Rallye für einen guten Zweck

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mikepiller
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von mikepiller »

Sorry, aber auch ich kann Alex nur zustimmen-

und schmeiße auch wieder mit meinem Lieblingswort um mich: Differenzieren!

Eine Diskussion wie diese ist per se schwer zu führen.
Roger hat ein paar Punkte angeführt, welche die grundsätzliche Problematik jeglicher Hilfsleistung gut andeuten- aber auch hier muss man einfach sehen, dass jegliche Veränderung IMMER auf dem Rücken der Ärmsten und Unschuldigsten ausgetragen wird-
etwa dem der Kinder in der Schule von Florian!

Es ist ein zweischneidiges Schwert, und die Lösung wird ganz sicher nicht bei Leuten wie Florian liegen- oder eben anderen, die einen ähnlichen Weg hier einschlagen- oder?

Darüber hinaus ist jegliche Vorverurteilung schlichtweg billigste Polemik.
Und wenn hundert Wracks irgendwo rumliegen-
gibt es hier irgend einen, der in die Zukunft schaut?
Wer kann sagen, ob die Leute hier exakt diese Verantwortung, die an einer solchen Veranstaltung hängt, NICHT wahrnehmen???

Und eben deshalb finde ich DIESE Art der Diskussion über blindes, vorverurteilendes Argumentieren schlichtweg unproduktiv, undifferenziert, unlogisch und zig weitere un...

Gruß
Micha

P.S.
Manfred, Deine Fragen, auf deren Beantwortung Du so großen Wert legst...
eine Deiner Lieblingsantworten hier im Forum ist:
Google mal!!!!
Kuno
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von Kuno »

@ Schnorr;

demnächst lesen wir noch im standard.at von zerstochenen reifen und massenprügeleien auf der cartharge.

...und bestimmt angezettelt von einem Quadfahrer :mrgreen:

Da hab' ich wieder mal was angerichtet :oops:
schu achbar ?

Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von schu achbar ? »

@angldo

Ob Teile vom Antriebsstrang oder Filter jetzt unbedingt alle v. Schrottrallies kommen glaub ich natürlich auch nicht.
Das diese mehr Müll, also Reste täglichen Bedarfs produzieren, als andere Reisende hab ich nicht gesagt.
Nur, dass mich Müll allgemein mehr nervt als andere Streithemen wie zB.
Schrottrallies an sich.

Mein persönlicher Geschmack ist übrigens Pro Autowrack. :mrgreen:
Das gehört für mein etwas ernüchtertes Afrikabild einfach dazu, ich kenn es auch garnicht anders.

Aber diese kleinen ekligen Teile , wie Plastik Scherben, stinkende Tierreste, Klopapier, Bierdosen....
finde ich schlimmer.

Jörg hat aber Recht. Es ist irgendwie grenzdebil sich jetzt ernsthaft
wegen sowas zu streiten.
Kunos Einwand, wie es denn mit den Einnahmen der Veranstalter u. deren Spendenbereitschaft bestellt sei ...ist allerdings auch richtig.
schnorr
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von schnorr »

Kuno hat geschrieben:...und bestimmt angezettelt von einem Quadfahrer :mrgreen:

Da hab' ich wieder mal was angerichtet :oops:
ich denke da eher an die landroverfraktion, die sich nicht mehr beherrschen kann, weil die toyotas wieder einmal gelästert haben :lol:

*duck und wech*
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Kuno
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von Kuno »

Einfach mal ein paar Beweisfotos:

Bild

Deutsche VW-Busse und wieder mal einer von Rovers!

Bild

Aber auch die anderen Automarken sind zahlreich vertreten!!!
Kuno
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von Kuno »

Und nicht dass jetzt einer denkt, dass die Idee der "Schrottrallyes" wirklich neu ist. Ganz und gar nicht. Früher wurde sowas sogar staatlich organisiert und mit erheblichem Aufwand betrieben. Grundsätzlich allerdings nicht zur Hilfeleistung an die Einheimischen sondern eher zur Unterstützung der Italiener als Kolonialmacht. Die Konkurrenz wurde in England aufgestellt und hat sich nach einigem hin- und her dann mit Hilfe der Amerikaner durchgesetzt. Der Schrott blieb liegen und kam dann teilweise der einheimischen Bevölkerung doch noch zu gute:

Bild
Matthias Seefried
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von Matthias Seefried »

Manfred Franz hat geschrieben:Ich frage mich auch, wo kommen die Fahrzeuge her, die deutschstämmige Autohändler
z.B. in Banjul auf ihren Plätzen zum Verkauf stehen haben.
Kuno hat geschrieben:Einfach mal ein paar Beweisfotos:
Moin die Herren!

Habt Ihr denn noch gar nicht mitbekommen, dass seit fast 20 Jahren, Gebrauchtwagen Schiffsladungsweise von Europa nach Westafrika geschafft werden?

Vornehmlich von libanesischen Autohändlern aber auch von Afrikanern und sicherlich sind auch ein paar deutschstämmige dabei.

Wenn man mal, z.B. im Hamburger Hafen, beobachtet hat was da so an wirklichem Schrott runtergeht, wundern Kunos "Beweisfotos" kaum.

Ich bin zwar auch kein Fan "humanitärer" Rallyes aber ich behaupte mal das Schrottaufkommen das dadurch verursacht wird und die Zahl der Gebrauchtwagen, die dadurch in den Westafrikanischen Handel geraten, sind ein Furz gegen das oben Beschriebene.

Beste Grüße,
Matthias
Kuno
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von Kuno »

...dem mit dem "Furz" kann man wirklich nur voll zustimmen. Immer wieder interessant, wenn man in einem islamischen Land Autos sieht, welche das für die "Fischli-Christen" typische Kleberchen hinten drauf haben, Bier-Reklame etc.... kürzlich hat mein Herz ja auch einen richtigen Freudensprung gemacht, als ich in Libyen einen LKW-Trailer eines Schweizer Weinhändlers sah. Die Hoffnung wurde aber enttäuscht, der neue Eigner hatte keinen Schimmer, was er da für einen Schriftzug spazieren führte :cry:

Mal ne direkte Frage an die Schrottrallyefahrer: Die Autos, die ihr verwendet, haben ja eine leicht erhöhte Chance, unterwegs schlapp zu machen. Kann man die Karre dann einfach am Wegrand stehen lassen und sich mit dem Bus auf den Heimweg machen oder kriegt man da Aerger mit dem Zoll? Oder erledigt das dann die Organisation der Rallye?
florian schmidt
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von florian schmidt »

Kuno hat geschrieben:Mal ne direkte Frage an die Schrottrallyefahrer: Die Autos, die ihr verwendet haben ja eine leicht erhöhte Chance, unterwegs schlapp zu machen. Kann an die Karre dann einfach am Wegrand stehen lassen und sich mit dem Bus auf den Heimweg machen oder kriegt man da Aerger mit dem Zoll? Oder erledigt das dann die Organisation der Rallye?
servus kuno,

bisher haben wir noch keinen wagen am wegesrand stehen lassen, alle haben es aus eigener kraft ins ziel geschafft, über die aufgetretenen defekte und deren reparatur kannst du dich im dust-and-diesel forum informieren.
dort wirst du auch sehen, dass wir uns keinesfalls unvorbereitet und mit schrottreifen autos auf den weg machen, die fahrzeuge werden für die rallye präpariert und teilweise aufwändig instandgesetzt.

für den fall der fälle - den totalausfall eines fahrzeuges - haben wir vorbereitungen getroffen, wir kümmern uns in diesem fall selbstverständlich um die abwicklung und die formalitäten.

schöne grüsse
florian
http://www.dust-and-diesel.de
martääh
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von martääh »

hier noch ein beweisfoto:

5-bild028h44j.jpg

derzeit noch in der werkstatt - hoffentlich bald in westafrika. und vorbereitet wird tatsächlich, auch wenn einige glauben, dass würde von uns nicht gemacht.


möchte aber sämtliche (nicht ausgesprochene) anschuldigungen von wegen "humanitärer gründe" nach afrika zu fahren zurückweisen :wink: ! ich arbeite nur in meine eigene tasche und finanziere mir damit drei oder vier wunderbare wochen im jahr.

grüße

m
Jeanette
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von Jeanette »

:wink:

ja, da sind wir letztes jahr vielen begegnet.
und ich wünsche jedem, der jetzt wieder startet oder zum ersten mal
eine gute fahrt und schöne tage
gruß jeanette
Birgitt
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von Birgitt »

Weiterer Diskussionsstoff ...


Budapest – Bamako: Party und Rallye für jedermann
17.11.2008 - gloobi

Abenteuer und Hilfe: Die Rallye Budapest - Bamako ins afrikanische Mali wird immer mehr zum Kult. Im Januar geht es mit einer Party wieder los. Budapest - Bamako entwickelt sich zu einer Art Gegenveranstaltung zur legendären Rallye Paris - Dakar, an der heute fast ausschließlich professionelle Teams teilnehmen. Beim "Great Africa Run" gehen vor allem Teams ohne große Finanzausstattung auf die Trans-Sahara-Piste von Europa über Marokko nach Mauretanien und Mali an den Start. 45 Teams waren 2005 am Start, 2009 werden es fast 300 sein ... mehr


Gruß ;-)
Birgitt
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von Birgitt »

Rallye Dust’n Diesel:


Gelbe Engel der Sahara: Paar aus Neuenkirchen fährt Rallye
28.11.2008 - Westfälische Nachrichten

Neuenkirchen/Nouadhibou - Hoffentlich sind die Sitze gut gepolstert. In drei Wochen 7500 Kilometer im Auto – da muss man schon eine besondere Leidenschaft fürs Autofahren haben. Jörg Volkert und Anica Farwick haben sie. Das Paar aus Neuenkirchen wird sich am zweiten Weihnachtstag auf den Weg nach Mauretanien machen. Mit 19 anderen Teams wollen sie zwei Ziele erreichen: Nouadhibou – und einen guten Preis für ihre Autos. Der Erlös ist für ein Kinderheim gedacht ... mehr

Gruß
Birgitt
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von Birgitt »

"Spirit of Dakar" zum Spartarif
Die "Budapest-Bamako" sprengt alle Rekorde und will der internationalen Offroad-Szene etwas zurückgeben, das sie lange vermisst hat.

03.12.2008 - motorline

Dem 1986 verstorbenen Dakar-Gründer Thierry Sabine würde ein Lächeln übers Gesicht ziehen, könnte er sehen, was derzeit unter ungarischer Leitung passiert: der Geist einer langen, echten Afrika-Rallye für (fast) jedermann. Angefangen hat die "Budapest-Bamako" 2005, als ein kleines Häuflein "Verrückter" mit alten Autos von Ungarn gen Bamako in Mali aufbrach, um für ein kleines Budget den echten Afrika-Flair zu erleben. Im Starterfeld: Mercedes W123, Polski-Fiat 126, Buggies, der unselige Trabant, etc. Das Startgeld: symbolisch, ein Witz. Die Autos wurden in Afrika verschenkt oder verkauft, die Erlöse neben gesammelten Geldern gespendet. Auch das hat sich entwickelt: Spenden im Wert von über 500.000 Euro kamen alleine 2008 zusammen ... mehr

Gruß
Birgitt
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Re: Rallye für einen guten Zweck

Beitrag von Birgitt »

Angldo ist wieder zurück ... vielleicht schreibt er uns ja noch seine Erfahrungen und Erlebnisse ...


Abenteuer - Ihre Tour quer durch Afrika ist gut gelaufen. Dort haben die zwei Dottinger ihr Auto verkauft
Al Hadgi und der goldene Passat

06.12.2008 - Reutlinger General-Anzeiger

MÜNSINGEN/BANJUL. Irgendwo in Afrika rollt ihr Auto über Schlaglöcher. Der alte Passat, von dem sie sagen, viel habe er mitgemacht. - und sie mit ihm. Al Hagdi hat das gute Stück jetzt gekauft, für 24 000 Dalasi, das sind 1 050 Euro. Al Hadgi lebt in Gambias Hauptstadt Banjul, jener Ecke auf dem Globus, hinter der nur noch der Atlantik kommt. Hier, im westlichsten Afrika haben Andreas Glück und Isabel Lenze ihren goldenen VW »Team 9307 Great Dunes« verkauft, mit fast 300 000 Kilometern auf dem Tacho. Vier Wochen lang sind die beiden unterwegs gewesen mit diesem Auto - von Dottingen über Frankreich, Spanien und Marokko nach Mauretanien, dann in den Senegal. Seit ein paar Tagen sind sie wieder zurück und Sahara-Sand steht noch in den Schuhen, sagt Andreas Glück, der sein Tagebuch aufschlägt ... mehr

Gruß
Birgitt
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