Mosambik: Praktische Infos 1 – Stand Juli 2023
Anbei praktische Informationen über die Einreise nach Mosambik.
Grenzübergang: Komatipoort (RSA) – Lebombo (MOZ), N4
Die Autobahn N4 (RSA/MOZ) ist gebührenpflichtig und viel befahren, speziell LKWs.
Kurz vor der Grenze (1 km) gibt es noch eine BP-Tankstelle mit Supermarkt (nach der Brücke über den Komati Fluss). Es macht Sinn dort nochmal den Tank zu fluten – z.Zt. Diesel: 1,07 EUR/L, in Maputo 1,37 EUR/L. Weiterhin kam man dort bei den Ladys Geld tauschen (1 Rand = 3,4 MZN), hat problemlos funktioniert. Zusätzlich werden SIM-Karten von fliegenden Händlern angeboten (nicht getestet).
An der Grenze (RSA) vor dem Gebäude links parken und das Gebäude von links betreten.
Immigration / Customs: Pass / Carnet stempeln lassen bzw. TIP abgeben, schnell und problemlos.
An der Grenze (MOZ) gibt es einen Laufzettel, vor dem Gebäude links parken und das Gebäude von links betreten. Diverse Länder (u.a. Deutschland) benötigen für Einreise als Tourist kein Visum mehr. Es ist eine vorherigen (48 h) Online-Anmeldung erforderlich und kostet 650 MZN (ca. 9,50 EUR). Leider ist diese Anmeldung derzeit noch nicht möglich. Man bezahlt die Gebühr am Visa Schalter (rechts, wenn man reinkommt) - Bargeld/Karte, Formular ausfüllen und Einreisestempel – fertig.
Dann links rüber zum Zoll – wir haben Carnet abstempeln lassen (2 min) – etwas Hilfestellung beim Ausfüllen war erforderlich. Englische Sprachkenntnisse waren, speziell bei Immigration, nur rudimentär vorhanden. Beim Zoll den Laufzettel abstempeln lassen (sonst keine Stempel erforderlich). Anschließend mit dem Auto weiterfahren, Laufzettel abgeben und letztlich beim Polizisten den Pass zeigen (überprüft die Einreisestempel) – fertig, dauerte etwas länger, aber problemlos.
Thema Haftpflichtversicherung für Mosambik:
Es gibt diverse Versicherungsbüros direkt an der Grenze, welche aber leider alle geschlossen waren.
Ich vermute es liegt darin, dass man die Haftpflichtversicherung mittlerweile online abschließen kann, und somit eine örtliche Präsenz nicht mehr erforderlich ist. Einfach nach „mozambique third party insurance“ googeln, z.B. 30 Tage für 280 Rand (14 EUR), Daten eingeben, mit Karte zahlen und Versicherungsschein in zwei Sprachen runterladen, ausdrucken – fertig.
Anscheinend wird dieses bei Kontrollen gerne geprüft – derzeit unbestätigt, da noch keine Kontrollen.
Die N4 weiter Richtung Maputo ist gebührenpflichtig (210 + 40 MZN), nur Bargeld (MZN, ZAR, USD).
Einige Polizeiposten auf der Strecke, aber keine Kontrolle unsererseits. Straßenqualität war gut so weit, bis auf kleinere Löcher. Ebenfalls viel LKW-Verkehr. 1 EUR = ca. 70 MZN
SIM Karte Vodacom 20 MZN.
Es gibt große Supermärkte wie Spar und Shopride.
Gruß
Jochen
Mosambik | Praktische Infos - Stand Juli 2023
Moderator: Moderatoren
- Achim Vogt
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- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: Mosambik: Praktische Infos 1 – Stand Juli 2023
Herzlichen Dank, lieber Jochen! Das sind die Berichte, die wirklich hilfreich für andere Reisende sind!
Kleiner Tipp: Auf Facebook gibt es eine sehr informative Gruppe namens Drive Moz, die mit rund 80.000 Mitgliedern sehr viele hilfreiche Infos sozusagen in Echtzeit bietet.
Die Gruppe hat aber auch eine Webseite, nicht nur für die Facebook-Abstinenten. Auf dieser Webseite
Drivemoz
können Mosambik-Reisende neben Stickern, die auf der Reise hilfreich sein können, vor allem die von Dir genannte Haftpflichtversicherung (Third Party Insurance) abschließen.
Viele Grüße
Achim
Kleiner Tipp: Auf Facebook gibt es eine sehr informative Gruppe namens Drive Moz, die mit rund 80.000 Mitgliedern sehr viele hilfreiche Infos sozusagen in Echtzeit bietet.
Die Gruppe hat aber auch eine Webseite, nicht nur für die Facebook-Abstinenten. Auf dieser Webseite
Drivemoz
können Mosambik-Reisende neben Stickern, die auf der Reise hilfreich sein können, vor allem die von Dir genannte Haftpflichtversicherung (Third Party Insurance) abschließen.
Viele Grüße
Achim
Mosambik: Praktische Infos 2 – Stand Juli 2023
Mosambik: Praktische Infos 2 – Stand Juli 2023
Anbei praktische Informationen über Mosambik.
Grenzübergang: Zobue (MOZ) nach Malawi, N7
Geld:
MZN (medicals) können mittels Kreditkarte am ATM gezogen werden. Zweigstellen von Standard Bank, FNB, ABSA, BCI bzw. sonstige. Teilweise Probleme, dass Karten nicht funktionieren bzw. lokale Bank keine ausländischen Karten annimmt. Max. Betrag leider nur 5.000 MZN (70 EUR). Teilweiser großer Andrang an ATM´s bzw. leer oder defekt. Sonst Wechselstuben.
Kartenzahlung in großen Supermärkten wie Shoprite und Spar bzw. bei Tankstellen wie Engen, Puma, Total möglich. Auf dem Land bzw. No-name eher Bargeld.
Straßen:
Autobahngebühr nur Bargeld (MZN) und USD / ZAR (schlechterer Kurs), in der Regel 50 MZN (0,70 EUR).
Auf der Ost/West Achse Beira – Grenze Zímbabwe 10 USD für ausländische Kennzeichen (< 3,5 ton) in USD only (Checkpunkt bei Dondo – 35 km vor Beira). Der Preis gilt nur für eine Richtung, sprich Hin-/Rückfahrt nach Beira kostet 2x10 USD. Ebenfalls 10 USD werden auf der N7 von und zu Tete fällig (Kontrollpunkt 25 km südlich von Tete).
Straßenzustand N1 nach dem Save River Richtung Norden – katastrophal
Polizei-Kontrollen:
Sehr viele Kontrolle, gefühlt alle 20 km, an jeder Provinz-, Distrikt- und Orts-Grenze wird kontrolliert.
Selten angehalten worden, wenn ja, alles korrekt bis auf den Kontrollpunkt 25 km südlich von Tete (N7) Abzweig N301 nach Westen. Hier, wie auch auf „overlander“ geschrieben, korrupt und unfreundlich, speziell die dunkelblau uniformierte Polizei. Man versucht Geld für einen „fehlerhaften“ Feuerlöscher zu extrahieren, man hat das Gefühl, dass die das nicht zum ersten Mal machen. Die Polizei in „weißen Hemden“ bzw. der Mann für die Road Tax waren korrekt. Das Vorgehen wurde auch von anderen Reisenden berichtet. Am Save bzw. am Sambesi River (Brücken) auch Militärkontrollen, hier wurde nach „Drinks“ gefragt, nach Ablehnung konnten wir auch so weiterfahren.
Geschwindigkeitskontrollen:
Viele Kontrollen unterwegs mit einer Radarpistole (sehr versteckt), oftmals in 60 km/h Zonen nach Senken.
Aufgrund teilweise fehlender Schilder nicht immer einfach einzuschätzen, wie schnell gefahren werden darf.
Tankstellen:
Diesel war, bis auf eine Tankstellen, immer verfügbar, fast immer Kartenzahlung möglich. Speziell in kleinen Ortschaften sollte man „Kartenzahlung“ vorher klären. Preise zwischen 95 und 100 MZN pro Liter (1,36 bis 1,43 EUR/L).
Ausreise in Zobue (MOZ) nach Malawi:
Neben Gebäude parken und im Gebäude bei „Immigration“ Ausreisekarte ausfüllen und Pass stempeln lassen. Anschließend am Schalter „Customs“ gegenüber „Carnet“ stempeln lassen. Vor die Schranke fahren und Polizist Pass zeigen. Sehr entspannt und zügig. Viele Helfer vor dem Gebäude für „Hilfsdienste“.
Einreise für Malawi erfolgt separat.
Gruß
Jochen
Anbei praktische Informationen über Mosambik.
Grenzübergang: Zobue (MOZ) nach Malawi, N7
Geld:
MZN (medicals) können mittels Kreditkarte am ATM gezogen werden. Zweigstellen von Standard Bank, FNB, ABSA, BCI bzw. sonstige. Teilweise Probleme, dass Karten nicht funktionieren bzw. lokale Bank keine ausländischen Karten annimmt. Max. Betrag leider nur 5.000 MZN (70 EUR). Teilweiser großer Andrang an ATM´s bzw. leer oder defekt. Sonst Wechselstuben.
Kartenzahlung in großen Supermärkten wie Shoprite und Spar bzw. bei Tankstellen wie Engen, Puma, Total möglich. Auf dem Land bzw. No-name eher Bargeld.
Straßen:
Autobahngebühr nur Bargeld (MZN) und USD / ZAR (schlechterer Kurs), in der Regel 50 MZN (0,70 EUR).
Auf der Ost/West Achse Beira – Grenze Zímbabwe 10 USD für ausländische Kennzeichen (< 3,5 ton) in USD only (Checkpunkt bei Dondo – 35 km vor Beira). Der Preis gilt nur für eine Richtung, sprich Hin-/Rückfahrt nach Beira kostet 2x10 USD. Ebenfalls 10 USD werden auf der N7 von und zu Tete fällig (Kontrollpunkt 25 km südlich von Tete).
Straßenzustand N1 nach dem Save River Richtung Norden – katastrophal
Polizei-Kontrollen:
Sehr viele Kontrolle, gefühlt alle 20 km, an jeder Provinz-, Distrikt- und Orts-Grenze wird kontrolliert.
Selten angehalten worden, wenn ja, alles korrekt bis auf den Kontrollpunkt 25 km südlich von Tete (N7) Abzweig N301 nach Westen. Hier, wie auch auf „overlander“ geschrieben, korrupt und unfreundlich, speziell die dunkelblau uniformierte Polizei. Man versucht Geld für einen „fehlerhaften“ Feuerlöscher zu extrahieren, man hat das Gefühl, dass die das nicht zum ersten Mal machen. Die Polizei in „weißen Hemden“ bzw. der Mann für die Road Tax waren korrekt. Das Vorgehen wurde auch von anderen Reisenden berichtet. Am Save bzw. am Sambesi River (Brücken) auch Militärkontrollen, hier wurde nach „Drinks“ gefragt, nach Ablehnung konnten wir auch so weiterfahren.
Geschwindigkeitskontrollen:
Viele Kontrollen unterwegs mit einer Radarpistole (sehr versteckt), oftmals in 60 km/h Zonen nach Senken.
Aufgrund teilweise fehlender Schilder nicht immer einfach einzuschätzen, wie schnell gefahren werden darf.
Tankstellen:
Diesel war, bis auf eine Tankstellen, immer verfügbar, fast immer Kartenzahlung möglich. Speziell in kleinen Ortschaften sollte man „Kartenzahlung“ vorher klären. Preise zwischen 95 und 100 MZN pro Liter (1,36 bis 1,43 EUR/L).
Ausreise in Zobue (MOZ) nach Malawi:
Neben Gebäude parken und im Gebäude bei „Immigration“ Ausreisekarte ausfüllen und Pass stempeln lassen. Anschließend am Schalter „Customs“ gegenüber „Carnet“ stempeln lassen. Vor die Schranke fahren und Polizist Pass zeigen. Sehr entspannt und zügig. Viele Helfer vor dem Gebäude für „Hilfsdienste“.
Einreise für Malawi erfolgt separat.
Gruß
Jochen
Mosambik | Praktische Infos - Stand Juli 2023
Vielen Dank; sehr interessant.
- Achim Vogt
- Moderator
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- Registriert: Fr 2. Jan 2009, 19:32
- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: Mosambik | Praktische Infos - Stand Juli 2023
Hier noch eine weitere Info, die Visumsverlängerung für Mosambik / Mozambique betrefffend (bzw. da für die meisten visafrei die Aufenthaltsbewilligung):
Viele Grüße
Achim
(Quelle: WhatsApp, allerdings auch dorthin weitergeleitet)Ein kurzes Update bez Aufenthaltsverlängerung: Es funktioniert, es ist jedoch mit 2 - 3 Tagen zu rechnen.
Folgendes wird benötigt:
- Kopie Pass mit Personalien
- Kopie Pass mit Einreisestempel
- Kopie Quittung der Einreisegebühr
- Kopie Rückflugticket
- Antragsschreiben, vom Antragssteller zu unterschreiben (sende nachher ein Bsp.) muss nicht gestempelt weden
Jede Kopie auf einem eigenen A4
Formular bei Migrationsbehörde ausfüllen, 650 M bezahlen und warten.
Wir konnten eine “Expressbehandlung” erreichen, hat der Sekretärin zusätzlich 1000M gebracht. So ging es in einem Tag. Argument war, dass wir auf der Durchreise sind.
Verlängerung TIP:
Bei einer Zollbehörde mit dem Tip vorbeigehen (Inhambane), stempeln lassen. Hat 2 Min gedauert. Dafür hat er 650M verlangt, wäre bei der ersten Verlängerung gratis, doch für eine 2 Min Prozedur zahle das gerne.
Wir haben das Visa in Maxixe, den TIP in Inhambane gemacht.
Den Brief haben wir selber geschrieben und ausdrucken lassen. Die Vorlage ist bereits auf Portugiesisch. Einfach deine Daten einsetzen.
Statt Rückflugticket kann man auch ein Schreiben mit der weiteren Reiseroute beilegen.
Viele Grüße
Achim




