Teilreisewarnung Mali 27.10.2005 - 14.10.2011

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Markus
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Teilreisewarnung Mali 27.10.2005 - 14.10.2011

Beitrag von Markus »

Sicherheitshinweis für Mali des deutschen Auswärtigen Amtes:
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/l ... and_id=104

Stand: 27.10.2005 Unverändert gültig seit: 26.10.2005

Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Vor Reisen in die Gebiete nördlich des Niger-Flusses ab 15,5 Grad nördlicher Breite, mit Ausnahme der Stadt Timbuktu, wird gewarnt.

2003 wurden in Südalgerien entführte Reisende nach Mali verschleppt. Es ist nicht auszuschliessen, dass weitere Entführungen geplant sein könnten.

Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d'Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit- besondere Vorsicht geboten.

Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.

Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Einbruch der Dunkelheit auf Spaziergänge verzichtet werden.

Die Telefonnummer der Deutschen Botschaft in Bamako lautet: 00223 /222.32.99 oder

222.37.15, Fax: 00223/222.96.50.
Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Mali 09.11.2005

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Stand: 09.11.2005 Unverändert gültig seit: 09.11.2005

Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Vor Reisen in die Gebiete nördlich des 15,5 Breitengrades (malisch-mauretanische Grenze) bis nach Youvaru und ab dort nördlich des Niger-Flusses, mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao, wird gewarnt.

2003 wurden in Südalgerien entführte Reisende nach Mali verschleppt. Es ist nicht auszuschliessen, dass weitere Entführungen geplant sein könnten.

Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso –insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit- besondere Vorsicht geboten.

Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.

Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Einbruch der Dunkelheit auf Spaziergänge verzichtet werden.

Die Telefonnummer der Deutschen Botschaft in Bamako lautet: 00223 /222.32.99 oder

222.37.15, Fax: 00223/222.96.50.

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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Mali 08.02.2007

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Stand 08.02.2007 (Unverändert gültig seit: 08.02.2007)

Landesspezifischer Sicherheitshinweis
Kriminalität: Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Vor Reisen in die Gebiete nördlich des 15,5 Breitengrades (malisch-mauretanische Grenze) bis nach Youvaru und ab dort nördlich des Niger-Flusses, mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao, wird ausdrücklich gewarnt.

Seit Mai 2006 hat sich die Sicherheitslage im Norden des Landes durch Überfälle von Rebellen verschlechtert. Bewaffnete Überfälle haben zugenommen.

Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso –insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit- besondere Vorsicht geboten.

Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.

Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden..

Allgemeine Reiseinformationen
Die Republik Mali ist ein Vielvölkerstaat mit einem reichen kulturellen Erbe. Die Infrastruktur ist schwach entwickelt und die Hotels im Inneren des Landes bieten in der Regel wenig Komfort. Das Reisen erfordert eine stabile gesundheitliche Konstitution. Kreditkarten (z.Zt. nur Visa) werden von Banken nur sehr eingeschränkt akzeptiert.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Mali ein gültiges Visum, das bei einer malischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragt werden muss. Hierzu wird unter anderem ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass benötigt.

Sofern noch ein deutscher Kinderausweis und kein Reisepass verwendet wird, muss dieser mit einem Lichtbild versehen sein. Der Eintrag von Kindern im Reisepass eines Elternteils wird bis zum 16. Lebensjahr ohne Lichtbild anerkannt.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern. In jedem Falle sollten aktuelle Informationen bei der malischen Vertretung in Berlin erfragt werden.

Besondere Zollvorschriften
Reisende mit eigenem Kfz benötigen ein sog. „Carnet de passage“. Nähere Einzelheiten können bei den Automobilclubs erfragt werden.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Militärische Anlagen und Personal, Staudämme, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden.

Medizinische Hinweise
Zur Einreise nach Mali ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als weiteren Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, u.a.) ist Impfschutz gegen Tollwut und Typhus, evtl. Meningokokken-Meningitis A und C sinnvoll. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollen diese und andere Fragen entschieden werden.

HIV / Aids ist ein Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können lebensgefährlich sein.

Bei Essen und Trinken sollte strikt auf Hygiene geachtet werden (Abgekochtes, Flaschenwasser). Es besteht ein hohes Malariarisiko, das konsequenten Schutz erforderlich macht.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Die medizinische Versorgung im Lande hat keinen annäherend europäischen Standard. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, in Mali gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine Reiseapotheke sollte mitgeführt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner anzuraten.Beim Baden in allen Gewässern (auch in schnell fließenden) besteht akute Bilharziosegefahr!

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
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Gerhard Göttler
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Re: Teilreisewarnung Mali 27.10.2005 - 14.10.2011

Beitrag von Gerhard Göttler »

Hallo Westafrika-Reisende!

Nicht richtig ist bei diesen Reise-Hinweisen des AA, dass ein Carnet benötigt wird. Die Einreise ist mit Laissez-Passer möglich.

Gerhard Göttler
Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Mali 21.02.2007

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Stand 21.02.2007 (Unverändert gültig seit: 21.02.2007)

Landesspezifischer Sicherheitshinweis
Kriminalität: Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Vor Reisen in die Gebiete nördlich des 15,5 Breitengrades (malisch-mauretanische Grenze) bis nach Youvaru und ab dort nördlich des Niger-Flusses, mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao, wird ausdrücklich gewarnt.

Seit Mai 2006 hat sich die Sicherheitslage im Norden des Landes durch Überfälle von Rebellen verschlechtert. Bewaffnete Überfälle haben zugenommen.

Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso –insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit- besondere Vorsicht geboten.

Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.

Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden..

Allgemeine Reiseinformationen
Die Republik Mali, ein Vielvölkerstaat mit einem reichen kulturellen Erbe, bietet Touristen vielerlei Möglichkeiten. Das mythische Timbuktu mit seiner 1000jährigen Geschichte, Djenné mit seiner einzigartigen Moschee aus Bano und das Dogonland östlich von Mopti sind weltbekannt und gehören zum Weltkulturerbe. Der Niger ist die Lebensader des Landes. Allerdings ist die Infrastruktur schwach entwickelt und die Hotels im Inneren des Landes bieten in der Regel wenig Komfort.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Mali ein gültiges Visum, das bei einer malischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragt werden muss. Hierzu wird unter anderem ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass benötigt.

Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Aufgrund der großflächigen Ein- und Ausreisestempel wird empfohlen, auch für Kinder Reisepässe mit einer Gültigkeit von 5 Jahren ausstellen zu lassen. Der Eintrag von Kindern im Reisepass eines Elternteils wird bis zum 16. Lebensjahr ohne Lichtbild anerkannt.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern. In jedem Falle sollten aktuelle Informationen bei der malischen Vertretung in Berlin erfragt werden.

Besondere Zollvorschriften
Reisende mit eigenem Kfz benötigen ein sog. „Carnet de passage“. Nähere Einzelheiten können bei den Automobilclubs erfragt werden.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Militärische Anlagen und Personal, Staudämme, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden.

Medizinische Hinweise
Zur Einreise nach Mali ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als weiteren Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, u.a.) ist Impfschutz gegen Tollwut und Typhus, evtl. Meningokokken-Meningitis A und C sinnvoll. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollen diese und andere Fragen entschieden werden.

HIV / Aids ist ein Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können lebensgefährlich sein.

Bei Essen und Trinken sollte strikt auf Hygiene geachtet werden (Abgekochtes, Flaschenwasser). Es besteht ein hohes Malariarisiko, das konsequenten Schutz erforderlich macht.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Die medizinische Versorgung im Lande hat keinen annäherend europäischen Standard. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, in Mali gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine Reiseapotheke sollte mitgeführt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner anzuraten.Beim Baden in allen Gewässern (auch in schnell fließenden) besteht akute Bilharziosegefahr!

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
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Reise-/Sicherheitshinweis Mali 28.08.2007

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Stand 28.08.2007
(Unverändert gültig seit: 28.08.2007)

Landesspezifischer Sicherheitshinweis
Kriminalität: Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Vor Reisen in die Gebiete nördlich des 15,5 Breitengrades (malisch-mauretanische Grenze bis nach Youvaru und ab dort nördlich des Niger-Flusses bis zur Grenze von Algerien und Niger), mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao, wird ausdrücklich gewarnt.
Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso –insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit- besondere Vorsicht geboten.
Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.
Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.
Allgemeine Reiseinformationen
Die Republik Mali, ein Vielvölkerstaat mit einem reichen kulturellen Erbe, bietet Touristen vielerlei Möglichkeiten. Das mythische Timbuktu mit seiner 1000jährigen Geschichte, Djenné mit seiner einzigartigen Moschee aus Bano und das Dogonland östlich von Mopti sind weltbekannt und gehören zum Weltkulturerbe. Der Niger ist die Lebensader des Landes. Allerdings ist die Infrastruktur schwach entwickelt und die Hotels im Inneren des Landes bieten in der Regel wenig Komfort.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Mali ein gültiges Visum, das bei einer malischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragt werden muss. Hierzu wird unter anderem ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass benötigt.
Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Aufgrund der großflächigen Ein- und Ausreisestempel wird empfohlen, auch für Kinder Reisepässe mit einer Gültigkeit von 5 Jahren ausstellen zu lassen. Der Eintrag von Kindern im Reisepass eines Elternteils wird bis zum 16. Lebensjahr ohne Lichtbild anerkannt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern. In jedem Falle sollten aktuelle Informationen bei der malischen Vertretung in Berlin erfragt werden.

Besondere Zollvorschriften
Reisende mit eigenem Kfz benötigen ein sog. „Carnet de passage“. Nähere Einzelheiten können bei den Automobilclubs erfragt werden.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Militärische Anlagen und Personal, Staudämme, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden.

Medizinische Hinweise
Impfschutz: Mali ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (www.who.int/ith/countries/en/index.html).
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen zusätzlich Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (einschließlich Typ A und W).
Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein.
Gelbfieber: In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Kayes und Kita Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt.
Malaria: Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Mali. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (ca. 90 % der Fälle in Mali!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes Malariarisiko. Nördlich des 16. Breitengrades tritt Malaria episodisch auf, südlich der Linie Gao - Timbuktu saisonal mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige, Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) in lokalen Apotheken nur z.T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
• Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV / AIDS: 130.000 Fälle von HIV/AIDS-Infektionen werden 2005 für Mali gemeldet. 2005 waren 1,7 % der erwachsenen Bevölkerung und ca. 31 % der Prostituierten HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera: Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten:
Meningokokken-Krankheit: Mali wird während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis April regelmäßig von Epidemien der Meningokokken-Hirnhautentzündung (Meningitis) heimgesucht mit ca. 400 bis 1500 gemeldeten Fällen pro Jahr in den vergangenen Jahren. Die Meningokokken-Impfung ist während der Meningitissaison auch für Reisende mit einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen zu empfehlen. Auf die Verwendung eines Kombinationsimpfstoffes gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY sollte geachtet werden.
Dengue-Fieber kommt vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose): Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Niger-Fluss). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung:
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die Zahl adäquat ausgebildeter Fachärzte ist begrenzt. Die ärztliche Versorgung in Bamako ist begrenzt. Die Stadt verfügt über einzelne deutsch sprechende Ärzte. Französisch sprechende Fachärzte aller wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden.
Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen einzelne Privatkliniken in Bamako in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Bamako haben ein ausreichendes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Touristen, die nach Mali kommen, sollten eine zusätzliche Reisekrankenversicherung abschließen. Personen, die sich längerfristig in Mali aufhalten wollen, sollten über eine private Krankenversicherung verfügen, die Behandlungskosten in Mali, aber auch in Deutschland abdeckt. Es wird der Abschluss einer Luftrettungsversicherung bei einer Flugrettungsorganisation empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Mali durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).
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Reise/Sicherheitshinweis Mali 03.09.2007

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 03.09.2007 (Unverändert gültig seit: 03.09.2007)

Landesspezifischer Sicherheitshinweis
Kriminalität:Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Jüngste, vor allem gegen die malische Armee gerichtete Anschläge deuten auf eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage hin. Vor Reisen in die Gebiete nördlich des 15,5 Breitengrades (malisch-mauretanische Grenze bis nach Youvaru und ab dort nördlich des Niger-Flusses bis zur Grenze von Algerien und Niger), mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao, wird ausdrücklich gewarnt.
Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso –insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit- besondere Vorsicht geboten.
Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.
Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.
Allgemeine Reiseinformationen
Die Republik Mali, ein Vielvölkerstaat mit einem reichen kulturellen Erbe, bietet Touristen vielerlei Möglichkeiten. Das mythische Timbuktu mit seiner 1000jährigen Geschichte, Djenné mit seiner einzigartigen Moschee aus Bano und das Dogonland östlich von Mopti sind weltbekannt und gehören zum Weltkulturerbe. Der Niger ist die Lebensader des Landes. Allerdings ist die Infrastruktur schwach entwickelt und die Hotels im Inneren des Landes bieten in der Regel wenig Komfort.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Mali ein gültiges Visum, das bei einer malischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragt werden muss. Hierzu wird unter anderem ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass benötigt.
Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Aufgrund der großflächigen Ein- und Ausreisestempel wird empfohlen, auch für Kinder Reisepässe mit einer Gültigkeit von 5 Jahren ausstellen zu lassen. Der Eintrag von Kindern im Reisepass eines Elternteils wird bis zum 16. Lebensjahr ohne Lichtbild anerkannt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern. In jedem Falle sollten aktuelle Informationen bei der malischen Vertretung in Berlin erfragt werden.

Besondere Zollvorschriften
Reisende mit eigenem Kfz benötigen ein sog. „Carnet de passage“. Nähere Einzelheiten können bei den Automobilclubs erfragt werden.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Militärische Anlagen und Personal, Staudämme, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden.

Medizinische Hinweise
Impfschutz: Mali ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (www.who.int/ith/countries/en/index.html).
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen zusätzlich Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (einschließlich Typ A und W).
Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein.
Gelbfieber: In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Kayes und Kita Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt.
Malaria: Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Mali. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (ca. 90 % der Fälle in Mali!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes Malariarisiko. Nördlich des 16. Breitengrades tritt Malaria episodisch auf, südlich der Linie Gao - Timbuktu saisonal mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige, Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) in lokalen Apotheken nur z.T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
• Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV / AIDS: 130.000 Fälle von HIV/AIDS-Infektionen werden 2005 für Mali gemeldet. 2005 waren 1,7 % der erwachsenen Bevölkerung und ca. 31 % der Prostituierten HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera: Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten:
Meningokokken-Krankheit: Mali wird während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis April regelmäßig von Epidemien der Meningokokken-Hirnhautentzündung (Meningitis) heimgesucht mit ca. 400 bis 1500 gemeldeten Fällen pro Jahr in den vergangenen Jahren. Die Meningokokken-Impfung ist während der Meningitissaison auch für Reisende mit einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen zu empfehlen. Auf die Verwendung eines Kombinationsimpfstoffes gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY sollte geachtet werden.
Dengue-Fieber kommt vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose): Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Niger-Fluss). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung:
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die Zahl adäquat ausgebildeter Fachärzte ist begrenzt. Die ärztliche Versorgung in Bamako ist begrenzt. Die Stadt verfügt über einzelne deutsch sprechende Ärzte. Französisch sprechende Fachärzte aller wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden.
Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen einzelne Privatkliniken in Bamako in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Bamako haben ein ausreichendes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Touristen, die nach Mali kommen, sollten eine zusätzliche Reisekrankenversicherung abschließen. Personen, die sich längerfristig in Mali aufhalten wollen, sollten über eine private Krankenversicherung verfügen, die Behandlungskosten in Mali, aber auch in Deutschland abdeckt. Es wird der Abschluss einer Luftrettungsversicherung bei einer Flugrettungsorganisation empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Mali durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).
Auswärtige Amt
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Alexander
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Reise/Sicherheitshinweis Mali 01.10.2007

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 01.11.2007 (Unverändert gültig seit: 01.11.2007)

Aktueller Hinweis
Der Flughafen Bamako wurde kurzfristig wegen Reparaturarbeiten an der Start- und Landebahn vom 1. November bis einschl. 6. November 2007 gesperrt. Reisenden, die im fraglichen Zeitraum einen Flug von oder nach Bamako gebucht haben, wird geraten, sich umgehend mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Jüngste, vor allem gegen die malische Armee gerichtete Anschläge deuten auf eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage hin. Vor Reisen in die Gebiete nördlich des 15,5 Breitengrades (malisch-mauretanische Grenze bis nach Youvaru und ab dort nördlich des Niger-Flusses bis zur Grenze von Algerien und Niger), mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao, wird ausdrücklich gewarnt.
Reisen über Land
Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten.
Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.
Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.

Allgemeine Reiseinformationen
Die Republik Mali, ein Vielvölkerstaat mit einem reichen kulturellen Erbe, bietet Touristen vielerlei Möglichkeiten. Das mythische Timbuktu mit seiner 1000-jährigen Geschichte, Djenné mit seiner einzigartigen Moschee aus Bano und das Dogonland östlich von Mopti sind weltbekannt und gehören zum Weltkulturerbe. Der Niger ist die Lebensader des Landes. Allerdings ist die Infrastruktur schwach entwickelt und die Hotels im Inneren des Landes bieten in der Regel wenig Komfort.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Mali ein gültiges Visum, das bei einer malischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragt werden muss. Hierzu wird unter anderem ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass benötigt.
Reisedokumente
Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Aufgrund der großflächigen Ein- und Ausreisestempel wird empfohlen, auch für Kinder Reisepässe mit einer Gültigkeit von 5 Jahren ausstellen zu lassen. Der Eintrag von Kindern im Reisepass eines Elternteils wird bis zum 16. Lebensjahr ohne Lichtbild anerkannt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern. In jedem Falle sollten aktuelle Informationen bei der malischen Vertretung in Berlin erfragt werden.

Besondere Zollvorschriften
Reisende mit eigenem Kfz benötigen ein sog. „Carnet de passage“. Nähere Einzelheiten können bei den Automobilclubs erfragt werden.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Militärische Anlagen und Personal, Staudämme, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden.

Medizinische Hinweise
Impfschutz: Mali ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (www.who.int/ith/countries/en/index.html).
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen zusätzlich Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (einschließlich Typ A und W).
Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein.
Gelbfieber: In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Kayes und Kita Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt.
Malaria: Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Mali. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (ca. 90 % der Fälle in Mali!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes Malariarisiko. Nördlich des 16. Breitengrades tritt Malaria episodisch auf, südlich der Linie Gao - Timbuktu saisonal mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige, Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) in lokalen Apotheken nur z.T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
• Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV / AIDS: 130.000 Fälle von HIV/AIDS-Infektionen werden 2005 für Mali gemeldet. 2005 waren 1,7 % der erwachsenen Bevölkerung und ca. 31 % der Prostituierten HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera: Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten:
Meningokokken-Krankheit: Mali wird während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis April regelmäßig von Epidemien der Meningokokken-Hirnhautentzündung (Meningitis) heimgesucht mit ca. 400 bis 1500 gemeldeten Fällen pro Jahr in den vergangenen Jahren. Die Meningokokken-Impfung ist während der Meningitissaison auch für Reisende mit einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen zu empfehlen. Auf die Verwendung eines Kombinationsimpfstoffes gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY sollte geachtet werden.
Dengue-Fieber kommt vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose): Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Niger-Fluss). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung:
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die Zahl adäquat ausgebildeter Fachärzte ist begrenzt. Die ärztliche Versorgung in Bamako ist begrenzt. Die Stadt verfügt über einzelne deutsch sprechende Ärzte. Französisch sprechende Fachärzte aller wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden.
Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen einzelne Privatkliniken in Bamako in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Bamako haben ein ausreichendes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Touristen, die nach Mali kommen, sollten eine zusätzliche Reisekrankenversicherung abschließen. Personen, die sich längerfristig in Mali aufhalten wollen, sollten über eine private Krankenversicherung verfügen, die Behandlungskosten in Mali, aber auch in Deutschland abdeckt. Es wird der Abschluss einer Luftrettungsversicherung bei einer Flugrettungsorganisation empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Mali durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).
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Reise/Sicherheitshinweis Mali 08.11.2007

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 08.11.2007 (Unverändert gültig seit: 08.11.2007)

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Jüngste, vor allem gegen die malische Armee gerichtete Anschläge deuten auf eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage hin. Vor Reisen in die Gebiete nördlich des 15,5 Breitengrades (malisch-mauretanische Grenze bis nach Youvaru und ab dort nördlich des Niger-Flusses bis zur Grenze von Algerien und Niger), mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao, wird ausdrücklich gewarnt.
Reisen über Land
Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten.
Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.
Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.

Allgemeine Reiseinformationen
Die Republik Mali, ein Vielvölkerstaat mit einem reichen kulturellen Erbe, bietet Touristen vielerlei Möglichkeiten. Das mythische Timbuktu mit seiner 1000-jährigen Geschichte, Djenné mit seiner einzigartigen Moschee aus Bano und das Dogonland östlich von Mopti sind weltbekannt und gehören zum Weltkulturerbe. Der Niger ist die Lebensader des Landes. Allerdings ist die Infrastruktur schwach entwickelt und die Hotels im Inneren des Landes bieten in der Regel wenig Komfort.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Mali ein gültiges Visum, das bei einer malischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragt werden muss. Hierzu wird unter anderem ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass benötigt.
Reisedokumente
Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Aufgrund der großflächigen Ein- und Ausreisestempel wird empfohlen, auch für Kinder Reisepässe mit einer Gültigkeit von 5 Jahren ausstellen zu lassen. Der Eintrag von Kindern im Reisepass eines Elternteils wird bis zum 16. Lebensjahr ohne Lichtbild anerkannt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern. In jedem Falle sollten aktuelle Informationen bei der malischen Vertretung in Berlin erfragt werden.

Besondere Zollvorschriften
Reisende mit eigenem Kfz benötigen ein sog. „Carnet de passage“. Nähere Einzelheiten können bei den Automobilclubs erfragt werden.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Militärische Anlagen und Personal, Staudämme, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden.

Medizinische Hinweise
Impfschutz: Mali ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (www.who.int/ith/countries/en/index.html).
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen zusätzlich Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (einschließlich Typ A und W).
Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein.
Gelbfieber: In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Kayes und Kita Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt.
Malaria: Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Mali. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (ca. 90 % der Fälle in Mali!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes Malariarisiko. Nördlich des 16. Breitengrades tritt Malaria episodisch auf, südlich der Linie Gao - Timbuktu saisonal mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige, Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) in lokalen Apotheken nur z.T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
• Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV / AIDS: 130.000 Fälle von HIV/AIDS-Infektionen werden 2005 für Mali gemeldet. 2005 waren 1,7 % der erwachsenen Bevölkerung und ca. 31 % der Prostituierten HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera: Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten:
Meningokokken-Krankheit: Mali wird während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis April regelmäßig von Epidemien der Meningokokken-Hirnhautentzündung (Meningitis) heimgesucht mit ca. 400 bis 1500 gemeldeten Fällen pro Jahr in den vergangenen Jahren. Die Meningokokken-Impfung ist während der Meningitissaison auch für Reisende mit einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen zu empfehlen. Auf die Verwendung eines Kombinationsimpfstoffes gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY sollte geachtet werden.
Dengue-Fieber kommt vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose): Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Niger-Fluss). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung:
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die Zahl adäquat ausgebildeter Fachärzte ist begrenzt. Die ärztliche Versorgung in Bamako ist begrenzt. Die Stadt verfügt über einzelne deutsch sprechende Ärzte. Französisch sprechende Fachärzte aller wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden.
Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen einzelne Privatkliniken in Bamako in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Bamako haben ein ausreichendes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Touristen, die nach Mali kommen, sollten eine zusätzliche Reisekrankenversicherung abschließen. Personen, die sich längerfristig in Mali aufhalten wollen, sollten über eine private Krankenversicherung verfügen, die Behandlungskosten in Mali, aber auch in Deutschland abdeckt. Es wird der Abschluss einer Luftrettungsversicherung bei einer Flugrettungsorganisation empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Mali durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).
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Teilreisewarnung Mali 05.09.2008

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 05.09.2008 (Unverändert gültig seit: 05.09.2008)

Aktueller Hinweis
In den nordafrikanischen, an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus. Ausländer, gerade auch deutsche Staatsangehörige, sind einem wachsenden Anschlags- und Entführungsrisiko ausgesetzt. Überlandfahrten im Saharagebiet sind zunehmend mit Risiken behaftet. Die länderspezifischen Sicherheitshinweise sollten sorgfältig beachtet werden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung
Kriminalität
Vor Reisen in die Gebiete nördlich des 15,5 Breitengrades (malisch-mauretanische Grenze bis nach Youvaru und ab dort nördlich des Niger-Flusses bis zur Grenze von Algerien und Niger), mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao, wird ausdrücklich gewarnt.
Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Jüngste, vor allem gegen die malische Armee gerichtete Anschläge deuten auf eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage hin.
Reisen über Land
Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten.
Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.
Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.

Allgemeine Reiseinformationen
Die Republik Mali, ein Vielvölkerstaat mit einem reichen kulturellen Erbe, bietet Touristen vielerlei Möglichkeiten. Das mythische Timbuktu mit seiner 1000-jährigen Geschichte, Djenné mit seiner einzigartigen Moschee aus Bano und das Dogonland östlich von Mopti sind weltbekannt und gehören zum Weltkulturerbe. Der Niger ist die Lebensader des Landes. Allerdings ist die Infrastruktur schwach entwickelt und die Hotels im Inneren des Landes bieten in der Regel wenig Komfort.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Mali ein gültiges Visum, das bei einer malischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragt werden muss. Hierzu wird unter anderem ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass benötigt.
Reisedokumente
Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Aufgrund der großflächigen Ein- und Ausreisestempel wird empfohlen, auch für Kinder Reisepässe mit einer Gültigkeit von 5 Jahren ausstellen zu lassen. Der Eintrag von Kindern im Reisepass eines Elternteils wird bis zum 16. Lebensjahr ohne Lichtbild anerkannt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern. In jedem Falle sollten aktuelle Informationen bei der malischen Vertretung in Berlin erfragt werden.

Besondere Zollvorschriften
Reisende mit eigenem Kfz benötigen ein sog. „Carnet de passage“. Nähere Einzelheiten können bei den Automobilclubs erfragt werden.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Militärische Anlagen und Personal, Staudämme, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Mali ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (www.who.int/ith/countries/en/index.html).
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus.
Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe http://www.rki.de/cln_049/nn_195844/DE/ ... /30_07.pdf) sollten auf aktuellem Stand sein.
Gelbfieber
In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Kayes und Kita Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Mali. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (ca. 90 % der Fälle in Mali!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes Malariarisiko. Nördlich des 16. Breitengrades tritt Malaria episodisch auf, südlich der Linie Gao - Timbuktu saisonal mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige, Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) in lokalen Apotheken nur z.T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
• Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV / AIDS
130.000 Fälle von HIV/AIDS-Infektionen werden 2005 für Mali gemeldet. 2005 waren knapp 2 % der erwachsenen Bevölkerung und ca. 31 % der Prostituierten HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen.
Weitere Infektionskrankheiten
Meningokokken-Krankheit
Mali wird während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis April regelmäßig von Epidemien der Meningokokken-Hirnhautentzündung (Meningitis) heimgesucht mit ca. 400 bis 1500 gemeldeten Fällen pro Jahr in den vergangenen Jahren. Die Meningokokken-Impfung ist während der Meningitissaison auch für Reisende mit einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen zu empfehlen. Auf die Verwendung eines Kombinationsimpfstoffes gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY sollte geachtet werden.
Dengue-Fieber
kommt vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzig mögliche Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Fluss Niger, Nebenflüsse, Staudamm Selengué). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Bamako ist begrenzt. Französisch sprechende Fachärzte der wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden, einzelne davon sprechen auch deutsch.
Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen nur einzelne Privatkliniken in Bamako in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Bamako haben ein ausreichendes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Touristen, die nach Mali kommen, sollten über einen ausreichenden auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Mali durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
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Reise-/Sicherheitshinweis Mali 22.12.2008

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 22.12.2008 (Unverändert gültig seit: 22.12.2008)

Aktueller Hinweis
In den nordafrikanischen, an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus. Ausländer, gerade auch deutsche Staatsangehörige, sind einem wachsenden Anschlags- und Entführungsrisiko ausgesetzt. Überlandfahrten im Saharagebiet sind zunehmend mit Risiken behaftet. Die länderspezifischen Sicherheitshinweise sollten sorgfältig beachtet werden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Teilreisewarnung
Kriminalität
Vor Reisen in die Gebiete nördlich des 15,5. Breitengrades (malisch-mauretanische Grenze bis nach Youvaru und ab dort nördlich des Niger-Flusses bis zur Grenze von Algerien und Niger), mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao, wird ausdrücklich gewarnt. Von Reisen in das Gebiet nördlich der Stadt Ségou bis zum 15,5. Breitengrad/ malisch-mauretanische Grenze wird abgeraten.
Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Jüngste, vor allem gegen die malische Armee gerichtete Anschläge deuten auf eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage hin.
Reisen über Land
Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten.
Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.
Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.

Allgemeine Reiseinformationen
Die Republik Mali, ein Vielvölkerstaat mit einem reichen kulturellen Erbe, bietet Touristen vielerlei Möglichkeiten. Das mythische Timbuktu mit seiner 1000-jährigen Geschichte, Djenné mit seiner einzigartigen Moschee aus Bano und das Dogonland östlich von Mopti sind weltbekannt und gehören zum Weltkulturerbe. Der Niger ist die Lebensader des Landes. Allerdings ist die Infrastruktur schwach entwickelt und die Hotels im Inneren des Landes bieten in der Regel wenig Komfort.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Mali ein gültiges Visum, das bei einer malischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragt werden muss. Hierzu wird unter anderem ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass benötigt.
Reisedokumente
Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Aufgrund der großflächigen Ein- und Ausreisestempel wird empfohlen, auch für Kinder Reisepässe mit einer Gültigkeit von 5 Jahren ausstellen zu lassen. Der Eintrag von Kindern im Reisepass eines Elternteils wird bis zum 16. Lebensjahr ohne Lichtbild anerkannt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern. In jedem Falle sollten aktuelle Informationen bei der malischen Vertretung in Berlin erfragt werden.

Besondere Zollvorschriften
Reisende mit eigenem Kfz benötigen ein sog. „Carnet de passage“. Nähere Einzelheiten können bei den Automobilclubs erfragt werden.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Militärische Anlagen und Personal, Staudämme, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Mali ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (www.who.int/ith/countries/en/index.html).
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus.
Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes, - siehe RKI-Merkblatt - sollten auf aktuellem Stand sein.
Gelbfieber
In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Kayes und Kita Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Mali. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (ca. 90 % der Fälle in Mali!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes Malariarisiko. Nördlich des 16. Breitengrades tritt Malaria episodisch auf, südlich der Linie Gao - Timbuktu saisonal mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige, Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) in lokalen Apotheken nur z.T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
• Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV / AIDS
130.000 Fälle von HIV/AIDS-Infektionen werden 2005 für Mali gemeldet. 2005 waren knapp 2 % der erwachsenen Bevölkerung und ca. 31 % der Prostituierten HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen.
Weitere Infektionskrankheiten
Meningokokken-Krankheit
Mali wird während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis April regelmäßig von Epidemien der Meningokokken-Hirnhautentzündung (Meningitis) heimgesucht mit ca. 400 bis 1500 gemeldeten Fällen pro Jahr in den vergangenen Jahren. Die Meningokokken-Impfung ist während der Meningitissaison auch für Reisende mit einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen zu empfehlen. Auf die Verwendung eines Kombinationsimpfstoffes gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY sollte geachtet werden.
Dengue-Fieber
kommt vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzig mögliche Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Fluss Niger, Nebenflüsse, Staudamm Selengué). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Bamako ist begrenzt. Französisch sprechende Fachärzte der wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden, einzelne davon sprechen auch deutsch.
Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen nur einzelne Privatkliniken in Bamako in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Bamako haben ein ausreichendes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Touristen, die nach Mali kommen, sollten über einen ausreichenden auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Mali durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).
Auswärtige Amt

Siehe auch hier: viewtopic.php?t=38785
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Jürgen
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Teilreisewarnung Mali 08.01.2009

Beitrag von Jürgen »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 08.01.2009
(Unverändert gültig seit: 08.01.2009)

Aktueller Hinweis
In den nordafrikanischen, an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus. Ausländer, gerade auch deutsche Staatsangehörige, sind einem wachsenden Anschlags- und Entführungsrisiko ausgesetzt. Überlandfahrten im Saharagebiet sind zunehmend mit Risiken behaftet. Die länderspezifischen Sicherheitshinweise sollten sorgfältig beachtet werden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Teilreisewarnung
Kriminalität

Vor Reisen in die Gebiete nördlich des 15,5. Breitengrades (malisch-mauretanische Grenze bis nach Youvaru und ab dort nördlich des Niger-Flusses bis zur Grenze von Algerien und Niger), mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao (per Flugzeug bzw aus südlicher Richtung erreichbar), wird ausdrücklich gewarnt.

Von Reisen in das Gebiet Nara-Nampala-Léré nahe der mauretanischen Grenze wird abgeraten.


Vom Besuch des Festivals von Essakane (ca. 60 km nördlich von Timbuktu gelegen) wird abgeraten.

Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Jüngste, vor allem gegen die malische Armee gerichtete Anschläge deuten auf eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage hin.

Reisen über Land

Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten.

Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.

Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.

Auswärtiges Amt
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Jürgen
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Reise-/Sicherheitshinweis/Teilwarnung Mali 16.01.2009

Beitrag von Jürgen »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 16.01.2009

Aktueller Hinweis
In den nordafrikanischen, an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus. Ausländer, gerade auch deutsche Staatsangehörige, sind einem wachsenden Anschlags- und Entführungsrisiko ausgesetzt. Überlandfahrten im Saharagebiet sind zunehmend mit Risiken behaftet. Die länderspezifischen Sicherheitshinweise sollten sorgfältig beachtet werden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Teilreisewarnung

Vor Reisen in die Gebiete nördlich des 15,5. Breitengrades (malisch-mauretanische Grenze bis nach Youvaru und ab dort nördlich des Niger-Flusses bis zur Grenze von Algerien und Niger), mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao (per Flugzeug bzw aus südlicher Richtung erreichbar), wird ausdrücklich gewarnt.

Von Reisen in das Gebiet Nara-Nampala-Léré nahe der mauretanischen Grenze wird abgeraten.


Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Jüngste, vor allem gegen die malische Armee gerichtete Anschläge deuten auf eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage hin.
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Alexander
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Teilreisewarnung Mali 23.01.2009

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Mali:
Stand 23.01.2009 (Unverändert gültig seit: 23.01.2009)

Aktuelle Hinweise
• In den nordafrikanischen, an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus. Ausländer, gerade auch deutsche Staatsangehörige, sind einem wachsenden Anschlags- und Entführungsrisiko ausgesetzt. Überlandfahrten im Saharagebiet sind zunehmend mit Risiken behaftet. Die länderspezifischen Sicherheitshinweise sollten sorgfältig beachtet werden.
• Das Auswärtige Amt geht Hinweisen nach, wonach am 22. Januar 2009 möglicherweise mehrere Europäer in der Grenzregion Mali – Niger verschleppt worden sind.

Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Teilreisewarnung
Kriminalität
Vor Reisen in die Gebiete nördlich des 15,5. Breitengrades (malisch-mauretanische Grenze bis nach Youvaru und ab dort nördlich des Niger-Flusses bis zur Grenze von Algerien und Niger), mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao (per Flugzeug bzw aus südlicher Richtung erreichbar), wird ausdrücklich gewarnt.
Von Reisen in das Gebiet Nara-Nampala-Léré nahe der mauretanischen Grenze wird abgeraten.

Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Jüngste, vor allem gegen die malische Armee gerichtete Anschläge deuten auf eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage hin.
Reisen über Land
Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten.
Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.
Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.

Allgemeine Reiseinformationen
Die Republik Mali, ein Vielvölkerstaat mit einem reichen kulturellen Erbe, bietet Touristen vielerlei Möglichkeiten. Das mythische Timbuktu mit seiner 1000-jährigen Geschichte, Djenné mit seiner einzigartigen Moschee aus Bano und das Dogonland östlich von Mopti sind weltbekannt und gehören zum Weltkulturerbe. Der Niger ist die Lebensader des Landes. Allerdings ist die Infrastruktur schwach entwickelt und die Hotels im Inneren des Landes bieten in der Regel wenig Komfort.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Mali ein gültiges Visum, das bei einer malischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragt werden muss. Hierzu wird unter anderem ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass benötigt.
Reisedokumente
Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Aufgrund der großflächigen Ein- und Ausreisestempel wird empfohlen, auch für Kinder Reisepässe mit einer Gültigkeit von 5 Jahren ausstellen zu lassen. Der Eintrag von Kindern im Reisepass eines Elternteils wird bis zum 16. Lebensjahr ohne Lichtbild anerkannt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern. In jedem Falle sollten aktuelle Informationen bei der malischen Vertretung in Berlin erfragt werden.

Besondere Zollvorschriften
Reisende mit eigenem Kfz benötigen ein sog. „Carnet de passage“. Nähere Einzelheiten können bei den Automobilclubs erfragt werden.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Militärische Anlagen und Personal, Staudämme, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Mali ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (www.who.int/ith/countries/en/index.html).
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus.
Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes, - siehe RKI-Merkblatt - sollten auf aktuellem Stand sein.
Gelbfieber
In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Kayes und Kita Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Mali. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (ca. 90 % der Fälle in Mali!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes Malariarisiko. Nördlich des 16. Breitengrades tritt Malaria episodisch auf, südlich der Linie Gao - Timbuktu saisonal mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige, Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) in lokalen Apotheken nur z.T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
• Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV / AIDS
130.000 Fälle von HIV/AIDS-Infektionen werden 2005 für Mali gemeldet. 2005 waren knapp 2 % der erwachsenen Bevölkerung und ca. 31 % der Prostituierten HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen.
Weitere Infektionskrankheiten
Meningokokken-Krankheit
Mali wird während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis April regelmäßig von Epidemien der Meningokokken-Hirnhautentzündung (Meningitis) heimgesucht mit ca. 400 bis 1500 gemeldeten Fällen pro Jahr in den vergangenen Jahren. Die Meningokokken-Impfung ist während der Meningitissaison auch für Reisende mit einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen zu empfehlen. Auf die Verwendung eines Kombinationsimpfstoffes gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY sollte geachtet werden.
Dengue-Fieber
kommt vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzig mögliche Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Fluss Niger, Nebenflüsse, Staudamm Selengué). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Bamako ist begrenzt. Französisch sprechende Fachärzte der wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden, einzelne davon sprechen auch deutsch.
Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen nur einzelne Privatkliniken in Bamako in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Bamako haben ein ausreichendes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Touristen, die nach Mali kommen, sollten über einen ausreichenden auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Mali durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).
Auswärtige Amt
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Alexander
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Teilreisewarnung Mali 28.01.2009

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Mali:
Stand 28.01.2009 (Unverändert gültig seit: 28.01.2009)

Aktuelle Hinweise
• In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Ausländer, gerade auch deutsche Staatsangehörige, sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend gesicherte Gebiete der Sahara und ihren Randbereichen dringend ab. Die länderspezifischen Sicherheitshinweise sollten sorgfältig beachtet werden.
• Das Auswärtige Amt geht Hinweisen nach, wonach am 22. Januar 2009 möglicherweise mehrere Europäer in der Grenzregion Mali – Niger verschleppt worden sind.

Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Teilreisewarnung
Kriminalität
Vor Reisen in die nördlichen und nordöstlichen Gebiete Malis , mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao (per Flugzeug bzw. aus südlicher Richtung erreichbar), wird ausdrücklich gewarnt.
Die o.g. Gebiete liegen wie folgt: entlang der malisch-mauretanischen Grenze und weiter entlang des 15,5. Breitengrades bis nach Youvaru am Niger, dann nördlich und östlich des Niger-Flusses entlang der malisch-nigrischen Grenze bis zu den Grenzen von Mali mit Niger und Algerien.
Von Reisen in das Gebiet Nara-Nampala-Léré nahe der mauretanischen Grenze wird abgeraten.

Die Sicherheitslage im Norden Malis wird durch bewaffnete, grenzüberschreitend operierende Gruppierungen erheblich gefährdet. Es besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle auch auf Reisegruppen. Jüngste, vor allem gegen die malische Armee gerichtete Anschläge deuten auf eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage hin.
Reisen über Land
Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten.
Generell wird von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wegen des hohen damit verbundenen Unfallrisikos und der Gefahr von Überfällen abgeraten.
Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.

Allgemeine Reiseinformationen
Die Republik Mali, ein Vielvölkerstaat mit einem reichen kulturellen Erbe, bietet Touristen vielerlei Möglichkeiten. Das mythische Timbuktu mit seiner 1000-jährigen Geschichte, Djenné mit seiner einzigartigen Moschee aus Bano und das Dogonland östlich von Mopti sind weltbekannt und gehören zum Weltkulturerbe. Der Niger ist die Lebensader des Landes. Allerdings ist die Infrastruktur schwach entwickelt und die Hotels im Inneren des Landes bieten in der Regel wenig Komfort.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Mali ein gültiges Visum, das bei einer malischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragt werden muss. Hierzu wird unter anderem ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass benötigt.
Reisedokumente
Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Aufgrund der großflächigen Ein- und Ausreisestempel wird empfohlen, auch für Kinder Reisepässe mit einer Gültigkeit von 5 Jahren ausstellen zu lassen. Der Eintrag von Kindern im Reisepass eines Elternteils wird bis zum 16. Lebensjahr ohne Lichtbild anerkannt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern. In jedem Falle sollten aktuelle Informationen bei der malischen Vertretung in Berlin erfragt werden.

Besondere Zollvorschriften
Reisende mit eigenem Kfz benötigen ein sog. „Carnet de passage“. Nähere Einzelheiten können bei den Automobilclubs erfragt werden.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Militärische Anlagen und Personal, Staudämme, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Mali ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (www.who.int/ith/countries/en/index.html).
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus.
Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes, - siehe RKI-Merkblatt - sollten auf aktuellem Stand sein.
Gelbfieber
In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Kayes und Kita Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Mali. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (ca. 90 % der Fälle in Mali!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes Malariarisiko. Nördlich des 16. Breitengrades tritt Malaria episodisch auf, südlich der Linie Gao - Timbuktu saisonal mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige, Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) in lokalen Apotheken nur z.T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
• Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV / AIDS
130.000 Fälle von HIV/AIDS-Infektionen werden 2005 für Mali gemeldet. 2005 waren knapp 2 % der erwachsenen Bevölkerung und ca. 31 % der Prostituierten HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen.
Weitere Infektionskrankheiten
Meningokokken-Krankheit
Mali wird während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis April regelmäßig von Epidemien der Meningokokken-Hirnhautentzündung (Meningitis) heimgesucht mit ca. 400 bis 1500 gemeldeten Fällen pro Jahr in den vergangenen Jahren. Die Meningokokken-Impfung ist während der Meningitissaison auch für Reisende mit einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen zu empfehlen. Auf die Verwendung eines Kombinationsimpfstoffes gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY sollte geachtet werden.
Dengue-Fieber
kommt vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzig mögliche Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Fluss Niger, Nebenflüsse, Staudamm Selengué). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Bamako ist begrenzt. Französisch sprechende Fachärzte der wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden, einzelne davon sprechen auch deutsch.
Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen nur einzelne Privatkliniken in Bamako in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Bamako haben ein ausreichendes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Touristen, die nach Mali kommen, sollten über einen ausreichenden auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Mali durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de).
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
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