Teilreisewarnung Mosambik 17.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Teilreisewarnung Mosambik 17.04.2026

Beitrag von Birgitt »

MODERATOR-NOTE:   Da die Reise-/Sicherheitshinweise für Mosambik seitens AA vollständig überarbeitet wurden, haben wir diesen neuen Thread gestartet. Die Hinweise vom 28.10.2005 - 24.01.2012 findet ihr unter: Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 28.10.2005 - 24.01.2012

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 06.11.2012

Letzte Änderung:
Redaktionelle Überarbeitung


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Wenn sich auch vor den Küsten Mosambiks längere Zeit keine erfolgreichen Kaperungen mehr ereignet haben, bleibt die Gefahr latent vorhanden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter http://www.mschoa.org dringend empfohlen.

Reisen über Land / Straßenverkehr
Fahrten über Land bergen aufgrund des z. T. extrem schlechten Straßenzustands und des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer ein hohes Unfallrisiko und erfordern daher ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit. Überlandfahrten bei Dunkelheit sind besonders gefährlich und sollten nach Möglichkeit vermieden werden.
Mosambik wird während der Regenzeit (insbesondere, aber nicht ausschließlich in den Monaten Januar bis März) immer wieder von tropischen Stürmen bis hin zur Zyklonstärke heimgesucht. Starke Regenfälle in den Nachbarländern verursachen hohe Flusspegelstände und u. U. Überschwemmungen. Hierdurch können Personen- und Sachschäden entstehen sowie Verkehrsverbindungen unterbrochen werden. Die Botschaft empfiehlt daher, sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage zu unterrichten, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.
Auf einigen wenigen Nebenstrecken, vor allem bei Brücken und Bahnübergängen, besteht noch ein Minenrisiko. Im Landesinneren gibt es noch zahlreiche markierte und unmarkierte Minenfelder.
Flugreisen
Die europäische Kommission hat mit Wirkung vom 21. April 2011 eine Betriebsuntersagung gegen alle in Mosambik registrierten Fluglinien verkündet, siehe http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm . Diese Betriebsuntersagung ist das Ergebnis einer Überprüfung der zivilen mosambikanischen Flugsicherheit durch die Internationale Zivile Luftfahrtorganisation (ICAO) im Januar 2010. Bei dieser Überprüfung hat die ICAO gravierende Sicherheitslücken bei der mosambikanischen zivilen Luftfahrtbehörde festgestellt, die für die Überwachung der Flugsicherheit zuständig ist. Die Verbindung Maputo – Lissabon mit Linhas Aéreas de Moçambique/ Mozambican Airlines ist von der Betriebuntersagung nicht betroffen.
Kriminalität
Mosambik verzeichnet ein erhöhtes Niveau an Gewaltkriminalität, vor allem innerhalb der Städte. Bewaffnete Überfälle auf Fußgänger, aber auch in Häusern und Wohnungen, und Angriffe auf Fahrzeuge ereignen sich vergleichsweise oft. Ausländer zählen häufig zu den Opfern von Raubdelikten. Mit wirksamem Polizeischutz kann nicht gerechnet werden. Es wird dringend empfohlen, bei einem eventuellen Überfall Wertgegenstände ohne Gegenwehr herauszugeben.
Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Es sind einige Fälle bekannt geworden, in denen mosambikanische Polizisten Touristen wegen angeblicher Verkehrsdelikte festgehalten und zur Zahlung von „Bußgeldern“ zu bewegen versucht haben. Grundsätzlich ist nur die Verkehrspolizei (dunkelblaue Hose, weißes Hemd, blaue oder weiße Kappe) zur Verhängung von Bußgeldern wegen Verkehrsdelikten berechtigt, die Schutzpolizei (graue Uniformen) darf Verkehrsteilnehmer für allgemeine Identitätskontrollen anhalten. Es wird empfohlen, in solchen Fällen stets die Ruhe zu bewahren und auf Aufnahme eines ordentlichen Protokolls zu bestehen. Bußgelder sollten in jedem Falle nur im Polizeirevier gegen offizielle Quittung gezahlt werden. Es wird empfohlen, sich vorab mit den mosambikanischen Verkehrsvorschriften vertraut zu machen. Hinweise hierzu geben u.a. Mietwagenfirmen.
Es sind auch Einzelfälle bekannt, in denen deutsche Staatsangehörige bei Identitätskontrollen von der Schutzpolizei bedroht und zur Zahlung von Bestechungsgeldern gedrängt wurden. Es wird auch hier empfohlen, die Ruhe zu bewahren und die Ausweispapiere ohne Diskussion zur Kontrolle vorzuweisen. Grundsätzlich sollten keine Zahlungen an die Polizisten getätigt werden, ohne dass hierfür eine offizielle Quittung („recibo“) ausgestellt wird. Wenn möglich, sollte der Name des Polizisten notiert und der Vorfall im Anschluss direkt bei der nächstgelegenen Polizeistation und der Deutschen Botschaft gemeldet werden.

Allgemeine Reiseinformationen
Ausweispflicht
In Mosambik besteht Ausweispflicht. Die mosambikanische Polizei ist berechtigt, Ausweiskontrollen durchzuführen. Es wird daher empfohlen, stets den Pass mit gültigem Visum / Aufenthaltserlaubnis (DIRE) im Original mit sich zu führen und beglaubigte Kopien der Dokumente separat sicher aufzubewahren. Dies gilt auch im Straßenverkehr für den Führerschein (mosambikanisch oder international, der EU-Führerschein wird in Mosambik nicht anerkannt).
Geld / Kreditkarten
An Geldautomaten kann in allen größeren Städten Bargeld mit EC- oder Kreditkarten abgehoben werden. Kreditkarten werden z.T. in Hotels, Restaurants und Supermärkten in Maputo und anderen größeren Städten akzeptiert, das System arbeitet jedoch nicht immer zuverlässig. Es wird empfohlen, ausreichend Bargeld mitzuführen, insbesondere, wenn Reisen ins Landesinnere geplant sind. In Mosambik werden auch US-Dollar und insbesondere im südlichen Mosambik südafrikanische Rand akzeptiert. Euro werden außerhalb Maputos nur selten akzeptiert.
Darüber hinaus sind telegrafische Bargeldüberweisungen nach Mosambik möglich.

Einreisebestimmungen
Visum
Für die Einreise nach Mosambik ist ein Visum erforderlich. Dieses sollte nach Möglichkeit vor der Einreise bei einer der mosambikanischen Auslandsvertretungen eingeholt werden. Visa nur für touristische Zwecke und nur zur einmaligen Einreise können grundsätzlich auch an einigen der größeren Grenzübergänge zu Mosambik und dem Flughafen Maputo beantragt werden. Genauere Auskünfte hierzu erteilen die mosambikanischen Auslandsvertretungen.
Bei Überschreitung der im Visum gestatteten Aufenthaltsdauer drohen hohe Geld-, z. T. sogar Haftstrafen. Ein Visum ohne Berechtigung zur Wohnsitznahme („Sem residência“) kann nur nach Ausreise bei einer mosambikanischen Auslandsvertretung verlängert bzw. neu beantragt werden.
Falls Ausflüge in den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Park beabsichtigt sind, muss man vor der ersten Abreise nach Mosambik einVisum zur mehrfachen Einreise (visto múltiplo) beantragen. An Grenzübergängen und in Mosambik ist ein Wiedereinreisevisum nicht erhältlich.
Reisende, die einen anderen als touristischen Aufenthalt planen, (insbesondere Arbeitsaufnahme, hierunter fallen nach mosambikanischen Recht grundsätzlich auch Freiwilligeneinsätze) müssen zuvor über die zuständige mosambikanische Auslandsvertretung ein Visum einholen. Für einen Daueraufenthalt wird empfohlen, bereits bei Einreise ein deutsches Führungszeugnis mitzubringen.
Reisedokumente
Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:
Reisedokumente Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja: Gültigkeit noch sechs Monate bei Einreise
vorläufiger Reisepass Ja: Gültigkeit noch sechs Monate bei Einreise
Personalausweis Nein
vorläufiger Personalausweis Nein
Kinderreisepass Ja (mit Foto) für Kinder unter 12 Jahre – Gültigkeit noch sechs Monate bei Einreise
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Ja (mit Foto) für Kinder unter 12 Jahre – Gültigkeit noch sechs Monate bei Einreise
Anmerkungen Reisende sollten im Besitz einer gültigen Gelbfieberimpfung sein.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Es wird empfohlen, Kindern ab 6 Jahren einen Reisepass ausstellen zu lassen, da es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden gekommen ist.
Einreisebestimmungen können sich ggf. auch kurzfristig und ohne Vorankündigung ändern. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssen Sie bitte direkt mit der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes klären. Nur diese können eine rechtsverbindliche Auskunft erteilen.
Deutsche Staatsangehörige, die sich längere Zeit in Mosambik aufhalten, sollten sich über die Website der Botschaft auf der Krisenvorsorgeliste registrieren:
https://service.diplo.de/elefandextern/

Besondere Zollvorschriften
Die Ein- und Ausfuhr von Diamanten,Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Wertvolle elektronische Geräte müssen bei der Einfuhr deklariert werden. Die Ausfuhr von antiken Geldmünzen ist untersagt.
Die Ausfuhr von Tieren und Pflanzen, die durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt sind, ist nur unter Vorlage der entsprechenden Aus- und Einfuhrdokumente gestattet, ggf. nach Landesrecht sogar verboten (z. B. Langustinen, Muscheln). Die ungenehmigte Ausfuhr aus Mosambik und Einfuhr nach Deutschland kann eine Straftat darstellen, die mit hohen Geld- und ggf. Haftstrafen geahndet wird. Auf der Internetseite http://www.bfn.de finden Sie unter dem Stichwort WA-Vollzug/CITES ausführliche Informationen zu artenschutzrechtlichen Erfordernissen.
Aufgrund einer Exportbeschränkung für die Landeswährung dürfen nur Beträge von maximal 10.000,- Meticais (MZN) ein- oder ausgeführt werden.
Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, erfragen Sie diese bitte direkt bei der Botschaft von Mosambik. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls http://www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Bestimmungen
Es gibt keine besonderen strafrechtlichen Bestimmungen.
Neben Ein- und Ausfuhr sind auch Besitz, Konsum und Handel mit Drogen aller Art strikt verboten.
Öffentliche Gebäude und Anlagen (z.Bsp. das „Mural“ an der Praça dos Heróis in Maputo oder der Präsidentenpalast an der Avenida Julius Nyerere, Ministerien), uniformierte Personen, Militäranlagen und -fahrzeuge sowie einzelne Botschaften dürfen nicht fotografiert werden. Nicht immer sind Gebäude entsprechend gekennzeichnet Im Zweifelsfall ist vorher um Erlaubnis zu fragen.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Bei einer direkten Einreise aus Deutschland bzw. anderen nicht-endemischen Ländern ist die Impfung entsprechend den Bestimmungen des mosambikanischen Gesundheitsministeriums nicht erforderlich.
Auch bei der Einreise aus gelbfieberfreien Ländern kann es jedoch in Einzelfällen vorkommen, dass entgegen der landeseigenen Bestimmungen ein Gelbfieberimpfnachweis verlangt wird. Alternativ wird eine kostenpflichtige (50 USD) Zwangsimpfung vor Ort durchgeführt. Man sollte in jedem Falle versuchen, diese Zwangsimpfung mit Hinweis auf die internationalen Gesundheitsvorschriften und die landeseigenen Bestimmungen zu vermeiden, da sie für den Aufenthalt in Mosambik keinen medizinischen Nutzen mit sich bringt.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe http://www.rki.de
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und ggf. auch Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
Malaria
Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweit und ganzjährig verbreitete Malaria dar (mehr als 85% Malaria tropica, diverse Resistenzen gegen Malariamittel). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Bei Aufenthalt in Mosambik wird eine Malariaprophylaxe empfohlen.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • ganztägig (Dengue, s.u.) und nachts körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen

HIV/AIDS
ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes, lebensgefährliches Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Zur Regenzeit kommt es immer wieder zu vermehrten Cholerafällen. Diese schwere Darminfektion betrifft überwiegend ärmere Bevölkerungsanteile mit niedrigen Hygienestandards bei der Wasserversorgung.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion - wo angebracht - durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber und Chikungunya-Fieber
Beide fieberhafte Infektionen treten hauptsächlich im Küstenbereich von Mosambik auf und werden durch tagaktive Mücken übertragen. In der Regel stehen Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/ Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend durchgängig geschützt werden.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de .
Auswärtiges Amt

Gruß
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 24.01.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 24.01.2013
(Unverändert gültig seit: 24.01.2013)

Letzte Änderung:
Einreisebestimmungen – Visum


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Für die Einreise nach Mosambik ist ein Visum erforderlich. Dieses muss grundsätzlich vor der Einreise bei einer der mosambikanischen Auslandsvertretungen eingeholt werden.
Nur in Ausnahmefällen kann ein Visum für touristische Zwecke und nur zur einmaligen Einreise auch an einigen der größeren Grenzübergänge zu Mosambik und dem Flughafen Maputo beantragt werden. Genauere Auskünfte hierzu erteilen die mosambikanischen Auslandsvertretungen. Es liegen Berichte von EU-Staatsangehörigen vor, dass die mosambikanischen Grenzbehörden diese Regelung neuerdings strikt durchsetzen, z. T. bei Einreise die Vorlage zusätzlicher Unterlagen fordern (z. B. Rückflugticket, Nachweis Hotelunterkunft, Einladungsschreiben) und Reisenden im Zweifel die Einreise verweigern. Auch Fluglinien können nach IATA-Richtlinien beim Check-in die Vorlage eines gültigen Visums verlangen und ggf. die Beförderung ablehnen.
Reisende, die einen anderen als touristischen Aufenthalt planen, (insbesondere Arbeitsaufnahme, hierunter fallen nach mosambikanischen Recht grundsätzlich auch Freiwilligeneinsätze) müssen zuvor über die zuständige mosambikanische Auslandsvertretung ein Visum einholen. Für einen Daueraufenthalt wird empfohlen, bereits bei Einreise ein deutsches Führungszeugnis mitzubringen.
Bei Überschreitung der im Visum gestatteten Aufenthaltsdauer drohen hohe Geld-, z. T. sogar Haftstrafen. Ein Visum ohne Berechtigung zur Wohnsitznahme („Sem residência“) kann nur nach Ausreise bei einer mosambikanischen Auslandsvertretung verlängert bzw. neu beantragt werden.
Falls Ausflüge in den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Park beabsichtigt sind, muss man vor der ersten Abreise nach Mosambik einVisum zur mehrfachen Einreise (visto múltiplo) beantragen. An Grenzübergängen und in Mosambik ist ein Wiedereinreisevisum nicht erhältlich.
Reisedokumente
Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:
Reisedokumente Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja: Gültigkeit noch sechs Monate bei Einreise
vorläufiger Reisepass Ja: Gültigkeit noch sechs Monate bei Einreise
Personalausweis Nein
vorläufiger Personalausweis Nein
Kinderreisepass Ja (mit Foto) für Kinder unter 12 Jahre – Gültigkeit noch sechs Monate bei Einreise
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Ja (mit Foto) für Kinder unter 12 Jahre – Gültigkeit noch sechs Monate bei Einreise
Anmerkungen Reisende sollten im Besitz einer gültigen Gelbfieberimpfung sein.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Es wird empfohlen, Kindern ab 6 Jahren einen Reisepass ausstellen zu lassen, da es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden gekommen ist.
Einreisebestimmungen können sich ggf. auch kurzfristig und ohne Vorankündigung ändern. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssen Sie bitte direkt mit der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes klären. Nur diese können eine rechtsverbindliche Auskunft erteilen.
Deutsche Staatsangehörige, die sich längere Zeit in Mosambik aufhalten, sollten sich über die Website der Botschaft auf der Krisenvorsorgeliste registrieren:
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 20.06.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 20.06.2013
(Unverändert gültig seit: 20.06.2013)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
Der bewaffnete Arm der Oppositionspartei Renamo hat am 19.06.2013 in einer Pressekonferenz angekündigt, als Reaktion auf verstärkte Militärpräsenz in der Provinz Sofala, die wichtigste Nord-Süd-Verbindung EN1 zwischen der Brücke über den Rio Save und der Stadt Inchope zu blockieren. Reisenden wird daher empfohlen, die Medien aufmerksam zu verfolgen und bei Fahrten auf dieser Strecke und rund um den Gorongosa-Nationalpark besondere Vorsicht walten zu lassen.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 21.06.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 21.06.2013
(Unverändert gültig seit: 21.06.2013)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise - EN1


Aktuelle Hinweise
Nach der Ankündigung des bewaffneten Arms der Oppositionspartei Renamo, die wichtigste Nord-Süd-Verbindung EN1 zwischen der Brücke über den Rio Save und der Stadt Inchope zu blockieren, kam es am 21.06.2013 auf dem Streckenabschnitt zwischen der Save-Brücke und Inchope zu zwei bewaffneten Überfällen auf zivile Fahrzeuge (u. a. ein Reisebus), bei denen eine Person verletzt wurde. Von Fahrten auf der EN1 von der Save-Brücke bis Caia, sowie rund um und im Gorongosa-Nationalpark muss daher bis auf Weiteres abgeraten werden. Reisenden wir empfohlen, die Medien aufmerksam zu verfolgen.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 27.06.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Mosambik:
Stand 27.06.2013 (Unverändert gültig seit: 27.06.2013)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Gorongosa Park
Nach der Ankündigung des bewaffneten Arms der Oppositionspartei Renamo, die wichtigste Nord-Süd-Verbindung EN1 zwischen der Brücke über den Rio Save und der Stadt Inchope zu blockieren, kam es seit dem 21.06.2013 auf dem Streckenabschnitt zwischen der Save-Brücke und Muxúngué wiederholt zu bewaffneten Überfällen auf zivile Fahrzeuge (u. a. ein Reisebus), aber auch auf von mosambikanischen Streitkräften begleiteten Konvois, bei denen es bereits zu zwei Todesfällen kam. Fahrten auf diesem Streckenabschnitt sind nur im Konvoi mit Militärbegleitung möglich. Von Fahrten auf der EN1 sowie den Nebenstraßen von der Save-Brücke bis Caia, sowie rund um den Gorongosa-Nationalpark muss daher bis auf Weiteres abgeraten werden. Die Renamo hat Ausländer aufgefordert, den Gorongosa-Park zu verlassen. Deswegen wird dringend von Besuchen im Gorogongosa-Nationalpark abgeraten. Reisenden wird außerdem empfohlen, die Medien aufmerksam zu verfolgen.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 16.08.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 16.08.2013 (Unverändert gültig seit: 16.08.2013)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Gorongosa Park

In den letzten Tagen und Wochen ist es vermehrt zu gewalttätigen bewaffneten Überfällen in einigen Bezirken von Matola (bei Maputo) gekommen, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit. In der Folge haben sich offenbar bewaffnete Bürgerwehren gebildet, die ihrerseits mit Gewalt vorgehen.
In einigen Bezirken von Maputo ist es in den letzten Tagen und Wochen ebenfalls vermehrt zu bewaffneten Raubüberfällen, auch auf Fahrzeuge, gekommen.
Es wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten (siehe auch landesspezifische Sicherheitshinweise)
Nach der Ankündigung des bewaffneten Arms der Oppositionspartei Renamo, die wichtigste Nord-Süd-Verbindung EN1 zwischen der Brücke über den Rio Save und der Stadt Inchope zu blockieren, kam es seit dem 21.06.2013 auf dem Streckenabschnitt zwischen der Save-Brücke und Muxúngué wiederholt zu bewaffneten Überfällen auf zivile Fahrzeuge (u. a. ein Reisebus), aber auch auf von mosambikanischen Streitkräften begleiteten Konvois, bei denen es bereits zu zwei Todesfällen kam. Fahrten auf diesem Streckenabschnitt sind nur im Konvoi mit Militärbegleitung möglich. Von Fahrten auf der EN1 sowie den Nebenstraßen von der Save-Brücke bis Caia, sowie rund um den Gorongosa-Nationalpark muss daher bis auf Weiteres abgeraten werden. Die Renamo hat Ausländer aufgefordert, den Gorongosa-Park zu verlassen. Deswegen wird dringend von Besuchen im Gorogongosa-Nationalpark abgeraten. Reisenden wird außerdem empfohlen, die Medien aufmerksam zu verfolgen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 06.09.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 06.09.2013
(Unverändert gültig seit: 06.09.2013)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise – Kriminalität


Aktuelle Hinweise
Nach der Ankündigung des bewaffneten Arms der Oppositionspartei Renamo, die wichtigste Nord-Süd-Verbindung EN1 zwischen der Brücke über den Rio Save und der Stadt Inchope zu blockieren, kam es Ende Juni 2013 auf dem Streckenabschnitt zwischen der Save-Brücke und Muxúngué zu bewaffneten Überfällen auf zivile Fahrzeuge (u. a. ein Reisebus), bei denen es auch zu einzelnen Todesfällen kam. Fahrten auf diesem Streckenabschnitt sind nur im Konvoi mit Militärbegleitung möglich. Von Fahrten auf der EN1 und den Nebenstraßen von der Save-Brücke bis Caia sowie rund um den Gorongosa-Nationalpark muss daher bis auf Weiteres abgeraten werden. Die Renamo hat Ausländer aufgefordert, den Gorongosa-Park zu verlassen. Deswegen wird von Besuchen im Gorogongosa-Nationalpark abgeraten. Reisenden wird außerdem empfohlen, die Medien aufmerksam zu verfolgen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Wenn sich auch vor den Küsten Mosambiks längere Zeit keine erfolgreichen Kaperungen mehr ereignet haben, bleibt die Gefahr latent vorhanden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen.
Reisen über Land / Straßenverkehr
Fahrten über Land bergen aufgrund des z. T. extrem schlechten Straßenzustands und des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer ein hohes Unfallrisiko und erfordern daher ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit. Überlandfahrten bei Dunkelheit sind besonders gefährlich und sollten nach Möglichkeit vermieden werden.
Mosambik wird während der Regenzeit (insbesondere, aber nicht ausschließlich in den Monaten Januar bis März) immer wieder von tropischen Stürmen bis hin zur Zyklonstärke heimgesucht. Starke Regenfälle in den Nachbarländern verursachen hohe Flusspegelstände und u. U. Überschwemmungen. Hierdurch können Personen- und Sachschäden entstehen sowie Verkehrsverbindungen unterbrochen werden. Die Botschaft empfiehlt daher, sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage zu unterrichten, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.
Auf einigen wenigen Nebenstrecken, vor allem bei Brücken und Bahnübergängen, besteht noch ein Minenrisiko. Im Landesinneren gibt es noch zahlreiche markierte und unmarkierte Minenfelder.
Flugreisen
Die europäische Kommission hat mit Wirkung vom 21. April 2011 eine Betriebsuntersagung gegen alle in Mosambik registrierten Fluglinien verkündet, siehe ec.europa.eu. Diese Betriebsuntersagung ist das Ergebnis einer Überprüfung der zivilen mosambikanischen Flugsicherheit durch die Internationale Zivile Luftfahrtorganisation (ICAO) im Januar 2010. Bei dieser Überprüfung hat die ICAO gravierende Sicherheitslücken bei der mosambikanischen zivilen Luftfahrtbehörde festgestellt, die für die Überwachung der Flugsicherheit zuständig ist. Die Verbindung Maputo – Lissabon mit Linhas Aéreas de Moçambique/ Mozambican Airlines ist von der Betriebuntersagung nicht betroffen.
Kriminalität
Mosambik verzeichnet ein erhöhtes Niveau an Gewaltkriminalität, vor allem innerhalb der Städte. Bewaffnete Überfälle auf Fußgänger, aber auch in Häusern und Wohnungen, und Angriffe auf Fahrzeuge ereignen sich vergleichsweise oft. Ausländer zählen häufig zu den Opfern von Raubdelikten. Mit wirksamem Polizeischutz kann nicht gerechnet werden. Es wird dringend empfohlen, bei einem eventuellen Überfall Wertgegenstände ohne Gegenwehr herauszugeben.
In den letzten Tagen und Wochen ist es vermehr zu gewalttätigen bewaffneten Überfällen in einigen Bezirken von Matola (bei Maputo) gekommen, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit. In der Folge haben sich offenbar bewaffnete Bürgerwehren gebildet, die ihrerseits mit Gewalt vorgehen. In einigen Bezirken von Maputo ist es in den letzten Tagen und Wochen ebenfalls vermehrt zu bewaffneten Raubüberfällen, auch auf Fahrzeuge, gekommen.
Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Es sind einige Fälle bekannt geworden, in denen mosambikanische Polizisten Touristen wegen angeblicher Verkehrsdelikte festgehalten und zur Zahlung von „Bußgeldern“ zu bewegen versucht haben. Grundsätzlich ist nur die Verkehrspolizei (dunkelblaue Hose, weißes Hemd, blaue oder weiße Kappe) zur Verhängung von Bußgeldern wegen Verkehrsdelikten berechtigt, die Schutzpolizei (graue Uniformen) darf Verkehrsteilnehmer für allgemeine Identitätskontrollen anhalten. Es wird empfohlen, in solchen Fällen stets die Ruhe zu bewahren und auf Aufnahme eines ordentlichen Protokolls zu bestehen. Bußgelder sollten in jedem Falle nur im Polizeirevier gegen offizielle Quittung gezahlt werden. Es wird empfohlen, sich vorab mit den mosambikanischen Verkehrsvorschriften vertraut zu machen. Hinweise hierzu geben u.a. Mietwagenfirmen.
Es sind auch Einzelfälle bekannt, in denen deutsche Staatsangehörige bei Identitätskontrollen von der Schutzpolizei bedroht und zur Zahlung von Bestechungsgeldern gedrängt wurden. Es wird auch hier empfohlen, die Ruhe zu bewahren und die Ausweispapiere ohne Diskussion zur Kontrolle vorzuweisen. Grundsätzlich sollten keine Zahlungen an die Polizisten getätigt werden, ohne dass hierfür eine offizielle Quittung („recibo“) ausgestellt wird. Wenn möglich, sollte der Name des Polizisten notiert und der Vorfall im Anschluss direkt bei der nächstgelegenen Polizeistation und der Deutschen Botschaft gemeldet werden.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 23.09.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 23.09.2013
(Unverändert gültig seit: 23.09.2013)

Letzte Änderung:
Medizinische Hinweise


Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Bei einer direkten Einreise aus Deutschland bzw. anderen nicht-endemischen Ländern ist die Impfung entsprechend den Bestimmungen des mosambikanischen Gesundheitsministeriums nicht erforderlich.
Auch bei der Einreise aus gelbfieberfreien Ländern kann es jedoch in Einzelfällen vorkommen, dass entgegen der landeseigenen Bestimmungen ein Gelbfieberimpfnachweis verlangt wird. Alternativ wird eine kostenpflichtige (50 USD) Zwangsimpfung vor Ort durchgeführt. Man sollte in jedem Falle versuchen, diese Zwangsimpfung mit Hinweis auf die internationalen Gesundheitsvorschriften und die landeseigenen Bestimmungen zu vermeiden, da sie für den Aufenthalt in Mosambik keinen medizinischen Nutzen mit sich bringt.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe http://www.rki.de
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) und ggf. auch Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY-Konjugatimpfstoff) empfohlen.
Malaria
Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweit und ganzjährig verbreitete Malaria dar (mehr als 85% Malaria tropica). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Bei Aufenthalt in Mosambik wird eine Malariaprophylaxe empfohlen.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • ganztägig (Dengue, s.u.) und nachts körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV/AIDS
ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes, lebensgefährliches Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Zur Regenzeit kommt es immer wieder zu vermehrten Cholerafällen. Diese schwere Darminfektion betrifft überwiegend ärmere Bevölkerungsanteile mit niedrigen Hygienestandards bei der Wasserversorgung.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion - wo angebracht - durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber und Chikungunya-Fieber
Beide fieberhafte Infektionen treten hauptsächlich im Küstenbereich von Mosambik auf und werden durch tagaktive Mücken übertragen. In der Regel stehen Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/ Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend durchgängig geschützt werden.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de
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Re: Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 09.10.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 09.10.2013 (Unverändert gültig seit: 09.10.2013)

Letzte Änderung: Landesspezifische Sicherheitshinweise

Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Wenn sich auch vor den Küsten Mosambiks längere Zeit keine erfolgreichen Kaperungen mehr ereignet haben, bleibt die Gefahr latent vorhanden.Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter http://www.mschoa.org dringend empfohlen.


Reisen über Land / Straßenverkehr
Fahrten über Land bergen aufgrund des z. T. extrem schlechten Straßenzustands und des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer ein hohes Unfallrisiko und erfordern daher ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit. Überlandfahrten bei Dunkelheit sind besonders gefährlich und sollten vermieden werden.
Mosambik wird während der Regenzeit (insbesondere, aber nicht ausschließlich in den Monaten Januar bis März) immer wieder von tropischen Stürmen bis hin zur Zyklonstärke heimgesucht. Starke Regenfälle in den Nachbarländern verursachen hohe Flusspegelstände und u. U. Überschwemmungen. Hierdurch können Personen- und Sachschäden entstehen sowie Verkehrsverbindungen unterbrochen werden. Die Botschaft empfiehlt daher, sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage zu unterrichten, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.
Auf einigen wenigen Nebenstrecken, vor allem bei Brücken und Bahnübergängen, besteht noch ein Minenrisiko. Im Landesinneren gibt es noch zahlreiche markierte und unmarkierte Minenfelder.

Flugreisen
Die europäische Kommission hat mit Wirkung vom 21. April 2011 eine Betriebsuntersagung gegen alle in Mosambik registrierten Fluglinien verkündet, siehe http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm. Davon betroffen ist auch die staatliche Luftfahrtgesellschaft Linhas Aéreas de Moçambique LAM.

Kriminalität
Mosambik verzeichnet ein erhöhtes Niveau an Gewaltkriminalität, vor allem innerhalb der Städte. Ausländer zählen häufig zu den Opfern von Raubdelikten. Mit wirksamem Polizeischutz kann nicht gerechnet werden. Es wird dringend empfohlen, bei einem eventuellen Überfall Wertgegenstände ohne Gegenwehr herauszugeben.
In einigen Bezirken von Maputo ist es in den letzten Tagen und Wochen ebenfalls vermehrt zu bewaffneten Raubüberfällen, auch auf Fahrzeuge, gekommen. Die Außenbezirke (einschließlich Matola) sollten nachts gemieden werden.
Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Es sind einige Fälle bekannt geworden, in denen mosambikanische Polizisten Touristen wegen angeblicher Verkehrsdelikte festgehalten und zur Zahlung von „Bußgeldern“ zu bewegen versucht haben. Grundsätzlich ist nur die Verkehrspolizei (dunkelblaue Hose, weißes Hemd, blaue oder weiße Kappe) zur Verhängung von Bußgeldern wegen Verkehrsdelikten berechtigt, die Schutzpolizei (graue Uniformen) darf Verkehrsteilnehmer für allgemeine Identitätskontrollen anhalten. Es wird empfohlen, in solchen Fällen stets die Ruhe zu bewahren und auf Aufnahme eines ordentlichen Protokolls zu bestehen. Bußgelder sollten in jedem Falle nur im Polizeirevier gegen offizielle Quittung gezahlt werden. Es wird empfohlen, sich vorab mit den mosambikanischen Verkehrsvorschriften vertraut zu machen. Hinweise hierzu geben u.a. Mietwagenfirmen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 18.10.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 18.10.2013 (Unverändert gültig seit: 18.10.2013)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise- Gorongosa Park
Nach den jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Kämpfern der Renamo und mosambikanischen Streitkräften wird von Reisen in und um den Gorongosa-Nationalpark abgeraten.
Im April und Juni des Jahres ist es auf einem Teilstück der Nationalstraße EN1 in der Provinz Sofala zu bewaffneten Überfällen auf zivile Fahrzeuge gekommen.Dabei gab es auch zivile Todesopfer. Die Überfälle werden dem bewaffneten Arm der Oppositionspartei RENAMO zugeschrieben. Seitdem ist der Streckenabschnitt der EN1 zwischen dem Rio Save und Muxungue (ca. 150 km) nur im Konvoi mit Militärbegleitung befahrbar. Mitunter versuchen bewaffnete Sicherheitskräfte, in zivilen Fahrzeugen, die den Konvoi nutzen, mitgenommen zu werden. Reisenden wird dringend empfohlen, einem eventuellen solchen Versuch nicht nachzukommen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 30.10.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 30.10.2013
(Unverändert gültig seit: 30.10.2013)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Von Reisen zwischen dem Rio Save und Inchope auf der EN1 sowie in und um den Gorongosa-Nationalpark wird abgeraten. In diesen Gegenden kann es zu bewaffneten Zwischenfällen kommen. Vermutlich als Antwort auf die Räumung des Lager der ehemaligen Bürgerkriegspartei RENAMO in Santungira (bei Gorongosa) durch Sicherheitskräfte Mosambiks am 21. Oktober wurde am 26. Oktober ein Kleinbus auf der EN1 vor Muxungué angegriffen. Dabei kam es zu einem Todesfall und mehreren Verletzten. Auf dieser Strecke findet der Verkehr seit ersten Überfällen im Juni nur in Begleitung von Sicherheitskräften (Konvoi) statt.
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 18.11.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 18.11.2013
(Unverändert gültig seit: 18.11.2013)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise - Kriminalität – Entführungen


Aktuelle Hinweise
Von Reisen zwischen dem Rio Save und Caia auf der EN1 sowie in und um den Gorongosa-Nationalpark wird abgeraten. Auf der Strecke zwischen dem Fluss Save und Muxunguè findet der Verkehr seit ersten Überfällen im Juni nur in Begleitung von Sicherheitskräften (Konvois) statt. In diesen Gegenden kann es weiterhin zu bewaffneten Zwischenfällen kommen. Auf Fahrten in anderen Gebieten Sofalas sowie in den Provinzen Manica und Nampula (insbesondere auf der Straße nach Rapale) wird zu erhöhter Vorsicht geraten.
Am 20.11.2013 finden in 53 Städten Mosambiks Kommunalwahlen statt. Ob die Wahlen Auswirkungen auf die allgemeine Sicherheitslage haben werden, ist derzeit nicht absehbar. Bisher ist es im laufenden Wahlkampf nicht zu sicherheitsrelevanten Vorfällen gekommen. Dennoch rät das Auswärtigt Amt, in den kommenden Tagen Wahlveranstaltungen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Es wird geraten, die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Wenn sich auch vor den Küsten Mosambiks längere Zeit keine erfolgreichen Kaperungen mehr ereignet haben, bleibt die Gefahr latent vorhanden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen.

Reisen über Land / Straßenverkehr
Fahrten über Land bergen aufgrund des z. T. extrem schlechten Straßenzustands und des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer ein hohes Unfallrisiko und erfordern daher ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit. Überlandfahrten bei Dunkelheit sind besonders gefährlich und sollten vermieden werden.
Mosambik wird während der Regenzeit (insbesondere, aber nicht ausschließlich in den Monaten Januar bis März) immer wieder von tropischen Stürmen bis hin zur Zyklonstärke heimgesucht. Starke Regenfälle in den Nachbarländern verursachen hohe Flusspegelstände und u. U. Überschwemmungen. Hierdurch können Personen- und Sachschäden entstehen sowie Verkehrsverbindungen unterbrochen werden. Die Botschaft empfiehlt daher, sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage zu unterrichten, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.
Auf einigen wenigen Nebenstrecken, vor allem bei Brücken und Bahnübergängen, besteht noch ein Minenrisiko. In entfernten Gegenden gibt es noch einige markierte und unmarkierte Minenfelder.
Flugreisen
Die europäische Kommission hat mit Wirkung vom 21. April 2011 eine Betriebsuntersagung gegen alle in Mosambik registrierten Fluglinien verkündet, siehe http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm. Davon betroffen ist auch die staatliche Luftfahrtgesellschaft Linhas Aéreas de Moçambique LAM.
Kriminalität
Mosambik verzeichnet ein erhöhtes Niveau an Gewaltkriminalität, vor allem innerhalb der Städte. Ausländer zählen häufig zu den Opfern von Raubdelikten. Mit wirksamem Polizeischutz kann nicht gerechnet werden. Es wird dringend empfohlen, bei einem eventuellen Überfall Wertgegenstände ohne Gegenwehr herauszugeben.
In einigen Bezirken von Maputo ist es in den letzten Wochen vermehrt zu bewaffneten Raubüberfällen, auch auf Fahrzeuge, gekommen. Die Außenbezirke (einschließlich Matola) sollten nachts gemieden werden.
Insbesondere in Maputo ist es in den letzten Wochen zu einer erhöhten Zahl an Entführungen gekommen, die auch Ausländer betrafen. Fast immer handelte es sich um Unternehmer. In den Monaten vor der Jahreswende ist generell mit einer erhöhten Kriminalität zu rechnen. Es wird zu erhöhter Wachsamkeit sowie umsichtigem Verhalten geraten.
Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Es sind einige Fälle bekannt geworden, in denen mosambikanische Polizisten Touristen wegen angeblicher Verkehrsdelikte festgehalten und zur Zahlung von „Bußgeldern“ zu bewegen versucht haben. Grundsätzlich ist nur die Verkehrspolizei (dunkelblaue Hose, weißes Hemd, blaue oder weiße Kappe) zur Verhängung von Bußgeldern wegen Verkehrsdelikten berechtigt, die Schutzpolizei (graue Uniformen) darf Verkehrsteilnehmer für allgemeine Identitätskontrollen anhalten. Es wird empfohlen, in solchen Fällen stets die Ruhe zu bewahren und auf Aufnahme eines ordentlichen Protokolls zu bestehen. Bußgelder sollten in jedem Falle nur im Polizeirevier gegen offizielle Quittung gezahlt werden. Es wird empfohlen, sich vorab mit den mosambikanischen Verkehrsvorschriften vertraut zu machen. Hinweise hierzu geben u.a. Mietwagenfirmen.
Es sind auch Einzelfälle bekannt, in denen deutsche Staatsangehörige bei Identitätskontrollen von der Schutzpolizei bedroht und zur Zahlung von Bestechungsgeldern gedrängt wurden. Es wird auch hier empfohlen, die Ruhe zu bewahren und die Ausweispapiere ohne Diskussion zur Kontrolle vorzuweisen. Grundsätzlich sollten keine Zahlungen an die Polizisten getätigt werden, ohne dass hierfür eine offizielle Quittung („recibo“) ausgestellt wird. Wenn möglich, sollte der Name des Polizisten notiert und der Vorfall im Anschluss direkt bei der nächstgelegenen Polizeistation und der Deutschen Botschaft gemeldet werden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 21.11.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 21.11.2013
(Unverändert gültig seit: 21.11.2013)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise - Wahlen gelöscht


Aktuelle Hinweise
Von Reisen zwischen dem Rio Save und Caia auf der EN1 sowie in und um den Gorongosa-Nationalpark wird abgeraten. Auf der Strecke zwischen dem Fluss Save und Muxunguè findet der Verkehr seit ersten Überfällen im Juni nur in Begleitung von Sicherheitskräften (Konvois) statt. In diesen Gegenden kann es weiterhin zu bewaffneten Zwischenfällen kommen. Auf Fahrten in anderen Gebieten Sofalas sowie in den Provinzen Manica und Nampula (insbesondere auf der Straße nach Rapale) wird zu erhöhter Vorsicht geraten.
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Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 08.01.2014 (Unverändert gültig seit: 08.01.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Von Reisen zwischen dem Rio Save und Caia auf der EN1 sowie in und um den Gorongosa-Nationalpark wird abgeraten. Auf der Strecke zwischen dem Fluss Save und Muxunguè findet der Verkehr seit ersten Überfällen im Juni nur in Begleitung von Sicherheitskräften (Konvois) statt. In diesen Gegenden kann es weiterhin zu bewaffneten Zwischenfällen kommen. In der Nähe von Homoine, ca. 80 km westlich der EN 1, auf Höhe von Maxixe/Inhambane, finden zur Zeit bewaffnete Auseinandersetzungen statt. Es wird geraten, die Gegend um Homoine unbedingt zu meiden. Auf Fahrten in anderen Gebieten Sofalas sowie in den Provinzen Manica und Nampula (insbesondere auf der Straße nach Rapale) wird zu erhöhter Vorsicht geraten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 06.03.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 06.03.2014
(Unverändert gültig seit: 06.03.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Von Reisen zwischen dem Rio Save und Caia auf der EN1 sowie in und um den Gorongosa-Nationalpark wird abgeraten. In diesen Gegenden der Provinz Sofala kommt es immer wieder zu bewaffneten Zwischenfällen. Auf der EN1 zwischen dem Fluss Save und Muxunguè wurden zwar in den letzten Wochen keine Zwischenfälle mehr verzeichnet, der Verkehr findet dennoch nur in Begleitung von Sicherheitskräften (Konvois) statt. Auf Fahrten in anderen Gebieten Sofalas wird zu erhöhter Vorsicht geraten.
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