. Ich hab drei weiße Flecken auf meiner Landkarte mit viel Farbe gefüllt. Zwar hab ich weder Buddha noch einem Shinto- oder einem chinesischen Gott eine Gabe oder ein Räucherstäbchen dargebracht, aber sie waren mir alle wohlgesonnen und haben mich gut und heil durch ihre Lande geführt. Aber nun ist es genug. Morgen früh um sieben lande ich in Frankfurt und dann bringt mich der deutsche Shinkansen in Windeseile nach Hause. Vielen Dank fürs Mitlesen. Bis ein andermal.
Re: Fern im Osten
Oooh, jetzt ist doch schon vorbei...
Hab jeden Bericht mit Spannung gelesen und war sehr fasziniert!
Herzlichen Dank für Deine Mühe und die schönen Bilder!
Hab jeden Bericht mit Spannung gelesen und war sehr fasziniert!
Herzlichen Dank für Deine Mühe und die schönen Bilder!
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<

