Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
Moderator: Moderatoren
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Stefan Huber
- Beiträge: 1
- Registriert: Fr 18. Feb 2011, 17:52
Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
Hallo,
ich plane eine Afrikareise mit dem Auto - aber erst in ein paar Jahren wenn ich mehr Zeit dafuer habe.
Dafuer will ich mir jetzt schonmal einen alten Gelaendewagen kaufen den ich auch als Alltagsfahrzeug benutzen kann.
Da mein Budget begrenzt ist interessieren mich nur alte Autos (d.h. ueber 15 Jahre alt).
Da es 100 Jahre dauert bis ich ein billiges Angebot bekomme wenn ich nur nach einem Modell suche frage ich hier einfach mal anders herum:
Welcher Gelaendewagen ist absolut ungeeignet? Ungeeignet heisst dass z.B. staendig etwas kaputt geht, er extrem viel Diesel/Benzin verbraucht, schlechte Gelaendeeigenschaften hat....
Wer weiss also welche Gelaendewagen man meiden sollte?
Gruss und Dank
Stefan
ich plane eine Afrikareise mit dem Auto - aber erst in ein paar Jahren wenn ich mehr Zeit dafuer habe.
Dafuer will ich mir jetzt schonmal einen alten Gelaendewagen kaufen den ich auch als Alltagsfahrzeug benutzen kann.
Da mein Budget begrenzt ist interessieren mich nur alte Autos (d.h. ueber 15 Jahre alt).
Da es 100 Jahre dauert bis ich ein billiges Angebot bekomme wenn ich nur nach einem Modell suche frage ich hier einfach mal anders herum:
Welcher Gelaendewagen ist absolut ungeeignet? Ungeeignet heisst dass z.B. staendig etwas kaputt geht, er extrem viel Diesel/Benzin verbraucht, schlechte Gelaendeeigenschaften hat....
Wer weiss also welche Gelaendewagen man meiden sollte?
Gruss und Dank
Stefan
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
Na endlich mal eine orginelle Frage! :D
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Michael Escher
- Beiträge: 587
- Registriert: Mi 29. Mär 2006, 16:40
- Wohnort: 8623 Wetzikon
Re: Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
...mit vieeeeel ZündstoffRoger-Tecumseh hat geschrieben:Na endlich mal eine orginelle Frage! :D
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Alexander
- Administrator
- Beiträge: 24253
- Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
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Re: Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
Hallo Stefan,
persönlich vermeide ich Fahrzeuge mit viel, anfälliger und überflüssiger Elektronik. Mein bevorzugtes Fahrzeug für die Wüste ist der Toyo und ich springe jetzt schnell mal über meinen Schatten und möchte auch noch den Landy erwähnen
Im ernst. Da du eh nach einem älteren Model suchst. Toyo und Landy haben den Vorteil, dass du eher an Ersatzteile kommst. Ist natürlich auch davon abhängig, welches Reiseland es denn sein soll. Ansonsten kannst du auch einen Lada Niva fahren, sofern er technisch in Schuss ist. Wo soll es den hingehen, mehr Pisten oder Dünen?
Grüsse
Alexander
persönlich vermeide ich Fahrzeuge mit viel, anfälliger und überflüssiger Elektronik. Mein bevorzugtes Fahrzeug für die Wüste ist der Toyo und ich springe jetzt schnell mal über meinen Schatten und möchte auch noch den Landy erwähnen
Im ernst. Da du eh nach einem älteren Model suchst. Toyo und Landy haben den Vorteil, dass du eher an Ersatzteile kommst. Ist natürlich auch davon abhängig, welches Reiseland es denn sein soll. Ansonsten kannst du auch einen Lada Niva fahren, sofern er technisch in Schuss ist. Wo soll es den hingehen, mehr Pisten oder Dünen?
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Re: Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
Hallo Stefan!
Deine Frage ist so kaum zu beantworten.
Ein Auto,das ständig kaputt ist,gibt es nicht.
Da irgendwann im Verlauf des Freds die Frage auf neudeutsch kommen wird stelle ich sie gleich:
Wie ist Dein "Anforderungsprofil"?
Willst Du im Auto wohnen,schlafen oder im Dachzelt?
Willst Du mit einem robustes Auto reisen das sich nicht nach 100 km Piste selbst zerlegt oder willst Du hard-core offroad fahren.
Im ersten Fall könnte es ein Kastenwagen sein,wobei Allrad nicht zwingend erforderlich ist,aber in seltenen Situationen angenehm.
Im anderen Fall geht m.E jeder "Geländewagen"zumal Du ausreichen Zeit hast Dein Fahrzeug vor der Reise technisch zu überprüfen und gegebenfalls zu modifizieren und es kennen zu lernen.
Eine wesentliche Überlegung ist die Nutzlast.Bei Fernreisen kommen schnell Beladungen imTonnenbereich zustande:Treibstoffvorrate,
Wasservorräte,Werkzeug,Bergungsgerät,Ersatzteile,Nahrungsmittel,Einbauten,Reserveräder usw usw. und bei einem Fahrzeug das permanent massiv überladen ist sind Schäden vorprogrammiert
Gruß Uli
Deine Frage ist so kaum zu beantworten.
Ein Auto,das ständig kaputt ist,gibt es nicht.
Da irgendwann im Verlauf des Freds die Frage auf neudeutsch kommen wird stelle ich sie gleich:
Wie ist Dein "Anforderungsprofil"?
Willst Du im Auto wohnen,schlafen oder im Dachzelt?
Willst Du mit einem robustes Auto reisen das sich nicht nach 100 km Piste selbst zerlegt oder willst Du hard-core offroad fahren.
Im ersten Fall könnte es ein Kastenwagen sein,wobei Allrad nicht zwingend erforderlich ist,aber in seltenen Situationen angenehm.
Im anderen Fall geht m.E jeder "Geländewagen"zumal Du ausreichen Zeit hast Dein Fahrzeug vor der Reise technisch zu überprüfen und gegebenfalls zu modifizieren und es kennen zu lernen.
Eine wesentliche Überlegung ist die Nutzlast.Bei Fernreisen kommen schnell Beladungen imTonnenbereich zustande:Treibstoffvorrate,
Wasservorräte,Werkzeug,Bergungsgerät,Ersatzteile,Nahrungsmittel,Einbauten,Reserveräder usw usw. und bei einem Fahrzeug das permanent massiv überladen ist sind Schäden vorprogrammiert
Gruß Uli
ein 47iger und 68iger mit 78iger
Re: Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
Hallo Stefan
ich stimme Alexander nicht ganz zu und würde bei einem Lada Niva vorsichtig sein.
Die sind zwar mittlerweile als Neuwagen recht brauchbar, die von dir angepeilten Baujahre sind trinkfest aber durchzugsschwach.
Ich habe mal kurz gescouted, ab 12.600 gibt es Autos mit 10km auf der Uhr. Einen sogar mit LPG(13 295guckst du), macht die Spritrechnung erträglich.
233g CO2/km bedeuten rund 10l Benzin auf 100km.
Peter
ich stimme Alexander nicht ganz zu und würde bei einem Lada Niva vorsichtig sein.
Die sind zwar mittlerweile als Neuwagen recht brauchbar, die von dir angepeilten Baujahre sind trinkfest aber durchzugsschwach.
Ich habe mal kurz gescouted, ab 12.600 gibt es Autos mit 10km auf der Uhr. Einen sogar mit LPG(13 295guckst du), macht die Spritrechnung erträglich.
233g CO2/km bedeuten rund 10l Benzin auf 100km.
Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
Re: Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
ja afrika ist ja in etwa dreimal so groß wie europa...Alexander hat geschrieben:. Wo soll es den hingehen, mehr Pisten oder Dünen?
Grüsse
Alexander
aber im grunde ist doch im bereich um 15 jahre alt der markt eh begrenzt.
allzu viel brauchbares ist da auch nicht mehr zu haben.
toyota,land rover,nissan...die üblichen verdächtigen halt.
schöner alter range rover oder discovery bietet viel auto für wenig geld...
auf jedenfall mehr wie n defender die prestige bedingt deutlich teurer sind.
oder n alter nissan patrol.
die hdj 80 toyo.
-
Hans Frommelt
- Beiträge: 202
- Registriert: So 29. Mär 2009, 11:58
DURO wäre der Favorit!!
Der beste Geländewagen wäre natürlich der DURO. Die paar wenige "Schwachstellen" die er vermeintlich hat, sind bekannt und können problemlos umschifft werden, auch Mitten in Afrika. Zudem fährt er ja mit einem Automaten, welcher gegenüber dem Getriebe wesentliche Vorteile hat. Allerdings muss man schon wissen, wie ein Automat funktioniert, damit das Hydrauliköl bei Fahrten durch tiefen Sand nicht verbrennt. Gilt eigentlich auch für das Getriebe bzw. seiner Kupplung. Wenn man zudem die 335-Reifen montiert, dann ist der DURO einsame Spitzenklasse!
Was man bei der Konzeption so im grundsätzlichen beachten muss, siehe nachstehend:
Checkliste für ein Expeditionsreisemobil am Beispiel DURO
• Das Fahrzeug sollte mit abgelassener Luft in den Reifen den Erg d’Admer im ersten Anlauf passieren können.
• Das Fahrzeug sollte ein solch minimaler Wendekreis haben, damit die Spitzkehren der Illamaneroute auf den Assekrem im Hoggargebirge und die des Stilserjochpasses zwischen der Schweiz und Italien möglichst ohne Rangieren durchfahren werden können.
• Die Bodenfreiheit richtet sich nach den LKW, welche von Einheimischen auf den Pisten gefahren werden. Mit anderen Worten: Die 22.5 Reifen geben den „Ton“ an, also eine Bodenfreiheit von mindestens ca. 30cm.
• In etlichen Nationalparks ist die Einfahrt auf eine Breite von ca. 2.10Meter limitiert. Folglich sollte ein Reisefahrzeug nicht breiter sein.
• Die „Toyotapisten“ wurden von geländegängigen PKW angelegt. Diese sind vielfach für LKW mit einer Achsbreite über ca. 2.00 Meter nicht passierbar. Solche Pisten, welche meist durch äusserst reizvolle Landschaften führen, gibt es in der Sahara, in Australien sowie in tropischen Wäldern. Die Achsbreite des DURO eignet sich gerade noch für das Fahren in den Fahrspuren der geländegängigen PKW.
• Bei der Gesamthöhe ist vorerst die Containertauglichkeit zu diskutieren. Die Maximalhöhe für das Verladen eines Autos in ein Container beträgt 2.698 mm. Für ein Verladen des DURO können die Räder demontiert und Metallscheiben mit einem minimalen Durchmesser von 0.42 Meter montiert werden. Die Achsfedern liessen sich zudem ohne grossen Aufwand mittels zwei Wagenhebern demontieren. Die Höhe des Fahrzeuges lässt sich mit diesen Massnahmen um ca. 0.45 Meter absenken. Der Arbeitsaufwand für das Absenken beträgt ca. 3 bis 4 Stunden. Derselbe Arbeitsaufwand gilt für das umgekehrte Procedere. Mit diesen Angaben lässt sich die max. Gesamthöhe des Aufbaus berechnen.
• Ein weiterer Punkt bei der Fahrzeugverladung bildet die Transportfähigkeit in Frachtflugzeugen. Diese Transportmöglichkeit wird in Zukunft vermehrt auch von „Weltreisenden“ genutzt werden. Der DURO 2 ist für die Flugzeugverladung tauglich. Allerdings muss darauf geachtet, dass die Gesamthöhe (Aufbau) von 3.10 Meter nicht überschritten wird.
• Manches geländegängiges Fahrzeug erfüllt den „Elchtest“ vermutlich nicht, weil der Motor und das Getriebe zu hoch angeordnet ist und dies zu gefährlichen Konsequenzen für die Insassen führen kann. Der „Schwerpunkt“ spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Standsicherheit, die Strassenlage, das Kurvenverhalten sogar das Vorwärtskommen in schwierigem Gelände wird besser, wenn der Schwerpunkt möglichst tief sitzt. Der Schwerpunkt des DURO sitzt im Vergleich zu anderen Fahrzeugen in derselben Grössenordnung sehr tief und sollte nicht durch einen unüberlegten Aufbau wesentlich erhöht werden. Der grosse Vorteil des DURO ist, dass für die Anbindung eines Aufbaus an das Chassis kein Zwischenrahmen oder eine „Spinne“ benötigt wird, welche den Schwerpunkt anheben. Bei der Konzeption der Inneneinrichtung ist zudem darauf zu achten, dass schwere Sachen (Batterien, Wasserbehälter, etc.) möglichst am Boden befestigt werden.
• Das Fahrzeug sollte so konzipiert sein, dass alle Fahrzeugkomponenten ohne Spezialwerkzeuge und ohne spezielles Insiderwissen ausgewechselt werden können. Zudem sollten am Fahrzeug nur Komponenten renommierter Hersteller, welche ein weltweites Servicenetz pflegen, montiert sein.
• Die elektronisch gesteuerten Dieseleinspritzpumpen sind diffizile Kinder. Diebstahlsicherungen, Klimaanlage, Radio, etc. sollten keinen Einfluss auf die elektronisch gesteuerte Einspritzpumpe haben. Diese Forderung ist bei LKW eher nicht relevant. Eine totale elektrische Vernetzung aller elektronischen Fahrzeugkomponenten trifft eher auf die geländegängigen Luxusfahrzeuge zu.
• Für Afrika zählt die Regel, dass der Dieselvorrat bis zur übernächste Tankstelle reichen sollte. Berücksichtigt man noch den erhöhten Dieselverbrauch in schwierigem Gelände, so sollte doch mindestens ca. 500 Liter Diesel mitgeführt werden können. Diese 500 Liter oder mehr sollten auf keinen Fall den Schwerpunkt des Fahrzeuges anheben.
• Schnee-, eis- und matschbedeckte Strassen können für Überraschungen sorgen. Allradfahrzeugfahrer wiegen sich da in Sicherheit. Solange es Bergauf geht, droht keine Gefahr. Bei Abwärtsfahrten oder Fahren auf ebener Strasse sieht die Sache grundlegend anders aus. Bei starrer Verbindung zwischen der Vorder- und Hinterachse ist ein Fahrzeug gefährlicher als wenn nur eine Achse angetrieben wird. Deshalb ist es praktisch in den meisten Situationen sinnvoll, wenn bei Abwärtsfahrten die starre Achsverbindung ausgeschaltet ist. Diese Empfehlung trifft nicht zu, wenn die Vorder- und Hinterachse entweder über eine Viscosekupplung, ein Planetenraddifferential-Getriebe oder einem TORSEN-Getriebe verbunden sind. Mit solchen Verbindungen bietet ein Allradfahrzeug auch bei Abwärtsfahrten eine wesentlich erhöhte Sicherheit. Am DURO ist ein TORSEN-Getriebe zwischen den Achsen montiert, welches den gefährlichen Effekt einer starren Verbindung zwischen der Vorder- und Hinterachse eliminiert.
Diese Auflistung ist nicht komplett. Die Checkliste ist noch von vielen persönlichen Forderungen (Wohnkomfort, Hygieneansprüche, Raumgefühl, etc.) abhängig. Dies sind subjektive Forderungen an ein Reisefahrzeug und können naturgemäss weniger bis gar nicht Quantifiziert werden. Viele Wünsche, im speziellen das Raumangebot, vergrössern das Fahrzeug. Eine mehr oder weniger starke Einschränkung der Bewegungsfreiheit im Offroadbereich muss dann in Kauf genommen werden. Hans
Was man bei der Konzeption so im grundsätzlichen beachten muss, siehe nachstehend:
Checkliste für ein Expeditionsreisemobil am Beispiel DURO
• Das Fahrzeug sollte mit abgelassener Luft in den Reifen den Erg d’Admer im ersten Anlauf passieren können.
• Das Fahrzeug sollte ein solch minimaler Wendekreis haben, damit die Spitzkehren der Illamaneroute auf den Assekrem im Hoggargebirge und die des Stilserjochpasses zwischen der Schweiz und Italien möglichst ohne Rangieren durchfahren werden können.
• Die Bodenfreiheit richtet sich nach den LKW, welche von Einheimischen auf den Pisten gefahren werden. Mit anderen Worten: Die 22.5 Reifen geben den „Ton“ an, also eine Bodenfreiheit von mindestens ca. 30cm.
• In etlichen Nationalparks ist die Einfahrt auf eine Breite von ca. 2.10Meter limitiert. Folglich sollte ein Reisefahrzeug nicht breiter sein.
• Die „Toyotapisten“ wurden von geländegängigen PKW angelegt. Diese sind vielfach für LKW mit einer Achsbreite über ca. 2.00 Meter nicht passierbar. Solche Pisten, welche meist durch äusserst reizvolle Landschaften führen, gibt es in der Sahara, in Australien sowie in tropischen Wäldern. Die Achsbreite des DURO eignet sich gerade noch für das Fahren in den Fahrspuren der geländegängigen PKW.
• Bei der Gesamthöhe ist vorerst die Containertauglichkeit zu diskutieren. Die Maximalhöhe für das Verladen eines Autos in ein Container beträgt 2.698 mm. Für ein Verladen des DURO können die Räder demontiert und Metallscheiben mit einem minimalen Durchmesser von 0.42 Meter montiert werden. Die Achsfedern liessen sich zudem ohne grossen Aufwand mittels zwei Wagenhebern demontieren. Die Höhe des Fahrzeuges lässt sich mit diesen Massnahmen um ca. 0.45 Meter absenken. Der Arbeitsaufwand für das Absenken beträgt ca. 3 bis 4 Stunden. Derselbe Arbeitsaufwand gilt für das umgekehrte Procedere. Mit diesen Angaben lässt sich die max. Gesamthöhe des Aufbaus berechnen.
• Ein weiterer Punkt bei der Fahrzeugverladung bildet die Transportfähigkeit in Frachtflugzeugen. Diese Transportmöglichkeit wird in Zukunft vermehrt auch von „Weltreisenden“ genutzt werden. Der DURO 2 ist für die Flugzeugverladung tauglich. Allerdings muss darauf geachtet, dass die Gesamthöhe (Aufbau) von 3.10 Meter nicht überschritten wird.
• Manches geländegängiges Fahrzeug erfüllt den „Elchtest“ vermutlich nicht, weil der Motor und das Getriebe zu hoch angeordnet ist und dies zu gefährlichen Konsequenzen für die Insassen führen kann. Der „Schwerpunkt“ spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Standsicherheit, die Strassenlage, das Kurvenverhalten sogar das Vorwärtskommen in schwierigem Gelände wird besser, wenn der Schwerpunkt möglichst tief sitzt. Der Schwerpunkt des DURO sitzt im Vergleich zu anderen Fahrzeugen in derselben Grössenordnung sehr tief und sollte nicht durch einen unüberlegten Aufbau wesentlich erhöht werden. Der grosse Vorteil des DURO ist, dass für die Anbindung eines Aufbaus an das Chassis kein Zwischenrahmen oder eine „Spinne“ benötigt wird, welche den Schwerpunkt anheben. Bei der Konzeption der Inneneinrichtung ist zudem darauf zu achten, dass schwere Sachen (Batterien, Wasserbehälter, etc.) möglichst am Boden befestigt werden.
• Das Fahrzeug sollte so konzipiert sein, dass alle Fahrzeugkomponenten ohne Spezialwerkzeuge und ohne spezielles Insiderwissen ausgewechselt werden können. Zudem sollten am Fahrzeug nur Komponenten renommierter Hersteller, welche ein weltweites Servicenetz pflegen, montiert sein.
• Die elektronisch gesteuerten Dieseleinspritzpumpen sind diffizile Kinder. Diebstahlsicherungen, Klimaanlage, Radio, etc. sollten keinen Einfluss auf die elektronisch gesteuerte Einspritzpumpe haben. Diese Forderung ist bei LKW eher nicht relevant. Eine totale elektrische Vernetzung aller elektronischen Fahrzeugkomponenten trifft eher auf die geländegängigen Luxusfahrzeuge zu.
• Für Afrika zählt die Regel, dass der Dieselvorrat bis zur übernächste Tankstelle reichen sollte. Berücksichtigt man noch den erhöhten Dieselverbrauch in schwierigem Gelände, so sollte doch mindestens ca. 500 Liter Diesel mitgeführt werden können. Diese 500 Liter oder mehr sollten auf keinen Fall den Schwerpunkt des Fahrzeuges anheben.
• Schnee-, eis- und matschbedeckte Strassen können für Überraschungen sorgen. Allradfahrzeugfahrer wiegen sich da in Sicherheit. Solange es Bergauf geht, droht keine Gefahr. Bei Abwärtsfahrten oder Fahren auf ebener Strasse sieht die Sache grundlegend anders aus. Bei starrer Verbindung zwischen der Vorder- und Hinterachse ist ein Fahrzeug gefährlicher als wenn nur eine Achse angetrieben wird. Deshalb ist es praktisch in den meisten Situationen sinnvoll, wenn bei Abwärtsfahrten die starre Achsverbindung ausgeschaltet ist. Diese Empfehlung trifft nicht zu, wenn die Vorder- und Hinterachse entweder über eine Viscosekupplung, ein Planetenraddifferential-Getriebe oder einem TORSEN-Getriebe verbunden sind. Mit solchen Verbindungen bietet ein Allradfahrzeug auch bei Abwärtsfahrten eine wesentlich erhöhte Sicherheit. Am DURO ist ein TORSEN-Getriebe zwischen den Achsen montiert, welches den gefährlichen Effekt einer starren Verbindung zwischen der Vorder- und Hinterachse eliminiert.
Diese Auflistung ist nicht komplett. Die Checkliste ist noch von vielen persönlichen Forderungen (Wohnkomfort, Hygieneansprüche, Raumgefühl, etc.) abhängig. Dies sind subjektive Forderungen an ein Reisefahrzeug und können naturgemäss weniger bis gar nicht Quantifiziert werden. Viele Wünsche, im speziellen das Raumangebot, vergrössern das Fahrzeug. Eine mehr oder weniger starke Einschränkung der Bewegungsfreiheit im Offroadbereich muss dann in Kauf genommen werden. Hans
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Alexander
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Re: DURO wäre der Favorit!!
Und die Erde ist eine ScheibeHans Frommelt hat geschrieben:Der beste Geländewagen wäre natürlich der DURO. Die paar wenige "Schwachstellen" die er vermeintlich hat ...
Grüsse
Alexander
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Re: Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
Hallo Hans
Stefan such ein bezahlbares Fahrzeug
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Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
-
ChristophG
- Beiträge: 84
- Registriert: Fr 15. Aug 2008, 10:55
- Wohnort: Süddeutschland
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Re: Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
Für eine Afrikareise benötigt man keinen Geländewagen!
Was fährt denn dort am häufigsten herum? - richtig! 4x2! - man orientiert sich an den Einheimischen.
Von Komfort für Wohnen/Schlafen/Essen kann in so einem Landy-Toyo-Nissan überhaupt nicht die Rede sein. Das ist eher Hardcore für sog. "ganze Männer", die aber nur halbe sind, weil sie auf die schönste Nebensache der Welt unterwegs verzichten mögen.
Logo - mit 4x2 kommt man nicht überall hin. Muss man das?
Wenn ja: einfach 4x4 unterwegs mieten und die Sau raus lassen. Das ist billiger als Herrn Frommelts Gebetsmühle und die vieler anderer.
Denn zu Hause modert so ein 4x4-Koloss teuer vor sich hin, wirkt auf dem Boulevard und zum Aussetzen des Nachwuchses vorm Kindergarten eher lächerlich - es sei denn, der Besitzer betrachtet Deutschland als echtes Abenteuer.
Hängt man dann mal mit seinem 4x2 irgendwo fest, dann kommt bestimmt so ein 4x4 vorbei und zeigt an Dir, was er kann - guckstu:
http://gallery.me.com/ophorus#100101
Ein weiteres Mittel um mit fremdem 4x4 an übergrenzwertige Stellen zu gelangen, habe ich als 4x2er immer parat: Zauberwort Bewunderung!
Ich bewundere den Fahrer und seine 4x4-Geschichten und sein tolles Gefährt bis mir der Sabbel aus den Mundwinkeln läuft - mit der Folge: hey boyzzzzz - ich darf 4x4-mitfahren!
Zugegeben: das reicht mir, anderen nicht. Aber nach gehabtem AL28 bis zum Patrol sieht man Afrika nicht mehr so eng und weiss sich zu bewegen.
Fremdbewegen! . . . und in Afrika gibts auch schöne Frauen.
Und notfalls gibts immernoch die kamelischen Dromedare - guckstu:
http://gallery.me.com/ophorus#100077
Nix für ungut -
LG Christoph
Was fährt denn dort am häufigsten herum? - richtig! 4x2! - man orientiert sich an den Einheimischen.
Von Komfort für Wohnen/Schlafen/Essen kann in so einem Landy-Toyo-Nissan überhaupt nicht die Rede sein. Das ist eher Hardcore für sog. "ganze Männer", die aber nur halbe sind, weil sie auf die schönste Nebensache der Welt unterwegs verzichten mögen.
Logo - mit 4x2 kommt man nicht überall hin. Muss man das?
Wenn ja: einfach 4x4 unterwegs mieten und die Sau raus lassen. Das ist billiger als Herrn Frommelts Gebetsmühle und die vieler anderer.
Denn zu Hause modert so ein 4x4-Koloss teuer vor sich hin, wirkt auf dem Boulevard und zum Aussetzen des Nachwuchses vorm Kindergarten eher lächerlich - es sei denn, der Besitzer betrachtet Deutschland als echtes Abenteuer.
Hängt man dann mal mit seinem 4x2 irgendwo fest, dann kommt bestimmt so ein 4x4 vorbei und zeigt an Dir, was er kann - guckstu:
http://gallery.me.com/ophorus#100101
Ein weiteres Mittel um mit fremdem 4x4 an übergrenzwertige Stellen zu gelangen, habe ich als 4x2er immer parat: Zauberwort Bewunderung!
Ich bewundere den Fahrer und seine 4x4-Geschichten und sein tolles Gefährt bis mir der Sabbel aus den Mundwinkeln läuft - mit der Folge: hey boyzzzzz - ich darf 4x4-mitfahren!
Zugegeben: das reicht mir, anderen nicht. Aber nach gehabtem AL28 bis zum Patrol sieht man Afrika nicht mehr so eng und weiss sich zu bewegen.
Fremdbewegen! . . . und in Afrika gibts auch schöne Frauen.
Und notfalls gibts immernoch die kamelischen Dromedare - guckstu:
http://gallery.me.com/ophorus#100077
Nix für ungut -
LG Christoph
Re: Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
blablablablabla
Leut seid ihr bei den Zeugen Jehovas ? geht gleich der Glaubenskrieg los
es wurde nur eine sehr undeutlich formulierte Frage gestellt und keine Frage nach eine innigen quasireligiösen Überzeugung
Richtig wäre die Gegenfrage gewesen um da eine "nicht"Empfehlung geben zu können mußt du sagen was hast du damit vor hast ?
Ciao
Leut seid ihr bei den Zeugen Jehovas ? geht gleich der Glaubenskrieg los
Richtig wäre die Gegenfrage gewesen um da eine "nicht"Empfehlung geben zu können mußt du sagen was hast du damit vor hast ?
Ciao
-
Hans Frommelt
- Beiträge: 202
- Registriert: So 29. Mär 2009, 11:58
Re: Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
Hallo Alexander
Guttenberg klonte ja die NZZ und erhielt dafür ein «Summa cum laude».
Die Deutsche Verteidigung kauft laufend neue DURO. Wohl weil er auch mit «Summa cum laude» beurteilt ist!
Zudem, DURO steht nicht für „Das Uralte Relief im Occidentalsaharasand“ mit der bildlichen Aussage der Erdscheibe, obwohl diese Abkürzung auch für dies zutreffen könnte.
Grüsse – ich hab den Chasselas „Les Murailles“ nicht vergessen zu liefern – kommt noch. Hans
Guttenberg klonte ja die NZZ und erhielt dafür ein «Summa cum laude».
Die Deutsche Verteidigung kauft laufend neue DURO. Wohl weil er auch mit «Summa cum laude» beurteilt ist!
Zudem, DURO steht nicht für „Das Uralte Relief im Occidentalsaharasand“ mit der bildlichen Aussage der Erdscheibe, obwohl diese Abkürzung auch für dies zutreffen könnte.
Grüsse – ich hab den Chasselas „Les Murailles“ nicht vergessen zu liefern – kommt noch. Hans
-
MatthiasLandy
- Beiträge: 10
- Registriert: So 24. Okt 2010, 20:45
- Wohnort: Heidenheim
Re: Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
So nur kurz zum Duro und Thema Verteidigung...Nicht alles was die Armee kauft macht Sinn. Denn vieles wird dort Politisch und nicht nach Einsatzzweck entschieden. Sollte hier aber sicher nicht das Thema werden.
Zumal ich denke es geht hier um "normale" Geländewagen...Sonst könnte man auch gleich wieder den MOG und KAT und co in den Raum werfen.
Zumal der Duro in der Anschaffung sehr teuer ist.
Und zu den normalen gibts halt die Klassiker Rover, Toyota, Mercedes, Nissan, ect. Entscheiden tut aber meist der eingene Geschmack. Am besten würde ich dir empfehlen zu "Reisetreffen" zu fahren. Dort kannst du dir Ideen holen und dort kannst auch ehrliche Erfahrungen einholen. Danach kannst du dich besser entscheiden.
Zumal ich denke es geht hier um "normale" Geländewagen...Sonst könnte man auch gleich wieder den MOG und KAT und co in den Raum werfen.
Zumal der Duro in der Anschaffung sehr teuer ist.
Und zu den normalen gibts halt die Klassiker Rover, Toyota, Mercedes, Nissan, ect. Entscheiden tut aber meist der eingene Geschmack. Am besten würde ich dir empfehlen zu "Reisetreffen" zu fahren. Dort kannst du dir Ideen holen und dort kannst auch ehrliche Erfahrungen einholen. Danach kannst du dich besser entscheiden.
Re: Welche Geländewagen eignen sich nicht für Afrikatour?
Mein ganz persönlicher Rat: Finger weg von englischen Produkten.




