Auswärtiges Amt hat geschrieben:Jemen
Stand 14.01.2026
Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Reisewarnung; Innenpolitische Lage)
Aktuelles
Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra - wird gewarnt. Alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, werden zur Ausreise aus Jemen aufgefordert.
Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer und militärische Abwehrmaßnahmen
Die Huthi-Miliz hat den Beschuss internationaler Schiffe im südlichen Roten Meer sowie der Meerenge Bab al-Mandab aus den von ihr kontrollierten Landesteilen Jemens vorerst eingestellt. Erneute Angriffe der Huthis, von denen auch deutsche Staatsangehörige betroffen sein können, sind nicht auszuschließen. Ein Aufflammen des Konflikts ist jederzeit möglich. Dies würde auch zu Abwehrmaßnahmen internationaler Streitkräfte führen und könnte die Sicherheitslage im Land weiter verschlechtern. Das Bundesministerium des Innern hat für deutsche Schiffe in jemenitischen Küstengewässern und Häfen weiterhin die Gefahrenstufe 3, für Schiffe, die das südliche Rote Meer, den internationalen Schifffahrtsweg durch die Meerenge Bab al-Mandab (eingeschlossen die Küstengewässer von Eritrea und Dschibuti) und den Golf von Aden befahren, die Gefahrenstufe 2 festgelegt.
Die Sicherheitslage in der gesamten Region ist äußerst volatil. Es kann jederzeit zu Einschränkungen des Flugverkehrs, inklusive der Stornierung von Flügen sowie der Sperrung von Lufträumen, kommen.
Unterlassen Sie individuelle Schiffsreisen vor und in den jemenitischen Küstengewässern.
Sehen Sie unbedingt vom Anlaufen jemenitischer Häfen ab.
Seien Sie als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern besonders vorsichtig und registrieren Sie sich beim Maritime Security Center vornehmen.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.
Sicherheit - Reisewarnung
Siehe Aktuelles.
Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra - wird gewarnt. Alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, werden zur Ausreise aus Jemen aufgefordert.
Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer.
Innenpolitische Lage
Die Lage in Jemen bleibt trotz einer im April 2022 vereinbarten Waffenruhe im ganzen Land weiterhin äußerst volatil und kann sich jederzeit auch kurzfristig verschlechtern. Der Konflikt zwischen Huthi-Rebellen und der Regierung dauert an. Die Spannungen sowohl zwischen Nord- und Südjemen als auch zwischen den unterschiedlichen Fraktionen innerhalb des Südens tragen zur zunehmenden Fragmentierung und Instabilität des Landes bei.
Nachdem die Separatisten des Südlichen Übergangsrats (STC) im Dezember 2025 zwei Provinzen im Südosten des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten, wurden sie durch die saudi-arabische Militärkoalition gemeinsam mit der jemenitischen Regierung zurückgedrängt. Die südlichen Landesteile stehen nun wieder unter der Kontrolle der international angekannten Regierung.
Die Gewährleistung der Sicherheit durch staatliche Behörden ist nicht gegeben.
Es kommt regelmäßig zu Versorgungsengpässen und Massendemonstrationen, zum Teil verbunden mit gewaltsamen Ausschreitungen.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Jemen
Stand 26.02.2026
Letzte Änderungen:
- Aktuelles
Aktuelles
Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra - wird gewarnt. Alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, werden zur Ausreise aus Jemen aufgefordert.
Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer und militärische Abwehrmaßnahmen
Die Sicherheitslage in der Region ist angespannt. Bei einer Eskalation könnte es auch in Jemen zu sicherheitsrelevanten Vorfällen kommen. Zudem muss jederzeit mit Einschränkungen des Flugverkehrs gerechnet werden: Flüge könnten storniert werden und auch längerfristige Sperrungen des Luftraums sind möglich.
Die Huthi-Miliz hat den Beschuss internationaler Schiffe im südlichen Roten Meer sowie der Meerenge Bab al-Mandab aus den von ihr kontrollierten Landesteilen Jemens vorerst eingestellt. Erneute Angriffe der Huthis, von denen auch deutsche Staatsangehörige betroffen sein können, sind nicht auszuschließen. Ein Aufflammen des Konflikts ist jederzeit möglich. Dies würde auch zu Abwehrmaßnahmen internationaler Streitkräfte führen und könnte die Sicherheitslage im Land weiter verschlechtern. Das Bundesministerium des Innern hat für deutsche Schiffe in jemenitischen Küstengewässern und Häfen weiterhin die Gefahrenstufe 3, für Schiffe, die das südliche Rote Meer, den internationalen Schifffahrtsweg durch die Meerenge Bab al-Mandab (eingeschlossen die Küstengewässer von Eritrea und Dschibuti) und den Golf von Aden befahren, die Gefahrenstufe 2 festgelegt.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.
Unterlassen Sie individuelle Schiffsreisen vor und in den jemenitischen Küstengewässern.
Sehen Sie unbedingt vom Anlaufen jemenitischer Häfen ab.
Seien Sie als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern besonders vorsichtig und registrieren Sie sich beim Maritime Security Center vornehmen.
Am Morgen des 28. Februar 2026 haben Israel und die USA mit Luftschlägen gegen Ziele in Iran begonnen. Es folgten Luftangriffe aus Iran auf Israel und weitere Ziele in der Region. Mit weiteren Angriffen muss gerechnet werden.
Die Lufträume von Israel und Iran wurden gesperrt. Es kann jederzeit zur Sperrung weiterer Lufträume in der Region kommen. Mehrere Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt.
Falls Sie sich in der Region aufhalten:
Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND). Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Halten Sie Ihre Daten stets aktuell.
Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
Aktuelles
Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra - wird gewarnt. Alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, werden zur Ausreise aus Jemen aufgefordert.
Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer und militärische Abwehrmaßnahmen
Am Morgen des 28. Februar 2026 haben Israel und die USA mit Luftschlägen gegen Ziele in Iran begonnen. Es folgten Luftangriffe aus Iran auf Israel. Angriffe auf weitere Ziele in der Region können nicht ausgeschlossen werden.
Die Lufträume von Israel und Iran wurden gesperrt; auch längerfristige Sperrungen sind möglich. Mehrere Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Weitere Lufträume in der Region können jederzeit ebenfalls gesperrt werden.
Die Huthi-Miliz hat den Beschuss internationaler Schiffe im südlichen Roten Meer sowie der Meerenge Bab al-Mandab aus den von ihr kontrollierten Landesteilen Jemens vorerst eingestellt. Erneute Angriffe der Huthis, von denen auch deutsche Staatsangehörige betroffen sein können, sind nicht auszuschließen. Ein Aufflammen des Konflikts ist jederzeit möglich. Dies würde auch zu Abwehrmaßnahmen internationaler Streitkräfte führen und könnte die Sicherheitslage im Land weiter verschlechtern. Das Bundesministerium des Innern hat für deutsche Schiffe in jemenitischen Küstengewässern und Häfen weiterhin die Gefahrenstufe 3, für Schiffe, die das südliche Rote Meer, den internationalen Schifffahrtsweg durch die Meerenge Bab al-Mandab (eingeschlossen die Küstengewässer von Eritrea und Dschibuti) und den Golf von Aden befahren, die Gefahrenstufe 2 festgelegt.
Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.
Unterlassen Sie individuelle Schiffsreisen vor und in den jemenitischen Küstengewässern.
Sehen Sie unbedingt vom Anlaufen jemenitischer Häfen ab.
Seien Sie als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern besonders vorsichtig und registrieren Sie sich beim Maritime Security Center vornehmen.
Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt. Auch weitere Luftraumsperrungen sind möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen.
Falls Sie sich in der Region aufhalten:
Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND). Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Halten Sie Ihre Daten stets aktuell.
Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
Aktuelles
Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra - wird gewarnt. Alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, werden zur Ausreise aus Jemen aufgefordert.
Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt. Auch weitere Luftraumsperrungen sind möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen.
Die Huthi-Miliz hat den Beschuss internationaler Schiffe im südlichen Roten Meer sowie der Meerenge Bab al-Mandab aus den von ihr kontrollierten Landesteilen Jemens vorerst eingestellt. Erneute Angriffe der Huthis, von denen auch deutsche Staatsangehörige betroffen sein können, sind nicht auszuschließen. Ein Aufflammen des Konflikts ist jederzeit möglich. Dies würde auch zu Abwehrmaßnahmen internationaler Streitkräfte führen und könnte die Sicherheitslage im Land weiter verschlechtern. Das Bundesministerium des Innern hat für deutsche Schiffe in jemenitischen Küstengewässern und Häfen weiterhin die Gefahrenstufe 3, für Schiffe, die das südliche Rote Meer, den internationalen Schifffahrtsweg durch die Meerenge Bab al-Mandab (eingeschlossen die Küstengewässer von Eritrea und Dschibuti) und den Golf von Aden befahren, die Gefahrenstufe 2 festgelegt.
Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.
Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
Unterlassen Sie individuelle Schiffsreisen vor und in den jemenitischen Küstengewässern.
Sehen Sie unbedingt vom Anlaufen jemenitischer Häfen ab.
Seien Sie als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern besonders vorsichtig und registrieren Sie sich beim Maritime Security Center vornehmen.
Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt; weitere Luftraumsperrungen bleiben möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt oder stark eingeschränkt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen. Auch wenn einige Staaten ihre Lufträume inzwischen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für ein eingeschränktes Flugangebot wieder geöffnet haben, kann die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in der Region nicht vorhergesagt werden. Vor Reisen in die o.g. Staaten der Region wird weiterhin gewarnt.
Falls Sie sich in der Region aufhalten:
Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND) und weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Dies gilt insbesondere, wenn Sie zwischenzeitlich in ein anderes Land weitergereist sind.
Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
Seien Sie sich des aktuell erhöhten Risikos im Umfeld US-amerikanischer Einrichtungen bewusst. Meiden Sie diese möglichst weiträumig.
Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
Aktuelles
Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra - wird gewarnt. Alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, werden zur Ausreise aus Jemen aufgefordert.
Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt; weitere Luftraumsperrungen bleiben möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt oder stark eingeschränkt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen. Auch wenn einige Staaten ihre Lufträume inzwischen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für ein eingeschränktes Flugangebot wieder geöffnet haben, kann die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in der Region nicht vorhergesagt werden.
Die Huthi-Miliz hat den Beschuss internationaler Schiffe im südlichen Roten Meer sowie der Meerenge Bab al-Mandab aus den von ihr kontrollierten Landesteilen Jemens vorerst eingestellt. Erneute Angriffe der Huthis, von denen auch deutsche Staatsangehörige betroffen sein können, sind nicht auszuschließen. Ein Aufflammen des Konflikts ist jederzeit möglich. Dies würde auch zu Abwehrmaßnahmen internationaler Streitkräfte führen und könnte die Sicherheitslage im Land weiter verschlechtern. Das Bundesministerium des Innern hat für deutsche Schiffe in jemenitischen Küstengewässern und Häfen weiterhin die Gefahrenstufe 3, für Schiffe, die das südliche Rote Meer, den internationalen Schifffahrtsweg durch die Meerenge Bab al-Mandab (eingeschlossen die Küstengewässer von Eritrea und Dschibuti) und den Golf von Aden befahren, die Gefahrenstufe 2 festgelegt.
Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.
Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
Unterlassen Sie individuelle Schiffsreisen vor und in den jemenitischen Küstengewässern.
Sehen Sie unbedingt vom Anlaufen jemenitischer Häfen ab.
Seien Sie als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern besonders vorsichtig und registrieren Sie sich beim Maritime Security Center vornehmen.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Jemen
Stand 30.04.2026
Letzte Änderungen:
- Eilmeldung (gestrichen)
- Aktuelles (Sicherheitslage in der Region)
Aktuelles
Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra - wird gewarnt. Alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, werden zur Ausreise aus Jemen aufgefordert.
Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran. Seitdem kam es zu Angriffen von Iran und Iran-nahen Milizen auf verschiedene Ziele in der Region, u.a. auch auf zivile Einrichtungen wie Hotels, Flughäfen und Büro- und Wohngebäude. Am 8. April 2026 haben die USA, Israel und Iran eine Waffenruhe bekannt gegeben.
Die Sicherheitslage in der gesamten Region bleibt dennoch höchst volatil. Das Risiko einer kurzfristigen Verschärfung der Sicherheitslage und erneuter Einschränkungen des Flugverkehrs sowie eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge bestehen unvermindert fort.
Die Huthi-Miliz hat den Beschuss internationaler Schiffe im südlichen Roten Meer sowie der Meerenge Bab al-Mandab aus den von ihr kontrollierten Landesteilen Jemens vorerst eingestellt. Erneute Angriffe der Huthis, von denen auch deutsche Staatsangehörige betroffen sein können, sind nicht auszuschließen. Ein Aufflammen des Konflikts ist jederzeit möglich. Dies würde auch zu Abwehrmaßnahmen internationaler Streitkräfte führen und könnte die Sicherheitslage im Land weiter verschlechtern. Das Bundesministerium des Innern hat für deutsche Schiffe in jemenitischen Küstengewässern und Häfen weiterhin die Gefahrenstufe 3, für Schiffe, die das südliche Rote Meer, den internationalen Schifffahrtsweg durch die Meerenge Bab al-Mandab (eingeschlossen die Küstengewässer von Eritrea und Dschibuti) und den Golf von Aden befahren, die Gefahrenstufe 2 festgelegt.
Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.
Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
Unterlassen Sie individuelle Schiffsreisen vor und in den jemenitischen Küstengewässern.
Sehen Sie unbedingt vom Anlaufen jemenitischer Häfen ab.
Seien Sie als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern besonders vorsichtig und registrieren Sie sich beim Maritime Security Center vornehmen.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Jemen
Stand 23.06.2026
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in der Region)
Aktuelles
Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra - wird gewarnt. Alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, werden zur Ausreise aus Jemen aufgefordert.
Am 17. Juni 2026 unterzeichneten die USA und Iran eine Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen.
Es besteht weiterhin das Risiko, dass sich die Sicherheitslage in der Region verschärft und es erneut zu Kampfhandlungen, militärischen Schlägen gegen Staaten in der Region sowie Sperrungen des Flugverkehrs kommt. Dies schließt auch mögliche sicherheitsrelevante Vorfälle in Jemen ein. Zudem besteht eine Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort.
Die Huthi-Miliz hat den Beschuss internationaler Schiffe im südlichen Roten Meer sowie der Meerenge Bab al-Mandab aus den von ihr kontrollierten Landesteilen Jemens vorerst eingestellt. Erneute Angriffe der Huthis, von denen auch deutsche Staatsangehörige betroffen sein können, sind nicht auszuschließen. Ein Aufflammen des Konflikts ist jederzeit möglich. Dies würde auch zu Abwehrmaßnahmen internationaler Streitkräfte führen und könnte die Sicherheitslage im Land weiter verschlechtern. Das Bundesministerium des Innern hat für deutsche Schiffe in jemenitischen Küstengewässern und Häfen weiterhin die Gefahrenstufe 3, für Schiffe, die das südliche Rote Meer, den internationalen Schifffahrtsweg durch die Meerenge Bab al-Mandab (eingeschlossen die Küstengewässer von Eritrea und Dschibuti) und den Golf von Aden befahren, die Gefahrenstufe 2 festgelegt.
Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage in internationalen und lokalen Medien.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.
Befolgen Sie besonders im Fall einer erneuen Verschärfung der Sicherheitslage die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
Seien Sie vor allem an belebten Orten und zu besonderen Anlässen, insbesondere rund um US-amerikanische, jüdische und israelische Einrichtungen, äußerst aufmerksam.
Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
Unterlassen Sie individuelle Schiffsreisen vor und in den jemenitischen Küstengewässern.
Sehen Sie unbedingt vom Anlaufen jemenitischer Häfen ab.
Seien Sie als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern besonders vorsichtig und registrieren Sie sich beim Maritime Security Center vornehmen.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Jemen
Stand 30.07.2026
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in der Region)
Aktuelles
Vor Reisen nach Jemen – inklusive der Insel Sokotra - wird gewarnt. Alle Deutschen, die das Land noch nicht verlassen haben, werden zur Ausreise aus Jemen aufgefordert.
Die Sicherheitslage in der Region ist volatil; es kommt trotz der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung wieder vermehrt zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Das Risiko der Ausweitung der Kampfhandlungen sowie Sperrungen des Flugverkehrs bleibt bestehen, auch für Jemen. Zudem besteht eine erhöhte Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort.
Die Wiederaufnahme von Angriffen auf Schiffe, die unter saudi-arabischer Flagge im Roten Meer unterwegs waren, und die Angriffe auf Ziele in Saudi-Arabien durch die Huthis sowie die Gegenmaßnahmen Saudi-Arabiens haben die Sicherheitslage in den von den Huthis kontrollierten Gebieten weiter verschlechtert.
Erneute Angriffe der Huthis, von denen auch deutsche Staatsangehörige betroffen sein können, sind nicht auszuschließen. Dies würde Abwehrmaßnahmen internationaler Streitkräfte nach sich ziehen und könnte die Sicherheitslage im Jemen, in der Meerenge Bab al-Mandab sowie im Roten Meer verschlechtern. Ein Aufflammen des Konflikts ist jederzeit möglich.
Das Bundesministerium des Innern hat für deutsche Schiffe in jemenitischen Küstengewässern und Häfen weiterhin die Gefahrenstufe 3, für Schiffe, die das südliche Rote Meer, den internationalen Schifffahrtsweg durch die Meerenge Bab al-Mandab (eingeschlossen die Küstengewässer von Eritrea und Dschibuti) und den Golf von Aden befahren, die Gefahrenstufe 2 festgelegt.
Beachten Sie die geltende Reisewarnung.
Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage in internationalen und lokalen Medien.
Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.
Befolgen Sie besonders im Fall einer erneuen Verschärfung der Sicherheitslage die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
Meiden Sie militärische Liegenschaften möglichst weiträumig.
Seien Sie vor allem an belebten Orten und zu besonderen Anlässen äußerst aufmerksam.
Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
Unterlassen Sie individuelle Schiffsreisen vor und in den jemenitischen Küstengewässern. Sehen Sie unbedingt vom Anlaufen jemenitischer Häfen ab.
Seien Sie als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern besonders vorsichtig und registrieren Sie sich beim Maritime Security Center vornehmen.