Vorsicht an Geldautomaten / Kreditkartenbetrug

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Birgitt
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Vorsicht an Geldautomaten / Kreditkartenbetrug

Beitrag von Birgitt »

Geldkarte beim Abheben geklaut: 500 Euro Verlust
Deutsches Touristenpaar wird in Rundu beraubt – Von Bank enttäuscht – Betrügermasche hat offenbar Methode

08.08.2007

Windhoek/Rundu (Namibia) – Einem deutschen Touristenpaar ist in Rundu an einem Bankautomaten von Unbekannten die Kreditkarte gestohlen und hiernach von ihrem Konto 500 Euro (ca. N$ 4800) abgehoben worden. Offenbar hat der Trick Methode und wurde schon mehrfach angewendet.

Der Geschädigte, Ludger Klein, schilderte das Erlebnis am Montag kurz vor dem Heimflug der AZ. Seinen Schilderungen zufolge habe er mit seiner Lebensgefährtin am 29. Juli in Rundu an einem Automaten der Bank Windhoek per Kreditkarte Geld abheben wollen. „Nachdem die Geheimzahl eingegeben wurde, tauchten plötzlich zwei oder drei Männer auf, die uns nach der Uhrzeit und danach gefragt haben, ob wir Hilfe brauchen. Wir waren also abgelenkt und als wir wieder auf den Bildschirm des Automaten schauten, war das Programm zusammengebrochen. Die Karte, so dachten wir, hat der Automat geschluckt“, berichtete der 47-Jährige. Weil es ein Sonntag war und die Bankfiliale geschlossen hatte, seien Beide zu ihrer Lodge bei Rundu zurückgefahren und hätten von dort aus den 24-Stunden-Kundendienst der Bank angerufen. Man habe dem Paar erklärt, dass sich die Karte nicht im Automaten befinde. „Daraufhin habe ich die Karte in Deutschland sperren lassen, aber inzwischen waren schon 500 Euro von meinem Konto abgehoben worden“, so Klein. Wie er weiter ausführte, habe die Bankangestellte in Rundu erwähnt, dass dem Finanzinstitut schon mehrere Diebstähle nach der gleichen Methode und am gleichen Automaten gemeldet worden seien. Die Angestellte habe bemerkt, dass die Bank für den Verlust nicht haftbar sei und sie (die Touristen) hätten besser aufpassen sollen.

Das Vorhaben, bei der Polizei in Rundu Anzeige zu erstatten, habe zu noch mehr Frust geführt. „Erst mussten wir ewig lange warten, dann wurden wir noch ausgelacht. Da haben wir es dann gelassen“, sagt Klein, der nun enttäuscht ist. „Ich verlange ja nicht, dass Bank Windhoek mir das Geld zurückerstattet, aber wenigstens eine Entschuldigung müsste doch drin sein. Außerdem könnte die Bank doch eine Warnung an andere Kunden durch ein Hinweisschild an dem Automaten anbringen“, so Klein. In Deutschland will er nun versuchen, den gestohlenen Betrag über seine Versicherung wiederzubekommen.
Quelle: Allgemeine Zeitung Namibia

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Geldautomaten Namibia - High-Tec Diebe unterwegs

Beitrag von Birgitt »

Raffinierte Methode zur Abzocke an Bankautomaten aufgedeckt
14.11.2007

Windhoek/Gobabis - Schon wieder treiben Kreditkartenabzocker in Namibia ihr Unwesen – und werden immer dreister. Für ihre neuesten Coups machen die Diebe von einem so genannten Skimmer-Gerät und falschen Tastaturen Gebrauch, mit denen sie die Daten der Bankkunden stehlen.

Der erste Versuch, mit dieser Masche zu betrügen, wurde jetzt aus Gobabis gemeldet. Dort sei ein Geldautomat der Bank Windhoek mit einem Skimmer-Gerät präpariert worden, teilte das Finanzinstitut mit. Da dieses jedoch rechtzeitig entdeckt und entfernt worden sei, sei niemand zu Schaden gekommen. „Die Polizei ermittelt noch. Wir warnen alle Kunden, nicht nur unserer Bank, auf der Hut zu sein“, erklärte Bank-Windhoek-Manager Stoney Steenkamp auf AZ-Nachfrage.

Wie das Bankhaus mitteilte, werde das Gerät an einem Geldautomaten direkt vor dem Einschiebeschlitz für Geldkarten platziert und sei mit einem Lesegerät versehen. Dies ermögliche das Lesen der in dem Magnetstreifen der Geldkarte enthaltenen Daten, die dann gespeichert würden. Durch einen Sender, der an diesem Gerät befestigt sei, würden die Daten dann an einen nahegelegenen Empfänger gesendet, der im Besitz der Diebe sei. „Durch sein unscheinbares und intelligent gestaltetes Design weckt der Skimmer nur in den wenigsten Fällen Misstrauen bei den Opfern, da diese meistens der Meinung sind, dass er Teil des Geldautomaten ist“, so Steenkamp weiter.

An die PIN-Nummer gelangen die Diebe, indem sie eine falsche, aber täuschend ähnliche Tastatur auf der vorhandenen installieren. Die Tastatur speichere die vom Kunden eingegebene PIN-Nummer und könne ebenfalls durch einen Sender an einen Empfänger übermittelt werden.

Mit den geklauten Daten würden die Kriminellen dann Duplikate der Geldkarten herstellen, sich mit diesen Zugang zu fremden Konten verschaffen und diese dann plündern.
Quelle: Allgemeine Zeitung Namibia

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Namibia - Überfälle an Bankautomaten mehren sich

Beitrag von Birgitt »

Dreiste Diebe
07.05.2008

In Windhoek mehren sich offenbar Überfälle an Geldautomaten. Vier solcher Fälle allein aus der zweiten Aprilhälfte wurden jetzt der AZ bekannt.

Die Masche ist offenbar immer die gleiche. Mehrere gut gekleidete Männer halten sich in der Nähe des Automaten auf, um den Kunden abzulenken. Dabei wird die Geheimzahl ausspioniert und dann durch Manipulieren der Tastatur dafür gesorgt, dass der Automat die Karte nicht mehr freigibt. Während der Kunde an einen Fehler glaubt und meint, dass er seine Karte von der jeweiligen Bank wiederbekommt, wird mit dieser anschließend Geld abgehoben. Verbreitet ist auch der Trick, Hilfe anzubieten, weil der Automat angeblich nicht richtig funktioniere. So wird dem Kunden während einer Geldabhebung eingeredet, dass er den Vorgang durch Drücken der „Cancel“-Taste nur abbrechen und danach die Geheimzahl erneut eingeben müsse. Letzterer Methode sei vor knapp drei Wochen eine Frau am Automaten beim Supermarkt Woermann, Brock/Hyper in Khomasdal auf den Leim gegangen.

Am 27. April sei einer Kundin am Geldautomaten beim Pick 'n-Pay-Supermarkt in Katutura sogar das soeben abgehobene Geld und ihre Karte entrissen und ihr dabei ins Gesicht geschlagen worden. Vergangene Woche sei ein Kunde am Automaten der Standard Bank im Nördlichen Industriegebiet auf die Nepper hereingefallen. Die Karte verblieb im Automaten, der Kunde entfernte sich. Aus Sicherheitsgründen sei er umgehend zur Bank gegangen und habe den Vorfall gemeldet. Dor habe man ihm mitgeteilt, dass er zu spät komme, denn eine Minute zuvor seien von seinem Konto N$ 2000 abgehoben worden.

„Die Leute müssen gewarnt sein und sollten sich einfach nicht in ein Gespräch verwickeln lassen“, rät Susanne van den Berg aus Windhoek, der ähnliche Fälle schon zweimal passiert seien.
Quelle: Allgemeine Zeitung Namibia

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Namibia - ATM manipuliert - Touristin dreist abgezockt

Beitrag von Birgitt »

Gauner manipulieren Geldautomaten in Windhoek und erbeuten über 13000 Dollar
04.08.2008

Ein böses Erwachen erlebte eine deutsche Touristin am vergangenen Freitag in Windhoek: Betrüger hatten am Vorabend im Stadtteil Olympia einen Geldautomaten manipuliert, ihre deutsche Kreditkarte ergaunert und damit 13200 N$ abgehoben.
Windhoek – Die deutsche Touristin, die namentlich nicht genannt werden möchte, hatte zunächst noch gehofft, dass ihre Karte lediglich vom Automaten eingezogen und damit wieder beschaffbar sei. Anrufe bei Bank Windhoek und der Bank in Deutschland bestätigten aber: Die Karte war gestohlen und drei Mal benutzt worden. An Standard-Bank-Geldautomaten in Windhoek hatten die Täter noch am Donnerstagabend zunächst 200, später dann 5000 und 8000 N$ abgehoben. Die Bank des Opfers in Deutschland hatte die Karte am nächsten Morgen von sich aus gesperrt, da ihr die hohen Abbuchungen verdächtig vorkamen.

Die Urlauberin wollte am Donnerstagabend gegen 19.15 Uhr am Bank-Windhoek-Automaten beim Einkaufszentrum Woermann, Brock in Olympia Geld abheben. „Als ich meine Karte eingeschoben hatte, passierte gar nichts. Der Mann, der vor mir am Automaten beschäftigt war und noch in der Nähe stand, kam dann plötzlich zu mir, drückte einfach zwei Knöpfe auf der Tastatur und meinte, so werde es funktionieren“, schilderte die Frau im AZ-Gespräch. Wie aus dem nichts sei plötzlich auf ihrer linken Seite ein zweiter Mann aufgetaucht und habe sie gefragt, wie viel Geld sie abheben wolle. „Ich meinte, das gehe ihn nichts an, konnte aber in der Zeit natürlich nicht sehen, was der andere Typ auf meiner rechten Seite gemacht hat.“ Während die beiden Männer, wohl die Täter, kurz darauf verschwanden, drückte die Touristin erneut die Abbruch-Taste am Automaten und rief dann eine Notfall-Nummer von Bank Windhoek an. „Dort wurde mir gesagt, die Karte sei wohl eingezogen worden und sicher, ich könne sie am nächsten morgen zurückbekommen.“

Dies blieb allerdings ein Wunschtraum. Am Freitagmorgen teilte ihr Bank Windhoek mit, es sei keine Karte gefunden, der Automat allerdings manipuliert worden und jetzt außer Betrieb. Die Bank der Touristin in Deutschland bestätigte dann wenig später Diebstahl und Karten-Sperrung. Nach Angaben von Bank Windhoek sei die Karte wahrscheinlich entweder noch während des Ablenkungsmanövers geklaut oder später von den Tätern aus dem Automaten gezogen worden, möglicherweise mittels eines Papierstreifens, der vorher dort angebracht worden war. Gewiefte Täter könnten die PIN-Nummer zudem aus dem Magnetstreifen ablesen. Es sei außerdem gut möglich, dass die Täter sich absichtlich den Automaten in Olympia ausgesucht hätten, da dieser nur Visa-Karten akzeptiere.

Die Touristin hofft jetzt, dass ihre deutsche Bank den nicht unerheblichen Schaden zurückerstattet. Deren Betrugsabteilung untersucht den Vorfall derzeit, bei der Polizei in Windhoek hat sie Anzeige erstattet. Ärgerlich ist sie vor allem auch, dass kein Wachmann den Automaten im Auge hatte, obwohl dies laut Bank Windhoek hätte sein sollen. Die Urlauberin wird noch einige Wochen in Windhoek bleiben und kann auf eine Ersatzkarte zurückgreifen. Helfen lassen wird sie sich am Bankautomaten aber sicher nicht mehr.

Banken und Polizei warnen in Namibia immer wieder vor Betrügereien am Bankautomat, sind gegen Manipulationen doch weitgehend machtlos, da die Täter ihre Utensilien bereits kurz nach der Abzocke wieder entfernen. Jedoch wird immer wieder betont, Vorsicht walten zu lassen, wenn sich andere Personen am Automaten aufhalten.
Quelle: Allgemeine Zeitung Namibia


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Namibia - Betrug am Geldautomat

Beitrag von Birgitt »

Augen auf am Automaten
04.08.2008

Betrügereien an Bankautomaten scheinen in Namibia Schule zu machen. Erneut wurde jetzt eine deutsche Touristin abgezockt, vermeintlich zur Hilfe eilende – allerdings nicht darum gebetene - Personen waren wahrscheinlich die Täter. Nach wie vor stehen Banken und Polizei dem Problem fast machtlos gegenüber, entfernen die Täter ihre Manipulationshilfen an den Automaten meist schnell und bevor der Nepp aufgedeckt worden ist. Ihre Technik ist aber so ausgereift, dass sie sich nicht nur spezielle Automaten z.B. für (am besten ausländische) Visa-Karten, deren Abhebe-Limit hoch ist, aussuchen, sondern sogar die PIN-Nummern anhand des Magnetstreifens ausspähen können.

So banal und plump es klingt: Das einzige Heilmittel dagegen bleibt wohl nach wie vor Wachsamkeit und absolute Ablehnung von Hilfe von außen. Vertraue niemandem! Auch die Touristin wollte keine Unterstützung – hätte sich aber wahrscheinlich gefreut, wenn der Wachmann an Ort und Stelle gewesen wäre. Warum er dies nicht war, wirft Fragen auf.

Also: Augen auf am Geldautomat. Genau überprüfen, ob er sichtbar manipuliert wurde, die Tastatur bei der PIN-Eingabe verdecken und immer das Umfeld im Blick behalten. Wenn es unsicher scheint, lieber zum nächsten Automaten fahren – und im Zweifelsfall eben auf Bargeld verzichten und – natürlich ebenfalls wachsam – mit der Karte bezahlen.
Quelle: Allgemeine Zeitung Namibia


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Namibia - Kreditkartendiebstahl

Beitrag von Birgitt »

Mit wachsamem Auge Betrug verhindern
Bank Windhoek reagiert auf Kartendiebstahl von deutscher Touristin: Vorsicht oberstes Gebot

14.08.2008

Windhoek – Nachdem eine deutsche Touristin an einem Geldautomaten der Bank Windhoek im Stadtteil Olympia dreist bestohlen worden ist (AZ berichtete), hat das Finanzinstitut jetzt auf den Artikel reagiert und nochmals besondere Vorsicht angemahnt.

Betrug mit Bankkarten und an Geldautomaten sei ein massives Problem, dem man besondere Aufmerksamkeit widme, so Marlize Horn von der Bank-Windhoek-Presseabteilung. Mittlerweile hätten die Gauner zahlreiche Tricks auf Lager, um entweder PIN- und Kartennummern auszuspähen oder die Karte gleich ganz zu stehlen. In den meisten Fällen werde technische Ausrüstung nahezu unsichtbar am Automaten montiert. Dieser so genannte Skimmer lese die Nummer der Bankkarte, übertrage diese dann entweder auf einem Memory Stick oder umgehend an einen Empfänger. Mittels einer ebenfalls vorher installierten falschen Tastatur werde dann die PIN-Nummer bei Eingabe gespeichert. Die Kriminellen kopierten dann die Karte und nutzen die PIN-Nummer für Transaktionen. Diese Nummer könne allerdings nicht direkt aus dem Magnetstreifen abgelesen werde, wie es ein Vertreter der deutschen Bank der betroffenen Touristin falsch erklärt hatte.

Möglich sei aber auch, dass die Gauner ihr Opfer ablenkten und unbemerkt die Karte gegen eine gefälschte austauschten. Der Bankkunde glaube dann, seine Karte sei eingezogen worden. Wenn er den Geldautomaten verlasse, könnten die Betrüger mit der echten Karte Geld abheben.

Horn betonte nochmals, dass an Geldautomaten äußerste Wachsamkeit Pflicht sei: Vor der Transaktion solle man überprüfen, ob der Automat irgendwie manipuliert sein könnte. Während der Transaktion solle der Kunde immer möglichst nah am Automaten stehen und die Tastatur mit der Hand abdecken. Sollte die Karte eingezogen worden sein, sei eine Sperrung ratsam. Auch sei es empfehlenswert, den Kontostand regelmäßig zu überprüfen. Niemals sollten Karten und PIN-Nummern weitergegeben werden – und keinesfalls sollte man am Automaten „Hilfe“ von Fremden annehmen.
Quelle: Allgemeine Zeitung Namibia


In dem Zusammenhang möchte ich auch nochmals auf Naglwitz' Erfahrungen in Tanzania hinweisen,
die er :arrow: hier gepostet hat.

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Namibia - Kreditkartenbetrug - Geldautomat manipuliert

Beitrag von Birgitt »

Touristen am Geldautomaten in die Falle gelockt
Kreditkartenbetrüger ergaunern sich in Keetmanshoop offensichtliche durch einen Scanner
über 20000 Dollar

15.12.2008

Windhoek/Keetmanshoop – Touristen bleiben nach wie vor im Visier von Kreditkartenbetrügern. Kürzlich traf es Gäste aus Kanada in Keetmanshoop, wie jetzt deren Reiseleiterin Monika Mayer der AZ mitteilte. Die Betrüger zockten eine Touristin dabei zunächst am Geldautomaten ab und nutzen später ihre Karte, deren Daten sie offensichtlich kopiert hatten. Der Schaden beläuft sich auf rund 22000 Namibia-Dollar.
Mayer war mit der Touristen-Gruppe am 30. November in Keetmanshoop angekommen, wo die Kanadierin Geld am Automaten der Standard Bank abheben wollte. Der Wachmann teilte ihr aber mit, dass dort keine ausländischen Karten akzeptiert würden. Er empfahl ihr die Nutzung eines anderen Automaten einer anderen Bank um die Straßenecke. „Dort standen etwa drei bis vier Männer. Ich konnte die Anweisungen auf dem Bildschirm des Automaten nicht verstehen, da sie nicht auf Englisch waren. Einer der Männer bot mit seine Hilfe an“, so die Touristin. Geistesgegenwärtig bedeckte sie ihre Hand beim Eintippen der PIN-Nummer – allerdings bekam sie kein Geld. Auch weitere Versuche blieben ergebnislos.
Erst vier Tage später bemerkte sie in Swakopmund, dass sie offensichtlich abgezockt worden war: Ihre Karte funktionierte nicht, ihr Ehemann konnte allerdings mit seiner Karte Geld vom gemeinsamen Konto abheben. Per Internet-Banking wollte die Frau dann den Kontostand überprüfen, auch dies schlug fehl. Schlussendlich rief sie bei der Royal Bank in Toronto an und musste erfahren, dass die Karte gesperrt worden war, Gründe nannte das Finanzinstitut allerdings nicht. Die Touristin ließ die Karte deshalb entsperren.
Am folgenden Tag konnte sie dann zwar Geld abheben, der Schock folgte aber auf dem Fuß beim Überprüfen des Kontostands: Dort waren elf Abbuchungen über insgesamt 2761 kanadische Dollar erfolgt. Offensichtlich hatten die Männer in Keetmanshoop den Geldautomaten mit einem Scanner manipuliert, denn „ich habe meine Karte nicht aus der Hand gegeben“, beteuert die Touristin. Reiseleiterin Monika Mayer hat zudem einen weiteren Verdacht: „Der Wachmann in Keetmanshoop steckte mit den Betrügern unter einer Decke, hat die Touristin absichtlich zu Geldautomaten um die Ecke geschickt.“
Bei der Polizei in Outjo wollte Mayer mit den Touristen Anzeige erstatten, allerdings vergeblich; zuständig sei die Wache in Keetmanshoop – und faxen könne man die Anzeige dorthin nicht. Da die Touristen noch im Land unterwegs sind und nicht mehr nach Keetmanshoop kommen, bleibt ihnen nur Windhoek. Hier wollen auch sie sich an Franco Esterhuysen vom Betrugsdezernat wenden, der die Kreditkartenbetrugsserie untersucht, die vor wenigen Wochen aufgeflogen war.
Quelle: Allgemeine Zeitung Namibia

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Namibia - Manipulierter ATM wird zur Falle

Beitrag von Birgitt »

Tourist verliert durch Betrug mit EC-Karte fast 5000 Euro – Karibib unter Verdacht
15.01.2009

Windhoek – Dass Kriminelle auch in der Weihnachtszeit nicht vor ihren Untaten zurückschrecken, musste jetzt ein Tourist aus Deutschland erfahren. Hans-Christian M. war mit seinem Sohn vom 22. bis zum 31. Dezember in Namibia und wurde dabei von dreisten Betrügern um 4900 Euro, also mehr als 60000 Namibia-Dollar, geprellt. Zum Verhängnis wurde ihm – anders als in den bisher bekannt gewordenen Kreditkarten-Betrugsfällen – seine EC-Karte.
M. hatte, so berichtete er jetzt der AZ, am 29. 12. an der Engen-Tankstelle in Karibib getankt und einige Getränke gekauft. Weil sein Bargeld nicht ausreichte, wollte er mit Kreditkarte bezahlen, erfuhr aber, dass dies nicht möglich sei. „Mir wurde daraufhin der Geldautomat nebenan empfohlen. Dort nahm das Verhängnis seinen Lauf“, so M. „Ganz eindeutig wurde dort meine EC-Geldkarte mittels eines manipulierten Geldautomaten kopiert und auch mein PIN-Code gelesen. Ich war nicht allein im Raum“, erinnert sich der Tourist. Trotzdem nichts Böses ahnend habe er 500 N$ abgehoben und damit in der Tankstelle die Rechnung beglichen. Als er am Abreisetag seine Unterkunft mit derselben Karte bezahlen wollte, war dies nicht möglich. Erst hinterher erfuhr er, warum: Die Täter hatten bereits zu früher Stunde den Maximalbetrag von 1000 Euro abgehoben.
Als er – zurück in Deutschland – die ausstehende Rechnung für seine Unterkunft beglich, fiel sein Blick auf die Kontoauszüge – und der Betrug flog auf. An fünf Tagen waren insgesamt 4900 Euro missbräuchlich abgehoben worden – immer von einer Standard-Bank-Filiale im Windhoeker Stadtteil Katutura aus.
Der geschockte M. erstattete bei der Polizei in Deutschland Anzeige und hofft jetzt auf die Rückerstattung des Geldes durch seine Bank. Eine Sicherheit dafür hat er aber nach eigenem Bekunden nicht.
Zum einen will er andere Touristen warnen, zum anderen hat er aber auch einen klaren Verdacht und einen guten Rat an die Ermittler: „Im speziellen sollte der Bankautomat an der Engen-Tankstelle in Karibib ‚gesäubert‘ werden“, schreibt M. in einer E-Mail. „Vielleicht gibt es in diesem Umfeld nun Leute, denen es auffällig gut geht.“
Quelle: Allgemeine Zeitung Namibia


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Re: Vorsicht an Geldautomaten / Kreditkartenbetrug

Beitrag von Birgitt »

Abzocke mitten in Swakop
16.01.2009

Windhoek/Swakopmund – Betrügereien an Geldautomaten sind bislang zumeist aus abgelegenen Ortschaften gemeldet worden, jetzt haben dreiste Täter offenbar auch mitten in der Swakopmunder Innenstadt zugeschlagen. Wie eine österreichische Touristin jetzt der AZ mitteilte, ist sie am Automaten der First National Bank Opfer geworden. Als sie an dem eigentlich durch einen Sichtschutz abgeschirmten Gerät Geld abheben wollte, hätten sich ihr zwei Männer von hinten genähert und sehr freundlich ihre Hilfe angeboten, dann aber plötzlich begonnen, Tasten der Automaten-Tastatur zu drücken. Sie habe den Vorgang daraufhin abgebrochen, berichtete die Touristin, und nicht damit gerechnet, dass sie soeben in eine Falle getappt sein könnte. Erst als die Karte am nächsten Tag nicht mehr funktionierte, wurde sie misstrauisch – und tatsächlich, so stellte sie bei Prüfung ihres Kontos in der Heimat fest, war in der Zwischenzeit bereits ein größerer Euro-Betrag abgebucht worden. Die Frau hat den Fall jetzt bei der Polizei angezeigt, morgen fliegt sie zurück nach Europa.
In ihrem Fall haben die Täter offenbar den Geldautomaten – an dem nafch Angaben der Geschädigten sogar zur Sicherheit ein Wachmann postiert ist – manipuliert. Offenbar wurden die Kartendaten mittels eines Scanners gelesen, die PIN-Nummer dann möglicherweise von den vermeintlich hilfsbereiten Männern ausgespäht worden. Diese konzentrieren sich offenbar auf Touristen, gaben sie doch angeblich gute Tipps für die Verwendung europäischer Bankkarten.
Quelle: Allgemeine Zeitung Namibia


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Gabriele S.
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Vorsicht bei Bargeld "aus der Wand"

Beitrag von Gabriele S. »

Hallo,

auf unserer Marokkoreise ist es einem Mitreisenden passiert, daß seine EC-Karte vom Bancomat einfach eingezogen wurde. Zum Glück war die Bank offen, sodaß er sie auch gleich wiederbekam. Auf'm Tresen der Bank lag noch eine Bancomatkarte von einem anderen Deutschen....Die Lehre, die wir daraus gezogen haben: Nur Geld aus der Wand ziehen, wenn die Bank auch geöffnet ist. Sonst steht man evtl. dumm da.

Herzlichen Gruß,

Gabriele
Alexander
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Re: Vorsicht an Geldautomaten / Kreditkartenbetrug

Beitrag von Alexander »

Wieder Ärger mit Kreditkarte - Missbrauch bei Autoverleih am Flughafen

Das Problem mit Kreditkartenbetrug ist nicht neu. Und doch ist es anscheinend nicht in den Griff zu bekommen. Ich habe letzte Woche einmal meine Karte bei einer Autoverleih-Firma für eine Minute aus der Hand gegeben. Die restliche Zeit war sie immer verwahrt. Nun finde ich vier Abbuchungen von Air Namibia (mit der ich nie etwas zu tun hatte) über insgesamt etwa 1400 Euro von meinem Konto. Die Karte ist gesperrt, der Schaden wird von der Kreditkartenfirma getragen, da es sich eindeutig um Missbrauch handelt.

Ist man nicht einmal am Flughafen bei einer internationalen Firma sicher? Und macht es überhaupt Sinn, die Polizei einzuschalten? Es ist ja bisher offensichtlich nicht viel geschehen.
Quelle: http://www.az.com.na

Grüsse
Alexander
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Re: Vorsicht an Geldautomaten / Kreditkartenbetrug

Beitrag von Birgitt »

LESERBRIEF
Automaten in Bankräume
Betr.: Konten von Touristen im großen Stil abgeräumt

20.08.2009 - AZ online

Nach einer vierwöchigen Rundreise durch Namibia mussten wir (zwei Paare) bei unserer Rückkehr am 29. Juli in den Frankfurter Raum feststellen, dass unsere deutschen Bankkonten bis auf den letzten Cent abgeräumt wurden. Der polizeilich gemeldete Schaden beläuft sich auf insgesamt rund 10000 Euro. Alle kriminellen Abbuchungen erfolgten bei verschiedenen Filialen der Standardbank Namibia. Nach neuesten Erkenntnissen wurden unsere Bank- bzw. Visakarte am 23. Juli an einem Bankautomaten in Grootfontein von Hackern ausgespäht. Mit der kurz darauf angefertigten Duplette wurden dann teilweise im Minutentakt Abhebungen in Grootfontein, Katutura, Omaruru, Otjiwarongo und Rundu im großen Stil getätigt.

Nach offizieller Mitteilung von Interpol kommen die Banden mit modernster Technologie (Lesegeräten) aus Südafrika und treiben ihr Unwesen vor allem in den Touristenzentren. Die Ermittler bei der Kriminalpolizei sprechen in unserem Fall lediglich von der Spitze des Eisbergs. Die bilateralen Ermittlungen laufen auf Hochtouren ... mehr

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Birgitt
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Namibia - Achtsamkeit am Automaten

Beitrag von Birgitt »

Bank Windhoek warnt vor Betrug und Diebstahl beim Geld abheben
15.10.2009 - AZ online

Windhoek – Obwohl Betrug und Diebstahl an Bankautomaten kein regelmäßiger Vorfall ist, warnt die Bank Windhoek alle Automatennutzer vor den potenziellen Gefahren und fordert höchste Achtsamkeit beim Abheben von Geld. Es würden zahlreiche Betrugsmethoden angewendet. Die von Kriminellen am häufigsten ausgeübte Masche zeichne sich durch den Gebrauch eines Objekts, welches in den Karteneinschub eingeführt wird, aus. Dies verursache das Feststecken der Karte, woraufhin sich der Kriminelle als freundlicher Zuschauer ausgebe und Hilfeleistung anbiete. Der Täter entferne dann die Karte und reiche dem Automatennutzer eine zuvor gestohlene ... mehr

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Roger-Tecumseh
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Re: Vorsicht an Geldautomaten / Kreditkartenbetrug

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Da werden sich die Automatenhaie nun aber bald die Zaehne ausbeissen: die Bankbranche will reagieren! Was aber besonders beruhigend ist, lese ich gerade:

"Außerdem hat die Bankenbranche gemeinsame Sicherheitsstandards und ein gemeinsames Sperrsystem für EC-Karten namens Kuno entwickelt, mit dessen Hilfe der Betrug zumindest bei geklauten oder verloren gegangenen Karten stark gedrückt werden konnte."

Finde ich doch sehr edel von "Kuno", der erfolgreich sperrt und drueckt!



:lach:
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Kreditkartenbetrug in Namibia

Beitrag von Birgitt »

7500 Euro vom Konto einer deutschen Touristin abgehoben
Betrüger haben mittels eines technischen Verfahrens die Daten einer Kreditkarte kopiert und darauf hin hohe Summen an Geld abgehoben

22.12.2009 - AZ online

Windhoek – Mit einem Wermutstropfen blickt die deutsche Touristen Daniela Kebel auf ihren Namibia-Urlaub im Oktober und November zurück: Offenbar ist ihre Visa-Kreditkarte kurz nach ihrer Ankunft an einem Bankautomaten auf dem Hosea-Kutako-Flughafen kopiert worden. Die Deutsche hat dies erst bemerkt, als sie nach Hause zurückgekehrt ist und von ihrem Konto 7500 Euro (ca. 80000 Namibia-Dollar) abgebucht waren ... mehr

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