Unsere grosse Reise rund um Afrika

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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

und hier noch ein paar Fotos vom Congo
da hat man links die neue Teerstrasse und muss stundenlang nebenher auf der Piste fahren.

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und das ist dann das Resultat
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manchmal sind die Pisten ganz passabel
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und immer wieder die fleissigen Chinesen
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endlich in Brazzaville mit Dusche und feinem Essen
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Grüsse vom Strandleben in Namibe/Angola
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Unsere grosse Reise rund um Afrika
Angola

In Angola angekommen, wir waren sprachlos, im wahrsten Sinne des Wortes.
Hier spricht fast niemand englisch oder französisch und wir kein portugiesisch.
Topmoderne Abfertigungsgebäude, neueste PCs, freundliche Abfertigung und perfekte Strasse hier in Luvo.
Unsere Pässe wurden bearbeitet und das Carnet gestempelt und schon waren wir, ohne irgend eine Kontrolle im Land.
Die Fahrt ging über N’zeto und dann immer am Meer entlang, Luanda Port Amboin, Lobito bis Dombe, kurz vor dem Dombe Grande Pass auf sehr guter Teerstrasse.
Der Pass und die darauf folgende Piste bis Lucira sind dafür heftig, sehr steinige kurvenreiche Piste, doch die Holperei lohnt sich, schöne einsame Landschaft mit ruhigen Schlafplätzen.
Ab Lucira hat es wieder eine sehr gute Teerstrasse, immer wieder unterbrochen von Brückenumfahrungen, da diese noch nicht angeschlossen sind.
Die Gegend wird mit jedem gefahrenen km trockener und nur noch in den Wadis wird Landwirtschaft betrieben.
Steinwüste mit kargem Bewuchs von Büschen, in denen man ab und zu einem Hirten mit seiner kleiner Herde begegnet, wir fragten uns immer wieder was die Tiere hier fressen.
Die wenigen Polizei oder Militärkontrollen sind überaus freundliche, leider kommt hier der smaltalk zu kurz, mangels Sprachkenntnis.
Die Städte sind überaus sauber, die Kehrrichtabfuhr funktioniert hier.
Dafür sind die Autofahrer eine Katastrophe, mit neuesten SUV versehen, fliegen die auf den guten Strassen an einem vorbei, überholen alles und immer, egal ob unübersichtlich oder Gegenverkehr.
Man sieht alle paar hundert Meter das Resultat am Strassenrand, kpl. geschredderte, Fahrzeuge, auch eine Möglichkeit der Überbevölkerung Herr zu werden..
Wir sind zu einer Unfallstelle gekommen, da ist ein voll besetzter Minivan mit einem Überlandbus frontal zusammengestossen, de Van hat vor der Kuppe überholt,das Ergebnis will ich hier nicht beschreiben.
Die Reise geht weiter nach Namibe, einer quirligen Stadt am Meer, auch hier alles sauber, mit gutem Cafè und Markt für den Einkauf.
Von Namib aus führt eine Teerstrasse südlich bis zu einem Abzweig zur , vom Abzweig 23 km entfernten Flamigo Lodge.
S15 21.219 E013 54.544
Die Fahrt geht durch tiefen Sand durch ein Wadi bis ans Meer und dann noch ein paar km dem Meer entlang.
Ein wunderschöner Platz um ein paar Tage die Seele baumeln zu lassen, wenn man Glück hat, den Walen und Delphinen zuschauen und gut essen.
WIFI gibt’s auch.
Allerdings sind die Preise, wie übrigens überall in Angola horrend.
Übernachtung am Strand mit Dusche/WC pro Person 20 US Dollar, Nachtessen pro pro Person 25 US Dollar, lohnt sich aber.
Nach ein wenig ausspannen von den Anstrengungen der Reise nahmen wir Fahrt auf in Richtung Namibischer Grenze.
Davor kommen aber noch ein paar Highlights.
Über Lubango und dann immer süd/östlich .
Vor Lubango kommt der Leba Pass, schon am Fuss der Passes Mangowälder, nicht nur Bäume, Bananen und alles frisch an der Strasse zu kaufen.
Ab hier wird es wieder so richtig grün, der Pass windet sich auf einer Asphaltstrasse bis auf 2000 Meter hoch um von dort in eine Hochebene zu münden.
Wunderschöne Felskonturen und Strukturen, in allen Farben und oben alles grün mit Weiden und km weit Äpfelplantagen, von denen wir auch welche, direkt an der Strasse eingekauft haben.
Ab hier wurde es richtig nass, hier oben regnete es und überall stand das Wasser, aus Berichten hörten wir, dass es an der angolanischen Grenze in Namibia Überschwemmungen gegeben hätte, mal sehen was kommt.

Hier haben wir zum ersten Mal seit Monaten wieder unsere Decken gebraucht, hatten am Morgen nur noch kalte 20 Grad, so eine „Affensauchälti“
Ab Lubango wird es dann schwieriger einen Übernachtungsplatz zu finden, hier ist alles dicht besiedelt und bebaut, wir schafften es trotzdem ein Plätzchen S15 21. 219 E013 54. 544 , auf einer Seitenpiste zu finden um dann am Morgen weiter nach Ondjiva zu fahren, dort trafen wir uns mit einem Freund, den wir hier unten kennengelernt haben, einem Amerikaner, der für Angola Telecom arbeitet und der die letzten 3 Jahre 20 000 km in ganz Angola abgefahren hat um das Netz zu kontrollieren, ohne grosse Probleme im Landesinnern.
Hier haben wir auf einem Hotelparkplatz, wo wir dann zu Nacht gegessen haben, geschlafen.
Am Morgen, alle Fässer gefüllt, der Diesel kostet hier 35 Eurocent, im Gegensatz zu Namibia mit 1.10 Euro.
Auf guter Asphaltstrasse, unterbrochen von 10 km Umfahrungspiste, ging’s bis nach St.Clara dem Grenzübergang.
Der war einer der Grössten, den wir bis jetzt in ganz Afrika benutzt haben.
Bei der Ausreise, der Pass und die Augen gescannt, Carnet ausgestempelt und schon waren wir in Namibia.

Fazit Angola:
Angola mit seiner vielfältigen Landschaft und der überwiegend freundlichen Bevölkerung ist sicher eine Reise wert, trotz allen anfänglichen Bedenken (man sollte nicht so viele Negativberichte lesen, bzw. die Traveller sollten neben den negativen Seiten auch mal mehr die positiven Seiten der Länder hervorheben).
Einzig die Preise sind zum davonlaufen, alles ist sehr teuer, für die gleiche Schokolade für die wir in Namibia 80 Eurocent bezahlten, darf man in Angola 3.50 Euro hinblättern, das lässt sich nicht mit den Importkosten begründen, da verdienen einige richtig Geld, dafür ist der Diesel billig und flächendeckend erhältlich.
Wir sind mehr oder weniger der Küste nach gefahren , die Strassen sind in gutem Zustand und man könnte, so man den Küstenstreifen verlässt, das Land praktisch auf Asphalt durchqueren.
Das nächste Mal, sofern es ein nächstes Mal gibt, werden wir sicher mehr als 13 Tage in Angola verbringen.
Die einen haben gesagt, Namibia, endlich wieder frei.
Wir müssen sagen , frei haben wir uns eigentlich immer gefühlt, die ganze Westküste runter , die europäischen Annehmlichkeiten kann man hier in Namibia wieder geniessen , einschliesslich aller Vorschriften und Verordnungen.
Hat eben alles 2 Seiten .

Grüsse aus Namibia
Turi und Stina




.
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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

unsere grosse Reise rund um Afrika

Wir haben jetzt ziemlich genau 1 Jahr seit unserer Abreise in der Schweiz und ich muss sagen, das 1. Drittel hat sich gelohnt, trotz allen Widrigkeiten, sei es mit dem Wetter/ Moskitos oder mit dem Fahrzeug.
Auch so lange, auf so engem Raum zu zweit ,braucht von beiden Seiten ziemlich viel wohlwollen.
Ich von meiner meiner Seite würde die Reise immer wieder beginnen und werde sie sicher auch fortsetzen, Stina müsst ihr selber fragen, denke aber sie sieht das ebenso.

Und nun noch zu den Fotos von Angola

und so sehen die neuen Strassen von Angola aus, mit chinesischer Hilfe und einheimischem Öl
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Die Chinesen mit Kran am Fertigteile für eine Brücke am montieren
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links die Piste die befahren werden muss und rechts davon die fast fertige Strasse
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Der Dienstwagen der Polizei, bis der angehängt ist ist auch der lahmste Esel über alle Berge
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und überall die Chinesen am "werkeln"
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Felsformationen
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neue Strassen ohne Ende
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und wieder Natur pur
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die Einen wohnen so
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die Anderen so
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und die Priviligierten so
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und bei den ganz armen blässt der Wind durch die Hütte
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hier was für Blumenfreunde
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und hier was für Landyfreunde, gell Kuno, bei dem blässt der Wind auch durch die Hütte :lach:
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Strand bei der Flamingolodge
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Welwitschia die Urzeitpflanze
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und noch mal die Welwitschia
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Srand bei der Flamingolodge
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hier gehts zum Leba Pass
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Felsformationen beim Leba Pass
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auf der Passhöhe war's dann so richtig nass
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Strasse nach Lubango
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lustige Bäume
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in ganz Angola bauen die Chinesen die gleichen 3 Hotels
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ein letztes Mal ein schönes Hüttendorf
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und die letzten 10 km Schlammpiste
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dann der grosse Regen
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und schon waren wir in Namibia

Gruss Turi
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Wosus
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Wosus »

Hallo Sting und Turi,
danke für die Infos...wir beneiden Euch. Müssen unsere Reise erst mal stornieren, damit ich wieder gesunden kann. Wird wohl ein paar Monate dauern.
Unser Auto steht reisefertig in der Garage. Die Fähre am Sonntag in Sete mußten wir stornieren.
Wir wünschen Euch schöne Erlebnisse im südlichen Afrika. Bleibt gesund.
Man sieht sich...ciao
Conni und Wolfgang
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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Hallo Wolfgang
Das hört sich nicht gut an, was machst Du für Sachen?
So einfach vor der Reise krank werden, das geht doch nicht.
Mal im Ernst, hoffe Du wirst bald gesund und ihr könnt eure Reise beginnen.
liebe Grüsse auch an Conni
Turi und Stina
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Uwe Schmitz
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Uwe Schmitz »

Hallo stina und turi,
herzlichen glückwunsch zur so gut wie fertigen gelungenen Afrika-Westdurchquerung zu zeiten, an der kaum noch jemand an das gelingen glauben mag!
danke euch für viele schöne bilder und berichte, die uns das bereisen und eure abenteuer miterleben lassen. :)
und jetzt seid ihr sogar pünktlich beim Sahara-Club-Treffen in Namibia 2014
Namibia2014_verkl.jpg
Grüßt mir unsere foristen burckhard und andreas lidl und die anderen treffenteilnehmer, ...
ich wäre auch gerne dabei :oops: :cry:

viele grüße in den tiefen süden
uwe
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von martin1101 »

Uwe Schmitz hat geschrieben: herzlichen glückwunsch zur so gut wie fertigen gelungenen Afrika-Westdurchquerung zu zeiten, an der kaum noch jemand an das gelingen glauben mag!
danke euch für viele schöne bilder und berichte, die uns das bereisen und eure abenteuer miterleben lassen. :)
und jetzt seid ihr sogar pünktlich beim Sahara-Club-Treffen in Namibia 2014
ich wäre auch gerne dabei :oops: :cry:

Dem kann ich mich nur anschließen ...............

Martin
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Achim Vogt
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Achim Vogt »

Ach Turi und Stina,

viel Bewunderung und ein wenig Neid beim Betrachten der Bilder und Lesen der Beschreibungen! Danke fürs Teilen, auch wenn es den Mund allzu wässrig macht :roll:

Und natürlich viel Spaß beim Treffen wünscht
der Achim
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Unsere grosse Reise rund um Afrika
Namibia zum 1.

Die Einreise in Namibia gestaltet sich, wie erwartet, äusserst einfach und ohne Probleme.
Der Pass und das Carnet wurde gestempelt, die Roadtax von 220 namibischen Dollar bezahlt und ab ging es,
für uns auf der falschen Seite, nämlich links.
Fahrzeugkontrolle wurde keine durchgeführt.
Namib. Dollar haben wir vorsorglich ein wenig an der Grenze gewechselt, der Kurs war ein günstiger als bei den Banken.
Danach in Ondangwa erst mal in den Supermarkt, Preise wie in Europa und die Produkte ebenso, eine Handykarte gekauft und dann ab durch die Mitte, auf direktem Weg Richtung Opuwo.
Links und rechts der Asphaltstrasse standen die Weiden unter Wasser.
In Opuwo noch mal eingekauft und getankt, der Diesel ist hier umgerechnet ca. 1.10 Euro.
Das was wir in Angola beim Diesel gespart haben können wir in Namibia beim Einkauf sparen, schlussendlich hebt es sich auf, einfach ein wenig auf's Büdget schauen, sonst müssen wir schon nach 2 Jahren wieder nach Hause!! :wink:
Über einen gut geschobenen Pad fuhren wir, durch bergigiges grünes Land zu den Epupa Wasserfällen. Ein schönes Camp direkt am Cunene erwartete uns und wir konnten die Landschaft geniessen.
Absolut keine Touristen hier und ein wunderschöner Platz mit grandiosem Panorama, wenn man ein wenig in die Höhe geht.
Über dem Fluss ist dann wieder Angola.
Hier haben wir das erste mal, seit langem wieder mal gegrillt, hier nennt man das Braai.
Das Fleisch ist hier gross und günstig, vor allen Dingen aber, man kann, für unsere Begriffe wieder essbares Fleisch kaufen.
Vom nördlichsten Teil von Namibia geht es nun erst mal Richtung Süden.
Von Epupa bis Okongwati wieder auf der gut geschobenen Piste, dann wurde es so richtig zäh, über Etengua, Otjitanda, Etanga gings in grossem Bogen wieder nach Opuwo.
Die Piste ist bis Otwazumba, das sind ca. 110 km, extrem schwierig, überwiegend grobes Gestein mit vielen, steilen Auf- und Abstiegen, die Stufen sind bis zu einem halben Meter hoch und dann vielfach noch schräg abfallend, der untere Teil ist dann vielfach tiefsandig und man muss viele Wadis an anderer Stelle durchqueren, die Piste war einige Male weggespült.
Hat sich aber gelohnt, man kommt an noch ursprünglichen Himbadörfern vorbei, wo man mit der Bevölkerung ein wenig Kontakt aufnehmen kann und die noch nicht so auf dem Tourismustrip sind.
Wir haben eine Familie in einem kleinen Kral besucht, ganz zwanglos und ohne irgend welche Forderungen.
Für die Fotos haben wir ihnen Reis und Zündhölzer gegeben, die Freude war gross.
Durch bergiges Busch- und Weideland fuhren wir weiter in südlicher Richtung.
Wir sahen Strausse, Dikdiks, Springböcke, Kudus, Zebras , und Giraffen, aber vor allen Dingen Rinder, Ziegen und Esel, den Wildtieren bleibt sogar hier oben nicht mehr so viel Platz.
In Opuwo wieder mal einkaufen, tanken und dann immer weiter südlich nach Windhoek.
Unterwegs noch einige Male auf schönen Campsites übernachtet, viele mit Pool und allen Schikanen für ein entspanntes Dasein.
Die Regenzeit ist vorüber, es wird kälter, hier kommt der Winter.
Die Details erspare ich euch, Namibia hat viele schöne Gegenden und Dinge zum anschauen, denke es würde dann bald mal langweilig alle Details zu lesen.
Fahrt doch einfach mal hin.
Tiere gibt es überall, man muss sich nur die Zeit nehmen auch mal an einem Ort zu verweilen.
.
Wir haben im Tsoabis NP auf einem abgelegenen Camp das Saharaklub Treffen besucht.
Es hat sich gelohnt, ca 40 Personen mit etwa 20 Fahrzeugen haben sich eingefunden zu Braai und Plauderei.
Die Meisten waren mit Mietwagen unterwegs, Pick Ups mit kompletter Ausrüstung, einige waren mit eigenem Fahrzeug, das hier unten stationiert ist, unterwegs , einige haben verschifft nach Südafrika und 2 sind wie wir unterwegs, ziemlich zeitlos , immer auf der Suche nach schöner Landschaft und den Tieren.
Waren 3 Tage Entspannung, die Campleitung hat 2 x für uns gekocht, feines aus dem Potje und vom Grill.
Nun sind wir in Windhoek, Stadtbesichtigung, diverse defekte Teile unseres Equipments ersetzen und mal wieder für’s Wüstenschiff was schreiben.
Wir werden noch ein paar Tage im Süden von Namibia verbringen und dann, wenn es im Norden ein wenig trockener ist, in den Etoscha und den Kaprivizipfel um die grossen Tiere zu beobachten.
Wäre noch anzumerken, die grosse Freiheit findet man in Namibia am ehesten ganz im Norden oder Osten, es gibt überall diverse Vorschriften was man nicht machen darf, wo man nicht fahren darf usw.
Frei fühlten wir uns noch am ehesten von Mali bis Angola.
Grüsse aus Windhoek
Turi und Stina
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Wosus »

Hallo Turi,
es tut so gut, mal wieder von Namibia zu lesen und in Erinnerungen zu schwelgen. Das ist sehr treffend beschrieben "Namibia hat viele schöne Gegenden und Dinge zum anschauen, denke es würde dann bald mal langweilig alle Details zu lesen."

Auf dem Weg in den Caprivi empfehle ich Euch die große Freiheit im Kaudom Game Park und die Popa Falls - auch ein nettes Camp.
Schöne Erlebnisse
Ciao
Wolfgang
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von martin1101 »

Wosus hat geschrieben:H

Auf dem Weg in den Caprivi empfehle ich Euch die große Freiheit im Kaudom Game Park und die Popa Falls - auch ein nettes Camp.
Schöne Erlebnisse
Hallo Turi & Stina,

ja, auch bei mir kommen sehr schöne Erinnerungen an 2010 hoch

Kaudum und PopaFalls sind (waren zumindest 2010) kaum bereist und wir konnten die Tiere alleine an den Wasserlöchern beobachten.
Wenn Ihr dann nochmals nach Norden kommt:
Die Piste entlang des Kunene sowie das Marienflusstal und Harman Valey haben uns sehr beeindruckt.
Marienflusstal
Marienflusstal
Hartman Valley
Hartman Valley
Auch auf den anderen Teilen unserer Reise waren wir kaum mit anderen Touristen in Berührung (außer unseren Reisefreunden)
K640_DSCF6602.JPG
K640_DSCF7078.JPG
Weiterhin eine fantastische Reise - in Gedanken sind wir dabei
Grüße Martin
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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Hallo zusammen
Ja, Namibia ist mehr als eine Reise wert, wir machen hier mal 3 Monate dann geht es nach Zambia, den Sambesi entlang und zurück in den Süden über den Chobe NP und die Kalahari durch Botswana nach Südafrika.
Aber alles der Reihe nach, jetzt erst mal Namibia geniesen.

Hier noch die ersten Eindrücke in Fotoformat.

Border Angola/Namibia
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zum 1. Mal Linksverkehr
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und Gravelroads
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Camp bei den Epupafällen einfach grandios
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und wieder mal Fleisch wie man es gewohnt ist

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Sonnenuntergang bei den Epupafällen

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3x Epupafälle

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und schöne Steinformationen

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bei den Himbas

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und eine Himbamutter ganz abseits des Touristenstroms

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Himbakral

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Himbafriedhof

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und die ersten Tiere

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Leben wie Gott Gott in Frankreich

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schöne Blumen


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bei der Spitzkoppe

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und die Spitzkoppe ganz ohne Spitze

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auch die kleinen Tiere darf man nicht vergessen

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das ist die andere Seite von Namibia, viele leben noch in Wellblechhütten

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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Thomas Lehn »

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Euren Eintrag in unserem Gästebuch. Wir werden am 27.April endgültig starten, werden jedoch nicht vor September 2015! in Namibia eintreffen. Also dauert es noch ein bisschen mit dem gemeinsamen Grillabend.

Wir haben Eure Reise durch Westafrika natürlich aufmerksam verfolgt und uns aufgrund Eurer Schilderungen dann auch beschlossen, diesen Weg zu wählen. Hoffen wir mal, dass sich bis Oktober das Thema Ebola erledigt und sonst keine neuen "Baustellen" die Reise beeinträchtigen.

Euch einstweilen viel Spaß in Namibia und den angrenzenden Ländern...

Liebe Grüße

Conny & Tommy
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Hallo Wüschigemeinde


Unsere grosse Reise rund um Afrika

Namibia vom Auto aus mal ohne Tiere


Piste bei Otjitanda im Norden Namibias 1



Piste bei Otjitanda im Norden Namibias 2



Namibias Bergland im Norden



Grüsse aus Windhoek
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Giri »

Habe soeben Euren YouTube-Accout abonniert.
Namibia scheint ein wunderbares Land zu sein - wir hoffen, in 4-5 Jahren, auch eine längere Auszeit nehmen zu können... Inshallah...
Wollten über die Ostern einen kleinen Ausflug mit dem Landy unternehmen, aber das Wetter spielt nicht mit. Jetzt gibts halt nur einen kleinen Tagesausflug zu Freunden.
Weiterhin alles Gute, viel Glück und Gesundheit wünschen Euch
Patrizia und Martin
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