Auswärtiges AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Kamerun:
Stand 22.09.2017
Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
Die Sicherheitslage in den anglophonen Regionen North-West und South-West (in und um Bamenda und Buea) hat sich in den vergangenen Tagen wieder verschlechtert. Reisende sollten die lokalen Medien verfolgen und Demonstrationen und größere Menschenansammlungen unbedingt meiden.
Aufgrund eines erhöhten Anschlags- und Entführungsrisikos für Staatsangehörige westlicher Staaten wird bis auf weiteres von Reisen in entlegene Gebiete Kameruns eindringlich abgeraten.
Darüber hinaus wird zu erhöhter Aufmerksamkeit vor allem auf öffentlichen Plätzen, beim Besuch internationaler Einrichtungen sowie an exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten, geraten.
Teilreisewarnung Kamerun 13.03.2026 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
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Alexander
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Teilreisewarnung Kamerun 22.09.2017 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
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Teilreisewarnung Kamerun 16.02.2018 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
Auswärtiges AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Kamerun:
Stand: 16.02.2018
Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Allgemeine Reiseinformationen
Aktuelle Hinweise
Wegen der sich weiter verschlechternden Sicherheitslage in den anglophonen Regionen North-West und South-West wird von nicht erforderlichen Reisen dorthin derzeit abgeraten. Dies gilt insbesondere für die Stadt Bamenda und die umliegenden Gebiete.
Reisende sollten die lokalen Medien verfolgen und Demonstrationen und größere Menschenansammlungen unbedingt meiden.
Aufgrund eines erhöhten Anschlags- und Entführungsrisikos für Staatsangehörige westlicher Staaten wird bis auf weiteres von Reisen in entlegene Gebiete Kameruns eindringlich abgeraten.
Darüber hinaus wird zu erhöhter Aufmerksamkeit vor allem auf öffentlichen Plätzen, beim Besuch internationaler Einrichtungen sowie an exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten, geraten.
Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung
In den letzten Jahren wurden in der Region „Extrême-Nord“ mehr als 20 Ausländer entführt. Dort besteht weiterhin ein sehr hohes Entführungsrisiko. An der Grenze zu Nigeria und in Maroua, der Hauptstadt der Region Extrême-Nord, ist es zu Selbstmordanschlägen mit zahlreichen Todesopfern gekommen. Vor Reisen in die Region Extrême-Nord (auch Tschadsee) wird daher gewarnt. Deutsche Staatsangehörige, die sich dort aufhalten, sollten die Region verlassen.
Vor Reisen in die Grenzgebiete zu Nigeria und Tschad (jeweils auf der gesamten Länge der Grenzen) wird gewarnt.
Das Grenzgebiet mit der Zentralafrikanischen Republik gilt wegen grenzüberschreitender Übergriffe bewaffneter Gruppender dortigen Rebellen als unsicher.Es besteht außerdem die Gefahr, Opfer von Entführungen oder Raubüberfällen zu werden.
Vor Reisen in das Grenzgebiet zur Zentralafrikanischen Republik wird daher ebenfalls gewarnt.
Gewarnt wird darüber hinaus vor Reisen zur Halbinsel Bakassi und Umgebung aufgrund fortdauernder Sicherheitsprobleme. Im gesamten Golf von Guinea gibt es Bandenunwesen. In der Vergangenheit gab es Überfälle auf Küstenorte, Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen und Geiselnahmen.In den Regionen Nord und Adamaoua sowie in den Grenzgebieten zu Nigeria und Tschad kommt es vermehrt zu gewalttätigen Raubüberfällen und Entführungen. Von Reisen in die Regionen Adamaoua und Nord wird daher abgeraten.
In ganz Kamerun, vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten, z.B. Kribi, Limbe und den Twin Lakes bei Melong, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt zu beachten:Reisende sollten versuchen, sich zu versichern, ob ein angeblicher Sicherheitsbeamter (Polizei, Gendarmerie) tatsächlich ein solcher ist und auf ihrem Recht bestehen, mit der Deutschen Botschaft in Jaunde Kontakt aufzunehmen.
- Tragen auffälliger Wertgegenstände/Schmuck vermeiden (auch beim Restaurantbesuch),
- nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs sein, ein Minimum an Geld mitführen, um bei Überfällen keine Gewaltanwendung zu provozieren,
- Geld auf mehrere Taschen verteilen,
- möglichst nicht allein unterwegs sein.
Anstelle des Reisepasses sollte eine beglaubigte Kopie mitgeführt werden. Diese kann auf Antrag in der Konsularabteilung der deutschen Botschaft in Jaunde gebührenpflichtig angefertigt werden.
An unbelebten Abschnitten der Strände von Kribi und Limbe sowie in der Region um Melong sind Touristen, die allein oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden.
Nach Einbruch der Dämmerung (d.h. nach 18:00 Uhr) sollten Reisende nicht zu Fuß unterwegs sein und kein Taxi vom Straßenrand mehr heranwinken. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können. Selbst als Gruppe sollte man unbekannte Stadtviertel abends unbedingt meiden und auf gut beleuchteten Hauptverkehrsstraßen bleiben. Es ist besser, sich auf ein Hoteltaxi oder einen bekannten Taxifahrer zu verlassen. Außerhalb der größeren Städte ersetzen sog. Mototaxi (Motorräder) die Autotaxis. Es empfiehlt sich, einen vertrauenswürdigen Fahrer zu wählen und diesen für die Dauer des Aufenthalts zu reservieren.
Von Überlandfahrten bei Dunkelheit wird dringend abgeraten. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem unverantwortlichen Verkehrsverhalten vieler Fahrer, insbesondere von LKW, besteht ein vielfach höheres Unfallrisiko als in Europa.
Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich werden. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Reisen Erkundigungen einzuholen.
Seit 2012 kommt es zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunische Einrichtungen (Nationalparks, Grenzposten). Zuletzt kamen bei Auseinandersetzungen zwischen kamerunischen Sicherheitskräften und Wilderern im Nationalpark Bouba Njida am 9. Februar 2018 acht Soldaten und Wildhütern sowie eine unbekannte Anzahl von Wilderern ums Leben. Vor Grenzübertritten auf dem Landweg wird gewarnt.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle
Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.
Allgemeine Reiseinformationen
Reisen über Land
In Kamerun, das aufgrund seiner Vielfältigkeit an Landschaftsformen auch als „Afrika in Miniatur“ bezeichnet wird, kann man alle Landesteile - mit Ausnahme der oben erwähnten Halbinsel Bakassi und der Operationsgebiete der kamerunischen Armee im Grenzgebiet zu Nigeria - ohne besondere Genehmigung bereisen. Es ist vor allem bei Autofahrten mit Polizeikontrollen zu rechnen, bei denen Reisende sich mit viel Geduld und guten Nerven wappnen sollten. Manchmal werden „Motivationsgelder“ gefordert.
Infrastruktur/Straßenverkehr
Kamerun verfügt im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern über ein gut ausgebautes Straßennetz. Die touristische Infrastruktur hat allerdings keinen besonders hohen Standard. Übernachtungsmöglichkeiten außerhalb der Städte sind nur begrenzt vorhanden und haben einfachen Standard.
Wegen der sehr hohen Unfallgefahr im Straßenverkehr ist ein defensiver Fahrstil angezeigt, Sicherheitsgurte sollten unbedingt angelegt werden. Von Fahrten bei Dunkelheit wird abgeraten. Für Reisen nach Ngaoundéré besteht eine Eisenbahnverbindung. Von dort aus gelangen Reisende per Kfz weiter in den Norden.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.
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Teilreisewarnung Kamerun 01.08.2018 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
Auswärtiges AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Kamerun:
Stand: 01.08.2018
Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
Wegen der sich weiter verschlechternden Sicherheitslage in den anglophonen Regionen North-West und South-West wird von nicht erforderlichen Reisen dorthin derzeit abgeraten.
Reisende sollten die lokalen Medien hinsichtlich möglicher kurzfristiger Beschränkungen des öffentlichen Lebens verfolgen und Demonstrationen und größere Menschenansammlungen unbedingt meiden.
Aufgrund eines erhöhten Anschlags- und Entführungsrisikos für Staatsangehörige westlicher Staaten wird bis auf weiteres von Reisen in entlegene Gebiete Kameruns eindringlich abgeraten.
Darüber hinaus wird zu erhöhter Aufmerksamkeit vor allem auf öffentlichen Plätzen, beim Besuch internationaler Einrichtungen sowie an exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten, geraten.
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Teilreisewarnung Kamerun 19.09.2018 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
Auswärtiges AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Kamerun:
Stand: 19.09.2018
Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise – Teilreisewarnung
Aktuelle Hinweise
Vor Reisen in die anglophonen Regionen North-West und South-West wird gewarnt, siehe auch Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung.
Am 7. Oktober 2018 finden in Kamerun Präsidentschaftswahlen statt. Im Vorfeld der Wahlen, insbesondere ab Beginn der offiziellen Wahlkampfphase am 22. September 2018 und im Zusammenhang mit der Verkündung der Wahlergebnisse, die bis spätestens 22. Oktober 2018 erwartet werden, ist mit einer sich verschlechternden Sicherheitslage und erhöhter Kriminalität zu rechnen.
Reisende sollten die lokalen Medien hinsichtlich möglicher kurzfristiger Beschränkungen des öffentlichen Lebens verfolgen und Demonstrationen und größere Menschenansammlungen unbedingt meiden.
Generell wird aufgrund eines erhöhten Anschlags- und Entführungsrisikos für Staatsangehörige westlicher Staaten bis auf weiteres auch von Reisen in entlegene Gebiete Kameruns dringend abgeraten.
Darüber hinaus wird zu erhöhter Aufmerksamkeit vor allem auf öffentlichen Plätzen, beim Besuch internationaler Einrichtungen sowie an exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten, geraten.
Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung
Terrorismus/Entführungen/Kriminalität
In den letzten Jahren wurden in der Region „Extrême-Nord“ mehrfach Ausländer entführt. Dort besteht weiterhin ein sehr hohes Entführungsrisiko. An der Grenze zu Nigeria und in Maroua, der Hauptstadt der Region Extrême-Nord, ist es zu Selbstmordanschlägen mit zahlreichen Todesopfern gekommen. Vor Reisen in die Region Extrême-Nord (auch Tschadsee) wird daher gewarnt. Deutsche Staatsangehörige, die sich dort aufhalten, sollten die Region verlassen.
Vor Reisen in die Grenzgebiete zu Nigeria (mitsamt der anglophonen Regionen North-West und South-West) und Tschad (jeweils auf der gesamten Länge der Grenzen) wird gewarnt.
Das Grenzgebiet mit der Zentralafrikanischen Republik gilt wegen grenzüberschreitender Übergriffe bewaffneter Gruppender dortigen Rebellen als unsicher.Es besteht außerdem die Gefahr, Opfer von Entführungen oder Raubüberfällen zu werden. Vor Reisen in das Grenzgebiet zur Zentralafrikanischen Republik wird daher ebenfalls gewarnt.
Gewarnt wird darüber hinaus vor Reisen zur Halbinsel Bakassi und Umgebung aufgrund fortdauernder Sicherheitsprobleme. Im gesamten Golf von Guinea gibt es Bandenunwesen. In der Vergangenheit gab es Überfälle auf Küstenorte, Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen und Geiselnahmen.In den Regionen Nord und Adamaoua sowie in den Grenzgebieten zu Nigeria und Tschad kommt es vermehrt zu gewalttätigen Raubüberfällen und Entführungen. Von Reisen in die Regionen Adamaoua und Nord wird daher abgeraten.
In ganz Kamerun, vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt zu beachten:
- Tragen auffälliger Wertgegenstände/Schmuck vermeiden (auch beim Restaurantbesuch),
- nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs sein, ein Minimum an Geld mitführen, um bei Überfällen keine Gewaltanwendung zu provozieren,
- Geld auf mehrere Taschen verteilen,
- möglichst nicht allein unterwegs sein.
Reisende sollten versuchen, sich zu versichern, ob ein angeblicher Sicherheitsbeamter (Polizei, Gendarmerie) tatsächlich ein solcher ist und auf ihrem Recht bestehen, mit der deutschen Botschaft in Jaunde Kontakt aufzunehmen.
Anstelle des Reisepasses sollte eine beglaubigte Kopie mitgeführt werden. Diese kann auf Antrag in der Konsularabteilung der deutschen Botschaft in Jaunde gebührenpflichtig angefertigt werden.
An unbelebten Abschnitten der Strände von beliebten Badeorten sowie in der Region um Melong sind Touristen, die allein oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden.
Nach Einbruch der Dämmerung (d.h. nach 18:00 Uhr) sollten Reisende nicht zu Fuß unterwegs sein und kein Taxi vom Straßenrand mehr heranwinken. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können. Selbst als Gruppe sollte man unbekannte Stadtviertel abends unbedingt meiden und auf gut beleuchteten Hauptverkehrsstraßen bleiben. Es ist besser, sich auf ein Hoteltaxi oder einen bekannten Taxifahrer zu verlassen. Außerhalb der größeren Städte ersetzen sog. Mototaxi (Motorräder) die Autotaxis. Es empfiehlt sich, einen vertrauenswürdigen Fahrer zu wählen und diesen für die Dauer des Aufenthalts zu reservieren.
Von Überlandfahrten bei Dunkelheit wird dringend abgeraten. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem unverantwortlichen Verkehrsverhalten vieler Fahrer, insbesondere von LKW, besteht ein vielfach höheres Unfallrisiko als in Europa.
Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich werden. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Reisen Erkundigungen einzuholen.
Seit 2012 kommt es zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunische Einrichtungen (Nationalparks, Grenzposten). Zuletzt kamen bei Auseinandersetzungen zwischen kamerunischen Sicherheitskräften und Wilderern im Nationalpark Bouba Njida am 9. Februar 2018 acht Soldaten und Wildhütern sowie eine unbekannte Anzahl von Wilderern ums Leben. Vor Grenzübertritten auf dem Landweg wird gewarnt.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
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Alexander
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Teilreisewarnung Kamerun 09.08.2019 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
Auswärtiges AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Kamerun:
Stand: 09.08.2019
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität)
Sicherheit
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist hoch. In Großstädten wie insbesondere Jaunde, Douala, Ngaoundere und Bafoussam kommt es zu einer hohen Straßenkriminalität mit bewaffneten Überfällen und Diebstählen. In den nördlichen Landesteilen besteht eine hohe Gefahr für Entführungen, siehe Terrorismus.
Das Entreißen von Taschen ist verbreitet, Gegenwehr kann aufgrund der Gewaltbereitschaft fatal sein. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit sind die Gefahren nochmals höher.
Kleinkriminalität wie Diebstähle kommen insbesondere in Zügen, Bussen und Taxis vor. Insbesondere in nicht vorbestellen, sondern auf der Straßen angehaltenen Taxis erfolgten in der Vergangenheit gewalttätige Überfälle. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können.
Rund um Bertua an der Verbindungsstraße zwischen Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik hat sich die Zahl krimineller Übergriffe mit Waffengewalt insbesondere gegen Motorradtaxis - Fahrer und Passagiere - deutlich erhöht, es gab mehrere Todesfälle. Für Bertua und Mandjou wurde bis auf weiteres eine nächtliche Fahrsperre für Motorräder verhängt.
Falsche Sicherheitsbeamen und andere Betrugsversuche auch über das Internet sind in Kamerun verbreitet.
An unbelebten Abschnitten der Strände von beliebten Badeorten sowie in der Region um Melong sind Touristen, die allein oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden.
- Seien Sie vor allem auf öffentlichen Plätzen, beim Besuch internationaler Einrichtungen sowie an exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten besonders aufmerksam.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Stränden besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Verzichten Sie vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten auf auffällige Wertgegenstände oder Schmuck.
- Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld mit und verteilen es unterwegs auf verschiedene Taschen.
- Vermeiden Sie nach Einbruch der Dunkelheit Bewegungen zu Fuß und unbekannte Stadtviertel, bleiben Sie auf gut beleuchteten Straßen.
- Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand und verhalten Sie sich ruhig.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und führen Sie nur eine Kopie Ihres Passes mit.
- Halten Sie Taxis nicht an der Straße an, sondern bestellen Sie sie z.B. über Ihr Hotel.
- Erwägen Sie die Beauftragung eines vertrauenswürdigen Fahrers für die gesamte Zeit Ihres Aufenthalts.
- Halten Sie Türen und Fenster stets verschlossen und verriegelt, insbesondere nachts.
- Vergewissern Sie sich bei Sicherheitsbeamten der Polizei und Gendarmerie der Echtheit mittels Dienstausweis und kontaktieren Sie ggf. die deutsche Botschaft.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
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Alexander
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Teilreisewarnung Kamerun 13.12.2019 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
Auswärtiges AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Kamerun:
Stand: 13.12.2019
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität)
Sicherheit
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist hoch. In Großstädten wie insbesondere Jaunde, Douala, Ngaoundere und Bafoussam kommt es zu einer hohen Straßenkriminalität mit bewaffneten Überfällen und Diebstählen. In den nördlichen Landesteilen besteht eine hohe Gefahr für Entführungen, siehe Terrorismus.
In der Vorweihnachtszeit und über die Feiertage steigt die Zahl der Diebstähle und der Raubüberfälle erfahrungsgemäß deutlich an. Aus Douala und Jaunde werden seit Anfang Dezember täglich bewaffnete Raubüberfälle insbesondere in den Geschäftsvierteln und rund um Bankfilialen und Geldautomaten gemeldet.
Das Entreißen von Taschen ist verbreitet, Gegenwehr kann aufgrund der Gewaltbereitschaft fatal sein. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit sind die Gefahren nochmals höher.
Kleinkriminalität wie Diebstähle kommen insbesondere in Zügen, Bussen und Taxis vor. Insbesondere in nicht vorbestellen, sondern auf der Straßen angehaltenen Taxis erfolgten in der Vergangenheit gewalttätige Überfälle. Insbesondere bei Sammeltaxen besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können.
Rund um Bertua an der Verbindungsstraße zwischen Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik hat sich die Zahl krimineller Übergriffe mit Waffengewalt insbesondere gegen Motorradtaxis - Fahrer und Passagiere - deutlich erhöht, es gab mehrere Todesfälle. Für Bertua und Mandjou wurde bis auf weiteres eine nächtliche Fahrsperre für Motorräder verhängt.
Falsche Sicherheitsbeamen und andere Betrugsversuche auch über das Internet sind in Kamerun verbreitet.
An unbelebten Abschnitten der Strände von beliebten Badeorten sowie in der Region um Melong sind Touristen, die allein oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden.
- Seien Sie vor allem auf öffentlichen Plätzen, beim Besuch internationaler Einrichtungen sowie an exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten besonders aufmerksam.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Stränden besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Verzichten Sie vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten auf auffällige Wertgegenstände oder Schmuck.
- Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld mit und verteilen es unterwegs auf verschiedene Taschen.
- Vermeiden Sie nach Einbruch der Dunkelheit Bewegungen zu Fuß und unbekannte Stadtviertel, bleiben Sie auf gut beleuchteten Straßen.
- Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand und verhalten Sie sich ruhig.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und führen Sie nur eine Kopie Ihres Passes mit.
- Halten Sie Taxis nicht an der Straße an, sondern bestellen Sie sie z.B. über Ihr Hotel.
- Erwägen Sie die Beauftragung eines vertrauenswürdigen Fahrers für die gesamte Zeit Ihres Aufenthalts.
- Halten Sie Türen und Fenster stets verschlossen und verriegelt, insbesondere nachts.
- Vergewissern Sie sich bei Sicherheitsbeamten der Polizei und Gendarmerie der Echtheit mittels Dienstausweis und kontaktieren Sie ggf. die deutsche Botschaft.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
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Teilreisewarnung Kamerun 17.09.2020 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
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Stand 17.09.2020
Letzte Änderungen:
- Aktuelles: Demonstrationen, mögliche Schließung Flughäfen am 22.09.2020
Aktuelles
Für den 22. September 2020 sind in den größeren Städten Kameruns, insbesondere in Douala und Jaunde politische Kundgebungen geplant. Bei den Demonstrationen kann es zu Ausschreitungen kommen.
- Meiden Sie die Innenstädte und planen Sie für diesen Tag keine Anreise per Flugzeug, da die Flughäfen geschlossen werden könnten.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Hinweise zum Corona-Virus in Kamerun siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Teilreisewarnung Kamerun 05.11.2020 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
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Stand 05.11.2020
Letzte Änderungen:
- Aktuelles: Wahlen
Aktuelles
Wahlen
Der Wahlkampf für die Regionalwahlen in Kamerun am 6. Dezember 2020 hat begonnen. Es ist in den kommenden Wochen mit Kundgebungen zu rechnen. Bei Demonstrationen insbesondere in größeren Städten kann es zu Ausschreitungen kommen.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Hinweise zum Corona-Virus in Kamerun siehe:
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Teilreisewarnung Kamerun 29.12.2020 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
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Stand 29.12.2020
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)
- Gesundheit (Impfschutz)
Sicherheit
Vor Reisenwird gewarnt.
- in die Region Extrême-Nord (einschließlich des Tschadsees),
- in die Grenzgebiete zu Nigeria (mitsamt den anglophonen Regionen North-West und South-West),
- zu Tschad (jeweils auf der gesamten Länge der Grenzen),
- zur Zentralafrikanischen Republik,
- in die anglophonen Regionen North-West und South-West und
- zur Halbinsel Bakassi und Umgebung
Von Reisenwird abgeraten.
- in die Regionen Adamaoua und Nord sowie
- alle entlegenen Gebiete Kameruns
Innenpolitische Lage
Es muss damit gerechnet werden, dass es insbesondere in den Städten zu Protestaktionen und Demonstrationen kommen kann, bei denen gewalttätige Auseinandersetzungen möglich sind. Im Fall von Straßensperren und Streiks kommt es zu Verspätungen und Behinderungen im Reiseverkehr.
Seit 2012 kommt es zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunische Einrichtungen (Nationalparks, Grenzposten).
Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder ist äußerst problematisch bzw. unmöglich. Für sämtliche Bereiche der nördlichen und östlichen Landgrenzen bestehen Reisewarnungen, siehe Terrorismus.Reiseinfos
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien und planen Sie Reisen sorgfältig.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Sehen Sie von allen Grenzübertritten auf dem Landweg möglichst ab.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Infrastruktur/Verkehr
Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.
Kamerun verfügt im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern über ein großes Straßennetz, dessen Instandhaltung jedoch mangelhaft ist. Allein am 27. Dezember 2020 kamen bei drei verschiedenen Autounfällen mehr als 50 Menschen zu Tode und fast 100 wurden zum Teil sehr schwer verletzt. Vor allem die Überlandbusse sind in einem sehr schlechten Zustand. Es wird dringend davon abgeraten, diese Überlandbusse zu nutzen. Generell sollte aber auch jedes andere öffentliche Verkehrsmittel oder auch Mietwagen auf den technischen Zustand und die Fahrtauglichkeit des Fahrers kritisch begutachtet werden.
Die touristische Infrastruktur hat allerdings keinen besonders hohen Standard. Für Reisen nach Ngaoundéré besteht eine unzuverlässige Eisenbahnverbindung. Von dort aus gelangen Reisende per Auto weiter in den Norden. Außerhalb der größeren Städte ersetzen sog. Mototaxis (Motorräder) die Autotaxis.
Übernachtungsmöglichkeiten außerhalb der Städte sind nur begrenzt vorhanden und haben einfachen Standard.
Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem unverantwortlichen Verkehrsverhalten vieler Fahrer, insbesondere von Lastwagen, besteht ein vielfach höheres Unfallrisiko als in Europa.
Es ist vor allem bei Autofahrten mit lange dauernden Polizeikontrollen zu rechnen. Manchmal werden „Motivationsgelder“ gefordert.
Wegen der allgemein sehr hohen Unfallgefahr im Straßenverkehr ist ein defensiver Fahrstil angezeigt, Sicherheitsgurte sollten unbedingt angelegt werden.Gesundheit
- Seien Sie im Straßenverkehr besonders vorsichtig und fahren Sie defensiv.
- Nehmen Sie möglichst einen Fahrer.
- Unterlassen Sie Überlandfahrten bei Dunkelheit.
- Seien Sie bei Kontrollen geduldig.
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden ab dem 12. Lebensmonat bei Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch sinnvoll.
Reisende unter 4 Wochen Reisezeit sollten einen vollständigen Poliomyelitis-Impfschutz mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre haben; Einwohner und Langzeitreisenden über 4 Wochen wird eine Auffrischimpfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise empfohlen, siehe Merkblatt Poliomyelitis.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Hinweise zum Corona-Virus in Kamerun siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Teilreisewarnung Kamerun 15.01.2021 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Kamerun
Stand 15.01.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Fußballnationenmeisterschaft)
Aktuelles
Fußballnationenmeisterschaft
Vom 16. Januar bis 7. Februar 2021 ist Kamerun Austragungsort der CHAN (Afrikanische Nationenmeisterschaft im Fußball). Es sind Spiele u.a. in Limbe geplant. Für Limbe besteht eine Reisewarnung. Separatisten haben in Limbe, aber auch allgemein, Anschläge angekündigt. Vor Besuchen der Stadien sowie vor Teilnahme an Public-Viewing-Veranstaltungen wird gewarnt.
- Meiden Sie die in der Reisewarnung genannten Gebiete insbesondere auch den Ort Limbe.
- Verfolgen Sie lokale Medien und halten Sie sich von Menschenansammlungen rund um die Spiele fern.
- Seien Sie im gesamten Land besonders aufmerksam und vorsichtig.
Hinweise zum Corona-Virus in Kamerun siehe:
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Teilreisewarnung Kamerun 11.02.2021 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Kamerun
Stand 11.02.2021
Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles)
Gesundheit
Aktuelles
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.
- Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.
- Bitte beachten Sie, dass Malaria weitaus verbreiteter ist als COVID-19. Bitte unterziehen Sie sich bei Fieber einem Malariatest.
Hinweise zum Corona-Virus in Kamerun siehe:
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Teilreisewarnung Kamerun 05.01.2022 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Kamerun
Stand 05.01.2022
Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Terrorismus)
Aktuelles
Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kamerun wird gewarnt (Teilreisewarnung und COVID-19-bedingte Reisewarnung).
Im Zeitraum vom 9. Januar 2022 bis 6. Februar 2022 findet der 33. Africa Cup of Nations in Kamerun statt. Austragungsorte der Spiele sind Jaunde, Douala, Bafoussam, Garoua und Limbé. Der Flughafen von Jaunde ist am 9. Januar 2022, dem Eröffnungstag, für den kommerziellen Flugverkehr geschlossen.
Die Sicherheitsbehörden haben ihre Maßnahmen und ihre Präsenz an den Spielorten und den Unterbringungsorten der Mannschaften erheblich intensiviert. Es muss mit verstärkten Kontrollen und Beeinträchtigungen gerechnet werden. Insbesondere am Spielort Limbé (Region Südwest) besteht eine erhöhte Gefahr von Anschlägen, hierzu besteht eine von der Pandemie unabhängige Reisewarnung aufgrund der Sicherheitslage.
Präventionsmaßnahmen bezüglich COVID19 sind nur rudimentär vorhanden. Die Stadien dürfen zu 80 % mit Zuschauern ausgelastet werden. Die konsequente Einhaltung von AHA-Regeln ist dort nicht möglich.
Sicherheit
Terrorismus
In den letzten Jahren wurden in der Region „Extrême-Nord“ mehrfach Ausländer entführt. Dort besteht weiterhin ein sehr hohes Entführungsrisiko. An der Grenze zu Nigeria und in Maroua, der Hauptstadt der Region Extrême-Nord, ist es zu Selbstmordanschlägen mit zahlreichen Todesopfern gekommen. In den Regionen Nord und Adamaoua sowie in den Grenzgebieten zu Nigeria und Tschad kommt es vermehrt zu gewalttätigen Raubüberfällen und Entführungen.
In den nigerianischen Bundesstaaten Borno und Adamawa auf der anderen Seite der Grenze gilt der Ausnahmezustand und eine Reisewarnung. Auch für den Bereich des Grenzgebiets auf der Seite des Tschad gilt eine Reisewarnung.
In den beiden anglophonen Regionen North-West und South-West dauern gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und separatistischen Gruppierungen an, die Todesopfer und Verletzte forderten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es am Spielort Limbé während der afrikanischen Fußballmeisterschaft zu Zwischenfällen kommt.
Die Straße zwischen Bamenda und Bafoussam darf laut Anordnung der kamerunischen Sicherheitskräfte nur noch im Konvoi mit bewaffneter Eskorte zu festgelegten Zeiten befahren werden.
Das Grenzgebiet mit der Zentralafrikanischen Republik gilt wegen grenzüberschreitender Übergriffe bewaffneter Gruppen der dortigen Rebellen als unsicher. Es besteht außerdem die Gefahr, Opfer von Entführungen oder Raubüberfällen zu werden. Für die Zentralafrikanische Republik besteht ebenfalls eine Reisewarnung.
Auf der Halbinsel Bakassi und Umgebung nahe der Grenze zu Nigeria gibt es fortdauernde Sicherheitsprobleme. Im gesamten Golf von Guinea gibt es Bandenunwesen und Überfälle auf Küstenorte, Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen mit Geiselnahmen.
Die Gefahr für Entführungen besteht auch in allen entlegenen Gebieten Kameruns.
- Meiden Sie die in der Reisewarnung genannten Gebiete und verlassen Sie insbesondere die Region „Extrême Nord“, sollten Sie sich dort aufhalten.
- Verfolgen Sie lokale Medien hinsichtlich möglicher kurzfristiger Beschränkungen des öffentlichen Lebens und beachten Sie meist nächtliche Ausgangssperren.
- Seien Sie im gesamten Land besonders aufmerksam und vorsichtig.
- Beachten Sie auch den weltweiten Sicherheitshinweis.
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Teilreisewarnung Kamerun 22.04.2022 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Kamerun
Stand 22.04.2022
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Terrorismus, innenpolitische Lage)
- Gesundheit (Impfschutz)
Sicherheit
Terrorismus
In den letzten Jahren wurden in der Region „Extrême-Nord“ mehrfach Ausländer entführt. Dort besteht weiterhin ein sehr hohes Entführungsrisiko. An der Grenze zu Nigeria und in Maroua, der Hauptstadt der Region Extrême-Nord, ist es zu Selbstmordanschlägen mit zahlreichen Todesopfern gekommen. In den Regionen Nord und Adamaoua sowie in den Grenzgebieten zu Nigeria und Tschad kommt es vermehrt zu gewalttätigen Raubüberfällen und Entführungen. Dies schließt die Nationalparks Benoue und Bouba Ndjidda ein, vor deren Besuch gewarnt wird.
In den nigerianischen Bundesstaaten Borno und Adamawa auf der anderen Seite der Grenze gilt der Ausnahmezustand und eine Reisewarnung. Auch für den Bereich des Grenzgebiets auf der Seite des Tschad gilt eine Reisewarnung.
In den beiden anglophonen Regionen North-West und South-West dauern gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und separatistischen Gruppierungen an, die Todesopfer und Verletzte forderten.
Die Straße zwischen Bamenda und Bafoussam darf laut Anordnung der kamerunischen Sicherheitskräfte nur noch im Konvoi mit bewaffneter Eskorte zu festgelegten Zeiten befahren werden.
Das Grenzgebiet mit der Zentralafrikanischen Republik gilt wegen grenzüberschreitender Übergriffe bewaffneter Gruppen der dortigen Rebellen als unsicher. Es besteht außerdem die Gefahr, Opfer von Entführungen oder Raubüberfällen zu werden. Für die Zentralafrikanische Republik besteht ebenfalls eine Reisewarnung.
Auf der Halbinsel Bakassi und Umgebung nahe der Grenze zu Nigeria gibt es fortdauernde Sicherheitsprobleme. Im gesamten Golf von Guinea kommt es zu Überfällen auf Küstenorte, Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen mit Geiselnahmen.
Die Gefahr für Entführungen besteht auch in allen entlegenen Gebieten Kameruns.Innenpolitische Lage
- Meiden Sie die in der Reisewarnung genannten Gebiete und verlassen Sie insbesondere die Region „Extrême Nord“, sollten Sie sich dort aufhalten.
- Verfolgen Sie lokale Medien hinsichtlich möglicher kurzfristiger Beschränkungen des öffentlichen Lebens und beachten Sie meist nächtliche Ausgangssperren.
- Seien Sie im gesamten Land besonders aufmerksam und vorsichtig.
- Beachten Sie auch den weltweiten Sicherheitshinweis.
Es muss damit gerechnet werden, dass es insbesondere in den Städten zu Protestaktionen und Demonstrationen kommen kann, bei denen gewalttätige Auseinandersetzungen möglich sind. Im Fall von Straßensperren und Streiks kommt es zu Verspätungen und Behinderungen im Reiseverkehr.
Seit 2012 kommt es zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunische Einrichtungen (Nationalparks, Grenzposten).
Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder ist äußerst problematisch bzw. unmöglich. Für sämtliche Bereiche der nördlichen, westlichen und östlichen Landgrenzen bestehen Reisewarnungen, siehe Terrorismus.Gesundheit
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien und planen Sie Reisen sorgfältig.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Sehen Sie von allen Grenzübertritten auf dem Landweg möglichst ab.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Impfschutz
Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.
- Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden ab dem 12. Lebensmonat bei Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch sinnvoll.
- Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohnern und Langzeitreisenden über 4 Wochen eine einmalige Auffrischimpfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus Kamerun benötigen, siehe Merkblatt Poliomyelitis. Falls Sie kürzer als 4 Wochen im Land sind, ist der übliche vollständige Impfschutz gegen Poliomyelitis im Rahmen der Standardimpfungen ausreichend.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Hinweise zum Corona-Virus in Kamerun siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Teilreisewarnung Kamerun 22.12.2022 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Kamerun
Stand 22.12.2022
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Teilreisewarnung; Terrorismus; Innenpolitische Lage; Kriminalität)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr; Rechtliche Besonderheiten)
Sicherheit
Vor Reisenwird gewarnt.
- in die Region Extrême-Nord (einschließlich des Tschadsees),
- in die Grenzgebiete zu Nigeria, Tschad und zur Zentralafrikanischen Republik (jeweils auf der gesamten Länge der Grenzen),
- in die anglophonen Regionen North-West und South-West und
- zur Halbinsel Bakassi und Umgebung
Von Reisenwird abgeraten.
- in die Regionen Adamaoua und Nord sowie
- alle entlegenen Gebiete Kameruns
Terrorismus
In den letzten Jahren wurden in der Region „Extrême-Nord“ mehrfach Ausländer entführt. Dort besteht weiterhin ein sehr hohes Entführungsrisiko. An der Grenze zu Nigeria und in Maroua, der Hauptstadt der Region Extrême-Nord, ist es zu Selbstmordanschlägen mit zahlreichen Todesopfern gekommen. In den Regionen Nord und Adamaoua sowie in den Grenzgebieten zu Nigeria und Tschad kommt es vermehrt zu gewalttätigen Raubüberfällen und Entführungen, z. T. mit Todesfolge. Dies schließt die Nationalparks Benoue und Bouba Ndjidda ein, vor deren Besuch gewarnt wird.
In den nigerianischen Bundesstaaten Borno und Adamawa auf der anderen Seite der Grenze gilt weiterhin eine Teilreisewarnung aufgrund der schlechten Sicherheitslage. Auch für den Bereich des Grenzgebiets auf der Seite des Tschad gilt eine Teilreisewarnung.
In den beiden anglophonen Regionen North-West und South-West dauern gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und separatistischen Gruppierungen an, die Todesopfer und Verletzte forderten. Auf allen Straßen innerhalb dieser beiden Regionen besteht erhöhte Gefahr durch Sprengsätze, Überfälle an Straßensperren und Entführungen.
Das Grenzgebiet mit der Zentralafrikanischen Republik gilt wegen grenzüberschreitender Übergriffe bewaffneter Gruppen der dortigen Rebellen als unsicher. Es besteht außerdem die Gefahr, Opfer von Entführungen oder Raubüberfällen zu werden. Für die Zentralafrikanische Republik besteht eine Reisewarnung.
Auf der Halbinsel Bakassi und Umgebung nahe der Grenze zu Nigeria gibt es fortdauernde Sicherheitsprobleme. Im gesamten Golf von Guinea kommt es zu Überfällen auf Küstenorte, Fischkutter, Öltanker oder Ölplattformen mit Geiselnahmen.
Die Gefahr für Entführungen besteht auch in allen entlegenen Gebieten Kameruns.Innenpolitische Lage
- Meiden Sie die in der Reisewarnung genannten Gebiete und verlassen Sie insbesondere die Region „Extrême Nord“, sollten Sie sich dort aufhalten.
- Verfolgen Sie lokale Medien hinsichtlich möglicher kurzfristiger Beschränkungen des öffentlichen Lebens und beachten Sie meist nächtliche Ausgangssperren.
- Seien Sie im gesamten Land besonders aufmerksam und vorsichtig.
- Beachten Sie auch den weltweiten Sicherheitshinweis.
Es muss damit gerechnet werden, dass es insbesondere in den Städten zu Protestaktionen und Demonstrationen kommen kann, bei denen gewalttätige Auseinandersetzungen möglich sind. Im Fall von Straßensperren und Streiks kommt es zu Verspätungen und Behinderungen im Reiseverkehr.
Es kommt immer wieder zu Übergriffen ausländischer bewaffneter Gruppen (Tschad, Zentralafrikanische Republik, Nigeria) auf kamerunisches Gebiet. Hiervon sind auch Nationalparks betroffen, z.B. Bouba Ndjidda.
Die Weiterreise von Kamerun auf dem Landweg in angrenzende Länder ist äußerst problematisch bzw. unmöglich. Für sämtliche Bereiche der nördlichen, westlichen und östlichen Landgrenzen bestehen Reisewarnungen, siehe Terrorismus.Kriminalität
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien und planen Sie Reisen sorgfältig.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Sehen Sie von allen Grenzübertritten auf dem Landweg möglichst ab.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Die Kriminalitätsrate ist hoch. Insbesondere in Großstädten wie Jaunde, Duala, Ngaoundere und Bafoussam besteht ein erhöhtes Risiko bewaffneter Überfälle und Diebstähle. In den nördlichen Landesteilen besteht eine hohe Gefahr für Entführungen, siehe Terrorismus.
Vor Feiertagen, insbesondere in der Vorweihnachtszeit, steigt die Zahl der Diebstähle und Raubüberfälle vor allem in Ballungsgebieten erfahrungsgemäß deutlich an. Das Entreißen von Taschen ist verbreitet. Aufgrund der regelmäßig gegebenen Gewaltbereitschaft der Täter wird dringend davon abgeraten, Gegenwehr zu leisten. Nach Einbruch der Dunkelheit sind die Gefahren nochmals höher. In Duala kommt es vermehrt zu kriminellen Handlungen (Raub, Körperverletzung) von großen Gruppen zumeist mit Macheten bewaffneter Kinder und Jugendlicher, sog. „Microbes“. Die kamerunischen Sicherheitskräfte haben dem bisher nicht Einhalt gebieten können. Für Duala herrscht aktuell ein Fahrverbot für Motorräder und Motorradtaxis zwischen 20 und 6 Uhr, der Verkauf von Alkohol ist teilweise eingeschränkt. Es besteht das Risiko der Ausbreitung dieses Kriminalitätsphänomens auf weitere urbane Ballungsgebiete des Landes.
Kleinkriminalität wie Diebstähle kommen insbesondere in Zügen, Bussen und Taxis vor. In nicht vorbestellten, sondern auf der Straße angehaltenen Taxis erfolgten in der Vergangenheit gewalttätige Überfälle. Insbesondere bei Sammeltaxis besteht das Risiko bewaffneter Überfälle, bei denen die Opfer Verletzungen davontragen können.
Rund um Bertua an der Verbindungsstraße zwischen Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik hat sich die Zahl krimineller Übergriffe mit Waffengewalt insbesondere gegen Motorradtaxis - Fahrer und Passagiere - deutlich erhöht, es gab mehrere Todesfälle. Für Bertua und Mandjou wurden bis auf weiteres nächtliche Fahrverbote für Motorräder verhängt.
Falsche Sicherheitsbeamte und andere Betrugsversuche auch über das Internet sind in Kamerun verbreitet.
An unbelebten Abschnitten der Strände von beliebten Badeorten sowie in der Region um Melong sind Touristen, die allein oder zu zweit und mit Gepäck unterwegs waren, in mehreren Fällen auch tagsüber beraubt worden.Reiseinfos
- Seien Sie vor allem auf öffentlichen Plätzen, beim Besuch internationaler Einrichtungen sowie an exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten besonders aufmerksam.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Stränden besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Verzichten Sie vor allem in größeren Städten wie auch in den von ausländischen Touristen frequentierten Ferienorten auf auffällige Wertgegenstände oder Schmuck.
- Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld mit und verteilen es unterwegs auf verschiedene Taschen.
- Vermeiden Sie nach Einbruch der Dunkelheit Bewegungen zu Fuß und unbekannte Stadtviertel, bleiben Sie auf gut beleuchteten Straßen.
- Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand und verhalten Sie sich ruhig.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf und führen Sie nur eine Kopie Ihres Passes mit.
- Halten Sie Taxis nicht an der Straße an, sondern bestellen Sie sie z.B. über Ihr Hotel.
- Erwägen Sie die Beauftragung eines vertrauenswürdigen Fahrers für die gesamte Zeit Ihres Aufenthalts.
- Halten Sie Türen und Fenster stets verschlossen und verriegelt, insbesondere nachts.
- Vergewissern Sie sich bei Sicherheitsbeamten der Polizei und Gendarmerie der Echtheit mittels Dienstausweis und kontaktieren Sie ggf. die deutsche Botschaft.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
Infrastruktur/Verkehr
Kamerun verfügt im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern über ein großes Straßennetz, dessen Instanthaltung jedoch mangelhaft ist. Vor allem die Überlandbusse sind in einem sehr schlechten Zustand. Von ihrer Nutzung wird dringend abgeraten. Generell sollte aber auch jedes andere öffentliche Verkehrsmittel oder auch Mietwagen auf den technischen Zustand und die Fahrtauglichkeit des Fahrers kritisch begutachtet werden.
Die touristische Infrastruktur hat keinen hohen Standard. Für Reisen nach Ngaoundéré besteht eine unzuverlässige Eisenbahnverbindung. Von dort aus gelangen Reisende per Auto weiter in den Norden. Außerhalb der größeren Städte ersetzen sog. Mototaxis (Motorräder) die Autotaxis.
Übernachtungsmöglichkeiten außerhalb der Städte sind nur begrenzt vorhanden und haben einfachen Standard.
Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem Verkehrsverhalten vieler Fahrer, insbesondere von Lastwagen, besteht ein vielfach höheres Unfallrisiko als in Europa.
Es ist vor allem bei Autofahrten mit lange dauernden Polizeikontrollen zu rechnen.
Wegen der allgemein sehr hohen Unfallgefahr im Straßenverkehr ist ein defensiver Fahrstil angezeigt, Sicherheitsgurte sollten unbedingt angelegt werden.Rechtliche Besonderheiten
- Seien Sie im Straßenverkehr besonders vorsichtig und fahren Sie defensiv.
- Nehmen Sie möglichst einen Fahrer.
- Unterlassen Sie Überlandfahrten bei Dunkelheit.
- Seien Sie bei Kontrollen geduldig.
Für offizielle Gebäude wie Ministerien und den Präsidentenpalast in Jaunde, Flughäfen, Häfen, Brücken, militärische Einrichtungen oder Polizeistationen und Telekommunikationsanlagen besteht ein Fotografierverbot.
Auch das Fotografieren offizieller Fahrzeugkolonnen, insbesondere des Staatspräsidenten, ist verboten. Sollte sich eine Fahrzeugkolonne des Staatspräsidenten nähern, müssen sich Fußgänger mit dem Rücken zur Straße stellen.
Es ist verboten, den Präsidenten und seine Familie zu beleidigen.
Bei Polizei- und Gendarmeriekontrollen bleibt es manchmal unklar, auf welcher gesetzlichen Grundlage bestimmte Dokumente oder Verhaltensweisen gefordert werden.
- Fragen Sie vor dem Fotografieren um Erlaubnis, auch wenn Sie Personen fotografieren möchten.
- Sollten Sie festgehalten werden, bestehen Sie auf Ihr Recht, Kontakt mit der deutschen Botschaft in Jaunde aufzunehmen.
Hinweise zum Corona-Virus in Kamerun siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Teilreisewarnung Kamerun 14.02.2023 | Ausreiseaufruf Region „Extrême-Nord“
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Kamerun
Stand 14.02.2023
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Schließung der Landgrenze zwischen Kamerun und Äquatorialguinea)
- Gesundheit (Aktuelles: Virale hämorrhagische Fieber)
Aktuelles
Schließung der Landgrenze zwischen Kamerun und Äquatorialguinea
Die Grenze zwischen Kamerun und Äquatorialguinea ist derzeit geschlossen. Flüge nach Malabo sind weiterhin möglich.
Im äquatorialguineischen Grenzgebiet wurden in den letzten Tagen mehrere Infektionen mit Todesfolge mit dem Marburg-Virus gemeldet.Gesundheit
- Halten Sie sich streng an mögliche Auflagen der lokalen Behörden.
- Achten Sie in der Grenzregion auf erhöhte Hand-, Unterkunfts- und Nahrungsmittelhygiene.
- Meiden Sie den Kontakt mit Fledermäusen, deren Ansammlungen und rohem Wildfleisch („bush meat“).
- Meiden Sie erkrankte Personen und deren Körperflüssigkeiten.
- Beachten Sie die Hinweise im Abschnitt Gesundheit Virale hämorrhagische Fieber.
Aktuelles: Virale hämorrhagische Fieber
Ein Charakteristikum dieser Virusinfektionen (Gelbfieber, Ebola- oder Marburg-Virus u.a.) ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankungen sind mit einer hohen Sterberate assoziiert.
Für alle hämorrhagischen Fieber (außer Gelbfieber) stellt der ungeschützte Kontakt zu Erkrankten, insbesondere deren Körperflüssigkeiten, ein hohes Risiko dar.
- Lassen Sie sich gegen Gelbfieber impfen.
- Meiden Sie erkrankte Personen und deren Körperflüssigkeiten.
- Meiden Sie Fledermaushöhlen und sonstige Ansammlungen dieser Tiere.
- Meiden Sie den Kontakt mit rohem Wildfleisch, insbesondere von Affen („bush meat“).
- Meiden Sie Schlachthöfe oder andere Tierschlachtungen und den Kontakt zu Tierblut.
- Wenden Sie Hautabwehrmittel gegen Mücken und Zecken an, auch tagsüber.
Gruß
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