Teilreisewarnung Ghana 08.07.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 13.02.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ghana
Stand 13.02.2020

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Terrorismus)


Sicherheit
Terrorismus

Es besteht insbesondere im Norden (Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East) eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte und Entführungen, nicht zuletzt durch Einsickern von terroristischen oder kriminellen Gruppen aus Burkina Faso.
  • Seien Sie Sie bei Reisen in den nördlichen Regionen Ghanas wie Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East besonders vorsichtig und erkundigen Sie sich bei Ihren Ansprechpartnern vor Ort nach der aktuellen Sicherheitslage.
  • Lassen Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen Umsicht walten.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 29.10.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ghana
Stand 29.10.2020

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Der Wahlkampf für die am 7. Dezember 2020 stattfindenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen hat bereits begonnen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
  • Befolgen Sie stets die Anweisung von Sicherheitskräften.
  • Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Lage vor Ort.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Ghana siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 06.01.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ghana
Stand 06.01.2021

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Gesundheit (Impfschutz)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Am 7. Dezember 2020 fanden ohne große Zwischenfälle die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Die Lage nach den Wahlen ist zwar grundsätzlich ruhig, aufgrund des knappen Wahlergebnisses allerdings politisch angespannt.

In der Provinzen Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East wird die Sicherheitslage auch durch gelegentliche gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen lokalen Bevölkerungsgruppen beeinträchtigt. Eine Verschlechterung der örtlichen Versorgungslage ist dann durch Schließung von Geschäften und auch Verhängung von Ausgangssperren möglich. Auch wenn sich die Lage insgesamt gebessert hat, ist eine baldige Lösung dieser Konflikte nicht zu erwarten.

In Accra und anderen großen Städten kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen, die meist gut organisiert sind und friedlich verlaufen. Gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen können gleichwohl nicht ausgeschlossen werden.
  • Seien Sie bei Reisen in die Provinzen Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich regelmäßig in lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage vor Ort.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Gesundheit
Impfschutz

Ghana ist Gelbfieberinfektionsgebiet. Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen älter als neun Monate zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch sinnvoll. Eine einmalig durchgeführte Gelbfieberimpfung wird akzeptiert.

Reisende unter 4 Wochen Reisezeit sollten einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre haben. Einwohnern und Langzeitreisenden über 4 Wochen wird gemäß WHO eine Auffrischimpfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise empfohlen, siehe Merkblatt Poliomyelitis.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen .
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 27.01.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ghana
Stand 27.01.2021

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Einreise und Zoll (Einfuhrbestimmungen)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

In Accra und anderen großen Städten kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen, die meist gut organisiert sind und friedlich verlaufen. Gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen können gleichwohl nicht ausgeschlossen werden.

In den Provinzen Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East wird die Sicherheitslage auch durch gelegentliche gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen lokalen Bevölkerungsgruppen beeinträchtigt. Eine Verschlechterung der örtlichen Versorgungslage ist dann durch Schließung von Geschäften und auch Verhängung von Ausgangssperren möglich. Auch wenn sich die Lage insgesamt gebessert hat, ist eine baldige Lösung dieser Konflikte nicht zu erwarten.
  • Seien Sie bei Reisen in die Provinzen Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich regelmäßig in lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage vor Ort.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Einreise und Zoll
Einfuhrbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist grundsätzlich verboten. Ghanaischen Staatsangehörigen und Ausländern mit langfristigen Aufenthaltstiteln ist die Einfuhr von bis zu 5.000 ,- GHS gestattet. Fremdwährung darf uneingeschränkt eingeführt, muss aber deklariert werden. Die Wiederausfuhr von Fremdwährung ist auf den bei Einreise deklarierten Betrag beschränkt.

Gegenstände für den persönlichen Gebrauch sowie Gegenstände zum beruflichen Gebrauch dürfen zollfrei eingeführt werden. Zum eigenen Gebrauch dürfen 2 Liter Wein und 1 Liter Spirituosen, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 gr. Tabak sowie 250 ml Eau de Toilette und 60 ml Parfum eingeführt werden. Unbegleitetes Reisegepäck muss direkt bei Ankunft am Flughafen angemeldet werden, um zollfrei eingeführt werden zu können. Aktuelle Listen der Waren, die unter das Importverbot fallen oder eine Importerlaubnis benötigen, sowie Zolltarife sind beim Ghana Customs, Excise and Preventive Service erhältlich.

Exportgenehmigungen sind u.a. für Antiquitäten und Edelmetalle erforderlich. Nähere Auskunft erteilt CEPS.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 10.12.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ghana
Stand 10.12.2021

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Gelbfieber-Infektionen)


Gesundheit
Gelbfieber-Infektionen

Seit Oktober 2021 breiten sich in Ghana Gelbfieber-Infektionen ausgehend von der Savannah Region im Nordwesten in mittlerweile sieben Regionen des Landes mit hoher Geschwindigkeit aus. Gelbfieber ist eine lebensgefährliche Virusinfektion, die durch tagaktive Mücken übertragen wird. Nach Stich durch eine infektiöse Mücke beträgt die Inkubationszeit drei bis sechs Tage. In der ersten Phase der Erkrankung kommt es häufig zu einem plötzlichen Fieberanstieg auf über 39 °C. In der zweiten Krankheitsphase kann eine Leberschädigung mit begleitender Gelbsucht eintreten. Diese Leberschädigung kann zu einem tödlichen Leberversagen führen. Der ghanaische Gesundheitsdienst hat bereits mit einer Impfkampagne in den meisten der betroffenen Bezirke begonnen.
  • Überprüfen Sie ihren Impfstatus und schließen Sie vorhandene Impflücken.
  • Beachten Sie, dass die Erkrankung durch eine Impfung ab dem 9. Lebensmonat zuverlässig verhindert werden kann.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 21.07.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ghana
Stand 21.07.2022

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Marburg-Virus; Impfschutz)


Gesundheit
Marburg-Virus

Am 17. Juli 2022 wurden die Meldungen von zwei erstmalig in Ghana aufgetreten Fällen der Marburg-Virus-Erkrankung in der südlichen Ashanti-Region von der WHO offiziell bestätigt. Ghana Health Service und die WHO arbeiten eng zusammen, haben Kontaktpersonen isoliert und grenzen das Ausbruchsgeschehen ein. Seit zwei Wochen ist kein weiterer Verdachtsfall aufgetreten.

Marburg-Virus ist ein hämorrhagisches Fieber, das von Flughunden auf den Menschen übertragen wird. Die Verbreitung von Mensch-zu-Mensch erfolgt durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter aber auch über kontaminierten Oberflächen und Materialien. Die Krankheit beginnt abrupt mit hohem Fieber, innerhalb von sieben Tagen können schwere Blutungen auftreten. Die Sterblichkeit schwankt zwischen 24%-88%, abhängig von dem Virusstamm und dem Fallmanagement.

Eine Impfung ist nicht verfügbar. Spezifische Therapieansätze werden aktuell geprüft.
  • Bei hohem Fieber, suchen Sie zur weiteren Behandlung umgehend einen Arzt auf.
Impfschutz
Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Ghana ist Gelbfieberinfektionsgebiet. Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen älter als neun Monate zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch sinnvoll. Eine einmalig durchgeführte Gelbfieberimpfung wird akzeptiert.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) sicher, siehe Merkblatt Poliomyelitis.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 27.07.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ghana
Stand 27.07.2022

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Marburg-Virus)


Gesundheit
Marburg-Virus

Am 17. Juli 2022 wurden die Meldungen von zwei erstmalig in Ghana aufgetreten Fällen der Marburg-Virus-Erkrankung in der südlichen Ashanti-Region von der WHO offiziell bestätigt. Mittlerweile ist ein weiterer Verdachtsfall aus der Savannah Region verstorben. Ghana Health Service und die WHO arbeiten eng zusammen, haben weitere Kontaktpersonen isoliert und grenzen das Ausbruchsgeschehen ein.

Marburg-Virus ist ein hämorrhagisches Fieber, das von Flughunden auf den Menschen übertragen wird. Die Verbreitung von Mensch-zu-Mensch erfolgt durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter aber auch über kontaminierte Oberflächen und Materialien. Die Krankheit beginnt abrupt mit hohem Fieber, innerhalb von sieben Tagen können schwere Blutungen auftreten. Die Sterblichkeit schwankt zwischen 24%-88%, abhängig von dem Virusstamm und dem Fallmanagement.

Eine Impfung ist nicht verfügbar. Spezifische Therapieansätze werden aktuell geprüft.
  • Bei hohem Fieber begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
  • Informieren Sie die medizinische Einrichtung über Ihren Verdacht und Ihre Symptome möglichst vor Ihrem Eintreffen.
  • Meiden Sie den Kontakt zu erkrankten Menschen.
  • Vermeiden Sie Menschenansammlungen in den betroffenen Regionen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 28.07.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ghana
Stand 28.07.2022

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Marburg-Virus)


Gesundheit
Marburg-Virus

Am 17. Juli 2022 wurden die Meldungen von zwei erstmalig in Ghana aufgetreten Fällen der Marburg-Virus-Erkrankung in der Ashanti-Region von der WHO offiziell bestätigt. Mittlerweile sind weitere Verdachtsfälle und Todesfälle aufgetreten. Ghana Health Service und die WHO arbeiten eng zusammen, haben Kontaktpersonen isoliert und grenzen das Ausbruchsgeschehen ein.

Marburg-Virus ist ein hämorrhagisches Fieber, das von Flughunden auf den Menschen übertragen wird. Die Verbreitung von Mensch-zu-Mensch erfolgt durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter aber auch über kontaminierte Oberflächen und Materialien. Die Krankheit beginnt abrupt mit hohem Fieber, innerhalb von sieben Tagen können schwere Blutungen auftreten. Die Sterblichkeit schwankt zwischen 24%-88%, abhängig von dem Virusstamm und dem Fallmanagement.

Eine Impfung ist nicht verfügbar. Spezifische Therapieansätze werden aktuell geprüft.
  • Bei hohem Fieber begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
  • Informieren Sie die medizinische Einrichtung über Ihren Verdacht und Ihre Symptome möglichst vor Ihrem Eintreffen.
  • Meiden Sie den Kontakt zu erkrankten Menschen.
  • Vermeiden Sie Menschenansammlungen in den betroffenen Regionen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 20.09.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ghana
Stand 20.09.2022

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Marburg-Virus; Tollwut)


Gesundheit
Aktuelles
Marburg-Virus

Das ghanaische Gesundheitsministerium und die WHO haben am 16. September 2022 das Ende der Marburg-Virus-Epidemie erklärt, nachdem seit 42 Tagen, entsprechend der doppelten Inkubationszeit, keine Fälle mehr aufgetreten sind.

Dieser Ausbruch des Marburg Virus, der am 7. Juli 2022 ausgerufen wurde, war der erste in Ghana. An dem hämorrhagischen Fieber erkrankten insgesamt drei Personen. Zwei Fälle verliefen tödlich.

Das Virus wird von Flughunden auf den Menschen übertragen. Die Verbreitung von Mensch-zu-Mensch erfolgt durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter aber auch über kontaminierte Oberflächen und Materialien. Die Krankheit beginnt abrupt mit hohem Fieber, innerhalb von sieben Tagen können schwere Blutungen auftreten. Die Sterblichkeit schwankt zwischen 24%-88%, abhängig von dem Virusstamm und dem Fallmanagement. Eine Impfung ist nicht verfügbar. Spezifische Therapieansätze werden aktuell geprüft.

Tollwut
Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde sowie Affen, Fledermäuse und andere Wildtiere, siehe Merkblatt Tollwut .

In Ghana kommt es regelmäßig zu Todesfällen durch Tollwuterkrankungen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Tieren.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und impfen. Die Impfserie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein.
  • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 28.10.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ghana
Stand 28.10.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage; Kriminalität)


Aktuelles
Demonstrationen

Durch die extrem verschlechterte wirtschaftliche Lage werden landesweit vermehrt Demonstrationen erwartet, insbesondere in den größeren Städten Accra, Kumasi, Tamale und Takoradi. In der Vergangenheit sind diese friedlich verlaufen. Aufgrund der wachsenden Unzufriedenheit in der Bevölkerung besteht nun allerdings die Gefahr von gewalttätigen Auseinandersetzungen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

In Accra und anderen großen Städten kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen, die meist gut organisiert sind und friedlich verlaufen. Gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen können gleichwohl nicht ausgeschlossen werden.

In den Provinzen Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East wird die Sicherheitslage auch durch gelegentliche gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen lokalen Bevölkerungsgruppen beeinträchtigt. Eine Verschlechterung der örtlichen Versorgungslage ist dann durch Schließung von Geschäften und auch Verhängung von Ausgangssperren möglich. Auch wenn sich die Lage insgesamt gebessert hat, ist eine baldige Lösung dieser Konflikte nicht zu erwarten.

In der Stadt Bawku und unmittelbarer Umgebung, im Nordosten von Ghana, kommt es zu ethnischen Auseinandersetzungen.
  • Seien Sie bei Reisen in die Provinzen Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East besonders vorsichtig.
  • Meiden Sie die Stadt Bawku und unmittelbare Umgebung.
  • Informieren Sie sich regelmäßig in lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage vor Ort.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist im regionalen Vergleich gering, steigt aber derzeit aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage und der exponentiell angestiegenen Preise. Mit vermehrten Eigentumsdelikten (Raubüberfälle, Einbrüche, Diebstähle) muss gerechnet werden. Die Sichtbarkeit der Polizei wurde insbesondere in Accra erhöht.

Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommen besonders in den größeren Städten wie in Accra und Umgebung vor. Vereinzelt kommt es zu Überfällen, teils auch mit Waffengewalt.

Am Flughafen Kotoka, im Geschäftsviertel Osu, in den wohlhabenden Wohnbezirken Cantonments, Labone und Airport Residential Area erfolgen Diebstähle und Gewaltdelikte vermehrt in den frühen Abendstunden und nachts. Opfer werden dabei häufig mit einer Waffe bedroht.
Die Täter nutzen für diese Überfälle und die Flucht zumeist Motorräder. Bei der Nutzung von Taxis und Kleinbussen (Tro-Tro) ereigneten sich vereinzelt Diebstahls- und Gewaltdelikte. Die Täter saßen dann bereits im Tro-Tro. Diese Vorfälle ereigneten sich meistens in den Abend- und Nachtstunden, auch Hauptstraßen waren betroffen.

In Hotellobbys kommt es gelegentlich zum Diebstahl von Gepäck.
An den Stränden kann es zu Eigentums- und auch Gewaltdelikten kommen.

In den Regionen Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East besteht die Gefahr von Entführungen und Überfällen, auch auf den Hauptverkehrsstrecken.

In Ghana kommt es immer wieder zu Betrugsversuchen (Scamming) unter Vortäuschen von Liebesbeziehungen oder Heiratsabsichten. Bei persönlichem Kontakt mit Betrügerbanden besteht die konkrete Gefahr körperlicher Übergriffe sowie von Entführungen.

Auch Kreditkartenbetrug und Trickbetrügereien mit angeblichen Preisnachlässen sind weit verbreitet.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf, verschließen Sie Wertgegenstände sicher in Ihren Unterkünften.
  • Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. Zeigen Sie diese nicht in der Öffentlichkeit.
  • Vermeiden Sie möglichst den Einsatz von Kreditkarten und geben Sie sie nie aus den Händen, sondern bestehen Sie auf Zahlung mit mobilen Terminals bzw. bleiben Sie beim Bezahlvorgang anwesend.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, im Bus, im Tro-Tro und im Taxi oder Uber sowie in Hotellobbys besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Gehen Sie nicht alleine nach Einbruch der Dunkelheit spazieren.
  • Vermeiden Sie einsame Strände.
  • Verriegeln Sie die Türen des Fahrzeuges und schließen Sie die Fenster.
  • Beobachten Sie Ihre Umgebung während der Fahrt, um verdächtige Situationen einer möglichen Verfolgung zu erkennen.
  • Lassen Sie keine wertvollen Gegenstände im Auto zurück und bevorzugen Sie beleuchtete und bewachte Parkplätze.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Liebesbekundungen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch und reisen deshalb nicht selbst nach Ghana.
  • Informieren Sie sich über Scamming bei der deutschen Botschaft in Accra.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 17.01.2023

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Stand 17.01.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen; COVID-19)
- Sicherheit
- Gesundheit (Dengue-Fieber; Gelbfieber-Infektionen; Marburg-Virus; Meningokokken-Krankheit)


Aktuelles
Demonstrationen

Angesichts der erheblich verschlechterten wirtschaftliche Lage kann es landesweit vermehrt zu Demonstrationen kommen, insbesondere in den größeren Städten Accra, Kumasi, Tamale und Takoradi. In der Vergangenheit sind diese friedlich verlaufen. Aufgrund der stark gewachsenen Unzufriedenheit der Bevölkerung können gewalttätige Auseinandersetzungen jedoch nicht ausgeschlossen werden.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
COVID-19
Einreise

Bestimmungen zur Einreise ändern sich mit der Pandemielage häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Ghanas.

Alle Reisendenden müssen vor Reisebeginn online die „Health Declaration Form“ ausfüllen.

Vollständig geimpfte Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr, die nicht aus China einreisen, benötigen für die Einreise weder einen PCR-Test noch einen Antigen-Test. Personen unter 18 Jahren sowie Flugpersonal sind von der Impfnachweis- und Testpflicht ausgenommen. Einreisende können jedoch nach dem Zufallsprinzip aufgefordert werden, einen kostenfreien Antigen-Test zu machen.

Nicht vollständig gegen COVID-19 Geimpfte und Reisende aus China müssen einen negativen PCR-Test mit sich führen, der bei Abflug nicht älter als 48 Stunden sein darf. Der PCR-Test muss vor Reiseantritt auf dem Panabios Portal hochgeladen (Anleitung ) und zertifiziert werden. Der vom System generierte Zertifizierungscode (TT-Code) muss mitgeführt und auf Nachfrage beim Check-in vorgelegt werden. Zusätzlich wird bei Einreise ein kostenfreier Antigen-Schnelltest durchgeführt.

Weitere Informationen bietet der ghanaische Gesundheitsservice, auch unter folgender E-Mailadresse: globalhaven@panabios.org.

Ausreise und Transit
Sofern bei Ausreise aufgrund der Einreisebestimmungen des Transit- oder Ziellandes die Vorlage eines negativen PCR-Tests erforderlich ist, muss dieser durch ein in Ghana zertifiziertes Labor durchgeführt werden, welches das Ergebnis über das Panabios-Portal elektronisch zur Verfügung stellt. Im Panabios-Portal ist auch eine Liste der in Ghana anerkannten Testlabore abrufbar.

Für den Grenzübertritt auf dem See- und Landweg gelten hinsichtlich des Impfschutzes dieselben Vorschriften wie bei der Einreise auf dem Luftweg.

Weitere Informationen zu den Ein- und Ausreisebestimmungen bietet die Ghana Airports Company.

Beschränkungen im Land
Veranstaltungen jeder Art dürfen ohne Einschränkungen durchgeführt werden, sofern alle Teilnehmer vollständig geimpft sind.

Empfehlungen
  • Erkundigen Sie sich unbedingt zeitnah vor Reiseantritt (auch bei der Ausreise aus Ghana) nach den aktuellen Einreisebestimmungen Ihres Transit- und Ziellandes und bei Ihrer Fluglinie über die aktuellen Beförderungsbestimmungen.
  • Achten Sie auf die Einhaltung der AHA-Vorschriften und befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden. Bei Verstößen gegen die Hygienevorschriften können Geldstrafen verhängt werden.
  • Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste. Sofern es eine Lageänderung gibt, wird die Botschaft Accra über diesen Kanal informieren.
Sicherheit
Von Reisen
  • in den Nordosten in die Grenzgebiete zu Burkina Faso und Togo (insbesondere die Stadt Bawku und deren unmittelbare Umgebung)
wird derzeit abgeraten.

Gesundheit
Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten.
  • Lassen Sie sich tropenärztlich beraten bezüglich der Impfung gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
Gelbfieber-Infektionen
Gelbfieber ist eine lebensgefährliche Virusinfektion, die in Ghana vor allem in den nördlichen Regionen aber vereinzelt auch im Süden auftritt. Sie wird durch tagaktive Mücken übertragen. Nach dem Stich durch eine infektiöse Mücke beträgt die Inkubationszeit drei bis sechs Tage. In der ersten Phase der Erkrankung kommt es häufig zu einem plötzlichen Fieberanstieg auf über 39 °C. In der zweiten Krankheitsphase kann eine Leberschädigung mit begleitender Gelbsucht eintreten. Diese Leberschädigung kann zu einem tödlichen Leberversagen führen. Der ghanaische Gesundheitsdienst hat bereits mit einer Impfkampagne in den meisten der betroffenen Bezirke begonnen.
  • Überprüfen Sie ihren Impfstatus und schließen Sie vorhandene Impflücken.
  • Beachten Sie, dass die Erkrankung durch eine Impfung ab dem neunten Lebensmonat zuverlässig verhindert werden kann.
Marburg-Virus
Im Jahr 2022 sind erstmalig in Ghana drei Fälle der Marburg-Virus-Erkrankung aufgetreten. Das ghanaische Gesundheitsministerium und die WHO haben den Regeln entsprechend am 16. September 2022 das Ende der Marburg-Virus-Epidemie erklärt.

Das Virus wird von Flughunden auf den Menschen übertragen. Die Verbreitung von Mensch zu Mensch erfolgt durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter, aber auch über kontaminierte Oberflächen und Materialien. Die Krankheit beginnt abrupt mit hohem Fieber; innerhalb von sieben Tagen können schwere Blutungen auftreten. Die Sterblichkeit schwankt zwischen 24%-88%, abhängig von dem Virusstamm und dem Fallmanagement. Eine Impfung ist nicht verfügbar. Spezifische Therapieansätze werden aktuell geprüft.

Meningokokken-Krankheit
Während der Trockenzeit (Dezember–April) kommt es in den Ländern des „Afrikanischen Meningitisgürtels“ regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert, siehe Meningokokken.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Meningokokken-Impfung (ACWY) beraten und ggf. impfen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 02.03.2023

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Stand 02.03.2023

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Ausbruch Lassa-Fieber)


Gesundheit
Lassa-Fieber

Lassa-Fieber ist eine virale Erkrankung, die in Ghana endemisch ist. Der Ghana Health Service bestätigt am 26. Februar 2023 einen aktuellen Ausbruch in Accra. Menschen stecken sich in der Regel durch Kontakt mit Ausscheidungen von infizierten Ratten und Mäusen an. Der Großteil der Infektionen verläuft asymptomatisch. Ein schwerer Verlauf kann jedoch von einer Blutungsneigung bis hin zu Schock und Multiorganversagen führen. Die Sterblichkeit liegt bei schweren Verläufen bei 15%. Eine frühe Diagnose und Therapie sind essentiell. Eine Impfung existiert nicht, siehe Lassa-Fieber.
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu Ratten und Mäusen, verzehren Sie kein „bush meat“ und achten Sie auf eine effiziente Unterkunfts- und Nahrungsmittelhygiene.
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Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 12.05.2023

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ghana
Stand 12.05.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Sicherheit; Innenpolitische Lage; Kriminalität)
- Gesundheit (Impfschutz; Dengue-Fieber)


Sicherheit
Von Reisen
  • in den Norden in die Grenzgebiete zu Burkina Faso, Togo und Côte d’Ivoire, insbesondere die Städte Bawku, Garu, Zebilla, Tempane und Nalerigu und deren unmittelbare Umgebung
wird derzeit abgeraten.

Innenpolitische Lage
In Accra und anderen großen Städten kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen, die meist gut organisiert sind und friedlich verlaufen. Gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen können gleichwohl nicht ausgeschlossen werden.

In den Provinzen Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East wird die Sicherheitslage auch durch gelegentliche gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen lokalen Bevölkerungsgruppen beeinträchtigt. Schließung von Geschäften und auch Verhängung von Ausgangssperren können die örtliche Versorgungslage beeinträchtigen. Eine baldige Lösung dieser Konflikte ist zurzeit nicht absehbar.

In der Stadt Bawku und unmittelbarer Umgebung (Garu, Tempane, Nalerigu) im Nordosten von Ghana, kommt es zu ethnischen Auseinandersetzungen.
  • Seien Sie bei Reisen in die Provinzen Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East besonders vorsichtig.
  • Meiden Sie die Städte Bawku, Garu, Zebilla, Tempane, Nalerigu und deren unmittelbare Umgebung.
  • Informieren Sie sich regelmäßig in lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage vor Ort.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist im regionalen Vergleich gering, steigt aber derzeit aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage und der exponentiell angestiegenen Preise. Mit vermehrten Eigentumsdelikten (Raubüberfälle, Einbrüche, Diebstähle) muss gerechnet werden. Die Sichtbarkeit der Polizei wurde insbesondere in Accra erhöht.

Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommen besonders in den größeren Städten wie in Accra und Umgebung und bei kulturellen Veranstaltungen vor. Vereinzelt kommt es zu Überfällen, teils auch mit Waffengewalt.

Am Flughafen Kotoka, im Geschäftsviertel Osu, in den wohlhabenden Wohnbezirken Cantonments, Labone und Airport Residential Area erfolgen Diebstähle und Gewaltdelikte vermehrt in den frühen Abendstunden und nachts. Opfer werden dabei häufig mit einer Waffe bedroht.
Die Täter nutzen für diese Überfälle und die Flucht zumeist Motorräder. Bei der Nutzung von Taxis und Kleinbussen (Tro-Tro) ereigneten sich vereinzelt Diebstahls- und Gewaltdelikte. Die Täter saßen dann bereits im Tro-Tro. Diese Vorfälle ereigneten sich meistens in den Abend- und Nachtstunden, auch Hauptstraßen waren betroffen.

In Hotellobbys kommt es gelegentlich zum Diebstahl von Gepäck.
An den Stränden kann es zu Eigentums- und auch Gewaltdelikten kommen.

In den Regionen Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East besteht die Gefahr von Entführungen und Überfällen, auch auf den Hauptverkehrsstrecken.

In Ghana kommt es immer wieder zu Betrugsversuchen (Scamming) unter Vortäuschen von Liebesbeziehungen oder Heiratsabsichten sowie bei vermeintlichen Geschäften wie Grundstückserwerb oder fingierten Erbschaftszahlungen. Bei persönlichem Kontakt mit Betrügerbanden besteht die konkrete Gefahr körperlicher Übergriffe sowie von Entführungen.

Auch Kreditkartenbetrug und Trickbetrügereien mit angeblichen Preisnachlässen sind weit verbreitet.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf, verschließen Sie Wertgegenstände sicher in Ihren Unterkünften.
  • Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. Zeigen Sie diese nicht in der Öffentlichkeit.
  • Vermeiden Sie möglichst den Einsatz von Kreditkarten und geben Sie sie nie aus den Händen, sondern bestehen Sie auf Zahlung mit mobilen Terminals bzw. bleiben Sie beim Bezahlvorgang anwesend.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, bei kulturellen Veranstaltungen, im Bus, im Tro-Tro und im Taxi oder Uber sowie in Hotellobbys besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Vermeiden Sie Überlandfahrten bei Dunkelheit.
  • Verriegeln Sie die Türen des Fahrzeuges und schließen Sie die Fenster.
  • Beobachten Sie Ihre Umgebung während der Fahrt, um verdächtige Situationen einer möglichen Verfolgung zu erkennen.
  • Lassen Sie keine wertvollen Gegenstände im Auto zurück und bevorzugen Sie beleuchtete und bewachte Parkplätze.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.
  • Gehen Sie nicht alleine nach Einbruch der Dunkelheit spazieren und vermeiden Sie einsame Strände.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Liebesbekundungen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch und reisen deshalb nicht selbst nach Ghana.
  • Informieren Sie sich über Scamming bei der deutschen Botschaft in Accra.
Gesundheit
Impfschutz

Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Ghana ist Gelbfieberinfektionsgebiet. Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen älter als neun Monate zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch sinnvoll. Eine einmalig durchgeführte Gelbfieberimpfung wird akzeptiert.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) sicher, siehe Poliomyelitis.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Dengue-Fieber
Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 29.09.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ghana
Stand 29.09.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Sicherheit; Innenpolitische Lage
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19)
- Gesundheit (Malaria)


Sicherheit
Von Reisen
  • in den Norden in die Grenzgebiete zu Burkina Faso und Togo, insbesondere die Städte Bawku, Garu, Zebilla, Tempane und Nalerigu und deren unmittelbare Umgebung
wird dringend abgeraten.

Von Reisen in den Norden in die Grenzgebiete zu Côte d’Ivoire wird abgeraten.


Innenpolitische Lage
In Accra und anderen großen Städten kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen, die meist gut organisiert sind und friedlich verlaufen. Gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen können gleichwohl nicht ausgeschlossen werden.

In den Provinzen Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East wird die Sicherheitslage auch durch gelegentliche gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen lokalen Bevölkerungsgruppen beeinträchtigt. Am 21. September 2023 haben bewaffnete Angreifer im Distrikt Pusiga zwei Busse überfallen und dabei mehrere Menschen schwer verletzt und getötet.

Schließung von Geschäften und auch Verhängung von Ausgangssperren können die örtliche Versorgungslage beeinträchtigen. Eine baldige Lösung dieser Konflikte ist zurzeit nicht absehbar.
  • Seien Sie bei Reisen in die Provinzen Northern Region, North-East, Savannah Region, Upper West and Upper East besonders vorsichtig.
  • Meiden Sie die Städte Bawku, Garu, Zebilla, Tempane, Nalerigu und deren unmittelbare Umgebung.
  • Informieren Sie sich regelmäßig in lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage vor Ort.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Ghanas sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19 .

Gesundheit Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.
  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
  • Es besteht ganzjährig im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.
Es besteht ganzjährig im gesamten Land ein hohes Malariarisiko. Der Anteil an Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Ghana 20.03.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ghana
Stand 20.03.2024

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (LGBTIQ)


Reiseinfos
LGBTIQ

Das ghanaische Strafrecht sieht für homosexuelle Handlungen mehrjährige Haftstrafen vor, auch wenn es bisher keine Verurteilungen gab. Am 28. Februar 2024 verabschiedete das ghanaische Parlament den „Human Sexual Rights and Family Values Act“, der bei Inkrafttreten den Straftatenkatalog erweitern und verschärfen würde. Darunter könnten auch die persönliche Identifikation als LGBTIQ+-Person sowie unterstützenden Aktivitäten fallen. Das Gesetzgebungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen und sein Ausgang auch vor dem Hintergrund mehrerer anhängiger Klageverfahren ungewiss.

Unabhängig von der Gesetzeslage sind als queer erkennbare Menschen nicht selten in der Öffentlichkeit Anfeindungen ausgesetzt. Die Toleranz gegenüber LGBTIQ-Personen ist sehr gering. Die meisten Ghanaer haben eine ablehnende Haltung.
  • Üben Sie in der Öffentlichkeit besondere Zurückhaltung.
  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTI.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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