Wer auf einer Reise tatsächlich von einer IP-Adress-Sperre betroffen ist und dennoch das Wüstenschiff besuchen möchte, der hat ein paar Möglichkeiten:
VPN-Netzwerk
Durch die Nutzung eines VPN Netzwerks wird man aus der Sperrzone getunnelt und hoffentlich an einem als vertrauenswürdig eingeschätzten Netzbereich ins Internet geschleust.
Natürlich kann auch ein solcher VPN-Ausgang von den "Bösen" genutzt und gesperrt worden sein. Dann bitte nochmal verbinden und, sofern die Wahl besteht, im VPN-Tool eine andere Region als Ausgangs-Gatway auswählen.
Ein VPN ist gerade dann sinnvoll, wenn man im Land herumreist, also wechselnde Orte oder wechselnde Internet-Anbieter hat.
Ein vorteilhafter Nebeneffekt der VPN-Nutzung ist, dass die Verschlüsselung meist nicht von den örtlichen Anbietern und Behörden eingesehen werden kann, auch nicht, welchen Internet-Rechner ihr ansteuern wollt (wenn korrekt installiert).
Allerdings kann genau das in einigen Länder negative Konsequenzen haben, so dass einige in bestimmten Ländern von einer VPN-Nutzung Abstand nehmen wollen.
Internet-Anbieter wechseln
Ein ganzes Land oder einen ganzen Groß-Anbieter zu sperren ist nicht wirklich möglich (bei angemessenem Aufwand).
Damit ist schon durch den Wechsel der IP-Adresse die Chance gegeben, eine zu bekommen, die nicht auf der Sperrliste steht (Geht natürlich auch umgekehrt). Damit kann schon der Wechsel vom lokalen Internet-Anbieter oder ein kurzes trennen der Internetverbindung am Internet-Router bzw. Handy hier für Abhilfe sorgen, bessere Wahrscheinlichkeit besteht bei einem Neustart des Gerätes.
Alternativ wechselt man den Internetanbieter indem man über das Handy-Netz statt dem lokalen Internetanschluss (WLAN) zum Wüstenschiff surft (oder umgekehrt).
Bevor ihr aber genervt die SIM-Karte wechselt, wäre wohl die nächste Alternative sinnvoll zu überlegen:
Wüstenschiff per E-Mail anschreiben
Gerne könnt ihr mir Bescheid geben, dass ihr ein Problem mit den IP-Sperren habt. Sofern ich es eingrenzen kann, geben ich gerne für die Dauer eures Aufenthalts das entsprechende Netz frei.
Eine E-Mail von eurer eigenen E-Mail-Adresse ist nicht durch Sperren des Wüstenschiffs betroffen. (im Gegensatz zur Kontaktseite)
- Bitte schickt die E-Mail über das Gerät, mit dem ihr versucht habt, das Wüstenschiff zu besuchen.
Dann kann ich aus dem E-Mail Header herauslesen, welche IP-Adresse ihr verwendet.
und/oder:
- Ruft bitte diese Seite auf: wuestenschiff.de/ping/login-name
login-name ersetzt ihr hierbei natürlich durch euren eigenen Login-Namen.
Auch das gibt mir eine Möglichkeit, eure IP-Adresse herauszufinden. Dass hierbei auch der Fehler 403 auftaucht ist normal und stört den Zweck nicht.
— Der Punkt ist wichtig, wenn ihr mit dem Rechner surfen wollt, aber mit dem Handy die E-Mail schreibt oder ein Dritter mich auf euer Problem aufmerksam macht.
Eine Bitte zum Schluss
Gerade die VPN-Gateways sind wichtige IP-Adressen. Daher ist es sehr sinnvoll zu wissen, wenn ihr mit einem VPN-Zugang das Wüstenschiff nicht erreicht.
Der einfachste Weg, mich zu informieren geht mit einem Aufruf der folgenden Schlüsselseite
über die gerade gesperrte Verbindung:
wuestenschiff.de/ping/vpn/Anbieter-Name
Da ist nichts weiter einzugeben. Der Zugriff selbst zählt und auch bei diesem Aufruf erscheint die Fehlermeldung
403.
Das sehe ich später in den Logfiles und kann entsprechend reagieren.
Sollte hierbei aber eine 404-Fehlermeldung angezeigt werden, dann ist eure IP nicht vom Wüstenschiff gesperrt und der Fehler liegt woanders!
Vielen Dank für eure Unterstützung.
°Daniel