Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 19.07.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 20.06.2025 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 20.06.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Sicherheitslage

Die Sicherheitslage im Land ist äußerst angespannt.

Israel führt seit dem 13. Juni 2025 Militärschläge gegen iranische Nuklearanlagen und die iranische Militärführung aus. Iran reagiert mit Gegenschlägen auf Ziele in verschiedenen Teilen des Landes. Es muss jederzeit mit Angriffen durch Drohnen und mit Raketenbeschuss gerechnet werden. Israel hat für das ganze Land den Ausnahmezustand ausgerufen; die Bevölkerung ist aufgerufen, in geschlossenen Räumen und in der Nähe von Schutzmöglichkeiten zu bleiben.

Durch die andauernde militärische Auseinandersetzung hat sich die Sicherheitslage in der gesamten Region verschärft. Eine regionale Ausweitung des Konflikts kann nicht ausgeschlossen werden. Im Zusammenhang mit dem Konflikt kann es auch in Israel und den Palästinensischen Gebieten jederzeit zu zusätzlichen sicherheitsrelevanten Vorfällen kommen.

Die Übergänge in das Westjordanland sind zum jetzigen Zeitpunkt gesperrt; die Dauer der Sperrung ist nicht absehbar. Grundsätzlich sollten auch im Westjordanland und Ost-Jerusalem die Hinweise der israelischen Sicherheitsbehörden beachtet und die Situation über die Medien genau verfolgt werden.

Die Grenzübergänge nach Jordanien sind derzeit geöffnet, können aber jederzeit und auch kurzfristig geschlossen werden.

Israel hat die Militäroperation im Gazastreifen, die infolge des Angriffes der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 begonnen hatte, am 18. März 2025 wieder aufgenommen. Seitdem wurde Israel wieder mehrmals von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Die am 27. November 2024 zwischen Israel und Libanon geschlossene Waffenruhe wird weitgehend eingehalten. Es kam aber zu einzelnen Raketenangriffen auf Israel von libanesischem Staatsgebiet, die sich auch wiederholen können. Dies gilt insbesondere für den Norden Israels, aber auch für Zentralisrael. Einige Einwohnerinnen und Einwohner sind inzwischen in ihre Ortschaften entlang der Grenze zu Libanon zurückgekehrt.

Es besteht weiterhin ein hohes Risiko einzelner terroristischer Anschläge; in den letzten Wochen wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv, mehrfach terroristische Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in das Westjordanland verlegt; es kommt regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem wurde im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet; darüber hinaus wurde die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft, einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe von Nablus und Hebron deutlich zugenommen.

Die Sicherheitslage, insbesondere an Feiertagen, kann sich schnell und ohne Vorwarnung weiter verschärfen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und ergänzen Sie diese im Zweifelsfall. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Sollten Sie eine Ausreise auf dem Landweg erwägen:
    Prüfen Sie, ob dies in eigenverantwortlicher Abwägung Ihrer individuellen Situation für Sie infrage kommt oder Sie an Ihrem derzeitigen Aufenthaltsort mit der entsprechenden Schutzinfrastruktur verbleiben wollen. Für alle Fahrten gilt, dass Sie diese nur nach Abwägung aller Risiken antreten und dabei insbesondere auf die Empfehlungen des israelischen Zivilschutzes achten sollten. Stellen Sie sicher, dass der gewählte Grenzübergang sowie ggf. auf der Strecke befindliche Checkpoints tatsächlich geöffnet/passierbar sind und Sie eine erforderliche Einreiseerlaubnis für das Zielland vorab beantragt und erhalten haben.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam.
  • Sollten Sie die vom israelischen Touristenministerium angekündigte Ausreiseunterstützung wahrnehmen wollen, nutzen Sie bitte die entsprechende Registrierungsplattform. Nähere Informationen zur Form der Ausreiseunterstützung liegen derzeit nicht vor.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 26.06.2025 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 26.06.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Sicherheitslage

Die Sicherheitslage im Land ist angespannt.

Israel hat vom 13. Juni bis 24. Juni 2025 Militärschläge gegen iranische Nuklearanlagen und die iranische Militärführung ausgeführt, Iran hat mit Gegenschlägen auf Ziele in verschiedenen Teilen Israels reagiert. Mit dem Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und Iran am 24. Juni 2025 wurde die militärische Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten beendet. Ein Wiederaufflammen des Konflikts mit erneuten Angriffen durch Drohnen und Raketenbeschuss kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Der kommerzielle Flugverkehr normalisiert sich zunehmend, derzeit kann es aber noch zu Flugausfällen und -verschiebungen kommen.

Die israelische Militäroperation im Gazastreifen, die infolge des Angriffes der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 begonnen hatte, wurde am 18. März 2025 wieder aufgenommen. Seitdem wurde Israel wieder mehrmals von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Die am 27. November 2024 zwischen Israel und Libanon geschlossene Waffenruhe wird weitgehend eingehalten. Es kam aber zu einzelnen Raketenangriffen auf Israel von libanesischem Staatsgebiet, die sich auch wiederholen können. Dies gilt insbesondere für den Norden Israels, aber auch für Zentralisrael. Einige Einwohnerinnen und Einwohner sind inzwischen in ihre Ortschaften entlang der Grenze zu Libanon zurückgekehrt.

Es besteht weiterhin ein hohes Risiko einzelner terroristischer Anschläge; in den letzten Wochen wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv, mehrfach terroristische Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in das Westjordanland verlegt; es kommt regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem wurde im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet; darüber hinaus wurde die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft, einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe von Nablus und Hebron deutlich zugenommen.

Die Sicherheitslage, insbesondere an Feiertagen, kann sich schnell und ohne Vorwarnung weiter verschärfen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und ergänzen Sie diese im Zweifelsfall. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam.
  • Sollten Sie die vom israelischen Touristenministerium angekündigte Ausreiseunterstützung wahrnehmen wollen, nutzen Sie bitte die entsprechende Registrierungsplattform. Nähere Informationen zur Form der Ausreiseunterstützung liegen derzeit nicht vor.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 18.07.2025 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 18.07.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage; Ausreisemöglichkeiten)
- Sicherheit (Abschnitt Teilreisewarnung)
- Einreise und Zoll (Weiterreise von Israel nach Jordanien auf dem Landweg)


Aktuelles
Sicherheitslage

Die Sicherheitslage im Land ist angespannt.

Mit dem Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und Iran am 24. Juni 2025 wurde die militärische Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten beendet. Ein Wiederaufflammen des Konflikts mit erneuten Angriffen durch Drohnen und Raketenbeschuss sowie eine damit einhergehende Verschärfung der Sicherheitslage in der Region kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Dies schließt auch anderweitige sicherheitsrelevante Vorfälle in Israel und den Palästinensischen Gebieten sowie ggf. Beeinträchtigungen des regionalen Flugverkehrs mit ein.

Die israelische Militäroperation im Gazastreifen, die infolge des Angriffes der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 begonnen hatte, wurde am 18. März 2025 wieder aufgenommen. Seitdem wurde Israel wieder mehrmals von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Die am 27. November 2024 zwischen Israel und Libanon geschlossene Waffenruhe wird weitgehend eingehalten. Es kam aber zu einzelnen Raketenangriffen auf Israel von libanesischem Staatsgebiet, die sich auch wiederholen können. Dies gilt insbesondere für den Norden Israels, aber auch für Zentralisrael. Einige Einwohnerinnen und Einwohner sind inzwischen in ihre Ortschaften entlang der Grenze zu Libanon zurückgekehrt.

Es besteht weiterhin ein hohes Risiko einzelner terroristischer Anschläge; in den letzten Wochen wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv, mehrfach terroristische Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in das Westjordanland verlegt; es kommt regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem wurde im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet; darüber hinaus wurde die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft, einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe von Nablus und Hebron deutlich zugenommen.

Die Sicherheitslage, insbesondere an Feiertagen, kann sich schnell und ohne Vorwarnung weiter verschärfen.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung (in PSE: Reisewarnung).
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und ergänzen Sie diese im Zweifelsfall. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Prüfen Sie kritisch, ob Überlandfahrten im Westjordanland zwingend notwendig sind; meiden Sie die Straßen 60 und 458.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam.
Ausreisemöglichkeiten
Von einer weiteren Eskalation der Sicherheitslage könnten neben dem Flugverkehr auch die Land- und Seetransportwege betroffen sein, mit entsprechend deutlichen Beeinträchtigungen der Ein- und Ausreisemöglichkeiten.
Informationen zur Ausreise über den Landweg siehe unten: Einreise und Zoll – Grenzübergänge.

Sicherheit - Teilreisewarnung
Siehe Aktuelles.

Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland (mit Ausnahme von Ostjerusalem) wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Vor Reisen in den Norden Israels (nördlich der Straße 85 und deren Verlängerung) sowie das Gebiet um den Gazastreifen (südlich von Aschkelon bzw. der Straße 35, westlich von Be’er Scheva bzw. der Straße 40 und nördlich der Straße 211) wird gewarnt.

Von Reisen in andere Landesteile Israels sowie nach Ostjerusalem wird abgeraten.

Israel befindet sich weiterhin formell im Kriegszustand.

Einreise und Zoll
Weiterreise von Israel nach Jordanien auf dem Landweg

Deutsche Staatsangehörige, die auf dem Landweg von Israel aus durch das Westjordanland nach Jordanien reisen und dafür den Grenzübergang der Allenby-/Sheikh-Hussein-Brücke nutzen möchten, benötigen ein Visum. Das Visum muss vor Reiseantritt beantragt werden. Deutsche Staatsangehörige, die über eine palästinensische ID-Nummer verfügen, müssen ein gesondertes Verfahren in den Palästinensischen Gebieten durchlaufen (Anmeldung zur Ausreise in Jericho).

Beachten Sie die tagesaktuellen Öffnungszeiten des Grenzübergangs:
  • Allenby-/Sheikh-Hussein-Brücke
    und telefonisch: +072 (0) 2-548-2600
  • Beachten Sie die Einreisebestimmungen für Jordanien, z.B. in den Reise- und Sicherheitshinweisen für Jordanien.
  • Sollte eine Reise von Israel nach Jordanien auf dem Landweg geplant sein, sollten Sie im Zweifel vor Reiseantritt Kontakt mit der jordanischen Botschaft in Tel Aviv oder der Botschaft des Königreichs Jordanien in Berlin bzw. dem jordanischen Vertretungsbüro in Ramallah aufnehmen.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 22.10.2025 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 22.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)
- Sicherheit (Abschnitt Teilreisewarnung)


Aktuelles
Sicherheitslage

Die Sicherheitslage im Land, auch in Tel Aviv und Jerusalem, ist unvorhersehbar.

Am 10. Oktober 2025 trat ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas in Kraft. Auch wenn es seitdem vereinzelt zu Beschuss innerhalb des Gazastreifens kam, wird die Waffenruhe von beiden Seiten weitgehend eingehalten. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Falle eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wieder aufgenommen wird.

Nach israelischen Raketenschlägen auf Ziele in Iran hat Iran im Juni 2025 mehrere Angriffswellen mit Drohnen und Raketen auf Israel ausgelöst. Am 24. Juni 2025 trat eine Waffenruhe zwischen Israel und Iran in Kraft. Ein Wiederaufflammen des Konflikts mit erneuten Angriffen durch Drohnen und Raketenbeschuss sowie eine damit einhergehende Verschärfung der Sicherheitslage in der Region ist jedoch jederzeit möglich, auch plötzlich und ohne Vorwarnung. Dies schließt auch anderweitige sicherheitsrelevante Vorfälle in Israel und den Palästinensischen Gebieten sowie Beeinträchtigungen bis hin zur Aussetzung des Flugverkehrs in der gesamten Region mit ein.

Die am 27. November 2024 zwischen Israel und Libanon geschlossene Waffenruhe wird weitgehend eingehalten. Insbesondere im Norden, aber auch im Zentrum des Landes kann es zu Raketenangriffen auf Israel von libanesischem Staatsgebiet aus kommen. Zudem wurde Israel wiederholt von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in das Westjordanland verlegt; es kommt dort regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem wurde im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet; darüber hinaus wurde die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft, einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe von Nablus und Hebron deutlich zugenommen.

Die Sicherheitslage kann sich schnell und ohne Vorwarnung weiter verschärfen, insbesondere an Feiertagen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung für den Gazastreifen und das Westjordanland.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Seien Sie darauf vorbereitet, im Falle einer Eskalation der Lage über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Unterbrechungen des Flugverkehrs das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Seien Sie bei Reisen in ländliche Gebiete vorsichtig, da dort möglicherweise nicht explodierte Kampfmittel liegen.
  • Prüfen Sie kritisch, ob Überlandfahrten im Westjordanland zwingend notwendig sind; meiden Sie die Straßen 60 und 458.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und ergänzen Sie diese im Zweifelsfall. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
Sicherheit - Teilreisewarnung
Siehe Aktuelles.

Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland (mit Ausnahme von Ostjerusalem) wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Vor Reisen in das Gebiet um den Gazastreifen (südlich von Aschkelon bzw. der Straße 35, westlich von Be’er Scheva bzw. der Straße 40 und nördlich der Straße 211) wird gewarnt.

Von Reisen in den Norden Israels (nördlich der Straße 85 und deren Verlängerung) wird dringend abgeraten.

Von Reisen in andere Landesteile Israels sowie nach Ostjerusalem wird abgeraten.

Israel befindet sich weiterhin formell im Kriegszustand.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 04.11.2025 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 04.11.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Abschnitt Aktuelles)
- Sicherheit (Abschnitt Sicherheit)


Aktuelles
Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland (mit Ausnahme von Ostjerusalem) wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Von Reisen in das Gebiet um den Gazastreifen (so genannter „Gaza-Envelope“) sowie von Reisen in den Norden Israels (nördlich der Straße 85 und deren Verlängerung) wird dringend abgeraten.

Von nicht notwendigen Reisen in andere Landesteile Israels sowie nach Ostjerusalem wird abgeraten.

Israel befindet sich weiterhin formell im Kriegszustand.

Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer.

Sicherheit

Siehe Aktuelles.

Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland (mit Ausnahme von Ostjerusalem) wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Von Reisen in das Gebiet um den Gazastreifen (so genannter „Gaza-Envelope“) sowie von Reisen in den Norden Israels (nördlich der Straße 85 und deren Verlängerung) wird dringend abgeraten.

Von nicht notwendigen Reisen in andere Landesteile Israels sowie nach Ostjerusalem wird abgeraten.

Israel befindet sich weiterhin formell im Kriegszustand.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 09.01.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 09.01.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage; Ausreise aus dem Gazastreifen)
- Einreise und Zoll (Einfuhrbestimmungen)


Aktuelles
Sicherheitslage

Die Sicherheitslage im Land, auch in Tel Aviv und Jerusalem, ist unvorhersehbar.

Am 10. Oktober 2025 trat ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas in Kraft. Auch wenn es seitdem vereinzelt zu Beschuss innerhalb des Gazastreifens kam, wird die Waffenruhe von beiden Seiten weitgehend eingehalten. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Falle eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wieder aufgenommen wird.

Nach israelischen Raketenschlägen auf Ziele in Iran hat Iran im Juni 2025 mehrere Angriffswellen mit Drohnen und Raketen auf Israel ausgelöst. Am 24. Juni 2025 trat eine Waffenruhe zwischen Israel und Iran in Kraft. Ein Wiederaufflammen des Konflikts mit erneuten Angriffen durch Drohnen und Raketenbeschuss sowie eine damit einhergehende Verschärfung der Sicherheitslage in der Region ist jedoch jederzeit möglich, auch plötzlich und ohne Vorwarnung. Dies schließt auch anderweitige sicherheitsrelevante Vorfälle in Israel und den Palästinensischen Gebieten sowie Beeinträchtigungen bis hin zur Aussetzung des Flugverkehrs in der gesamten Region mit ein.

Die am 27. November 2024 zwischen Israel und Libanon geschlossene Waffenruhe wird weitgehend eingehalten. Insbesondere im Norden, aber auch im Zentrum Israels kann es weiterhin zu Raketenangriffen von libanesischem Staatsgebiet aus kommen. Israel geht zunehmend gegen den Wiederaufbau von Terrorstrukturen in Libanon vor, insbesondere im israelisch-libanesischen Grenzgebiet (Blue Line). Zudem wurde Israel wiederholt von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in das Westjordanland verlegt; es kommt dort regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem wurde im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet; darüber hinaus wurde die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft, einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe von Nablus und Hebron deutlich zugenommen.

Die Sicherheitslage kann sich schnell und ohne Vorwarnung weiter verschärfen, insbesondere an Feiertagen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung für den Gazastreifen und das Westjordanland.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Seien Sie darauf vorbereitet, im Falle einer Eskalation der Lage über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Unterbrechungen des Flugverkehrs das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Seien Sie bei Reisen in ländliche Gebiete vorsichtig, da dort möglicherweise nicht explodierte Kampfmittel liegen.
  • Prüfen Sie kritisch, ob Überlandfahrten im Westjordanland zwingend notwendig sind; meiden Sie die Straßen 60 und 458.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und ergänzen Sie diese im Zweifelsfall. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
Ausreise aus dem Gazastreifen
Der Grenzübergang Rafah nach Ägypten ist derzeit geschlossen. Konsularische Hilfeleistungen in Gaza sind aufgrund der trotz der Waffenruhe anhaltenden bewaffneten Auseinandersetzungen und der weiterhin fehlenden Zugangsmöglichkeiten zurzeit praktisch unmöglich.

Deutsche, die sich trotz Reisewarnung derzeit im Gazastreifen aufhalten, beachten folgende Hinweise:
  • Hinterlegen Sie unbedingt Ihre aktuellen Kontaktdaten in der Krisenvorsorgeliste und aktualisieren Sie diese ggf. unverzüglich. Bei Schwierigkeiten wenden Sie sich an das Deutsche Vertretungsbüro Ramallah.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben.
  • Bewegen Sie sich, wenn möglich, nur in unmittelbarer Nähe Ihres derzeitigen Aufenthaltsortes.
Einreise und Zoll
Einfuhrbestimmungen

Die Ein- oder Ausfuhr von Geldmitteln (Bargeld, Barschecks, Reiseschecks) im Gegenwert von zusammen 80.000 ILS (ca. 19.900 EUR) muss angemeldet werden. Das entsprechende „Zoll-Formular Nr. 84“ kann telefonisch unter +972-2-658 7777 angefordert werden.

Besondere Vorschriften gelten für die Einfuhr von Geldmitteln in die Palästinensischen Gebiete.

Deutsche Staatsangehörige, die über die Allenby-/Sheikh-Hussein-Brücke in das Westjordanland ein- oder ausreisen möchten, müssen mitgeführte Geldmittel (Bargeld, Reiseschecks bzw. Gold) ab einem Betrag von 2.000 JOD (ca. 2.400 EUR) vor Ein-/Ausreise beim israelischen Zoll online anmelden. Die Anmeldung muss frühestens 72 und spätestens 24 Stunden vor Ankunft am Grenzübergang erfolgt sein. Dort muss die Bestätigung der zuvor erfolgten Anmeldung am Zollschalter in der Passagierhalle vorgelegt werden. Die Missachtung kann rechtlich geahndet werden oder zur Beschlagnahme und Einziehung der mitgeführten Geldmittel führen.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 14.01.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 14.01.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Sicherheitslage

Am 10. Oktober 2025 trat ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas in Kraft. Auch wenn es seitdem vereinzelt zu Beschuss innerhalb des Gazastreifens kam, wird die Waffenruhe von beiden Seiten weitgehend eingehalten. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Falle eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Nach israelischen Raketenschlägen auf Ziele in Iran hat Iran im Juni 2025 mehrere Angriffswellen mit Drohnen und Raketen auf Israel ausgelöst. Am 24. Juni 2025 trat eine Waffenruhe zwischen Israel und Iran in Kraft. Ein Wiederaufflammen des Konflikts mit erneuten Angriffen durch Drohnen und Raketenbeschuss sowie eine damit einhergehende Verschärfung der Sicherheitslage in der Region ist jedoch jederzeit möglich, auch plötzlich und ohne Vorwarnung. Dies schließt auch anderweitige sicherheitsrelevante Vorfälle in Israel und den Palästinensischen Gebieten mit ein.

Die am 27. November 2024 zwischen Israel und Libanon geschlossene Waffenruhe wird weitgehend eingehalten. Insbesondere im Norden, aber auch im Zentrum Israels kann es weiterhin zu Raketenangriffen von libanesischem Staatsgebiet aus kommen. Israel geht zunehmend gegen den Wiederaufbau von Terrorstrukturen in Libanon vor, insbesondere im israelisch-libanesischen Grenzgebiet (Blue Line). Zudem wurde Israel wiederholt von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in das Westjordanland verlegt; es kommt dort regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem wurde im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet; darüber hinaus wurde die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft, einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe von Nablus und Hebron deutlich zugenommen.

Die Sicherheitslage ist äußerst volatil und kann sich schnell und ohne Vorwarnung weiter verschärfen, insbesondere an Feiertagen. Es kann jederzeit zu Einschränkungen des Flugverkehrs, inklusive der Stornierung von Flügen sowie der Sperrung von Lufträumen, kommen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung für den Gazastreifen und das Westjordanland.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Seien Sie darauf vorbereitet, im Falle einer Eskalation der Lage über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Unterbrechungen des Flugverkehrs das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Seien Sie bei Reisen in ländliche Gebiete vorsichtig, da dort möglicherweise nicht explodierte Kampfmittel liegen.
  • Prüfen Sie kritisch, ob Überlandfahrten im Westjordanland zwingend notwendig sind; meiden Sie die Straßen 60 und 458.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und ergänzen Sie diese im Zweifelsfall. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
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BPfeilB Naher und Mittlerer Osten | Flugbetrieb wird eingeschränkt

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Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 15.01.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Sicherheitslage

Die Sicherheitslage im Land, auch in Tel Aviv und Jerusalem, ist unvorhersehbar.

Aufgrund der zugespitzten Lage in Iran kann eine zeitnahe militärische Eskalation in der Region, so auch in Israel, nicht ausgeschlossen werden.

Am 24. Juni 2025 trat eine Waffenruhe zwischen Israel und Iran in Kraft, dennoch sind erneute Angriffe durch Drohnen und Raketenbeschuss auf Israel sowie eine damit einhergehende Verschärfung der Sicherheitslage in der Region jederzeit möglich, auch plötzlich und ohne Vorwarnung. Dies schließt auch anderweitige sicherheitsrelevante Vorfälle in Israel und den Palästinensischen Gebieten mit ein.

Am 10. Oktober 2025 trat ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas in Kraft. Auch wenn es seitdem vereinzelt zu Beschuss innerhalb des Gazastreifens kam, wird die Waffenruhe von beiden Seiten weitgehend eingehalten. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Fall eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Die am 27. November 2024 zwischen Israel und Libanon geschlossene Waffenruhe wird weitgehend eingehalten. Insbesondere im Norden, aber auch im Zentrum Israels kann es weiterhin zu Raketenangriffen von libanesischem Staatsgebiet aus kommen. Israel geht zunehmend gegen den Wiederaufbau von Terrorstrukturen in Libanon vor, insbesondere im israelisch-libanesischen Grenzgebiet (Blue Line). Zudem wurde Israel wiederholt von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in das Westjordanland verlegt; es kommt dort regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem wurde im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet; darüber hinaus wurde die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft, einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe von Nablus und Hebron deutlich zugenommen.

Die Sicherheitslage ist äußerst volatil und kann sich schnell und ohne Vorwarnung weiter verschärfen, insbesondere an Feiertagen. Es kann jederzeit zu Einschränkungen des Flugverkehrs, inklusive der Stornierung von Flügen sowie der Sperrung von Lufträumen, kommen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung für den Gazastreifen und das Westjordanland.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Seien Sie darauf vorbereitet, im Falle einer Eskalation der Lage über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Unterbrechungen des Flugverkehrs das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Seien Sie bei Reisen in ländliche Gebiete vorsichtig, da dort möglicherweise nicht explodierte Kampfmittel liegen.
  • Prüfen Sie kritisch, ob Überlandfahrten im Westjordanland zwingend notwendig sind; meiden Sie die Straßen 60 und 458.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und ergänzen Sie diese im Zweifelsfall. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 26.02.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 26.02.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Sicherheitslage

Die Sicherheitslage im Land, auch in Tel Aviv und Jerusalem, ist unvorhersehbar.

Die Sicherheitslage in der Region ist angespannt. Bei einer Eskalation könnte es auch in Israel und den Palästinensischen Gebieten zu sicherheitsrelevanten Vorfällen kommen. Zudem muss jederzeit mit Einschränkungen des Flugverkehrs gerechnet werden: Flüge könnten storniert werden und auch längerfristige Sperrungen des Luftraums sind möglich.

Am 24. Juni 2025 trat eine Waffenruhe zwischen Israel und Iran in Kraft, dennoch sind erneute Angriffe durch Drohnen und Raketenbeschuss auf Israel sowie eine damit einhergehende Verschärfung der Sicherheitslage in der Region jederzeit möglich, auch plötzlich und ohne Vorwarnung. Dies schließt auch anderweitige sicherheitsrelevante Vorfälle in Israel und den Palästinensischen Gebieten mit ein.

Im Oktober 2025 trat ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas in Kraft. Auch wenn es seitdem vereinzelt zu Beschuss innerhalb des Gazastreifens kam, wird die Waffenruhe von beiden Seiten weitgehend eingehalten. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Fall eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Die im November 2024 zwischen Israel und Libanon geschlossene Waffenruhe wird weitgehend eingehalten. Insbesondere im Norden, aber auch im Zentrum Israels kann es weiterhin zu Raketenangriffen von libanesischem Staatsgebiet aus kommen. Israel geht zunehmend gegen den Wiederaufbau von Terrorstrukturen in Libanon vor, insbesondere im israelisch-libanesischen Grenzgebiet (Blue Line). Zudem wurde Israel wiederholt von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in das Westjordanland verlegt; es kommt dort regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem wurde im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet; darüber hinaus wurde die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft, einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe von Nablus und Hebron deutlich zugenommen.

Die Sicherheitslage ist äußerst volatil und kann sich schnell und ohne Vorwarnung weiter verschärfen, insbesondere an Feiertagen. Es kann jederzeit zu Einschränkungen des Flugverkehrs, inklusive der Stornierung von Flügen sowie der Sperrung von Lufträumen, kommen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung für den Gazastreifen und das Westjordanland.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Seien Sie darauf vorbereitet, im Falle einer Eskalation der Lage über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Unterbrechungen des Flugverkehrs das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Seien Sie bei Reisen in ländliche Gebiete vorsichtig, da dort möglicherweise nicht explodierte Kampfmittel liegen.
  • Prüfen Sie kritisch, ob Überlandfahrten im Westjordanland zwingend notwendig sind; meiden Sie die Straßen 60 und 458.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und ergänzen Sie diese im Zweifelsfall. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 27.02.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 27.02.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Sicherheitslage)
- Sicherheit (Dringendes Abraten; Innenpolitische Lage: Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank))


Aktuelles
Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland (mit Ausnahme von Ostjerusalem) wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Von Reisen nach Israel sowie nach Ostjerusalem wird dringend abgeraten.

Israel befindet sich weiterhin formell im Kriegszustand.

Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer

Sicherheitslage

Die Sicherheitslage in der Region ist angespannt und zunehmend volatil. Bei einer Eskalation könnte es auch in Israel und den Palästinensischen Gebieten ohne Vorwarnung zu sicherheitsrelevanten Vorfällen kommen. Zudem muss jederzeit mit Einschränkungen des Flugverkehrs gerechnet werden: Flüge können storniert werden und auch längerfristige Sperrungen des Luftraums sind möglich.

Am 24. Juni 2025 trat eine Waffenruhe zwischen Israel und Iran in Kraft, dennoch sind erneute Angriffe durch Drohnen und Raketenbeschuss auf Israel sowie eine damit einhergehende Verschärfung der Sicherheitslage in der Region jederzeit möglich, auch plötzlich und ohne Vorwarnung. Dies schließt auch anderweitige sicherheitsrelevante Vorfälle in Israel und den Palästinensischen Gebieten mit ein.

Im Oktober 2025 trat ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas in Kraft. Auch wenn es seitdem vereinzelt zu Beschuss innerhalb des Gazastreifens kam, wird die Waffenruhe von beiden Seiten weitgehend eingehalten. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Fall eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Die im November 2024 zwischen Israel und Libanon geschlossene Waffenruhe wird weitgehend eingehalten. Insbesondere im Norden, aber auch im Zentrum Israels kann es weiterhin zu Raketenangriffen von libanesischem Staatsgebiet aus kommen. Israel geht zunehmend gegen den Wiederaufbau von Terrorstrukturen in Libanon vor, insbesondere im israelisch-libanesischen Grenzgebiet (Blue Line). Zudem wurde Israel wiederholt von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in das Westjordanland verlegt; es kommt dort regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem wurde im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet; darüber hinaus wurde die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft, einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe von Nablus und Hebron deutlich zugenommen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung für den Gazastreifen und das Westjordanland.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Seien Sie darauf vorbereitet, im Falle einer Eskalation der Lage über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Unterbrechungen des Flugverkehrs das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Seien Sie bei Reisen in ländliche Gebiete vorsichtig, da dort möglicherweise nicht explodierte Kampfmittel liegen.
  • Prüfen Sie kritisch, ob Überlandfahrten im Westjordanland zwingend notwendig sind; meiden Sie die Straßen 60 und 458.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und ergänzen Sie diese im Zweifelsfall. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
Sicherheit
Siehe Aktuelles.

Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland (mit Ausnahme von Ostjerusalem) wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Von Reisen nach Israel sowie nach Ostjerusalem wird dringend abgeraten.

Israel befindet sich weiterhin formell im Kriegszustand.


Innenpolitische Lage
Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)


Vor Reisen in das Westjordanland (mit Ausnahme von Ostjerusalem) wird gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Von Reisen nach Ostjerusalem wird dringend abgeraten.


Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, zwischen Israel und Jerusalem sowie dem Westjordanland, aber auch innerhalb des Westjordanlands.

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet werden. Reguläre Checkpoints können auch kurzfristig vorübergehend geschlossen werden. Es kann jederzeit zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in palästinensischen Städten und Dörfern oder bei Demonstrationen kommen.

Es kommt derzeit verstärkt zu Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Israelische Militäroperationen finden im verstärkten Ausmaß und mit hoher Frequenz statt.
  • Prüfen Sie, ob Fahrten über Land zwingend erforderlich sind, und meiden Sie die in letzter Zeit besonders von Siedlergewalt betroffenen Straßen 60 und 458.
  • Achten Sie vorsorglich und soweit dies sicher möglich ist auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff).
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben.
  • Bewahren Sie unbedingt Ruhe, meiden Sie Menschenansammlungen und suchen Sie ggf. Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte.
  • Vermeiden Sie Fahrten in das nördliche Westjordanland, insbesondere in den Raum Jenin, Tulkarem und Tubas sowie Fahrten in Flüchtlingslager.
  • Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.
  • Beachten Sie unbedingt Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten.
  • Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam.
  • Bitte beachten Sie, dass die Nutzung israelischer Mietwagen im Westjordanland nicht gestattet ist.
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Reisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 28.02.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 28.02.2026

Letzte Änderungen:
- Eilmeldung
- Aktuelles (Sicherheitslage)
- Sicherheit (Reisewarnung)


Eilmeldung
Vor Reisen in die folgenden Staaten bzw. Gebiete wird gewarnt:

Israel/Palästinensische Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Jemen.


Am Morgen des 28. Februar 2026 haben Israel und die USA mit Luftschlägen gegen Ziele in Iran begonnen. Es folgten Luftangriffe aus Iran auf Israel und weitere Ziele in der Region. Mit weiteren Angriffen muss gerechnet werden.
Die Lufträume von Israel und Iran wurden gesperrt. Es kann jederzeit zur Sperrung weiterer Lufträume in der Region kommen. Mehrere Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt.

Falls Sie sich in der Region aufhalten:
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND). Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Halten Sie Ihre Daten stets aktuell.
  • Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
Aktuelles
Vor Reisen nach Israel, in den Gazastreifen und in das Westjordanland wird gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Israel befindet sich formell im Kriegszustand.

Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer

Sicherheitslage

Am Morgen des 28. Februar 2026 haben Israel und die USA mit Luftschlägen gegen Ziele in Iran begonnen. Es folgten Luftangriffe aus Iran auf Israel und weitere Ziele in der Region. Mit weiteren Angriffen muss gerechnet werden.
Die Lufträume von Israel und Iran wurden gesperrt; auch längerfristige Sperrungen sind möglich. Mehrere Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Weitere Lufträume in der Region können jederzeit ebenfalls gesperrt werden.

Im Oktober 2025 trat ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas in Kraft. Auch wenn es seitdem vereinzelt zu Beschuss innerhalb des Gazastreifens kam, wird die Waffenruhe von beiden Seiten weitgehend eingehalten. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Fall eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Die im November 2024 zwischen Israel und Libanon geschlossene Waffenruhe wird weitgehend eingehalten. Insbesondere im Norden, aber auch im Zentrum Israels kann es weiterhin zu Raketenangriffen von libanesischem Staatsgebiet aus kommen. Israel geht zunehmend gegen den Wiederaufbau von Terrorstrukturen in Libanon vor, insbesondere im israelisch-libanesischen Grenzgebiet (Blue Line). Zudem wurde Israel wiederholt von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in das Westjordanland verlegt; es kommt dort regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem wurde im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet; darüber hinaus wurde die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft, einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe von Nablus und Hebron deutlich zugenommen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und ergänzen Sie diese im Zweifelsfall. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Bereiten Sie sich darauf vor, über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Luftraumsperrungen und Flugausfällen das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Bei Fragen zu gebuchten Flügen/Reisen in die Region kontaktieren Sie Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
Sicherheit - Reisewarnung
Siehe Aktuelles

Vor Reisen nach Israel, in den Gazastreifen und in das Westjordanland wird gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Israel befindet sich formell im Kriegszustand.
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Reisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 02.03.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 02.03.2026

Letzte Änderungen:
- Eilmeldung
- Aktuelles (Aktuelles; Sicherheitslage)
- Sicherheit (Reisewarnung)


Eilmeldung
Vor Reisen in die folgenden Staaten bzw. Gebiete wird gewarnt:

Israel/Palästinensische Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Jemen.


Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt. Auch weitere Luftraumsperrungen sind möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen.

Falls Sie sich in der Region aufhalten:
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND). Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Halten Sie Ihre Daten stets aktuell.
  • Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
  • Beachten Sie bitte auch unsere FAQ zur aktuellen Lage im Nahen und Mittleren Osten.
Aktuelles
Vor Reisen nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete (Gazastreifen, Westjordanland, Ost-Jerusalem) wird gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Israel befindet sich formell im Kriegszustand.

Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer

Sicherheitslage

Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt. Auch weitere Luftraumsperrungen sind möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen.

Im Oktober 2025 trat ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas in Kraft. Auch wenn der Waffenstillstand zunehmend brüchig ist, wird er bislang von keiner Seite grundsätzlich in Frage gestellt. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Fall eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Die im November 2024 zwischen Israel und Libanon geschlossene Waffenruhe wurde am 2. März 2026 durch die Hisbollah gebrochen. Darauf folgten israelische Gegenschläge. Insbesondere im Norden, aber auch im Zentrum Israels kann es weiterhin zu Raketenangriffen von libanesischem Staatsgebiet aus kommen. Israel geht in diesem Zusammenhang zunehmend gegen den Wiederaufbau von Terrorstrukturen in Libanon vor, insbesondere im israelisch-libanesischen Grenzgebiet (Blue Line).
Zudem wurde Israel wiederholt von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in das Westjordanland verlegt; es kommt dort regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem wurde im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet; darüber hinaus wurde die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft, einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe von Nablus und Hebron deutlich zugenommen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und ergänzen Sie diese im Zweifelsfall. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Bereiten Sie sich darauf vor, über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Luftraumsperrungen und Flugausfällen das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Bei Fragen zu gebuchten Flügen/Reisen in die Region kontaktieren Sie Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
Sicherheit - Reisewarnung
Siehe Aktuelles.

Vor Reisen nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete (Gazastreifen, Westjordanland, Ost-Jerusalem) wird gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Israel befindet sich formell im Kriegszustand.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 04.03.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 04.03.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Vor Reisen nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete (Gazastreifen, Westjordanland, Ost-Jerusalem) wird gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Israel befindet sich formell im Kriegszustand.

Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer

Sicherheitslage

Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt. Auch weitere Luftraumsperrungen sind möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen.

Im Oktober 2025 trat ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas in Kraft. Auch wenn der Waffenstillstand zunehmend brüchig ist, wird er bislang von keiner Seite grundsätzlich in Frage gestellt. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Fall eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Am 2. März 2026 hat die Hisbollah-Miliz mehrere Raketen auf Nordisrael abgeschossen. Darauf folgten israelische Gegenschläge. Seitdem kommt es insbesondere im Norden, aber auch im Zentrum Israels zu vereinzelten Raketenangriffen von libanesischem Staatsgebiet aus. Israel geht in diesem Zusammenhang zunehmend gegen den Wiederaufbau von Terrorstrukturen in Libanon vor, insbesondere im israelisch-libanesischen Grenzgebiet (nördlich der Blue Line), seit dem 3. März 2026 auch unter Einsatz von Bodentruppen.
Zudem wurde Israel wiederholt von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in das Westjordanland verlegt; es kommt dort regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem wurde im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet; darüber hinaus wurde die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft, einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe von Nablus und Hebron deutlich zugenommen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und ergänzen Sie diese im Zweifelsfall. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Bereiten Sie sich darauf vor, über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Luftraumsperrungen und Flugausfällen das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Bei Fragen zu gebuchten Flügen/Reisen in die Region kontaktieren Sie Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
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Reisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 11.03.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 11.03.2026

Letzte Änderungen:
- Eilmeldung
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Eilmeldung
Vor Reisen in die folgenden Staaten bzw. Gebiete wird gewarnt:

Israel/Palästinensische Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Jemen.


Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt; weitere Luftraumsperrungen bleiben möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt oder stark eingeschränkt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen. Auch wenn einige Staaten ihre Lufträume inzwischen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für ein eingeschränktes Flugangebot wieder geöffnet haben, kann die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in der Region nicht vorhergesagt werden. Vor Reisen in die o.g. Staaten der Region wird weiterhin gewarnt.

Falls Sie sich in der Region aufhalten:
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND) und weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Dies gilt insbesondere, wenn Sie zwischenzeitlich in ein anderes Land weitergereist sind.
  • Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Seien Sie sich des aktuell erhöhten Risikos im Umfeld US-amerikanischer Einrichtungen bewusst. Meiden Sie diese möglichst weiträumig.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
  • Beachten Sie bitte auch unsere FAQ zur aktuellen Lage im Nahen und Mittleren Osten.
Aktuelles
Vor Reisen nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete (Gazastreifen, Westjordanland, Ost-Jerusalem) wird gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Israel befindet sich formell im Kriegszustand.

Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer

Sicherheitslage

Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt; weitere Luftraumsperrungen bleiben möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt oder stark eingeschränkt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen. Auch wenn einige Staaten ihre Lufträume inzwischen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für ein eingeschränktes Flugangebot wieder geöffnet haben, kann die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in der Region nicht vorhergesagt werden.

Im Oktober 2025 trat ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas in Kraft. Auch wenn der Waffenstillstand zunehmend brüchig ist, wird er bislang von keiner Seite grundsätzlich in Frage gestellt. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Fall eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Am 2. März 2026 hat die Hisbollah-Miliz mehrere Raketen auf Nordisrael abgeschossen. Darauf folgten israelische Gegenschläge. Seitdem kommt es insbesondere im Norden, aber auch im Zentrum Israels zu vereinzelten Raketenangriffen von libanesischem Staatsgebiet aus. Israel geht in diesem Zusammenhang zunehmend gegen den Wiederaufbau von Terrorstrukturen in Libanon vor, insbesondere im israelisch-libanesischen Grenzgebiet (nördlich der Blue Line), seit dem 3. März 2026 auch unter Einsatz von Bodentruppen.
Zudem wurde Israel wiederholt von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in das Westjordanland verlegt; es kommt dort regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem wurde im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet; darüber hinaus wurde die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft, einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe von Nablus und Hebron deutlich zugenommen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind und ergänzen Sie diese im Zweifelsfall. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Bereiten Sie sich darauf vor, über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Luftraumsperrungen und Flugausfällen das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Bei Fragen zu gebuchten Flügen/Reisen in die Region kontaktieren Sie Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
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Reisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 13.03.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 13.03.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage: Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank) und Ost-Jerusalem)


Aktuelles
Vor Reisen nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete (Gazastreifen, Westjordanland, Ost-Jerusalem) wird gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Israel befindet sich formell im Kriegszustand.

Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer

Sicherheitslage

Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt; weitere Luftraumsperrungen bleiben möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt oder stark eingeschränkt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen. Auch wenn einige Staaten ihre Lufträume inzwischen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für ein eingeschränktes Flugangebot wieder geöffnet haben, kann die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in der Region nicht vorhergesagt werden.

Im Oktober 2025 trat ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas in Kraft. Auch wenn der Waffenstillstand zunehmend brüchig ist, wird er bislang von keiner Seite grundsätzlich in Frage gestellt. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Fall eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Am 2. März 2026 hat die Hisbollah-Miliz mehrere Raketen auf Nordisrael abgeschossen. Darauf folgten israelische Gegenschläge. Seitdem kommt es insbesondere im Norden, aber auch im Zentrum Israels zu vereinzelten Raketenangriffen von libanesischem Staatsgebiet aus. Israel geht in diesem Zusammenhang zunehmend gegen den Wiederaufbau von Terrorstrukturen in Libanon vor, seit dem 3. März 2026 auch unter Einsatz von Bodentruppen, siehe Reise- und Sicherheitshinweis Libanon.
Zudem wurde Israel wiederholt von der Huthi-Miliz in Jemen sowie aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in die militärisch besetzten Palästinensischen Gebiete verlegt. Insbesondere im Westjordanland kommt es regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem hat Israel im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet und die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft; einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe der palästinensischen Städte Nablus und Hebron deutlich zugenommen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
  • Registrieren Sie sich und Ihre mitreisenden Familienangehörigen in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Bereiten Sie sich darauf vor, über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Luftraumsperrungen und Flugausfällen das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Bei Fragen zu gebuchten Flügen/Reisen in die Region kontaktieren Sie Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank) und Ost-Jerusalem


Vor Reisen in das Westjordanland und nach Ost-Jerusalem wird gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.


Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, zwischen Israel und Jerusalem sowie dem Westjordanland, aber auch innerhalb des Westjordanlands.

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet werden. Reguläre israelische Checkpoints können auch kurzfristig vorübergehend geschlossen werden. Es kann jederzeit zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in palästinensischen Städten und Dörfern oder bei Demonstrationen kommen.

Es kommt derzeit verstärkt zu Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, gewaltbereiten jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten vor allem auf palästinensischer Seite. Israelische Militäroperationen finden im verstärkten Ausmaß und mit hoher Frequenz statt.
  • Prüfen Sie, ob Fahrten über Land zwingend erforderlich sind, und meiden Sie die in letzter Zeit besonders von Siedlergewalt betroffenen Straßen 60 und 458.
  • Achten Sie vorsorglich und soweit dies sicher möglich ist auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff).
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben.
  • Bewahren Sie unbedingt Ruhe, meiden Sie Menschenansammlungen und suchen Sie ggf. Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte.
  • Vermeiden Sie Fahrten in das nördliche Westjordanland, insbesondere in den Raum Jenin, Tulkarem und Tubas sowie Fahrten in Flüchtlingslager.
  • Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.
  • Beachten Sie unbedingt Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten.
  • Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam.
  • Bitte beachten Sie, dass die Nutzung israelischer Mietwagen im Westjordanland nicht gestattet ist.
Auswärtiges Amt

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