Die regierungsfeindlichen Demonstrationen werden in ganz Kenia voraussichtlich bis mindestens Mitte September 2024 andauern, da die Aktivisten den Rücktritt von Präsident William Ruto und die Auflösung des Parlaments fordern.
Für den 27. August sind Demonstrationen vor dem Obersten Gerichtshof und dem State House sowie im Central Business District (CBD) von Nairobi geplant. Die Organisatoren haben noch keine Orte oder Termine für künftige Aktionen außerhalb der kenianischen Hauptstadt bekannt gegeben, aber zu den möglichen Orten gehören Büros politischer Parteien, Regierungsgebäude, öffentliche Plätze, Denkmäler und Hauptverkehrsstraßen.
Strenge Sicherheitsvorkehrungen sind vor allem im CDB-Gebiet von Nairobi, rund um das State House und das Parlamentsgebäude sowie entlang der Straßen nach Mombasa und zum Flughafen zu erwarten. Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind nicht auszuschließen. Es kann zu Störungen in der Telekommunikation kommen. Quelle:
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Heute - 26. August - kam es zu Demonstrationen vor dem Büro des Gouverneurs von Meru in Meru, Meru County. Die Einwohner fordern, dass die örtliche Gouverneurin ihr Amt räumt, nachdem sie am 20. August wegen angeblicher Verletzung der Verfassung, Fehlverhaltens und Machtmissbrauchs des Amtes enthoben worden war. Berichten zufolge setzten die Sicherheitskräfte Tränengas ein, nachdem die Demonstranten die Straßen verbarrikadiert hatten. Weitere Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich. Quelle:
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Und ein weiterer Protest: Die Mitglieder der kenianischen Lehrergewerkschaft KUPPET (Kenyan Union of Post-Primary Education Teachers) sind am 26. August in einen unbefristeten Streik getreten. Der Streik findet inmitten von Verhandlungen über die Beförderung einiger Lehrer an öffentlichen Schulen statt. Am 25. August kündigte die Kenya National Union of Teachers (KNUT), die den Streik zunächst unterstützt hatte, an, dass sich ihre Mitglieder nicht beteiligen würden. Seit dem 26. August protestieren Lehrer, die der KUPPET angehören, in Kisii, Kissi County. Weitere Proteste sind landesweit möglich, insbesondere in städtischen Gebieten wie Nairobi, Mombasa und Bungoma. Mögliche Versammlungsorte sind Regierungsgebäude, Parteibüros, Geschäftsviertel und Hauptverkehrsstraßen. Quelle:
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Birgitt