Reisewarnung Sudan 19.06.2026 | Dringender Ausreiseaufruf

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 01.08.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sudan:
Stand 01.08.2019

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Von nicht erforderlichen Reisen nach Sudan wird abgeraten.

Am 3. Juni 2019 forderte die gewaltsame Räumung des Protestplatzes um das Hauptquartier der Armee zahlreiche Todesopfer und Verletzte.
Am 17. Juli 2019 einigten sich der militärische Übergangsrat und Vertreter des Oppositionsbündnisses in einem Abkommen grundsätzlich über die Bildung einer zivilgeführten Übergangsregierung. Über die Einzelheiten wird noch verhandelt.
Das öffentliche Leben in Khartum ist derzeit weitgehend zur Normalität zurückgekehrt. Dennoch bleibt die Lage angespannt und erneute gewalttätige Konfrontationen können nicht ausgeschlossen werden.
Der Flugverkehr am Flughafen Khartum läuft wieder regulär, erneute Einschränkungen sind jederzeit möglich.
Reisende werden gebeten, weiterhin besonders vorsichtig zu sein und die weitere Entwicklung zu verfolgen. Menschenansammlungen sollten weiträumig gemieden und Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge geleistet werden.
Auswärtiges Amt

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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 08.10.2019

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Sudan:
Stand: 08.10.2019

Letzte Änderungen:
Aktuelles


Nach zahlreichen Protesten, die Todesopfer und Verletzte forderten, ist nach Einigung des militärischen Übergangsrats und Vertretern des Oppositionsbündnisses seit 8. September 2019eine zivilgeführte Übergangsregierung im Amt.
Demonstrationen finden weiterhin landesweit statt, verliefen zuletzt aber friedlich. In verschiedenen Landesteilen kann weiterhin jederzeit der Ausnahmezustand ausgerufen und Grenzübergänge geschlossen werden.

• Verfolgen Sie die weitere Entwicklung.
• Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
• Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 16.01.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sudan
Stand 16.01.2020

Letzte Änderungen:
Aktuelles


Aktuelles
In Khartum kam es in der Nacht vom 14. auf den 15. Januar zu Schusswechseln und verstärkter Präsenz von Sicherheitskräften. Der Flughafen war zeitweise geschlossen, ist derzeit jedoch wieder geöffnet.

Demonstrationen im Nachgang zum Regierungsübergang im September 2019 finden weiterhin landesweit statt. Gewaltsame Auseinandersetzungen und zum Teil erhebliche Verkehrsbehinderungen sind bei Protesten nicht ausgeschlossen. In verschiedenen Landesteilen kann jederzeit der Ausnahmezustand ausgerufen und Grenzübergänge geschlossen werden.
  • Verfolgen Sie die weitere Entwicklung.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 10.02.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sudan
Stand 10.02.2020

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit


Aktuelles
Demonstrationen im Nachgang zum Regierungsübergang im September 2019 finden weiterhin landesweit statt. Gewaltsame Auseinandersetzungen und zum Teil erhebliche Verkehrsbehinderungen sind bei Protesten nicht ausgeschlossen. In verschiedenen Landesteilen kann jederzeit der Ausnahmezustand ausgerufen und Grenzübergänge geschlossen werden.
  • Verfolgen Sie die weitere Entwicklung.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Sicherheit
Von Reisen in die Grenzgebiete zu

  • Libyen,
  • Ägypten, mit Ausnahme der Hauptstrecke N1 über den Grenzübergang Wadi Halfa/Assuan,
  • Tschad, sowie von Reisen
  • in alle fünf Darfur-Teilregionen (Zentraldarfur, Ostdarfur, Norddafur, Westdafur und Süddarfur) im Westen des Sudan,
  • in die Regionen Südkordofan und Blauer Nil
wird dringend abgeraten.

Von Reisen in das Gebiet entlang der Grenze zu Äthiopien in den Bundesstaaten Gedaref und Sennar
einschließlich des Dinder-Nationalparks, mit Ausnahme der Hauptstrecke N21 über den Grenzübergang Gallabat/Metemma, wird abgeraten.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 19.11.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sudan
Stand 19.11.2020

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (LGBTIQ)


Sicherheit
Von Reisen in die Grenzgebiete zu
  • Libyen,
  • Ägypten, mit Ausnahme der Hauptstrecke N1 über den Grenzübergang Wadi Halfa/Assuan,
  • Tschad, sowie von Reisen
  • in alle fünf Darfur-Teilregionen (Zentraldarfur, Ostdarfur, Norddafur, Westdafur und Süddarfur) im Westen des Sudan,
  • in die Regionen Südkordofan und Blauer Nil
wird dringend abgeraten.

Von Reisen in das Gebiet entlang der Grenze zu Äthiopien in den Bundesstaaten Gedaref und Sennar, einschließlich des Dinder-Nationalparks, wird abgeraten.

Innenpolitische Lage
Auch nach Bildung der Übergangsregierung halten Proteste, Demonstrationen und Streiks an. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt. Gewaltsame Auseinandersetzungen und zum Teil erhebliche Verkehrsbehinderungen sind bei Protesten nicht ausgeschlossen.

Wegen Güterknappheit und Anpassung von Subventionen steigen die Preise für Grundnahrungsmittel stetig. Zugleich herrscht eine starke Inflation. Der Bargeldkreislauf verläuft fast ausschließlich außerhalb der Banken. Landesweit kommt es regelmäßig zu einer Knappheit wichtiger Güter, die zum Teil auch die Hauptstadt Khartum erfassen. Insbesondere herrscht häufig Treibstoffknappheit, vor Tankstellen bilden sich immer wieder sehr lange Schlangen.

In den Grenzgebieten zu Libyen, Ägypten und Tschad kommt es immer wieder zu Gefechten mit aus Libyen einsickernden Rebellen und Schleuserbanden.
Im Dinder-Nationalpark ist es in der Vergangenheit zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und einer extremistischen islamistischen Gruppe gekommen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich dort noch weitere bewaffnete gewaltbereite Gruppen aufhalten.

Die Grenzen zu Eritrea und Tschad sind geschlossen. Auch die Grenzen zu Libyen und der Zentralafrikanischen Republik können jederzeit für längere Zeiträume geschlossen werden, wie Ende September 2019 geschehen.
An der Grenze zu Ägypten ist nur der Grenzübergang Assuan/Wadi Halfa geöffnet.
Ob der Grenzübergang Gallabat/Metemma zu Äthiopien geöffnet ist, muss im Einzelfall erfragt werden. Abseits der Hauptverkehrsroute besteht die Gefahr von Landminen.

Region Darfur
In den fünf Darfur-Teilregionen (Zentraldarfur, Ostdarfur, Norddafur, Westdafur und Süddarfur) im Westen des Sudan gibt es vereinzelt gewaltsame Auseinandersetzungen und Banditenunwesen. Es besteht zudem ein sehr hohes Entführungsrisiko.

Reisen nach Darfur bedürfen in jedem Fall der vorherigen Genehmigung der sudanesischen Regierung. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen sollten die enge Abstimmung mit der VN und der sudanesischen Regierung (HAC, Humanitarian Affairs Commission) suchen, bei Dienst- oder journalistischen Reisen mit der deutschen Botschaft in Khartum und der Friedensmission UNAMID sowie dem VN-Sicherheitsdienst UNDSS.

Südkordofan (inkl. Abyei) Unity State und Blauer Nil
In den Regionen Südkordofan und Blauer Nil kommt es zu militärischen Kampfhandlungen.
In der Stadt Abyei und der gleichnamigen Grenzregion zwischen Nord- und Südsudan - die Grenze zwischen Sudan und Südsudan ist umstritten - kann sich die derzeitige Ruhe abhängig von lokalen und regionalen Ereignissen sehr schnell ändern.

Auch in ländlichen Räumen in Südkordofan und Blauer Nil, vor allem in den Nuba-Bergen, kommt es immer wieder zu Kampfhandlungen zwischen Armee und Rebellen sowie Bombenabwürfen durch die sudanesischen Streitkräfte.

Nördlicher Sudan
Im nördlichen Sudan, insbesondere für die Pyramiden von Meroe und Karima ist die Sicherheitslage aufgrund der umfangreichen Militär- und Polizeipräsenz Ägyptens und des Sudan gegenwärtig unter Kontrolle.

Ostsudan
Auch nach dem Friedensschluss zwischen der ostsudanesischen „Eastern Front“ und der Regierung in Khartum sind in der Region viele Sicherheitskräfte präsent. Es kann zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen kommen.
  • Seien Sie bei allen Reisen in Sudan besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Verlassen Sie auf dem Weg nach Ägypten die Hauptstrecke nicht.
  • Versuchen Sie nicht, Grenzen illegal zu übertreten.
  • Meiden Sie das zwischen Sudan und Ägypten umstrittene Hala’ib-Dreieck.
  • Planen Sie Reisen im Ostsudan sorgfältig und stimmen Sie sie mit den lokalen Behörden ab.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Reiseinfos
LGBTIQ

Sexuelle Handlungen zwischen Gleichgeschlechtlichen sind strafbar. In bestimmten Fällen, insbesondere bei Wiederholungstätern, droht eine lebenslange Haftstrafe.
  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus im Sudan siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 24.06.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sudan
Stand 24.06.2021

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)
- Gesundheit (Impfschutz)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Auch nach Bildung der Übergangsregierung halten Proteste, Demonstrationen und Streiks an. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt. Gewaltsame Auseinandersetzungen und zum Teil erhebliche Verkehrsbehinderungen sind bei Protesten nicht ausgeschlossen.

Wegen Güterknappheit und Anpassung von Subventionen steigen die Preise für Grundnahrungsmittel stetig. Zugleich herrscht eine starke Inflation. Der Bargeldkreislauf verläuft fast ausschließlich außerhalb der Banken. Landesweit kommt es regelmäßig zu einer Knappheit wichtiger Güter, die zum Teil auch die Hauptstadt Khartum erfassen. Insbesondere herrscht häufig Treibstoffknappheit, vor Tankstellen bilden sich immer wieder sehr lange Schlangen.

In den Grenzgebieten zu Libyen, Ägypten und Tschad kommt es immer wieder zu Gefechten mit aus Libyen einsickernden Rebellen und Schleuserbanden.
Im Dinder-Nationalpark ist es in der Vergangenheit zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und einer extremistischen islamistischen Gruppe gekommen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich dort noch weitere bewaffnete gewaltbereite Gruppen aufhalten.

Die Grenzen zu Eritrea und Tschad sind geschlossen. Auch die Grenzen zu Libyen und der Zentralafrikanischen Republik können jederzeit für längere Zeiträume geschlossen werden, wie Ende September 2019 geschehen.
An der Grenze zu Ägypten ist nur der Grenzübergang Assuan/Wadi Halfa geöffnet.
Von Reisen in die Grenzregion zu Äthiopien wird abgeraten, s. Sicherheit.

Abseits der Hauptverkehrsroute besteht die Gefahr von Landminen.

Region Darfur
In den fünf Darfur-Teilregionen (Zentraldarfur, Ostdarfur, Norddafur, Westdafur und Süddarfur) im Westen des Sudan gibt es vereinzelt gewaltsame Auseinandersetzungen und Banditenunwesen. Es besteht zudem ein sehr hohes Entführungsrisiko.

Reisen nach Darfur bedürfen in jedem Fall der vorherigen Genehmigung der sudanesischen Regierung. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen sollten die enge Abstimmung mit der VN und der sudanesischen Regierung (HAC, Humanitarian Affairs Commission) suchen, bei Dienst- oder journalistischen Reisen mit der deutschen Botschaft in Khartum und der Friedensmission UNAMID sowie dem VN-Sicherheitsdienst UNDSS.

Südkordofan (inkl. Abyei) Unity State und Blauer Nil
In den Regionen Südkordofan und Blauer Nil kommt es zu militärischen Kampfhandlungen.
In der Stadt Abyei und der gleichnamigen Grenzregion zwischen Nord- und Südsudan - die Grenze zwischen Sudan und Südsudan ist umstritten - kann sich die derzeitige Ruhe abhängig von lokalen und regionalen Ereignissen sehr schnell ändern.

Auch in ländlichen Räumen in Südkordofan und Blauer Nil, vor allem in den Nuba-Bergen, kommt es immer wieder zu Kampfhandlungen zwischen Armee und Rebellen sowie Bombenabwürfen durch die sudanesischen Streitkräfte.

Nördlicher Sudan
Im nördlichen Sudan, insbesondere für die Pyramiden von Meroe und Karima ist die Sicherheitslage aufgrund der umfangreichen Militär- und Polizeipräsenz Ägyptens und des Sudan gegenwärtig unter Kontrolle.

Ostsudan
Auch nach dem Friedensschluss zwischen der ostsudanesischen „Eastern Front“ und der Regierung in Khartum sind in der Region viele Sicherheitskräfte präsent. Es kann zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen kommen.
  • Seien Sie bei allen Reisen in Sudan besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Verlassen Sie auf dem Weg nach Ägypten die Hauptstrecke nicht.
  • Versuchen Sie nicht, Grenzen illegal zu übertreten.
  • Meiden Sie das zwischen Sudan und Ägypten umstrittene Hala’ib-Dreieck.
  • Planen Sie Reisen im Ostsudan sorgfältig und stimmen Sie sie mit den lokalen Behörden ab.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Reisenden ab dem Alter von einem Jahr eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Der Süden Sudans (südlich des 15. Breitengrades) gilt als Gelbfiebergebiet, eine Gelbfieberimpfung ist hier auch aus medizinischen Gründen empfohlen.
  • Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohner und Langzeitreisende über 4 Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Merkblatt Poliomyelitis . Falls Sie kürzer als 4 Wochen im Land sind, ist ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Polio, Gelbfieber (s.o.) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 20.10.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sudan
Stand 20.10.2021

Letzte Änderungen:
- Sicherheit - Innenpolitische Lage (Ostsudan)


Sicherheit
Innenpolitische Lage


Ostsudan
Auch nach dem Friedensschluss zwischen der ostsudanesischen „Eastern Front“ und der Regierung in Khartum sind in der Region viele Sicherheitskräfte präsent. Es kann zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen oder zur Blockade der Straße zwischen Port Sudan und Khartum kommen.
  • Seien Sie bei allen Reisen in Sudan besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Verlassen Sie auf dem Weg nach Ägypten die Hauptstrecke nicht.
  • Versuchen Sie nicht, Grenzen illegal zu übertreten.
  • Meiden Sie das zwischen Sudan und Ägypten umstrittene Hala’ib-Dreieck.
  • Planen Sie Reisen im Ostsudan sorgfältig und stimmen Sie sie mit den lokalen Behörden ab.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 25.10.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sudan
Stand 25.10.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Innenpolitische Unruhen und Ausnahmezustand)


Aktuelles
Innenpolitische Unruhen und Ausnahmezustand


Im Zusammenhang mit innenpolitischen Unruhen wurde in Khartum der Ausnahmezustand verhängt. Sowohl durch das Militär als auch durch Demonstranten wurden weiträumig Brücken- und Straßensperren errichtet. Mit Einschränkungen beim Zugang zum Flughafen ist zu rechnen; zahlreiche Flüge wurden gestrichen.

Die Telefon- und Internetverbindungen sind teilweise abgestellt.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen.
  • Halten Sie sich an die Anweisungen der Sicherheitsbehörden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 27.10.2021

Beitrag von Birgitt »

Die sudanesische Zivilluftfahrtbehörde hat alle Flüge zum und vom internationalen Flughafen Khartoum bis Samstag 30. Oktober 2021 ausgesetzt. Dies schreibt die Nachrichtenagentur Reuters mit Bezug auf den Airport. Der sudanesische Luftraum bleibt aber für Überflüge offen. Quelle: aerotelegraph

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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 28.10.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sudan
Stand 28.10.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Militärputsch und Ausnahmezustand)


Aktuelles
Militärputsch und Ausnahmezustand


Nach einem Militärputsch wurde in Khartum der Ausnahmezustand verhängt. Sowohl durch das Militär als auch durch Demonstranten wurden weiträumig Brücken- und Straßensperren errichtet.

Für den 30. Oktober 2021 wurde zu landesweiten Großdemonstrationen aufgerufen. Es ist mit Absperrmaßnahmen in der Innenstadt sowie einer erhöhten Präsenz von Sicherheitskräften zu rechnen.

Nach Ankündigung des Leiters der zivilen Luftfahrtbehörde wurde der internationale Flughafen in Khartum wieder für den Flugverkehr geöffnet. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesichert, ob die internationalen Airlines unverzüglich wieder zum Regelflugplan zurückkehren werden und wie lange die aktuell vereinzelt durchgeführten Flüge aufrecht erhalten werden können. Mit Einschränkungen beim Zugang zum Flughafen ist zu rechnen.

Die Telefon- und Internetverbindungen sind teilweise abgestellt.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort.
  • Meiden Sie unbedingt weiträumig größere Menschenansammlungen und Demonstrationen.
  • Halten Sie sich an die Anweisungen der Sicherheitsbehörden.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.
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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 02.11.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sudan
Stand 02.11.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Militärputsch und Ausnahmezustand)


Aktuelles
Militärputsch und Ausnahmezustand


Nach einem Militärputsch wurde in Khartum der Ausnahmezustand verhängt. Sowohl durch das Militär als auch durch Demonstranten kann es zu Brücken- und Straßensperren kommen.

Landesweit kann es immer wieder zu Großdemonstrationen kommen. Nationale und internationale Fluglinien haben den Flugverkehr wieder aufgenommen. Kurzfristige Flugstreichungen sind jedoch möglich.

Die Telefon- und Internetverbindungen sind teilweise abgestellt.
  • Meiden Sie unbedingt weiträumig größere Menschenansammlungen und Demonstrationen. Bleiben Sie bei angekündigten Protesten möglichst an einem sicheren Ort.
  • Halten Sie sich an die Anweisungen der Sicherheitsbehörden.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.
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Hinweise zum Corona-Virus im Sudan siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 23.12.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sudan
Stand 23.12.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Militärputsch und Ausnahmezustand)
- Sicherheit – Erweiterung um Äthiopien
- Sicherheit (Innenpolitische Lage; Sudkordofan Unity State und Blauer Nil; Ostsudan)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)


Aktuelles
Militärputsch und Ausnahmezustand

Nach einem Militärputsch am 25. Oktober 2021 wurde in Khartum der Ausnahmezustand verhängt. Sowohl durch das Militär als auch durch Demonstranten kann es zu Brücken- und Straßensperren kommen.

Landesweit kann es immer wieder zu Großdemonstrationen kommen.
  • Meiden Sie unbedingt weiträumig größere Menschenansammlungen und Demonstrationen. Bleiben Sie bei angekündigten Protesten möglichst an einem sicheren Ort.
  • Halten Sie sich an die Anweisungen der Sicherheitsbehörden.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.
Sicherheit

Von Reisen in die Grenzgebiete zu
  • Libyen,
  • Ägypten, mit Ausnahme der Hauptstrecke N1 über den Grenzübergang Wadi Halfa/Assuan,
  • Tschad,
  • Äthiopien
sowie von Reisen
  • in alle fünf Darfur-Bundesstaaten (Zentraldarfur, Ostdarfur, Norddafur, Westdafur und Süddarfur) im Westen des Sudan,
  • in die Regionen Südkordofan und Blauer Nil
wird dringend abgeraten.

Innenpolitische Lage

Die innenpolitische und die wirtschaftliche Lage bleibt angespannt. Gewaltsame Auseinandersetzungen und zum Teil erhebliche Verkehrsbehinderungen sind bei Protesten nicht ausgeschlossen.

Wegen Güterknappheit und Anpassung von Subventionen steigen die Preise für Grundnahrungsmittel stetig. Zugleich herrscht eine starke Inflation. Landesweit kann es zu einer Knappheit wichtiger Güter kommen, auch in der Khartum erfassen.

In den Grenzgebieten zu Äthiopien, Libyen, Ägypten und Tschad besteht das Risiko von Zusammenstößen sudanesischer Sicherheitskräfte mit bewaffneten Gruppen.

Die Grenzen zu Eritrea, Äthiopien und Tschad sind geschlossen. Auch die Grenzen zu Libyen und der Zentralafrikanischen Republik können jederzeit für längere Zeiträume geschlossen werden.
An der Grenze zu Ägypten ist nur der Grenzübergang Assuan/Wadi Halfa geöffnet.
Abseits der Hauptverkehrsroute besteht die Gefahr von Landminen.

Südkordofan (inkl. Abyei) Unity State und Blauer Nil
In den Regionen Südkordofan und Blauer Nil kann es zu militärischen Kampfhandlungen kommen.
In der Stadt Abyei und der gleichnamigen Grenzregion zwischen Sudan und Südsudan - die Grenze zwischen beiden Ländern ist umstritten - kann sich die derzeitige Ruhe abhängig von lokalen und regionalen Ereignissen sehr schnell ändern.

Auch in ländlichen Räumen in Südkordofan und Blauer Nil, vor allem in den Nuba-Bergen, kommt es immer wieder zu Kampfhandlungen zwischen Armee und Rebellen.

Ostsudan
Es kann zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen oder zur Blockade der Straße zwischen Port Sudan und Khartum kommen.
  • Seien Sie bei allen Reisen in Sudan besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Verlassen Sie auf dem Weg nach Ägypten die Hauptstrecke nicht.
  • Versuchen Sie nicht, Grenzen illegal zu übertreten.
  • Meiden Sie das zwischen Sudan und Ägypten umstrittene Hala’ib-Dreieck.
  • Planen Sie Reisen im Ostsudan sorgfältig und stimmen Sie sie mit den lokalen Behörden ab.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.

Der Luftverkehr entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Flugreisen innerhalb des Landes bieten verschiedene sudanesische Luftfahrtgesellschaften an. Alle sudanesischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.

Die Infrastruktur in Sudan ist in vielerlei Hinsicht unzureichend. Versorgungsmängel (u. a. Treibstoffknappheit, Medikamentenmangel) sind weit verbreitet. So sind Reisen außerhalb des Großraums der Hauptstadt Khartum wegen mangelnder Infrastruktur und aufgrund von Sicherheitsgefährdungen oft nur eingeschränkt möglich.

Touristen benötigen für Reisen außerhalb Khartums keine Reisegenehmigung (travel permit) des sudanesischen Tourismusministeriums.

Die Unfallgefahr bei Fahrten über Land darf wegen schlechter Straßen, fehlender Markierungen und der nicht selten unorthodoxen Fahrweise nicht unterschätzt werden. Nachtfahrten sollten ganz vermieden werden. Eine defensive Fahrweise ist dringend zu empfehlen. Medizinische Hilfe bei Unfällen steht in der Regel nicht zur Verfügung.

Aufgrund der Nachwirkungen des Bürgerkriegs in Südsudan, der Stammeskonflikte und der nach wie vor angespannten Situation an manchen Teilen der südlichen und östlichen Grenzen sowie v. a. aufgrund des Darfur-Konflikts ist eine Durchquerung des Landes weder in Nord-Süd- noch in Ost-West-Richtung gefahrlos möglich.

Reisen in den nördlichen Sudan zu den Pyramiden von Meroe und Karima sind unproblematisch und auf dem Landweg von Ägypten wieder möglich, jedoch ausschließlich über den Grenzübergang Assuan/Wadi Halfa.

Die Grenzen zu Äthiopien, Eritrea und Tschad sind geschlossen. Die Hauptverkehrsroute zu diesem Grenzübergang sollte nicht verlassen werden. Beim Versuch, Grenzen illegal zu überqueren, bestehen Gefahren durch nicht oder unzureichend gekennzeichnete Minenfelder sowie der längerfristigen Inhaftierung.

Tauchsport im Roten Meer ist bislang unproblematisch, jedoch sind Ausrüstungen einiger Veranstalter unfallträchtig.
  • Planen Sie Reisen im Land sehr sorgfältig.
  • Fahren Sie vorsichtig und defensiv sowie möglichst nur in Gruppen mit mehreren Geländefahrzeugen.
  • Führen Sie bei Überlandfahrten möglichst mehrere Kopien Ihrer Reisedokumente mit, da diese manchmal an Kontrollposten eingesammelt werden.
  • Versuchen Sie nicht, illegal Grenzen zu überqueren.
  • Wählen Sie für Tauchsport nur Veranstalter mit gutem Ruf mit sicheren Ausrüstungen.
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Hinweise zum Corona-Virus im Sudan siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 24.06.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sudan
Stand 24.06.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Militärputsch und Ausnahmezustand)


Aktuelles
Militärputsch und Ausnahmezustand

Der nach dem Militärputsch vom 25. Oktober 2021 verhängte Ausnahmezustand wurde offiziell wieder aufgehoben. Trotzdem kann es sowohl durch das Militär als auch durch Demonstranten zu Brücken- und Straßensperren sowie zu Schusswaffeneinsatz durch Sicherheitskräfte kommen.

Landesweit kann es immer wieder zu Großdemonstrationen kommen.
  • Meiden Sie unbedingt weiträumig größere Menschenansammlungen und Demonstrationen. Bleiben Sie bei angekündigten Protesten möglichst an einem sicheren Ort.
  • Halten Sie sich an die Anweisungen der Sicherheitsbehörden.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus im Sudan siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 05.09.2022

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sudan
Stand 05.09.2022

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)


Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.

Der Luftverkehr entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Flugreisen innerhalb des Landes bieten verschiedene sudanesische Luftfahrtgesellschaften an. Alle sudanesischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.

Die Infrastruktur in Sudan ist in vielerlei Hinsicht unzureichend. Versorgungsmängel (u. a. Treibstoffknappheit, Medikamentenmangel) sind weit verbreitet. So sind Reisen außerhalb des Großraums der Hauptstadt Khartum wegen mangelnder Infrastruktur und aufgrund von Sicherheitsgefährdungen oft nur eingeschränkt möglich.

Touristen benötigen für Reisen außerhalb Khartums keine Reisegenehmigung (travel permit) des sudanesischen Tourismusministeriums, es sei denn, sie beabsichtigen in Konfliktregionen zu reisen.

Die Unfallgefahr bei Fahrten über Land darf wegen schlechter Straßen, fehlender Markierungen und der nicht selten unorthodoxen Fahrweise nicht unterschätzt werden. Nachtfahrten sollten ganz vermieden werden. Eine defensive Fahrweise ist dringend zu empfehlen. Medizinische Hilfe bei Unfällen steht in der Regel nicht zur Verfügung.

Aufgrund der Nachwirkungen des Bürgerkriegs in Südsudan, der Stammeskonflikte und der nach wie vor angespannten Situation an manchen Teilen der südlichen und östlichen Grenzen sowie v. a. aufgrund des Darfur-Konflikts ist eine Durchquerung des Landes weder in Nord-Süd- noch in Ost-West-Richtung gefahrlos möglich.

Reisen in den nördlichen Sudan zu den Pyramiden von Meroe und Karima sind unproblematisch und auf dem Landweg von Ägypten wieder möglich, jedoch ausschließlich über den Grenzübergang Assuan/Wadi Halfa.

Die Grenzen zu Äthiopien, Eritrea und Tschad sind geschlossen. Die Hauptverkehrsroute zu diesem Grenzübergang sollte nicht verlassen werden. Beim Versuch, Grenzen illegal zu überqueren, bestehen Gefahren durch nicht oder unzureichend gekennzeichnete Minenfelder sowie der längerfristigen Inhaftierung.

Tauchsport im Roten Meer ist bislang unproblematisch, jedoch sind Ausrüstungen einiger Veranstalter unfallträchtig.
  • Planen Sie Reisen im Land sehr sorgfältig.
  • Fahren Sie vorsichtig und defensiv sowie möglichst nur in Gruppen mit mehreren Geländefahrzeugen.
  • Führen Sie bei Überlandfahrten möglichst mehrere Kopien Ihrer Reisedokumente mit, da diese manchmal an Kontrollposten eingesammelt werden.
  • Versuchen Sie nicht, illegal Grenzen zu überqueren.
  • Wählen Sie für Tauchsport nur Veranstalter mit gutem Ruf mit sicheren Ausrüstungen.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus im Sudan siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Sudan 15.11.2022

Beitrag von Birgitt »

Die sudanesischen Behörden haben am 13. November 2022 einen 30-tägigen Ausnahmezustand in Zentral-Darfur verhängt. Der Ausnahmezustand ist eine Reaktion auf die jüngsten Gewalttätigkeiten zwischen den Stämmen der Misseriya und Awlad Rashid in den Gebieten Wadi Saleh und Bindisi, bei denen 24 Menschen getötet wurden. Durch die Verhängung des Ausnahmezustands haben die Sicherheitskräfte mehr Befugnisse, darunter die Auflösung illegaler Versammlungen, die Auflösung von Lagern und die Beschlagnahmung von Waffen und Munition. Es wurde zusätzliches Sicherheitspersonal eingesetzt, um die Gewalt einzudämmen.

Es könnte zu weiteren Zusammenstößen und damit verbundener Gewalt kommen. Die Behörden könnten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, einschließlich des Einsatzes von Sicherheitskräften, Ausgangssperren und Kontrollpunkten. In der Nähe weiterer gewalttätiger Zwischenfälle oder aufgrund der Reaktionen der Sicherheitskräfte ist mit Störungen im Geschäfts- und Straßenverkehr zu rechnen.

Quelle: Garda World

Gruß
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