Teilreisewarnung Mosambik 17.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reisehinweis Mosambik | Proteste für den 07.08.2024 angekündigt

Beitrag von Birgitt »

Die oppositionelle Koalition der Demokratischen Allianz (Coligacao Alianca Democratica, CAD) hat für den 7. August 2024 zu Protesten in ganz Mosambik aufgerufen. Ziel der Aktion ist es, den Ausschluss der CAD von den bevorstehenden Parlamentswahlen am 9. Oktober anzuprangern.
  • Die Organisatoren planen um 20:00 Uhr eine Mahnwache auf den Plätzen der Städte.
  • Für 12.00 Uhr mittags ist eine weitere Protestaktion angesetzt und die CAD-Anhänger sind aufgefordert, ihre Hände schwarz anzumalen und an Ort und Stelle zu demonstrieren, um ihre Ablehnung zu symbolisieren; Berichten zufolge sind mit dieser Aktion keine Kundgebungen verbunden.
Es ist zu erwarten, dass es landesweit zu Protesten kommen wird, insbesondere in den Ballungsgebieten mit starker Unterstützung der Opposition wie Maputo, Beira, Nampula und Quelimane. Sicherheitskräfte könnten versuchen, die politischen Versammlungen zu überwachen und zu verhindern. Gegenproteste von Regierungsanhängern oder anderen Oppositionsparteien sind möglich. Zusammenstöße zwischen rivalisierenden politischen Gruppen oder zwischen Demonstranten und Sicherheitsdiensten sind nicht ausgeschlossen. Es kann zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Quelle: Garda World, übersetzt mit DeepL

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Teilreisewarnung Mosambik 17.10.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 17.10.2024

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die innenpolitische Lage in Mosambik ist überwiegend stabil. Der langjährige Bürgerkrieg mit teilweise gewalttätigen Feindseligkeiten zwischen Vertretern der Parteien FRELIMO und RENAMO wurde mit dem Waffenstillstandsvertrag und dem Friedensvertrag von 2019 beendet.

Im Anschluss an die Kommunalwahlen im Oktober 2023 kam es landesweit zu Demonstrationen, teil auch zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften.

Am 9. Oktober 2024 fanden Präsidentschafts-, Parlaments- und Gouverneurswahlen statt. Aktuell und vor allem mit der Bekanntgabe der Wahlergebnisse, kann es jederzeit zu (auch unangekündigten) Demonstrationen kommen.
  • Informieren Sie sich engmaschig über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Seien Sie bei Fahrten im Landesinneren, insbesondere beim Durchfahren von Ortschaften, umsichtig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Teilreisewarnung Mosambik 23.10.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 23.10.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Auseinandersetzungen

Der langjährige Bürgerkrieg mit teilweise gewalttätigen Feindseligkeiten zwischen Vertretern der Parteien FRELIMO und RENAMO wurde mit dem Waffenstillstandsvertrag 2016 und dem Friedensvertrag von 2019 beendet.

Im Anschluss an die Kommunalwahlen im Oktober 2023 kam es landesweit zu Demonstrationen, teils auch zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften.

Am 9. Oktober 2024 fanden Präsidentschafts-, Parlaments- und Gouverneurswahlen statt. Am 18. Oktober 2024 wurden zwei Mitglieder der Opposition ermordet. Aktuell und vor allem mit der Bekanntgabe der Wahlergebnisse, kann es jederzeit zu (auch unangekündigten) Demonstrationen kommen.
  • Informieren Sie sich engmaschig über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Seien Sie bei Fahrten im Landesinneren, insbesondere beim Durchfahren von Ortschaften, umsichtig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Teilreisewarnung Mosambik 31.10.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 31.10.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen, Proteste und Streiks)


Aktuelles
Demonstrationen, Proteste und Streiks

Der langjährige Bürgerkrieg mit teilweise gewalttätigen Feindseligkeiten zwischen Vertretern der Parteien FRELIMO und RENAMO wurde mit dem Waffenstillstandsvertrag 2016 und dem Friedensvertrag von 2019 beendet.

Im Anschluss an die Kommunalwahlen im Oktober 2023 kam es landesweit zu Demonstrationen, teils auch zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften.

Am 9. Oktober 2024 fanden Präsidentschafts-, Parlaments- und Gouverneurswahlen statt. Am 18. Oktober 2024 wurden zwei Mitglieder der Opposition ermordet. Seit Bekanntgabe der Wahlergebnisse kommt es immer wieder zu (auch unangekündigten) Demonstrationen. Vom 31. Oktober bis 7. November 2024 wurden ein landesweiter Streik, insbesondere in der Hauptstadt Maputo, sowie Protestaktionen angekündigt.

Gewalttätige Auseinandersetzungen und Vandalismus können nicht ausgeschlossen werden.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Meiden Sie in Ortschaften weiträumig Parteizentralen und Büros der Wahlbehörde.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Durch anhaltende Streiks kann es zu Versorgungsengpässen kommen. Auch Tankstellen können betroffen sein. Es wird daher geraten, Vorräte aufzustocken und stets mit vollem Tank zu fahren.

Straßenblockaden und Protestmärsche können Überlandfahrten erschweren oder unmöglich werden lassen. Von nicht notwendigen Überlandfahrten wird daher vom 31. Oktober bis 7. November 2024 abgeraten.
  • Informieren Sie sich regelmäßig und in kurzen Abständen über die lokalen Medien.
  • Seien Sie bei Fahrten im Landesinneren, insbesondere beim Durchfahren von Ortschaften, umsichtig.
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Teilreisewarnung Mosambik 06.11.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 06.11.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen, Proteste und Streiks)


Aktuelles
Demonstrationen, Proteste und Streiks

Seit Bekanntgabe der Wahlergebnisse der Präsidentschafts-, Parlaments- und Gouverneurswahlen vom 9. Oktober 2024 kommt es immer wieder zu (auch unangekündigten) Demonstrationen und zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften, auch mit Todesfolge.

Für den 7. November 2024 ist eine Großdemonstration in Maputo angekündigt. Es wird empfohlen, den Großraum Maputo zu meiden bzw. in Maputo an diesem Tag möglichst seinen Aufenthaltsort nicht zu verlassen.
  • Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Protestmärsche weiträumig.
  • Meiden Sie in Ortschaften weiträumig Parteizentralen und Büros der Wahlbehörde.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Überprüfen Sie, sofern möglich, die Verlässlichkeit und die Quelle Ihrer Informationen, da aktuell viel Desinformation im Umlauf ist.
Gewalttätige Auseinandersetzungen und Vandalismus können auch für die folgenden Tage nicht ausgeschlossen werden. Mehrfach wurde als Folge von Protestaktionen bereits der Grenzübergang Ressano Garcia/Lebombo zwischen Mosambik und Südafrika geschlossen.

Durch anhaltende Streiks kann es zu Versorgungsengpässen kommen. Auch Tankstellen können betroffen sein. Es wird daher geraten, Vorräte aufzustocken und stets mit vollem Tank zu fahren.

Straßenblockaden und Protestmärsche können Überlandfahrten erschweren oder unmöglich werden lassen. Von nicht notwendigen Überlandfahrten wird daher bis 7. November 2024 abgeraten.
  • Informieren Sie sich regelmäßig und in kurzen Abständen über die lokalen Medien.
  • Seien Sie bei Fahrten im Landesinneren, insbesondere beim Durchfahren von Ortschaften, umsichtig.
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BPfeilB Mosambik - Südafrika | Lebombo Border Post geschlossen

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Teilreisewarnung Mosambik 13.11.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 13.11.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen, Proteste und Streiks)


Aktuelles
Demonstrationen, Proteste und Streiks

Seit Bekanntgabe der Wahlergebnisse der Präsidentschafts-, Parlaments- und Gouverneurswahlen vom 9. Oktober 2024 kommt es immer wieder zu (auch unangekündigten) Demonstrationen und zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften, auch mit Todesfolge.

Für die Zeit vom 13. bis 15. November 2024 sind für das ganze Land weitere Aktionen angekündigt, die auch die Grenzübergänge betreffen können.
  • Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Protestmärsche weiträumig.
  • Meiden Sie in Ortschaften weiträumig Parteizentralen und Büros der Wahlbehörde.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Überprüfen Sie, sofern möglich, die Verlässlichkeit und die Quelle Ihrer Informationen, da aktuell viel Desinformation im Umlauf ist.
Gewalttätige Auseinandersetzungen und Vandalismus können auch für die folgenden Tage nicht ausgeschlossen werden. Mehrfach wurde als Folge von Protestaktionen bereits der Grenzübergang Ressano Garcia/Lebombo zwischen Mosambik und Südafrika geschlossen.

Durch anhaltende Streiks kann es zu Versorgungsengpässen kommen. Auch Tankstellen können betroffen sein. Es wird daher geraten, Vorräte aufzustocken und stets mit vollem Tank zu fahren.

Straßenblockaden und Protestmärsche können Überlandfahrten erschweren oder unmöglich werden lassen. Von nicht notwendigen Überlandfahrten wird daher vom 13.-15. November 2024 abgeraten.
  • Informieren Sie sich regelmäßig und in kurzen Abständen über die lokalen Medien.
  • Seien Sie bei Fahrten im Landesinneren, insbesondere beim Durchfahren von Ortschaften, umsichtig.
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BPfeilB Mosambik - Südafrika | Grenzübergang Lebombo erneut geschlossen

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Teilreisewarnung Mosambik 21.11.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 21.11.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen, Proteste und Streiks)
- Gesundheit


Aktuelles
Demonstrationen, Proteste und Streiks

Seit Bekanntgabe der Wahlergebnisse der Präsidentschafts-, Parlaments- und Gouverneurswahlen vom 9. Oktober 2024 kommt es immer wieder zu (auch unangekündigten) Demonstrationen und zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften, auch mit Todesfolge. Mehrfach wurde als Folge von Protestaktionen bereits der Grenzübergang Ressano Garcia/Lebombo zwischen Mosambik und Südafrika geschlossen. Auf absehbare Zeit ist mit weiteren Aktionen zu rechnen. Größere Proteste werden meist vorher bekannt.
  • Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Protestmärsche weiträumig.
  • Informieren Sie sich regelmäßig und in kurzen Abständen über die lokalen Medien.
  • Überprüfen Sie, sofern möglich, die Verlässlichkeit und die Quelle Ihrer Informationen, da aktuell viel Desinformation im Umlauf ist.
  • Meiden Sie in Ortschaften weiträumig Parteizentralen und Büros der Wahlbehörde.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Durch anhaltende Streiks kann es zu Versorgungsengpässen kommen. Auch Tankstellen können betroffen sein. Es wird daher geraten, Vorräte aufzustocken und stets mit vollem Tank zu fahren.

Straßenblockaden und Protestmärsche können Überlandfahrten erschweren oder unmöglich werden lassen.
  • Seien Sie bei Fahrten im Landesinneren, insbesondere beim Durchfahren von Ortschaften, umsichtig.
Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Transitreisen über Addis Abeba und Nairobi können unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts bei der Einreise nach Impfzertifikat gefragt werden. Mosambik selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Dengue-Fieber, Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reiseimpfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise für Fachkreise bietet die DTG.
Dengue-Fieber und Chikungunya-Fieber
Beide fieberhafte Infektionen treten bisher vereinzelt hauptsächlich im Küstenbereich von Mosambik auf und werden durch tagaktive Mücken übertragen. In der Regel stehen Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten.
  • Schützen Sie sich im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
Malaria
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt über 99 %. Eine Karte der Malariarisikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.
  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen Sie entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
HIV/AIDS
HIV/AIDS stellt in Mosambik ein relevantes Problem dar. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
Durchfallerkrankungen
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
Cholera
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Und kann daher gut durch entsprechende lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Insbesondere während der Regenzeit kommt es immer wieder zu vermehrten Cholerafällen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Mosambik gehört zu den Ländern, die als vulnerabel für Poliomyelitis-Ausbrüche gelten. Die Übertragung erfolgt durch fäkal verunreinigtes Trinkwasser oder Nahrungsmittel.

Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Es wird eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen von Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe Schistosomiasis.
  • Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach personelles, technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Englischsprachiges medizinisches Personal ist außerhalb der Hauptstadt Maputo nur selten anzutreffen.
  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
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BPfeilB Mosambik - Südafrika | Reisebehinderungen am Grenzübergang Lebombo

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Teilreisewarnung Mosambik 03.12.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 03.12.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen, Proteste und Streiks)


Aktuelles
Demonstrationen, Proteste und Streiks

Die Lage in Mosambik ist weiterhin angespannt und es kann – vor allem in den kommenden Wochen – immer wieder zu (auch unangekündigten) Demonstrationen, Vandalismus und gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften kommen.

Durch anhaltende Streiks kann es zu Versorgungsengpässen kommen. Auch Tankstellen können betroffen sein. Es wird daher geraten, Vorräte aufzustocken und stets mit vollem Tank zu fahren.

Von nicht notwendigen Überlandfahrten wird derzeit abgeraten, da es zu Behinderungen durch Straßensperren und Protestmärsche kommen kann. In den urbanen Zentren (Maputo/Matola, voraussichtlich auch Nampula, Beira) soll vom 4. bis einschließlich 11. Dezember 2024 zwischen 8 und 16 Uhr der Straßenverkehr zum Erliegen kommen; dies gilt auch für Zu-/Abfahrt vom und zum Flughafen, die voraussichtlich nur außerhalb dieser Zeiten möglich sein wird.

Mehrfach wurde als Folge von Protestaktionen bereits der Grenzübergang Ressano Garcia/Lebombo zwischen Mosambik und Südafrika geschlossen. In der kommenden Zeit ist mit weiteren Aktionen und ggfs. damit verbundenen Grenzschließungen zu rechnen. Größere Proteste werden meist vorher bekannt.
  • Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Protestmärsche weiträumig.
  • Informieren Sie sich regelmäßig und in kurzen Abständen über die lokalen Medien.
  • Informieren Sie sich regelmäßig über die Situation am und um den Flughafen. Planen Sie ausreichende Anreisezeiten ein und prüfen Sie vor Abfahrt zum Flughafen, ob Ihr Flug stattfindet.
  • Vermeiden Sie nicht notwendige Überlandfahrten und Fahrten innerhalb von Städten (zum Beispiel in Maputo).
  • Überprüfen Sie, sofern möglich, die Verlässlichkeit und die Quelle Ihrer Informationen, da aktuell viel Desinformation im Umlauf ist.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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BPfeilB Mosambik - Südafrika | Reisebehinderungen am Grenzübergang Lebombo

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Teilreisewarnung Mosambik 13.12.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 13.12.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen, Proteste und Streiks)


Aktuelles
Demonstrationen, Proteste und Streiks

Die Lage in Mosambik ist angespannt und es kommt immer wieder zu Demonstrationen, und gewalttätigen Auseinandersetzungen mit zahlreichen Todesfällen. Nach der vor Ende Dezember erwarteten Verkündung der Ergebnisse der Parlamentswahl sind erneut schwere Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften nicht auszuschließen.

Als Folge von Protesten wurde der Grenzübergang Ressano Garcia/Lebombo zwischen Mosambik und Südafrika bereits mehrere Male geschlossen. Mit weiteren Protesten und damit verbundenen Grenzschließungen ist zu rechnen. Größere Proteste werden meist vorher bekannt.

Straßenverkehr
Von Überlandfahrten und nicht notwendigen Fahrten innerhalb von Städten wird abgeraten.


Es muss mit Einschränkungen und Blockaden im Straßenverkehr, auch auf dem Weg zum Flughafen, gerechnet werden.

Falls Sie sich derzeit in Mosambik aufhalten:
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Bargeld, Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff), durch anhaltende Streiks kann es auch in den kommenden Wochen (erneut) zu Versorgungsengpässen kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Protestmärsche weiträumig.
  • Informieren Sie sich regelmäßig und in kurzen Abständen über die lokalen Medien.
  • Informieren Sie sich regelmäßig über die Situation am und um den Flughafen. Planen Sie ausreichende Anreisezeiten ein und prüfen Sie vor Abfahrt zum Flughafen, ob Ihr Flug stattfindet.
  • Überprüfen Sie, sofern möglich, die Verlässlichkeit und die Quelle Ihrer Informationen, da aktuell viel Desinformation im Umlauf ist.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie im gesamten Land besonders aufmerksam und vorsichtig.
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BPfeilB Mosambik | Situation verschärft sich weiter

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Reisewarnung Mosambik 27.12.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 27.12.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Reisewarnung; Demonstrationen, Proteste und Streiks)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mosambik wird gewarnt.

Bitte beachten Sie die besonderen Hinweise für die Provinzen Cabo Delgado und Nampula.

Demonstrationen, Proteste und Streiks

Die Lage in Mosambik ist angespannt. In den vergangenen Wochen kam es im gesamten Land zu Demonstrationen, Straßenblockaden, Plünderungen und Vandalismus. Seit der Bekanntgabe der Wahlergebnisse durch den Verfassungsrat am 23. Dezember 2024 haben sie an Intensität zugenommen. Eine weitere und kontinuierliche Verschlechterung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden.

Als Folge von Protesten wurde der Grenzübergang Ressano Garcia/Lebombo zwischen Mosambik und Südafrika bereits mehrere Male geschlossen. Mit weiteren Protesten und damit verbundenen Grenzschließungen ist zu rechnen.

Straßenverkehr
Wenn Fahrten innerhalb des Landes für Sie unabdingbar sind, seien Sie besonders vorsichtig.


Es muss mit Einschränkungen und Blockaden im Straßenverkehr, auch auf dem Weg zum Flughafen, gerechnet werden.

Falls Sie sich derzeit in Mosambik aufhalten:
  • Überprüfen Sie die Notwendigkeit Ihres Aufenthaltes und ziehen Sie die Möglichkeit einer zumindest vorübergehenden Ausreise in Erwägung.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Bargeld, Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff), durch anhaltende Streiks kann es auch in den kommenden Wochen (erneut) zu Versorgungsengpässen kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Protestmärsche weiträumig.
  • Informieren Sie sich regelmäßig und in kurzen Abständen über die lokalen Medien.
  • Informieren Sie sich regelmäßig über die Situation am und um den Flughafen. Planen Sie ausreichende Anreisezeiten ein und prüfen Sie vor Abfahrt zum Flughafen, ob Ihr Flug stattfindet.
  • Überprüfen Sie, sofern möglich, die Verlässlichkeit und die Quelle Ihrer Informationen, da aktuell viel Desinformation im Umlauf ist.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie im gesamten Land besonders aufmerksam und vorsichtig.
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BPfeilB Nach Bestätigung der Wahl | Mosambik versinkt im Chaos

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Teilreisewarnung Mosambik 31.01.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 31.01.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Innenpolitische Lage; Terroristische Angriffe)


Aktuelles
Vor Reisen in die Provinz Cabo Delgado, in alle Distrikte außer Pemba, wird gewarnt.
In der Provinz Nampula wird vor Reisen in die Distrikte Memba und Erati gewarnt.

Von nicht erforderlichen Reisen nach Mosambik wird abgeraten.

Innenpolitische Lage

Die Lage in Mosambik hat sich nach den Unruhen im Anschluss an die offizielle Bekanntgabe des Wahlergebnisses der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Dezember 2024 sowie die Parlamentseröffnung und Amtseinführung des neugewählten Präsidenten Mitte Januar 2025 wieder entspannt. Gleichwohl muss auf absehbare Zeit immer mit auch plötzlich aufflammenden Protesten gerechnet werden. Grenzschließungen können in diesem Fall nicht ausgeschlossen werden.

Es muss mit Einschränkungen und Blockaden im Straßenverkehr, auch auf dem Weg zum Flughafen, gerechnet werden.
  • Informieren Sie sich regelmäßig und in kurzen Abständen über die lokalen Medien.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie im gesamten Land aufmerksam und vorsichtig.
Terroristische Angriffe
In der Provinz Cabo Delgado, sowie im äußersten Norden der Provinz Nampula, kommt es immer wieder zu islamistisch-extremistisch motivierten Angriffen auf Sicherheitskräfte, Zivilbevölkerung, Dörfer und Verbindungsstraßen. Seit Beginn 2024 mehren sich Berichte über Angriffe, tausende Menschen sind auf der Flucht.
  • Beachten Sie die Teilreisewarnung für die Provinz Cabo Delgado und die Distrikte Memba und Erati der Provinz Nampula.
  • Verfolgen Sie die lokalen Medien und die Lage in der Region sehr aufmerksam.
  • Seien Sie besonders vorsichtig.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen von Sicherheitskräften.
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Teilreisewarnung Mosambik 16.04.2025

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 16.04.2025

Letzte Änderungen:
- Einreise und Zoll (Reisedokumente: Anmerkungen)


Einreise und Zoll
Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Sie müssen in einwandfreiem Zustand sein, d.h. weder beschädigt (beispielsweise eingerissen, geknickt, selbst „repariert“ oder auch versehentlich gewaschen) noch dürfen sie durch Verschmutzung schwer leserlich sein. Beschädigte Reisepässe können zur Verweigerung der Einreise führen.

Es sind mehrere Fälle bekannt, in denen Reisende trotz vorheriger Prüfung und Mitnahme durch die jeweilige Fluggesellschaft von den mosambikanischen Grenzbeamten am Flughafen zurückgewiesen wurden.

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
  • Führen Sie stets Ihren Pass mit gültigem Visum/Aufenthaltserlaubnis (DIRE) im Original mit sich und bewahren Sie beglaubigte Kopien der Dokumente separat sicher auf.
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Teilreisewarnung Mosambik 21.05.2025

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Stand 21.05.2025

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Terrorismus, Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)
- Einreise und Zoll (Anmerkungen)


Sicherheit
Terrorismus

In den Provinzen Cabo Delgado, dem Norden der Provinz Nampula sowie in den Distrikten Mecula und Marrupo der Provinz Niassa werden immer wieder islamistisch-extremistisch motivierte Angriffe auf Sicherheitskräfte, Dörfer, Verbindungsstraßen und die zivile Bevölkerung verübt. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen in der Region zu rechnen.
  • Verfolgen Sie die lokalen Medien und die Lage in der Region sehr aufmerksam.
  • Seien Sie besonders vorsichtig.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen von Sicherheitskräften.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Die Lage in Mosambik hat sich nach der Parlamentseröffnung und Amtseinführung des neugewählten Präsidenten Mitte Januar 2025 wieder entspannt. Gleichwohl muss auf absehbare Zeit mit auch plötzlich aufflammenden Protesten gerechnet werden. Grenzschließungen können in diesem Fall nicht ausgeschlossen werden. Es kann auch weiterhin zu Versorgungsengpässen kommen (vor allem bei Treibstoffen).

Es muss mit Einschränkungen und Blockaden im Straßenverkehr, auch auf dem Weg zum Flughafen, gerechnet werden.
  • Informieren Sie sich regelmäßig und in kurzen Abständen über die lokalen Medien.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie im gesamten Land aufmerksam und vorsichtig.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

In Mosambik gilt Linksverkehr. In großen Städten gibt es Taxis, ansonsten ist ein Mietwagen zu empfehlen. Nur sehr wenige Überlandstraßen sind in gutem Zustand. Fahrten über Land bergen aufgrund des teilweise extrem schlechten Straßenzustands und des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer ein sehr hohes Unfallrisiko.

Flugverbindungen innerhalb des Landes sind nicht zuverlässig. Für Umstiege auf Anschlussverbindungen sollte immer ausreichend Zeit eingeplant werden. Flüge werden häufig spontan verschoben oder gestrichen.
In der Regenzeit können Straßen aufgrund von Überschwemmungen unpassierbar sein, dies betrifft auch innerstädtische Gebiete.
  • Fahren Sie bei Fahrten über Land besonders aufmerksam.
  • Vermeiden Sie Überlandfahrten bei Dunkelheit.
  • Nutzen Sie auf kleineren Verbindungs- und Nebenstrecken Allradfahrzeuge.
Einreise und Zoll
Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig und in einwandfreiem, unbeschädigten Zustand sowie gut lesbar sein. Beschädigte Reisepässe können zur Verweigerung der Einreise führen.

Es sind mehrere Fälle bekannt, in denen Reisende trotz vorheriger Prüfung und Mitnahme durch die jeweilige Fluggesellschaft von den mosambikanischen Grenzbeamten am Flughafen zurückgewiesen wurden.

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
  • Führen Sie stets Ihren Pass mit gültigem Visum/Aufenthaltserlaubnis (DIRE) im Original mit sich und bewahren Sie beglaubigte Kopien der Dokumente separat sicher auf.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Teilreisewarnung Mosambik 05.08.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 05.08.2025

Letzte Änderungen:
- Einreise und Zoll (Visum)
- Gesundheit (Impfschutz)


Einreise und Zoll
Visum

Visa on arrival

Für die Einreise nach Mosambik zu Besuchs-, Tourismus- und Geschäftszwecken mit einer Dauer bis zu 30 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige ein Visum erforderlich, das bei der Einreise beantragt werden kann (sog. „visa on arrival“). Reisende müssen bei der Einreise auf Nachfrage der Grenzbeamten ein Rückflugticket, sowie eine Unterkunft nachweisen können. Zusätzlich wird eine Gebühr von 650 MZN (ca. 10 USD) erhoben. Eine Verlängerung um weitere 30 Tage ist z.B. bei der zuständigen Migrationsbehörde auf Antrag möglich.

Eine Registrierung über das offizielle Online-Portal zur Voranmeldung einer Reise nach Mosambik ist momentan noch nicht verpflichtend, wird aber bereits empfohlen. Das Registrierungsverfahren soll zukünftig das derzeit ausgesetzte e-Visum ersetzen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Fluggesellschaften einen Nachweis über die Registrierung verlangen. Im Fall einer Fehlermeldung im Onlineportal sollte unbedingt ein Screenshot oder ein Foto der Meldung gefertigt und gespeichert werden. Falls vorab eine Zahlung geleistet wurde, sollte der Beleg ebenfalls mitgeführt werden, da sonst bei Einreise die Gebühr sowie ggf. ein zusätzliches Bußgeld zu zahlen sind.
  • Informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Mosambiks.
Visabeantragung bei den mosambikanischen Auslandsvertretungen
Studenten- und Transitvisa und solche zur Begründung eines längeren Aufenthalts müssen weiterhin über die mosambikanischen Auslandsvertretungen beantragt werden; entsprechende Informationen erteilt die Botschaft von Mosambik in Berlin.

Bei den Ein- und Ausreiseformalitäten muss der Pass persönlich vorgelegt werden. Die Beauftragung von Dritten, sogenannten „Runners“, für die Abwicklung der Ein- und Ausreise ist verboten.
Bei Überschreitung der im Visum gestatteten Aufenthaltsdauer (Overstay) drohen hohe Geldstrafen.

Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Transitreisen über Addis Abeba und Nairobi können unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts bei der Einreise nach Impfzertifikat gefragt werden. Mosambik selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen muss laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung. Die Nachweispflicht entsprechend der WHO-Vorgaben wird nach derzeitigem Kenntnisstand nicht umgesetzt.
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Mosambik 20.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik
Stand 20.11.2025

Letzte Änderungen:
- Einreise und Zoll (Visum)


Einreise und Zoll
Visum

Visa on arrival

Für die Einreise nach Mosambik zu Tourismus- und Geschäftszwecken mit einer Dauer bis zu 30 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige ein Visum erforderlich, das bei der Einreise beantragt werden kann (sog. „visa on arrival“). Reisende müssen bei der Einreise auf Nachfrage der Grenzbeamten ein Rückflugticket sowie eine Unterkunft nachweisen können. Zusätzlich wird eine Gebühr von 650 MZN (ca. 10 USD) erhoben. Eine Verlängerung um weitere 30 Tage ist z.B. bei der zuständigen Migrationsbehörde auf Antrag möglich.

Eine Registrierung über das offizielle Online-Portal zur Voranmeldung einer Reise nach Mosambik ist verpflichtend, allerdings aufgrund erheblicher technischer Störungen nicht immer möglich. Das Registrierungsverfahren soll zukünftig das derzeit ausgesetzte e-Visum ersetzen; es muss 48 Stunden vor der geplanten Einreise abgeschlossen werden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Fluggesellschaften einen Nachweis über die Registrierung im Online-Portal verlangen, auch wenn die Registrierung aufgrund einer technischen Störung nicht möglich ist. Im Fall einer Fehlermeldung im Onlineportal sollte daher unbedingt ein Screenshot oder ein Foto der Meldung gefertigt und gespeichert werden. Falls vorab eine Zahlung geleistet wurde, sollte der Beleg ebenfalls mitgeführt werden, da sonst bei Einreise die Gebühr sowie ggf. ein zusätzliches Bußgeld zu zahlen sind.
  • Informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Mosambiks.
Visabeantragung bei den mosambikanischen Auslandsvertretungen
Besuchs-, Studenten- und Transitvisa und solche zur Begründung eines längeren Aufenthalts müssen weiterhin über die mosambikanischen Auslandsvertretungen vorab beantragt werden; entsprechende Informationen erteilt die Botschaft von Mosambik in Berlin.

Bei den Ein- und Ausreiseformalitäten muss der Pass persönlich vorgelegt werden. Die Beauftragung von Dritten, sogenannten „Runners“, für die Abwicklung der Ein- und Ausreise ist verboten.
Bei Überschreitung der im Visum gestatteten Aufenthaltsdauer (Overstay) drohen hohe Geldstrafen.

Unterschied zwischen Besuchs- und Tourismusvisum
Maßgeblich für die Unterscheidung von Besuchs- und Tourismusvisa ist die Art der Unterkunft:

Als Besucher gelten Reisende, die privat untergebracht sind (bei Familie, Freunden, Bekannten, etc). Besucher benötigen nicht nur ein vorab zu beantragendes Visum, sondern müssen zudem innerhalb von fünf Tagen nach Einreise verpflichtend durch ihre jeweiligen Gastgeber bei den mosambikanischen Migrationsbehörden angemeldet werden; entsprechende Informationen erteilt die Botschaft von Mosambik in Berlin.

Bei Unterbringung in einer (kommerziellen) Pension oder einem Hotel wird ein Tourismusvisum benötigt, siehe Visa on arrival. Nach Einreise nach Mosambik ist der Betreiber der gebuchten Unterkunft verpflichtet, die Daten der eingereisten Person(en) innerhalb von fünf Tagen an die zuständige Migrationsbehörde zu melden. Mögliche Strafzahlungen bei Nichteinhaltung gehen zu Lasten des Betreibers.

Bei den Ein- und Ausreiseformalitäten muss der Pass persönlich vorgelegt werden. Die Beauftragung von Dritten, sogenannten „Runners“, für die Abwicklung der Ein- und Ausreise ist verboten.
Bei Überschreitung der im Visum gestatteten Aufenthaltsdauer (Overstay) drohen hohe Geldstrafen. Eine Verlängerung des Visums sollte rechtzeitig unter Vorlegung aller erforderlichen Unterlagen beantragt werden. Auch ein unvollständiger Antrag führt zur Überschreitung der gestatteten Aufenthaltsdauer sowie nicht unerheblichen Strafzahlungen. Häufig wird erst nach Wochen mitgeteilt, dass Unterlagen fehlen und somit die Aufenthaltsdauer überschritten wurde.
  • Bitte vergewissern Sie sich bereits bei Einreichung, dass die Unterlagen vollständig sind.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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