Entlang der Mara verläuft die idyllische DN18 von Sighet nach Baia Mare. Wir "jagen" heute weitere UNESCO-Schätze
Nicht jeder darf hier parken
Inmitten von Grabkreuzen, echtem und unechtem Blumenschmuck
thront hoch über dem Friedhofshügel das 1770 erbaute Kirchlein "Cuvioasa Paraschiva", seit 1999 gelistet als Weltkulturerbe
Gleich neben dem Friedhof errichten Zimmerleute ein neues Portal
Jeder Handgriff sitzt
In wilden Serpentinen führt die DN18 hinab nach Baia Sprie und weiter nach Baia Mare
Wer auf Lost Places steht, wird verzückt sein beim Anblick der alten Aufbereitungsanlage von Baia Sprie. Baia Sprie (Mittelstadt) ist einer der bekanntesten Fundorte der Welt für prächtige Antimonit-Stufen und blaue Baryte. Die ganze Region um die nahe gelegene Stadt Baia Mare lebte bis 2006 vom Bergbau
Blick durchs Tor. Wir kramen in unserer Erinnerung. Mehr als zwei Jahrzehnte ist es nun her, seit sich ganz in der Nähe eine der größten Umweltkatastrophen Europas abgespielt hat:
Anfang 2000 sorgte die Bergbaustadt Baia Mare europaweit für Negativ-Schlagzeilen: Nach heftigen Regenfällen und Tauwetter brach der Damm eines Zyanid-Auffangbeckens, das mit einer Goldmine verbunden war. Folge: Über 100.000 Kubikmeter zyanidverseuchten Wassers gelangten in die Flüsse Somes, Theiss und schließlich in die Donau ... mehr dazu in den Archiven von Deutschlandfunk (2005) sowie der NZZ (2015).



