Marokko - Alternative zu Tunesien?

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Staaten: Marokko/Sahara, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten.

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peter rößner
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Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von peter rößner »

hallo leute,
ich nutze schon einige zeit das forum um, oftmals, sehr hilfreiche informationen herauszufiltern. dafür an alle experten vielen dank.
ich heiße peter, bin 53 jahre, selbsständig und komme aus bad kissingen.
wir, d.h. insgesamt 6 pkw mit 12 personen wollten am 4. februar wieder nach tunesien, nach den sehr hilfreichen infos hier im forum und nach einigen eigenen recherchen haben wir gestern aus sicherheitsgründen die reise storniert und wollen alternativ mit der gruppe nach marokko.
meine frage an euch: wie weit bis zum sand? gibt es routen durch die ergs?
gibt es pisten, die befahren werden können? kurzum, ist es im sand so spaßig wie in tunesien?? oder ist alles mit hotels und pauschalreisenden gefüllt?
vielleicht könnt ihr uns ja mit ein paar tips helfen.
hoffentlich haben die tunesier erfolg und kommen, ohne noch mehr opfer zu frieden und wohlstand.
danke schon mal
peter
liphpip
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Re: Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von liphpip »

um bis in den sand zu kommen muß man über den atlas rüber.da muß man bei der strassen situation schon mal zwei tage fahrt planen.

das dünengebiet selber ist etwa 60x30km groß und von einer seite komplett mit hotels bzw camps gepflastert.
man kann dort aber auch seine ruhe finden.wir haben dort schon ein paar tage in den dünen gecampt völlig in ruhe.

die dünengebiete rund um mhamid sind kleiner.und auch recht stark frequentiert.

ich kenne tunesien nicht.
ich kann marokko als reiseland sehr empfehlen.als sandkasten reiseland ist es nicht empfehlenswert da bietet es sich wohl an noch ein "stückchen" weiter fahren nach mauretanien.

aber um sehr sehr schöne pisten ist marokko nicht verlegen.
und trotz einer recht dichten besiedlung und recht aufdringlichen geschäftetreibern kann man das land auch in ruhe genießen.
Guenter
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Marokko

Beitrag von Guenter »

Hallo Peter,
ich mache es kurz: Seitdem wir Marokko entdeckt haben waren wir nicht mehr in Tunesien...
Die Entfernungen sind zwar größer, der "Sandkasten" etwas klein, aber die Pisten einfach 4x4geeignet.
Kauf Dir den Reiseführer von Edit Kohlbach.
Grüße aus Offenburg
Günter
peter rößner
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Re: Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von peter rößner »

hallo und vielen dank an euch für die promte antwort auf meine frage. den reiseführer werde ich ordern. scheint doch sehr interessant zu sein, zugegebenmaßen ist es schon ein schlauch in gut 2 wochen in den süden marokkos zu fahren. aber hier wird sich wohl die gute alte weißheit einstellen,"der weg ist das ziel", hat man doch in tunesien gerne mal nur kilometer in den süden gefressen.
wir werden sicher viel spaß haben, wir werden aber auch die freundschfatlichen kontakte vermissen die sich über die zeit aufgebaut haben.
jetzt sind wir alle gespannt!
danke
peter
Rocky
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Re: Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von Rocky »

Hallo Peter,
MA und TN kann man schlecht vergleichen.
Wenn Ihr nur im Sand spielen wollt, fahrt in den nächsten Tagebau, der ist nicht so weit und Ihr braucht keine Fähre. MA würde Euch sonst enttäuschen. Außer im Süden gibts nur das Erg Chebbi.
Aber MA bietet mehr. Den Atlas, die Königstädte, allen voran Fes, die Kasbahs, große Oasen, viel Kultur.
2 Wochen sind nicht viel für MA, seht es als Einstieg und fahrt beim nächsten Mal 3...4 Wochen nach MA.
Gruß
Rocky
peter rößner
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Re: Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von peter rößner »

moin, moin rocky,
danke für deine tips, natürlich freuen wir uns auf die marokkanische kultur, und die besichtigung der hotspots ist jetzt schon fester bestandteil unserer tour. leider ist marokko wirklich nur das ersatzprogramm, 3-4 wochen wären sicher angemessen, alleine schon wegen der langen anreise. in den süden wollen wir schon. ist der weg im winter (schnee?) nur über die küste machbar oder gibt es reizvolle alternativen?
wir wollen halt nicht nur asphaltkilometer abspulen. Pisten und schotterrstraßen wären toll, und als höhepunkt eine schaufel sand.
wobei wir dabei, die immer wieder einzigartige Atmosphäre der (sand)wüste ,geniesen. Lagerfeuer, ne dose bier und sich selber feiern, was wir doch für tolle kerle und mädels sind......na ihr wisst schon was ich meine.ist es notwendig hotels oder campingplätze vorher zu reservieren, oder ist das angebot so groß, daß man aufs gerade wohl darauf losfahren kann?
ihr seht schon wieder fragen. :) bin schon gespannt !
danke
peter
Carlo
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Re: Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von Carlo »

Hallo Peter,

das ist zwar Stand 2006, ich denke aber dennoch nicht uninteressant. Schau dir mal diese Strecke von Nador nach Zagora an:
http://www.reiseenduro.de/carlo/reise/b ... trecke.php

Falls ihr in Nador ankommt, seid ihr so relativ schnell (hinter Oujda) in der "Wildnis". Zwischen Oujda und Beni Tajjite gibt es Pisten mit sandigen und steinigen Ebenen, einige Oueds und Felsformationen. Zwischen Boudnib und Erfoud z. T. heftige Pisten mit ein paar Wasserdurchfahrten und etwas bergigeren Landschaften. Zwischen Rissani und Zagora verläuft meine Lieblingsstrecke. Sandige Strecken, Bergformationen - OK, sagen wir mal eher Hügel ;-) und mittlerweile auch Versorgungsmöglichkeiten (Sprit, Wasser) in Oum Irane. Ab kurz vor Zagora sehr steinige Pisten. Die Bilder zu den Strecken findest du hier:
http://www.reiseenduro.de/carlo/reise/b ... 06/bilder/

Durch Wettereinflüsse usw. können die Strecken heute etwas anders verlaufen. Auch waren wir mit Motorrädern unterwegs, also nicht sklavisch an den Track halten, das soll nur eine grobe Planungsmöglichkeit mit relativ viel Offroad sein.

Ciao, Carlo
PeterLeusch
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Re: Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von PeterLeusch »

@Peter Rößner: Hallo Peter,

wir haben unsere Fahrt nach Tunesien am 12.02. für 5 Wochen auch absagen müssen und da wir schon mehrere Male in Marokko waren ist es für uns keine Alternative.

Die Sandstrecken oder 4x4 Abschnitte sind in Marokko wirklich wenig und ich finde es albern neben der Asphaltstraße zu fahren um 4x4 Abenteuer zu haben; machen aber viele, ist also Geschmacksache.

Ansonsten ist Marokko ein schönes Land, aber eben wie schon beschrieben, ganz anders als Tunesien. Mich stören in Marokko auch die Tausende von Touristen und Überwinterer, die uns immer wieder nerven. Die Marokkaner in den Regionen sind auch dadurch natürlich touristisch "versaut". Aber auch dies ist Geschmacksache, sondern würden ja nicht Tausende dort überwintern.

Eine echte Alternative vor allem wegen des schnellen Anfahrtweg ist im Moment nicht gegeben. Ansonsten kenne ich Leute die momentan in Marokko überwintern und das Wetter dort ist sehr schön, schon heiß und Schnee ist im Moemnt auch im Atlas gar kein Thema. Wenn Ihr es sehr sonnig und heiß haben wollt müßt Ihr südlich von Agadir, also 2 Tage Fahrtzeit in Marokko einplanen, ansonsten würde ich Euch auch eine Tour im Norden mit Atlas, Antiatlas und ein wenig Erg Chebbi empfehlen. Wenn man anderes (Libyen, Mauretanien) kennt ist Erg Chebbi klein und flach und langweilig, aber ansonsten sehr schön. Durch den Atlas und Antiatlas kann man schöne Strecken fahren, auch Pisten und Schotterwege. Die Vorschläge von Carlo finde ich auch passend und schön.

Wegen Übernachtungsplätze und Campingplätze würde ich mir keine Gedanken machen, Ihr findet bestimmt immer etwas, das Angebot ist groß und gut. Auch Essen kann man an vielen Ecken und Stellen in Marokko sehr schön und gut, aber fragt immer vorher nach dem Preis, auch wenn Ihr nur einen Tee trinken wollt. Uns ist es bisher immer wieder passiert, das wir einmal nicht nach dem Preis gefragt haben und dann prompt das mehrfache bis zehnfache bezahlen sollten, und meist auch mußten, als sonst. Eigentlich ein sehr einfach zu bereisendes Land und sehr schön, aber weder wirklich Abenteuer noch richtig Wüste.

Viel Spaß und Freude auf Eurer Reise

Peter
Horst Fischer
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Re: Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von Horst Fischer »

@Peter Rößner

wir waren letztes Jahr für sechs Wochen in Marokko.
Vergleichen mit Tunesien kannst Du es nicht.
Eine Alternative ist es allemal.

Die vom Tourismus "versauten" Einheimischen, wie vorhin beschrieben, hast Du auch an der Mosel in Deutschland, dazu benötigt man kein Nordafrikanisches Land. Auch die Deutschen können sehr lebhaft auftreten!

Wenn ihr allein sein wollt haltet Euch fern von den Tupperansammlungen und genießt Marokko.
Wo viel Plastik steht ist viel vom Tourismus abhängiges Volk.

In den Städten ist es nicht viel anders als in der Türkei oder in Nordafrika üblich. Du wirst eingeladen was anzusehen oder wirst in ein Gespräch verwickelt um was zu kaufen. Wir haben dabei viele schöne Erfahrungen gemacht und nette Menschen kennen gelernt.

Bis hin zum Schlüsseldienst, der unserem Freund nen Iveco-Schlüssel gefeilt hat!
In Deutschland kostet der Schlüssel ein Vielfaches und ist nur bei Iveco erhältlich.
Hier wachsen die Rohlinge an den Bäumen :lol:

Ich würde jederzeit wieder nach Marokko fahren.

Beste Grüße, Horst
Mazda B2500, er will doch nur spielen
Rocky
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Re: Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von Rocky »

Hi Peter,

Campingplätze muß man in MA nicht vorbuchen. Überall wo Straßen zu schönen Stellen führen, sind immer schon Rentner (meist aus F) mit Womos vor Ort.

Auf dem Atlas kann viel Schnee liegen. Im März 1996 kamen wir nicht auf Nebenstraßen von Fes nach Errachidia, es lag 2m Schnee. Im Oktober 2008 war sogar die Hauptstraße von Fes nach Errachidia zeitweise wegen Schnee gesperrt.

Genügend Pisten und Schotter gibts in MA.

Wenn Ihr nur 2 Wochen unterwegs seit und in den Süden wollt, solltet Ihr gleich die Autobahn direkt in den Süden kullern.

Auf der Ostseite des Atlas kommt Ihr in 2 Wochen für Hin- und Rück bis ca. Zagora. Am Erg Chebbi entgeht man den Rentner-Womos und Näggermännern, wenn man den Westen des Erg meidet. Aber Achtung, die Grenze zu DZ ist nah und nicht ausgeschildert oder ausgebaut. Grenzpatrouillen kontrollieren manchmal, aber problemlos wenn man im Erg oder in dessen Nähe bleibt.

http://www.viermalvier.de/ubb_portal/ub ... s/325403/1

Gruß

Rocky
peter rößner
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Re: Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von peter rößner »

hallo an alle die mir/uns hilfreiche hinweise gegeben haben. wie ich das nun sehe finden wir etwas gänzlich anderes vor, als wir es kennen.
das ist gut so! stellt euch vor marokko hätte ebenso viel sand und wir müßten jedesmal die lange anreise auf uns nehmen. wir freuen uns jetzt auf neue erfahrungen und eindrücke und neue gesichter. das macht ja unsere art zu reisen gerade aus.
bin wie schon oft verblüfft, welcher wissens-und erfahrungswortschatz hier im forum zu finden ist und danke, daß ihr uns daran teilhaben lasst.
grüße peter

ps. vielleicht sehen wir uns im juni auf der abenteuer und allrad hier in bad kissingen. ich gebe dann gerne den hilfreichen geistern ein bier aus.
fragt einfach bei der orga nach mir.
peter rößner
Beiträge: 6
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Re: Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von peter rößner »

frisch zurück (seit samstag) aus dem, bis eben noch friedlichen, (laut nachrichten ,heute 5 tote bei demos) marokko.
vorneweg-ihr alle hattet recht: marokko ist keine alternative zu tunesien, marokko ist allein eine reise wert.
grundlegend sind 2 wochen für das land definitif zu kurz und man kommt aus dem auto kaum raus. 8000km von und nach bad kissingen haben nicht den wirklichen erholungswert, aber die gemachten erfahrungen rechtfertigen diese (tor)tour. hier ein paar anmerkungen zu unserer ersatzreise:
5 teams mit unterschiedlichen 4x4 bunt gemischt und zu allem entschlossen, brechen am 4.2.2011 auf. gemütliche fahrt durch spanien und einen tag pause um einzukaufen(san miguel) und ausruhen in der nähe von almeria. überfahrt von almeria nach nador mit der "mistral express" abfahrt um 10:00 uhr, preis 303.-€ für die einfache fahrt. inclusive sind ein 4x4 und 2 personen, kein essen, keine getränke, keine kabine, dafür aber megaverwanzte und klebrige sesselreste und durchweg zugeschi...ene wc`s.nach 6 sstunden überfahrt ankunft in nador, problemlose zollabfertigung suche des hotels. (ich schwöre nie wieder etwas negatives über die carthage zu sagen:doppelschwör)!
um es gleich vorneweg zu sagen wir hatten alle dachzelte montiert um mal am lagerfeuerzu sitzen und ein wenig abenteuer und alleinsein zu spüren. fehlanzeige! alleinsein und marokko, daß passt zumindest auf unserer route nicht zusammen. und bei meist nachttemperaturen so um 2 grad wollte auch niemand im zelt nächtigen. das wetter und die temperaturen tagsüber waren durchweg über 18 bis 25 grad und blauer himmel zumindest bis nach marrakesch, danach hat es gestürmt und gepisst bis hoch nach tanger.
Also haben wir durchweg in hotels geschlafen, in doppelzimmern und wo es ging mit frühstück und abendessen.die preise meist bei 90.- bis 120.-€(nach verhandlung als gruppe) die nacht für zwei. ihr seht die preise sind gehoben europäisch, die leistung, bis auf wenige ausnahmen, sehr nordafrikanisch. wir haben immer problemlos hotels gefunden. unsere route ging von nador über missour nach erfoud, dort 2 tage geblieben dann weiter für 2 nächte nach merzouga. von dort aus nach mahlid, zagora, agdz, dadesschlucht, mit verbindung offroad rüber zur thodraschlucht.quarzazate, marrakesch, rabat, tanger und ab nach hause.
wir haben auf unserer tour mit dem reisehandbuch von edith kohlbach ,ausgabe 2011 und mit dem südmarokkoführer von den därr-damen gearbeitet. unsere meinung. sehr brauchbare führer aber oft mit einer stark rosagefärbten brille geschrieben. die hotelpreise und die hotelbeschreibungen wichen doch oft sehr stark von der realität ab, preisunterschiede von oft 50% kamen vor. die ausreißer nach oben waren die von franzosen geführten kleinsthotels, darquamar in agdz und das kasbahhotel ellouze in ait benhaddou bei quarzazate, beide sehr stimmig, in unvermuteter umgebung, service essen und ambiente einfach nur empfehlenswert. da verzichtet man gerne aufs dachzelt. der ausreißer nach unten, nach ganz ganz unten das hotel bouradi in missour. preislich zwar nur 50.-€für zwei aber selbst das war ,ob der gebotenen leistung, wucher. das einzig positive, wenn man es sich schöntrinkt, das hotel ist stimmig in der leistung: hotel kalt, zimmer kalt, wasser eiskalt, betten kalt, essen kalt, personal kalt, aber vermutlich ungezeiferfrei, weil den tierchen auch zu kalt. gefühlt waren es 5 grad weniger als im freien. da wiederum vermisst man das dachzelt.ach ja in diesem hotel steigen viele rallys und andere gruppenreisen vorwiegend franzosen, spanier und italiener ab.ihr seht nicht unbedingt ein anzeichen für qualität.
die restlichen hotels waren gute touristenklasse 3-4 sterne und auch zuempfehlen: chergui in erfoud, tombucto in merzouga, jardins de draa in zagora und bedingt auch das soleil bleu in boulmane de dades.
bei diesem hotel heißt es" herrlicher blick auf das dades tal". eh leute ihr glotzt auf die häuser am anfang der schlucht über bauschutt und anderen dreck hinweg!!!???? vielleicht hätten wir auch was einpfeifen sollen um die romantik so zu erfassen. naja alles subiektiv eben.
so, was gibt es offroad zu berichten: piste, steine,piste,größere steine usw, erg chebbi voll mit quads und jeeptouren. kamele mit passagieren in langen karawanen, und händler egal wo und wie kurz du auch stehst. natürlich weiß ich, daß die jungs jede chance nutzen müssen um an kohle zu kommen aber uns hat es später doch etwas genervt nicht mal in ruhe essen zu können. knapp 160 km steinpiste von zagora nach foum zguid, tolle überquerung bis auf 2700m von der dades zu thodra schlucht.die beiden schluchten sind toll, aber nicht das seitenlange brimbamborium in den reiseführern wert. verzweifeltes sandsuchen mit festfahrübungen(damit der urlaub etwas an dramatik gewinnt und außerdem sieht man auf den fotos nicht, ob der sandhaufen 30cm oder 30m hoch war). nix abenteuerliches eben, aber trotzdem schön. besuch von marrakesch und von dort aus über den küstenhighway richtung tanger. total öde landschaft könnte irgendwo in nordspanien oder frankreich liegen. zwischenstopp im ibishotel in rabat, da es nur so stürmt und regnet, nächster stopp hafen tanger-mediterranae und wartenauf die fähre nach algeciras. wir haben glück, da nach 2 fährlosen tagen(dank des sturms), wir um 6 uhr mit 5 stunden verspätung auslaufen um dann den nervigen zoll in spanien geniesen dürfen. von da aus nach hause.
ach ja, dieselpreis 73,4 dirham der liter.
resumee: wir wollen alle wieder hin, länger, wenn möglich schon rentner mit wohnmobil, aber nix mehr mit overequipped 4x4 um jedesmal nach pistenfahrt zwischen unmengen ,von überwiegend französischen, womos zu landen. wir wurden von den deutschen womos als gleichwertig angesehen :kotz: und eifrig gegrüßt. naja, da muß mann schon kerngesund sein.
bilder??? kennt ihr alle aus kalendern und reiseführern.
ach ja, wir freuen uns schon auf........ihr wisst ja!!

grüße peter und der rest der mannschaft
Chrigu
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Registriert: Di 5. Mai 2009, 11:07
Wohnort: Bern

Re: Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von Chrigu »

peter rößner hat geschrieben: ach ja, dieselpreis 73,4 dirham der liter.
Ist vielleicht doch etwas übertrieben ne? :wink:

Haben gut 7DH bezaht Dezember/Januar.

Gibts doch noch Bilder?
Originell geschrieben, danke!
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
peter rößner
Beiträge: 6
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Re: Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von peter rößner »

hallo chirgu,
mea culpa! du hast recht 7,3 dirham, also 0,70 euro.
wie du siehst habe ich mich an die hohen preise gewöhnt.
bilder kommen noch ,sobald wir die fotos ein wenig gesichtet haben.
letztes jahr in tunesien waren es 0ber 7000 bilder von allen, -mußten den gesamten resturlaub zum sortieren verwenden..
tschüss
peter
MDDIO
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Re: Marokko - Alternative zu Tunesien?

Beitrag von MDDIO »

Ab Tarfaya wird´s noch ein wenig besser: 0,45-0,49 Dirham ~ 41-45 €-Cent.

Nachteil: Es gibt nicht immer Diesel! Meist hat Allah ein Einsehen und schickt nach zwei bis drei Tagen einen Tankwagen! 8) Die Qualität des Diesel ist ein wenig schlechter - rußt ein bißchen.

Und noch was: Wer einen empfindlichen Motor/Einspritzanlage hat, der sollte sich einen zusätzlichen Dieselfilter mit Wasserabscheider einbauen. Ein Ölbad-Luftfilter ist ab Laâyoune auch nicht schlecht.

Grüße aus Dakhla
Sahara-Peter
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