Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
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Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
Was passiert, wenn man das Carnet verliert?
Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
dann muss man im jeweiligen Land, zu Hause, ein Ersatz Carnet bestellen und abstempeln lassen.Was passiert, wenn man das Carnet verliert?
Ohne Carnet wird's schwierig mit dem Auto rauszukommen.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
Als letztens meine beiden geklaut wurden, musste ich Express ein Neues aus D kommen lassen.
Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
wie siehts denn damit aus? kontrolliert da noch einer, wenn da kein motor, getriebe oder andere ersatzteile, die man vorher verkauft hat, um wenigstens etwas an kostenausgleich zu haben, noch drin war, bevor der benzinkanister anfing zu brennen?Ulli Dorn hat geschrieben: oder ein ausgebranntes Fahrzeug
oder hast du schon überlegt, sehr billig an einen anderen europäer zu verkaufen, der sich deinem auto annimmt? und der deine odyssee kennt, aber bereit ist, evtl. einen anderen motor einzubauen?
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Karl Heinz
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Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
Servus,
anbei der Ablauf:
Dieser Ablauf beschreibt die Verschrottung unter Zollaufsicht unter Zuhilfenahme eines Agenten, um Verzögerungen durch eigene Verhandlungen mit Customs zu vermeiden. Vermutlich kann man auf den Agenten, in diesem Fall Transworld Cargo, verzichten, wenn man Zeit, Geduld und ein starkes Nervenkostüm mitbringt. Trifft bei mir alles nicht zu und selbst wenn, wäre mir der Service die rd. € 30 wert. Gesamtkosten für das Verschrotten, ausstellen der Dokumente und den Service von Transworld Cargo: NAD 1050,- ( rd. € 75,- ) für einen 7 tonner LKW
1. Kontakt per e-mail mit Transworld Cargo ca. 2 Wochen vor dem geplanten Termin.
Am Besten den CEO im jeweiligen Land . Er weist dann einen Projektleiter zu
http://www.transworldcargo.net
2. Projektleiter per e-mail Kontaktieren und Dokumente und Terminplan abstimmen
in meinem Fall waren 4 Tage Vorlauf erforderlich; kann aber von Land und von Stadt unterschiedlich sein
3. nach Ankunft im Land gleich persönlichen Termin machen und Carnet und ggf. Vollmacht mitnehmen. Beides wird einbehalten, um mit customs die Vorbereitungen zu treffen.
4. Projektleiter stimmt den Verschrottungstermin ab, wenn möglich zum Wunschtermin.
Unbeding informieren, wo die Verschrottung stattfinden wird.
5. Zum Termin mit dem Wagen zum Verschrotter fahren. Möglichst etwas früher und den Wagen wiegen lassen. In Namibia gibt es pro Tonne einen bestimmten Betrag, der sich permanent ändert. Kann aber durchaus in der Gegend von € 100,- pro Tonne sein was nach der Verschrottung ausbezahlt wird. ..
6. Zollbeamte kommen mit dem Cernet und dem Zollbeauftragten von TransworldCargo zum Schrottplatz. Kontrolle, ob alles, was ein fahrbereites Auto braucht, auch vorhanden ist !!!
Motor, Kardan, Getriebe, Achsen etc. Also nicht vorher komplett ausschlachten.
7. Zollbeamte gibt Startschuss und der Wagen wird vom riesigen Kran zerrupft, in unserem Fall war dann nur noch das Fahrgestell überig, dass nicht in die Presse gepasst hat. ( Hoffnung keimte auf, dass ev. noch Motor und Achsen zu retten waeren ). Doch der Beamte gab Anweisung, die Schnauze des Fahrgestells so weit es ging, sprich mit Motor und Vorderachse in die Presse zu schieben und damit war das Thema erledigt. Nichts mehr zu retten, nichts mehr zu verzollen.
8. Zoll und TransworldCargo ziehe ab und nehmen das Carnet mit.
9. Nach ein bis zwei Tagen kann man dann das ausgestempelte Carnet, das Certificate of Destruktion , sowie die Zollrechnung beim Projektleiter abholen und bezahlen.
10. DONE
Dieses war der Ablauf in Windhoek im Oktober 2014.
Es mag durchaus sein, daß es in anderen Lokationen einen anderen zeitlichen Rahmen oder auch Ablauf gibt. Deshalb auf jeden Fall rechtzeitig mit Transworld Cargo im entsprechenden Land / Stadt Kontakt aufnehmen. Die sind im ganzen südlichen Afrika vertreten.
Ich hoffe, damit Travellern die Gleichen vorhaben, ein wenig Geholfen zu haben.
Gruss Karl Heinz
anbei der Ablauf:
Dieser Ablauf beschreibt die Verschrottung unter Zollaufsicht unter Zuhilfenahme eines Agenten, um Verzögerungen durch eigene Verhandlungen mit Customs zu vermeiden. Vermutlich kann man auf den Agenten, in diesem Fall Transworld Cargo, verzichten, wenn man Zeit, Geduld und ein starkes Nervenkostüm mitbringt. Trifft bei mir alles nicht zu und selbst wenn, wäre mir der Service die rd. € 30 wert. Gesamtkosten für das Verschrotten, ausstellen der Dokumente und den Service von Transworld Cargo: NAD 1050,- ( rd. € 75,- ) für einen 7 tonner LKW
1. Kontakt per e-mail mit Transworld Cargo ca. 2 Wochen vor dem geplanten Termin.
Am Besten den CEO im jeweiligen Land . Er weist dann einen Projektleiter zu
http://www.transworldcargo.net
2. Projektleiter per e-mail Kontaktieren und Dokumente und Terminplan abstimmen
in meinem Fall waren 4 Tage Vorlauf erforderlich; kann aber von Land und von Stadt unterschiedlich sein
3. nach Ankunft im Land gleich persönlichen Termin machen und Carnet und ggf. Vollmacht mitnehmen. Beides wird einbehalten, um mit customs die Vorbereitungen zu treffen.
4. Projektleiter stimmt den Verschrottungstermin ab, wenn möglich zum Wunschtermin.
Unbeding informieren, wo die Verschrottung stattfinden wird.
5. Zum Termin mit dem Wagen zum Verschrotter fahren. Möglichst etwas früher und den Wagen wiegen lassen. In Namibia gibt es pro Tonne einen bestimmten Betrag, der sich permanent ändert. Kann aber durchaus in der Gegend von € 100,- pro Tonne sein was nach der Verschrottung ausbezahlt wird. ..
6. Zollbeamte kommen mit dem Cernet und dem Zollbeauftragten von TransworldCargo zum Schrottplatz. Kontrolle, ob alles, was ein fahrbereites Auto braucht, auch vorhanden ist !!!
Motor, Kardan, Getriebe, Achsen etc. Also nicht vorher komplett ausschlachten.
7. Zollbeamte gibt Startschuss und der Wagen wird vom riesigen Kran zerrupft, in unserem Fall war dann nur noch das Fahrgestell überig, dass nicht in die Presse gepasst hat. ( Hoffnung keimte auf, dass ev. noch Motor und Achsen zu retten waeren ). Doch der Beamte gab Anweisung, die Schnauze des Fahrgestells so weit es ging, sprich mit Motor und Vorderachse in die Presse zu schieben und damit war das Thema erledigt. Nichts mehr zu retten, nichts mehr zu verzollen.
8. Zoll und TransworldCargo ziehe ab und nehmen das Carnet mit.
9. Nach ein bis zwei Tagen kann man dann das ausgestempelte Carnet, das Certificate of Destruktion , sowie die Zollrechnung beim Projektleiter abholen und bezahlen.
10. DONE
Dieses war der Ablauf in Windhoek im Oktober 2014.
Es mag durchaus sein, daß es in anderen Lokationen einen anderen zeitlichen Rahmen oder auch Ablauf gibt. Deshalb auf jeden Fall rechtzeitig mit Transworld Cargo im entsprechenden Land / Stadt Kontakt aufnehmen. Die sind im ganzen südlichen Afrika vertreten.
Ich hoffe, damit Travellern die Gleichen vorhaben, ein wenig Geholfen zu haben.
Gruss Karl Heinz
Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
Na das ist doch mal ein guter Hinweis.
Dank vom Frank
Dank vom Frank
Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
Du könntest einen Grenzübergang wählen, wo die Stationen der beiden Länder etwas auseinanderliegen (kein One-Stop-Bordercontrol). Dann führst Du die Kiste aus ZA korrekt aus, "vergisst" sie aber dann im Niemandsland und travellest auf der anderen Seite per Anhalter weiter...
Lg
Lukas
Lg
Lukas
Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
Was soll das bringen? Wie soll dann die Rückkehr am heimatzollamt bescheinigt weren, die nötig ist um die Kohle zurückzubekommen? PS: es liest auch die ANDERE Seite mit...LOL
Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
Marylin:
Die Kaution gibts auch ohne Standortbescheinigung des Heimatzolls zurück, einfach erst nach ein paar Jahren. Besser als gar nicht und bei den aktuellen Zinsen eigentlich auch egal wo das Geld für nix rumliegt [emoji2]
Da das Fzg in meinem Szenario korrekt ausgeführt wird, wird sich während der Verjährungsfrist der SARS nicht melden.
Siehe Folgendes Dokument vom ADAC auf Seite 13
https://www.adac.de/_mmm/pdf/DE-Antrags ... _18335.pdf
"Bei Rückgabe eines benutzten Carnet de Passages ohne bestätigter Verbleibsbescheinigung bzw. Zollbelege (siehe Punkt 7.), kann die hinterlegte Kaution erst nach bestimmten Fristen (Internationales Carnetabkommen und Verjährungsfristen der einzelnen Länder) freigegeben werden, d.h. hier muss mit Wartezeiten von einigen Jahren gerechnet werden."
Lg
Lukas
Die Kaution gibts auch ohne Standortbescheinigung des Heimatzolls zurück, einfach erst nach ein paar Jahren. Besser als gar nicht und bei den aktuellen Zinsen eigentlich auch egal wo das Geld für nix rumliegt [emoji2]
Da das Fzg in meinem Szenario korrekt ausgeführt wird, wird sich während der Verjährungsfrist der SARS nicht melden.
Siehe Folgendes Dokument vom ADAC auf Seite 13
https://www.adac.de/_mmm/pdf/DE-Antrags ... _18335.pdf
"Bei Rückgabe eines benutzten Carnet de Passages ohne bestätigter Verbleibsbescheinigung bzw. Zollbelege (siehe Punkt 7.), kann die hinterlegte Kaution erst nach bestimmten Fristen (Internationales Carnetabkommen und Verjährungsfristen der einzelnen Länder) freigegeben werden, d.h. hier muss mit Wartezeiten von einigen Jahren gerechnet werden."
Lg
Lukas
Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
tach,lukas1980 hat geschrieben: Die Kaution gibts auch ohne Standortbescheinigung des Heimatzolls zurück, einfach erst nach ein paar Jahren. Besser als gar nicht und bei den aktuellen Zinsen eigentlich auch egal wo das Geld für nix rumliegt [emoji2]
Da das Fzg in meinem Szenario korrekt ausgeführt wird, wird sich während der Verjährungsfrist der SARS nicht melden.
völlig korrekt, das funktioniert so ( eigene erfahrung)
zu beachten ist nur: ein neues carnet (für ein anderes fahrzeug) auf deinen namen wirst du in der wartezeit nicht bekommen .
und nicht zu oft das carnet "verlieren", sonst kommst du auf eine sperrliste...
Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
Das Carnet in der Wartezeit müsste dann wohl über einen Wettbewerber des ADAC laufen [emoji2]
-
Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
Der AD/AC ist für Deutsche Monopolist, AFAIK.lukas1980 hat geschrieben:Das Carnet in der Wartezeit müsste dann wohl über einen Wettbewerber des ADAC laufen [emoji2]
Gruß, Ralf
Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
so wie ralf es schreibtRalf Kiefer hat geschrieben:Der AD/AC ist für Deutsche Monopolist, AFAIK.lukas1980 hat geschrieben:Das Carnet in der Wartezeit müsste dann wohl über einen Wettbewerber des ADAC laufen [emoji2]
Gruß, Ralf
alle anderen deutschen aussteller( z.b. AVD, DTC) beziehen ihre carnet de passage beim adac
da selbiger als garant auftritt
gruß
todo
-
Wüstenfuchs
- Beiträge: 16
- Registriert: Mi 16. Jan 2013, 02:14
- Wohnort: Augsburg
Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
Hallo Leute,
falls noch was in der Reisekasse ist, das Auto nach Montevideo verschiffen lassen und Südamerika unsicher machen...
Ich hatte meinen Nissan Patrol 2015 bei Andreas (10 km nördlich Windhoek) abgestellt, dann nach Montevideo verschifft. Der Engländer Duncan ist da ein guter Ansprechpartner und Organisator. Hat auch noch 3 Motorräder organisiert, die wir in unserem Container (20 Fuß) noch irgendwie hineingezaubert hatten. Damit hat sich der Preis von 6.000 auf 4.000 U$ reduziert.
In Uruguay kann man das Auto 1 Jahr lassen, in Argentinien 8 Monate und in Brasilien unbegrenzt. Das Interessiert dort überhaupt nicht. Wichtig ist, dass man sich ein TIP eines Landes kopiert und an den ADAC inklusive ausgesempeltem Carnet de Passage schickt, damit die nachvollziehen können, dass das Auto nicht mehr in einem "Carnet"-Land ist. Hat bei uns mit den argentinischen Dokumenten super funktioniert und nach einigen Wochen war das Deposit des ADAC wieder bei uns auf dem Konto.
Wir machen eine Weltreise auf Etappen und sind jetzt im Dezember von Dallas wieder nach Süden nach Guatemala und Belize. Auto steht aktuell in Cordoba (de Veracruz) bei einer Werkstatt. Theoretisch sollten wir nach 6 Monaten das Auto wieder ausführen; aber wir werden es erst im Dezember machen. Letzes Jahr gab es nur ein "verbale" Rüge und halt das Deposit für das TIP (200 US$) nciht mehr zurück. Immer noch billiger als anch 6 Monaten nach Mexiko fliegen, ausreisen und wieder einreisen..
Also: Wenn möglich das Afrika-Abenteuer in Südamerika forführen.
Sandige Grüßé
Wüstenfuchs
falls noch was in der Reisekasse ist, das Auto nach Montevideo verschiffen lassen und Südamerika unsicher machen...
Ich hatte meinen Nissan Patrol 2015 bei Andreas (10 km nördlich Windhoek) abgestellt, dann nach Montevideo verschifft. Der Engländer Duncan ist da ein guter Ansprechpartner und Organisator. Hat auch noch 3 Motorräder organisiert, die wir in unserem Container (20 Fuß) noch irgendwie hineingezaubert hatten. Damit hat sich der Preis von 6.000 auf 4.000 U$ reduziert.
In Uruguay kann man das Auto 1 Jahr lassen, in Argentinien 8 Monate und in Brasilien unbegrenzt. Das Interessiert dort überhaupt nicht. Wichtig ist, dass man sich ein TIP eines Landes kopiert und an den ADAC inklusive ausgesempeltem Carnet de Passage schickt, damit die nachvollziehen können, dass das Auto nicht mehr in einem "Carnet"-Land ist. Hat bei uns mit den argentinischen Dokumenten super funktioniert und nach einigen Wochen war das Deposit des ADAC wieder bei uns auf dem Konto.
Wir machen eine Weltreise auf Etappen und sind jetzt im Dezember von Dallas wieder nach Süden nach Guatemala und Belize. Auto steht aktuell in Cordoba (de Veracruz) bei einer Werkstatt. Theoretisch sollten wir nach 6 Monaten das Auto wieder ausführen; aber wir werden es erst im Dezember machen. Letzes Jahr gab es nur ein "verbale" Rüge und halt das Deposit für das TIP (200 US$) nciht mehr zurück. Immer noch billiger als anch 6 Monaten nach Mexiko fliegen, ausreisen und wieder einreisen..
Also: Wenn möglich das Afrika-Abenteuer in Südamerika forführen.
Sandige Grüßé
Wüstenfuchs
-
globenomaden
- Beiträge: 126
- Registriert: Mi 13. Jan 2016, 17:58
Re: Ende des Afrika-Abenteuers - Auto loswerden!?
In Brasilien erhält man ebenfalls ein TIP, das maximal drei Monate gültig ist bzw nur so lange wie man aufenthaltsberechtigt ist. Von unbegrenzentem Aufenthalt des Fahzeugs keine Rede. Es gibt aber viele Grenzen wo man ohne TIP einreisen könnte ( in dem man einfach nicht zum Zoll fährt, der selten direkt an der Grenze sitzt), hat dann aber bei der Ausreise möglicherweise ein größeres Problem.Wüstenfuchs hat geschrieben: ↑So 2. Feb 2020, 00:07In Uruguay kann man das Auto 1 Jahr lassen, in Argentinien 8 Monate und in Brasilien unbegrenzt. Das Interessiert dort überhaupt nicht.
Gruß
Alfred
www.globenomaden.at




