Hallo ihr lieben Wüstenfreunde,
jetzt da wir wieder zurück sind möchte euch ein Update geben und Allen danken, die uns die Tour Foum Zguid südlich um den Lac Iriki, Chegaga nach Mhamid empfohlen haben.
Aus dem Landcruiser 100 war bei unserer Ankunft in Marrakech ein Pajero lang geworden, aber da ich nicht auswandern wollte sondern nur für 12 Tage einen Geländewagen mit 7 Plätzen brauchte war alles in Ordnung.
1045.-€ für 12 Tage inkl. km und Vollkasko finde ich sehr fair für einen einjährigen Wagen mit 65 tkm.
Die Fahrzeugrückgabe lief auch ohne Probleme und Nachverhandlungen, daher meine Empfehlung
für alle die Marokko mit Mietwagen bereisen wollen:
Hassan Ouaal
Reservations | Avantage Cars SARL
Tel : +212 6 61 41 79 15
Email :
avantage.cars@gmail.com
Web :
http://www.agadir-services.com
Da ich nicht alleine fahren wollte, haben wir uns in Foum Zguid nach Guide mit 4x4 umgetan. Im Hotel Bab Rimal wurde uns das Hauseigene Camp 35 km von Mhamid schmackhaft gemacht, sollte 400 Dirham pro Nase kosten.
Eigentlich brauch ich in der Wüste keine Dusche und Unterhaltung durch eine lokale Volksmusik Truppe, aber es sollte ja Guide inkl. sein.
Auf meine Nachfrage kostete der Guide auf einmal 700 Dirham extra mit Fahrzeug 1200 und wir sollte in 2 Stunden dorthin geführt werden. Nja also doch über N12 nach Zagora?
Am nächsten Tag sind wir nach Foum Zguid auf den zentralen Platz gefahren und haben dort Rachid den Besitzer des Cafe Restaurant "Chez Rachid" kennengelernt.
Mit Raschid und seinem Co Bakar haben wir dann ein wirklich schöne und entspannte Wüstentour gemacht.
Wir sind statt der steinigen direkten Piste ca. 10 km Richtung Tissint auf Teer gefahren und dann südlich um den Lac Iriki. Raschid hat uns eine Stelle mit Felsgravuren und ein Riff mit vielen Fosilien gezeigt. Übernachtet wurde im ersten großen Dünenfeld auf Höhe Zaouia-Sidi-Abd-en Nebi und nicht direkt im Erg Chegaga wo die ganzen festen Camps stehen. Nach einem schönem Sonnenuntergang mit Sundowner Tee auf der Düne (Bakar hatte uns einfach ein Tablett raufgebracht) gab es Tajine auf dem Lagerfeuer.
Die Nacht war recht frostig im Zelt aber das reichhaltige Frühstück von Bakar hat alle wieder munter gemacht, dann weiter nach Mhamid.
Gerade sagt ich noch zu den Mitfahrern, das bei einer echten Wüstentour das "Einsanden" nicht fehlen darf schon hatte ich den Pajero sauber im Oued festgefahren (M hamid Teerstrasse in Sichtweite

)
Dank zweier Hydraulikwagenheber, Buddeln und Schiebehilfe ging es auch dann gleich weiter.
Also ich kann jedem dem es allein zu stressig erscheint Raschid als Guide empfehlen.